VOVolkerThemenstarter2'612 Beiträge · seit 200718. Apr. 2007 · #1Fast Jede(r) hier im Forum dürfte schon einmal Microsoft Produkte genutzt und sich teilweise auch richtig darüber geärgert haben - vielleicht bis zum Magengeschwür.
Bill Gates nutzt einen nicht unbeträchtlichen Teil des mit Microsoft verdienten Geldes, um in der Aids- und Malariaforschung den etablierten Pharmaunternehmen etwas Feuer unter dem Hintern zu machen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,477748,00.htmlZumindest bemerkenswert...
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200618. Apr. 2007 · #2Ja klar, das kann ein Gates machen, denn wenn er ein neues Produkt findet gegen diese Krankheiten kommen die Millionen 100 000fach zurück!
Geh mal in ein Börsenprogramm, schau mal da die Gewinne an aber auch die sofortigen Verluste, spekulierst Du in Medis ists wie an einer Slotmachine, klappts sprudelt das Geld...
Also nix als Eigennutz, Denke ich...is ja auch nichts verkehrtes dran...
bester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
THThomasN359 Beiträge · seit 200618. Apr. 2007 · #3ich denke ihr tut dem bill gates unrecht, wenn ihr ihm nur eigennutz unterstellt. denn das invenstment von dem wir reden ist mit 287 mio verschwindend gering im vergleich zu den 32 mrd. kapital der foundation. übrigens, nach der angekündigten spende von warren buffett wird sich das stiftungskapital noch einmal verdoppeln. die foundation unterstützt weltweit projekte zur bekämpfung von armut,hunger,bildungsnotstand usw.
gruss thomas
VOVolkerThemenstarter2'612 Beiträge · seit 200718. Apr. 2007 · #4ThomasN schrieb:ich denke ihr tut dem bill gates unrecht, wenn ihr ihm nur eigennutz unterstellt.
Da bin ich wohl falsch verstanden worden: es ist längst nicht selbstverständlich, dass ein Milliardär sich für die Belange der Ärmsten einsetzt. Malaria und Aids tritt am häufigsten in Gebieten auf, in denen die Bewohner kein/kaum Geld haben. Deswegen schöpft die Pharmaindustrie offensichtlich nicht all ihre Möglichkeiten in der Forschung aus. Der Bedarf ist zwar immens, die finanziellen Mittel der Patienten aber begrenzt. Daher finde ich es bemerkenswert, dass sich Gates für die Belange der Armen einsetzt.
Das mit dem Magengeschwür sollte eher ein kleiner, witziger Einstieg ins Thema sein 😉
Post geändert von: Volker, am: 18/04/2007 08:31<br><br>Post geändert von: Volker, am: 18/04/2007 08:32
pme470 Beiträge · seit 200618. Apr. 2007 · #5Hello all,
Mit dem milden Beitrag von Warren Buffett wird das Stiftungskapital der Bill & Melinda Gates Foundation www.gatesfoundation.org ca. 60 Milliarden US$ betragen. Deshalb wird sie in Branchenkreisen "The fat kid in the canoe" genannt: Ganz egal, wie sie sich bewegt, es hat immer einen enormen Einfluss auf alle anderen die noch im Boot sitzen.
Sicher, die meisten offiziellen Ziele der Stiftung sind gut und Bill Gates könnte dümmeres anstellen mit seiner Kohle (siehe Larry Ellison / Oracle), aber die Gates Foundation richtet auch ganz schön viel Mist an. Sie ist zum Beispiel in zahlreiche Unternehmen investiert, die für einen grossen Teil der Afrikanischen Misere überhaupt verantwortlich sind... Pharma, Chemie, Biotech, Energie, Holz, etc. Dabei bezieht Gates selber nie politisch Stellung und deshalb bleibt halt immer ein Fragezeichen zu den tatsächlichen Zielen der Stiftung.
Happy Mittwoch,
Patrick
THThomasN359 Beiträge · seit 200618. Apr. 2007 · #6hallo patrick, was du gesagt hast ist wohl richtig, aber triff das denn nicht auch auf die meißten anderen zu. Schau dir doch nur einmal an was bzw. wie die gelder für die entwicklungshilfe der bundesregierung verwendet werden.
Gruss Thomas
pme470 Beiträge · seit 200618. Apr. 2007 · #7...absolut, am schlimmsten ist wohl USAid, die mit den Spendengeldern amerikanische Überschussproduktionen aller Art zu normalen Marktpreisen kaufen und in Afrika verteilen. Z. B. genmanipulierten Mais in Zimbabwe...