Route Namibia-Botswana

15 Antworten · 4'135 Aufrufe · gestartet 19. Mai 2007 von Dagut
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Themenstarter349 Beiträge · seit 200619. Mai 2007 · #1
Hallo an Alle!

Wir sind gerade mit der Grobplanung unserer nächsten Tour beschäftigt. Wir sind zu zweit und wollen einen Nissan Single Cab 4x4 (oder ähnlich) mit Dachzelt mieten. Im November solls losgehen und wir wollen folgende Tour machen:

Windhoek – Sesfontein – Opuwo – Epupa Falls, über die D3700 nach Ruacana, dann über Oshakati und die C45 in den Caprivi.
Dann in Botswana Chobe und Moremi und über Ghanzi – Gobabis zurück nach Windhoek.
Anschließend wollen wir noch in das Naukluftgebirge (Sossusvlei) und zum Abschluss über den Gamsberg C26 (Roiiklip) wieder nach Windhoek.


So, und jetzt kommen die Fragen:
Manche werden vielleicht schon die Hände überm Kopf zusammenschlagen, wenn sie hören, dass wir diese Route in 3 Wochen schaffen wollen. Vielleicht gibt es aber auch einige, die das für machbar halten?

Von Oshakati nach Rundu: C45 oder lieber über B1 und B8?

Zum Kaokoveld: Ich denke, die Strecken, die wir gewählt haben, sind gut alleine zu befahren, aber sind sie auch interessant genug oder „muss“ man kleinere Nebenstrecken fahren, um das Kaokoveld „richtig“ kennenzulernen?

Ich bin skeptisch, meine Frau meint, das sei zu schaffen. Jetzt wollen wir mal den „Forums-TED“ starten….

Bin gespannt auf Eure Meinungen.

Daniel
www.daniel-gutmann.de
7'267 Beiträge · seit 200619. Mai 2007 · #2
Hallo Daniel

ich denke es ist zu schaffen. Ich sehe aber keinen Sinn darin.
Für uns wäre das erste Stück in Namibia schon eine drei Wochen Tour. Für Caprivi, Chobe und Moremi würden wir die nächsten drei Wochen nutzen. Zum Ausspannen dann noch drei Wochen in den Naukluft und nach Rooiklip.
Mit ein wenig aufrunden gibt das eine schöne Tour für drei Monate.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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Themenstarter349 Beiträge · seit 200619. Mai 2007 · #3
Ja, Du hast recht, chrigu, ich sehe das genauso. Ein Blick auf meinen Kontostand setzt mir aber wieder die 3-Wochen-Grenze. 😊

Ich weiß, wir werden viel Zeit auf der Pad verbringen, die man auch gemütlicher und stimmungsvoller verbringen kann. Letztes Mal in NAM haben wir eine recht gemütliche Tour gehabt, diesmal wollen wir möglichst viel sehen, weil es für die nächsten Jahre wohl unser letzter Afrika-Urlaub werden wird.

Hat denn jemand im Forum die Strecke schon mal gemacht und wie lange dafür gebraucht? Oder eine ähnliche Strecke in 3 Wochen absolviert?

Viele Grüße
Daniel
www.daniel-gutmann.de
2'779 Beiträge · seit 200719. Mai 2007 · #4
hallo Dagout,
Schlage folgendes vor: Linienblock mit 21 Zeilen, von 1-21 numerieren, 1 und 21 sind Flugtage, 2 und 20 sind Übernahme, bzw. Rückgabetage und für einkaufen-einladen-auspacken-abgeben. Bleiben Tage 3-19, das sind netto 17 volle Reisetage. Erstelle den Ablauf der Route und daneben jeweils die genaue km Zahl, unter Angabe ob Teer, Pad oder Sand. Mach dies völlig unabhängig davon ob es durchführbar ist, sondern erst mal die Wunschroute. Wenn ihr die Liste fertig habt hier posten, die FoMis können dann mitbeurteilen welche Streckenabschnitte auf mehrere Tage aufgeteilt werden sollten und welche funktionieren. Wohlwissend dass es ein vollgepacktes, immer auf Achse Programm sein wird.
Gruss Leona
136 Beiträge · seit 200619. Mai 2007 · #5
Ich sehe das nicht so tragisch.
Das Fahren alleine ist ja mitunter schon ein genuss (Mal abgesehen vom stark bevölkerten Landstrich zwischen Okashati und Rundu). Voraussetzung man wechselt sich ab.
In Botswana kommt es sehr darauf an, was Ihr in Chobe machen wollt. Wenn Ihr dort nur nach Savuti, aber nicht bis Linyati fahrt (was alleine auch eine Reise wert ist), macht das einen Unterschied.
Die Langstrekcen kommt man ja sowohl in Namibia als auch Botswana sehr gut voran. Grundsätzlich hängt es wohl v.a. auch von der Lust und Stimmung vor ort ab, ob man noch bleiben möchte oder weiterfahren. Ein wenig schwierig ist's da mit Moremi und Chobe. Die notwendigen Reservierungen sind nicht wirklich leicht zu bekommen (wir haben Mitte Mai!). So verliert man wieder sehr an flexibilität. VOn daher würd ich empfehlen, mit Botswana anzufangen. Von WDH ist man in zwei Tagen locker in Moremi, kann dort ein paar Tage aus- und anspannen. Nach Savuti ist es nicht wirklich weit.
Epupa alleine ohne einen Abstecher ins Kaokoveld (wenigsens bis Purros) verschafft Euch einiges an Kilometern, die man sich vielleicht für das nächste Mal aufheben sollte. Und keine Sorge: Das nächste Mal gibt es bestimmt!
lg
Urs
435 Beiträge · seit 200720. Mai 2007 · #6
Hallo Dagut,

wie Urs würde ich Euch auch eher empfehlen mit Botswana anzufangen. Im November kann man dort schon Pech haben, das einige Strassen wegen der Regenzeit nicht befahrbar sind. Dann könnt Ihr Eure Route noch besser anpassen.

Ausserdem habt Ihr im Kaokoveld die Übersicht über die Restzeit. Da durchzubrausen macht für mich nicht wirklich Sinn.

Im November braucht Ihr wohl auch im Sossusvlei nicht zu reservieren, wenn es dann noch damit klappt würde ich es als Zugabe sehen.
Wir machen es im August ähnlich, nur das wir das Kaokoveld aus Zeitmangel weglassen.

MfG Thomas D.
Reisebericht Namibia/Botswana 2007
Themenstarter349 Beiträge · seit 200622. Mai 2007 · #7
Hallo an Alle,

Danke schon mal für die bisherigen postings.
Ich habe mir den Tipp von Eliane zu Herzen genommen und zumindest mal eine etwas genauere Planung erstellt, und den Tipp von Urs und Thomas, mit Botswana anzufangen. Das macht Sinn.
Wir trauen es uns zu, direkt am Ankunftstag schon einige km zu fahren und wollen am 2. Tag den Moremi erreicht haben. Ebenso wollen wir am Abflugtag direkt von Rooiklip nach WDH (wir kennen die Strecke schon). Ich weiß, dass das riskant ist, wenn etwas passiert, kann man den Flug verpassen, etc., aber das nehmen wir auf uns.
Falls wir Pannen haben sollten oder es in Botswana länger dauern sollte, können wir Kaokoveld kürzen, bspw. nicht bis zu den Epupa-Falls, sondern Ruacana-Opuwo, und dadurch 1-2 Tage wieder hereinholen.
Die km-Angaben habe ich teilweise grob geschätzt, vielleicht kann jemand genauere Angaben aus dem Ärmel schütteln. Insgesamt komme ich so auf ca. 4500 km (nicht eingerechnet die km, die man in den Parks umherfährt).
Es hat doch bestimmt schon mal jemand die Strecke Rundu – Oshakati gemacht und kann berichten, ob es sinnvoller ist, über die C45 oder über B8 – B1 zu fahren?

1. – 2. WDH – Moremi 830
3. -4. Moremi 120
5. - 7. Savuti 200
8. - 10. Caprivi 500
11. Divundu-Oshakati 700
12. Epupa 350
13. Opuwo 200
14. - 15. Sesfontein 150
16. - 17. Palmwag 100
18. Erongo/Khomas 400
19. - 20. Sesriem 400
21. - 22. Rooiklip 300
22. WDH 350
www.daniel-gutmann.de
1'564 Beiträge · seit 200622. Mai 2007 · #8
Tschuldigung,aber was wollt ihr in Sesfontein??Das Fort ist zwar schön,aber das war es auch schon.Der Campground ist nichts besonderes und auch sonst ist Sesfontein ein,meiner Meinung nach,trister Ort.Es sei denn ihr fahrt weiter nach Purros,was allerdings, ohne Stress, bedeutet das ihr 2 Tage dafür braucht,hin und zurück.Wir kommen gerade aus der Gegend.

Hermann<br><br>Post geändert von: Hermann, am: 22/05/2007 05:29
136 Beiträge · seit 200622. Mai 2007 · #9
Wenn Ihr in Botswana anfangt, könnt direkt vom Flughafen schon RIchtung Osten starten und Euch die Fahrt nach Windhoek Richtung Westen sparen. Einkaufen ist in Gobabis sehr gut möglich, es gibt dort auch EC-Automaten. Auf dem Weg von WDH Richtung Gobabis bzw. Richtung Grenze kann ich Euch das Kalahari Bush Breaks empfehlen.Es liegt recht nahe am Highway, Campsites und Preis sind ok. Poolbenützung der dazugehörenden Lodge inklusive.
Wenn Euer Flug Mittags in WDH ankommt, ist genügend Zeit für Autoübernahme, Einkaufen, Geldabheben und Anreise zum Kalahari Bush Breaks.

lg,
Urs
3'491 Beiträge · seit 200622. Mai 2007 · #10
Hallo Dagut,
ich frage - mit Chrigu - nicht nach der Machbarkeit, sondern nach dem Sinn einer solchen Reise. Du sagst, Ihr wart schon mal in Namibia - und habt die gemütliche Tour genossen. Warum - bitte - wollt Ihr jetzt rasen ?? - Es ist ein großer Irrtum zu glauben, dass Ihr dann mehr vom Land erlebt - Ihr seht lediglich mehr Pad. ( Übrigens: der Tag "Divundu-Oshakati" ist so nicht machbar - weder auf der B8/B1 - noch oben über die C45. Ob die C 45 im November befahrbar ist, ist auch noch fraglich). Ja - Padfahren hat durchaus seinen Reiz, aber doch nicht 3 Wochen lang. Mein Vorschlag " zur Güte": Windhoek - Maun/Okavango ( ca. 6-7 Tage), dann Caprivi- Rundu ( 3-4 Tage)- dann Rundu-Oshakati-Opuwo ( 4 Tage) - Opuwo-Palmwag ( 3 Tage) - Palmwag Windhoek ( 3 Tage). Ihr hättet dann Tierwelt im Okavango und Schwarzafrika im Ovamboland mit der Chance, das dann auch zu erleben.
Gruß Joli
Themenstarter349 Beiträge · seit 200630. Mai 2007 · #11
Hallo @ Alle!
Habe mir Eure Bedenken zu Herzen genommen und bin durch ein wenig Jonglieren mit den Urlaubstagen jetzt auf 25 Tage gekommen.
Mittlerweile sind die Flüge gebucht und die Camps in Botswana sind ebenfalls reserviert (innerhalb von nur einem Tag!!!)

Jetzt sieht unsere Route also so aus:

1; 26.10.2007; Ankunft; Fahrt Richtung BOT;
2; 27.10.2007; ; Ankunft Moremi; Third Bridge
3; 28.10.2007; ; Moremi; Third Bridge
4; 29.10.2007; ; Moremi; Xakanaxa
5; 30.10.2007; ; Chobe; Savuti
6; 31.10.2007; ; Chobe; Savuti
7; 01.11.2007; ; Chobe; Ihaha
8; 02.11.2007; ; Caprivi;
9; 03.11.2007; ; Caprivi;
10; 04.11.2007; ; Caprivi;
11; 05.11.2007; Fahrtag
12; 06.11.2007; Fahrtag bis ca. Oshakati od. Ruacana;
13; 07.11.2007; ; Epupa;
14; 08.11.2007; ; Kaokoveld;
15; 09.11.2007; ; Kaokoveld (Purros?);
16; 10.11.2007; ; Kaokoveld (Purros?);
17; 11.11.2007; ; Palmwag;
18; 12.11.2007; ; Fahrtag bis Gebiet Erongo/Khomas;
19; 13.11.2007; ; Sesriem;
20; 14.11.2007; ; Sesriem;
21; 15.11.2007; ; Roiiklip;
22; 16.11.2007; ; Roiiklip;
23; 17.11.2007; ; ;
24; 18.11.2007; ; ;
25; 19.11.2007; Abflug;

Die letzten zwei Tage habe ich bewusst als Puffertage frei gelassen, wg. evtl. Pannen oder weil wir irgendwo länger bleiben wollen oder weil wir uns vor Roiiklip noch zwei Tage treiben lassen wollen…

Meine Fragen:
Ich kann schlecht einschätzen, ob wir für die Botswana-Strecken ein GPS-Gerät brauchen. Wir werden wohl nicht allzu sehr abseits der üblichen Routen fahren. Reichen da z.B. die Shell-Karten Moremi und Chobe nicht aus?
Strecke Maun – Kasane: Im Reiseführer wird ein Treibstoffbedarf von 120-150 Liter für diese Strecke genannt. Ist das realistisch? Bei der normalen Ausstattung der Autos ist selten so viel angegeben. Brauchen wir noch einen Extra-Kanister?
Die Fahrt durchs Kaokoveld ist noch nicht geplant (ist ja noch Zeit…). Vielleicht hat jemand Vorschläge, was man in vier Tagen dort sehen kann?

LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de
1'130 Beiträge · seit 200630. Mai 2007 · #12
Hi Daniel,
abhängig vom Wagen (und der Menge der Reisenden) würde ich immer (nehme ich immer) zwei Reservekanister mit. Ich hatte mehrals Ruacana ohne Sprit, Seesfontain eingeschränkt und auch mal einen aufgerissenen Tank in Purros. Camping Sees machte ich nie, war immer (trotz 4x4 incl Zelt) in den Zimmern, das lag aber daran, weil ich von oben durchs Kaoke runter kam und dann im Bett schlafen wollte. Zwei Tage Purros bietet fast sicher Ellis, ein paar Std herumfahren (nur mit GPS) ggf auch Löwen.
C45 bin ich mal am Stück durchgefahren, elende Gurkerei durch dichtbesiedeltes Land mit Fußgängern, schnellfahrenden Einheimischen und Radlern auf Sand. Wurde früher abgeraten wegen möglicher Überfällen zu übernachten, ob es dort Campingplätze gibt, weiß ich nicht, ich mußte die 400 km durchfahren, ab Kreuzung C45/B1 über die B1 durch die dortige Polizei empfohlen, da fühlt man sich dann wie zuhause in der Großstadt. Die Gegend ist dann richtig coloured, sehr wenig Bleichgesichter 😎
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
265 Beiträge · seit 200730. Mai 2007 · #13
Hallo Daniel,
für die normale Route brauchst du nicht unbedingt ein GPS - die sehr guten Shell-Karten sind ok (Kompass nicht vergessen !!!)
Der Treibstoffverbrauch ist für die Strecke ab Shorobe bis Kasane sehr hoch - so ist die Strecke Savuti bis Kachekau die schlimmste Piste - im Chobe Forrest sehr, sehr tiefsandig. Ich habe in meinem logbuch nachgeschaut: Wir waren unterwegs mit Toyota Hilux - 540 km mit Gamedrives, Kasane mit den letzten Tropfen erreicht = 131,5 Liter getankt /Durchschnittsverbrauch 24,3 Liter. Also in jedem Fall 1 besser noch 2 Reservekanister mitnehmen (man hat einfach ein besseres Gefühl dabei). Außerdem genügend Wasservorräte mitnehmen.

Bin gespannt, ob euch die "Game-rally" wirklich gefällt ? 😉

Herzliche Grüsse vom Bodensee
Dieter
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7'267 Beiträge · seit 200631. Mai 2007 · #14
Hallo Daniel

Wir haben immer ein Garmin eTrex GPS dabei. Darauf sind die Hintergrundkarten von dt800. Sobald wir auf 2km eingezoomt haben, erscheinen die zusätzlichen Daten aus der Hintergrundkarte. So wissenn wir immer wo wir sind und können diese Information mit den normalen Karten abgleichen. Das hat sich bei uns sehr bewährt.

In Botswana, speziell im Moremi haben wir immer wieder Wege gesehen die nicht ausgeschildert waren. Da gibt das GPS die nötige Sicherheit.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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571 Beiträge · seit 200631. Mai 2007 · #15
Hallo Daniel,
mit einem Wagen mit Doppeltank = ca. 140 Liter fahrt ihr problemlos von Maun nach Kasane mit 6 Tagen Moremi und Chobe. Zwei Reserverkanister als Sicherheit sind ok und evtl nötig mit Benziner und zuviel Gas aus Unerfahrenheit. Aber große Strecken könnt Ihr ohne Allrad und ganz entspannt fahren. Der Tiefsand über die Route Kachikau hält sich auch in Grenzen und geht nur über wenige Kilometer, immer in Abschnitten. Locker bleiben. Wir haben in diesem Gebiet sowohl mit Diesel wie Benziner nie mehr als 15 l /100 km verbraucht. Fahrt Ihr jedoch wie einige Südländer, kommt Ihr wohl auch an 20 Liter/100 km heran.

Steinbeisser
Themenstarter349 Beiträge · seit 200607. Dez. 2007 · #16
So, jetzt sind wir von dieser "Raser-Route" seit einiger Zeit zurück und ich wollte - auch als Dank an die Ratgeber - ein kurzes Feed-back geben. Ein ausführlicherer Bericht folgt in den nächsten Wochen bestimmt noch.
Da wir einiges Pech 1. mit dem Gepäck, 2. mit dem Auto hatten, war ich froh, zwei Puffertage eingeplant zu haben - dennoch reichten die 25 Tage nicht, auch noch Sossusvlei anzuschauen - das haben wir dann aus der Luft getan mit einem Flug von Swakopmund aus, das war auch ein eigenes Erlebnis!
Ich habe es letzten Endes nicht bereut, eine "Mörder-Route" absolviert zu haben, auch wenn es mir am Anfang der Planung nicht so ganz klar war, dass es eine "Mörder"-Route sein würde. Wir haben sehr viel gesehen und erlebt und genau das war es, was wir wollten, [wenn auch nicht genau so, wie es dann abgelaufen ist (siehe folgenden Reisebericht)], im nächsten Urlaub können wir dann genauer die Ruhetage einplanen.
Wir wollten durchaus eher einen "overview" gewinnen und wissen jetzt genauer, wo wir beim nächsten Mal mehr Zeit einplanen werden.
Das gps-Gerät haben wir zwar benützt, aber nicht wirklich gebraucht, ein netter Geldgeber hat uns auch ein Sat-phone spendiert, auch dies haben wir fürs Überleben nicht gebraucht, waren aber ganz froh, es dabei zu haben. Speziell im Moremi, wie chrigu schrieb, gab uns das gps (von dt800) immer wieder Sicherheit, noch auf dem richtigen Weg zu sein, und ich würde es jedem Erstfahrer in diesem Gebiet empfehlen.
Wir hatten letztendlich 4 Tage im Moremi und Chobe ohne Tankstelle und dafür hat unser 140-Liter-Tank gerade so ausgereicht - wer also mehr plant, muss unbedingt Ersatzkanister mitnehmen.
Auch wenn wir aufgrund von unerwarteten Regenfällen in BOT weniger Tiersichtungen hatten als wir uns das erhofft hatten, haben wir unvergessliche (auch Tier-)Erlebnisse gehabt und aller Widrigkeiten zum Trotz steht unsere Sehnsucht felsenfest nach einem nächsten Urlaub im südlichen Afrika...
Ich danke Allen aus dem Forum, die mit Ihren Tipps wertvolle Unterstützung für unseren Trip geleistet haben.
LG
Daniel
www.daniel-gutmann.de