Hunters Road

11 Antworten · 3'115 Aufrufe · gestartet 23. Juli 2007 von Andreas Cierpka
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Themenstarter2'732 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #1
Wie sieht es denn mit der Huntersroad Ende September aus?

Momentan planen wir von Nata -> Pandamatenga -> Kazuma Pan zu fahren. Dort wollen wir die Nacht im Busch verbringen. Am naechsten Tag soll es dann weiter nach Kasane gehen.

Wer ist denn die Strecke schon einmal um die Jahreszeit gefahren und was koennen wir erwarten? Auf den T4A-Karten sind an der Kazuma Pan "Picnic Plaetze" verzeichnet, denke aber einmal, dass das Uebernachtungsstellen sind.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
2'779 Beiträge · seit 200723. Juli 2007 · #2
hallo Andreas
bevor ich dir antworte sollte ich eigentlich in meinem Archiv recherchieren doch ich hab grad keine Zeit. Drum erst vorneweg die Frage ob du weisst dass die Hunters Road angeblich an einzelnen Stellen in Zimbabwe Gebiet verläuft und im vergangenen Jahr anscheinend ein paar südafrikansiche Reisende Probleme mit den zim Authoritäten hatten. Ich versuche noch die damals abgelegte Info wiederzufinden.
Gruss Leona
Gast23. Juli 2007 · #3
moin,

ganz nah bei Panamatenga ist doch eine gleichnamige Lodge. Der Besitzer ist Deutscher und auch ganz nett. Der müsste doch genaues wisssen.
Themenstarter2'732 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #4
Drum erst vorneweg die Frage ob du weisst dass die Hunters Road angeblich an einzelnen Stellen in Zimbabwe Gebiet verläuft.
Es sind zwei Fahrspuren - eine auch ZIM eine auf BOT Seite. Das Problem ist eigentlich nur, dass manchmal die eine manchmal die andere besser ist. Man wechselt halt so die Fahrspuren - und damit gleichzeitig illegal die Grenze!

Du kannst aber die Huntersroad komplett auf BOT Seite fahren.

Inzwischen habe ich aus Suedafrika erfahren, dass sich das Ganze durchaus um diese Jahreszeit lohnen soll. Man hat uns auf jedenfall Elefanten, Saebelantilopen und Bueffel versprochen - was will man mehr.

Werde in einem anderen Thread einmal meine Grobplanung vorstellen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
387 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #5
Salut zusammen,

ich hatte mir das mal im Google angeschaut. Kann das sein das die Straße an der Grenzstation von Bots anfängt? Man also drumherum fährt.

Gruß Joachim
Neuerscheinung: "Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder http://www.ja-louis-verlag.de Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
Themenstarter2'732 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #6
Stimmt!

Wenn du nach Zimbabwe offiziel einreist, kannst du auch die Piste befahren um in den Kazuma Pan Nationalpark zu kommen. Freunde von uns haben das vergangenes Jahr gemacht.

Die Piste auf Botswanaseite fängt direkt an den Parkplätzen zur Grenzstation an.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
571 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #7
Hallo Andreas,
letztes Jahr sind wir von Kazungula bis Pandamatenga gefahren, allerdings Mitte August. Ca. 30 km südlich Eingang gab es ein gut gefülltes Wasserloch, das nächste war in den Kazuma Pans, aber schon nur noch ein kleines Schlammloch. Daher denke ich, dieses Jahr wird es aufgrund der deutlich geringeren Niederschläge im September schon sehr kritisch. Wi rriskieren es allerdings ca. um den 10. August wieder, diesmal die ganze Strecke bis kurz vor Nata. Die auf t4a eingezeichneten Picnic spots sind Übernachtungsstellen (wild), wobei Ihr einfach schauen müßt, woIhr Euch genau hinstellen wollt/könnt. Es sind keine "regulären" Campsites, die gibt es gar nicht. Tiere haben wir vergangenes Jahr recht viel gesehen, das Wild ist aber extrem scheu. Nähe Kazuma Pans Richtung Panda eine große Rappenherde (ach ja: die versprochenen Säbelantilopen wirst Du an der Hunters Road auf keinen Fall sehen, die gibts nur in der Sahara). Außerdem je eine kleine Zebra und Gnuherde, einzelne Elis, Kudus...
Einen aktuellen Bericht von Anfang Juli mit Fotos usw. von Henie Rautenberg findest Du bei den Overlandern.
Wenn ich es schaffe, bringe ich nach unserer Rückkehr noch einen kurzen Bericht, vielleicht hilft Euch das noch.
Steinbeisser
74 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #8
hallo

ich bin der meinung, dass die hunters road seit anfangs jahr unter konzession steht, weil sie ein südafrikaner auf grund seines landbesitzes auf der die road lange verläuft geschlossen hat für den individuellen verkehr. ich weiss von reisenden, die abgeblockt wurden und die hunters road nicht fahren konnten.
das aber nur vom hören sagen, ich selber habe es im letzten jahr nicht mehr versucht.

gruss reto
571 Beiträge · seit 200623. Juli 2007 · #9
Hi Reto, bezieht sich das auf den südlichen Teil? Dort ist eine hunting area ausgewiesen und ein Teil der südafrikanischen Gruppe, von der ich oben sprach, hat diese area umfahren, ein anderer Teil ist aber offenbar ganz von Süden raufgefahren. Wir waren, wie gesagt, letztes Jahr nur im nördlichen Teil, da gab es keinerlei Hinweise auf eine private concession.
Steinbeisser
74 Beiträge · seit 200624. Juli 2007 · #10
ja, das habe ich gehört, ich meinte aber, das fast die hälfte auf dem weg nach norden nicht zu befahren ist. vermutlich ist es aber je nach jahreszeit verschieden. wenn kein wild da ist, wird auch nicht gejagt und dann interessiert sich niemand für die gegend. dann kann man sie vermutlich ganz durchfahren.
gruss reto
Themenstarter2'732 Beiträge · seit 200624. Juli 2007 · #11
Die Hunterroad - der nördliche Teil - ist frei! Das Gebiet ist Staateigentum. Der südliche Teil hingegen ist Konzessionsgebiet. Man fährt eigentlich immer nur einen kleinen Teil der Huntersroad.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
571 Beiträge · seit 200626. Juli 2007 · #12
Hallo Reto,
habe mich bei den Overlandern mal schlau gemacht: im südlichen Teil gibts wohl zeitweilig und streckenweise Sperrungen (eben just in der auf der t4a Karte bezeichneten hunting area südlich des sibuyu forest), aber bei der letzten Tour von H. Rautenbach Anfang Juli war das Verbotsschild nicht da. Im Fall der Fälle gibt es aber mehrere "Ausfahrten" / cutlines, auf denen man dann zur tarroad fahren kann. In ca. 15 Tagen weiß ich mehr, ich werde dann später berichten. Mehr Sorgen mache ich mir wegen der Gesamtsituation in Zimbabwe. Natürlich fährt man genau an der Grenze, natürlich kann es passieren, daß man mal auf die andere Seite gerät. Und genauso kann es sein, daß man bei einer unklaren Spur selbst auf Botsseite von Zim-Grenzposten, die vielleicht schon lange kein Gehalt mehr gesehen haben, des illegalen Übertritts bezichtigt wird und um eine "Gabe" gebeten wird. Aber das will ich mir nicht ausmalen. Vielleicht gibts dort auch keine. Bin jedenfalls gespannt auf die Strecke, schon der nördliche Teil war überaus lohnend.
Steinbeisser