Ersttäter Route mit Kinder ...Hilfe ??

9 Antworten · 863 Aufrufe · gestartet 24. Sept. 2025 von HesBen
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202524. Sept. 2025 · #1
Hallo
Ich bräuchte bitte mal eure Hilfe bzw Ratschläge. Wir reisen zum ersten Mal nach Namibia und sind schon sehr gespannt. Wir sind von 25.8.26-11.9. dort und haben 16 Nächte zur Verfügung. Wir sind eine Familie mit zwei Jungs (6+9 Jahre alt) und wir lieben das Abenteuer. Wir wollen hauptsächlich als Selbstversorger unterwegs sein und eine gute Mischung aus Camping2go und lodges machen .. aber ich tue mir bei der Route irgendwie schwer.

Unser Vorschlag:
1 Nacht Windhoek
1 Nacht Kalahari - Kalahari anib Camping2go
2 Nächte sesriem - desert quiver Camp
3 Nächte swakopmund
1 Nacht Brandberg - Brandberg White Lady oder daureb isib Campside?
2 Nächte twyfelfontein - madisa camp
1 Nacht etosha West - wo übernachten?
2 Nächte etosha south- Safari Camping2go
1 Nacht etosha Ost - onguma bush ?
Oder eine Nacht im Park ?
2 Nächte waterger guestfarm oder alovegrove Safari lodge?
Und dann zurück nach Windhoek

Was haltet ihr von der Route ?ich bin mir mit dem Brandberg und etosha unsicher. Sollten wir eine Nacht im Park verbringen ? Ist spitzkoppe oder eher Brandberg interessiert ? Wir wurden den Kindern auch gerne ein living Museum zeigen welches ist das zu empfehlen?
Geht unsere Route von den Entfernungen her ? ...

Vielen Dank für eure Tipps...
592 Beiträge · seit 202424. Sept. 2025 · #2
Hallo,
Anstelle Brandberg würde ich lieber zur Spitzkoppe fahren. Ich finde beides schön, aber die Spitzkoppe ein bisschen schöner.
Ansonsten kann man das so machen.
Da ihr ja Abenteuer möchtet, dann würde ich auf jedenfall mind. 2 Nächte im Etosha übernachten. Okaukuejo und Halali. Warum, weil man da abends, nachts am Wasserloch sitzen kann.
VG
zuletzt bearbeitet 24. Sept. 2025
635 Beiträge · seit 202324. Sept. 2025 · #3
Hey!

Wir waren dieses Jahr an der Spitzkoppe und am Brandberg und auch wir fanden die Spitzkoppe schöner, eindrucksvoller. Die Frage ist dann nur, wo ihr übernachten wollt. Ihr campt nicht, oder? Das haben wir an der Spitzkoppe gemacht und ist natürlich die günstigste Variante. Möglich wäre natürlich auch ein Abstecher zur Spitzkoppe, wenn ihr von Swakopmund kommt und dann fahrt ihr weiter Richtung Ai Aiba, Omandumba oder so. Die Erongo-Region finde ich einfach unglaublich schön.

Zu Etosha: wir waren letztes Jahr nur außerhalb des Parks und haben es ein bisschen bereut, daher waren wir dieses Jahr 3 Nächte im Etosha, allerdings auch Camping. Aber die Abende an den Wasserlöchern waren es sowas von wert! Einfach toll, was man da noch zu sehen bekommen kann.
Zu den Unterkünften: bei Etosha West kann ich nichts zu festen Unterkünften beisteuern. Etosha Süd dann entweder in Okaukuejo oder das Camping2Go. Da waren wir letztes Jahr, man ist schnell im Park und die Unterkunft ist ok. Man hat halt keinen schönen Ausblick, aber die Lage direkt an der Straße zum Gate ist schon praktisch. Außerdem ist dort eine Tankstelle (Etosha Trading Post), aktuell gibt es nämlich kein Benzin im Etosha. Oder ihr macht eine Nacht im Park und eine außerhalb.
Die andere Alternative wäre 1 Nacht Okaukuejo und 1 Nacht Halali, dort war es am Wasserloch auch ganz wunderbar.

Wenn ihr Onguma überlegt (wir waren dort campen, aber es ist schon echt toll dort) würde ich glatt vielleicht eine 2. Nacht dort machen. Ihr seid gleich wieder im Park, könnt die Ostseite, die tierreicher ist, noch mehr erkunden oder auch in Onguma eine Tour buchen.
Aloegrove waren wir letztes Jahr auch, auch nur eine Nacht. Fand ich etwas schade, weil es sehr schön dort war. Andererseits kann man dort jetzt auch nicht soooooooo viel machen, deswegen würde ich die zweite Nacht zugunsten Etosha streichen.

Ich bin gespannt, welche Unterkünfte es dann bei euch werden!
84 Beiträge · seit 201524. Sept. 2025 · #4
Hey,

Melanie hat ja schon sehr ausführlich geschrieben und da würde ich mich prinzipiell erstmal allem anschließen.

Zwei zusätzliche Punkte:
Erstens, statt in die Anib Lodge würde ich lieber eine Nacht in Namibgrens übernachten. Das liegt auf direktem nach Sesriem und ist perfekt für Selbstversorger und man kann mehr Zeit mit Abenteuer verbringen und weniger Zeit im Auto. Der Spreetshoogte Pass ist sehr zu empfehlen.

Zweitens, Brandberg und Madisa sind recht nah beieinander und landschaftlich "ähnlich". Dann vll noch weiter ins Damaraland hinein oder sowas wie die Huab lodge?

LG,
Dennis
13 Beiträge · seit 202524. Sept. 2025 · #5
Hallo!
Wir waren dieses Jahr mit 2 Kindern in der selben Zeit unterwegs.

Wir waren die vorletzte Nacht in der Aloegrove Safari Lodge- uns hat eine Nacht dort definitiv gereicht. Wir waren dort am Weiterreise -Morgen „wandern“- das war toll nach den Tagen im Etosha. Wir haben ohne Zaun dazwischen eine Giraffe, ein Warzenschwein und ein Kudu gesehen, dazu Geckos und eine riesige Kobra.

Ansonsten ist es nach Etosha da schon eher langweilig- sie haben in je einem Gehege einen Leoparden, einen Geparden und einen Löwen. Aber halt eingesperrt und zur Fütterung kommen sie an den Zaun- aber es ist halt nicht in der Wildnis und wir 4 waren uns einig, dass das nicht „zählt“ als echte Tiersichtung.
Also als Stopp auf dem Weg zurück nach Windhoek war’s gut, mehr aber nicht.

Wir waren im Westen im Dolomite Camp (teuer, aber uns hats gefallen, haben dort einen Night-Drive gebucht), dann eine Nacht Campen in Okaukujeo (das Wasserloch ist toll im Dunklen) und dann 2 Nächte in Onguma (eine in der Lodge, eine am Campingplatz). Richtig schön dort. Auch mit beleuchtetem Wasserloch.

Spitzkoppe hat uns auch sehr gut gefallen. Wir waren dort campen.

Evtl. Kommt für euch ja auch ein Auto mit Dachzelten in Frage?

Viele Grüße,
Sybille
74 Beiträge · seit 202324. Sept. 2025 · #6
Die Tiersichtungen sind im Westteil deutlich geringer und die Wasserlöcher weiter voneinander entfernt. Ich würde daher die Nacht in Etosha West zugunsten Etosha Ost streichen. Der Osten ist sehr tierreich und die Wasserlöcher sind deutlich dichter.
16,9k Beiträge · seit 201224. Sept. 2025 · #7
An der Spitzkoppe gibt es mehrere Möglichkeiten ohne Camping zu übernachten. Es muss nicht zwingend die teure Spitzkoppen Lodge sein.
Da wäre beispielsweise das Spitzkoppe Cabin Camp.

LG
Logi
Themenstarter4 Beiträge · seit 202525. Sept. 2025 · #8
Hey ihr
Vielen Dank für eure ausführlichen Tipps.
Im Dachzelt wollen wir nicht übernachten aber wir würden gerne sehr oft in den Camping2go Zelten und so viel wie es geht also Selbstversorger unterwegs sein um einfach des Campingfeeling zu haben 😉😉😀😀 Brandberg wäre besser statt spitzkoppe aber dann überlegen wir nochmal ...

Auch mit dem etosha sind wir uns so unsicher
Dann meint ich
1 Nacht West ( hobatere/Dolomit Camping
1 Nacht south Safari Camping2go
1 Nacht im Park
1 Nacht Ost (onguma bush /mushara Camping
Und dann zwei Nächte waterberg

Was meint ihr ?
Oder lieber die erste Nacht im Westen auslassen dafür 2 Nächte im Safari Camping2go und dann in den Park rein ?



Ach irgendwie total schwer leider sind unsere Kinder nicht die Wanderer daher dachten wir
Themenstarter4 Beiträge · seit 202525. Sept. 2025 · #9
Ahso wir würden gerne noch ein living Museum besuchen wo wäre das am besten ?
16,9k Beiträge · seit 201225. Sept. 2025 · #10
HesBen schrieb:Im Dachzelt wollen wir nicht übernachten
Das passt dann irgendwie nicht hierzu:
1 Nacht West ( hobatere/Dolomit Camping
1 Nacht Ost (onguma bush /mushara Camping
Und in diesem Fall:
Ahso wir würden gerne noch ein living Museum besuchen wo wäre das am besten ?
würde ich Spitzkoppe und Brandberg weglassen, insbesondere wenn Wandern nicht so der "Knaller" ist, und im Erongo Gebirge, auf Omandumba, in der Nähe der San (Buschmänner) übernachten. Die sind toll im Umgang mit Kindern.

LG
Logi