Reisebericht

Caprivi - Endlich geschafft beim 4. Mal

von mc3009 · begonnen 18. Juni 2026 · 8 Teile

Teil 118. Juni 2026
Hallo zusammen,

zurück von unserer vierten Namibiareise, möchte ich mich hier herzlich für eure vielen hilfreichen Tipps, die ihr mir direkt gegeben habt oder die ich von euch indirekt durch Mitlesen bekommen habe, bedanken. Da ich immer noch kein großer Reiseberichtschreiber bin, will ich das wieder mit ein paar meiner Lieblingsbildern tun und vielleicht ist ja auch für den einen oder anderen ein hilfreicher Tipp im spärlichen Text dabei 🙂

Es war wieder eine sehr schöne Reise, die Routenplanung für uns rund und gelungen und keiner der Lodges blieb unter den Erwartungen. Nachdem wir zwei Ersttätertouren und eine Reise durch den Süden hinter uns hatten, wollte ich endlich in den Caprivi. Eigentlich wäre das schon bei dem dritten Trip geplant gewesen, hatten wir aber damals kurzfristig verworfen. Geplant hatte ich die Tour gefühlt schon 20* und gegen dem ursprünglichen Plan, von den Vic-Falls zurückzufliegen, sind wir "nur" bis zum Kwando gefahren und haben dann umgedreht. Die Tour sah folgendermaßen aus:

Windhoek – Weaver's Rock Lodge – Fiume Lodge – RiverDance Lodge – Camp Kwando - Ndhovu Safari Lodge - Roy's Rest Camp - Fort Namutoni – Munsterland Guest Farm – Windhoek

In Summe hatten wir 15 Nächte, je nach Unterkunft 1 bis 3. Bzgl. der Aufteilung der Strecken Windhuk - Divundu und Divundu - Namutoni habe ich sehr lange überlegt und mich auch zwei Mal umentschieden. So wie wir es dann gemacht haben, war dann aber perfekt für uns, keine Fahrt hatte länger als 4,5h gedauert.

Wir sind 3318km gefahren, Mietwagen war wieder ein Toyota Fortuner. Weil es hier mal Diskussion war: Der Kofferraum ist riesig, trotz der beiden Klappsitze. Ich konnte es zwar nicht ausprobieren, aber ich denke, 6 Standardkoffer würden darin Platz finden.

Bilder folgen in Kürze, die Auswahl ist wieder sehr stark vogellastig, aber auch einige Bilder von der tollen Landschaft.

Viele Grüße

Marc
Teil 219. Juni 2026
Guten Morgen,

@Melanie, @Nicola, schön, dass ihr dabei seid.

Den Fortuner haben wir über TUI Cars bei Europcar gebucht, direkt am Flughafen. Ich kriege dort mit meiner Kreditkarte einen Rabatt von einem Tag pro Woche und bin im südlichen Afrika immer gut damit gefahren. Wie immer war das Auto fast neu (4700km) und die Abwicklung unproblematisch. Sofern ich keine besondere Ausrüstung brauche oder irgendwelche Sonderwünsche habe, ist das für mich eine gute Wahl.

Die meisten, die wir getroffen haben, sind weiter nach Botsuana / Vic Falls gefahren. Wir waren mit unserer Route eher die Exoten. Unsere Entscheidung war vor durch verschiedene Umstände motiviert. Weiterfahren wäre sicher schön gewesen, aber das Umdrehen war auch keine schlechte Tour.

Ich hatte schon viele begeisterte Berichte vom Caprivi zuvor gehört und es gibt wohl auch viele, die bevorzugt diese Ecke von Namibia aufsuchen. Jetzt wo wir dort waren, kann ich es gut nachvollziehen. Es ist landschaftlich wirklich sehr schön.

Hier noch ein paar Bilder von der RiverDance:

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Die Morgenstimmung am Fluss von der Suite war traumhaft:

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Teil 321. Juni 2026
Am nächsten Tag sind wir selbst in den Mudumu NP gefahren. Der "Hippo-Pool" im Park macht seinen Namen alle Ehre. Ansonsten haben wir eine sehr große Herde Paviane gesehen, Zebras, div. Antilopen und Büffel. Highlight war ein Python, quer über die Piste. Leider sind die ersten Fotos nicht besonders gut geworden, habe nur noch das Hinterteil gut erwischt, bevor er im Busch verschwand.

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Teil 421. Juni 2026
Auf dem Gelände der Lodge konnte ich den ganzen Tag mit der Kamera unterwegs sein. Die Vogelwelt war beachtlich...

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Teil 530. Juni 2026
...und noch ein paar Vögel...

Was ist denn da Ast und was Bein 😕

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Teil 601. Juli 2026
Nächster Stopp "Munsterland Guest Farm". Wie geplant sind wir durch den Etosha über Halali und Okaukuejo gefahren. Hätten wir gewusst, was uns erwartet, hätten wir nochmals die Wasserlöcher um Namutoni abgeklappert und dann den Park über das Lindequist Gate verlassen.

Aufgrund der Baustelle der C38 wird man ab Halali umgeleitet. Wahlmöglichkeit hat man keine, so dass man nur noch an den Wasserlöchern Sueda und Charitsaub sowie Gemsbokvlakte vorbei kommt. Auf der Strecke ist viel los, die meisten scheinen sie so schnell wie möglich hinter sich lassen zu wollen. Manche sind abartig gerast. Vielleicht hatten die Tiere auch deshalb keine Lust, sich an der Strecke aufzuhalten.

Das Gute war noch (oder das Schlechte, je nachdem wie man es sieht), dass die Pisten alle recht gut präpariert waren. Im Gegensatz zu vor zwei Jahren war es eine Wohltat, auf den Hauptstrecken zu fahren. Ausnahme waren alle Zufahrten zu den Wasserlöchern. Das ist eine absolute Zumutung und überhaupt nicht nachvollziehbar, warum man diese kurzen Stücke nicht präpariert. Für Anfahrten wie Kalkheuwel (3,5km) haben wir 20 Minuten gebraucht. Mir hat das teilweise komplett die Laune verhagelt und ist für mich echt ein Grund, den Park in Zukunft zu meiden.

Viele Grüße
Marc

Noch ein paar wenige Bilder von unterwegs:

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Teil 715. Juli 2026
Hallo zusammen,

die Farm besticht durch ihre landschaftliche Schönheit bei den Ugab-Terrassen. Hier ein paar Eindrücke, aufgenommen bei unserer Wanderung bzw. beim Scenic-Drive mit Jandré, dem Sohn der Gastfamilie

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Auf der Farm gibt es wohl auch einige größere Tiere, gesehen haben wir aber "nur" ein Steinböckchen. Aber Danjan, der Host und Jandré wissen sehr viel über kleinere Tiere, allen voran Skorpione, Schlangen und Spinnen. Wer möchte, mit dem geht Danjan auf Skorpionsuche (leider findet man im Winter nicht allzu viele), Jandré hat uns bei der Fahrt eine Fledermauskolonie, eine Tarantel und eine braune Witwe gezeigt. Leider sind nicht alle Bilder was geworden. Vor dem Chalet hat sich dann auch noch das eine oder andere Tier gezeigt.

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Viele Grüße
Marc
Teil 826. Juli 2026
Nachtrag:

Bei unserer ersten Reise nach Namibia 2015 bin ich zum Vogelfan geworden. Es hatte unglaublich viele Vögel am Reisestart auf der Ondekaremba und später haben mich die Rosy Lovebirds bei der "The Erongo Wilderness" begeistert. Seitdem suche ich immer wieder Unterkünfte, bei denen die Chancen viele Vögel zu sehen, gut stehen. Dieses mal war die Musterland die perfekte Unterkunft dafür und das, obwohl im Juni dort wenig los ist.

Auf unseren außernamibischen Reisen waren die Tomjachu in SA und Mount Totumas in Panama die absoluten Highlights. Kennt ihr andere Unterkünfte auf der Welt, mit üppiger Vogelwelt? Ich würde mich über jeden Tipp freuen.

Viele Grüße
Marc

Hier noch ein paar Bilder aus Panama:

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