Botswana 2025 - Okavango Delta, Chobe & Vic Falls

Reisebericht 58 Antworten · 6'024 Aufrufe · gestartet 08. Sept. 2025 von BotsJM
1'017 Beiträge · seit 202316. Okt. 2025 ·
Ihr Lieben,
das sind fantastische Fotos. Ich beneide euch sehr um diese sensationellen Tiersichtungen. So viel Glück hatten wir bisher auf keiner Reise. Ein Löwenrudel zu finden, bedeutet ja nicht immer, dass es auch eine interessante Beobachtung wird. Ihr habt sooo schöne Fotos.-und nicht nur von Löwen. Die Hyänen sind auch ein Traum. Da geht mir das Herz auf. Wir sind in der Regel in der Übergangszeit unterwegs, da werden wir vermutlich nie solche Begegnungen haben. Einfach nur wow!!!
Liebe Grüße,
Silvia
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Themenstarter31 Beiträge · seit 202517. Okt. 2025 ·
Hallo Silvia und Martin,

ja, wir wissen auch zu schätzen, dass wir unheimlich viel Glück mit den Sichtungen hatten. Vor allem Jana war überglücklich über die vielen Löwen und gerade was die Tätigkeiten der Löwen anging, hätten wir uns nicht mehr wünschen können.

Liebe Grüße
Jana und Michi
60 Beiträge · seit 202217. Okt. 2025 ·
Hallo Jana und Michi,

ich schick mal einen lieben Gruß aus dem Schwabenland. Wie im Bericht auch erwähnt, haben wir uns einige Male getroffen im Moremi und der Khwai Concession und auch die eine oder andere Brücke gemeistert. Tolle Bilder und hinsichtlich Löwen waren die Sichtungen wirklich sehr ergiebig.

Gruß von Holger, Miriam und den drei Jungs
Themenstarter31 Beiträge · seit 202517. Okt. 2025 ·
28.08.25 - Savuti Campsite Teil 2

Nachdem wir wieder im Camp waren, waren wir überglücklich und haben noch mehrmals darüber gesprochen, wie viel Glück man denn haben kann auf einem Game Drive gleich 3 mal an verschieden Stellen Löwen zu sehen. Wir denken, dass es nicht mehr besser werden kann, aber - Spoiler - das wird es noch.
Wir machen es uns also auf unserer Campsite bequem und für Jana gibt es das erste mal im Urlaub einen Kaffee und ich mache mir einen Kakao dazu. Schon jetzt fällt uns auf, dass unsere Campsite scheinbar ziemlich beliebt bei den kleinen tierischen Bewohnern in der Gegend ist. Jana bereitet zum Mittag ein Kürbiscurry vor und ich kümmere mich um die Wäsche. In Savuti gibt es sogar an Ablutions Wäscheleinen, die wir aber nicht genutzt haben. Den Service fanden wir aber super!
Als wir gegessen haben und ruhig am Tisch gesessen haben, ging auf unserer Campsite die Post ab. Einige Gelbschnabeltokos, Zwergmangusten, afrikanische Borstenhörnchen (?) und eine Mevesglanzstar (?) leisten uns Gesellschaft, graben im Sand herum, erkunden unser für den Abend angerichtetes Feuer und interagieren miteinander. Die Vögel hoffen auf Krümel, die uns beim Essen in den Sand fallen. Wir genießen das Schauspiel und insgesamt war dies eines unserer absoluten Highlights des Urlaubs.

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Nach einem entspannten Mittag machen wir uns auf zum Sunset Drive und sind schon gespannt, was uns heute erwartet. Und tatsächlich bleibt uns das Sichtungsglück treu, denn wir haben direkt an der Pump Pan vor dem Camp eine Erstsichtung: ein Gaukler. Sonst sind beide Wasserlöcher in der Gegend aber verlassen.

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Auf dem Sighting Board haben wir gesehen, dass morgens am Marabou Waterhole Löwen gesichtet worden, deswegen haben wir uns auf den durchaus ziemlich weiten Weg dorthin gemacht. Auf der Strecke haben wir auch den Savuti Plains einen Besucht abgestattet und haben eine Giraffe gefunden, die sich am Wasserloch erfrischt hat.

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Auf einem schlechten Teil der Strecke zum Marabou Waterhole passieren wir ein tieferes "Schlagloch" im Sand und ab diesem Ereignis beginnt unser tapferer Hilux ziemlich nervig zu klappern. Wir sind kurz stehen geblieben und haben nach möglichen Ursachen gesucht, aber nichts gefunden. Als wir endlich am Marabou Wasserloch angekommen sind, haben wir keine Löwen gefunden, aber stattdessen die größte Herde Elefanten, die wir je gesehen haben. Wir beobachten das wunderschöne Schauspiel eine ganze Weile lang.

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Danach fahren wir noch das am heutigen Nachmittag leere Wasserloch a der Rhinovlei an und fahren von dort aus zurück. Auf dem Rückweg nehmen wir nochmals die Pump Pan Wasserlöcher mit und haben eine letzte Löwensichtung an diesem Tag ganz für uns allein. Nur ein Auto mit Mitarbeitern des Camps kam noch vorbei und hat uns zugerufen "Do you enjoy [Name hier einfügen]?". Scheinbar hat er Löwe am Wasserloch einen Namen, vielleicht kennt ihn ja jemand?

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Im Camp sitzen wir noch eine ganze Weile am Feuer, reden über die schönen Erlebnisse des heutigen Tages und genießen den Sternenhimmel.

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Themenstarter31 Beiträge · seit 202517. Okt. 2025 ·
Sawadi schrieb:Hallo Jana und Michi,

ich schick mal einen lieben Gruß aus dem Schwabenland. Wie im Bericht auch erwähnt, haben wir uns einige Male getroffen im Moremi und der Khwai Concession und auch die eine oder andere Brücke gemeistert. Tolle Bilder und hinsichtlich Löwen waren die Sichtungen wirklich sehr ergiebig.

Gruß von Holger, Miriam und den drei Jungs
Hallo ihr lieben,

schön, dass ihr euch auch dazu gesellt. Wir hoffen ihr hattet noch eine tolle Restreise und auch etwas von den schönen Löwensichtungen, in Mbudi bzw.. Maghoto.

Liebe Grüße
Jana und Michi
Themenstarter31 Beiträge · seit 202517. Okt. 2025 ·
29.08.25 - Savuti -> Ihaha mit kleineren Problemen und umso größerem Glück

Nach unserer morgentlichen Routine starten wir ein wenig wehmütig in den Morning Drive. Wir packen unser Müsli nach Vorne ins Auto und planen bei der ersten guten Sichtung im Auto zu frühstücken. Savuti hat uns sehr gefallen und wir wären gerne eine weitere Nacht geblieben.
Wir fahren die nahe am Camp gelegenen Wasserlöcher ab, aber heute ist nicht viel los. Wir sehen außer ein paar Vögeln keine Tiere. Deswegen entscheiden wir am Morgen trotzdem die lange Strecke nach Rhinovlei und zum Marabou Wasserloch in Kauf zu nehmen.

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Leider begnen wir auf dem Weg keinen Tieren, kein Elefant, kein Antilope, gar nichts. Immer wieder werden wir auch von Guides in OSVs angesprochen, die mehr oder weniegr verzweifelt nach Tipps suchen. Leider können wir da nicht helfen. Auch die Cheetah Plains fahren wir komplett ab, man darf ja träumen dürfen und aufgrund des Namens auf ein paar Geparden hoffen 😄
Das war leider nicht erfolgreich, aber am Rhinovlei Wasserloch hören wir von einem Guide, dass heute morgen ein Leopard bei den Kudu Hills gesichtet wurde. Er macht uns aber nicht allzu viel Hoffnung, denn sie sind selbst gefahren, als der Leopard aus dem Sichtbereich verschwand. Wir haben es trotzdem vergeblich versucht den Leoparden zu suchen und haben mehrere Runden um die Kudu Hills gedreht. Dabei stört uns das Klappern des Autos immer mehr, das gefühlt auch heute leicht stärker war als gestern Abend.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit haben wir uns im Anschluss auf den Weg nach Ihaha gemacht, der laut Karte ziemlich lang sein würde. Bis zum Gate ging es gut voran und auch der Check-Out ging schnell. Ich erinnere mich dunkel, dass die direkte Strecke im Forum nicht empfohlen wird und man stattdessen von Savuti kommend den kleinen Umweg direkt nach dem Gate nach links nehmen sollte. Ich war aber nicht ganz sicher und beschildert war die Strecke nach Kasane geradeaus. Deswegen haben wir diesen Weg genommen und es zutiefst bereut. Diese etwa 15 km lange Strecke war die mit Abstand schlechteste Strecke auf der ganzen Reise. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt, waren extrem langsam unterwegs, das Klappern des Autos wurde danach nochmal deutlich schlimmer und wir wussten schon, wer in Ihaha den Kofferraum einmal komplett putzen durfte 😄
Als wir den schrecklichen Abschnitt bewältigt haben, ging es noch eine ganze Weile über eine Schotterstraße weiter bis wir schließlich in Kachikau eine enorm gut ausgebaute Asphaltstraße vorgefunden haben. In Kachikau haben wir im Convience Store einige Souveniers gekauft und den Reifendruck erhöht. Dann gings weiter zur Tankstelle in Muchenje, bei der uns ein Stein vom Herzen fällt, weil es dort Diesel gibt. Das hat uns vor Ort zwar jeder genau so prophezeit, aber wir waren trotzdem glücklich, dass wir tatächlich tanken konnten. Der restliche Weg bis zum Ngoma Gate war schnell vorbei und beim Gate hat auch alles schnell geklappt. Während ich uns angemeldet habe, hat Jana den Luftdruck der Reifen reudziert, sodass wir schnell weiter konnten.
Die Chobe Riverfront war wahnsinnig schön, überall waren große Herden Tiere und wir waren landschaftlich begeistert.

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Eine weitere Erstsichtung für uns: Ein Sable Antilope und das gleich mit einem jungen dabei. Leider verschwinden die beiden schnell im Gestrüpp.

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Als wir von der Ihaha Loop wieder auf den Hauptweg kamen, sahen wir auf der rechten Seite zwei Autos stehen und haben uns dazu gesellt, um zu schauen, was es dort zu sehen gab. Als wir das Auto wieder einschalten wollten, ist nichts passiert, unser Auto ist nicht mehr angesprungen. Einige Guides haben ihre Hilfe angeboten und waren sich sicher: Das ist die Batterie! Leider lagen sie falsch, denn es war der Starter, der kaputt war. Zum Glück haben wir diese Situation in bester Vorbereitung auf den Urlaub bereits zuhause geübt, als wir nur 3 Wochen vorher mit einer kaputten Lichtmaschine an einer ungünstigen Stelle an der Ländergrenze Deutschland/Österreich liegen geblieben sind und 6! Stunden bei 5 ° C und strömendem im Auto auf den Abschleppdienst warten mussten. Aber zum Glück sind die Afrikaner ja für ihre Schnelligkeit bekannt und tatsächlich kam Bushlore nur etwa 90 Minuten nach unserem Anruf zu uns und haben in afrikanischen Wildnis mal eben so den Starter ausgebaut und einen neuen eingebaut. Keine 10 Minuten später konnten wir das Auto starten. Wahnsinn! Die zwei Mechaniker haben von uns kalte Getränke und ein Trinkgeld bekommen und alle waren froh. Auch unser klapperndes Auto haben wir angesprochen, aber die beiden Mechaniker sagten, dass das Auto schon noch die letzten 3 Tage halten wird. Und das hat es.
Generell waren wir begeistert von der Hilfsbereitschaft der anderen Guides. Viele haben ihre Hilfe angeboten und ein Fahrer kam nachdem er seine Kunden weg gebracht hat sogar nochmal zu uns, um nach zu schauen. Diesen Guide haben wir auch die nächsten zwei Tage wieder gesehen und immer wieder ein bisschen gesprochen und Sichtungstipps ausgetauscht.
Und wer sich jetzt fragt, wo bei dieser Situation das Glück war: Es gibt durchaus schlechtere Stellen, an denen ein Auto kaputt gehen kann, aber Bilder beschreiben die Situation besser:


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Als wir danach im Camp ankommen, verzichten wir auf einen Sunset Drive, da es schon kurz vor 5 ist. Wir mussten noch Duschen, was essen, das Auto putzen und generell ankommen, deswegen war der Abend relativ stressig. Das war aber egal, denn wir sind völlig hin und weg von der Leopardensichtung mit zwei jungen. Wir konnten uns vorher gar nicht über unsere Sichtungen beschweren, aber der Wunsch einen Leoparden zu sehen war riesig und die Hoffnung ist zugebenermaßen schon sehr klein geworden, was aber aufgrund der sonstigen tollen Sichtungen überhaupt nicht schlimm war. Deswegen war unsere Eurphorie über die Leopardenfamilie umso größer. Niemals hätten wir gewagt auf eine Leopardensichtung mit jungen zu hoffen. Nun waren wir uns aber sicher: Besser wird es nicht mehr. Botswana hat es zu diesem Zeitpunkt schon unglaublich gut mit uns gemeint.

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Glücklich sind wir ins Zelt auf Camp 5 gegangen und sind schon gespannt, was die letzten Tage in diesem wunderbaren Land für uns bereit halten.

Fazit Savuti:
Wie schon weiter oben beschrieben hat uns Savuti sehr gut gefallen. Unsere Campsite war zwar wegen noch nicht abgeschlossenen Bauarbeiten nicht unbedingt die schönste, aber die kleinen Tiere haben die Campsite zu etwas ganz besonderem gemacht. Die Ablutions sind extrem schön und sauber. Die Gamedrive Strecken in dem Gebiet sind weitläufig und äußerst abwechslungsreich und generell stand Savuti landschaftlich gegenüber Moremi/Khwai und auch dem Chobe stark im Kontrast gegenüber. Wir fanden die Abwechslung toll und wären gerne länger geblieben. Vorbehaltlos zu empfehlen!
901 Beiträge · seit 201617. Okt. 2025 ·
Moin Ihr beiden,

jo, das kommt mir seeehr bekannt vor! Uns hat man am Gate vor der direkten Route nach Kasane gewarnt und uns die kurze Umleitung empfohlen. Und selbst die war ganz schön heftig.
Der junge Leo hat Euch ja für Euren Ärger mit dem Starter wirklich entschädigt! Was für ein schönes Tier! Tolle Bilder!

Danke und herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
Themenstarter31 Beiträge · seit 202517. Okt. 2025 ·
Hallo Martin,

Das war sicher trotzdem die bessere Strecke. Die Jungs von Bushlore haben uns später erzählt, dass sie in Botswana die Strecke als "Russian Road" bezeichnen, weil die so schlecht ist. Uns ist aber nicht ganz klar, ob damit das Stück gemeint ist, das man umfahren kann, oder generell die ganze Gravelroad von Savuti aus kommend. Auf jeden Fall können wir bestätigen, dass es schönere Strecken zu fahren gibt 😄
Ja, die Sichtugn der Leoparden war ein sich erfüllender Traum. Wer weiß, ob wir die Leoparden so überhaupt gesehen hätten, wäre das Auto nicht kaputt gegangen.

Liebe Grüße
Jana und Michi
Themenstarter31 Beiträge · seit 202517. Okt. 2025 ·
30.08.25 - Ihaha

Am heutigen Tag haben wir vor die Strecke Richtung Kasane abzufahren, aber das erste, was wir machen, ist natürlich zu der Stelle zu fahren, an der wir die Leoparden am Vortag gesehen haben. Leider hatten wir nicht nochmal das Glück sie zu sehen, nehmen aber dafür nochmals die Ihaha Loop mit und sehen das erste große Tier des Tages: eine Giraffe.

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Östlich des Camps sehen wir dann auf einem Baum einige Affen und ein Stück weiter sehen wir endlich Büffel aus der Nähe. Büffel haben wir im vorherigen Verlauf der Reise nur sehr selten und von weitem gesehen, aber dafür haben wir hier gleich hunderte Büffel gesehen, die einen Roadblock verursacht haben. Wir haben es genossen den Tieren zuzusehen und drehen dann um, um sie über die Hauptstraße zu umfahren. Dies stellt sich schon bald als eine weiterer glücklicher Umstand heraus.

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Schon jetzt war klar, dass der Gamedrive ein voller Erfolg war, als wir - wieder an Riverfront - Tiere in der Ferne sehen, die wir erst etwas später als Löwen identifzieren können. Wieder haben wir das Glück als erster vor Ort zu sein und die Löwen eine ganze Weile beobachten zu können. Es handelt sich um eine weitere Löwenfamilie und diese hier war im vergleich zur Familie in Khwai nochmal deutlich verspielter. Später stößt auch der Guide zu uns, der uns am Vortag behilflich war und erzählt uns, dass er die jungen Löwen auf ein Alter von nur 2 Monaten schätzt. Ob das ungefähr hinkommen kann, können wir nicht beurteilen. Fakt ist aber, dass diese jungen Löwen nochmal deutlich kleiner waren als die in Khwai und auch die ausgewachsenen (aber ebenfalls noch nicht so alten) Löwen extrem verspielt waren. Die ersten Biler haben wir um 7 Uhr gemacht und die letzten gegen 9:30 Uhr, wir haben es also sehr genossen dort zu sein 😄 Als die Löwen es sich im Schatten bequem gemacht haben, haben auch wir uns auf den Weg zurück ins Camp gemacht.

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Themenstarter31 Beiträge · seit 202520. Okt. 2025 ·
30.08.25 - Ihaha Teil 2

Als wir vom schönen Gamedrive zurück gekommen sind, haben wir auf der Campsite entspannt und versucht das Klappern des Autos mit viel Panzertape zu verhindern. Zum Mittag gibt es heute ein letztes Mal Pizza frisch vom Feuer - unser Lieblingsgericht im Busch (okay, auch zuhause 😄 ). Die Campsite in Ihaha ist super, hier ist wirklich viel los! Auf dem Weg zu den Ablutions treffen wir eine große Herde Imapalas und als wir vom Duschen wieder zurück gehen, erschrecken wir eine Giraffe, die sich an den Bäumen unmittelbar vor den Ablutions zu schaffen gemacht hat. Später sehen wir noch eine Herde Elefanten am Fluss trinken. So wünscht man sich das doch 🙂

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Gegen 15:30 Uhr machen wir uns auf den Weg auf den letzten Sunset Drive in diesem Urlaub. Wehmütig verlassen wir das Camp und fahren nochmals an die Stelle, an der wir am Vortag die Leoparden gesehen haben. Im Camp war die Leopardenfamilie bekannt und ist angeblich häufiger an der besagten Stelle anzutreffen. Leider haben wir kein Glück und fahren weiter richtung Osten und hoffen, dass wir nochmals Glück mit den Löwen haben. Auf dem Weg dorthin sehen einen afrikanischen Fischadler und ein paar Elefanten weit weg im Wasser spielen.

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Und dann sehen wir tatsächlich die Löwen nochmal, die wir am Morgen gesehen haben! Als wir ankommen, gehen bereits die ersten in den Wald zwischen Hauptweg und Fluss, sodass wir sie nur kurz sehen können und sie dann ungünstig zwischen Gestrüpp verschwinden.

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Es ist sehr warm gewesen und die Löwen schienen keine großen Ambitionen zu haben sich zu bewegen. Als wir gerade überlegen, ob wir weiterfahren oder bleiben, fährt ein Auto vor und wir sehen ein bekanntes Gesicht - den Guide, der uns am Vortag half und den wir schon am Morgen getroffen haben. Er erzählt uns, dass er diesen Nachmittag nicht viel Glück hat und vergeblich die Löwen sucht, aber einfach nicht finden kann. Wir erzählen ihm, dass er sprichwörtlich direkt vor ihnen ist und nach einer kurzen Suche, hat auch er die schlecht sichtbaren Löwen im Gestrüpp gefunden. Trotzdem war er sichtlich glücklich und fragt, ob wir vom Leoparden in der Nähe der Serondela Picknick Site wissen. Wir verneinen und lassen uns den Weg beschreiben.
Auf der Karte sieht die Fahrt dorthin ziemlich weit aus und wir überlegen, ob wir bleiben und darauf wetten, dass die Löwen heute noch vor Sonnenuntergang weiterziehen oder den weiten Weg zum Leoparden - ohne Sicherheit, dass er noch da ist - fahren. Letztlich entscheiden wir uns vor allem wegen unserem vergangenen Löwenglück dazu zum Leoparden zu fahren.


Die Strecke ist tatsächlich ziemlich lang, sogar länger als wir erwartet haben und darüber hinaus ist der Weg dorthin leer, wir sehen kein einziges Tier, aber dafür ist es landschaftlich schön. An der Serondela Picknick Site fragen wir nochmal nach, wo wir genau hin müssen. Nachdem wir uns mehrfach erkundigt haben, sehen wir in der Nähe vom Vista-Point zwei Autos stehen und freuen uns bereits: Wir haben den Leoparden tatsächlich gefunden! Als wir ankommen, sehen wir ein Impala auf dem Boden liegen, das vielleicht vom Leoparden gerissen wurde. Kurz nachdem wir ankamen, fuhr eines der Autos weg und im letzten Moment nutzten wir die Gelegenheit und haben nachgefragt, ob der Leopard denn wirklich hier sein sollte. Der Mann im anderen Auto antwortete, dass er jetzt das dritte mal über eine Stunde stand und gewartet hat, aber keinen Leoparden gesehen hat. Wir fahren noch ein wenig umher und warten, aber machen uns dann auf den Weg zurück, schließlich war es schon recht spät und der Weg zurück ist lang.

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Als wir auf dem Rückweg an der Serondela Picknick Site vorbei gefahren sind, haben uns die Gäste in einem der OSV angesprochen. Ein Südafrikaner, der seltsamerweise ziemlich gutes deutsch gesprochen hat und scheinbar wusste, dass wr deutsch sind, kam auf uns zu und hat gefragt, ob wir den Leoparden gesehen haben. Wir haben verneint und gesagt, dass wir zwar das Impala gesehen haben, aber keinen Leoparden. Er erklärt uns, dass der Leopard nur eine Autolänge weiter lag als das Impala, als sie weg gefahren sind.
Komisch, wir hatten doch rund herum alles abgesucht und nichts gefunden, aber irgendwie mussten wir es nochmal versuchen. Also nochmal zurück. Diesmal stand kein Auto mehr am Impala, das wir zuvor gesehen haben und wir entscheiden uns noch ein wenig weiter Richtung Kasane zu fahren - und tatsächlich, wir sind vorher einfach nicht weit genug gefahren. Um den Leoparden herum sind eine MENGE Autos, ca. 20 und die ganze Situation war extrem unangenehm. Wir haben uns angestellt, aber von allen Seiten kamen OSVs, die sich vorgedrängelt haben, sodass es eine ganze Weile gedauert hat, bis wir das Tier gesehen haben. Als wir in Sichtweite waren, ging es aber weiter, von allen Seiten sprechen uns die Fahrer der OSVs an, dass wir doch bitte einen Meter vor oder zurück fahren sollen, damit sie bessere Sicht haben. Nachdem wir deswegen 5 mal die Position gewechselt haben und endlich zum Fotosgrafieren kommen, hören wir schon von den ersten Fahrern: "Lasst auch die anderen etwas von der Sichtung haben", "Schnell anschauen und wieder weg fahren, es gibt noch andere, die den Leoparden sehen wollen" und zahlreiche weitere Sätze wie diese. Dabei hatten wir noch gar keine Zeit den Leoparden zu sehen und Jana hatte ihn bis dahin gar nicht sehen können, weil sie auf der ungünstigen Seite des Autos saß.
Wir haben also gewartet, bis der Leopard wenigstens einmal in unsere Richtung schaut, haben auf den Auslöser gedrückt und sind gefahren.

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Man, was war das für eine unangenehme Situation! Echt schade, dass bei einer eigentlich schönen Sichtung so viel Stress gemacht wird, sodass man die Situation nicht genießen kann und stattdessen sogar negativ empfindet. Dazu war die Sicht echt bescheiden.
Danach machten wir uns auf den Weg zurück zum Camp und ich habe mich ziemlich geärgert, dass wir die lange Fahrt und damit auch irgendwie unseren letzten Sunset Drive für so eine Situation investiert haben. Jana hatte vor allem mir zuliebe zugesagt, dass wir zum Leoparden fahren und die Löwen verlassen. Naja, jetzt konnte man es eh nicht mehr besser machen und wir hatten ja noch den Morning Drive morgen früh.
Auf dem Weg zurück haben wir noch ein paar Elefanten in grandiosem Licht gesehen und kurz vor dem Camp hatten wir tatsächlich noch das Glück die Löwen zu sehen. Sie waren zwischen Straße und Wasser, aber aufgrund des schlechten Lichts, bzw. der schon deutlich fortgeschrittenen Zeit sind wir nicht lange geblieben und haben keine Fotos gemacht.

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Im Camp haben wir den letzten Abend in der Wildnis genossen und sind dann müde ins Zelt gegangen.
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2025
Themenstarter31 Beiträge · seit 202523. Okt. 2025 ·
31.08.25 - Ihaha -> Senyati

Die letzte Nacht im Chobe Nationalpark war leider aufgrund von Musik, die bis früh am Morgen von der namibischen Seite kam nicht so erholsam und wir waren auch ein wenig traurig, dass so die Geräusche des Busches überdeckt wurden. Trotzdem waren wir schon sehr gespannt, was der letzte Game Drive in Botswana für uns bereithält.
Also starteten wir kurz nach 6 Richtung Ihaha Loop. Wir hatten ein wenig Hoffnung, dass wir doch nochmal die Leopardenfamile treffen, aber leider haben wir bis auf einen Sattelstorch nur Leere vorgefunden.

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Deswegen haben wir uns daraufhin auf den Weg Richtung Osten gemacht. Auch hier haben wir eine ganze Zeit lang keine Tiere gesehen und tatsächlich waren an diesem Tagen die ersten großen Tiere, die wir sehen Löwen.

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Zunächst sahen wir nur die Mutter mit den zwei Jüngsten und je mehr wir uns umgeschaut haben, desto mehr Löwen haben wir verteilt auf die Fläche bis hin zum Fluss gesehen. Darüber hinaus kam die große Herde Büffel, die wir bereits an den Vortagen gesehen haben, auf uns und damit auch auf die Löwen zu. Zu diesem Zeitpunkt begann auch der "Rückzug" der kleinen mit der Mutter. Sie haben sich in das Waldstück zwischen Hauptweg und Weg an der Waterfront begeben.
Nur kurz darauf begonnen die Büffel aufgeregt umherzulaufen, denn weitere Löwen, die wir von unserer Position nicht sehen konnten, tauchten aus einer Vertiefung im Gelände auf und versuchten erste Unternehmungen, um einen Angriff auf die Büffel zu starten. Die Anspannung stief und die riesige Herde Büffel hat die Löwen in unsere Richtung vertrieben. Immer wieder ging es hin und her, die Löwen starten einen Angriff, die Büffel fliehen und schon kurze Zeit später dreht sich das Blatt und die Löwen werden in die Flucht geschlagen. Und dann passiert es, einer der Löwen springt auf den Rücken eines Büffels. Der Büffel rennt mit dem Löwen auf dem Rücken davon in die eigene Herde, wir sehen nichts mehr, die Staubwolke versperrt uns die Sicht und wir fragen uns, was dort vor sicht geht. Der Löwe war alleine in der großen Herde und die Chance, dass er da heil wieder herauskommt, scheint extrem gering. Als sich der Staub legt, flieht der Löwe tatsächlich scheinbar unversehrt aus der Situation.

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Nach dieser Aktion scheint die Jagd für die erfahrenen, älteren Löwen fehlgeschlagen, nur noch die jungen, halbstarken versuchen weiterhin die Büffel anzugreifen und wir werden Zeuge von vielen beeindruckenden Situationen, in denen keine Tiere zu Schaden kommen. Die Büffel gewinnen zunehmend an Land und dabei ist der Unterschied zwischen den älteren und jüngeren Tieren beeindruckend: die Jungen sind sehr unsicher und lassen sich leicht verscheuchen, auch wenn sie immer wieder versuchen einen Angriff zu starten. Die älteren Löwen sind total unbeeindruckt und liegen nahezu entspannt auf dem Boden, währen dnur 2 m weiter ein junger Löwe von den mächtigen Bullen verscheucht wird.

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Nachdem die Löwen schließlich aufgegeben haben, sind sie äußerst schnell in den Wald/Busch verschwunden. Wir sind überglücklich, dass uns Botswana noch eine solch eine tolle Sichtung geschenkt hat und fahren weiter. Wir fahren nochmals zu dem Leoparden, den wir am Vortag in der Nähe der Serondela Picknick Site gesehen haben, finden aber nur seine Beute vor. Weil trotzdem viel los war und wir nicht die besten Erinnerungen an diese Stelle vom Vortag hatten, fahren wir weiter. Am Tag zuvor kamen neue Gäste an die Campsite 4 direkt neben unserer an und in einem Gespräch haben wir erfahren, dass in der Nähe des Kalwesi Valley Waterholes ein großes Rudel Löwen eine Giraffe gerissen haben. Diese Löwen wollten wir suchen und tatsächlich konnten wir sie problem und schnell finden. Hier waren natürlich auch einige weitere Autos vor Ort, die uns direkt gezeigt haben, dass wir hier richtig sind.
Wir hatten auf unserer Reise unglaublich viele und vor allem schöne Löwensichtungen und nach dem, was wir erlebt haben, war diese Sichtung so gar kein Highlight. Wir haben 10 Löwen gezählt, die allesamt völlig fertig mit der Welt im Schatten lagen. Sie sahen so aus, als wären sie absolut nicht mehr in der Lage sich ordentlich zu bewegen, weil sie so voll gefressen waren. Trotzdem war die Situation eindrucksvoll.

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Danach sind wir zum Gate gefahren. Auf dem Weg hatten wir weiteres Sichtungsglück und haben einen Sable Antilopen beim Trinken gesehen. Auch für alle weiteren Tiere haben wir uns nochmal besonders Zeit gelassen und genossen.

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Als wir den Park verlassen haben, haben wir noch im Supermarkt eingekauft - vor allem, weil wir zu Beginn deutlich zu wenig Rusks gekauft hatten und noch welche haben wollten. Außerdem haben wir ein paar Souvenirs an den Straßenverkaufsständen gekauft.
Die weitere Fahrt bis nach Senyati war kein Problem, die Straße gut ausgebaut und das letzte Stücke durch Tiefsand war kein Problem.
Das Einchecken war auch kein Problem und nach einer kurzen Dusche mussten wir schon weiter zu unserem Sunset Cruise. Weiter geht's im nächsten Teil.
Themenstarter31 Beiträge · seit 202524. Okt. 2025 ·
ElenaHanak schrieb:Faszinierende Tiersichtungen und wunderschöne Bilder! Jetzt hat euch Botswana im Griff – genau so hat es das Universum geplant 😉
lg Elena
Ja, das stimmt, nach dieser Reise ist die Messlatte ziemlich hoch 🙂 Ganz besonders die Atmosphäre und Ruhe in Botswana haben uns sehr gut gefallen!
Themenstarter31 Beiträge · seit 202524. Okt. 2025 ·
31.08.25 - Ihaha -> Senyati Teil 2

Gestern war ich ein wenig zu voreilig, denn nachdem wir in Senyati angekommen waren, haben wir vor unserer Weiterfahrt an die Riverfront noch das Auto bestmöglich aufgeräumt, geputzt und die meisten Sachen zusammen gepackt, da wir unser Auto am nächsten Tag abgeben mussten.
Unseren Sunset Cruise haben wir direkt bei African Bush Lovers Safari gebucht. Dort hat er P490 pro Person gekostet und wir konnten die Permit für den Nationalpark verwenden, die wir bereits hatten. Wir sind relativ pünktlich zur vereinbarten Zeit um 15:00 Uhr an der Bootstation angekommen, wo man bereits auf uns gewartet hat, denn eigentlich hätten wir schon 30 Minuten früher da sein sollen, allerdings hatte man vergessen uns das mitzuteilen. Das war aber kein Problem und dafür ging es auch schnell los. Wir haben noch eine Kiste mit kalten Getränken erhalten und ein älteres Pärchen war so nett und hat sich extra umgesetzt, sodass wir nebeneinander sitzen konnten - und das ohne zu fragen. Super!
Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung und einem Stopp am Parkeingang ging es los. In den 3 Stunden wird die Sidudu/Kazakili Island umfahren. Unser Fahrer hat sich alle Mühe gegeben für alle Insassen des Bootes bestmögliche Sicht auf alle Tiere zu ermöglichen und hat gerne alle Fragen beantwortet. Wir hatten eine durchaus schöne Fahrt und haben allerlei Tiere gesehen.

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Die andere Perspektive ist für uns eine schöne Alternative aber wir merken schnell, dass wir doch eher Fan der Game Drives an Land sind. Trotzdem können wir jedem nur empfehlen einen Sunset Cruise einmal zu machen, es ist eine wirklich schöne Tour.

Nach dem Sunset Cruise haben wir uns zurück auf den Weg nach Senyati gemacht, wo wir in der Bar noch eine Pizza gegessen und etwas getrunken haben. Auch am Wasserloch waren noch ein paar Elefanten, denen wir gespannt beim Trinken zugesehen haben. Aber wir vermissen das Lagerfeuer und die Stille in tieferer Wildnis jetzt schon. Danach legen wir uns für die letzte Nach in Botswana schlafen.

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Themenstarter31 Beiträge · seit 202524. Okt. 2025 ·
01.09.25 - Senyati -> Pioneers Lodge Teil 1

Auch am heutigen Tag sind wir früh aufgestanden, haben nochmal in Ruhe gefrühstückt und haben die letzten Sachen sortiert. Bei der Vorbereitung des Frühstücks sind wir dann erstmals in diesem Urlaub Opfer von Diebstählen geworden. Als wir die Heckklappe öffnen, kommt aus dem Nichts ein Pavian, springt ins Auto und schnappt sich eine Packung Müsli. Nach einem ersten Schreck sind wir eigentlich ganz froh, hatten wir doch den Rest des Urlaubs Glück, dass wir in keinem der Camps auch nur einen Affen gesehen haben und, dass er sich nur eine Packung Müsli geschnappt hat. Danach hat er uns auch in Frieden gelassen und hat die anderen Gäste des Camps terrorisiert.
Gegen 7 verlassen wir das Camp und suchen einen Abnehmer für unsere restlichen Lebensmittel und sonstigen brauchbaren Gegenstände. Wir finden ein paar Kinder am Spielen und geben Ihnen alles, was wir abgeben können. Sichtlich erfreut danken sie uns und wir fahren mit einem Tankstopp direkt zu Bushlore.
Weil wir noch etwas zu früh dran sind und Bushlore erst um 8 Uhr öffnet, müssen wir noch einige Zeit vor den Toren warten, bevor wir eingelassen und das Auto ohne weitere Probleme abgeben können. Direkt bei Bushlore wurden wir mit kleiner Verspätung abgeholt und zur Grenze nach Simbabwe gebracht. Zu unserer Freunde geht der Grenzübergang extrem schnell und wir sind kurz nach 10 schon in Victoria Falls in der Pioneers Lodge angekommen.
Hier werden wir herzlich begrüßt und uns wird sprichwörtlioch jeder Handgriff abgenommen - und schon jetzt merken wir, dass wir das eigentlich gar nicht wollen.
Nach einem kurzen Willkommensgruß inkl. dem wohl besten Eistee, den wir je getrunken haben, wurden wir ins Zimmer gebracht. Die Anlage ist sehr schön und wir fühlen uns insgesamt wohl.

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Nachdem wir uns frisch gemacht haben, sind wir zurück an an die Rezeption gegangen und haben für heute Abend ein Taxi gebucht, das uns zum Abendessen zum Baines Restaurant bringen sollte und wir haben darüber hinaus eine Buchungsanfrage die angebotene Reitsafari im Zambezi National Park angefragt, da uns das Reiten in Maun so gut gefallen hat. Dann haben wir uns noch erkundigt, wie wir am besten zu den Victoria Falls kommen. Ein wenig überrascht sind wir von der Aussage, dass der Weg zu Fuß sogar im Dunkeln sicher sei. Wir hatten uns über Victoria Falls im vorhinein sehr wenig informiert und sind aufgrund der Lage in Zimbabwe davon ausgegangen, dass es dort angespannter sei, als in Botswana und auch in Südafrika, aber vor Ort wurden wir äußerst positiv überrascht, was diese Belange angeht.
Wir entscheiden uns für den Fußweg zu den Falls, der ungefähr 30 Minuten gedauert hat. Auf dem Weg freuen wir uns m,ehrmals darüber, dass wir Warzenschweine an überraschenden Stellen ruhen sehen.

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Themenstarter31 Beiträge · seit 202524. Okt. 2025 ·
01.09.25 - Senyati -> Pioneers Lodge Teil 2

Der Eintrittspreis in den Victoria Falls National Park ist schon ziemlich happig. Auch interessant ist der sehr einfache Umrechnungskurs: 50$, 50€ oder 50 Pound. Wir bestehen darauf in Dollar zu bezahlen und werden eingelassen.
Die Parkanlage ist sehr schön und da wir durch zahlreiche Reisen nach Norwegen schon ein wenig wasserfallgesättigt sind, ist vor allem der schmale Streifen Regenwald entlang des Wasserfalls unser Highlight. Auch einige wunderschöne Vögel, die wir bisher noch nie gesehen haben und die wir leider nicht geschafft haben zu fotografieren, sehen wir. Als Abschluss gibt es noch einen Brownie im Cafe und dann gehen wir den Weg zurück. Die für Afrika bekannten aufdringlichen Verkäufer versuchen uns auf dem Rückweg ganz besonders etwas zu verkaufen und auch von ein paar zwielichten Gestalten kriegen wir etwas(vermutlich Drogen?) angeboten.

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Zurück in der Lodge fragen wir nach unserer Buchung für das Reiten und man teilt uns mit, dass sich hierzu noch keine Neuigkeiten ergeben haben. Das Taxi für heute Abend bestätigt man uns aber. Nach einer Dusche und ein wenig Entspannung im Zimmer, machen wir uns auf den Weg zum Abendessen, das Taxi sollte vor der Lodge auf uns warten und als wir die Rezeption passieren, fragen wir nochmals nach unserer Buchung für den nächsten Morgen zum Reiten. Wieder vertröstet man uns und verweist darauf, dass sie bis 22 Uhr bescheid bekommen. Dann gehen wir raus und warten auf das Taxi.. und warten.. und warten.. Dass die Afrikaner nicht unbedingt für ihre Pünktlichkeit bekannt sind, wissen, aber nach über einer halben Stude fragen wir an der Rezeption nochmal nach, wo das Taxi denn bleibt. Vor allem, weil wir beim Restaurant extra nach einem Tisch mit guter Sicht angefragt haben, wollten wir dort zum Sonnenuntergang sein.
An der Rezeption hat zwischenzeitlich ein Personalwechsel stattfgefunden und die sehr nette Mitarbeiterin ruft nach unserer Nachfrage direkt beim Taxiunternehmen an und es stellt sich heraus, dass gar kein Taxi für uns bestellt wurde. Glücklicherweise war nur wenige minuten später das Taxi da und wir können endlich los. Auf die Nachfrage nach dem Preis erleiden wir den nächsten Schrecken: ganze 10 Dollar soll die etwa 9-minütige Fahrt kosten. Wir handeln 15 Dollar für die Hin- und Rücktour aus und einigen uns auf eine Abholzeit mit dem netten Fahrer.

Leider haben wir es nur noch in der Dämmerung in Baines Restaurant geschafft, das aber trotzdem einen tollen Blick direkt über den Zambezi River bietet. Wir bestellen das Venison of the Day - Eland - und ein Straußenkebap und sind begeistert vom essen und auch den Getränken. Inkl. üppigem Trinkgeld bezahlen wir hier 70 Dollar für wirklich hochwertige Speisen und sind damit zufrieden.

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Unser Fahrer holt uns auf die Minute püntktlich zur verabredeten Zeit ab und hat sich dafür ein Trinkgeld verdient. In der Lodge stellen wir unsere übliche Frage nach dem Reiten und wir werden weiterhin vertröstet, dass sie uns immer noch nichts dazu sagen können. Deswegen wird uns immer klarer, dass das nichts werden kann und wir schauen uns selbstständig im Internet um, was wir so spontan noch für morgen früh buchen könnten. Die einzige Alternative scheint ein Game Drive im Zambezi Nationalpark zu sein. Gegen 22 Uhr gehen wir ein letztes mal zur Rezeption, wo wir dann schließlich die Bestätigung kriegen, dass das Reiten am nächsten Morgen nicht klappt. Enttäuscht und irgendwie auch ein wenig verärgert gehen wir zurück ins Zimmer. Wahrscheinlich vor allem, weil es mit dem Taxi nicht geklappt hat und wir so oft vertröstet wurden, hatten wir ein wenig den Eindruck, dass man nicht besonders viel Engangement investiert hat, um diese Aktivität zu buchen. Wir wurden in der Stadt angesprochen, ob wir Aktivitäten buchen wollen und auch unser Fahrer, der uns von der Grenze in die Lodge gebracht hat, war sehr bemüht uns eine Aktivität zu verkaufen. Das war zwar auch wegen der Aufdringlichkeit und der stetigen Empfehlung ausgerechnet die teuersten Touren zu buchen etwas nervig, aber im nachhinein sind wir sicher, dass die Motivation an diesen Stellen möglicherweise größer gewesen wäre, die Reitsafari zu ermöglichen.
Wir buchen noch über GetYourGuide den Gamedrive für den nächsten Morgen - allerdings ohne Bestätigung, sodass wir nicht sicher sind, ob uns morgen früh tatsächlich jemand abholt. Dann fallen wir müde ins Bett.

Fazit Senyati Safari Camp:
Wir haben im viele super Bewertungen für das Senyati Safari Camp gelesen und unser Reisebüro hat uns hier 3 Nächte vorgeschlagen. Entsprechend hoch waren die Erwartungen für das Camp, die sich für uns überhaupt nicht erfüllt haben. Vielleicht lag das auch an einer falschen Erwartungshaltung, aber wir würden eigentlich nicht nochmal hier buchen, wenn es keine zwingenden Gründe dafür gäbe. Die Camps sind ziemlich nah beieinander, die Autos stehen vor Ort schon fast direkt nebeneinander, die Dusche und der Kochbereich sind bestenfalls in Ordnung, in jedem Camp in den Nationalparks waren die Sauberkeit und der Zustand mindestens genauso gut. Natürlich ist die Bar mit dem Wasserloch super und wirklich etwas besonderes. Auch die Möglichkeit etwas warmes zu essen ist sicher für einige wichtig. Für uns und unsere Ansprüche war ein Zwischenstopp in Kasane eigentlich nicht nötig und für zukünftige Reisen würden wir Kasane streichen. Eine Abgabe des Autos um 8 Uhr oder 9 Uhr bei Bushlore müsste problemlos auch mit einer Anreise aus Ihaha direkt funktionieren. Wichtig ist aber natürlich, dass man aus Senyati andere Möglichkeiten (Tagestrip Vic Falls, Sunset Cruise etc.) hat. Kann man also durchaus machen, aber wir würden aufgrund usnerer persönlichen Vorlieben eher eine weitere Nacht in Ihaha vorziehen.
Themenstarter31 Beiträge · seit 202529. Okt. 2025 ·
02.09.25 - Pioneers Lodge Teil 1

Früh morgens gegen 5 Uhr stehen wir auf und hoffen auf eine Bestätigung für unseres gebuchten Gamedrive. Leider kam nichts und wir haben uns fertig gemacht und gehofft, dass wir abgeholt werden. Wir sind recht früh dran, als wir vor dem Hotel warteten und weil es deutlich kälter ist, als angenommen, bin ich nochmal zurück gegangen und habe mir mehr angezogen. Da wir diese Tour nicht geplant hatten und deswegen nicht damit gerechnet haben in einem OSV mitzufahren, hatten wir nicht genügend warme Sachen mit. Als ich wieder zurück vor das Hotel kam, wurden wir tatsächlich abgeholt und waren die einzigen Kunden im Fahrzeug - wir hatten also eine Privattour. Unser Guide erzählt uns, dass es im Zambezi National Park im Wesentlichen zwei Gebiete gibt: Die Waterfront - besonders gut für Bird Watching und den Inlandteil - besonders gut, wenn man große Tiere sehen will. Vom Hotel aus ging es zunächst zu einem Gate, um die Nationalparkgebühren zu bezahlen und dann ging es nochmal an eine anderes Gate hinein in den Nationalpark. Kontrovers fanden wir, dass direkt neben dem Eingang Zuggleise liegen und der Zug ohne Abgrenzung direkt durch den Nationalpark führt. Auf Nachfrage erzählt uns unser Guide, dass tatsächlich gelegentlich Unfälle mit Wildlife passieren, zuletzt vor ein oder zwei Jahren ein Zusammenstoß mit Elefanten. Ziemlich schade, dass man hierfür keine bessere Lösung gefunden hat. Der Weg bis hierhin war ziemlich lang, wir haben von der Abholung bis zum Parkeingang ziemlich genau 1,5 Stunden gebraucht und haben gehofft, dass diese Zeit nicht zu den 3 h des gesamten Gamedrives zählt.
Als wir halb erfroren durch das Gate fahren, sind wir schon sehr gespannt, was wir heute sehen werden. Uns war von Anfang an bewusst, dass der Zambezi National Park nicht vergleichbar mit dem Okavango Delta oder dem Chobe sind, aber ein wenig überrascht sind wir doch, als uns der Guide erzählt, dass er in den 10 Jahren, in denen er fast täglich in diesen Nationalpark fährt, erst einmal Löwen gesehen hat. Natürlich wurden auf GetYourGuide vor allem Bidler von Leoparden und Löwen gezeigt - vielleicht ein wenig irreführend. Dafür erzählt uns unser Guide, dass es auf Nachtfahrten wohl relativ wahrscheinlich sei Leoparden zu sehen.
Tatsächlich fahren wir ziemlich lange durch den Park ohne ein Tier zu sehen. Auch landschaftlich haben wir bereit schönere Ecken von Afrika gesehen. Nach ein paar Minuten sehen wir aber unser Tier: Warzenschweine in tollem Licht.

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Kurze Zeit später entdecken wir ein Steinböckchen zwischen dem hohen Gras.

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Ein kleines Stück weiter an einem Wasserloch sehen wir Kudus und das erste und auch ein anderes Auto (von insgesamt nur zwei) im Nationalpark. Die Familie im Auto erzählt uns, dass den Weg weiter eine große Herde Büffel ist, zu denen wir fahren wollen.

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Kurze Zeit später läuft ein Gnu über die Straße. Hierbei ist der Grund für uns ziemlich kontrovers, er ist nämlich ziemlich sicher vor dem, was auf unserer linken Seite vor sich geht, weg gelaufen. Dort haben wir einen Traktor entdeckt, der das Gras im Nationalpark geschnitten hat. Auf Nachfrage bei unserem Guide macht man das, um die Sichtungen auf Gamedrives zu verbessern. Wir wissen nicht so recht, wie wir das finden sollen.

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Nicht viel weiter fahren wir an Zebra vorbei und finden die Herde Büffel, bei denen wir eine Pause einlegen. Es gibt Tee, Kaffee und Muffins. So langsam wird es auch wärmer und wir tauen auf.


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Nach der Pause merken wir deutlich, dass unser Guide zurück möchte und er fährt viel schneller direkt zum Gate zurück. Wir passieren nochmal die Zebras und an einem Wasserloch sehen wir weitere Zebras und ein paar Affen.

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Danach geht es zurück zu unserer Lodge. Wir bedanken und bei unserem Fahrer und gehen zurück ins Zimmer. Gekostet hat der Gamedrive pro Person ca. 85€.
Da wir nicht mehr so viel Bargeld hatten, haben wir recherchiert, was man so machen könnte, ohne ein Taxi zu nutzen und fanden auf Google das Vulture feeding in der Victoria Falls Safari Lodge. Die Bewertungen waren vielversprechend und wir machten uns zu Fuß auf den Weg dorthin. Als wir ankamen, hatten wir noch genügend Zeit an der Bar ein Getränk zu trinken und die Aussicht über das Wasserloch zu enießen. Schon jetzt flogen viele Geier über uns, denn sie waren schon daran gewöhnt, dass es hier ausnahmslos jeden Tag um 13 Uhr Futter gibt.

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Kurz bevor es losging, wurden alle Interessierten abgeholt und es gab eine kleinen Vortrag über die Geier. In dem Gebiet lebten insgesamt 8 verschiedene Geierarten und alle von ihnen sind stark vom Aussterben bedrohnt. Wie wir erfahren war der Grund dafür vor allem, dass die Landwirte zum Schutz vor großen Raubtieren die Leichen ihrer Tiere mit Gift versetzt haben, sodass die Löwen (oder andere Raubtiere) lernen, dass Nutztiere kein gutes Jagdziel sind. Dabei hat man aber nicht bedacht, dass auf ein paar Löwen, die vergiftet werden, hunderte, manchmal sogar tausende Geier betroffen sind und binnen kürzester Zeit sterben.
Danach ging das Schauspiel los und es war durchaus interessant den Konkurrenzkampf um das wenige Essen zu beobachten.


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Danach ging es für uns zurück in die Lodge, wo wir schon bald für einen Dinner Cruise abgeholt wurden.
Themenstarter31 Beiträge · seit 202529. Okt. 2025 ·
02.09.25 - Pioneers Lodge Teil 2

Um 16:20 Uhr wurden wir pünktlich mit einem Bus abgeholt und mit einigen Zwischenstopps an den Hafen gebracht. Dort sind wir auch schnell an Bord der Zambezi Breeze gegangen. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los. Serviert wurde ein 4-gänge Menü. Zum Glück hatten wir uns die Karte schon vorher angesehen, denn für unseren Geschmack viel zu früh hat man schon nach unserer Entscheidung gefragt. Wir bestellen die Suppe des Tages - eine Kartoffelsuppe und für Jana gibt es als Hauptspeise ein Rinderfilet und ich entscheide mich erneut für das Straußenfilet. Getänke waren all Inclusive und die Auswahl war riesig.
Die Strecke auf dem Fluss, die wir gefahren sind, war zwar weniger tierreich als in Kasane, aber landschaftlich hat es uns hier besser gefallen.

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Der Service war super und das essen war lecker. Nicht ganz so gut, wie am Tag zuvor, aber durchaus gut. Insgesamt war es ein wirklich schöner Abend und wir würden diese Tour wahrscheinlich der Tour in Kasane vorziehen, wenn man die Wahl hat. Natürlich ist das ganze aber mit etwa 80€ pro Person teurer, aber hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis ziemlich gut. Am Ende der Tour werden wir noch mit einem Abschiedstanz/-gesang verabschiedet und mit dem Bus zurück zur Lodge gefahren. Wir fallen ins Bett und schlafen wir ein Stein.

03.09.25 - Abreise
An diesem Tag können wir ausschlafen, denn unser Transfer zum Flughafen kommt erst um 9:30 Uhr. Da am Vortag das Flühstück ausgefallen ist, freuen wir uns umso mehr und haben die Hoffnung, dass es hier genauso gut ist, wie in Südafrika, wo wir eigentlich ausnahmslos in jeder Unterkunft excelltes Frühstück bekommen haben, das wir in keinem Land der Welt bisher vergleichbar so hatten. Leider war das Frühstück auch nicht auf diesem Niveau, aber alle male ziemlich gut und die Auswahl ist groß. Sogar Blaubeerpfannkuchen werden auf Wunsch frisch gemacht.
Nach dem entspannten Frühstück machen wir uns auf dem Zimmer fertig und sind überpünktlich für unseren Transfer, der aber leider nicht kommen will. Nach über einer halben Stunde Verspätung werden (vollkommen zu unrecht, wir haben noch mehr als genug Zeit bis zum Abflug) etwas unruhig und fragen an der Rezeption nach, ob sie bei unserem Transferdienstleister nachfragen können, was los sei. Und natürlich kommt der Transfer genau in diesem Moment udn wie sich später herausstellt sogar überpünktlich, denn laut Zeitplan des Dienstleisters sollten sie uns erst um 10:15 Uhr abholen. Diese Verschiebung wurde uns scheinbar nur nicht mitgeteilt. Am kleinen Flughafen kommen wir trotzdem sehr zeitig für unseren Abflug um 13:05 Uhr an und haben noch zeit für eine ausgiebige Tour duch die zahlreichen Souvenirshops am Flughafen. Wir kaufen auch noch eine Kleinigkeit und sind ziemlich verwundert, dass man hier nicht mit Karte zahlen kann. Dann ging es nach einer kurzen Wartezeit los für die durchaus lange Heimreise. Von Victoria Falls sind wir mit Ethiopian Air über Gaborone (hier sind wir im Flugzeug sitzen geblieben, das war irgendwie merkwürdig, denn wir haben gesehen, wie der Reinigugnstrupp durch das Flugzeug gezogen ist) nach Addis Ababa nach Rom bis nach München geflogen. Die Flüge waren alle relativ pünktlich und alles ist ohne Zwischenfälle gut verlaufen. Auf der Strecke Addis - Rom haben wir uns recht spät eingecheckt und haben leider keine Sitzplätze mehr nebeneinander reservieren könnenm, aber beim Boarding hat und eine Mitarbeiterin ungefragt neue Plätze direkt nebeneinander zugewiesen, obwohl das Flugzeug restlos ausgebucht war. Da haben wir uns sehr gefreut und würden in Zukunft nochmals bei Ethipioan Air buchen, wenn die Flüge gut passen.

Fazit Victoria Falls und Pioneers Lodge:
Victoria Falls ist eine recht schöne Kleinstadt, in der es uns irgendwie einfach zu teuer war. An jeder Stelle wollte man uns irgendwas verkaufen und die Preise finden wir sogar für europäische Verhältnisse unverschämt überteuert. Trotzdem hat die Stadt einen gewissen Charme und vor allem die Victoria Falls sind einen Besuch wert. Den Zambezi Nationalpark kann man machen - muss man aber nicht. Für uns war es bisher der am wenigsten attraktive Park in dem wir in Afrika bisher waren. Die Mischung aus uninteressanter Landschaft, geringer Tierdichte und erhöhtem Preis war einfach nicht überzeugend. Das kann aber im Waterfront Teil des Parks anders sein. Wie wir hier im Forum schon mehrfach gelesen haben, schließen wir uns der Meinung, dass ein Tagesflug für die Victoria Falls aus Kasane mehr als ausreichend ist.

Pioneerss Lodge:
Die hochpreisige Lodge ist sauber, ordentlich und eigentlich passt hier vieles. Abendessen wäre heir auch möglich, aber wir haben es nicht getestet. Das Personal war sehr zuvorkommend und hat geholfen, wo es kann (wir haben aber festgestellt, dass uns das leider nicht so gut gefällt - aber das ist 100% persönliche Vorliebe und es gibt sicher einige Leute, die so etwas gezielt suchen). Die Zimmer sind extrem hellhörig, aber da wir nur einen Nachbarn hatten und selten im Zimmer waren, hat uns das wenig gestört, aber wir konnten die Nachbarn tatsächlich gut reden hören. Die Buchung von Taxis und Aktivitäten hat überhaupt nicht geklappt und hat mehr Probleme gemacht, als es geholfen hat. Hier hatten wir bestimmt Pech, aber das hat einfach keinen guten Eindruck hinterlassen.

Botswana hat uns von den Reisezielen in Afrika (Tansania & Südafrika) am besten gefallen, auch, wenn die Reisen nicht ganz vergleichbar waren. Jedenfalls ist Botswana das erste der Länder, bei dem wir schon während der Reise festgestellt haben: wir müssen nochmal wieder kommen. Zwar hatten wir sicher überaus viel Glück mit den Sichtungen, aber das spielt bei diesem Gefühl gar nicht so eine große Rolle, denn uns hat das Gesamtpaket aus Abenteuer, Entspannung und Spannung, was der Busch am nächsten Tag für uns bereithält sehr gut gefallen. Wir kommen wieder!