GAGastThemenstarterGast10. Apr. 2005 · #1Hallo,
kennt jemand den Zustand dieser Strecke und wie lange benötigt man hierfür. Lohnt sich diese Strecke landschaftlich?
Vielen Dank
monthy
ANanddorThemenstarterGast10. Apr. 2005 · #2Hallo,
wenn Du das Teilstück direkt am Kuene entlang meinst, dann kann ich
Dir auf jedenfall abraten. Dies ist eine Herausforderung für jeden Off-Road
Profi und wenn Du mit einem Mietwagen unterwegs bist ist diese Strecke sowieso gestrichen. Die 3700 von Epempe zu den den Epupa-Falls ist kein Problem !
Gruß
anddor
GAGastThemenstarterGast10. Apr. 2005 · #3Hallo anddor,
danke für den Tipp. Ich meinte die Strecke am Kunene entlang.
Gruß
monthy
WAwanetabaThemenstarterGast10. Apr. 2005 · #4Hallo Anddor,
muß Dir widersprechen, sind die Strecke im Oktober 2000 auch mit einem Mietwagen gefahren. Allerdings von Epupa nach Ruacana.
Strecke ist zwar "nur" ca. 90 km lang, aber man sollte 10-12 Stunden Zeit einplanen, oder dazwischen campen. Wollen die Strecke dieses Jahr vielleicht auch wieder fahren, aber umgekehrt. Habe den Autovermieter gefragt, er sinngemäß: wenn es nicht unbedingt van Zyls sein muß, sähe er keine Einschränkungen in der Reiseplanung.
Fairerweise muß ich aber sagen, die Strecke ist landschaftlich schön aber sehr schlecht.
P.S. Warte auch noch auf einen "aktuellen" Straßenzustandsbericht. Kann mir vorstellen, das bei der jetzigen Regenflut einige Veränderungen eingetreten sind...
FRFriedelThemenstarterGast10. Apr. 2005 · #5Die Strecke ist bei schlechtem Wetter fast unbefahrbar. Beig guetem Wetter ist sie mit 4x4 und ausreichend Bodenfreiheit meiner Meinung nach kein Problem. Aber nur wenn man Zeit genug hat. Ein Tag ist auch bei gutm Wetter knapp gerechnet. Die Stecke ist sehr schön. Ob man zu dieser Strecke raten soll, hängt wohl davon ab, wem man sowas rät. Cruisen ist da nicht möglich.
GAGastThemenstarterGast11. Apr. 2005 · #6Hi Monthy!
Wir sind die Strecke am Kunene entlang von Ruacana kommend gefahren. Ich fühlte mich manchmal wie im falschen Film, denn die Strecke war eine Katastrophe - 90 km in 10 Stunden. Wir haben teilweise wie Segler die Autos ausgeritten (hätte sicher eh nix genützt), um nicht in den Fluss zu rollen. Wobei im selben Jahr der Van Zyls vergleichsweise "leicht" zu befahren war. Es kommt wohl immer auf den momentanen "Straßen"zustand an. Jedenfalls würde ich diese Strecke eigentlich nur als erfahrener Offroader fahren (oder von so einem fahren lassen *g*). Aber Landschaftlich ist das schon toll.
Liebe Grüße von Catbird 8)
ATAfrican TravellerThemenstarterGast11. Apr. 2005 · #7Kann jemand etwas zu der Befahrbarkeit des Teilstücks Ruacana-Kunene River Lodge (Swarbooisdrift) sagen ? Wir werden diese Strecke Anfang Oktober mit einem 4x4 Double Cabin fahren. DANKE !
GAGastThemenstarterGast11. Apr. 2005 · #8'war vor einem halben Jahr überhaupt kein Problem!
Viel Spaß
Osso
AXAxelThemenstarterGast11. Apr. 2005 · #9Hi aus München,
Ruacana-Epupa Lodge war im Jan. problemlos. Die Strecke am Kunene weiter nicht einfach, GPS und Himba Hilfe zur Routenführung nötig, einige Strecken, auf denen die Mitfahrer dem Fahrer zusehen sollten, wenn er absäuft oder rückwärts runterfällt. Mehrere Reifen von Vorteil (brauchte selber zwei ). Übrigens ist seit 2004 das wilde Campen in der Gegend untersagt ( laut Beschilderung an der Route)
Axel
GAGastThemenstarterGast22. Apr. 2005 · #10Hallo an alle!
Komme eben gerade zurück und bin die Strecke Ruancana-Epupa gefahren.
Bis zur Kunene River Lodge ist die Strecke machbar (falls kein Regen und natürlich nur mit 4x4 Fahrzeug).
Danach ist die Strecke doch zum Großteil katastrophal. Der starke Regen Anfang/Mitte März hat einen nicht unerheblichen Teil der "Straße" komplett vernichtet. Seitdem haben sich offensichtlich einige an dieser Strecke versuchht, was die vielen abgehenden Fahrspuren bezeugen. Dadurch wird die Sache allerdings schwieriger, denn die Gefahr des totalen Verfahrens erhöht sich. Da man es teilweise nicht mehr schafft in Sichtweite des Kunene zu fahren, rate ich unbedingt GPS an.
Es gibt einige recht gefährliche Stellen mit extremen Schräglagen teilweise nur 1-2 m vom Kunene entfernt. Zusätzlich musste ich mir insbesondere in den Zebrabergen die Straße selbst bauen. Es war einfach keine mehr da. Ich bin in Ruancana vor Sonnenaufgang losgefahren und kam ca. 10min nach Sonnenuntergang in Epupa an. Aber das auch nur, weil wir keine Panne (außer einen kurzfristig heißen Motor), Reifenplatzer oder größere Verschnaufpausen hatten.
Warum wir keinen Reifenplatzer etc hatten verstehe ich allerdings bis heute nicht, denn die Materialbelastung war enorm.
Jedem, der keine Offroaderfahrung hat empfehle ich dringend diese Straße im moment NICHT zu befahren. Allen anderen empfehle ich auf jeden Fall GPS, mehrere Ersatzreifen, mind. 1 Begleitfahrzeug und zur Sicherheit lieber 2 Tage einplanen. Genügend Wasservorräte etc sollten selbstverständlich sein, wie folgendes Beispiel belegt: Eine 2er Gruppe, die nur ca 3 Wochen vor uns unterwegs waren, musste 10 Tage in der Wildnis verbringen, da ihr Wagen einen Achsbruch hatte und sie ohne Begleitfahrzeug unterwegs waren. Danach regnete es und es kam mehrere Tage kein Auto über die Strecke. Schließlich fand man nach einigen Tagen einen Himba, dem man eine Lebendmittelration und einen Hilfe-Zettel gab. Dieser Himba brachte den Hilfe-Zettel dann nach Epupa. Es vergingen einige weitere Tage, bis der Regen aufhörte und man sie retten konnte.
Also für echte Offroader im moment eine Herausforderung. Allen anderen rate ich ab bis einige weitere Wochen vergangen sind und die Straße durch die Entlangfahrenden zumindest wieder halbwegs in Schuss gebracht wurde.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Grüße
Markus