SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202608. März 2026 · Liebe Namibia-Experten,
wir möchten im Oktober 26 Tage in Namibia verbringen. Flüge nach Windhoek und ein Hilux mit Dachzelt sind gebucht. Wir würden gerne Damaraland, Kaokoveld, Etosha, den Caprivistreifen und Khaudum-NP unterbringen. Es soll ein Mix aus Camping und Lodgeaufenthalten werden, natürlich mit Betonung auf Camping.
Uns ist bewusst, dass das vmtl. zu ambitioniert ist. Darum würde ich gerne eure geschätzte Meinung dazu wissen.
Ich habe einmal ein erstes Rohgerüst an Nächten erstellt und bitte um Tipps, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge dazu. Ist die zurückgelegte Strecke eurer Meinung nach zu weit? Sind die Übernachtungen sinnvoll gewählt? Wäre eine one-way Reise sinnvoller gewesen? Was würdet ihr streichen oder kürzen? Oder evtl. verlängern?
Vielen herzlichen Dank!
Ankunft Windhoek
1N Windhouk
3N Swakopmund
1N Spitzkoppe
1N Mesumkrater
1N Brandberg
1N Twyfelfontain
2N Elephant Song Camp
2N Purros
1N Ongongo Gorge
1N Olifantrus Camp (Etosha)
2N Etosha (noch nicht klar, wo genau)
2N Khaudum
3N Buffalo Core Area / Mahango
3N am Chobe River / Serondela
1N Zwischenstop Richtung Windhoek
Abflug Windhouk
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200609. März 2026 · Hallo Saltie
Schau mal hier:
https://zebra.reisen/erlebnisse/namibia-nord-tour-2025/Ich würde den Ostcaprivi weglassen und für die restlichen Ziele etwas mehr Zeit einplanen. Serondela nach Windhoek mit nur einem Zwischenstopp ist ambitioniert. Alternativ eher Rückflug ab Victoria-Falls. Das macht aber die Reise einiges teurer (Geschätzt 1500-2000 Euro für OneWay Gebühren und die Gabelflüge).
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
freshy3'883 Beiträge · seit 201109. März 2026 · Hallo Saltie,
Chrigu hat Recht. Ich würde ebenfalls nicht so viel in euren Trip hineinpacken. Von weniger Destinationen mit mehr Aufenthalt im Einzelfall würde auch mehr im Gedächtnis hängenbleiben. Ihr seid schließlich nicht auf der Flucht.
VG freshy
SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202609. März 2026 · Herzlichen Dank, Chrigu!
Eure Route sieht fast so aus, wie ich mir das vorgestellt habe. Ostcaprivi zu streichen war auch mein Gedanke - das liegt eigentlich auf der Hand, wenn man keine One-Way-Route macht. Meine Frau hat sich leider sehr stark in die Serondela Lodge verliebt, da muss ich noch einen gleichwertigen Ersatz finden.
Hältst du ansonsten die Route und Grobeinteilung für sinnvoll und machbar mit 25 Nächten? Oder artet das aus deiner Sicht in Stress aus? Eure Route hatte 19 Übernachtungen, aber ihr seid ja gleich Richtung Palmwag aufgebrochen.
LG Saltie
SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202609. März 2026 · freshy schrieb:Hallo Saltie,
Chrigu hat Recht. Ich würde ebenfalls nicht so viel in euren Trip hineinpacken. Von weniger Destinationen mit mehr Aufenthalt im Einzelfall würde auch mehr im Gedächtnis hängenbleiben. Ihr seid schließlich nicht auf der Flucht.
VG freshy
Herzlichen Dank für deinen Input, Freshy!
Ich hatte es mir fast gedacht. Wo würdest du denn abgesehen von Ost-Caprivi den Rotstift ansetzen?
LG Saltie
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200609. März 2026 · Saltie schrieb:Meine Frau hat sich leider sehr stark in die Serondela Lodge verliebt, da muss ich noch einen gleichwertigen Ersatz finden.
Seid ihr schon mal auf Serondela gewesen? Wir waren da recht oft und sehr gerne. Leider mussten wir es bei uns aus dem Programm nehmen. Das hatte mehrere Gründe. Wir hatten immer wieder Kunden die sich übers Essen beklagt haben und das sollte bei einer Lodge in dem Preisbereich nicht sein. Ausserdem ist die Fahrerei über die Grenzen seit dem Visum etwas mühsam geworden. Dann kommt noch hinzu, dass die Chobe Region je länger je mehr überlaufen wird. Es gibt nun Bootsanleger unweit von Serondela.
Wir bleiben mittlerweile lieber in der Divundu Region. Da gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Lodges und Camps. Buffalo Core ist eines meiner liebsten Gebiete. Viel weniger befahren als der Chobe und durchaus noch etwas abenteuerlich.
Ich würde eine Nacht länger im Khaudum bleiben. Ich mag die Aussicht vom Khaudum Camp super gerne. Ausserdem würde ich noch ein, zwei Nächte im Naye-Naye Gebiet einbauen. Wenn ihr noch nie in Twyfelfontain ward, würde ich auch da eine zweite Nacht anhängen. Und natürlich darf in dieser Empfehlung auch das Forgotten Valley nicht fehlen.
Du siehst, ihr könnt die eingesparten Tage da sehr gut verwenden.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202609. März 2026 · Hallo Chrigu,
besten Dank für das Teilen deiner wertvollen Erfahrungen! Ich freue mich, dass es in Zeiten von ChatGPT noch ein so lebendiges "oldschool"-Forum gibt, in der Gleichgesinnte Ihre Informationen und Erfahrungen austauschen. Ohne die hier aufzufindenden Infos wäre eine Reiseplanung nur mit deutlich mehr Aufwand zu erstellen. Vielen Dank dafür!
Ich werde unseren Reiseplan entsprechend verfeinern und bebrüten.
LG Saltie
freshy3'883 Beiträge · seit 201110. März 2026 · Saltie schrieb:
Herzlichen Dank für deinen Input, Freshy!
Ich hatte es mir fast gedacht. Wo würdest du denn abgesehen von Ost-Caprivi den Rotstift ansetzen?
LG Saltie
1 x Übernachtungen würde ich nur in die Tour aufnehmen, falls eine Strecke sonst zu lang würde. Immer dann, wenn es etwas zu sehen oder erleben gibt, wären 2 Nächte sinnvoller. SelbstfahrerInnen brauchen mehr Zeit für alles als geführte Touris. Denk daran, dass auch Einkäufe, Tankhalts und andere "Must-be" Zeit kosten,
LG freshy
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200610. März 2026 · freshy schrieb:
1 x Übernachtungen würde ich nur in die Tour aufnehmen, falls eine Strecke sonst zu lang würde. Immer dann, wenn es etwas zu sehen oder erleben gibt, wären 2 Nächte sinnvoller. SelbstfahrerInnen brauchen mehr Zeit für alles als geführte Touris. Denk daran, dass auch Einkäufe, Tankhalts und andere "Must-be" Zeit kosten,
Da wiederspreche ich teilweise. Es gibt auch Ziele da geht es mehr um den Weg als ums Ziel. Z.B. beim Mesum Krater oder bei Brandberg West. Da fahre ich lang, weil die Fahrt dahin spannend ist aber nicht um da längere Zeit zu bleiben. An anderen Orten bleibe ich ganz klar zwei, drei Nächte, weil es von da aus auch viel zu sehen gibt (z.B. bei Divundu mit dem Boot auf dem Okavango aber auch in die Nationalparks).
Ich finde das bei der Tour von Saltie nicht schlecht umgesetzt
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200710. März 2026 · Hi,
also gerade mit dem Camper sind 1 Übernachtungsstopps vielfach das Mittel der Wahl, da es - wie Chrigu auch schon geschrieben hat - um die Region geht, die man durchfährt. Unsere Strecken (reines Camping) sind zu 90% 1-Stopp Übernachtungen. Nur dort, wo man sinnvoll einen Tagesausflug oder sonstige Aktivitäten unternehmen kann (einmal in Etambura war's einfach ein Tag "frei"), bleiben wir auch mal zwei Nächte.
Dennoch hätte ich hier ein paar Anmerkungen
Ankunft Windhoek
1N Windhouk
3N Swakopmund
1N Spitzkoppe
1N Mesumkrater -> Hier würde ich eines von Spitzkoppe bzw. Messumkrater auslassen und die Nacht zusätzlich in der Brandberg White Lady Lodge (oder Campsite) verbringen, um dort im Ugab entweder selbst nach Elefanten zu suchen oder mit einer Tour mitzufahren. Messumkrater ist sehr oft sehr windig und da ist's mitunter schwer, auch einen passenden Platz zum Übernachten zu finden.
1N Brandberg
1N Twyfelfontain -> Eine Nacht in Twyfelfontein ist ein bisschen wenig, wenn ihr euch die Dinge dort ansehen wollt. Zudem kann man dort auch im Huab auf Elefantentracking gehen. Ich würde eine Nacht vom Elephant Song Camp hier her verlegen.
2N Elephant Song Camp -> Das Camp liegt toll, man hat einen tollen Blick auf den Hoanib, aber was wollt ihr dort einen ganzen Tag machen? Nur auf den Fluss runter schauen ist auch endenwollend 😉. Und sonst hat das Camp eigentlich nicht wirklich etwas zu bieten.
2N Purros
1N Ongongo Gorge -> Wie wollt ihr von Ongongo nach Olifantrus fahren? Meiner Meinung nach geht sich das nur sehr sehr schwer in einem Tag aus, egal, wie ihr das macht. Über die D3710 und dann immer RIchtung Südosten sagt T4A 180 Kilometer mit 5:15, ich würde allerdings mit mindestens 6:30-8 Stunden Fahrtzeit rechnen. Wenn ihr das "untenrum", also über Kamanjab fahrt, sind das 350 Kilometer, da müsst ihr auch mit etwa 6:30 Stunden rechnen. Die sind aber jedenfalls "planbarer", weil die Straßen größer sind. In jedem Fall kommt ihr einmal über den Vet-Fence raus und müsst dann beim Etoscha Gate wieder reinfahren. Bedenkt das bzgl. eurer Vorräte.
1N Olifantrus Camp (Etosha)
2N Etosha (noch nicht klar, wo genau) -> Das wird wohl einmal Okaukuejo und einmal Namutoni sein, wenn ihr danach Richtung Khaudum aufbrecht.
2N Khaudum -> Ab da muss ich aussteigen, diese Gegend kenn' ich noch nicht 😉
Edit: Ähem, vergessen und weil du's nicht erwähnt hast: Erfahrung im 4x4 habt ihr? Und ihr wisst auch ungefähr, worauf ihr euch da bei manchen Strecken einlasst? 2 Reservereifen, ev. sogar Reifenflickzeug, "as much water as you can carry" und eventuell ein Sat-Phone, wenn ihr alleine unterwegs seid, ist da keine schlechte Idee. Oktober ist zwar jetzt ned Hochsommer, aber es wird sehr warm untertags und es sind dort in vielen Bereichen nicht sehr viele andere Fahrzeuge unterwegs.
Viel Spaß noch bei der Planung!
lg Wolfgang
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200610. März 2026 · Ich bin bei Wolfgang recht weit dabei ausser bei
2N Elephant Song Camp -> Das Camp liegt toll, man hat einen tollen Blick auf den Hoanib, aber was wollt ihr dort einen ganzen Tag machen? Nur auf den Fluss runter schauen ist auch endenwollend 😉. Und sonst hat das Camp eigentlich nicht wirklich etwas zu bieten.
Es ist ganz egal wo im Hoanib man ist ob irgendwo wild oder bei Elephant Song. Das geniale ist halt die Fahrt im Hoanib und die Suche nach Wüstenelefanten etc. da kann ich gerne auch viel länger bleiben. Ich würde allerdings gar nicht so viel Wert auf Wüstenelefanten im Ugab, im Huab und im Hoanib legen. Die besten Sichtungen hatte ich immer im Hoanib. Deshalb fahre ich da auch so super gerne hin. Es ist sogar so, dass wenn ich nur einen Ort in Namibia aussuchen kann wo ich hin darf, dann ist es für mich das Gebiet vom Hoanib.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200610. März 2026 · Ich bin bei Wolfgang recht weit dabei ausser bei
2N Elephant Song Camp -> Das Camp liegt toll, man hat einen tollen Blick auf den Hoanib, aber was wollt ihr dort einen ganzen Tag machen? Nur auf den Fluss runter schauen ist auch endenwollend 😉. Und sonst hat das Camp eigentlich nicht wirklich etwas zu bieten.
Es ist ganz egal wo im Hoanib man ist ob irgendwo wild oder bei Elephant Song. Das geniale ist halt die Fahrt im Hoanib und die Suche nach Wüstenelefanten etc. da kann ich gerne auch viel länger bleiben. Ich würde allerdings gar nicht so viel Wert auf Wüstenelefanten im Ugab, im Huab und im Hoanib legen. Ich würde mich auf ein Gebiet fokussieren. Die besten Sichtungen hatte ich immer im Hoanib. Deshalb fahre ich da auch so super gerne hin. Es ist sogar so, dass wenn ich nur einen Ort in Namibia aussuchen kann wo ich hin darf, dann ist es für mich das Gebiet vom Hoanib.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200710. März 2026 · Hi Chrigu,
ja, ich geb dir fast recht, das ist aber dann eine akademische Diskussion. 😉
Und ja, klar kann man vom Elephant Song Camp auch eine sehr schöne Tagestour durch den Hoanib und dann rauf einen der beiden Flüsse und den anderen wieder runter und zurück fahren um nochmal oben im Elephant Song Camp zu übernachten.
Im Oktober und bei einem "Ersttäter" hätte ich dennoch ein bisschen mehr an Abwechslung gedacht. Und Elephant Song Camp, Hoanib und die Fahrt nach Purros an einem Tag vereint.
Aber wie gesagt, das ist wirklich Geschmackssache und der Hoanib ist wirklich toll.
LG Wolfgang
SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202610. März 2026 · dergnagflow schrieb:
1N Twyfelfontain -> Eine Nacht in Twyfelfontein ist ein bisschen wenig, wenn ihr euch die Dinge dort ansehen wollt. Zudem kann man dort auch im Huab auf Elefantentracking gehen. Ich würde eine Nacht vom Elephant Song Camp hier her verlegen.
Herzlichen Dank für deine Anmerkungen! Chrigu hat ebenfalls eine zweite Nacht in Twyfelfontein empfohlen. Ich bin schon am Nächte schieben 😉
dergnagflow schrieb:
2N Elephant Song Camp -> Das Camp liegt toll, man hat einen tollen Blick auf den Hoanib, aber was wollt ihr dort einen ganzen Tag machen? Nur auf den Fluss runter schauen ist auch endenwollend 😉. Und sonst hat das Camp eigentlich nicht wirklich etwas zu bieten.
Die Flusstäler haben mich am meisten angezogen, deswegen 4 Nächte zusammen mit Purros. Elephant Song ist noch ein Platzhalter. Entweder gelooped mit doppelt Elephant Song oder ein anderer Stellplatz.
dergnagflow schrieb:
1N Ongongo Gorge -> Wie wollt ihr von Ongongo nach Olifantrus fahren? Meiner Meinung nach geht sich das nur sehr sehr schwer in einem Tag aus, egal, wie ihr das macht
Vielen Dank für den Hinweis und auch den Hinweis auf das queren des Vet Fence! Die Fahrzeiten werde ich noch einmal gesondert unter die Lupe nehmen!
dergnagflow schrieb:
Ähem, vergessen und weil du's nicht erwähnt hast: Erfahrung im 4x4 habt ihr? Und ihr wisst auch ungefähr, worauf ihr euch da bei manchen Strecken einlasst? 2 Reservereifen, ev. sogar Reifenflickzeug, "as much water as you can carry" und eventuell ein Sat-Phone, wenn ihr alleine unterwegs seid, ist da keine schlechte Idee. Oktober ist zwar jetzt ned Hochsommer, aber es wird sehr warm untertags und es sind dort in vielen Bereichen nicht sehr viele andere Fahrzeuge unterwegs.
Mäßig viel. 2x 5-6 Wo Australien mit Hilux und Dachzelt. Darunter viel (auch sehr tiefer) Sand, ein paar Felsstrecken und viel gravel roads. Reifen mussten wir auch jedesmal wechseln (wobei dies in 3 von 4 Fällen eher Pech und Unachtsamkeit als Ursache hatte als den felsigen Untergrund). Mit Kompressor, Schaufel und Matten haben wir umzugehen gelernt.
Ich schaue mich gerade nach einem offroad training um. Den Ehrgeiz, Crowther's trail oder sportlicheres zu fahren, haben wir mit 40 und 50 Lebensjahren nicht. Ein SAT-Telefon ist bereits organisiert.
Dass wir in einsamen Gegenden sind, in denen wir nur langsam vorankommen und Hilfe weit weg ist, ist mir bewusst.
SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202610. März 2026 · chrigu schrieb:
Es ist ganz egal wo im Hoanib man ist ob irgendwo wild oder bei Elephant Song. Das geniale ist halt die Fahrt im Hoanib und die Suche nach Wüstenelefanten etc. da kann ich gerne auch viel länger bleiben. Ich würde allerdings gar nicht so viel Wert auf Wüstenelefanten im Ugab, im Huab und im Hoanib legen. Die besten Sichtungen hatte ich immer im Hoanib. Deshalb fahre ich da auch so super gerne hin. Es ist sogar so, dass wenn ich nur einen Ort in Namibia aussuchen kann wo ich hin darf, dann ist es für mich das Gebiet vom Hoanib.
Chrigu
Auf den Hoanib freue ich mich schon ganz besonders!
Chrigu7'325 Beiträge · seit 200611. März 2026 · Saltie schrieb:dergnagflow schrieb:
1N Ongongo Gorge -> Wie wollt ihr von Ongongo nach Olifantrus fahren? Meiner Meinung nach geht sich das nur sehr sehr schwer in einem Tag aus, egal, wie ihr das macht
Vielen Dank für den Hinweis und auch den Hinweis auf das queren des Vet Fence! Die Fahrzeiten werde ich noch einmal gesondert unter die Lupe nehmen!
Ich denke ich würde auch nicht bis Olifantrus fahren sondern nur bis Hobatere Roadside Camp beim Galton Gate. Das ist ein tolles Camp mit einem Wasserloch das ihr zu Fuss besuchen könnt. Von da aus könnt ihr an einem Tag bequem bis Okaukuejo.
Ich bin letztes Jahr von Ongongo zum Forgotten Valley und zwei Tage später in die Etosha gefahren. Bis Hobatere ist das auch an einem Tag fahrbar. Mittlerweile ist der Weg auch klar zu erkennen, weil wegen der Forgotten Valley Lodge Wegmarkierungen gesetzt worden sind.
Sesfontein ist für Einkäufe nur eingeschränkt brauchbar und tanken ist unzuverlässig 🙄 Vielleicht müsst ihr wegen dem tanken doch den Umweg über Palmwag machen.
Saltie schrieb:
Ich schaue mich gerade nach einem offroad training um. Den Ehrgeiz, Crowther's trail oder sportlicheres zu fahren, haben wir mit 40 und 50 Lebensjahren nicht. Ein SAT-Telefon ist bereits organisiert.
Der Crowther's trail ist Einsam aber nicht wirklich schwierig. Da würde ich mir über den Khaudum mehr Gedanken machen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202620. Juli 2026 · Hallo zusammen,
unsere Reise rückt näher und ich möchte euch gerne unseren letzten Planúngsstand vorstellen.
Swakopmund und Onguma Taboti Campsite sind gebucht und bei einigen Destinationen haben wir Angebote.
Bevor wir endgültig buchen:
Vielleicht hat wer noch einen hilfreichen Hinweis für uns. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Zur Erinnerung: 25 Nächte, Ersttäter, etwas 4WD Erfahrung, Dachzelt auf Hilux. Reise im Oktober.
Ich freue mich auf eure Tips
Ankunft Windhoek
1N Windhouk
3N Swakopmund
1N Mesumkrater
1N Brandberg white lady lodge
1N Twyfelfontain (mowani camp)
1N Crowther’s Trail
1N Elephant Song Camp
1N -> am Weg über Amspoort -> Tuxib -> Hoarusib nach Purros
2N Purros
1N Forgotten Valley oder Grootberg Pass
1N Hobatere Roadside Camp oder Olifantsrus
1N Okaukuejo
2N Onguma Taboti Campsite
3N Buffalo Core Area NP/ Mahango NP
3N Horseshoe-Region
2N am Weg zurück (zB Waterberg)
Abflug Windhouk
LG Saltie
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200722. Juli 2026 · Hi Saltie,
hm, also generell kann man das so machen, wirklich "grobe" Schnitzer sind da nicht drin.
Meiner Meinung nach passt aber trotzdem der Caprivi da nicht wirklich rein, der ist schon sehr weit weg und hätte sich ev. eine eigene Reise verdient. Dafür lasst ihr mit Soussusvlei eine der Top-Destinationen aus und auch im Damaraland habt ihr kaum Zeit für Elephantentracking, etwa auf der Brandberg White Lady Lodge oder in Twyfelfontein.
Aber das mag persönliche Präferenz sein.
lg Wolfgang
SaltieThemenstarter24 Beiträge · seit 202623. Juli 2026 · danke fürs feedback, Wolfgang!
es gab halt zwei fixe (aufgrund der Knappheit bereits gebuchte) Nägel, nämlich Swakopmund und Onguma. Twyfelfontain hätte ich schon zwei Nächte gegönnt, aber mir war eine Nacht mehr in der Hoanib-Gegend wichtiger. Und wir hoffen, auf eigene Faust Elefanten zu sehen.
Sossusvlei: Bin mir auch nicht sicher, ob es so klug war, das auszulassen. Als wir begannen zu buchen, waren die meisten Unterkünfte dort zu den Wunschdaten ausgebucht. Wir sehnen uns nach Ruhe und ich hab es mir ein wenig zu rummelig vorgestellt. Die tollen Profi-Bilder des Deadvlei hat man auch schon so oft gesehen, dass ich fast Angst hätte, von der Realität oder einem möglichen Rummelplatz enttäuscht zu sein.
Caprivi schien mir nicht so weit weg von Onguma, zumindest die Divundu-Region. Hast du einen Verbesserungsvorschlag? Bis Purros haben wir inzischen festgezurrt.
LG nach Wien
dergnagflow2'542 Beiträge · seit 200723. Juli 2026 · Hi,
also wenn ihr Onguma an diesen Tagen schon fixiert habt und nichts mehr ändern könnt, hilft eh alles nix. Weil dann könnt ihr den Aufenthalt im Damaraland (etwa für Elephantentracking) nicht ausdehnen.
Eventuell Messum Krater lassen (da ist's in der Regel sehr windig und Tiere gibt's auch nicht viel) und zwei Nächte in der White Lady Lodge bleiben. Da kann man einen Tag dann im Ugab nach den Elephantenherden suchen fahren.
Aber macht das ruhig so wie geplant, wie gesagt, "grobe" Schnitzer nicht drin. Sind persönliche Präferenzen.
Oben am Kunene ist's halt generell "rummeliger", weil dort halt sehr viele Menschen leben. Im Gegensatz zum Damaraland und Kaokoveld.
Schöne Reise!
lg Wolfgang