Namibia Sep. 26 Insider Tips erbeten

10 Antworten · 821 Aufrufe · gestartet 24. Nov. 2025 von VolkerK
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Themenstarter3 Beiträge · seit 202524. Nov. 2025 · #1
Moin zusammen,
Ich habe schon viele wertvolle Reiseberichte und Tipps in diesem Forum erlesen.
Vielen Dank erst mal dafür. Nun möchte ich nächsten September eine 19 Tägige Camping Tour, mit meiner Erwachsenen Tochter, durch Namibia machen. Hauptsächlich möchten wir Campen (Autodachzelt), würden aber auch in der ein oder anderen Lodge übernachten wenn’s sich lohnt.
Hauptsächlich möchten wir gerne Landschaft, Natur, Tiere und auch ein wenig Kultur sehen. Wenn ihr Tipps für gute Übernachtungsmöglichleiten oder Dinge die wir auf jeden Fall sehen sollten habt, dann gerne her damit. Auch Kritik an der Tour oder wenn wir was ändern sollten, ist ausdrücklich erwünscht. Meint Ihr das passt so, oder sollte man noch mal umbauen und nen Abstecher nach Botswana machen?

1 Urban Camp Windhoek
2 Ameib Camp Erongo
3 omandumba Camp Erongo
4 + 5 Okaukuejo Etosha
6 Halali
7 Roys Rest Camp
8 Hakusembe Campsite
9,10,11 Riverdance Camp oder Lodge
12,13,14 Gebiet Mudumu oder Kwando Tipps für Unterkünfte Lodge oder Camp willkommen
15,16 Mobolo Island Camp
17 Roy‘s Rest Camp
18. Waterberg Camp

Vielen Dank im voraus und Gruß Volker
zuletzt bearbeitet 25. Nov. 2025
9 Beiträge · seit 202525. Nov. 2025 · #2
Hallo Volker,
auch wenn ich weit davon entfernt bin, ein Insider zu sein, will ich hier den Anfang machen, weil wir in diesem August/September eine ganz ähnliche Runde gefahren sind. Daher meine Überlegungen zu Deiner Route:
- grundsätzlich finde ich das sehr gelungen und ich würde auch bei 18 Ü in Namibia nicht auch noch Botswana hinzunehmen.
- Erongo ist super und ein toller Einstieg. Wir waren 2 Nächte in Erongo Rocks, wo wirklich unglaublich schöne Campsites sind und man großartig auf sehr gepflegten und einsamen Trails wandern kann. Aber ich glaube, Ameib und Omandumba stehen dem in Nichts nach.
- Etosha: unbedingt campen (das ist völlig okay), denn die Chalets sind teuer und ziemlich heruntergekommen. Das ist den Preisaufschlag nicht wert.
- von Roys Restcamp könnt ihr problemlos bis Divundu (Riverside) durchfahren; in meinen Augen braucht es den Stop in Rundu (Hakusembe) nicht. (wir sind von Namutoni/Etosha aus bis Mobola durchgefahren, das war ein Ritt, aber gut machbar).
- 8 Übernachtungen am Okavango und Kwando finde ich viel (obwohl man es da wirklcih gut aushalten und viel unternehmen kann, es wird einen sicher nicht langweilig). Aber Mobola und Riverside sind direkt nebeneinander: ihr macht von dort aus im Grunde die gleichen Ausflüge (Mahango Core, Buffalo Core, Bootstouren auf dem Fluss). 3 Übernachtungen am Kwando hingegen ist auf alle Fälle lohnend. Ich würde hier vielleicht um 1-2 Nächte kürzen, die Zeit könntet Ihr dann anderswo investieren, z.B. ...
- mehr Etosha (wir waren auch genau wie von Dir geplant 3 Nächte dort, es hätte ruhig etwas mehr sein können) oder
- mehr Waterberg (die eine Nacht dort erlaubt Euch im Grunde kaum Aktivitäten) ... oder
- am Anfang über Swakopmund fahren (die Little 5 -Tour dort war eines unserer Highlights und Ihr würdet auch ein bisschen an der Namib-Wüste schnuppern können).
Frohes Planen wünscht
daniele
102 Beiträge · seit 200825. Nov. 2025 · #3
Hallo Volker,

ich kann mich meinem Vorredner anschließen, was den Waterberg angeht.
Wenn man bei NWR unterkommt, hat man ein nicht so schönes camp, kann aber zum Sonnenaufgang hoch an die Kante vom Plateau.
Wenn man bei Waterberg Wilderness unterkommt hat man ein schöneres (und teures) Camp, kann auch schöne Wanderungen machen und der Rhino-Ausflug ist auch nicht schlecht.
Zwei Nächte machen unbedingt Sinn.
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592 Beiträge · seit 202425. Nov. 2025 · #4
Hallo,
Ich weiß nicht genau, aber wollte nur darauf hinweisen.
Riverside ist nicht der Nachbar von Mobola. Der Nachbar von Mobola ist die Riverdance.
Riverside nennt sich das Samsitu Riverside Camp und ist der Nachbar von Hakusembe bei Rundu.
Riverdance umd Mobola sind bei Divundu.
Dennoch,ob Nachbar oder nicht, würde ich jeweils nur ein Camp bei Rundu und vor Divundu nehmen.
Würde aber von Roy 's bis Mobola/Riverdance fahren und Hakusembe weglassen, auf dem Rückweg dann Buffalo/Mahangu Area (Nunda,MahanguLodge) und Camp Hogo oder wieder Roys Camp.
Mudumu Area.....xamp in der Wildnis des Parks ohne Infrastruktur, aber mit viel Buschfeeling.
VG
9 Beiträge · seit 202525. Nov. 2025 · #5
Sorry, das hatte ich glatt überlesen - wobei ich stark vermute, dass tatsächlich die "Riverdance"-Lodge bei Divundu gemeint war; sonst würde die Aufteilung der Unterkünfte wenig Sinn machen.
1'055 Beiträge · seit 201625. Nov. 2025 · #6
Hallo Volker , auch ich möchte meinen Senf noch dazugeben.
Von Rundu bis Waterberg geht gut an einem Fahrtag- Waterberg unbedingt 2 Nächte machen .
Auch würde ich an deiner Stelle von Halali bis max. an das östliche Tor ( Namutoni oder außerhalb) fahren . Am nächsten Tag dann hoch in den Caprivi- ist zwar ein etwas öder Fahrtag , bringt dir aber mehr Zeit im Etosha.
Kannst ja gerne in meinen RB `s von 2018 Elefantenrunde und von diesem Jahr Der Kreis hat sich geschlossen nachlesen und Anregungen holen .
Viel Spaß beim weiteren Planen .
Conny
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
Themenstarter3 Beiträge · seit 202525. Nov. 2025 · #7
Top, Vielen Dank für Eure Hilfreichen Tipps. 🙂
Ich werde die Tour auf jeden Fall noch mal ein wenig nachbessern. Wir werden auf jeden Fall 2 Nächte in Waterberg machen, und uns ein wenig mehr Zeit für den Etosha nehmen, entweder nehmen Olifantrus noch mit rein, oder wie von Conny (deine Reiseberichte habe ich schon aufmerksam gelesen) beschrieben Namutoni, die Idee finde ich auch gut. Und dafür dann eben nur Mobolo oder Riverdance machen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Ausflügen, Gamedrives der Lodges oder ähnliches? Sollte man die auch vorbuchen? Oder gibts da immer genügend Verfügbarkeit?

Tolles Forum, Danke 🙂
635 Beiträge · seit 202325. Nov. 2025 · #8
Auch ich bin kein Insider, möchte dir aber Olifantsrus sehr ans Herz legen!

Wir waren so begeistert, weil das Camp so chillig war. Sauber, nicht trubelig und mit einem ganz tollen Wasserloch. Hatten super Sichtungen dort und man kann eigentlich fast direkt am Zaun campen, das ist schon sehr besonders gewesen.

Wir waren je eine Nacht in Olifantsrus, Okaukuejo und Halali, alles Camping, das reicht im Park und ist einfach günstiger. Abends die Wasserlöcher, das war echt toll!

Lg, Melanie
Themenstarter3 Beiträge · seit 202525. Nov. 2025 · #9
Auch Dir vielen Dank, ich plane morgen mal ein wenig um und gucke wie ich alle Hinweise so eingebaut bekomme 🙂

LG Volker
324 Beiträge · seit 201826. Nov. 2025 · #10
ich schmeiße für das Gebiet Kwando/Mudumu noch den Nkasa Rupara Park in den Ring. dort gibt es die Nkasa Lupala Lodge, die wir dieses Jahr besucht haben und fanden es dort sehr schön.

lg
Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
103 Beiträge · seit 200829. Nov. 2025 · #11
Wir waren Dezember 2023 erstmals im Westteil des Etosha. Der Osten war aufgrund der Feuer untypisch unergiebig, aber Olifantsrus hat's voll rausgerissen.

Wermutstropfen vorab: kein Treibstoff! Also vorsorgen.
Der Shop ist minimalistisch bestückt, aber halt praktisch.

Wir hatten am Wasserloch im Camp eine Sichtung mit erst einem aktiven alten Elefantenbullen. Der streckte dann seinen Rüssel wie ein Periskop hoch, und kurz danach kam eine Herde von 20 Kühen und Teenies - sowas haben wir vorher noch nie erlebt. Beeindruckend.
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