CoraThemenstarter1'335 Beiträge · seit 200601. Juli 2007 · #1Hallo!
Ich habe ein paar Fragen, vielleicht kann mir der ein oder andere etwas dazu sagen!
1.
Es wurde in einem anderem Thread mal vorgeschlagen, von Sepupa nach Seronga mit der Fähre zu fahren.
Diese Strecke finde ich trotz Landrattendaseins sehr schön!!
Dazu habe ich aber eine Frage:
Kann man von Seronga nach Savuti fahren?
Im Hupe steht, dass das Linyanti-Gebiet nicht für Selbstfahrer geeignet ist, auch der Hinweis auf sehr (!) tiefsandigen Boden erschreckt schon.
Wie seht Ihr das?
Falls das nicht geht, hat es Sinn von Seronga aus in den Caprivi zu fahren und von dort aus nach Savuti?
2.
Es wird immer der Grenzübergang Dobe erwähnt. Den finde ich nicht! Ist damit Shakawe gemeint?
3.
Sind Grenzübergänge Nam-Bot kostenpflichtig? Sollte ich also Sorge tragen, einmal in Bot auch nicht die Grenzen mehr zu überqueren?
Liebe Grüße von einer die ehemalige Tourplanung umstoßenden
Cora
STsteinbeisser571 Beiträge · seit 200601. Juli 2007 · #2Hallo Cora,
zu1. von Seronga nach Savuti geht es durch die nördlichen Konzessionsgebiete. Es gibt eine Transitstrecke, d.h., sie darf befahren werden, in die privaten Konzessionen abbiegen oder übernachten ist nicht zulässig. Soweit meine Recherchen zum Grundsätzlichen, dazu gibts auch einen thread, mußt mal suchen (nördliches delta/Concession area). Der Zustand ist wohl teilweise sehr schlecht, tief ausgefahrene Abschnitte. Bin bislang nicht selbst dort gefahren, nahezu alle Fomis haben bislang geraten, wenn, dann zu zweit zu fahren. Nach Norden kommst Du meines Wissens nicht heraus in den Caprivi. Kein Grenzübergang, Fence und/bzw. der Kwando als Hindernis.
zu 2. Der Grenzübergang Dobe liegt ca. 140 km westlich von Nokaneng (ca. halber Weg zwischen Maun und Mohembo (Shakawe) Grenze. Über Dobe kommst Du südlich des Kaudom im Buschmann Gebiet heraus (C44), nächste Stadt ist Tsumkwe, direkt südlich liegt das sehr schöne Nye Nye Gebiet. Läßt sich recht gut fahren und ist je nach Tourenplanung sehr zu empfehlen.
zu 3. Der Grenzübergang kosten nichts, Du zahlst aber Straßenbenutzungsgebühr.
Gruß, Steinbeisser
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200601. Juli 2007 · #3Kann man von Seronga nach Savuti fahren?
Im Hupe steht, dass das Linyanti-Gebiet nicht für Selbstfahrer geeignet.
Falls das nicht geht, hat es Sinn von Seronga aus in den Caprivi zu fahren und von dort aus nach Savuti?
Das geht schon, du musst nur auf der Transitroute bleiben. Du kommst nur nicht direkt nach Savuti. Ein Ast führt direkt von Norden kommend zum Moremi N-Gate. Der andere Ast zum Linyanti.
Es wird immer der Grenzübergang Dobe erwähnt. Den finde ich nicht! Ist damit Shakawe gemeint?
Nein. Shakawe ist der Grenzübergang nördlich von Shakawe. Dobe ist süd-östlich davon. Dobe ist auf botswanischer Seite und östlich vom Ort Tsumkwe (südlich des Kaudom Nationalparks)
Sind Grenzübergänge Nam-Bot kostenpflichtig? Sollte ich also Sorge tragen, einmal in Bot auch nicht die Grenzen mehr zu überqueren?
Die Grenze NAM / BOT kostet dich nur einen geringen Betrag. 140 N$ bei der Einreise nach NAM für Straßen 😄 und ca. 50 Pula nach BOT für Straßen 🤩 . Du kannst die Grenze so oft wechseln wie du willst. Musst halt eben nur den Zettel jedesmal neu ausfüllen für die Grenzformalitäten und dein Autovermieter sollte die NAM / BOT erlauben.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
CoraThemenstarter1'335 Beiträge · seit 200602. Juli 2007 · #4Ich habe noch ein paar Fragen, die ich unter altem Thread, aber neuer überschrift poste:
1.
Savuti und LInyanti liegen ja nur ca. 40 km auseinander. Lohnt es sich auch eine Nacht (oder mehr) Nächte statt in Savuti in Linyanti zu verbringen? Würde ein Tagesausflug nach L. reichen?
2.
Wir haben geplant von Nata aus zu Kubu-Island zu fahren. Dort wollen wir den Rest des Tages, die anschließende Nacht und den darauffolgenden Tag verbringen. Am nächsten Tag solls dann weitergehen. Wir würden also zwei Nächte dort verbringen.
Lohnt sich das überhaupt, den zweiten Tag dort zu bleiben?
Von Kubu aus fahren wir über Gweta in die Nxai Pan, da habe ich zwei Tage eingeplant. Sollte ich einen Tag von Kubu dahin transferieren?
3.
In der Zeit in der wir die Vic-Falls besuchen ist Vollmond und Carsten Möhle hatte die Idee dort nachts einen lunaren Regenbogen zu betrachten. Das hört sich schon gut an! Wer hat das schon mal gemacht?
Grüßchen von Cora<br><br>Post geändert von: Parnassia, am: 02/07/2007 10:45
BEbeate1'450 Beiträge · seit 200602. Juli 2007 · #5Hallo Cora,
nur zu Pt. 3:
wir waren vor 3 Jahren an den Fällen, auch zum Vollmond und wollten uns das eigentlich anschauen. Aber:
Der Eintritt zu den Fällen kostete nachmittags 20 US-Dollar. Drinnen bleiben bis zum Abend ging nicht. Der Abendeintritt hätte nochmals 30 US-Dollar gekostet, für 1 Stunde!
Und da haben wir beschlossen, dass uns soviel ein Vollmond nicht wert ist.
Gruss Beate
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200602. Juli 2007 · #6Savuti und LInyanti liegen ja nur ca. 40 km auseinander. Lohnt es sich auch eine Nacht (oder mehr) Nächte statt in Savuti in Linyanti zu verbringen? Würde ein Tagesausflug nach L. reichen?
Die direkte Piste sind "nur" 40 km aber teilweise tiefsandig. Es ist besser dort die Nacht zu verbringen. Ausserdem faengst du so den Charme von Linyanti besser ein!
Wir haben geplant von Nata aus zu Kubu-Island zu fahren. Dort wollen wir den Rest des Tages, die anschließende Nacht und den darauffolgenden Tag verbringen. Am nächsten Tag solls dann weitergehen. Wir würden also zwei Nächte dort verbringen.
Lohnt sich das überhaupt, den zweiten Tag dort zu bleiben?
Von Kubu aus fahren wir über Gweta in die Nxai Pan, da habe ich zwei Tage eingeplant. Sollte ich einen Tag von Kubu dahin transferieren?
Es ist es wert. Den Tag koennt ihr gemuetlich "chillen". Es sollen neuerdings auch Touren von Kubu Island aus angeboten werden. Genaueres weiss ich aber auch nicht. Zu Nxai Pan kann ich dir nur sagen, dass es auf die richtige Jahreszeit ankommt. Waren im Mai/Juni dort und dann ist dort fast tote Hose. Die Tiere sind alle im Makgadikgadi N.P. am Boteti. Ansosnten sind 2 Tage fuer Nxai Pan ausreichend.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
GEGernot EickerGast02. Juli 2007 · #7moin,
wenn man schon in der Nähe von Nxai ist, dann sollte man auf jeden Fall zu den Baine's Baobabs fahren. Als ich das letzte Mal dort war, haben wir südlich auf der Pfanne gecampt. Der Anblick abends und morgens war es ganz sicher wert, dort zu übernachten.
holger982 Beiträge · seit 200602. Juli 2007 · #8ich dachte, Linyanti ist zZ gesperrt. Kann man dann da trotzdem einfach "wild" campen?
Follow me on
Twitter.
Kontaktiere mich per
Facebook
Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika:
http://travel-pictures.net
heuchef911 Beiträge · seit 200702. Juli 2007 · #9Hallo Parnassia,
wir waren 2005 auf dem Linyanti Camp. Für die Anfahrt sind wir - von Kasane kommend - kurz vor dem Chobe North Gate nach NW eine sandige, holprige,aber mit 4x4 gut befahrbare Strecke (nicht in allen Karten) und dann beim Linyanti Entr. Gate rein zum Camp.
Die Strecke vom Liyanti Camp nach Savuti ist auf einem längeren Abschnitt tiefsandig - ein 4x4 mit Safarianhänger musste von uns rausgeschleppt werden..😗 Ist aber mit etwas weniger Luft im Reifen gut zu schaffen.
Linyanti Camp selbst fanden wir großartig. Viele Hippos im Wasser/Schlamm, einige Giraffen direkt im Camp und - ich übertreibe nicht - am Abend kamen durch den Wald Elefanten ca. 20m an unserem Platz vorbei Richtung Wasser. Bei der ersten Herde von ca. 40 Tieren war es noch halbwegs normal. Aber dann kam über mehr als 4 Stunden eine Herde nach der anderen - müssen an die 1.00 Ellies gewesen sein 😮 . Gab zwar etwas hohen Adrenalinverbrauch bei uns (wir waren die einzige 3 Menschen auf dem Camp) aber blieb unvergesslich.
Gruß
Helgi
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200602. Juli 2007 · #10holger schrieb:ich dachte, Linyanti ist zZ gesperrt. Kann man dann da trotzdem einfach "wild" campen?
Holger, wild campen ist nicht - man kann es aber buchen. Im Falle eines Falles wird man nach Savuti geschickt.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.