FFFrankie FrederiksThemenstarter134 Beiträge · seit 200715. Feb. 2007 · #1Hallo zusammen
Ich bin beim Suchen eines netten Hintergrundbildes zu Namibia auf eine Seite gestossen, auf der zwei Bilder eines erlegten, aufgehängten und ausgeweideten Leoparden zu sehen sind.
Mir ist zudem schon aufgefallen, dass einige Lodges gegen entsprechendes Entgeld Abschüsse von Leoparden, Geparden und sogar Nashörnern anbieten.
Sind diese Tiere in Namibia nicht geschützt, obwohl sie teilweise fast vom Aussterben bedroht sind oder auf der Liste bedrohter Tierarten sind (v.a. Nashorn und Gepard)? Oder züchten diese Lodges die Tiere speziell?
Wen die Bilder interessieren:
http://home.snafu.de/l.moeller/Afrika/2006/QVL/300-Wby-2006-Namibia.htm 🤢
KLklausul283 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 · #2So eine perverse Lust am Ein-und Ausschuß habe ich noch nicht gesehen.
Als begeisterter Wildesser werde ich nachdenklich.
Allerdings halte ich Jagd für nichts verwerfliches, aber das sprengt meine Vorstellungskraft.
Jene Elefanten und Leoparden sind sog."Problemtiere", ob das Problemtier zu jenem durch den Wunsch des Jägers wird oder durch Schäden an Menschen oder deren Habe weiß ich nicht. Für den namibianischen und den deutschen Zoll lege ich die Hand ins Feuer, nicht gehehmigte,legitimierte Ausfuhren gibts nicht.
Klaus<br><br>Post geändert von: klausul, am: 15/02/2007 08:48
Vorsicht: infiziert mit virus namibiense
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 · #3Im Gegenteil - meist kann die Trophaehe garnicht ausgefuert werden durch das Artenschutzabkommen. Habe mal im Fernsehen einen Bericht darueber gesehen. Dort ging es allerdings um einen Loewenabschuss. Der wurde mit der Hand aufgezogen und hatte somit sein natuerliches Verhalten vor dem Mensch verloren. War also ganz leicht ihn abzuschiessen.
Die Farm hatte aber die Tiere extra dafuer gezuechtet. Ist schon irgendwie komisch.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 · #4Trauriges Thema....
Ein Verwandter in NAM ist Berufsjäger. Die Elefantenpopulation ist teilweise so angewachsen (bzw. "Problemelefanten" (wobei das Problem eher der Mensch ist)), daß einzelne zum Abschuß freigegeben werden. Diese Lizenzen zum Abschuß können Berufsjäger (mit der Lizenz für Eli-Abschuß) kaufen/ersteigern und dann an wohlhabende Großwldjäger weiterverkaufen.
Leoparden/Geparden usw. sind EIgentum des Farmers, auf dessen Land sie sich befinden, der darf sie auch abschießen. Manche bekommen nach dem Abschuß des Muttertieres ein schlechtes Gewissen und bringen den Nachwuchs dann zu Africat,....
Wie das jetzt bei Nashörnern aussieht, weiß ich nich 100%ig. Ich meine aber gehört zu haben, daß die Farmer, die sich zu Concervancies zusammengeschlossen haben und vom Staat Nashörner genehmigt bekommen, diese nicht "erwerben".
Ich finde diese Touris mit dem Langen, scmalen Koffer und dem Gepardenfellstreifen am Hut, die man am Airport FFM oder MUC trifft zum 🤢
Die führen sich auch immer auf, als ob ihnen die Welt gehört. Aber money rulez the world (leider).
Ich esse auch gerne Wild, habe aber auch was gegen Hund à la carte in China.
Manche Jagdfarmen bieten sogar die Jagd mit Pfeil und Bogen an...
Über den Geisteszustand kann man nur sagen:
http://home.snafu.de/l.moeller/Waffen/Alle_Macht_dem_Volke.htmlNoch Fragen
🤢 🤢 🤢 🤢 🤢 🤢
LG Jens<br><br>Post geändert von: Jens_Dietzel, am: 15/02/2007 09:45
GEGernot EickerGast15. Feb. 2007 · #5@Andreas
moin,
ich habe den TV-Bericht auch gesehen und war entsetzt😈
Der abgeknallte Löwe war nicht nur handaufgezogen -also quasi ein Haustier-nein hinzu kam noch, weil das Abmuksen ja für den mutigen Jäger sehr, sehr
gefährlich war, dass der Löwe vor der "Jagd" mit Tranqulizern ruhig gestellt worden war. Das arme Tier war also "stoned" mit Valium. (Schade, es gibt keinen Smiley für "Kotzen").
Gruss Gernot
pacific95 Beiträge · seit 200715. Feb. 2007 · #6Frankie Frederiks schrieb:http://home.snafu.de/l.moeller/Afrika/2006/QVL/300-Wby-2006-Namibia.htm 🤢
🤢 🤢 🤢 🤢 🤢
"Um die Seite in ihre vollen Schönheit zu zeigen, lade Luftwaffe.ttf in dein örtliches Fontverzeichnis und baue die TrueTypeSchrift ein."
Da geht mein Adrenalinpegel hoch. Wenn man sich mit Locals über kontollierte Jagd als Devisenbringer in armen Gegenden unterhält, gibt es zumindest akzeptabe Standpunkte.
Bei Typen, die stolz darauf sind, seltene Tiere abzuknallen, lasse ich auch deren Psychosen nicht mehr als mildernde Umstände gelten.
😠 😠 😠
HEhejo101 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 · #7Wir haben uns auf der Duesterbrook-Farm sehr lange mit Johann Vaatz über das Thema "Jagd" unterhalten. Wir haben von diesem kontroversen aber auch wirklich interessanten Gespräch mitgenommen, das Jagd wichtig ist für Farmen, da eine ausgewogenes Interesse zwischen Tierschutz und Farmschutz notwendig ist. Nun könnte man schon stundenlang über "ausgewogen" diskutieren, aber ich verstehe zumindest, dass es Interessen auf beiden Seiten geben muß.
Er hat uns erklärt, das praktisch jedes Tier auf dem Farmgelände gejagt werden darf, wenn es ein "Problemtier" ist. Diese Problemtiere gibt es sicher (siehe Braunbär Bruno der lieber durch Schliersee läuft als seinem natürlichen Flucht-/Rückzugsverhalten zu folgen) und in Namibia gibt es halt (ganz anders bei Bruno) viele Tiere. Er hat uns aber auch gesagt, dass es nicht so einfach ist die Tiere zu schießen, denn wer schießt will auch ausführen (Trophäe) und da wird schon sehr,sehr genau drauf geschaut. So genau, das in einer Gerberei in Okahandja sich die Felle stapeln zur Decke. Viele der "mutigen" Jäger trauen sich dann (trotz CITES-Nachweis) nicht diese auszuführen. Grundsätzlich geht der Jagdtrend in Namibia wohl deutlich zurück, da die Einwohner den Vorteil der lebenden Tiere erkennen. Reine Jagdfarmen gibt es kaum noch. Gemischte funktionieren (auch Düsternbrook gibtt dies auf) nicht, da sich die nichtjagenden Gäste massiv beschweren) ... so geht die touristische Jagd natürlich immer weiter zurück.
Das was aber unter dem obigen Link zu finden ist (nichts für Empfindliche!!!!) , ist schlicht krank. Die unterhalten sich am Seitenende stundenlang über Einschußwinkel etc. ... mit Jagd im eigentlichen Sionne hat dies sicher nichts mehr zu tun und ich bin sicher das auch verantwortungsvolle Jäger sich von so etwas sehr weit distanzieren würden. Haben wir vielleicht einen?
Ich weiß bis heute nicht was ich von Jagd halten soll ....😕
Post geändert von: hejo, am: 15/02/2007 10:28<br><br>Post geändert von: hejo, am: 15/02/2007 10:29
frank41542215 Beiträge · seit 200615. Feb. 2007 · #8ui, ui ... da habt Ihr Euch aber an ganz besonders emotionalles Thema gewagt. Ich halte mich mit meiner Meinung mal zurück und lasse lieber den Minister Leon Jooste (Steillvertretender Minister, Ministerium für Umwelt und Tourismus) sprechen:
Wenn es um Trophäenjagd geht, ist Namibia eines der attraktivsten Ziele weltweit, kein Zweifel! Unser Land ist mit einem äußerst zugkräftigen Produkt gesegnet, dessen Anziehungskraft nicht zu übersehen ist. In Namibia nehmen wir es ernst mit der Jagd. Wir teilen diese Attraktion nicht ohne gewissen Stolz mit unseren ausländischen Gästen und ermöglichen ihnen ein aufregendes, unvergessliches Erlebnis.
Nach dem enormen Wachstum der vergangenen Jahre ist die Branche der Trophäenjagd in Namibia an einem entscheidenden Punkt angelangt. Es ist an der Zeit, dass alle Beteiligten zu einer gemeinsamen Vision finden, die auf langfristiger Umweltverträglichkeit beruht. Wir müssen unsere Trophäenjagd zu einem Markenprodukt gestalten und sie dann als solches vermarkten. Das Ziel besteht darin, das Jagderlebnis in Namibia in seiner Einzigartigkeit, seiner herausragenden Qualität und Originalität greifbar zu machen. Dieser Vision müssen sich alle Beteiligten verpflichten, dieses Produkt und die natürlichen Ressourcen müssen sie mit allen Mitteln bewahren.
Die übermäßige Kommerzialisierung der Jagd birgt das Risiko, gierig zu werden und am Reichtum der Natur Raubbau zu betreiben. Es ist äußerst wichtig, dass wir unerwünschte Praktiken verhindern – wie etwa die „Jagd aus der Konserve“ oder auf den kurzfristigen Gewinn ausgerichtete Konzepte der Wildhaltung, die dazu führen, dass Veranstalter Trophäen der gesamten Artenpalette (oft von geringerer Qualität) während einer einzigen Jagd anbieten, statt den Jagdgast für weitere Besuche mit der Aussicht auf Trophäen von hoher Qualität zu gewinnen. Bei der namibischen Trophäenjagd geht es nicht um das schnelle Geld. Es geht um ein herausragendes Produkt, dass einem gehobenen Kunden auf nachhaltige Weise geboten wird - und zu einem der Qualität entsprechenden Preis!
Der Inbegriff des namibischen Trophäenjagd-Erlebnisses findet sich häufig in unseren kommunalen Hegegebieten. Der fantastische Erfolg des Hege-Programms hat die Registrierung von 50 kommunalen Hegegebieten ermöglicht, die insgesamt 118.704 Quadratkilometer umfassen – das sind 14 Prozent der Gesamtfläche von Namibia. In vielen Fällen ist die Trophäenjagd die Haupteinnahmequelle dieser häufig in abgeschiedenen Gebieten lebenden Gemeinschaften. Nicht nur als Geschäft, sondern auch als Werkzeug zur Regulierung der Wildbestände besitzt die Trophäenjagd einen großen Wert für diese Gemeinschaften, denn oft befinden sie sich mit dem Wild in direkter Konkurrenz um die natürlichen Ressourcen ihrer unmittelbaren Umgebung.
Das Ministerium für Umwelt und Tourismus steht häufig vor der Situation, Maßnahmen des Naturschutzes mit einer Bevölkerungsgruppe zu vereinbaren, die ihre Entwicklung vorantreiben möchte und dabei die Sicherheit und Zufriedenheit aller im Auge hat. Genau das ist die Situation, in der sich die Trophäenjagd als Sofort-Lösung mit fast unmittelbarer Wirkung hervorragend bewährt. Problemtiere werden entfernt und geschädigte Personen erhalten zum Ausgleich ihrer Verluste einen Teil der Einnahmen. Normale Abschussquoten für den Eigenbedarf und für die Trophäenjagd haben zur Folge, dass die Gemeinschaften von der Jagd direkt profitieren - und von einer Reihe weiterer Vorteile wie Arbeitsplätze und Fleisch.
Deshalb möchte ich unsere Trophäenjagdbranche dazu auffordern, die Jagd in diesen Gebieten als etwas ganz Besonderes zu schätzen und dazu beizutragen, diese ursprüngliche Natur und das einzigartige Jagderlebnis, das sie unseren ausländischen Gästen bieten, zu erhalten.
Im Sinne ganz Namibias setzt sich das Ministerium für Umwelt und Tourismus (MET) für die gezielte Nutzung des Wildes ein. Wir haben uns dem Konzept der nachhaltigen Nutzung unseres Naturreichtums verpflichtet. Nicht zuletzt deshalb genießt unser Einsatz für den Naturschutz im Ausland hohe Anerkennung. Wir von MET sind uns unserer Funktion in der namibischen Trophäenjagd-Branche voll bewusst. Unsere Verantwortung als Hüter unserer so wichtigen Ressource Wild steht an oberster Stelle. Zu den Aufgaben des Ministeriums gehört, die Branche zu regulieren, politische Grundsätze, Gesetze und Bestimmungen zu formulieren und schließlich im Sinne des Allgemeinwohls durchzusetzen. Das ist eine viel größere Herausforderung als man zunächst vermuten mag. Möglichst zielgerichtete sowie aktuelle Gesetze und Richtlinien in die Praxis umzusetzen kann bisweilen länger dauern als erwartet, zumal in dieser Branche ständig neue Entwicklungen zu beobachten sind.
2007 werden wir dem Parlament das neue Gesetz über Naturparks und Wild vorlegen, um die inzwischen überholte Ordinanz zu ersetzen. Das Gesetz berührt eine Vielzahl strittiger Fragen, die bei allen Beteiligten für Unmut gesorgt haben. Die neue Konzessionsrichtlinie und die bereits lang erwartete Richtlinie zur Bewältigung von Konflikten zwischen Mensch und Tier werden ebenfalls in Kürze verabschiedet und zügig umgesetzt. Glücklicherweise besteht ein sehr konstruktiver Beratungs- und Informationsaustausch zwischen dem Ministerium für Umwelt und Tourismus und der Berufsjägervereinigung von Namibia (NAPHA). NAPHA ist ein verlässlicher Partner des Ministeriums und unsere engen Beziehungen ermöglichen einen reibungslosen Prozess der Beschlussfassung zum Wohle der gesamten Branche. Außerdem haben wir das Glück, ähnliche Beziehungen zu verschiedenen anderen Gremien zu unterhalten, wie etwa zum Safari Club International (SCI). Gemeinsam können wir uns mit einer Reihe entscheidender Fragen zur Trophäenjagd im In- und Ausland befassen.
Heute sind wir stolzer denn je auf unser Jagderbe, und wir werden uns dafür einsetzen, dieses Juwel Afrikas zu schützen, damit es auch künftigen Generationen erhalten bleibt. Und Sie, geschätzter Jagdgast aus dem Ausland, können zu uns kommen und Ihr Geld während Ihrer Jagdaufenthalte in Namibia in dem sicheren Wissen ausgeben, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu beiträgt, einer auf dem Lande lebenden Gemeinschaft ein besseres Leben zu ermöglichen oder ein Naturschutzprojekt zu unterstützen.
Ich möchte Ihnen außerdem empfehlen, sich ruhig noch etwas mehr Zeit zu nehmen, um mit Angehörigen und Freunden die vielen berühmten Attraktionen unseres wundervollen Landes zu besuchen. Mit Sicherheit brauchen Sie auch ein bisschen, um sich von Ihrem überwältigenden afrikanischen Jagderlebnis zu erholen, bevor sie den Heimflug antreten. Lassen Sie das Erlebnis nachwirken, kosten sie es aus und genießen Sie dabei unsere sprichwörtliche namibische Gastfreundschaft.
Waidmannsheil!
Leon Jooste, Steillvertretender Minister, Ministerium für Umwelt und Tourismus
pacific95 Beiträge · seit 200715. Feb. 2007 · #9Irgendwann haben auch die dümmsten Verantwortlichen begriffen, dass Whale Watching viel mehr bringt als Whale Hunting ...
Wenn sich nicht bald ein weltweiter ethischer Wandel vollzieht, bleibt von der Natur gar nichts mehr übrig. Organisiertes Töten von geschützten Tieren durch eine finanziell überbemittelte und moralisch verkrüppelte Randgruppe setzt Zeichen in Gegenrichtung.
Umweltschutzorganisationen setzen auf Aufklärung über den Wert der Natur, Grosswildjäger konterkarieren alle Bemühungen.
Wie will man denn einem Local beibringen, keine Tiere zur Ernährung seiner Familie zu erlegen, wenn gleichzeitig der Mord an aussterbenden Arten staatlich sanktioniert wird - solange er denn von reichen Ausländern begangen wird?
Unglaublich.
Gruss,
Gerd
FFFrankie FrederiksThemenstarter134 Beiträge · seit 200715. Feb. 2007 · #10Nun ja, ich wollte eigentlich keine Diskussion über den Sinn oder Unsinn der Jagd vom Zaun brechen.
Grundsätzlich sehe ich dass so: Solange man Jagd auf Tiere macht, die nicht vom Aussterben bedroht sind (etwa das Steppenzebra), habe ich eigentlich keine Probleme mit der Jagd (vgl. Rotwildjagd in der Schweiz). Klar ist auch, wenn es (wirkliche!) Problemtiere gibt, d.h. Menschen bedroht sind oder der finanzielle Schaden für eine Farm nicht mehr tragbar ist, dass dann ein Abschuss gerechtfertigt ist.
Da aber Nashorn und Co. auf der (internationalen) Liste der bedrohten Tierarten steht, finde ich es schon bedenklich, wenn spasseshalber Jagd auf diese Tiere gemacht wird.
KAkarinnamibiaGast02. März 2007 · #11oh gott, ich krieg jetzt wirklich das kotzen, sorry, aber ich muss das jetzt einfach sagen, dann könnt ihr mich bombadieren bis zum geht nicht mehr, das ist mir egal.
was gibt uns menschen das recht, mit unseren tieren so umzugehen, sie gehören zu unserem leben genauso dazu, oder können tiere menschen abknallen nur weil sie in deren gebiete wohnen. hier in deutschland wäre die hölle los wenn wir jagt auf katzen oder hunde machen weil wir zuviele davon haben.
zurück zu meinem thema " zoo" das ist der grund warum wir den zoo brauchen,einfach um tiere zu halten die wir vielleicht in paar jahren nicht mehr haben und dann ist das gejammer wieder gross, warum haben wir nicht früher reagiert.
ich war noch jung, hab aber miterlebt wie hunderte elefanten abgeknallt wurden, gefreut haben wir uns aber dann weil die regierung das ganze elfenbein " tonnen" verbrannt hat.
der buschman jagt weil er hunger hat.
der farmer jagt um sich und seine farmangestellten zu ernähren
das tier jagt um sich selbst zu ernähren.
gruss karin
der jäger jagt um so eine trophähe an der wand hängen zu haben und das muss gestoppt werden, es ist nur eine geldmacherei.
auch unser bär " bruno", da hätte es auch andere lösungen gegeben,
nicht nur der mensch hat ein recht auf erden zu leben.
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200603. März 2007 · #12karinnamibia schrieb:oh gott, ich krieg jetzt wirklich das kotzen, sorry, aber ich muss das jetzt einfach sagen, dann könnt ihr mich bombadieren bis zum geht nicht mehr, das ist mir egal.
was gibt uns menschen das recht, mit unseren tieren so umzugehen, sie gehören zu unserem leben genauso dazu, oder können tiere menschen abknallen nur weil sie in deren gebiete wohnen. hier in deutschland wäre die hölle los wenn wir jagt auf katzen oder hunde machen weil wir zuviele davon haben.....
....zu diesem Thema hab ich auch schon gepostet, Du stehst nicht allein Karin, dass ist auch meine bescheidene Meinung, einen Abschuss irgendeines Tieres als Zugmagnet einer Farm zu machen ist in meinen Augen pervers, zur Nahrungdeckung oder Abwehr OK aber aus Spass an der Freude... nee!
Du umschreibst es ja sehr gut!
allerbester Gruss, Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
christian852 Beiträge · seit 200606. März 2007 · #13Hallo!
Hier mal ein paar Bilder einer Jagdfarm.Auf dieser Farm kann auch der "Nichtjäger" gegen Bezahlung beim Abschießen dabei sein:
http://www.huntersnamibia.com/hunt_2007.htm<br><br>Post geändert von: christian, am: 06/03/2007 08:43
frank41542215 Beiträge · seit 200606. März 2007 · #14Achtung! Es gibt die üblichen Bilder von Menschen die stolz hinter Tieren sitzen, die sie "mutig" erschossen haben. Ich will die Diskussion nicht wieder anfangen (meine Meinung dazu dürfte ja bekannt sein) aber Tierfreunden raten auf den Link lieber zu verzichten.
... das gilt besonders für Karin! ;)<br><br>Post geändert von: frank41542, am: 06/03/2007 08:53
christian852 Beiträge · seit 200606. März 2007 · #15Bei unserem vorletzten Rückflug (Air Namibia) saß vor uns ein junges Paar.
Sie sehr zierlich gebaut, beide Rothaarig, deshalb vermuteten wir Engländer.
Kurz nach dem Start holte Sie Ihren Laptop hervor. Wir mußten uns gar nicht bemühen die Bilder mitanzusehen...es waren die Bilder Ihrer Großwildsafari.
Wir waren shon schockiert wie die junge Frau vor Ihren erlegten Tieren abgebildet war. Soetwas habe ich noch nie gesehen. Davor hatten wir immer gedacht so eine Jagd auf Trophäen ist nur etwas männliches. Und diese "Männer" zu verstehen haben wir schon unsere Schwierigkeiten.
Christian
Anbei ein Link zu Videos über Jagdtourismus in Namibia, das ist aber nichts für "Naturfreunde",obwohl sich ja Jäger auch gerne so nennen:
http://vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=1549185481Zum Verständnis was die Jagd in Nam einigen Farmern bringt, hier eine Preisliste(ohne Großwild):
http://www.namatubis-hunting-safari.com/ger_index.htm<br><br>Post geändert von: christian, am: 06/03/2007 10:41
Friese114 Beiträge · seit 200907. Aug. 2011 · #16Im neuen National Geographic sind ein paar interessante Seiten über den neuen großen Küstennationalpark.
U.a. steht dort -"Vor zwanzig Jahren wurden etwa 800 Geparden pro Jahr von Farmern abgeschossen; heute werden nur noch 150 von Ranchern und Farmern getötet; weitere 150 Geparden dürfen von Trophäen-Jägern geschossen werden,"- ich finde dass 300 pro Jahr noch eine ziemlich große Hausnummer ist? Wieviele Geparden sind es ingesammt in Namibia ca. 2000?
Bei nur 300 Abschüssen müsste die Bestandsquote ja eigentlich fast konstant bleiben. Kann ich mir gar nicht vorstellen.
Da gibt es doch bestimmt noch ne Dunkelziffer was die Abschusszahlen angeht.
Kann mir einer sagen, ob diese Bestandszahlen konstant bleiben oder ob es durch die Abschuss Dunkelziffer nicht immer noch nach unten geht.
Gruß
Friese
herero-pos3101 Beiträge · seit 201107. Aug. 2011 · #17kann die bilder leider net sehen...der link funktioniert irgendwie net
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #18Hallo Friese,
natürlich gibt es eine Dunkelziffer der Abschüsse, dennoch ist der Bestand weiterhin leicht steigend. Und das besondere in Namibia ist, dass der weitaus größte Teil der Geparden eben nicht in Nationalparks sondern auf Farmland lebt.
Möglicherweise interessiert Dich dieser Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wildtierbestand_in_NamibiaSonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Friese114 Beiträge · seit 200908. Aug. 2011 · #19Hallo Christian,
ja auf die Wikipedia Idee bin ich gestern auch noch gekommen-
aber zwischen dem Wildtierbestand Namibia 4500 Geparden(2004) und dann noch mal auf dem Gepardenlink mit 2500
http://de.wikipedia.org/wiki/Gepard (welches Jahr? ich schätze aktueller) liegt ja ein kleiner Unterschied.
Die Frage die ich mir stelle, inwieweit werden bald nur noch Katzen gezüchtet um sie dann zum Schuß freigegeben - oder bleibt es ein einigermaßen unübersichtlicher Bestand wo die Zuwachsraten = bzw. geringfügig < oder > als die Abschussraten sind.
Gruß aus Kiel
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Aug. 2011 · #20Hallo Friese,
wie gesagt, es gibt bei solchen Dingen immer eine Dunkelziffer und keiner weiß wie groß die ist (deshalb ja "Dunkelziffer"). Die offiziellen Quoten werden aber ja so berechnet, dass der Bestand sich gesund entwickelt, so dass auf Grundlage dieser Zahlen der Bestand wächst.
Abgesehen davon wurde in den letzten Jahren zu keinem Zeitpunkt die Quote für Geparden erfüllt. Um den bestand von Leoparden zu schützen wurde hier die Jagd zeitweilig ausgesetzt.
Also die Zahlen die mir bekannt ist bewegen such um und bei 3000 Geparden und damit den weitaus größten Bestand weltweit.
Sonnige Grüße
Christian
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