MapeThemenstarter77 Beiträge · seit 202317. Dez. 2025 · #1
Guten Abend, ich lese schon seit langem hier im Forum mit und habe für unsere Reisen auch fantastische Tipps bekommen. Nun komme ich nicht richtig weiter. Wir möchten im nächsten Jahr im Juni zu den Epupa Falls, allerdings nicht mit Tiefsandfahrten und kein Camping.Ist das machbar? Auf dem Hinweg über Vingerklip, Rückweg dann gern zum Etosha. Kann mir jemand helfen? Maren
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200717. Dez. 2025 · #2
Hi, ja, warum nicht? Bis Opuwo gibt's Asphalt und danach eine manchmal bessere, manchmal schlechtere Pad. Unterkünfte gibt's auch, auch wenn man nicht campt. Wo genau liegt dein Problem bei der Planung? LG Wolfgang
MapeThemenstarter77 Beiträge · seit 202322. Dez. 2025 · #5
Ich muss nun doch nochmal nachfragen.Unsere nun geplante Route würde von Vingerklip über Palmwag nach Sesfontain gehen. Und von Sesfontain zu den Epupa Falls. Wie sieht diese Strecke bezüglich des Strassenzustands aus? Habt ihr einen Tipp zur Unterkunft an den Fällen? Ist die Gondwana Omarunga die bessere Wahl oder ist das Epupa Camp schöner? Wir sind aber nicht mit dem Camper unterwegs, sondern mit einem Hilux ohne Dachzelt. Vielen Dank im voraus Maren
Hallo Mape! Zu den aktuellen (!) Straßenzuständen kannst Du hier sicher gute und verlässliche Informationen bekommen. Wie es in einem halben Jahr aussieht? Da wird es schon schwieriger. Aber erfahrungsgemäß sind die Pad´s in der Trockenzeit problemlos zu befahren, insbesondere alle C-Straßen. Tiefsand wird Dir auf dieser Strecke nicht begegnen! Schon in 3 Wochen möchten wir auch versuchen die Epupafalls zu erreichen. Da könnte das weitaus schwieriger werden als im Juni, denn jetzt, in der Regenzeit, laufen viele Reviere und nehmen auch gern mal ein Stück Straße mit 😵 Natürlich liegt der Reiz aber auch genau darin, die Fälle voll in Action, mit reichlich Wasser und viel Getöse zu sehen. Wenn wir zurück sind, kann ich hier gern mal berichten. Was die Unterkünfte angeht, da kann ich mich Wolfgang nur anschließen - kein Problem! Deine Frage zu den konkreten Unterkünften in Epupa kann ich nicht beantworten, wir waren in der "Epupa Falls Lodge & Campsite" (camping) die fanden wir total super, besonders das Restaurant war hervorragend und die Terasse mit wunderbarer Aussicht auf den Kunene. Wenn man was negatives sagen möchte, dann nur, dass dieses Camp am nächsten an den Fällen liegt und wir durch die gigantische Geräuschkulisse kaum schlafen konnten (Februar!) LG Michdi
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden! (Rosa Luxemburg)
pollux1'675 Beiträge · seit 200723. Dez. 2025 · #7
Mape, was hast Du Dir denn bisher ausgesucht, um von Sesfontein nach Epupa zu kommen? Die C43 via Opuwo, Okangwati? Das sollte tatsächlich im Juni kein Problem sein. Und die "neue" D3700 bis Ruacana sollte auch ok sein. Immer vorausgesetzt, dass nach der Regenzeit mal ein Grader gefahren ist. Und lass Dich von den 325 km nach Epupa nicht täuschen. Einen Stopover in Opuwo einplanen.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Hallo Maren, wir waren bereits in beiden Lodges. Für mich definitiv die bessere Wahl Gondwana. Sehr netter Manager, Cake und Kaffee am Morgen vorm Zelt. Epupa Falls Lodge fand ich etwas schmuddelig. Das Restaurant dieser auf ein Savanna kann man am Nachmittag auch besuchen, nichts besonderes, aber eben ein anderer Blick auf die Fälle. Zu den Fällen, View Point, fährt man selbst. Wir mussten schmunzeln als dann zwei Gäste aus unserer Lodge das für viel Geld gebucht haben. Den Stopp in Opuwo auf jeden Fall einplanen. Die Straßenzustand hatte ich nicht als aufregend in Erinnerung, auch die Strecke nach Ruacana nicht, aber das kann man, bei dieser immer erst vorher sagen. Die Lodgebetreiber wissen es in der Regel.
MapeThemenstarter77 Beiträge · seit 202323. Dez. 2025 · #9
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich glaube, dass das mit Sesfontain schwierig wird wegen fehlender vernünftiger Unterkunft. Habt ihr da eine Empfehlung wie ich das machen könnte. Wir möchten gern die Wüstenelefanten sehen.
MapeThemenstarter77 Beiträge · seit 202323. Dez. 2025 · #10
ja die C43 war der Plan
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200723. Dez. 2025 · #11
Hi,
Mape schrieb:Vielen Dank für die schnellen Antworten. Ich glaube, dass das mit Sesfontain schwierig wird wegen fehlender vernünftiger Unterkunft. Habt ihr da eine Empfehlung wie ich das machen könnte. Wir möchten gern die Wüstenelefanten sehen.
MapeThemenstarter77 Beiträge · seit 202323. Dez. 2025 · #14
Die habe ich auch schon im Auge gehabt. Ist der Weg von dort bis zu den Epupa Falls an einem Tag machbar?
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200723. Dez. 2025 · #15
Hi
Mape schrieb:Die habe ich auch schon im Auge gehabt. Ist der Weg von dort bis zu den Epupa Falls an einem Tag machbar?
Hm, die ist südlich von Sesfontein, also noch weiter weg von Epupa. Mindestens sechs Stunden Fahrtzeit. Da hast aber noch nicht wirklich Pausen gemacht oder etwas angesehen. Ich würde von dort nach Opuwo fahren und dann erst am nächsten Tag nach Epupa. Das Gefährlichste an der unbefestigten Straße ist Stress. Damit fährt man dann schneller und das kann fatal enden. LG Wolfgang
Haben wir bereits zweimal gemacht: 2018 - Khowarib Lodge - Kunene River Lodge 2023 - Ongongo Waterfall Campsites (nahe Khowarib) - Epupa Falls Camp
Jeweils mit Tank- und Einkaufsstopp in Opuwo. War beides Mal ohne Probleme und Stress möglich. Aber jeder empfindet Stress natürlich anders, wir können nur von unseren Erfahrungen berichten.
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200724. Dez. 2025 · #18
Hi,
"machbar" ist es natürlich, in Normalfall sind die Straßen auch halbwegs gut befahrbar. Wie geschrieben, wenn man rund sechs Stunden Fahrzeit einplant, geht das schon. Im Juni werden die Tage halt kürzer, wenn dann auf der Fahrt in der ersten Hälfte viele Fotostopps eingelegt werden, in Opuwo das Tanken länger dauert, dann eine Reifenpanne dazukommt kann's halt auch schwieriger werden. Dann muss man entweder schneller fahren oder riskiert, dass man im Dunklen Fahren muss. LG Wolfgang
falls Du noch Infos brauchst. Wir haben Mitte Dezember kurz nach den heftigen Regenfällen rund um Opuwo die Strecke Khowarib Lodge zum Omarunga Epupa-Falls Camp in einem Rutsch bewältigt.
Bis Opuwo benötigten wir 3 h, ab Opuwo 4 h. Dazwischen lag eine kleine Pause. Im Grunde war die Strecke gut machbar, aber für den Fahrer ist es doch anstrengend. Immer wieder gibt es Senken, wo die Geschwindigkeit gedrosselt oder abgebremst werden muss, auch den „Blockaden“, die es das ganze Jahr gibt, muss Beachtung geschenkt werden. Heute würde ich in Opuwo eine Übernachtung einplanen.
Im Juni dürfte die Straße kein Problem sein. Auf der Rückfahrt zwei Tage später waren einige Stellen bereits ausgebessert.
Die D3700 von den Epupa nach Ruacana war allerdings nicht zu empfehlen. Wir befuhren ein kurzes Stück und gaben dem Geschäftsführer der Lodge recht, dass dies in der Regenzeit keine Option sei.
Ich lasse die Bilder von der C43 (gute und schlechte Abschnitte) sprechen.
VG Andrea
MapeThemenstarter77 Beiträge · seit 202301. Jan. 2026 · #20
Danke Andrea, das hilft mir natürlich. Ich habe jetzt einen Zwischenstopp in meiner Planung in Opuvo. Für weitere Tipps bin ich immer dankbar. lg Maren