Uganda im Juni 2026 (Reisebericht)

Reisebericht 28 Antworten · 1'048 Aufrufe · gestartet 26. Juli 2026 von MaLu
Themenstarter51 Beiträge · seit 202426. Juli 2026 · #1
Hallo zusammen,

nachdem wir im Vorfeld unserer Uganda-Reise hier im Forum super Tipps bekommen haben (u.a. in diesem Thread: Reise nach Uganda im Juni), möchte ich mich nun endlich mit dem versprochenen Reisebericht revanchieren!

Eigentlich wollte ich nur wenig schreiben: keine/sehr wenige Fotos und nur die Dinge, die ich besonders gut fand oder mit der Erfahrung der Reise anders machen würde hervorheben - aber es ist jetzt doch etwas mehr geworden 😉

Wir hatten eine fantastische, abwechslungsreiche Zeit als Selbstfahrer in Uganda. Vielleicht helfen unsere Route und unsere Erfahrungen ja dem einen oder anderen bei der eigenen Planung weiter.

Viel Spaß beim Lesen!
Marc
Themenstarter51 Beiträge · seit 202426. Juli 2026 · #2
Tag 1 – 30.05.

Route: München – Dubai – Entebbe
Unterkunft: Via Via Guesthouse
Aktivitäten: Transfer zur Unterkunft, Fahrzeugübernahme & Einkaufen

Angekommen im warmen Entebbe! Nach den Einreiseformalitäten wurden wir herzlich von Muzafalu (Kazinga Tours) empfangen und sind direkt selbst zum Via Via Guesthouse gefahren. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des entspannten Ankommens, des Kennenlernens unseres Reisegefährts (Landcruiser LX) und dem Genießen der ersten afrikanischen Sonnenstrahlen.

Persönliche Notiz: Das Via Via Guesthouse ist wirklich toll – die Lage und die Aussicht ins Grüne haben uns super gefallen. Das Essen war gut, die Mitarbeitenden super nett und der Ausblick einfach traumhaft.

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Via Via Guesthouse
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2026
Themenstarter51 Beiträge · seit 202426. Juli 2026 · #3
Tag 2 – 31.05.

Route: Entebbe – Ziwa Rhino Sanctuary (ca. 200 km, 4–5 Std. Fahrt)
Unterkunft: Ziwa Rhino Wildlife Ranch Campsite
Aktivitäten: Fahrt zum Rhino Sanctuary und die Gegend dort erkunden

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Campsite

Heute geht die Reise endlich richtig los – auf gen Norden ins Ziwa Rhino Sanctuary. An das Fahren mussten wir uns erst etwas gewöhnen: Die Anzahl der Autos, LKW, Busse und vor allem der Boda-Bodas war am ersten Tag noch ungewohnt... Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, bekamen wir Besuch von vielen Antilopen und sogar einem Nashorn (wobei wir zum Glück eingezäunt waren).

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Campsite in Zia

Persönliche Notiz: Der Campingplatz in Ziwa ist traumhaft und perfekt für unsere erste Nacht im Zelt. Das Lagerfeuer am Abend war super gemütlich. Da wir – wie so oft in diesem Urlaub – die einzigen Gäste waren, hatten wir die schönen und sauberen Toiletten/Duschen komplett für uns alleine.

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nochmal Zita
Themenstarter51 Beiträge · seit 202426. Juli 2026 · #4
Tag 3 – 01.06.

Route: Ziwa Rhino Sanctuary – Budongo Forest (ca. 80 km, 2 Std. Fahrt)
Unterkunft: Boomu Women's Camp (Banda)
Aktivitäten: Morgendlicher Rhino Walk; anschließende Weiterfahrt und Nachmittags-Spaziergang im Budongo Forest

Wir haben einen Rhino Walk gemacht: sehr schön, und wir haben recht viele Nashörner gesehen. Teilweise recht nah, aber alle Tiere waren sehr entspannt – das Erlebnis war für uns wohl aufregender als für sie. Anschließend ging die Fahrt weiter Richtung Murchison Falls NP / Budongo Forest. Im Boomu Women's Camp bezogen wir unsere Banda und haben am Nachmittag einen entspannten Spaziergang in der Umgebung unternommen. Danach sind wir noch in den NP gefahren und haben die Terrasse der Budongo Eco Lodge genossen. Das dichte Grün, die vielen Schmetterlinge und die wenigen Menschen... einfach super schön.

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Persönliche Notiz: Der Rhino Walk war klasse. Das Boomu Women's Camp ist nett, aber auch hier waren wir wieder ganz alleine. Irgendwie war die Situation dadurch etwas skurril. Das Essen war lecker, die Unterkunft sehr einfach, aber sauber.

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Boomu Womens Camp
Themenstarter51 Beiträge · seit 202426. Juli 2026 · #5
b]Tag 4 – 02.06.

Route: Budongo Forest – Murchison Falls National Park (ca. 70 km, 2 Std. Fahrt)
Unterkunft: Murchison River Lodge
Aktivitäten: Schimpansen-Tracking im Budongo Forest am Morgen, anschließend Genießen des Ausblicks

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Unser erster Schimpanse in Uganda

Früh aufstehen lohnt sich: Heute ging es auf Schimpansen-Suche durch den Budongo Forest. Unser Guide Chris war super nett und hat uns unglaublich viel über Flora & Fauna erklärt. Da wir die einzigen Gäste waren, konnten wir in unserem Tempo gehen (eher zügig). Nach faszinierenden Begegnungen im kühlen Wald sind wir zu den Murchison Falls gefahren und haben eine kleine Wanderung zum "Top of the Falls" gemacht. Unser Guide dort war ebenfalls sehr engagiert und hat tolle Fotos und Videos von uns gemacht.


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Top of the Falls

Persönliche Notiz: Die Wanderung mit Chris im Budongo Forest hat uns so beeindruckt, dass wir selbst ohne Schimpansen-Sichtung nicht unzufrieden gewesen wären. Aber Chris und sein Team haben auf den letzten 30 Minuten sogar noch einen Pfad tief in den Wald geschlagen.
Den Honeymoon Track (kostet 30 $ extra) fanden wir zu teuer für einen Trail, der möglicherweise zugewachsen ist. Wir haben ihn ausgelassen und sind stattdessen direkt zu den Falls gefahren. Das war eine gute Entscheidung, denn die Runde zum Aussichtspunkt war wunderschön und selbst bei 34 °C gut machbar – auch weil wir kurze Zeit später eine ordentliche "Nil-Dusche" abbekommen haben. Auch hier waren außer uns maximal 5 andere Personen unterwegs...

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Ausblich von der Terrasse der Murchinson River Lodge
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2026
Themenstarter51 Beiträge · seit 202426. Juli 2026 · #6
Tag 5 – 03.06.

Route: Murchison Falls National Park (Nildelta)
Unterkunft: UWA Delta Campsite
Aktivitäten: Private Bootsfahrt zum Nildelta am Morgen, Pirschfahrt am Nachmittag

Ein Tag voller Highlights im Murchison Falls NP: Am Morgen glitten wir auf einer privaten Bootsfahrt entspannt über den Nil in Richtung Delta – Hippos, Krokodile, Elefanten und unzählige Vögel inklusive. Unser Guide hat sogar 2 Schuhschnäbel entdeckt!

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Unsere erste Schuhschnabel-Sichtung

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Am Nachmittag haben wir den Ranger abgeholt, einen gemeinsamen Game Drive unternommen und das Zelt mitten im Nirgendwo aufgebaut.

Persönliche Notiz: Die Bootstour würde ich genauso wieder machen – hätte nicht besser sein können.
Für die Übernachtung auf der UWA Campsite im NP waren wir allerdings schlecht vorbereitet. Leider hat man uns von der UWA-Seite auch auf Nachfrage nicht gesagt, dass wir Holz und Anzünder für ein Lagerfeuer hätten mitbringen sollen. Irgendwie hatten wir auch nicht bedacht, dass wir abends gemeinsam mit dem Ranger essen würden, und hatten nur Pasta mit Tomatensauce und frischem Gemüse dabei.
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Schöne Location mit Blick auf den Nil / Lake Albert

Meine Empfehlung daher: Gutes, leckeres Essen einkaufen. Gerne mehr, da die Ranger sich freuen, wenn etwas übrig bleibt. Anzünder und Holz für ein Lagerfeuer mitbringen. Nach der Handynummer des Rangers fragen und vorab telefonisch abstimmen, wann man ihn abholen soll. Die Übernachtung ohne jegliche Infrastruktur war wunderschön – auch wenn ich wenig geschlafen habe, da ich ständig lauschen musste, ob die Elefanten und Löwen näher kommen...
Fazit: Ich würde jederzeit wieder im Zelt mit Ranger im NP übernachten – besser vorbereitet kann man hier einen fantastischen Abend in unberührter Natur verbringen.
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2026
397 Beiträge · seit 202127. Juli 2026 · #7
Hallo Marc,
ich freue mich sehr, hier endlich mal wieder einen Bericht aus Uganda zu lesen. Insgesamt sind Reiseberichte aus dem östlichen Afrika schon seit einiger Zeit leider etwas rar geworden - darum bin ich umso lieber bei eurer Tour dabei! Wirklich schön, dass ihr euch trotz der Zweifel für die Reise entschieden habt und mit einer wunderbaren Zeit in Uganda belohnt wurdet. Ich bin gespannt, was ihr noch erlebt habt und habe auch gar nichts gegen ausführliche Schilderungen und viele Fotos! 🙂
Viele Grüße
Elke
Themenstarter51 Beiträge · seit 202428. Juli 2026 · #9
... na dann mache ich mal ein wenig weiter 🙂
Durchs Schreiben komme ich zumindest gedanklich auch wieder ein zurück wenig nach Uganda - und das ist wirklich schön.
Themenstarter51 Beiträge · seit 202428. Juli 2026 · #10
Tag 6 – 04.06.

Route: Murchison Falls NP – Bugoma Forest
Unterkunft: Bugoma Jungle Lodge
Aktivitäten: Morgens Game Drive, anschließend Fahrt und Nachmittags-Forest-Walk im Bugoma Forest

Gegen 5:30 Uhr sind wir aufgestanden und haben den Ranger zurück zur Station gebracht. Er hat uns noch einmal erklärt, wo wir am besten entlangfahren sollten.

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Der Ausblick vom "Campsite" im Murchinson Falls NP

Anschließend haben wir einen langen Game Drive gemacht und die Vorzüge unseres Pop-up-Dachs voll ausgenutzt. Am besten hat uns der Pakuba Track gefallen, da wir hier unglaublich viele Tiere auf einem Fleck gesehen haben: Wir standen sicher 2 Stunden an einer Stelle und haben Giraffen, Elefanten, Gnus, Büffel, Kobs sowie Hippos (in der Ferne) beobachtet.

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Am Pakuba Track...

Danach führte uns der Weg weiter südlich Richtung Bugoma Forest, wo wir den Tag mit einem erfrischenden Waldspaziergang ausklingen ließen. In der Lodge waren wir wieder die einzigen Gäste. Die Unterkunft und die Umgebung sind unglaublich schön... Wir saßen einfach 2–3 Stunden auf der Terrasse, haben den Wald genossen und die vielen Vögel und Affen beobachtet.

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Unsere Terrasse und der Ausblick in der Bugoma Jungle Lodge

Persönliche Notiz: Der Game Drive im Murchison Falls NP hat wirklich riesigen Spaß gemacht! Ich würde in Uganda jederzeit wieder ein Auto mit Pop-up-Dach nehmen und dafür auf ein Dachzelt verzichten. Die Tiere lassen sich aus dem Aufstelldach so viel besser beobachten! Danke an das Forum (u. a. "picco") – ohne eure Hinweise hätten wir uns wohl für ein Dachzelt entschieden.
Die Bugoma Jungle Lodge war eine der Top 3 Unterkünfte unserer Reise: Das Essen ist hervorragend, der Ausblick direkt in den Wald total beeindruckend und die Zimmer wunderschön und gemütlich eingerichtet – inklusive riesigem Outdoor-Badezimmer.


Tag 7 – 05.06.

Route: Bugoma Forest
Unterkunft: Bugoma Jungle Lodge
Aktivitäten: Forest Walk und Uganda-Mangaben-Beobachtung im Bugoma Forest

Ein herrlicher Tag mitten in der grünen Natur. Wir nutzten die Zeit im Bugoma Forest, um tiefer in den Regenwald einzutauchen, und haben einen geführten Forest Walk gemacht. Das eigentliche Highlight – die Uganda-Mangaben – haben wir auch gesehen, wobei uns der urige Wald fast noch mehr beeindruckt hat.

Persönliche Notiz: Die Bugoma Jungle Lodge hat uns durchweg begeistert: Essen, Unterkunft, Umgebung... alles top. Definitiv eine unserer Top-3-Unterkünfte im ganzen Urlaub.

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Der Starter beim Frühstück - sieht nicht nur gut aus, sondern war auch total lecker
zuletzt bearbeitet 28. Juli 2026
Themenstarter51 Beiträge · seit 202428. Juli 2026 · #11
Tag 8 – 06.06.

Route: Bugoma Forest – Kibale National Park (ca. 200 km, 4 Std. Fahrt)
Unterkunft: Guereza Lodge
Aktivitäten: Fahrt zum Kibale NP, Spaziergang an der Lodge

Auf geht’s zum nächsten Abenteuer! Die Fahrt führte uns weiter nach Süden in die wunderschöne Umgebung des Kibale National Parks. Unterwegs haben wir spontan in einem lokalen "Jugend-Club" etwas gegessen. Die Mitarbeiterin war zwar etwas überrascht uns zu sehen – ob das an unserem Alter lag oder daran, dass wir wieder einmal die einzigen Gäste waren, weiß ich nicht. Sie war aber extrem nett und hat extra frisch für uns gekocht. Später hat es auch mal geregnet. An der Lodge angekommen, haben wir einen schönen Spaziergang rund um das Gelände gemacht, den Blick auf den Kibale NP genossen und viele Vögel beobachtet.

Persönliche Notiz: Wieder einmal die einzigen Gäste... Schon ein etwas komisches Gefühl, aber das Team war unglaublich bemüht. Irgendwann haben sie auch verstanden, dass wir uns ein wenig beobachtet fühlten, wenn immer 2–4 Personen neben uns standen. Die Guereza Lodge ist super schön gelegen und hat einen traumhaften Garten mit Blick auf den Kibale NP. Essen und Unterkunft waren gut, aber nicht ganz mit der Bugoma Jungle Lodge vergleichbar.

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Ausblick am Abend von der Terrasse der Guereza Lodge
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Tag 9 – 07.06.

Route: Kibale National Park
Unterkunft: Guereza Lodge
Aktivitäten: Chimpanzee Habituation Experience im Kibale NP, Night Walk

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Sehr entspannt...

Persönliche Notiz: Ein absolut unvergesslicher Tag – auch wenn er anders verlief als erwartet! Unsere Gruppe war hinsichtlich der körperlichen Fitness ziemlich heterogen. Unser Guide William entschied daher irgendwann, dass wir die anvisierten Schimpansengruppen nicht erreichen würden, da vier der Teilnehmer wirklich schlecht zu Fuß waren.
Plan B: Wir wechseln zu einer anderen Schimpansengruppe (klassisches Tracking) und bleiben dort einfach länger. Der Plan ging voll auf! Wir hatten eine wirklich beeindruckende Zeit mit sehr vielen Tieren, die völlig entspannt waren. Das Sozialverhalten und die Interaktionen der Schimpansen untereinander aus nächster Nähe zu beobachten, war für uns absolut faszinierend.
Auch der abendliche Spaziergang in der Dunkelheit war sehr schön - man nimmt die Natur und die verschiedenste Tire völlig anders wahr, wie am Tag - würde ich auch wieder machen...

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zuletzt bearbeitet 28. Juli 2026
78 Beiträge · seit 202428. Juli 2026 · #12
picco schrieb:

Elke's Wunsch schliesse ich mich auch an, es dürfen gerne hunderte Bilder und stundenweise Texte sein... 😎
…Dito…! Ausführliche, mit Herz geschriebene Reiseberichte mit vielen Fotos kommen auch bei mit immer gut an!

Liebe Grüße, Dorie
243 Beiträge · seit 202129. Juli 2026 · #13
Hallo Marc, auch ich lese interessiert mit. Vielen Dank für Deine Mühe.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Liebe Grüße Kirsten
Themenstarter51 Beiträge · seit 202401. Aug. 2026 · #14
... so jetzt geht es wieder ein paar Tage weiter mit unserer Traumreise durch Uganda:

Tag 10 – 08.06.

Route: Kibale NP – Queen Elizabeth NP (ca. 160 km, 4 Std. Fahrt)
Unterkunft: Acacia Wilderness Mweya (Campsite)
Aktivitäten: Vormittags Bigodi Swamps, Fahrt zum QENP, Ausblick genießen


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Ausblick von der Terrasse der Guereza Lodge in Richtung Kibale NP

Nach einem schönen Sonnenaufgang und Frühstück sind wir zum Bigodi Swamp gefahren und haben eine sehr schöne und interessante Runde mit einen deutschsprechenen Guide unternommen. Das deutsch reden war hier sehr ungewohnt, aber dadurch har der Guide auch viele Themen abseits von Tieren und der wunderschönen Natur angesprochen - hat Spaß gemacht.

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Die Mitarbeiter am Bigodi Swamp sehr unterhaltsam und der klein Shop auch nett, zum durchschlendern und ein paar Mitbringels zu kaufen

Weiter ging die Fahrt in den Queen Elizabeth National Park. Eigentlich wollten wir den Crater Drive fahren, aber der Ranger am Eingang riet uns davon ab bzw. empfahl uns, dafür einen Guide mitzunehmen. Da es ohnehin schon etwas später war, sind wir direkt nach Mweya gefahren und konnten auch auf diesem Weg relativ viele Tiere beobachten. Die Acacia Wilderness Lodge hatte uns Muzafalu (Kazinga Tours) empfohlen – wir wollten ursprünglich auf die UWA Campsite. Das war eine der besten Entscheidungen überhaupt: Die Lodge ist traumhaft gelegen. Wir haben am späten Nachmittag nichts weiter gemacht, als unser Zelt aufzubauen und den grandiosen Ausblick auf die Mweya-Halbinsel und den Lake Edward zu genießen.

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Unser Zelt im Garten der Acicia Wilderness Lodge (Mweya)

Persönliche Notiz: Die Acacia Wilderness Lodge ist eine weitere Top-3-Empfehlung unserer Reise. Die Mitarbeiter waren super nett und zuvorkommend, das Essen herausragend gut und der Ausblick Richtung Westen einfach überwältigend. Abends konnten wir am Lagerfeuer sitzen und Büffel sowie Hippos beobachten. Einzig das Campen im Bodenzelt war hier eine kleine Herausforderung für die Nerven, da die Hippos wirklich direkt neben dem Zelt grasten... Das war uns doch etwas zu aufregend, sodass wir die zweite Nacht in ein festes Zimmer gewechselt sind.

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Tag 11 – 09.06.

Route: Queen Elizabeth NP (Mweya / Kasenyi)
Unterkunft: Acacia Wilderness Mweya (Lodge)
Aktivitäten: Morgendliche und nachmittägliche Game Drives im Mweya- und Kasenyi-Sektor


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Morgens im QENP

Safari von früh bis spät! Morgens sind wir Richtung Osten zur Kasenyi-Ebene gefahren. Bereits nach 15 Minuten standen allerdings so viele Elefanten auf und neben der Straße, dass wir erst einmal 45 Minuten stoppen mussten, um sie zu beobachten. Wir verbrachten den Tag mit ausgiebigen Tierbeobachtungen – stets auf der Suche nach Löwen, Topis, Giraffen, Elefanten und den hübschen Uganda-Kobs...

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Der Landcruiser mit Popup-Dach war perfekt...

Persönliche Notiz: Die Kasenyi-Ebene fanden wir noch schöner als den Teil nördlich des Kazinga-Kanals. Um noch mehr Zeit dort zu verbringen, würde ich beim nächsten Mal direkt dort übernachten oder noch deutlich früher losfahren.
Themenstarter51 Beiträge · seit 202401. Aug. 2026 · #15
Tag 12 – 10.06. - ohne Fotos 🙁 (in meiner Fotosauswahl gibt es keine Fotos für diesen Tag - vielleicht kommt später noch das eine oder andere hinzu)

Route: Central Queen Elizabeth NP – Ishasha (ca. 100 km, 3 Std. Fahrt)
Unterkunft: Ishasha Jungle Lodge
Aktivitäten: Game Drive im zentralen QENP (nördlich des Kazinga-Kanals), nachmittags Game Drive im Ishasha-Sektor

Die kleineren Tracks im Gebiet nördlich des Kazinga-Kanals waren zu diesem Zeitpunkt ziemlich zugewachsen und nur teilweise befahrbar. Die größeren Wege fanden wir landschaftlich nicht ganz so eindrucksvoll wie den östlichen Teil (Kasenyi). Trotzdem hatten wir einen schönen morgendlichen Game Drive mit einigen Tiersichtungen. Danach ging es weiter südlich nach Ishasha. Die Fahrt dauert aufgrund der eher schlechten Piste etwas länger. Nach einem kurzen Abstecher zur Unterkunft haben wir noch eine ausgiebige Runde im Ishasha-Sektor gedreht und waren von der Landschaft extrem begeistert. Auch unser Landcruiser mit Safaridach war hier absolut Gold wert, da man während der Fahrt viel mehr sieht und ständig gespannt im "Ausguck" nach Tieren Ausschau hält.

Persönliche Notiz:
– Kleine Tracks im QENP waren kaum befahrbar: Der Leopard Track ging zwar, aber nur mit ständigem Buschkontakt (der Autolack hat leider etwas gelitten). Gesehen haben wir dort kein einziges Tier. Der Lion Track und Teile des Royal Circuit waren komplett zugewachsen und unfahrbar.
– Die nördliche Abendrunde in Ishasha im letzten Tageslicht war wunderschön – da hätten wir sogar noch mehr Zeit gebrauchen können. Die letzten 10 km mussten wir dann ziemlich zügig fahren, um pünktlich vor Einbruch der Dunkelheit aus dem Park zu kommen.


b]Tag 13 – 11.06.

Route: Ishasha – Bwindi Impenetrable NP / Ruhija (ca. 90 km, 3 Std. Fahrt)
Unterkunft: Bakiga Lodge
Aktivitäten: Morgendlicher Game Drive in Ishasha, anschließende Fahrt in die Bergregion von Bwindi (Ruhija)

Tschüss Savanne, hallo Nebelwald! Da wir heute noch nach Ruhija fahren wollten, entschieden wir uns entgegen dem ursprünglichen Plan gegen einen Guide. Wir sind am nördlichen Eingang nach Ishasha hineingefahren und im Süden alleine wieder heraus. Die Empfehlung aus dem Forum, die Swamps nahe des Flugfelds zu besuchen, hat sich voll gelohnt: Wir haben dort am frühen Morgen sicher 2 Stunden lang Vögel beobachtet, und es kamen ständig neue Arten hinzu.
Löwen haben wir leider keine entdeckt (mit Guide hätte das vermutlich geklappt), aber die Tour war auch so wunderschön.

Danach ging es für uns Richtung Süden hinauf in die kühleren Höhenlagen des Bwindi-Regenwaldes. Die Fahrt war ziemlich abenteuerlich, da wir uns einmal mächtig verfahren hatten – zum Glück hat uns ein sehr netter Ugander geholfen, wieder auf die richtige Route zu finden. Spaß hat es gemacht, lange gedauert leider auch. Irgendwann waren wir wieder "on track" und die Vorfreude auf den morgigen Tag stieg gewaltig!

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Fahrt nach Ruhija: Tolle Landschaft, dauert aber lange...

Persönliche Notiz: Den Ishasha-Sektor erkundet man am besten mit Guide – zumindest wenn man unbedingt Löwen sehen möchte. Die Fahrt nach Ruhija in den Bwindi NP ist traumhaft und nach so viel Savanne im QENP extrem abwechslungsreich – sie nimmt allerdings wirklich viel Zeit in Anspruch.
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2026
Themenstarter51 Beiträge · seit 202401. Aug. 2026 · #16
b]Tag 14 – 12.06.

Route: Bwindi Impenetrable NP (Sektor Ruhija)
Unterkunft: Bakiga Lodge
Aktivitäten: Gorilla-Trekking im Bwindi Impenetrable NP

Definitiv einer der absoluten Höhepunkte der Reise! Durch dichtes Dschungelgrün ging es steil bergauf, bis wir plötzlich Auge in Auge mit den Gorillas standen. Eines dieser Erlebnisse im Leben, die man nie wieder vergisst und die einem echte Gänsehaut bescheren. Am Abend haben wir noch einen kleinen Forest Walk Richtung Swamp unternommen.

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Der erste Gorilla, den ich in meinem Leben gesehen habe

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Das war für uns einfach nur beeindruckend 🙂

Persönliche Notiz:
– Die Bakiga Lodge hat eine traumhafte Lage und tolle Mitarbeiter. Der Ausblick ist wieder einmal der Hammer! Wir waren schon vor dem Trekking total begeistert.
– Beim Briefing für das Gorilla-Trekking hat eine lokale Folklore-Gruppe für uns gesungen und getanzt – die Musik und die Stimmung haben richtig Spaß gemacht. Bei der Tour selbst waren wir zu sechsst und ziemlich flott unterwegs. Das Gelände war durchaus anspruchsvoll, da es sowohl steil als auch unwegsam war... aber für uns genau die richtige Dosis Abenteuer. Die Begegnung mit den Berggorillas war tief beeindruckend: Die Tiere waren völlig entspannt und sind teilweise sehr nah an uns vorbeimarschiert.
– Wenn es sich zeitlich ausgeht, lohnt sich eine (Tages-)Wanderung zum Swamp. Der Wald ist so faszinierend, dass sich ein Zusatztag hier definitiv auszahlt.


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Ausblick zum Swamp... leider haben wir es aufgrund der Zeit nur bis zum Aussichtspunkt geschafft - zum Swamp und zurück wäre nochmal 3 Stunden Fußmarsch gewesen, die wir gerne angegangen wären. Leider war es zu dem Zeitpunkt aber bereits 17.30Uhr.
Themenstarter51 Beiträge · seit 202402. Aug. 2026 · #17
Tag 15 – 13.06.

Route: Bwindi (Ruhija) – Lake Mutanda (ca. 80 km, 4 Std. Fahrt)
Unterkunft: Mutanda Lake Resort
Aktivitäten: Fahrt zum Lake Mutanda, Entspannen und Genießen

Nach der Aufregung im Bergregenwald tat etwas Entspannung gut. Wir fuhren an den malerischen Lake Mutanda und genossen die traumhafte Kulisse am Badesteg der Lodge.

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Nicht nur Tiere und Landschaft sind in Uganda beeindruckend...

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Entspannen und baden

Persönliche Notiz: Die Lage des Mutanda Lake Resorts ist traumhaft. Wir haben den Nachmittag vor allem mit Sonne, Seeblick und einem Gin Tonic genossen. Für uns war so ein Ruhetag zum Verarbeiten der unfassbar vielen Eindrücke genau richtig. Die Lodge ist schön, die Lage top, das Essen sehr gut. Im Vergleich zu den vorherigen Unterkünften waren hier sogar relativ viele Gäste gebucht.

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Blick zu den Virungabergen
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2026
Themenstarter51 Beiträge · seit 202402. Aug. 2026 · #18
b]Tag 16 – 14.06.

Route: Lake Mutanda – Mgahinga Gorilla NP
Unterkunft: Amajambere Iwacu Community Campsite
Aktivitäten: Bootstour auf dem Lake Mutanda, anschließende Fahrt zum Mgahinga Gorilla NP

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir um 8:00 Uhr mit dem Boot und zwei Guides eine ausgedehnte Runde über den See. Die beiden waren sehr gesprächig und haben uns neben den vielen Vogelarten auch viel über das Leben am See und die Menschen vor Ort erzählt.

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Bootstour mit Sonne

Später ging es auf die kurze, aber zeitraubende Strecke hinüber zum Mgahinga Gorilla National Park direkt am Fuß der imponierenden Virunga-Vulkane. Die Straßen waren relativ schlecht und es waren unglaublich viele Menschen unterwegs, sodass die Fahrt deutlich länger dauerte als gedacht.

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Die wunderschöne Community Campsite (Amajambere Iwacu ) direkt am Eingang des Mgahinga NP

Persönliche Notiz: Das Camp ist sehr einfach ausgestattet, hat aber einen tollen Garten zum Zelten und sehr leckeres Essen. Aufgrund der Höhe war es bereits am Nachmittag kühl; abends gab es beim Essen ein gemütliches Lagerfeuer und neben uns waren sogar noch drei weitere Gäste da. Die Amajambere Iwacu Community Campsite ist eine klare Empfehlung – auch weil die Lage direkt am Eingang des Nationalparks unschlagbar ist (ca. 2 Minuten zu Fuß).

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Einfaches aber leckeres Essen in rustikaler Umgebung - das Feuer war super
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2026
Themenstarter51 Beiträge · seit 202402. Aug. 2026 · #19
Tag 17 – 15.06.

Route: Mgahinga Gorilla NP – Lake Bunyonyi (ca. 100 km, 3 Std. Fahrt)
Unterkunft: Arcadia Lodge
Aktivitäten: Golden Monkey Tracking, nachmittags Fahrt zum Lake Bunyonyi

Früh morgens besuchten wir die quirligen Goldmeerkatzen bei ihrer flinken Akrobatik im Bambuswald. Das Erlebnis war völlig anders als bei den Schimpansen, Mangabees oder Gorillas.

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Golden Monkey

Auch die Landschaft zeigte ein neues Gesicht: Es gibt Hollerbüsche und stellenweise sieht es fast aus wie in den Voralpen – abgesehen von den mächtigen Virunga-Vulkanen im Hintergrund. Anschließend ging es weiter zum wunderschönen Lake Bunyonyi mit seinen vielen kleinen Inseln.

Persönliche Notiz: Die Wanderung und das Beobachten der Golden Monkeys waren für uns total beeindruckend, da die Tiere extrem aktiv untereinander agieren. Die Fahrt zum Lake Bunyonyi war sehr schön – spektakulär ist vor allem der Ausblick von der Arcadia Lodge hinunter auf den Insel-verzierten See. Hier waren wir wieder einmal die einzigen Gäste.

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Traumhafter Blick von der Arcadia Lodge auf Lake Bunyonyi
Themenstarter51 Beiträge · seit 202402. Aug. 2026 · #20
Route: Lake Bunyonyi – Lake Mburo NP (ca. 220 km, 4–5 Std. Fahrt)
Unterkunft: Mihingo Lodge
Aktivitäten: Fahrt zum Lake Mburo NP, Ausblick genießen, Night Game Drive

Etappe gen Osten: Unser Ziel war der hübsche Lake Mburo National Park.

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Auf der Fahrt zur Lodge ein erster Game Drive im Lake Mauro NP

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Hippos sind nicht nur furchteinflößend beim nächtlichen grasen, schnell, sondern sogar sehr "geländegängig"

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Viele Giraffen und einige liegen sogar

Da die Lodge und vor allem unser "Zelt" so schön waren, haben wir den Nachmittag einfach nur zum Genießen der Aussicht genutzt. Am Abend brachen wir noch zu einem Night Game Drive mit einem Guide der Lodge und einem UWA-Ranger auf. Das hat richtig Spaß gemacht – auch wenn wir nicht allzu viele Tiere gesehen haben. Dafür hatten wir ständig irgendwelche technischen Probleme mit dem Auto oder der Lampe, was die Fahrt unfreiwillig sehr unterhaltsam machte!

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Night Game Drive
Persönliche Notiz: Die Mihingo Lodge ist unsere letzte Top-3-Empfehlung. Es hat uns dort so gut gefallen, dass wir spontan einen Tag länger geblieben sind. Das sagt wohl alles!

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Der Blick aus der Dusche / Badezimmer über den NP und mit unserem Balkon
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2026