mückencreme

18 Antworten · 9'957 Aufrufe · gestartet 19. Apr. 2005 von Gast
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ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #1
hallo ihr. ich fahre im februar für 2 monate nach namibia. eine freundin von mir war auch da, hatte eine malariaprofilaxe, hat aber trotzdem welches bekommen und wochenlang im krankenhaus. sie meinte, die beste abwehr gegen malaria sei sich mit wein einzuschmieren, weil die mücken einen dann nicht stechen. allerdings stinkt das ja schon ganz schön. jetzt meine frage: hat jemand noch mehr solche haustips? oder welche ist eurer meinung nach die beste antimückencremè? bekomm ich sie da billiger oder lieber hier kaufen?
ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #2
Wir trinken den Wein und reiben Tabard ein. Das bekommt man in Namibia. Ansonsten würde ich die in jedem Reiseführer angegebenen Schutzmassnahmen befolgen. Abends helle, lange Bekleidung anziehen und kein Parfüm benutzen.
ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #3
ja, wein stinkt halt so und hält mücken fern, genauso wie zigarettenrauch, aber wer will schon die ganze zeit rauchen? was ist tabard? eine marke?
ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #4
Ja, Tabard ist eine Marke für eine Antimückencreme, die zwar auch einbisschen riecht aber nicht so streng wie Wein. Sie Ist im südlichen Afrika in Apotheken erältlich.

swisschees
ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #5
Wir haben auch Wein getrunken, allerdings nicht wegen der
Mückenabwehr.
Wir (5 Personen) hatten 5 verschiedene Repellents dabei, insbesondere
die teuren (laut Apotheke derzeit DAS Topprodukt) stanken fürchterlich
und verstopften die Poren, dass man nur mehr schwitzt.
Wir haben uns geeinigt: Am besten (und geruchsneutralsten) war das
gute alte Autan, Sprühflaschen sind schlecht (insbesondere im Auto hat
das fast Krieg ausgelöst) Abends waren die Mückenspiralen aus den
Supermärkten toll, riechen zwar auch nicht sonderlich, sind aber erträglich.
ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #6
Hallo Gast,
ich würde den Wein auch lieber trinken als die Mossis damit zu "füttern". Tabard ist wirklich ein gutes Mittel - auch als Stick oder Spray erhältlich. Es genügt nur nicht, sich damit einmal am Tage einzusprühen - am besten alle halbe Stunde. Und zwar sorgfältig, nicht nur die freien Hautpartien sondern auch die Kleidungsränder, als Socken, Kragen usw. Und so schlimm ist der Geruch nun wirklich nicht - vor allem dann nicht, wenn alle das gleiche Zeug nehmen. Um den Schutz zu komplettieren, sollten auch die Schlafräume nicht vergessen werden - ca. 1 Std. vor der Nachtruhe. Hier empfiehlt sich DOOM - auch vor Ort in jedem Kaufhaus erhältlich. Autan dagegen hilft nach Auskunft eines Kenners nur dann, wenn man die Mossis selbst damit einreibt.
Gruß Joli
ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #7
Hallo,

wenn man mal nachliest z.B. bei der WHO sollte man Firmenunabhängig denken und auch auf die Inhaltsstoffe achten.

Pflanzliche oder sonstige überlieferte Mittelchen können unterstützen werden aber aber nicht empfohlen.

Das verwendete Repellent sollte DEET enthalten und zwar mind. 20%, das ist z.B. bei Tabard der Fall, das ich mir auch vor Ort besorge. Und mit der Creme komme ich trotz sehr empfindlicher und allergisch reagierender Haut sehr gut klar.

Joli hat recht man muss erneut schmieren, nicht ganz so oft aber wenn man z.B. schwitzt musste ich darauf achten.


Die andere Inhaltsstoff Empfehlung lautet Icaridin (auch bekannt als Bayrepel®) und das ist in unserem Autan aktive enthalten, deshalb müsste auch den Mücken in Afrika egal sein, das es in Deutschland produziert wurde. Auch hier sagt die WHO, es ist geeignet um es in Malariagebieten einzusetzen.

Ich habs noch nicht selber probiert, weil ich immer so wenig Platz im Gepäck habe 😉

Viel Spass bei der Planung


evy, die immer gleich beim ersten Einkauf ordentlich Tabard einkauft und ein geruchloses Spray für die Innenräume dazu.... Mücken lieben mich sonst zu sehr
ThemenstarterGast19. Apr. 2005 · #8
Hallo!
Wir haben vor Ort "Peaceful Sleep" gekauft. Gibt es als Spray oder auch als Stick und haben tatsächlich sehr friedvoll schlafen können.
Allerdings waren im Mai/Juni auch nicht sooo viele Mücken unterwegs.
Aber: Ich bin da normalerweise immer ein gefundenes Fressen, eine einzige Mücke reicht bei mir voll und ganz... An unserem ersten Abend in Mexico hatte ich insgesamt knapp 40 Stiche und in Nam während des ganzen Urlaubs keinen einzigen!!!
Also, gut Stich!
Engelchen
ThemenstarterGast20. Apr. 2005 · #9
Hallo,

wenn man mal nachliest z.B. bei der WHO sollte man Firmenunabhängig denken und auch auf die Inhaltsstoffe achten.

Pflanzliche oder sonstige überlieferte Mittelchen können unterstützen werden aber aber nicht empfohlen.

Das verwendete Repellent sollte DEET enthalten und zwar mind. 20%, das ist z.B. bei Tabard der Fall, das ich mir auch vor Ort besorge. Und mit der Creme komme ich trotz sehr empfindlicher und allergisch reagierender Haut sehr gut klar.
Das kann ich vollstens bestätigen. Habe leider eine super empfindliche Haut (bis hin zur Sonnenallergie) und kam mit dem Mittel sehr gut zurecht. Die Mosis weniger, denn wir hatten keinen einzigen Stich.

Besten Grus vom Mops
ThemenstarterGast20. Apr. 2005 · #10
Mit Tabard sowie Autan haben wir gute Erfahrungen gemacht. Eine weitere Alternative ist Zazarin. Gibt es in Apotheken, aber meine Frau mag den Geruch nicht.

Gruß Freti
ThemenstarterGast05. Mai 2005 · #11
Meint ihr, man sollte sich euren Tipps entsprechend auch in den Wintermonaten Juli/August "bewaffnen", oder ist man da vor Mossis nd so sicher??
Danke für eure Infos, tschüs!
Assi
ThemenstarterGast07. Mai 2005 · #12
@Das kommt drauf an, wo du hinfährst. Für Etosha ist sowas im August normalerweise nicht notwendig. Für Okavango schon.
ThemenstarterGast14. Mai 2005 · #13
Die US-Army hatte in Vietnam ein seht gutes Mückenschutzmittel.
Das bekommt man in einem jeden guten Tramperladen.
Wie es heisst weis ich aber nicht mehr.

Ansonsten würde es mich in den Fingern jucken in den Mückenlarfen-gewässern mal 100 Wildgupys auszusetzen.
Robust, vermehrungsstark und vorallem wild auf Mückenlarfen.
ThemenstarterGast15. Mai 2005 · #14
Die US-Army hatte in Vietnam ein seht gutes Mückenschutzmittel.
Das bekommt man in einem jeden guten Tramperladen.
Wie es heisst weis ich aber nicht mehr.
US622 ???
Besser ist Muskol aus Alaska oder Canada. Bei 95% DEET sticht da nix mehr, aber das Zeug ist aggressiv und nix für empfindliche Haut. 😉
Ansonsten würde es mich in den Fingern jucken in den Mückenlarfen-gewässern mal 100 Wildgupys auszusetzen.
Robust, vermehrungsstark und vorallem wild auf Mückenlarfen.
... und da würde ich gerne zusehen. Die Mückenlarven entwickeln sich überall, wo nach Regenfällen Wasser stehenbleibt. In Blattachseln von Palmen und anderen Pflanzen, in alten herumliegenden Konservendosen, Wassertonnen, zeitweise austrocknenden Sumpfgebieten usw. - wenn Fische dort überleben könnten, dann würden sie es bereits tun.

Gruß
Wolfgang
ThemenstarterGast15. Mai 2005 · #15
Die Mokoitos in Namibia stechen nicht nur Touristen aus Deutschland, sie bilden auch die Nahrungsrundlage für eine große Zahl von Tieren. In der Vorderpfalz wird seit etwa 30 Jahren ein Mittel gegen die Moskitos eingesetzt, das andere Tierarten nicht schädigt. Mit großem Erfolg. Und tatsächlich hat es anderen Tieren, sogar relativ ähnlichen Arten, nicht primär geschadet, außer einer Libellenart. Aber ohne Moskitos gibt es auch nicht mehr die vielen Tiere, die von den Moskitos abhängen. So ist bei uns die Zahl der Schwalben um mehr als 98% gesunken, die Mauersegler sind mittlerweile selten. Bei Reptilien und Amphibien habe ich keine konkreten Zahlen, aber auch deren Vorkommen ist erheblich weniger geworden. All das stört die meisten Leute immer noch nicht. Aber dass das Storchennest auf der Schule seit vielen Jahren verwaist ist, stört die Leute. Von was sollen die Störche leben, wenn es keine Frösche gibt? Und von was sollen die Frösche leben, wenn es keine Moskitos gibt? Auch in Namibia würde die (wesentlich empfindlichere) Nahrungskette erheblich gestört werden, wenn man etwas gegen die Moskitos tun würde. Etwas anders sieht es natürlich bei den Versuchen aus, die Malaria zu bekämpfen, indem man die Vermehrung der Tsetsefliegen versucht zu verhindern, denn dabei soll nicht die Gesamtzahl der Moskitos oder gar Insekten verringert werden.

Die Biester sind lästig, aber sie sind sehr nützlich. Besonders wenn sie weit genug von mir weg sind.
ThemenstarterGast15. Mai 2005 · #16
Etwas anders sieht es natürlich bei den Versuchen aus, die Malaria zu bekämpfen, indem man die Vermehrung der Tsetsefliegen versucht zu verhindern, denn dabei soll nicht die Gesamtzahl der Moskitos oder gar Insekten verringert werden.
... das verstehe ich jetzt nicht.
Die Tsetsefliege verbreitet die Schlafkrankheit. Was hat die mit Malaria zu tun? Jene wird doch von der Anophelesmücke übertragen ...

Gruß
Wolfgang
ThemenstarterGast13. Sept. 2005 · #17
Hat jemand eine Ahnung was Tabard und Autan in Namibia, also vor Ort kosten?

Ist es günstiger, diese Artikel hier zu kaufen?
ThemenstarterGast14. Sept. 2005 · #18
Hi aus München,
Tabard und andere Mittel haben in NAM / SA eine andere Zusammensetzung als hier.
Die Frage ob billiger?
Das muß in Relation zum Gewicht/Platzbedarf im Gepäck, Weg zur Drogerie beim Kauf in der BRD usw- betrachtet werden.
Soweit ich mich erinnere, konnte ich knapp einen Euro beim Tabard Spray sparen, mehr ging nicht, weil das Teil umgerechnet nur 0,50€ gekostet hat.
Axel
ThemenstarterGast14. Sept. 2005 · #19
Danke für die Antwort, Axel.

Na, wenn das so billig ist, dann ist es wohl eh egal.

Da Autan hier ca. € 6-8,- kostet, hätte es ja sein können, daß es dort unten bedeutend günstiger ist.

Werde es dann wohl trotzdem unten besorgen, allein um Gepäck zu sparen.
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