Kleiderspenden für Namibia

10 Antworten · 4'192 Aufrufe · gestartet 21. Apr. 2005 von catweazlecat
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ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #1
Hallo Zusammen

wie gerade in einem anderen Thread scherzhaft angefangen, würde mich auch wirklich ernsthaft interessieren ob es Bedarf an Kleidung in Namibia gibt. Eine Bekannte von mir sammelt z.B. immer Kleidung und nimmt sie nach SA mit um sie dort einer kirchlichen Einrichtung zukommen zu lassen.

Gibt es vergleichbaren Bedarf in Namibia? Evtl. hat jemand von Euch eine Kontaktperson per mail die man ansprechen könnte und die Koffer entgegennehmen würden am Flughafen als Spenden?

Schönen sonnigen Gruss auf Frankfurt
ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #2
catweazlecat schrieb:Hallo Zusammen

wie gerade in einem anderen Thread scherzhaft angefangen, würde mich ....

Hallo catweazlecat!
Dies war kein SCHERZ !
1. Haben wir alle hier bestimmt 100 Sachen im Kleiderschrank die wir nicht brauchen.
2. Sind die Klamotten die wir mitnehmen bestimmt noch tragbar. Sonst würde ich sie hier schon wegwerfen.
3. Gibt es bestimmt irgendwo ein Gelegenheit vor der Abreise die Sachen zu waschen und sie dann gereinigt abzugeben.
4. Schadet es nie anderen Leuten zu helfen.
5. Will ich wissen an wen ich mich in WDH wenden kann.

Etwas säuerlich 😈
ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #3
Hallo catweazlecat, habe das gerade an Rebecca unter der unglücklichen Überschrift"Golfgepäck"geschrieben. Hier ist es besser aufgehoben!!!!
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Hallo Rebecca,

deine Anfrage finde ich gut und unterstützenswert!
Leider wird unter der Überschrift dieses Anliegen nicht entsprechend wahrgenommen.

Ich habe vor meiner letzten Reise Mai04 eine ähnlich Anfrage im Forum erstellt. Darauf habe ich ein paar ziemlich bissige Antworten von "Grundsatzbedenkenträgern" und "Erst-beuten-wir sie aus-und-dann-gibts-die Altkleider-zurück-Übergutmenschen-mit-Weltschmerz" bekommen.

ABER: Es gab auch gute Tipps!
Ein Paar, welches in Windhoek über eine Kirche ein Kind adoptiert hatte, gab mir folgende Adresse: Niedernländische Reformations Kirche, wenn du die Lazarettstrasse hochfährst ( Richtung Heinitzburg) kommt auf der rechten Seite die Kirche (Weißes Gebäude, sieht nicht wie eine Kirche aus), ist glaub ich Ecke Feldstrasse. Tel. (+264-61)237296
kmrwhk@ngkn.com.na
Wenn ich dort wäre,könnte ich dich sofort hinfahren....
Die unterhalten eine Art Kleiderkammer. Bei den beiden Besuchen haben uns die Leute erzählt, daß hauptsächlich Kinderkleidung bis 12 Jahren benötigt wird - aber auch sonstige Kleidung und Schuhe für Erwachsene i9st sehr gerne willkommen. Die Kleidung wird an Bedürftige nach bestimmten Regeln verteilt und damit ein Weiterverkauf oder Tausch gegen Drogen/Alkohol/etc. unterbunden.
Die waren erstaunt, als wir gewaschene,gebügelte (Baumwoll)Bekleidung abgegeben haben. ( Modisch wars halt nicht mehr top)

Ich kenne aber noch folgende katholische Einrichtung, wo man ggf. auch mal nachfragen kann:
http://www.kath.org.za/PA-GemeindenNamibia.htm
(Pater Heller in Tsumeb kommt bei uns aus der Umgebung)

Bestimmt gibt es noch weitere Nennungen hier im Forum......

Ich glaube nicht, daß deswegen dein Gepäcklimit erhöht wird. Wir hatten bei mäßigen Übergewicht aber noch nie Probleme...ist aber nicht repräsentativ!

VG

Thomas
ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #4
Hallo Thomas,
das finde ich gut. Vielen Dank.
Ich werde mich mit denen in Verbindung setzen.
Dachte nur unter Gepäck findet Carsten M. meine Anfrage - war vielleicht nicht so clever 🙄 . Aber C.M. ist wohl in WDH und da dachte ich usw. usw.

Ich gebe dir eine Info wenn ich Kontakt und/oder auch irgendwann im Dezember dann vielleicht die Sachen übergen konnte.
ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #5
Hallo Rebecca

ich hatte auch nicht deine Anfrage als Scherz verstanden sondern die Antwort von Carsten und das durch diesen scherzhaften Beitrag bedingt eine sinnvolle Idee entstanden ist 😉

Bei mir rennst du mit sowas offene Türen ein, sonst hätte ich diesen Thread wohl kaum eröffnet.
ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #6
Hallo Thomas

danke für deine ausführliche Antwort und die Linktipps. Werde mich dort mal melden und sehen wieviel Bedarf besteht. Könnte hier sicher einiges zusammen bekommen 😄

Sonnige Grüsse
ThemenstarterGast21. Apr. 2005 · #7
Wie gesagt, es gibt auch noch andere Anlaufstellen. Ich denke mal, wenn sich das im Forum rumgesprochen hat, kommen noch ein paar Adressen dazu ( auch in anderen Orten). Mir wurden damals auch mehrere Stellen genannt.Farmer nehmen für Ihr Personal auch Sachen entgegen. Einfach mal anfragen.
Diese Adresse (Niederl Ref Kirche) hatte ich noch, weil diese Kirche es sich nicht nehmen ließ, sich schriftlich nach Deutschland zu bedanken.
Bei einer Anfrage beachten:damals sprachen alle nur Englisch.

Thomas
ThemenstarterGast22. Apr. 2005 · #8
Ich war damals einer der "Grundsatzbedenkenträger". KLeiderspenden in 3. Weltländer sind meistens ein großes Problem, weil sie die ohnehin sehr schwache und unter dem Einfluss der GLobalisierung und westl. Subventionsproduktionen leidende Wirtschaft noch weiter schädigen. ICh weiß nicht in wie fern die KLeidungsindustrie in Namibia lokal vertrieben wird, aber in RSA gibt es viele lokale (billige) MArken die auch ihren Umsatz benötigen.

ALso : Lieber selber weniger Kleider kaufen und so weniger "Altkleiderprobleme" haben und dann vor Ort wenn es denn unbedingt sein muß die örtlichen T-Shirts-Näher und Vertriebe unterstützen.
ThemenstarterGast22. Apr. 2005 · #9
das war ich hab nur meinen Forumsnamen vergessen

liebe Grüße konno
ThemenstarterGast22. Apr. 2005 · #10
Ich habe mir seit Jahren angewöhnt, nach Verlassen eines der community Plätze nicht mehr gebrauchte Shirts usw. zurückzulassen.
Oft treffe ich diese Shirts bei meinen nächsten Besuchen wieder.
Die Taschen werden dadurch leerer und ich kann auf dem Rückflug von dort was mitnehmen
Axel
ThemenstarterGast22. Apr. 2005 · #11
@Axel: Ja, habe ich auch schon gemacht. Ich habe aber den Eindruck,daß Organisationen gezielter arbeiten (Thema Verkauf/Tausch gg Alk/Drogen)

@konno: Natürlich verstehe ich deine Bedenken, aber ich habe mich damals ca. 2 Std. mit den Kirchenvertretern unterhalten und es gibt unter den Armen noch Ärmere, die sich wohl auch die Billigmarken nicht leisten können (z.B alleinstehende Mütter,Kranke,Alte)
Das was Touristen mitbringen/dalassen ist nicht so die Menge.
Und was Rebecca sagte:"4. Schadet es nie anderen Leuten zu helfen"

Außerdem bleibt es jedem selbst überlassen, auch andere Hilfs/Unterstützungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Aus mancher Reise soll ja schon eine langjährige Sache entstanden sein....

Thomas
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