Der Nordwesten

8 Antworten · 2'684 Aufrufe · gestartet 11. Juli 2007 von Savuti
Antworten
Themenstarter479 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · #1
Hallo liebe Fomis,
nun sind es noch immer zwei Monate bis wir (Edeltraud und meine Wenigkeit, zwei reifere Frauen) auf Tour gehen können. Ich habe zwar Namibia schon des Öfteren bereist, aber noch nie den Nordwesten und auch immer mit 4x4 mit Dachzelt Mietwagen. Nun habe ich mir in Namibia einen Condor zugelegt, einen Kühlschrank einbauen lassen und ein Zelt mit Campingausrüstung eingepackt. Also alles ganz anders als früher. Und los geht’s:
13.09. Ankunft Edeltraud
Unsere Route vom 13.09. bis 02.10.:
14.09.-16.09. Sesriem gebucht
16.09.-18.09. Swakopmund wo würdet ihr campen?
18.09.-26.09. ALLES OFFEN
26.09.-28.09. Namutoni gebucht
28.09.-30.09. Okaukuejo gebucht
01.10.-02.10. Windhoek 02.10. Abreise Edeltraud

In den offenen 9 Tagen würden wir gerne in den Norden, die angedachte Route wäre über Spitzkoppe, Brandberg, Abu Huab (Twyvelfontain,), Sesfontaine, Opuwo, Epupa, Ruacana, Ondangwa, durchs Andoni-Gate nach Namutoni.
Wir wollen Campen (mit Zelt) und wann immer möglich zwei Nächte an einem Ort verbringen. Außerdem haben wir nur einen 2x4 (Condor).
Nun meine Fragen:
Meint ihr diese Strecke ist in der Zeit mit Ruhe und Muse zu Schaffen?
Wo würdet ihr Übernachten?
Kann man das mit einem 2x4 machen, wenn man auf den Hauptrouten bleibt?
Für weitere Tips (what to do) wäre ich euch ebenfalls dankbar.

Nun bin ich wirklich auf eure Ideen neugierig, danke euch schon jetzt dafür und wünsche erstmal einen angenehmen Feierabend
Gabi
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
283 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · #2
Hallo Savuti,

Ich rate Dir dringend von Aba Huab dringend ab, immer satte Anzahl von Overlandern (Frischfleischtransporter), versuche "gegenüber" im Mowani Mountain Camp einen derraren Plätze zu bekommen - vielruhiger, spektakuläre Landschaft.

Klaus
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
2'346 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · #3
Hallo Gabi,

ich würde das so machen:

18.-20.09. Farm Klein-Liechtenstein bei Kamanjab (nicht campen)
20.-22.09. Camp Aussicht im Kaokoveld (campen)
22.-24.09. Omarunga Camp, Epupa (campen)
24.-26.09. Kunene River Lodge bei Ruacana (campen)

und dann durch das Owamboland über das North-Gate nach Namutoni. Alle Strecken sind wir so schon gefahren. Ist zeitlich kein Problem. Die etwa 6 km lange Auffahrt zu Camp Aussicht dürfte mit dem Condor mit seiner etwas höheren Bodenfreiheit machbar sein, auch wenn sie etwas abenteuerlich ist. Auf der Weiterfahrt nach Epupa ist das lange Flussbett bei Okongwati für 2x4 ein gewisses Hindernis, im Prinzip mit ordentlich Drehmoment und ohne anzuhalten aber auch zu schaffen. Auf dem Weg nach Ruacana (über die D3700 > D3701!) gibt es auf der D3701 wohl immer noch eine etwas improvisierte Umleitung durch ein Flussbett, die aber bei konzentrierter Fahrweise auch gut zu meistern sein dürfte.

Viel Spaß
Armin
655 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · #4
hallo gabi, in swakopmund fanden wir das alte brücke resort als camp gut. das sahnehäubchen war das frühstücksbuffett. etwas außerhalb von swakopmund ist sophiadale auch zu empfehlen. schöne zeit wünsche ich euch und lb gruß von helga
www.goamus.org
0
1'009 Beiträge · seit 200712. Juli 2007 · #5
Hallo Gabi,
wir waren jetzt im Juni im Nordwesten. Von Swakopmund zum Brandberg, Übernachtung Brandberg White Lady Lodge (Camping) oder Ugab River Camp (Camping). Dann Palmwag und von da nach Camp Aussicht, beides Camping. Camp Aussicht solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen, die Anfahrt lohnt sich wirklich. Die Strecke über Opuwo zu den Epupa Fällen ließ sich problemlos fahren. Ich habe immer auf das von Armin genannte Revier gewartet aber da kam nichts von Bedeutung, nur viele kleine Reviere, die aber mit Schildern markiert waren. Und von den Epupa Fällen weiter wie Armin vorgeschlagen hat.

liebe Grüße
Petra

P.S. hier ein Link zum Ugab River Camp
http://www.ugabrivercampsite.de.vu/<br><br>Post geändert von: sammy, am: 11/07/2007 22:56
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit unsere Website: SAMMY FAMILY
2'346 Beiträge · seit 200612. Juli 2007 · #6
@Petra und Jürgen

Na, dann habt ihr ja offenbar Glück gehabt mit dem Rivier bei Okongwati. Aber auf jeden Fall müsst ihr durchgefahren sein. Vielleicht ist es euch gar nicht als Rivier aufgefallen, da es so riesig ist. Es geht auch nicht einfach so quer durch. Beim Einfahren kann man die Ausfahrt nicht sehen. Die Durchfahrt ist mehrere hundert Meter lang! In unserem Fall war sie recht tiefsandig, aber immer noch ohne Zuschaltung des 4x4 befahrbar.

Viele Grüße
Armin (und Edith)
852 Beiträge · seit 200612. Juli 2007 · #7
Hallo!

Das Rivier bei Okangwati ist jahreszeitlich unterschiedlich.
Normalerweise kein Problem, jedenfals nicht mit einem Condor.
Wenn es schwieriger ist, haben findige Himbas Ihre Souvenirstände aufgebaut, wenn Sie Euch beim schieben geholfen haben könnt Ihr gleich ein Andenken erwerben:)

Gruß Christian
0
Themenstarter479 Beiträge · seit 200612. Juli 2007 · #8
Hallo @all,
vielen Dank für eure Vorschläge, nun sehe ich schon etwas klarer.
@ Klaus, Danke für die Alternative zu Aba Huab, ich war schon 2x dort und fand die Overlander nicht schlimm, da abgesondert, dafür hatten wir dort ein nächtliches Erlebnis mit einem Elefanten.
@ Armin, das klingt gut, nun habe ich ein Gefühl für die Längen der Etappen
@ helga. Die Alte Brücke wirds sein.
@ Sammy , wir werden das Ugab River Camp ansteuern
und Christian, das mit den Himbas im Revier ist gut zu wissen, müssen ihnen ev. den Laden leerkaufen:P
Einen schönen Tag wünscht
Gabi aus München
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
655 Beiträge · seit 200612. Juli 2007 · #9
hallo gabi, ein detail vom ugab river camp 🤪 [bild: 67428] . wir haben uns dort sehr wohl gefühlt, die klippen glühen abends beim sonnenuntergang!! lb gruß von helga
0