Reisedokumente

9 Antworten · 2'926 Aufrufe · gestartet 11. Juli 2007 von swisschees
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Themenstarter1'715 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · #1
Pass und Fahrausweis einzuscannen und in der eigenen Mailbox abgelegt.
Nun habe ich aus aktuellem Anlass einen weiteren Tip.
Für meinen Urlaub nach Ägypten habe ich mir das Lastminute Reisebüro die Reisedokumente als PDF-Datei per Internet zugeschickt. Dieses habe ich dann ausgedruckt und mitgenommen.
Beim Checkin wurde mir aber dummerweise das Blatt für den Rückflug abgenommen, was zur folge hatte, dass man mich von Hurghada nicht mehr mit nehmen wollte.
Deshalb werde ich in Zukunft die Blätter mindestens zweimal drucken, das PDF in meiner Mailbox und auf einem Memorystick abspeichern.

Denkt aber daran das Mail in ein eigenes Verzeichnis zu kopieren. Bei diversen Mailbox-Betreiber wird der Posteingang periodisch glöscht.

Gruss Swisschees<br><br>Post geändert von: swisschees, am: 12/07/2007 09:40
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208 Beiträge · seit 200712. Juli 2007 · #2
Super Idee mit dem PDF in seine Mailbox legen und so, das ich nicht von selber darauf gekommen bin, somit kann man bei Verlust auf der ganezn Welt die Dokumente wieder ausdrucken.

Gruss Flipper
15 x Namibia / 3 x Südafrika / 2 x Botswana / 2 x Zimbabwe
1'335 Beiträge · seit 200612. Juli 2007 · #3
Wir haben auch vor unserer letzten Namibiareise im Juli 2006 unsere Ausweise und Papiere fotografiert und auf dem Kamera-Chip gelassen. (Wir haben die Bilder dazu noch an eine Mailadresse geschickt, die man von überall einsehen kann.)
Tja, in Namibia habe ich keinen Gebrauch davon gemacht!

Aber im November!
Da habe ich dann die Bilder gebraucht, weil mein Portemonnaie in Duisburg gestohlen wurde! Ich konnte der Polizei große Bilder meiner Original-Papiere vorlegen, einschl. der ganzen Nummern darauf! Ich hatte zwar zunächst Hemmungen, denen einen Ausdruck der Bilder zu zeigen (wer weiß, die pochen nachher noch auf Urkundenfälschung) aber die Reaktionen waren total positiv, weil somit alle Daten abgelesen werden konnten!

Macht also Bilder! Vor allem für die Heimat!;)<br><br>Post geändert von: Parnassia, am: 12/07/2007 01:08
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Themenstarter1'715 Beiträge · seit 200613. Juli 2007 · #4
Hallo Parnassia

Das mit dem Kamera-Chip ist nicht schlecht, aber man müsste diesen auch sperrren, was aber bei den meisten Modelle nicht geht.
Sonst besteht das Risko das man irrtümlich den Inhalt löscht. Deshalb werde ich lieber ein Memory-Stick benutzen. Ich habe ja meist noch den alten Laptop dabei, auf diesem kann ich ja auch noch eine Kopie ablegen.

Gruss
swisschees
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2'346 Beiträge · seit 200613. Juli 2007 · #5
Hallo Cora,
hallo "swisschees",

irgendwie hätte ich bei der Speichermethode von Dokumenten auf USB-Sticks, Kamera-Chips usw. ein komisches Gefühl. Wenn die dann mal gestohlen oder verloren gehen würden, hätte der Finder wahrscheinlich hochauflösende Dateien eurer wichtigsten Unterlagen. Ich weiß nicht, was damit passieren könnte. Da erscheint mir das Hinterlegen von Reisedokumenten in einem internetbasierten Datenspeicher (als 1&1-Kunde nutze ich dazu beispielsweise das MediaCenter) schon sicherer. Auf diesen Speicher kann man dann im Fall des Falles von jedem PC passwortgeschützt zugreifen. Ich stelle die Dokumente jeweils kurz vor dem Urlaub darin ein und lösche sie nach dem Urlaub wieder.

Gruß
Armin
1'159 Beiträge · seit 200713. Juli 2007 · #6
Armin schrieb:
Hallo Cora,
hallo "swisschees",

irgendwie hätte ich bei der Speichermethode von Dokumenten auf USB-Sticks, Kamera-Chips usw. ein komisches Gefühl. Wenn die dann mal gestohlen oder verloren gehen würden, hätte der Finder wahrscheinlich hochauflösende Dateien eurer wichtigsten Unterlagen.
Wenn man diese verschlüsselt ist das "Risiko" geringer als das PW der Mailbox zu knacken.

Ich finde die Variante mir der Mailbox auch besser, die kann man nicht verlieren...<br><br>Post geändert von: Oshivambo, am: 13/07/2007 21:30
Oshivambo Enda nawa Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. (Karl Valentin)
1'910 Beiträge · seit 200613. Juli 2007 · #7
Ich hatte sie kopiert im Brustbeutel, was 05 gut war, mir wurde in der 1 Std. meine Umhängetasche geklaut... so hatte ich wenigstens den Beweiss, vorallem das Flugticket...
Da alles kopiert war, ists ja sowieso zuhaus auf dem Rechner...

Klaus
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
198 Beiträge · seit 200614. Juli 2007 · #8
Hallo!
Das mit der Mailbox finde ich eine gute Idee. Die Dokumente fotografieren wäre mir nicht in den Sinn gekommen. Habe dazu aber eine Bemerkung : Eigentlich wäre es das sicherste wenn die fotografierten Daten auf einer Speicherkarte wären, die man für nichts anderes braucht und diese aber auch sicher versorgt. Denn meistens wird ja die Kamera gestohlen und was kann der Dieb dann alles mit den Daten anstellen? "Früher" ,als man noch einen Film in der Kamera hatte wurde der sicher einfach fortgeworfen ohne die Bilder anzusehen, aber heute ist es einfach zu schauen was da so alles drauf ist. Bei mir klingeln die Alarmglocken weil uns schon 2x die Kamera - Ausrüstung gestohlen wurde. Einmal bei einem Überfall in Mexiko und das andere Mal aus dem geschlossenen Kofferraum im Kanada.
Gruss
Margot
Gast14. Juli 2007 · #9
Die meisten Kameras speichern die Bildern in einem Unterordner auf der Speicherkarte. Wenn man seine Dokumente in der obersten Ebene der Speicherkarte ablegt, kann man sie über die Kameramenüs üblicherweise nicht löschen. Es sei denn man formatiert die ganze Karte, aber das macht man wohl kaum versehentlich.

Um die Daten vor Missbrauch zu schützen, kann man z.B. direkt die PDF-Dateien verschlüsseln und mit einem Passwort versehen. Dafür gibt es allerdings Hackertools im internet. Man kann die Daten auch in einem passwortgeschützten ZIP-Archiv ablegen. Wer ganz sicher gehen will, nutzt das Traveller-Disk-Feature von Truecrypt. Sicheres, langes Passwort vorausgesetzt ist das nach Stand der Technik unknackbar. Das Programm ist generell sehr empfehlenswert:
http://www.truecrypt.org/

Wegen Urkundenfälschung muss man da keine Angst haben. Man versucht ja nicht, sich mit den Kopien/Manipulationen unrechtmäßige Vorteile zu verschaffen. Das Auswärtige Amt empfiehlt im Übrigen auch offiziell, Fotokopien zu fertigen!

Guido
527 Beiträge · seit 200614. Juli 2007 · #10
Wegen Urkundenfälschung muss man da keine Angst haben. Man versucht ja nicht, sich mit den Kopien/Manipulationen unrechtmäßige Vorteile zu verschaffen.
Eine Urkundenfälschung ist auch etwas ganz anderes, als was hier womöglich angenommen wird.

Stellt Euch vor, es fertigt jemand eine Urkunde an oder ergänzt eine bestehende Urkunde (Z.B. ein Arbeitszeugnis). Anschließend setzt er darunter einen ganz anderen Namen als den eigenen ohne entsprechende Vollmacht (z.B. den Namen des ehemaligen Arbeitgebers). Wenn er diese falsche Urkunde herstellt, um sie zur Täuschung im Rechtsverkehr, also z.B. ggü. anderen Personen zu verwenden (z.B. Bewerbung bei anderen Unternehmen), dann haben wir einen Fall der Urkundenfälschung.

Im Fall des Ausweiskopierens, ist aber nach wie vor der richtige Aussteller (Bundesrepublik Deutschland) zu erkennen!