GAGastThemenstarterGast12. Apr. 2005 · #1Hallo,
wir fahren Anfang Oktober nach Namibia und haben leider ein Problem mit den Camps im Etosha-Park. Die sind schon ziemlich gut gebucht, und wir überlegen uns gerade, ob wir den Etosha-park anstatt am Anfang der Reise dann lieber am Ende einplanen. Wie sieht es denn gegen Ende (20.10.) von der Regenzeit her aus?
Viele Grüße Steffi
JOjoliThemenstarterGast12. Apr. 2005 · #2Hallo Steffi,
ist eigentlich egal - der Oktober liegt auf jeden Fall außerhalb der Regenzeit. Vielleicht mal im Rahmen der " kleinen Regenzeit" ein kleiner Schauer - aber sehr selten und auch dann nichts, worauf man sich besonders einstellen müsste. Vermutlich wird das aber für die Buchungssituation in dem Camps auch keine Rolle spielen. Dem Vernehmen nach ist für die Zeit August bis November im Augenblick sowieso alles ausgebucht. Aber nicht verzweifeln - wenn die Reservierungsfristen der Großveranstalter abgelaufen sind, wird wieder vieles frei. Wir hoffen ebenfalls darauf. Immer wieder neu probieren.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast13. Apr. 2005 · #3Hallo,
danke Joli für deine Antwort. Wir haben jetzt gestern unsere Route mal wieder geändert und wollten mal von Fachleute 🙂 die Meinung dazu hören. Sind die Strecken zu lang, was sagt ihr zu den Hotel usw...
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Hilfe.
1. Tag Fahrt Richtung Karibib - Epako Lodge oder Albrechtshöhe
2. Tag Swakopmund - Deutsches Haus
3. Tag Khorixas - Vingerklip Lodge/Palmwag
4. Tag Etosha - Halali
5. u 6. Tag Etosha - Mushara
7. Tag Etosha - Aoba Lodge
8. Tag Otjiwarongo - Ojibamba Lodge
9. Tag Rehoboth - noch keine Unterkunft
10. u 11. Tag Sesriem - Desert HomesteadLodge
12. Tag Helmeringshausen - Hotel Helmeringshausen
13. Tag Lüderitz - Sea View Hotel zum Sperrgebiet
14. Tag Keetmanshoop - noch kein Hotel
15. Tag Mariental - Anib Lodge
16. u 17. Tag WDH - Pension Moni
Viele Grüße Steffi
JOjoliThemenstarterGast13. Apr. 2005 · #4Hallo Steffi,
bei Eurem Reiseplan fällt mir auf, dass Ihr relativ häufig nur eine Nacht am Zielort bleibt. Es gibt solche Ziele sicher auch - aber selten. Besser 2 Nächte und dann ein anderes Ziel streichen.
- 1 Tag für Swakopmund ist definitiv zu wenig.
- Swakopmund-Khorixas geht; alternativ Palmwag - geht nicht; alternativ Vingerklipp-Lodge - geht gerade noch. Da Ihr aber an eine solchen Fahrtag keine Zeit für den versteinerten Wald, Orgelpfeifen oder Twyfelfontein habt, fahrt besser gleich zur Vingerklipp-Lodge, genießt dort den am Vormittag die Vingerklippe und fahrt weiter nach Halali.
- Etosha mit nur einem Tag und dann noch Halali ? - Das ist viel zu wenig. Streicht statt dessen Aoba und Mushara und versucht, diese Tage für Etosha zu verwenden. Nichts gegen die beiden Lodges, aber alles geht nicht.
- Was wollt Ihr in Rehoboth ? - Fahrt besser durch bis Mariental. Ist zwar auch ein harter Fahrtag, aber - da alles Teerpad - machbar und Ihr gewinnt einen Tag.
- Helmeringhausen muss nicht sein; Sesriem - Lüderitz ist an einem Tag gerade noch machbar. Oder wenn mit Zwischenübernachtung, dann versucht, an der D 707 etwas zu bekommen ( z.B. Landsbergen).
- 1 Tag für Lüderitz bringt nichts. Ihr kommt abend an, seid totmüde und müsst am nächsten Morgen früh raus, um das nächste Ziel zu erreichen. Entweder einen Tag länger oder streichen.
-In Keetmanshoop ist die Pension Gessert sehr zu empfehlen.
-Keetmanshoop - Windhoek ist an einem Tag machbar, da alles Terrstraße.
Tut mir ja leid, dass ich soviel zu "meckern" habe; aber Ihr habt gefragt und dann bekommt Ihr auch eine Antwort. Soll ja ein Urlaubserlebnis werden und nicht nur eine Urlaubsreise.
Gruß Joli
IRIreneCHThemenstarterGast13. Apr. 2005 · #53. Tag Khorixas - Vingerklip Lodge/Palmwag
4. Tag Etosha - Halali
Das finde ich ziemlich stressig?
GAGastThemenstarterGast13. Apr. 2005 · #6Hallo,
erstmal vielen vielen Dank für eure Meinung zu unserer Route. Auch wenn mir ein positiveres Feedback besser gefallen hätte 🙂
ok, ich hab schon verstanden 🙁 , wir müssen unsere Route nochmal komplett umrouten.
Da uns der Etosha ziemlich wichtig ist und wir im Etosha (Namutoni/Okaukuejo und Halali) momentan nur eine Nacht in unserem Zeitraum bekommen - und zwar nur noch im Halali-haben wir halt gedacht, dass wir als Alternative ausserhalb vom Park wohnen und dann immer in den Etosha reinfahren.
Rehoboth und Helmeringshausen haben wir nur gewählt, da "unserer Meinung" nach sonst die Strecken zu lang sind. Aber ich glaube da haben wir uns ja des öfteren vertan 🙂.
Gibt es in Lüderitz viel zu sehen, sodass wir uns da mehr Zeit nehmen sollten?
Wir überarbeiten jetzt unsere Route nochmal komplett und ich hoffe wir dürfen uns dann wieder an euch wenden .
Viele Grüße Steffi
JOjoliThemenstarterGast13. Apr. 2005 · #7Hallo Steffi,
ich glaube, wir bekommen hier bald Ärger, weil wir das Forum zu stark mit einem Einzelfall belasten. Aber ich probiere es doch nochmal, weil andere vielleicht mit ähnlichen Überlegungen beschäftigt sind:
- Ausweichen auf Lodges außerhalb von Etosha: ist bezüglich der Tierbeobachtungen immer nur die zweitbeste Wahl ( es sei denn, man bevorzugt den "Zoo" von Mokuti). Aber wenn schon außerhalb, dann meiner Meinung nach eher Mushara; ich kenne es zwar nicht, aber ich kenne Aoba - ist wirklich eine Traum-Lodge - mit einem Riesennachteil: die 10 km lange Farmpad bis zur Lodge. Die kostet einem eine glatte halbe Stunde und das sind am frühen Morgen bzw. vor Sonnenuntergang sehr kostbare Minuten, weil dann Etosha am Schönsten ist.
- Lüderitz: mal ganz hart gesagt - wenn Ihr glaubt, dort nichts Interessantes sehen zu können, warum habt Ihr es dann eingeplant ?! - Lüderitz ist schon mal als Ort interessant ( viele alte, gut erhaltene Jugendstilgebäude, die Felsenkirche, ein kleines, aber feines Museum); dann gibt es dort die Waterfront ( relativ neu - ich war noch nicht da ). Man sollte auch mal in der Turnhalle gewesen sein und sich dort mit den alten Lüderitzern unterhalten. Aber dann die Umgebung: rausfahren zum Diaz-Point, zur Haifischinsel ( etwas bedrückend, wenn man weiß, was hier geschehen ist), eine Tagestour ins Diamantensperrgebiet (Pamona, Bogenfels - muss aber mindestens 2 Tage vorher angemeldet werden), und Kolmanskuppe ist ein absoluter Pflichtbaustein. Allein das reicht für 3 Tage Lüderitz, d.h. 4 Übernachtungen. Es ist keine Schande, Lüderitz ( aus Zeitgründen ) nicht eingeplant zu haben - aber es ist eine, dort nur deshalb zu übernachten, um sagen zu könne, dass man dort gewesen ist.
Sorry, ich will Euch da nichts vorwerfen - es ist Eure Tour und mein Empfinden muss noch lange nicht Eures sein.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast14. Apr. 2005 · #8Hallo Joli,
ich muss leider zugeben, dass wir etwas zu unüberlegt an die Planung ran gegangen sind. Ich wollte hier niemanden mit meinem Eintrag nerven -falls dies geschehen, ist tut mir das leid.
Wir werden uns jetzt in Ruhe nochmal hinsetzen -dank deinem Tip paar Einträge weiter unten, auch die www.namibia-cd.com zu Rate ziehen - und schauen was wir wann, wo und wie lange anschauen wollen.
Nochmal vielen Dank für deine ehrliche Meinung.
Viele Grüße Steffi
ATAfrican TravellerThemenstarterGast14. Apr. 2005 · #9Hallo Ihr beiden Korrespondenten, ich kenne sowohl Mushara und Etosha Aoba, auch trotz oder gerade wegen des tollen Anfahrtweges würde ich immer Etosha Aoba der Mushara Lodge vorziehen. Ausserdem gibt es auf der Mushara Lodge keine Rundfahrt über das Gelände, weil es kein Gelände gibt .......
Liebe Grüße !