Ngoma - Nogatsaa - Khwai

14 Antworten · 876 Aufrufe · gestartet 01. Sept. 2025 von adam976
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Themenstarter32 Beiträge · seit 201801. Sept. 2025 ·
Hallo miteinander

Haben vor, an Tag 1 vom Ngoma Gate nach Nogatsaa zu fahren. Dort ein Tag Pause. Am Tag 3 dann via Savuti (ist optimalste und schnellste Route?) nach Khwai. Trockenzeit.
Ghoha Gate bis Savuti und dann in Richtung Maun haben wir schon gemacht, ist machbar - in 5h die schnellste Zeit für die 230km. Nogatsaa bis Khwai ebenso 230km. Erfahrung gemacht, dass es ab dem Ghoha Gate "anstrengender" wurde, aber gut machbar.

Die Strecke Nogatsaa bis Ghoha Gate kennen wir nicht.
Strecke Ngoma bis Nogatsaa kennen wir nicht.

Wie sind die beiden Streckenabschnitte während der Trockenzeit? Welche Abschnitte die herausforderndsten?
Danke und beste Grüsse
Adam
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2025
170 Beiträge · seit 202001. Sept. 2025 ·
GAIA_Nogatsaa-Ghoha-Savuti.jpg


Hallo Adam,
die Strecke sind wir vor etwa 10 Jahren gefahren – wir haben damals die Cutline genommen.

Im Bild ist 1 (N) – Nogatsaa Campsite markiert. Von Kreuzung 3 bis Ghoha Gate 2 führt die Cutline – etwa 45 Minuten bis 1 Stunde Fahrzeit, man kann dort mit ca. 50 km/h fahren, da sie entlang der Parkgrenze verläuft. Damals war die Straße in sehr gutem Zustand, wie es heute aussieht, weiß ich leider nicht.

Wichtig: Am Abzweig (3) ist die Straße kaum sichtbar – ohne Satellitenbilder weiß man nicht, wohin man fahren soll. Wir haben OruxMaps mit Google-Satellitenbildern oder GaiaGPS (siehe Screenshot) genutzt. Problem sind die vielen kleinen Pans: Wenn dort wenig befahren wird, ist die Spur kaum erkennbar.

Von 3 bis 5 ist es ebenfalls schwierig, weil die Straße an manchen Stellen weggespült war. Teilweise ist sie in eine Flussschlucht abgerutscht. Dort braucht man Mut – und muss mit Schwung durch. An einer Stelle war ich so erschrocken, dass ich ausgestiegen bin, aber mein Partner hat es tapfer gemeistert. Wie es heute aussieht, kann ich nicht sagen.

Wenn du in Nogatsaa bist, frag am besten die Managerin, wie die aktuelle Route ist. Ich glaube, sie fahren meist über Kachikau nach Ghoha Hills (5 → 6). 2024 war es Ketshele – du kannst sie auch direkt via WhatsApp unter +267 71 456 594 kontaktieren, sie ist sehr freundlich.

Auf jeden Fall ist die Strecke ziemlich „sportlich“.
Von Savuti nach Mababe: ca. 2–2,5 Std.
plus 0,5–1 Std. bis zur Campsite in Khwai (je nach Lage)
dann Savuti–Ghoha Gate: ca. 2,5 Std.
plus 1 Std. Cutline
plus ca. 2 Std. entlang des Flusses.
➡️ Insgesamt sollte man also mit mindestens 8 Stunden rechnen.

Ich schreibe gerade einen Reisebericht, Episode 7 handelt von Nogatsaa. 2024 sind wir allerdings nicht durch Chobe nach Savuti gefahren, sondern zurück nach Muchenje:
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306259-wasser-mit-den-loewen-teilen-bots-zim-2024.html?start=12
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2025
Themenstarter32 Beiträge · seit 201801. Sept. 2025 ·
Liebe Elena

Vielen Dank für die wertvollen Tipps!

Was für Hammer Fotos beim Reisebericht. Ich lasse mich noch davon inspirieren. Danke!

Beste Grüsse
Adam
577 Beiträge · seit 200603. Sept. 2025 ·
Hallo,
ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso ihr von Nogatsaa die cutline über das Ghohagate nach Savuti und weiter nach Kwai wollt. Von Nogatsaa geht es m.W. direkt zunächst nördlich vom Flussbett, dann nach Durchquerung südlich direkt nach Savuti. Das war 2009 unsere Strecke. Landschaftlich nach meiner Ansicht die schönste im ganzen Chobe.
Von Ngoma nach Nogatsaa: wir sind damals von Kasane kommend etwa 25 km hinter Kasane (auf Höhe einer Feuerschneise zum Chobefluss) nach links Richtung Nogatsaa abgebogen. Wir sind zuerst bis zum Militarycamp gefahren (es gibt vorher aber einen Abzweig nach Westen), dann von dort die o.g. Strecke nach Savuti. Ich glaube, die Nogatsaalodge gab es da noch nicht, nur ein Camp kurz vor Savuti. Fahrzeit weiß ich nicht mehr, wir sind von Kasane früh abgefahren und mit allen Stopps spätnachmittags angekommen.
steinbeißer
170 Beiträge · seit 202003. Sept. 2025 ·
steinbeisser schrieb:Hallo,
ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso ihr von Nogatsaa die cutline über das Ghohagate nach Savuti und weiter nach Kwai wollt. Von Nogatsaa geht es m.W. direkt zunächst nördlich vom Flussbett, dann nach Durchquerung südlich direkt nach Savuti. Das war 2009 unsere Strecke. Landschaftlich nach meiner Ansicht die schönste im ganzen Chobe.
Von Ngoma nach Nogatsaa: wir sind damals von Kasane kommend etwa 25 km hinter Kasane (auf Höhe einer Feuerschneise zum Chobefluss) nach links Richtung Nogatsaa abgebogen. Wir sind zuerst bis zum Militarycamp gefahren (es gibt vorher aber einen Abzweig nach Westen), dann von dort die o.g. Strecke nach Savuti. Ich glaube, die Nogatsaalodge gab es da noch nicht, nur ein Camp kurz vor Savuti. Fahrzeit weiß ich nicht mehr, wir sind von Kasane früh abgefahren und mit allen Stopps spätnachmittags angekommen.
steinbeißer
Lieber Steinbeisser,

du hast völlig recht – landschaftlich sollte die Strecke wirklich sehr schön sein. Aber ihr seid 2009 dort gefahren, also vor mehr als 15 Jahren. Die Frage ist, wie der Zustand heute aussieht und ob dort in letzter Zeit überhaupt jemand entlanggefahren ist.

2011 gab es einen tragischen Vorfall: Ein Paar blieb auf der Strecke von Nogatsaa nach Savute im Sand stecken. Der Mann machte sich auf den Weg, um Hilfe zu holen, verschwand aber spurlos. Seine Frau blieb über eine Woche im Auto, bis sie schließlich gefunden wurde – sie überlebte.

Man kann diese Strecke fahren, aber nur im Konvoi oder mit Satellitentelefon. Ich denke, es ist am besten, direkt bei der Managerin von Nogatsaa nachzufragen, ob die Route aktuell überhaupt machbar ist.

Ich habe oft bemerkt: Schon wenn eine Straße nur ein Jahr nicht befahren wird „verschwindet“ sie – die Natur holt sich ihren Platz schnell zurück. Deshalb könnte die Umfahrung deutlich schneller und sicherer sein.
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
8’797 Beiträge · seit 201003. Sept. 2025 ·
Ich kann nur etwas zur Strecke Savuti => Zweizwe (bis zur dortigen HATAB Campsite und zurück) sagen, wir sind dort im April 2017 gefahren, davor gab es viel Regen.


IMG_2022b.JPG


Wir sind im Tiefsand steckengeblieben, die Tiere waren schreckhaft, es kam uns eine Antipoaching-Truppe entgegen und die Spuren war auch auf Breite von großen Fahrzeugen ausgefahren, wenn sie denn ausgefahren waren. Teilweise waren sie sehr hoch zugewachsen.

IMG_1423.JPG


Ich hatte mir damals aufgeschrieben, dass wir ca. 2 bis 2,5 Stunden gebraucht haben ( das war mit einem Landcruiser mit Anhänger von Bushways), der Großteil der Strecke war öde, da durch Mopanegebüsch. Erst in der Gegend der Makaba- und Zweizwe-Pan wurde es landschaftlich interessanter, wobei damals die Pfannen teilweise Wasser hatten und somit auch die entsprechenden Vögel vor Ort waren.

Wie der Abschnitt von Zweizwe bis Nogatsaa ist, weiß ich nicht, aber ich denke, er wird sehr selten gefahren. Die Gäste der Lodge kommen in der Regel von Norden (Transferzeit ca. 2 Stunden).

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2025
Themenstarter32 Beiträge · seit 201803. Sept. 2025 ·
So wie ich das sehe, hat auch Google diese Cutline drin, d.h. rüber zum Ghoha Gate. Das bedeutet, dass diese Strecke offenbar öfters abgefahren wird (Personen, die dort arbeiten z.B.).

Danke!

Beste Grüsse
Adam
8’797 Beiträge · seit 201003. Sept. 2025 ·
adam976 schrieb:So wie ich das sehe, hat auch Google diese Cutline drin, d.h. rüber zum Ghoha Gate. Das bedeutet, dass diese Strecke offenbar öfters abgefahren wird (Personen, die dort arbeiten z.B.).
Danke!
Beste Grüsse
Adam
Ah, jetzt hab ich es erst richtig gelesen - du willst eh die Cutline von Nogatsaa zum Goha Gate fahren und nicht untenrum. Dann vergiss meinen Beitrag einfach 😄 . Hab mich durch den Beitrag von steinbeisser durcheinander bringen lassen.... 😗

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2025
Themenstarter32 Beiträge · seit 201803. Sept. 2025 ·
Champagner schrieb:
Ah, jetzt hab ich es erst richtig gelesen - du willst eh die Cutline von Nogatsaa zum Goha Gate fahren und nicht untenrum. Dann vergiss meinen Beitrag einfach 😄 . Hab mich durch den Beitrag von steinbeisser durcheinander bringen lassen.... 😗
LG Bele
Nein, nein, keinesfalls! Durch eure Erfahrung möchte ich herausfinden, welche Route optimal ist und vor allem safe. Deshalb: gerne schreiben, welche Strecke gut, wie, wo, was und warum 😉

Danke!

Beste Grüsse
Adam
577 Beiträge · seit 200604. Sept. 2025 ·
Anb das Hatab Camp erinnere ich mich ach noch, das war für uns damals die erste Begegnung nach dem Militärcamp. Die Strecke am Fluss entlang (mal näher, mal mit etwas Abstand) war genau der schönste Teil, vor Savuti, oder der Mababe, nun von der eher unüblichen Seite aus, war dann tatsächlich etwas öder, aber immer noch interessant. Ja, die Verhältnisse ändern sich natürlich. Aber da es dort diverse Camps gibt, wird auch gefahren.
Bei nasser oder gar matschiger Piste wäen wir auch nicht gefahren, man muss immer vor Ort die Verhältnisse erkunden und Pläne ändern, wenn nötig.
Nicht alle Europäer haben den "Spirit" mancher Südafrikaner, die offenbar richtig Spass daran haben, bei widrigen Bedingungen mit Großfamilie und Trailern die "verrücktesten" Pisten zu fahren. Und das muss ja auch nicht sein, vor allem mit Leihwagen. Dennoch frage ich mich öfters, weshalb immer mehr Europäer nun unbedingt als Selbstfahrer durch afrikanische Parks fahren wollen - selbstverständlich "save". Jeder wie er/sie will und Adam hat sicher auch gute Gründe. Allerdings würde ich nicht für eine Nacht Camping von Ngoma nach Nogatsaa und dann entlang der Cutline zum Ghoha und Savuti/Kwai fahren. Die Nacht würde ich in Savuti verbringen und die eingesparte Fahrzeit mit ausgiebigen Beobachtungen.
steinbeisser
Themenstarter32 Beiträge · seit 201804. Sept. 2025 ·
steinbeisser schrieb:
Nicht alle Europäer haben den "Spirit" mancher Südafrikaner, die offenbar richtig Spass daran haben, bei widrigen Bedingungen mit Großfamilie und Trailern die "verrücktesten" Pisten zu fahren. Und das muss ja auch nicht sein, vor allem mit Leihwagen. Dennoch frage ich mich öfters, weshalb immer mehr Europäer nun unbedingt als Selbstfahrer durch afrikanische Parks fahren wollen - selbstverständlich "save". Jeder wie er/sie will und Adam hat sicher auch gute Gründe. Allerdings würde ich nicht für eine Nacht Camping von Ngoma nach Nogatsaa und dann entlang der Cutline zum Ghoha und Savuti/Kwai fahren. Die Nacht würde ich in Savuti verbringen und die eingesparte Fahrzeit mit ausgiebigen Beobachtungen.
steinbeisser
Wir bleiben mehrere Nächte in Nogatsaa. Danach gehts irgendwie (wir sind dabei noch herauszufinden welche die optimale Fahrstrecke ist) nach Khwai wo ebenfalls mehrere Nächte verbracht werden. Safe sollte eine Fahrt sein - macht auch Sinn - wenn ich mit dem Paraglider unterwegs bin oder in Höhlen tauche, schaue ich zu, dass ich möglichst nicht draufgehe, um nochmals mit dem Paraglider unterwegs zu sein, oder zu tauchen 😉 Savuti wäre super, leider ist dort gerade alles ausgebucht. In Savuti sind wir vor paar Jahren gewesen, wir versprechen uns von Nogatsaa auch gute Sichtungen. Übrigens fahren wir immer selbst - genau das macht den Reiz aus. Auf dem Weg nach Khwai fahren wir über Savui und werden dort mehr oder weniger lang uns die Waterholes anschauen.

Beste Grüsse
Adam
609 Beiträge · seit 201004. Sept. 2025 ·
Hallo Adam,
wir waren 2021 im Oktober 4 Tage in der Lodge, wir waren zu viert und damals nach Corona waren wir in der Lodge alleine und hatten einen etwas "günstigeren" Preis. Ich schreibe nur wegen Tiersichtungen in und um Nogatsaa. Vielleicht schreibst du ja nach eurem Aufenthalt was ihr gesehen habt.
Bei uns war es so, dass wir von der Lodge aus nur 3 Gamedrives gemacht haben. Die, was Tiersichtungen anbelangt enttäuschend waren. Es war damals sehr trocken und man hatte das Gefühl dass alles was in der Gegend an Tieren vorkommt sich nur auf dem Lodgegelände aufhält. Das Wasserloch, bzw. eher See war unglaublich, so etwas haben wir noch nie erlebt und wir waren schon in ganz vielen Destinationen in Afrika. Wir haben nach den Safaris beschlossen nur an der Lodge zu bleiben, es war unglaublich: Sable, Roan, Elefanten(über 100), Löwe, Hyäne, Leopard, Serval, die Highlights. Das war Tag und Nacht ein Kommen und Gehen. Wir sind von Kasane aus angefahren und sind am ersten Tag bei Ankunft etwas verspätet angekommen, das lag daran, dass auf dem Weg von der Teerstraße nach Nogatsaa 2 Wasserlöcher sind, und da war auch sehr viel los(Wildhunde), dass wir beschlossen, nach dem Lodgeaufenthalt nochmal ein paar Nächte in Kasane zu bleiben und dann von dort aus mehrmals an die Wasserlöcher zu fahren und dort mehrere Stunden zu verbringen. Wir waren dort immer alleine, da die Leute von Kasane aus ja an die Riverfront fahren.
Ich denke Nogatsaa campen ist sicherlich ein Highlight, aber weniger wegen der Tiersichtungen(die sieht man woanders auch, und muss nicht soviel fahren), sondern wegen der Einsamkeit. Wetter: es darf nicht zu viel geregnet haben, sonst ist da kaum ein Durchkommen. Lodge schließt in der Regenzeit und die Guides meinten, dass es schon vor der Regenzeit vereinzelt problematisch werden kann. Ich glaube Bwana Tucke Tucke warnt auch davor in der Gegend bei langem Regen dort unterwegs zu sein.
Wünsche euch schöne Tage dort. Und bezüglich Sicherheit, ein Satellitentelefon sollte man dort immer dabei haben.
Viele Grüße Wolfgang
Themenstarter32 Beiträge · seit 201804. Sept. 2025 ·
Hippie schrieb:Hallo Adam,
wir waren 2021 im Oktober 4 Tage in der Lodge, wir waren zu viert und damals nach Corona waren wir in der Lodge alleine und hatten einen etwas "günstigeren" Preis. Ich schreibe nur wegen Tiersichtungen in und um Nogatsaa. Vielleicht schreibst du ja nach eurem Aufenthalt was ihr gesehen habt.
Bei uns war es so, dass wir von der Lodge aus nur 3 Gamedrives gemacht haben. Die, was Tiersichtungen anbelangt enttäuschend waren. Es war damals sehr trocken und man hatte das Gefühl dass alles was in der Gegend an Tieren vorkommt sich nur auf dem Lodgegelände aufhält. Das Wasserloch, bzw. eher See war unglaublich, so etwas haben wir noch nie erlebt und wir waren schon in ganz vielen Destinationen in Afrika. ...
Viele Grüße Wolfgang
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht - so ähnlich erging es uns während der Zeit 2021 in Costa Rica (niemand da).
Bin gespannt auf das Wasserloch bzw. die Tierwelt um Nogatsaa - in Savute (Savuti Lodge) ist es vor 6 Jahren sehr spannend gewesen, viele Löwen um die Geländewagen, Wildhunde, Elefanten an der Lodge, Cheetahs beim Mittagsschlaf. Alles auf Game Drives. Wir haben eben vor den Caprivi durchzufahren, bis vor zum Chobe River Camp, dann nach Nogatsaa und dann ins Khwai/Okavango Delta. Jeweils 3 Nächte Nogatsaa und Khwai Gegend).

Beste Grüsse
Adam
577 Beiträge · seit 200605. Sept. 2025 ·
Sorry, im ersten Post schriebst Du von 1 Nacht. Bei drei passt es sicher besser, dennoch würde ich je nach aktuellen Bedingungen die "Flussstrecke" der Cutline vorziehen. Ist aber natürlich wie meistens Einstellungssache 😉.
Sicherheitsbewusstsein ist imer gut, aber es gibt eben auch wie immer Übertreibungen. Ich habe versucht, mit dem Hinweis auf manche südafrikanische Touristen die Bandbreite aufzuzeigen.
Ich frage ich, was Leute bewegt, als Selbstfahrer in die Parks zu fahren. Wenn ich - bei guten Bedingungen - lieber eine Cutline entlang fahre - was soll das? Als Notlösung sicher ok! Aber ich fahre doch nicht in den Chobe, um dann auf autobahnähnlichen Pisten möglichst schnell von A nach B zu kommen.
Ich bin froh, dass wir noch einigermaßen angenehme Bedingungen vorgefunden haben (einige noch ältere werden von noch ursprünglicheren Verhältnissen träumen 😄 . Und die ganz Altvorderen waren mit Hemmingway auf Großwildjagd).
Inzwischen fahren wir nicht mehr nach Bots, auch nicht nach Nam. Es ist zu voll und zu teuer. Immer mehr Leute (damit meine ich jetzt nicht dich, Adam, kenne Dich ja gar nicht) glauben, dieses Abenteuer erleben zu müssen. Sie können sich nicht nass rasieren, brechen jeden Weinkorken ab, wissen nicht, wie man ein Zelt aufbaut und ein Feuer anzündet, kochen Dosengerichte auf dem Gaskocher etc. Zusätzlich muss alles ganz influencergerecht flott gehen, die Effizienz des Vorankommens steht im Vordergrund. Sorry, das ist eine andere Welt 😐
Und sorry, dass ich Deinen Thread gerade "mißbraucht" habe.


steinbeisser
Themenstarter32 Beiträge · seit 201805. Sept. 2025 ·
steinbeisser schrieb:Sorry, im ersten Post schriebst Du von 1 Nacht. Bei drei passt es sicher besser, dennoch würde ich je nach aktuellen Bedingungen die "Flussstrecke" der Cutline vorziehen. Ist aber natürlich wie meistens Einstellungssache 😉.
Sicherheitsbewusstsein ist imer gut, aber es gibt eben auch wie immer Übertreibungen. Ich habe versucht, mit dem Hinweis auf manche südafrikanische Touristen die Bandbreite aufzuzeigen.
...
steinbeisser
Aber - Raststätten gibts doch da im Chobe auf dem Weg, oder? Wo man Pipi machen kann und so... Mit McDonalds - wegen der eiskalten Getränke? Ja, hoch lebe Instagram, aber wie du sagst, viele der Instagram-Fotojäger sind da überfordert. Das haben wir erst vor wenigen Wochen in Mexiko gesehen, die latschen mit FlipFlops durch den Dschungel mit ihren Selfie-Sticks und gehen dabei verloren oder rutschen aus und müssen dann getragen werden... Bei uns in den Bergen sind so viele wie noch nie abgestürzt diesen Sommer - inklusive ihrer iPhone Live-Schalten. Und beim Tauchen machen sie einen Kurs, zappeln wie auf einem Rave 20m tief, brechen alle Korallen ab, verscheuchen alle Tiere, aber Hauptsache die Aufnahmen für TikTok sind gemacht. Ach ja, da bin ich komplett bei dir. Wir sind schon mehrmals in Namibia und Botswana gewesen, es ist jetzt verdammt teuer geworden (haben 2018 für die Lodge schon sehr viel bezahlt, jetzt doppelt so viel) - aber es ist immer noch leerer und angenehmer als woanders.

Beste Grüsse
Adam