camping oder (luxus)lodge???????????????????

15 Antworten · 5'752 Aufrufe · gestartet 30. Juni 2007 von anette
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ThemenstarterGast30. Juni 2007 · #1
liebe fomis,
sicher gibt es hier mitglieder, die erfahrungen nicht nur mit dem einen oder anderen - dann wäre die frage nicht hinreichend zu beantworten - haben, sondern beides bereits ausprobieren konnten.

ich würde begrüssen, wenn forumsmitglieder, mich an ihren erfahrungen teilhaben liessen.: pros/cons.

ich danke auf jeden fall schon einmal jedem einzelnen für den erfahrungsaustausch und die beschäftigung mit dem thread!

glg - anette<br><br>Post geändert von: anette, am: 30/06/2007 20:40
Gast30. Juni 2007 · #2
Hallo Anette,
Deine Frage lässt sich ganz einfach/(nicht) beanworten: Wir lieben Camping - auf gepflegten Plätzen, die jedoch nicht immer garantiert sind! - in Verbindung mit Aufenthalten in Lodges; hier darf es auch gerne eine Luxuslodge sein! Das Zigeunerleben kombiniert mit einer gepflegten Lodge von Zeit zu Zeit hat seine Vorteile!
Ein gut temperierter Rotwein (im Camping ist er meist zu kalt oder zu warm :-() zum Dinner hat was! Das gleiche gilt für den Chardonnay, der meist zu warm oder zuuuu kalt ist aus dem freezer/deepfreezer! Eine gepflegte Dusche am Ende eines langen Tages in der Wildnis ebenso! Die Freiheit, sein Bett "aufzuschlagen" wo immer man möchte, ist auch nicht zu verachten!
Du siehst: aus meiner Sicht ist Deine Frage nicht eindeutig zu beatworten!
Probier's einfach demnächst mal aus!
Und poste Deine Erfahrungen dann hier!

weiterhin viel Erfolg im Forum - ich tu mir das lediglich noch zur Recherche an.................halt Dich jedoch im Auge 🙂

mZuNgU
573 Beiträge · seit 200701. Juli 2007 · #3
Hallo anette,

ich glaube und weiß für mich: die Kombination der beiden Extreme macht es aus. Wir lieben es, im Dachzelt nahezu grenzenlose Einsamkeit zu genießen. Irgendwo im Nichts zu stehen, ist für sich selbst schon Luxus, den du in der Zivilisation nicht findest. Nach Tagen in der Wildnis ohne den Zivilisationsluxus ist eine Lodge genau richtig. Du musst dich um nichts kümmern und wirst mit Mahlzeiten, einem gemachten Bett und Programm verwöhnt. Nach ein paar Tagen kommt die Sehnsucht nach dem einfachen Leben im Dachzelt, und nach ein paar Tagen einsamen Lebens im Dachzelt der Wunsch nach dem Luxus einer Lodge. Und genau so reisen wir. Wir kombinieren die beiden Extreme. Das ist Namibia, und das ist Botswana.

Viele Grüße, Kanzler
ThemenstarterGast01. Juli 2007 · #4
danke kanzler und mzungu,
ihr habt uns mut gemacht es tatsächlich einmal zu versuchen!!!
so wie ihr es beschreibt scheint es wirklich eine wunderbare kombination zu sein!
ob es in 2007 noch klappt ist ungewiss - nach sa und zambia steht jetzt noch kenya und nochmals sa ende des jahres an. doch wir werden eure empfehlungen auf jeden fall beherzigen!
danke euch beiden!
grüessle und schönes WE
anette
573 Beiträge · seit 200701. Juli 2007 · #5
Hallo anette,

in Kenia gelten etwas andere Regeln. Der 4X4 mit Dachzelt ist in Kenia sehr teuer. Außerdem kannst du dort nicht einfach abstellen und campen. Ich empfehle dir dort einen 4X4 von Avis oder Hertz ohne Camping-Ausrüstung zu mieten, ein einfaches Bodenzelt mitzunehemen und bei Einheimischen zu campen. Wir haben fantastische Erfahrungen damit gemacht. Wir sind nachmittags an ein Einheimischen-Dorf beziehungsweise an eine Ansiedelung herangefahren und haben gefragt, ob wir im "Schutz des Dorfes" übernachten dürfen. Das wurde stets erlaubt, wir haben ein "Bargeld-Geschenk" überreicht und hatten einen tollen Abend.

Herzliche Grüße, Kanzler
573 Beiträge · seit 200701. Juli 2007 · #6
Wie warst du denn bisher unterwegs? Nur in Lodges?
Kanzler
1'457 Beiträge · seit 200601. Juli 2007 · #7
is ja immer die Frage, was campen heißt. Campen mit Rotwein und mehr als Fleisch und Brot ist für manche schon ein Lodge Urlaub 😗 😗
ThemenstarterGast01. Juli 2007 · #8
Kanzler schrieb:
Hallo anette,

in Kenia gelten etwas andere Regeln. Der 4X4 mit Dachzelt ist in Kenia sehr teuer. Außerdem kannst du dort nicht einfach abstellen und campen. Ich empfehle dir dort einen 4X4 von Avis oder Hertz ohne Camping-Ausrüstung zu mieten, ein einfaches Bodenzelt mitzunehemen und bei Einheimischen zu campen. Wir haben fantastische Erfahrungen damit gemacht. Wir sind nachmittags an ein Einheimischen-Dorf beziehungsweise an eine Ansiedelung herangefahren und haben gefragt, ob wir im "Schutz des Dorfes" übernachten dürfen. Das wurde stets erlaubt, wir haben ein "Bargeld-Geschenk" überreicht und hatten einen tollen Abend.

Herzliche Grüße, Kanzler
hallo kanzler,
camping und kenya - nicht für uns. meine lust auf camping in verbindung mit lodges bezog sich auf botswana.
in kenya sind wir - wenn nicht fly in - dann nur mit fahrer unterwegs.
ich halte kenya nicht für ein "selbstfahrerziel" aufgrund der wachsenden kriminalität und fehlender infrastruktur bzgl. campgrounds.
beneide dich um deine dort gemachten erfahrungen, weil ich das land liebe auch wegen der fantastischen landschaften! irgendwie bin ich dafür entweder noch nicht "reif" oder aber zuuuu ängstlich! das mag auch damit zu begründen sein, dass wir beide keine kfz-rep-kenntnisse haben, die über einen effen radwechsel hinausgehen.

danke dir für die infos!

grüessle
anette
ThemenstarterGast01. Juli 2007 · #9
Kanzler schrieb:
Wie warst du denn bisher unterwegs? Nur in Lodges?
Kanzler
wir hatten mal einen hilux doub cab mit dachzelt in namibia vor einigen jahren; haben jedoch nicht gecampt sondern frequentierten lodges; waren nur 5 tage im anschluss an eine fly in ins hartmanntal, skeleton coast etc. und war nur als backup gedacht. ferner waren wir wochenlang mit einem wohnmobil in westaustralien unterwegs. doch diese erfahrung zählt wohl eher nicht, da dies luxuscamping war (toilette, dusche, alles war da)

doch eine richtige campingreise mit einem 4x4 reizt mich schon sehr. zumal ich damals in namibia intensive "black cotton soil" fahrpraxis erhielt: wir reisten nach tagelangen regengüssen und hatten echt probleme überhaupt die lodges zu erreichen.

grüessle
anette
77 Beiträge · seit 200602. Juli 2007 · #10
hallo anette,

wir kombinieren meistens preiswerte unterkuenfte und eine luxuslodge am ende. als auto haben wir meisten eine tazz oder corolla.

gecampt haben wir im suedlichen afrikla noch nie, allerdings wuerde mich ein 4x4 mit dachzelt schon reizen. das haben wir naechstes jahr fuer botswana ins auge gefasst.

gruesse aus paris


uta
Gast02. Juli 2007 · #11
Hallo Anette,

wir haben auf unserer Reise im Mai auch ein paar Tage Lodgeaufenthalt mit überwiegend Camping kombiniert. Die Lodges waren allesamt toll und wir haben es sehr genossen, doch das ganz besondere Erlebnis waren für uns die Abende am Feuer auf den einsamen Buschcamps. Wenn man es sich erlauben kann / will ist eine Kombination bestimmt ein Garant für einen spannenden und abwechslungsreichen Urlaub. Wenn ich mich allerdings entscheiden müßte zwischen Lodge und Camping, würde ich Camping wählen. Das ist natürlich auch eine Frage der persönlichen Vorlieben, aber man ist beim Camping einfach viel unabhängiger und näher an der Natur.

Ich plane übrigens schon mal ganz vage die nächste Afrikareise, diese soll unbedingt wieder mit Camping sein. Grobe Planung: Botswana, Zambia, Malawi und durch Mozambique zurück. Wegen Automiete Start- und Endpunkt wahrscheinlich ZA.
Deshalb gleich hier mal die Frage: wie schaut es mit Camping in Zambia und Mozambique aus ?

Viele Grüsse
Martina
ThemenstarterGast02. Juli 2007 · #12
hi martina,
je mehr posts zu diesem thema eingehen, je mehr denke ich an eine kombi aus beidem für botswana für 2008.
danke dir für deine infos/erfahrungen!

uih - zambia..........hier haben wir lediglich fly in gemacht. doch soweit ich das mitbekommen habe, gibt es im forim einige members die hinreichend erfahrungen auf dem gebiet zambia/camping/4x4 gemacht haben.
die tracks sind wohl grossteils recht anspruchsvoll und auch zeitraubend, da es auch recht grosse distanzen zu überbrücken gilt.

ich in deinen schuhen würde einen thread mit dieser frage öffnen, so dass du gezielt von den freaks die infos erhälst!

mozambique ist für uns ein völlig weisser fleck. doch was ich gehört habe - besonders bzgl. der strände - muss es traumhaft sein.
es gibt einen "neu-entdeckten" NP im nordosten, der in der aktuellen ausgabe von AFRICA GEOGRAPHIC besprochen wird; liefer den namen gerne nach, da das heft derzeit bei einer freundin ist. schick mir einfach eine PM, falls du interesse hast.
auch hier lohnte sich sicher ein entsprechender thread!

schöne woche für dich
anette<br><br>Post geändert von: anette, am: 02/07/2007 14:52
ThemenstarterGast04. Juli 2007 · #13
uta schrieb:
hallo anette,

wir kombinieren meistens preiswerte unterkuenfte und eine luxuslodge am ende. als auto haben wir meisten eine tazz oder corolla.

gecampt haben wir im suedlichen afrikla noch nie, allerdings wuerde mich ein 4x4 mit dachzelt schon reizen. das haben wir naechstes jahr fuer botswana ins auge gefasst.

gruesse aus paris


uta
hallo uta,
eine freundin wird im nov. namibia und botswana mit einem 4x4/dachzelt bereisen und aber auch in camps/lodges absteigen. sie wird sicher ihre erfahrungen hier posten!

für mich hört sich das ganze auch bislang sehr reizvoll an........

grüessle
anette
72 Beiträge · seit 200704. Juli 2007 · #14
hallo zusammen,
wir bereisen ab mitte november nam und bots und wollen teils teils in lodges und im dachzelt schlafen (im laufe der nächsten wochen werde ich sicher noch einige fragen stellen).
jetzt aber nur so viel:
ganz geheuer war mir nicht bei dem gedanken, in einem dachzelt zu schlafen (unbequem; was mache ich, wenn ich nachts mal raus muss etc.), aber wenn ich die verschiedenen beschreibungen der eindrücke lese, die man sammeln kann, habe ich eine riesen-vorfreude und auch schon mal eine gänsehaut.
vielen dank euch allen für diese erfahrung!
gruß @ all christine
7'267 Beiträge · seit 200604. Juli 2007 · #15
Hallo

Wir sind am liebsten campierend unterwegs. Ab und zu gönnen wir uns aber auch mal eine Lodge (2-3 Nächte pro Tour). So können wir immer wieder mal Lodge-Luft schnuppern und geniessen es herumgefahren zu werden, keinen Abwasch zu machen und auch das Essen fixfertig zubereitet zu haben.
Wir haben aber noch nie eine Lodge (dazu gehören z.B. auch Okonjima und Ongava) gesehen die wir für längere Zeit den einsamen Campingplätzen in der Namib oder den Erlebnissen auf dem Camping im Savuti oder Moremi vorgezogen hätten. Als einmaliges Sahnehäubchen ist aber genau das richtige.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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211 Beiträge · seit 200604. Juli 2007 · #16
Hallo,

meiner eigenen Erfahrung zu urteilen, würde ich

...jederzeit wieder das Zelt (Camping) nehmen (näher an der Natur)
...einmal die Woche in eine preisgünstige/gute Lodge gehen (Klamotten richten, verlässlich duschen etc)
... einen Bogen um teure Luxus-Lodges machen (und stattdessen lieber mit dem Geld länger bleiben oder mehr unternehmen)

Grüße,
Joe
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