Sesfontein - Elephant Song Campsite- Sesfontein

1 Antworten · 487 Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2025 von Nalain20
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Themenstarter1 Beiträge · seit 202503. Sept. 2025 · #1
Hallo zusammen

Mit dem Motorrad 4 Monate durch Südamerika oder durch die Hochebenen Kirgistans durfte ich schon einige wunderschöne Reisen wagen. Ein highligt ist und bleibt aber Afrika!
Zum ersten mal bin ich 2009 mit den Eltern und meinem Bruder durch Namibia / Botswana gereist, was ein Abenteuer!
Nun verschlägt es mich viele Jahre später mit meiner Freundin im September / Oktober 2025 auf eigene Faust endlich wieder ins südliche Afrika. Normalerweise bin ich mit dem Motorrad auf reisen und werde daher zum ersten Mal mit einem richtigen 4x4 unterwegs sein. Ich bin schon lange im Forum am herumstöbern und bedanke mich bei allen für die ganzen hilfreichen Tipps und Ideen 🙂 Klasse! Danke!

Zur geplanten Reise:
Die ersten 3.5 Wochen werden wir zu viert mit Einem Landcruiser und einem Hilux von Kapstadt bis in die Sossusvlei fahren. Ab da sind wir dann nur noch zu zweit mit einem Auto (Toyota Landcruiser) unterwegs. Von den Sossusvlei fahren wir zur Spitzkoppe - Kaokefeld (Elephant Song) - Etosha - Sambesi - Kasana bis nach Maun.

Der Elephant Song Campsite nahe Sesfontein wurde uns wärmstens empfohlen, also haben wir Anfang Oktober zwei Nächte dort gebucht. Laut meiner Recherche (und euren tollen Beiträgen) habe ich mir folgendes überlegt:

Tag 1. Anfahrt (Rote Strecke auf der Karte):

Am Morgen werden wir in Twyfelfontein starten und nach Sesfontein fahren. Da biegen wir links von der D3706 ab folgen den Tracks bis zum Hoanib Trail Entrance Gate (T4A), das Elephant Song Camp liegt kurze Zeit später auf der linken Seite (auf T4A heisst es Hoanib River Tours?)
Ich sehe die Herausforderung hier im der Powder Dust abschnitt. Da wir von eher weit unten Anreisen bietet sich die schnellste Strecke zum Camp an.

Tag 2. Self Drive Tag Hoanib
Hier stellt sich mir die Frage was im Oktober am besten zu fahren ist (wir sind ja noch keine Profis).

Möglichkeit 1:
Dem Haonib Riverbed Trail Richtung Osten folgen bis zum Amspoor Gorge und das ganze wieder zurück. Scheint sehenswert jedoch würden wir zweimal die gleiche Strecke fahren. In meinen Augen eher was, wenn man dann weiter Richtung Puros fahren würde.

Möglichkeit 2 (Orange Route auf der Karte):
Zum "Manmade Warthole" (T4A) und weiter bis zum Abzweiger Richtung Giribes Plains. Wir folgen dem Trail und kommen zum Signal bei den Giribes Plains. Kurz danach biegen wir auf die D3707 richtung Sesfontein und biegen ach kurzer fahrt auf der D3707 rechts ab. Via Ganamub riverbed Trail fahren wir zurück nach Elephant Song.
Gemäss T4A sind das ca. 100 km und 3h 44min. Die Fahrzeit sehe ich als unrealistisch - aber wir haben den ganzen Tag Zeit, was das ganze wieder relativiert. Hier ist nur die Frage ob wir das mit wenig 4x4 Erfahrung schaffen oder es eher nur Stress bedeutet.

Möglichkeit 3:
Wir fahren nur die Halbe Strecke auf dem Hoanib Riverbed Trail zum Mudorib/Presidents Waterhole welche auf halber Strecke zum Amspoort Gorge ligt. Von da aus dieselbe Strecke zurück nach Elephant Song.
Hier würde man sicher am meisten Zeit für Tiersichtungen haben (sofern das im Oktober auf der Strecke realistisch ist).

Tag 3 (Grüne Route auf der Karte):
Zurück nach Sefontein durch die Powderdust Wüste 😉 (oder eine Alternative)
Eine Überlegung wäre natürlich durch via Ganamub riverbed oder Signalhill nach Sesfontein zu fahren, sofern wir das nicht bereits gesehen haben am Tag 2.

Wir fahren bis Kamanjab und haben uns gegen die Khowarib-Schlucht entschieden (Zeitmangel und alleine unterwegs), obwohl das sicherlich ein Grund ist nochmal dahin zu fahren.


Ich würde mich über eure Einschätzungen und Tipps sehr freuen!
Natürlich werde ich nach unserer Rückkehr versuchen das erlebte mit euch zu teilen!

Danke euch allen nochmals, ich freue mich auf spannende Unterhaltungen 🙂
59 Beiträge · seit 202203. Sept. 2025 · #2
Hallo,

ein paar Kommentare kann ich beitragen, weil wir vor paar Wochen in der Ecke unterwegs waren. Also den Powder Dust kann man auf einer nördlichen Strecke komplett umfahren. Also von Sesfontein kommend nicht direkt in Richtung Hoanib und einige hundert Meter nach Norden Richtung Puros und dann erst nach links abbiegen.
Auf dem Weg raus aus dem Hoanib nach dem Gate einfach immer die linke Spur nehmen und es staubt quasi gar nicht. Hatten da auch Respekt vor, war aber komplett easy.

Wenn ihr den Ganamub mitnehmen könnt, dann solltet ihr das tun. Wir sind über den Ganamub bis zur Pforte vom Hoanib und waren begeistert. Waren komplett allein unterwegs und der Track war easy zu finden. Maps.me war sehr hilfreich.

Gruß,
Holger