Unsere Eindrücke vom Le Mirage, ca. 20 Minuten südlich von Sesriem:
Homepage: http://www.leadinglodges.com/lemirage.htm
Le Mirage, die Fata Morgana, einen besseren Namen hätte man für dieses Hotel nicht finden können. Man fährt auf der C27 nach Süden und in der Ferne taucht etwas auf, was hier überhaupt nicht hinzugehören scheint. Mehrere Gebäude in der Optik einer Burg lassen die Frage aufkommen, was das eigentlich soll. Ist das Maurisch-Gotischer Stil? Eine Filmkulisse? Vorlage für ein Mittelalter - PC-Game? Oder nur Spass?
Unterkunft: Die 26 geräumigen Zimmer gruppieren sich um einen begrünten Innenhof mit Swimmingpool und offerieren jeglichen Luxus, inklusive Klimaanlage. Jeder Raum hat einen Balkon und bietet durch die Spitzbogenfenster Ausblick in die Wüste.
Über das Design kann man unterschiedlicher Meinung sein. Während Sandra begeistert fotografierend durch das Hotel schlenderte, fühlte ich mich in ein Disneyland-Resort versetzt. Einig waren wir uns trotzdem: selbst auf hohem (Preis-) Niveau gibt es hier absolut nichts zu mäkeln.
Kurios: auf einem der Dächer fanden wir einen gemauerten Bettrahmen und eine Freiluft-Toilette. Hier ist vermutlich ein Open-Air-Zimmer im Bau.
Service: Ein netter Empfang, Welcome-Drink und ausführliche Erläuterung der Services bei der Ankunft, freundliches Personal, was will man mehr?
Restaurant: Teuer - das war klar. Für 210 N$ bekamen wir allerdings eines der besten Dinner auf unserer Reise. Auch im Restaurant herrscht eine Burg-mit-eingebauter-Oase - Atmosphäre, man neigt dazu, den Abend als besonderes Ereignis zu sehen, länger zu bleiben und nicht so auf den Weinpreis zu achten.
Gegen 21:00 wurde ein musikalisches Ereignis angekündigt. Ohje, Ethno-Events mit Teilnahmegelegenheit für Touristen lösen in mir immer ein leichtes Gruseln aus. Nicht so im Le Mirage: alle Mitarbeiter stellten für einige Minuten den Service ein und gaben eine kurze Sing- und Tanzeinlage. Das schien nicht nur ihnen auch wirklich Spass zu machen!
Fazit: Denkt man einmal über einen grünen Garten in der Wüste nach, ist der in einem Innenhof sicherlich am besten aufgehoben. Klimatisierte Zimmer lassen sich mit dicken Mauern gut isolieren - vielleicht ist das Burgdesign doch nicht so weit hergeholt?
Wie dem auch sei, das Le Mirage ist ein tolles Hotel. Für grosse Kinder ist es das Nonplusultra.
Ps., Zusatztipp1: Da wir sehr früh abgereist sind, haben wir auf das Frühstück verzichtet und es weiter nördlich im "General Store" von Solitaire nachgeholt. Preiswert, sehr schmackhaft und auch mit eigenem Stil!
Zusatztipp 2: Im Le Mirage hat das Zimmer 2 Waschbecken - ganz prima, um kurz ein wenig Wäsche zu reinigen. Die trocknet im Prinzip auch sehr schnell, man ist ja in der Wüste und hat einen Balkon.
Aus der Praxis: Abends kommt manchmal ein wenig Sturm auf, der trocknet noch schneller. Das Hotelpersonal ist gerne beim Aufsammeln der Gästesocken in der Wüste behilflich. Die sind dann trocken, aber sehr sandhaltig.
Homepage: http://www.leadinglodges.com/lemirage.htm
Le Mirage, die Fata Morgana, einen besseren Namen hätte man für dieses Hotel nicht finden können. Man fährt auf der C27 nach Süden und in der Ferne taucht etwas auf, was hier überhaupt nicht hinzugehören scheint. Mehrere Gebäude in der Optik einer Burg lassen die Frage aufkommen, was das eigentlich soll. Ist das Maurisch-Gotischer Stil? Eine Filmkulisse? Vorlage für ein Mittelalter - PC-Game? Oder nur Spass?
Unterkunft: Die 26 geräumigen Zimmer gruppieren sich um einen begrünten Innenhof mit Swimmingpool und offerieren jeglichen Luxus, inklusive Klimaanlage. Jeder Raum hat einen Balkon und bietet durch die Spitzbogenfenster Ausblick in die Wüste.
Über das Design kann man unterschiedlicher Meinung sein. Während Sandra begeistert fotografierend durch das Hotel schlenderte, fühlte ich mich in ein Disneyland-Resort versetzt. Einig waren wir uns trotzdem: selbst auf hohem (Preis-) Niveau gibt es hier absolut nichts zu mäkeln.
Kurios: auf einem der Dächer fanden wir einen gemauerten Bettrahmen und eine Freiluft-Toilette. Hier ist vermutlich ein Open-Air-Zimmer im Bau.
Service: Ein netter Empfang, Welcome-Drink und ausführliche Erläuterung der Services bei der Ankunft, freundliches Personal, was will man mehr?
Restaurant: Teuer - das war klar. Für 210 N$ bekamen wir allerdings eines der besten Dinner auf unserer Reise. Auch im Restaurant herrscht eine Burg-mit-eingebauter-Oase - Atmosphäre, man neigt dazu, den Abend als besonderes Ereignis zu sehen, länger zu bleiben und nicht so auf den Weinpreis zu achten.
Gegen 21:00 wurde ein musikalisches Ereignis angekündigt. Ohje, Ethno-Events mit Teilnahmegelegenheit für Touristen lösen in mir immer ein leichtes Gruseln aus. Nicht so im Le Mirage: alle Mitarbeiter stellten für einige Minuten den Service ein und gaben eine kurze Sing- und Tanzeinlage. Das schien nicht nur ihnen auch wirklich Spass zu machen!
Fazit: Denkt man einmal über einen grünen Garten in der Wüste nach, ist der in einem Innenhof sicherlich am besten aufgehoben. Klimatisierte Zimmer lassen sich mit dicken Mauern gut isolieren - vielleicht ist das Burgdesign doch nicht so weit hergeholt?
Wie dem auch sei, das Le Mirage ist ein tolles Hotel. Für grosse Kinder ist es das Nonplusultra.
Ps., Zusatztipp1: Da wir sehr früh abgereist sind, haben wir auf das Frühstück verzichtet und es weiter nördlich im "General Store" von Solitaire nachgeholt. Preiswert, sehr schmackhaft und auch mit eigenem Stil!
Zusatztipp 2: Im Le Mirage hat das Zimmer 2 Waschbecken - ganz prima, um kurz ein wenig Wäsche zu reinigen. Die trocknet im Prinzip auch sehr schnell, man ist ja in der Wüste und hat einen Balkon.
Aus der Praxis: Abends kommt manchmal ein wenig Sturm auf, der trocknet noch schneller. Das Hotelpersonal ist gerne beim Aufsammeln der Gästesocken in der Wüste behilflich. Die sind dann trocken, aber sehr sandhaltig.