RHrhinoThemenstarter48 Beiträge · seit 200617. Feb. 2007 · #1Hallo zusammen,
Habe mal wieder eine Frage: Habt Ihr Erfahrungen mit der Gegend Nogatsaa, lohnt die Gegend? Wie ist die Strecke weiter nach Savuti? ( habe irgendwo gelesen,das sie recht tiefsandig wäre, so heftig wie Richtung Linyanti?). Habt ihr dort schon mal gecampt? Tierreichtum im Juli?
Oh, das sind ja viel mehr Fragen.
Vielen Dank, Gruß Ilona
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www.tubok.de BEbeate1'450 Beiträge · seit 200617. Feb. 2007 · #2Hallo,
wir hatten letztes Jahr im Oktober eigentlich vor, von Savuti aus über Nogatsaa zu fahren. Leider fragten wir den Rancher nach dem Zustand des Weges und der erklärte uns, es wäre verboten, dorthin zu fahren, das dürften nur geführte Touren. Ausserdem wäre die Strasse zum grössten Teil nicht erkennbar und sie müssten immer wieder Touristen, die sich dort verfahren haben, retten. Das ganze klang so gefährlich und vor allem "verboten", dass wir nicht wagten, diese Strecke zu fahren.
Gruss Beate
GEGernot EickerGast17. Feb. 2007 · #3moin,
ein paar Mal bin ich die Strecke vom Savuti zum Chobe über Nogaatsa(Tchinga) gefahren. Es gab keinerlei Probleme.
Im Gegensatz zu der Strecke über Katchikaau, die über weite Strecken über nicht enden wollende Sandhügel durch den dichten Wald führt, dazu noch streckenweise tiefsandig, ist die Strecke über Tchinga landschaftlich viel schöner und abwechselungsreicher, naja ab und zu kurze Sandstrecken.
Beim letzten Mal wunderte ich mich allerdings über die recht häufigen Begegnungen mit anderen Autos, die offensichtlich den Weg als Abkürzung nutzten. Aber vielleicht lag das auch daran, dass gerade die andere Strecke verlegt wurde, was das Fahren darauf nicht einfacher machte.
Ich glaube, die sagen, es sei verboten, weil man von der Strecke über die Strasse von Ngoma nach Kasane direkt in den Park in Höhe von Ihaha fahren kann. Man muss sich trotzdem anmelden -erwischt wird man früher oder später sowieso!!!
Vor ein paar Jahren war allerdings die Strasse bei Kachikaau schöner, weil der Chobe soviel Wasser wie nie zuvor hatte und die gesamte Ebene überschwemmt hatte -> ein schöner grosser See!
Gruss Gernot
pme470 Beiträge · seit 200619. Feb. 2007 · #4Hallo Rhino,
bin Kasane-Savuti (von Kasane her kommend bei der Serondella Kreuznung links wegfahren) via Nogatsaa im September 06 gefahren. Ist teilweise etwas sandig, aber nicht so Tief wie Savuti-Linyanti. Jahreszeitbedingt war der erste Abschnitt nicht stark belebt. Wenig Wasser. Einige der zentralen Pans hatten dann Wasser und so kreuzten immer wieder Elefanten und Büffel unseren Weg, was teilweise zu Verzögerungen führen kann. Für die Flussquerung bevor man zur Zweizwe Pan gelangt muss man 90° links. Wer die Augen im falschen Moment nicht auf dem Navigator hat, landet im Nichts. Die Strecke ist recht abwechslungsreich und der Abschnitt von der Makapa Pan bis Savuti ist sehr spannend. Die Distanz von Kasane nach Savuti beträgt gut 205km. Rechne dafür mit ein, zwei kleinen Pausen in der trockenen Jahreszeit 9h ein.
Gruss, Patrick
Annette387 Beiträge · seit 200623. Feb. 2007 · #5Hallo zusammen,
wir würden uns die Ecke schon gerne mal anschauen. Nur das reine Durchfahren ist mit Sicherheit Folter für uns. Wenn wir was schönes oder aufregendes sehen dann wollen wir uns das auch anschauen. Unsere Erfahrungen mit Kilometerfresserrei (auf 200 km 4x4 trifft der Ausdruck zu) sind durchweg negativ.
Allerdings wenn man dort campen könnte wäre es etwas anderes. Wir haben aber dort keine Campsite ausser Hatab gefunden. Hat jemand schon mal eine Hatab Campsite gebucht? Wo kann man die Buchen?
Gruß Joachim
Neuerscheinung:
"Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder
http://www.ja-louis-verlag.de
Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200623. Feb. 2007 · #6HATAB campsites sind nur für in Botswana zugelassene Tour Operators bestimmt.
Es soll aber in Tchigau und in Nogatsaa selber zwei Camps geben, die mal offen mal geschlossen sind - so genau weiß das keiner! Ansonsten ist die Ecke so einsam, dass ich keine Schwierigkeiten hätte dort zu bleiben und erst am nächsten Tag weiterzufahren.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
pme470 Beiträge · seit 200624. Feb. 2007 · #7Hallo Annette, Andreas,
die 200km in einem Tag zu fahren ist Kilometerfresserei. Manchmal lässt sich das halt nicht anders einplanen und aus dieser Sicht ist meine Info gedacht. 😉 Richtig ist auch, dass die Gegend geradezu einlädt, um irgendwo einen kleinen Zwischenhalt einzulegen über Nacht. Dieser wäre sicher am spannenstend zwischen der Flussquere und Savuti.
Happy planning!
Patrick