GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202508. Nov. 2025 · #1
Hi,
ich bin neu hier im Forum, weil ich (50 Jahre) nächstes Jahr im Juli 3 Wochen mit meiner Freundin (35 Jahre) und Ihrer Tochter (9 Jahre) nach Namibia reisen möchte. Ich habe mich in den letzten Wochen hier etwas ausgetobt aber irgendwie kommt man immer vom 100tel zum 1000tel, schwierig, als Neuling den Überblick oder die besten Tipps zu finden, zumal ja auch jeder seine Ansichten hat. Es wird, auch aufgrund des "limitierten" Budgets eine Selbstfahrertour mit nem Hilux 4*4 mit 2 Dachzelten. Das dort in der Zeit Winter ist, ist mir durchaus bewusst, deshalb habe ich mir gedacht, einen Wechsel von Camping und Lodges zu machen. Auch habe ich mich an der Ersttätertouren orientiert, verliere mich aber trotzdem in der Vielfalt und der wenigen Zeit.
Hier mal mein Grundrahmen, gerne nehme ich Tips für Übernachtung und natürlich auch generelle an und mir auch zu Herzen. Vorab, Flug und Mietwagen sind schon gebucht, sonst nix. Wir kommen am 06.07. 12:50 Uhr in Windhoek an und nehmen den Mietwagen entgegen. Rückflug ist am 27.07.26 am 20:30 Uhr von Windhoek.
06.07. Übernahme des Mietwagens, einkaufen, Fahrt bis Krumhuk Farm oder ne Nacht in Windhoek --> bin noch unschlüssig 07.07. Kalahari - vielleicht Jansen Campsite 08.07. Kalahari --> kann man für ne geführte Tour mit den Sans machen irgendwo? 09.07. Keetmanshoop --> Köcherbaumwald, Spielplatz der Giganten , Übernachtung vielleicht Mesosaurus Fossil Camp, hier sind ja auch viele Köcherbäume? 10.07. Fish River Canyon 11.07. Aus --> Fahrt nach Kolmanskop, Lüderitz, Wildpferde - ÜN Desert Horse Campsite 12.07. Aus oder Weiterfahrt über D707 mit Übernachtung auf dem Weg nach Sesriem --> Empfehlungen? 13.07. Sesriem - Dead Vley, Sossusvlei etc. 14.07. Sesriem - Canyon --> Übernachtung Oshana Campsite 15.07. Swakopmund - Sandwich Harbour Tour --> muss die geführt sein? Halb-oder Ganztagestour? 15.07. Swakopmund - little 5 Tour --> Übernachtung vielleicht Meikes Guesthouse 16.07. Spitzkoppe --> Übernachtung ?? 17.07. Twyfelfontain - vielleicht Wüstenelefanten 18.07. Twüfelfontain - Felsmalereien --> Übernachtung vielleicht Mowani Campsite 19.07. Etosha South --> ÜN Okaykuejo Camp 20.07. Etosha South 21.07. Etosha Ost Onguma --> ÜN Tamboti Campsite 22.07. Waterberg - Wanderungen, Nashorntracking?? 23.07. Waterberg - ÜN ?? 24.07. Okonjima - Lepardentracking --> ÜN Onkonjima Plains Camp? 25.07. ?? 26.07. ?? 2707. Abgabe Fahrzeug und Windhoek Rundtour wenn Zeit reicht
So richtig fehlt mir für die letzten 2 Tage noch ein Plan oder generell irgendwo noch etwas mittendrin was sich lohnen würde.
Ganz am Anfang hatte ich noch den Caprivi Streifen im Auge für 5 Tage und wollte zwischendrin etwas einsparen, konnte aber nix finden oder mich entscheiden.
Was haltet ihr von meiner Tour? Mal noch was anderes. Holz bekomme ich aus dem Supermarkt oder ist das bei den Campsites? Wie sieht es mit ner Axt aus, ist das auf dem Campingfahrzeugen vorhanden oder gibt es die auch bei den Campsites? Habe ich sonst irgendwelche kapitalen Denkfehler drin?
Bin gespannt auf Euer Feedback. Freundlich grüßt Glen
Hallo Glen, ich persönlich würde den FRC weglassen. Ist Geschmacksache, aber es ist ein wahnsinnig langer Ritt dorthin. Auch den Waterberg würde ich streichen, wenn ihr nicht begeisterte Wanderer seid.
Du unterliegst einigen Irrtümern: Kolmanskop kann nur vormittags besichtigt werden. D.h. ihr braucht 2 Nächte in Aus.
Genauso Swakop: Die Touren sind normalerweise vormittags. Wenn du 2 machen willst, heißt das 3 Übernachtungen.
Die San kann man im Erongo besuchen. Da böte sich Omandumba an.
Etosha kommt für mich zu kurz. Ich würde mindestens 4 Nächte dort verbringen.
Google mal den Thread von travelnamibia: Ersttätertouren so sehen sie aus.
Just my 5c.
Viel Spaß beim Planen Boris
DomesticDog15 Beiträge · seit 202208. Nov. 2025 · #3
Moin, das sehe ich ähnlich wie Boris. Von Waterberg waren wir ein wenig enttäuscht. Das Rhino-Tracking dort ist eine Farce. Gute Trackings, für die man allerdings auch ein wenig fit sein muss, weil man mitunter lange laufen muss, gibt es m.E. im Damaraland, auf Grootberg haben wir es zwei mal gemacht. Palmwag bietet auch welche. Etosha ist für meinen Geschmack zu kurz eingeplant. Generell würde ich von nicht versuchen, danz Namibia zu machen. Da ist viel Fahrerei. Für den Anfang, das ist mein persönlicher Geschmackt, würde ich eher nur den Norden machen.
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201609. Nov. 2025 · #4
Hallo Glen,
In deiner Route vermisse ich die Fahrtage. Du hast viel zu eng geplant. Du kannst nicht fahren und am gleichen Tag die Besichtigungen einplanen.
Lg Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
utaeleonore599 Beiträge · seit 202209. Nov. 2025 · #5
in 3 Wochen bekommt ihr den Caprivi nicht unter. Das ginge nur mit einem Gabelflug.
ich würde Fish River Canyon und Waterberg auch auslassen. Dafür Etoscha 4 Nächte
Swakopmund: Dort gibt es 3 Touren, die man machen kann/sollte: Litle 5, Sandwich Harbour und Bootsfahrt ab Walvis Bay. Alle werden vormittags angeboten. Die Sandwich Harbour Tour gibt es halbtags und ganztags. Die Bootsfahrt kann man mit einer Sandwich Harbour Tour als Combo buchen (Levo Tours). Somit müsst Ihr 3 Nächte einplanen.
In Eurer Planung fehlen die Fahrtage komplett. Mach Dir eine Excel Tabelle, und trag mal die Fahrzeiten ein. Google Maps ist nicht immer wirklich hilfreich, auf Schotterpisten kannst du nicht mehr als ca 70km/h einplanen. Ihr müsst auch so planen, dass Ihr spätestens um 16 Uhr ankommt. Nutzt für die Fahrtzeiten die T4A Karten hier im Know How. Bei Dunkelheit darf nicht gefahren werden. Ihr braucht auch Zeit, um im Camp aufzubauen und Feuer zu machen. Das sollte nicht in der Dunkelheit sein. Also bitte immer Puffer einplanen, es kann ja auch mal ein Reifen platzen!
Beispiel: 13.07. Sesriem - Dead Vley, Sossusvlei etc. 14.07. Sesriem - Canyon --> Übernachtung Oshana Campsite 15.07. Swakopmund - Sandwich Harbour Tour --> muss die geführt sein? Halb-oder Ganztagestour?
=> das geht so nicht. 12.07 müsst Ihr schon in Sesriem übernachten, wenn Ihr morgen einfahren wollt, also Ü Sossusvlei 13.07 ganzer Tag Sossusvlei, Übernachtung 14.07 Fahrt nach Swakopmund und Übernachtung (auf dem Weg könnt Ihr die Mondlandschaft anschauen und bei den Welwitschias anhalten) 15.05.......
Ihr könnt sicher bei Eurem Autovermieter eine Axt anfragen, braucht Ihr aber nicht. Das Feuerholz ist ja schon gebrauchsfertig. Gibt es an jeder Tankstelle und in den meisten Supermärkten.
Kauft Euch eventuell direkt am Anfang in WDH zusätzliche Decken. Die lasst Ihr dann am Ende der Reise einfach auf der letzten Campsite. In Swakopmund auf keinen Fall campen.
Eure Anreiseplanung geht so auch nicht. Bei Ankunft um 12.50 Uhr seid Ihr potentiell um 14 Uhr draussen. Inkl SIM Karte kaufen und Geldautomat. Dann seid Ihr ca 15 Uhr bei der Autovermierung, das dauert ca 2 Stunden. Übernachtet irgendwo fest in WIndhuk. Am nächsten Morgen geht Ihr einkaufen (Maerua Mall zum Beispiel), dann könnt Ihr das Auto direkt beladen und losfahren.
Ihr müsst auch schauen, wo Ihr unterwegs einkaufen könnt. Auch dafür müsst Ihr Zeit einplanen. In WIndhuk klar, Swakopmund ebenso. Dann nochmal in Outjo zum Beispiel. Generell ist Spar gut sortiert. Der General dealer, der vielleicht als Supermarkt in einem Dorf auf google maps eingetragen ist, hat nicht wirklich das, was ihr braucht.
Hallo Glen, stimme den anderen Teilnehmern zu. Viel zu anspruchsvoll und nicht immer vor Sonnenuntergang gut zu schaffen. Auto erst einen Tag nach der Ankunft anmieten. Ist sonst stressig und nach einem Nachtflug generell nicht zu empfehlen. Wir haben eine ähnliche Tour gemacht, nur in entgegengesetzte Richtung. 4 Tage Etosha am Beginn zahlt sich am Ende aus, da da der Druck dahin zu kommen entfällt. Im Westen über das Galton Gate (von Olifantrus kommend) den Park verlassen. Camping Hobatere oder weiter bis Hoada Campsite. Super. Tanken und Einkaufen ist nur in Kamanjab möglich. Generell sonntags kein Alkoholverkauf. Zumindest offiziell. In Twyfelfontain zwei Tage einplanen. Mowani Campsite ist hat uns sehr gut gefallen. Spitzkoppe Campsite auf dem Weg nach Swakopmund. Sehr einfach aber spektakulär gelegen.
In Sesriem waren wir auf der Campsite des NWR. Das hat Vorteile hinsichtlich der Aufenthaltsdauer im Park. Essen kann man sehr gut außerhalb des Parkes in der Sossusvlei Lodge. Zu Fuß hin und zurück. Wg der Gatezeiten. Bis auf die Campsites südlich von Sesriem haben wir alles vorgebucht. Das war zu unserer Zeit (Oktober) ratsam. Auf dem Weg nach Aus lohnt sich das Campen auf der Koiimasis Ranch. Dort ist ein schöner Pool der Lodge, den man mitbenutzen kann. Zu empfehlen, ist auch eine Übernachtung in der Camping Namtib Desert Lodge. Lodge mieten bei beiden möglich. Köcherbäume gibt es beispielsweise auch auf dem Rückweg, Campsite Quiver tree forest nördlich von Keetsmanshoop. Sehr einfach aber voller Bäume.
Viel Vergnügen beim weiteren Planen. Grüße Bembelschwenker. Das Bild zeigt die den Campsite der Kiimasisranch.
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200710. Nov. 2025 · #7
Hallo Glen, vorab einige Infos, die du eventuell noch nicht am Schirm hast. Ich weiß nicht, inwieweit ihr schon zu dritt Camping mit Dachzelten gemacht habt. Falls ihr eh schon erfahren seid, überlies' den folgenden Absatz einfach... Zelten ist in Namibia super, allerdings muss man schon bedenken, dass das generell einiges an Zeit braucht. Vom Ankommen am geplanten Schlafplatz, Zeltaufbau, Tisch, Sesseln, Küche, Lebensmittel herräumen, Kochen (Gas oder Feuer), Essen, wegräumen, Abwaschen, etc. vergehen *mindestens* zwei Stunden. Die Sonne geht im Juli in etwa um 18:20 unter. Ab diesem Zeitpunkt wird's kalt und finster (es wird auch schneller komplett finster, als wir das von Mitteleuropa gewöhnt sind). Also entweder hantiert ihr dann alle mit Stirnlampen oder ihr müsst schauen, dass ihr vorher (also rund gegen 16:30) am Platz seid. Wie auch immer, allerspätestens um 18:00 Uhr solltet ihr dort sein, wo ihr die Nacht verbringen wollt. Das reduziert auch die Fahrtzeit des jeweiligen Tages. Das selbe gilt für den Vormittag. Bis ihr in der Früh nach dem Aufstehen von der Campsite weg kommt (sofern ihr ein wenig frühstücken wollt), rechne nochmal zwei Stunden. Sonne geht um 7:30 auf. Also entweder früh aufstehen und wieder mit Stirnlampen hantieren oder Abfahrt gegen 9:00 Uhr.
Jetzt zu der vorgestellten Route: Wenn ihr um 12:50 in Windhoek ankommt, wirst du nach der Einreise (~ 90-120 Min), der Fahrt vom Flughafen zur Vermietfirma bzw. nach Windhoek (~45 Min) der Autoübernahme (~ 120 Min) und dem Einkaufen (90 min) keine Zeit mehr haben auch nur irgendwo hin zu fahren. Nehmt euch in Windhoek ein Quartier und räumt - falls ihr noch zeit habt - gemütlich das Auto für die drei Wochen ein. Das nimmt ebenfalls nochmal mindestens zwei Stunden Zeit in Anspruch. Ich würde auch den FishRiverCanyon auslassen, das ist einfach zu viel Fahrerei an den kurzen Tagen.
Was die anderen schon geschrieben haben: du hast in deiner Aufzählung die Fahrtage nicht entsprechend berücksichtigt. Meines Erachtens wäre eure Reise so möglich (Fahrtzeit sind immer ungefähre reine Fahrtzeiten ohne Fotostopps, Pausen, Unvorhergesehenes, Tanken, etc.):
6.7. Ankunft Windhoek, Übernachtung Windhoek, Pension 7.7. Fahrt Kalahari. ~ 3 Stunden. Übernachtung Kalahari, Camping 8.7. Kalahari, Übernachtung Kalahari, Camping 9.7. Fahrt nach Keetmanshoop, Mesosaurus Fossil Camp, ~ 4:00 Stunden, Übernachtung Keetmanshoop, Camping 10.7. Fahrt nach Lüderitz, ~ 4 Stunden. Besichtigung Lüderitz, Übernachtung Pension. 11.7. Besichtigung Kolmanskop (nur in der Früh/am Vormittag möglich), Weiterfahrt Tirasberge. ~ 2 Stunden. Camping 12.7. Fahrt über die D707 nach Sesriem. ~ 4:00. Übernachtung Sesriem, Camping 13.7. Sossusvlei, DeadVlei, Canyon. Übernachtung Sesriem, Camping 14.7. Fahrt nach Swakopmund. ~ 4:30. Übernachtung Swakopmund, Pension 15.7. Kombi Bootstour und Sandwich Harbour. Übernachtung Swakopmund, Pension 16.7. Little Five Tour, Übernachtung Swakopmund, Pension 17.7. Fahrt zum Brandberg, White Lady Lodge. ~ 3 Stunden, Übernachtung White Lady Lodge, Campsite 18.7. Elephantentracking White Lady Lodge, Übernachtung White Lady Lodge, Campsite 19.7. Fahrt nach Twyfelfontein. ~ 2 Stunden. Mowani Mountain Camp (oder eine der anderen Campsites) 20.7. Twyfelfontein. Felsmalereien, UNESCO Weltkulturerbe, ev. Elephantentracking 21.7. Fahrt zum Westtor Etoscha ~ 3:00 Stunden. Übernachtung in Hobatere Roadside Camp, Camping 22.7. Fahrt durch West-Etoscha nach Olifantrus (soferne verfügbar). ~ 2 Stunden. Übernachtung Olifantrus, Camping 23.7. Fahrt nach Okaukuejo (Etoscha). ~ 4 Stunden. Übernachtung Okaukuejo, Camping 24.7. Fahrt nach Namutoni (Etoscha). ~ 2:30 Stunden. Übernachtung Namutoni 25.7. Fahrt nach Waterberg. ~ 3:45 Stunden. Übernachtung Waterberg 26.7. Waterberg Rhino Tracking 27.7. Fahrt nach Windhoek ~ 3:30. Autoabgabe, Rückflug
Damit hättet ihr einen sehr großen Teil der namibischen Sehenswürdigkeiten und wichtigen Plätze abgedeckt, ohne dass das aber in absoluten Stress ausartet. Man unterschätzt den Zeitbedarf beim Camping enorm, vor allem in den ersten Tagen ist man immer auf der Suche nach Utensilien, weil man nicht genau weiß, wo man die verstaut hat. Das wird dann erst nach zwei, drei Tagen besser. Und man muss beim Campen eben auch die gesamten "täglichen Verrichtungen" wie kochen, abwaschen, herräumen, wegräumen erledigen, die ebenfalls Zeit brauchen. Und man ist ja zudem auf Urlaub und hätte eventuell auch gerne mal eine Stunde Ruhe um Notizen zu machen, Sundowner zu genießen, Füße vertreten, etc.
NamiBilly444 Beiträge · seit 201110. Nov. 2025 · #8
Hallo Wolfgang, da hast du eine sehr gute Empfehlung für den Reiseverlauf von Glen und Familie geschrieben. Für den Anfang der Reise -Windhuk- ist es vielleicht auch nicht schlecht, das "Urban Camp" in Klein Windhuk zu empfehlen. Auf dem Weg vom Flughafen dahin, kommt man bei "Woermann&Brock vorbei und kann schon das Nötigste einkaufen. Und Anfang Juli ist es nicht schlecht schon in Windhuk im Dachzelt die erste Nacht zu verbringen. Es gibt ein Gefühl für die mögliche "Kälte" und ein Decken- bzw. Schlafsackkauf wäre in Windhuk noch einfach möglich. Kochen müsste Glen nicht mehr, das Restaurant im Urban Camp ist gut. Gruß NamiBilly
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202510. Nov. 2025 · #9
Hallo leibe Leser und Kommentierer,
hhmm, ich dachte ich hatte schon gut vorgearbeitet aber Euer Feedback zeigt mir doch teilweise was anderes... 😗 Danke dafür schonmal und gerne noch mehr Tipss, Empfehlungen und Kritik, ich werde mich nochmal auf den Hosenboden setzen die Woche und Eure Gedanken einfliessen lassen. Heute feiere ich nur erstmal Geburtstag, wollte aber kurz die Zwischeninfo geben, das ich es verfolge und mir schon Gedanken mache.
Freundlich grüßt
Glen
HAhaegar993 Beiträge · seit 202410. Nov. 2025 · #10
Hallo Glen,
Wir haben Februar/März diesen Jahres fast die gleiche Route gemacht und möchte folgendes anmerken.
Die erste Nacht würde ich auf jeden Fall in Windhoek verbringen, nach dem Flug und Autoabholung braucht man etwas Erholung, wir waren in der Arebbush Travel Lodge, kann ich empfehlen. Mesosaurus Fossil Camp ich auf empfehlen, Köcherbäume gibt es da ausreichend, auf jeden Fall die Führung mit dem Besitzer machen, sehr interessant.
Fish River Canyon hätten wir weglassen können, waren doch viele Kilometer und nicht so spektakulär wie wir uns vorgestellt haben. Aber wenn du fährst auf der Strecke im Canyon Farm Yard Pause machen, Kaffee und Apfelkuchen war dort, meiner Meinung nach besser als in Solitaire. Von Fish River Canyon sind wir nach Lüderitz, wenn man früh losfährt ist das gut machbar, in Lüderitz waren wir im Oberlix Guesthouse, ist o.k. und preiswert. Dann kann man morgens eine kurze Rundfahrt durch Lüderitz machen und danach zur Kollmannskuppe, dort sind wir gegen mittag losgefahren zur Mount d´Urban Campsite, sehr schöne kleine Campsite bei Helmeringhausen, der Besitzer verkauft selbst gebackenes Brot, auf jeden Fall empfehlenswert.
Sossusvlei waren wir 2 Nächte auf der Oshana Campsite, zur Not würde auch eine Nacht reichen, wenn man früh nachmittags ankommt kann man sich noch den Sesriem Canyon anschauen und dann morgens ganz früh zum Deadvlei.
Swakopmund würde ich 3 Nächte in einem B&B oder ähnlichem verbringen, nach dem Campen tut ein Bett wieder gut und man erholt sich von der Fahrerei, dort Katamaran Tour, Little five tour, Quad fahren etc.
Auf dem Weg zur Spitzkoppe würde ich einen Abstecher zum Cape Cross machen, ist beeindruckend wenn auf geruchsmäßig gewöhnungsbedürftig 🤢 .
Bei Twyfelfontein kann ich Mowani Campsite empfehlen, sehr schöne Campsite, dort haben wir Game drive zu den Wüstenelefanten mit "Twyfelfontein Elephant Drives" gemacht, kann ich auf empfehlen.
Danach 3-4 Nächte Etosha und zurück nach Windhoek via Waterberg.
Alles in allem ist zwar viel Fahrerei aber meiner Meinung nach gut machbar. Wünsche dir dabei viel Spass.
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202529. Nov. 2025 · #11
So meine lieben Namibia-Liebhaber, Tippgeber etc.
danke für Euren Input, ich habe versucht einiges einzubauen, zu berückssichtigen. Hier eine Datei, ich hoffe das hat geklappt. das ist der aktualisierte Plan. Kann so richtig vom Süden noch nicht loslassen. Auch weiß ich das die 1. Woche recht intensiv ist, dafür habe ich an den anderen Tagen etwas Tempo rausgenommen. Trotzdem natürlich gerne Eure Ideen, Anmerkungen sind gern gesehen, gar erwünscht. Auch was die Übernachtungen bzw. Unternehmungen betrifft. Flug und Mietwagen mit Dachzelt ist schon gebucht, Rest ist offen. Bin es allerdings nicht gewohnt bisher alles vorzubuchen, nimmt einem ein wenig die Spontanität aber scheint halt in Namibia nicht anders zu gehen, gerade wenn man auf die Ferien angewiesen ist. Habt ihr noch nen vom Rückweg vom Namutoni Camp nach Windhoek? Ist leider nur eine Übernachtung...
Vielen Dank.
Freundlich grüßt
Glen
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202529. Nov. 2025 · #12
was habe ich falsch gemacht das meine pdf datei nicht angezeigt wird?
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202529. Nov. 2025 · #13
2. versuch...
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202529. Nov. 2025 · #14
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202529. Nov. 2025 · #15
Sorry aber jetzt scheint es ja geklappt zu haben. Also danke für Eure Idenn und Anmerkungen.
LG Glen
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202502. Dez. 2025 · #16
Hallo liebe Forumgemeinde,
leider habe ich bis jetzt keine Info, Anregung, Bemerkung zu meinem neuen Reiseplan bekommen, vielleicht lag es am Attachment, vielleicht habe ich da auch was falsch gemacht. Dann halt hier nochmal mein aktualisierter Plan, in dem diverse Ideen von Euch bereits mit eingeflossen sind:
06.07.26 Ankunft nachmittag Windhoek --> Fahrzeugübernahme --> ÜN Arrebbush Travel Lodge? 07.07.26 Fahrt nach Kalahari, ca. 3h --> ÜN Jansen Kalahari? --> sundowner Düne 08.07.26 Kalahari vor Ort --> Bushwalk, Gegend erkunden? 09.07.26 Kalahari nach Keetmanshoop, ca. 4h --> Köcherbaumwald, Spielplatz der Giganten --> ÜN Mesosaurus Fossil Camp? 10.07.26 Keetmanshoop nach Fish River Canyon, ca. 3h --> früh eventuell Tour zu Fossilien, nachmittag Canyon Viewpoint --> ÜN Canyon Roadhouse 11.07.26 Fish River Canyon nach Lüderitz, ca. 4,5h --> 1. Besichtigung Lüderitz nachmittag --> ÜN Oberlix Guesthouse? 12.07.26 Lüderitz zur D707 oder Tirasberge, ca. 3h --> früh Lüderitz; Kolmanskoppe; eventl. Wildpferde --> ÜN Koiimasis Ranch oder Nam Tib? 13.07. D707 nach Sesriem, ca. 3h --> eventuell Canyon am Nachmittag --> ÜN Oshana Campsite? 14.07. Sesriem vor Ort --> Sossusvlei, Deadvlei, Canyon 15.07. Sesriem nach Swakopmund, ca. 5h --> Stop Solitaire --> ÜN Meikes Guesthouse? 16.07. Swakopmund vor Ort --> Sandwich Harbour Tour, nachmittag eventuell Cape Cross 17.07. Swakobmund nach Spitzkoppe, ca. 3h --> vormittag Living desert Tour --> ÜN Spitzkoppe Campsite? 18.07. Spitzkoppe nach Erongo (Omandumba) ca. 2h --> klettern und Höhlenmalerei --> ÜN Omanduma Guestfarm? 19.07. Erongo vor Ort --> Wanderung mit SAN 20.07. Erongo nach Twyfelfontain, ca. 4h --> Sundowner --> ÜN Mowani Campsite 21.07. Twyfelfontain vor Ort --> Elefantentracking, Schaudorf SAN?; Felsmalereien 22.07. Twyfelfontain nach Etosha, ca. 3h --> Tiere --> ÜN Hobatere Roadside Camp? 23.07. Etosha, ca. 2h --> Tiere --> ÜN Olifantrus Camping? 24.07. Etosha, ca. 4 Stunden --> Tiere --> Okaukuejo Camp? 25.07. entweder Fahrt zum Onguma Bush Camp oder Fahrt von Okaukuejo nach Waterberg? --> Rhinodrive? --> ÜN ? 26.07. Waterberg oder Onguma Bush Camp nach Windhoek--> ÜN? 27.07. Stadtbesichtigung und abends Rückflug
Gebt gerne Eure Kommentare ab, die ersten Tage sind recht sportlich, dafür habe ich dann etwas Tempo rausgenommen aber vielleicht muss ich auch noch etwas umplanen. Unsicher bin ich mir insbesondere den ganzen Tag in der Kalahari und was ich nach Etosha, Okaukuejo Camp mache?
Übernachtungen sind noch keine gebucht, wäre das nächste dann. Flüge und Mietwagen mit 2 Dachzelten sind gebucht. Überlegung meinerseits war auch an den langen Fahrtagen in eine Lodge zu gehen.
Was haltet ihr von meinen Vorstellungen.
Vielen Dank und bis bald.
LG Glen
Ad Rian229 Beiträge · seit 202202. Dez. 2025 · #17
Hallo Glen, so wirklich hast du die Tipps der Profis noch nicht umgesetzt. Machst du eine Rallye durch Namibia oder Urlaub? Gehe deine Planung nochmal durch. Ich empfehle dir die bereits genannten Eckpunkte: Abfahrt um 9, Ankunft um 16:00. In diesen 7 Stunden musst du fahren, halten, fotografieren, Essen, Tanken, Einkaufen und besichtigen. Lass den Fish River Canyon weg. Und lass auch den Waterberg weg. Dann kannst du die Runde viel entspannter angehen und hast auch viel mehr Flexibilität bei der Buchung der Campsites. Sesriem und Etosha auf jeden Fall vorbuchen! Kauft euch noch am ersten Tag auf jeden Fall (bei PEP) drei der dicken, flauschigen Decken für je 299 NAD. Die werdet ihr brauchen, außer Null Grad Celsius im Dachzelt macht euch nichts aus. Adrian
boris1'816 Beiträge · seit 200802. Dez. 2025 · #18
Hallo Glen,
auch ich würde den FRC weglassen.
In meinen Augen planst du viel zu wenig Zeit für den Etosha ein, du fährst quasi nur durch. Für irgendwelche Loops zu den Wasserlöchern bzw. dort auch mal eine Stunde stehenzubleiben und das Geschehen zu beobachten, bleibt da keine.
Auch die etlichen Stops für nur eine Nacht finde ich nicht so sinnvoll. Z.B. Lüderitz - D707. Du willst morgens nach Kolmanskoop, kommst dann so um 12 los, fährst 4 Stunden zur D707 ( ich kenne nur Namtib , da braucht alleine die Zufahrt 30 Minuten oder so). Dann am nächsten Morgen nach Sesriem. Von dem Stop in Namtib hast du halt Sternenhimmel, aber sonst Nix.
Viele Grüße Boris
Tini___107 Beiträge · seit 201703. Dez. 2025 · #19
Hallo!
Zum Süden Namibias kann ich nichts sagen, weiter südlich als Sossusvlei war ich noch nicht, daher meine Tipps für den 2. Teil deiner Reise:
"16.07. Swakopmund vor Ort --> Sandwich Harbour Tour, nachmittag eventuell Cape Cross" Vergiss Cape Cross, das passt in den Tag überhaupt nicht rein. Macht euch einfach einen gemütlichen Nachmittag in Swakopmund, spaziert durch die Stadt in der es einiges zu sehen gibt, und genießt ein gutes Restaurant.
"25.07. entweder Fahrt zum Onguma Bush Camp oder Fahrt von Okaukuejo nach Waterberg? --> Rhinodrive? --> ÜN ?" Auf jeden Fall den Tag noch im Etosha verbringen, und Waterberg streichen. Warum nicht eine weitere Nacht in Okaukuejo, dann habt ihr noch einen vollen Tag im Park. Oder wenn ihr das nicht möchtet, stattdessen eine Campsite gleich außerhalb des südlichen Tors. Ich persönlich finde es unsinnig, ganz nach Osten nach Onguma zu fahren, um dann am nächsten Tag außen um den Park herum Richtung Süden zu fahren. Ich weiß das machen die meisten, haben wir bei unserer 1. Reise auch so gemacht, würd ich aber nicht mehr. Am 26.07. dann ÜN in Windhoek.
Schöne Grüße! Tini
GLGlen1011Themenstarter9 Beiträge · seit 202504. Dez. 2025 · #20
wie sieht es denn bezüglich der Camps bzw. Übernachtungsideen aus?