powerraupeThemenstarter10 Beiträge · seit 202419. Juli 2025 · #1
Guten Morgen liebe Community. Wir werden in 14 Tagen im Caprivi unterwegs sein. Fahrzeug Toyota Fortuner oder Ford Everest. Vermutlich keine expliziten Geländereifen.
Wie sind aktuell die Bedingungen zum selbstfahrern im Mahango Core, Buffalo Core und Kwando Core.
Machbar mit dem Auto?
Herzlichen Dank und schönes Wochenende.
utaeleonore601 Beiträge · seit 202219. Juli 2025 · #2
Mahango Core ist auf der flusszugewandten Seite absolut entspannt. Buffalo Core ist auf den Hauptwegen ok, ansonsten braucht es 4x4 mit guten Reifen. Ihr bekommt am gate eine Karte, und da wo 4x4 drauf steht stimmt das auch absolut. Delta Pan mit Wasserloch würde ich mit Eurem Auto nicht machen.
Hallo, Also ich würde das mit beiden Autos machen.. Keine Ahnung was für Autos für leichte Feldwege geeignet sein sollen. VG
Kapstrauss63 Beiträge · seit 202319. Juli 2025 · #4
Da schließe ich mich utaeleonora an. Mahango am Fluß ist easy, die andere Seite schwierig und normalerweise mit wenig Tieren. Buffalo Core nur die Hauptwege. Kwando Core würde zumindest ich, nicht mit einem der genannten Fahrzeuge fahren. Grüße Jan
Das interessiert mich ein wenig, da ich ab und an da mal vorm Kaffetrinken gucken fahre.. Ich würde mich an knifflige Situationen erinnern, aber mir fallen keine ein. Was für ein Auto braucht man denn für das Gebiet damitman dieses Gelände beruhigt befahren kann? Nach eurer Erfahrung/Meinung? Das wäre schon wichtig, um mal die Meinungen einschätzen zu können. Ich meine ,wenn ich jemanden frage der Höhenangst hat, wie hoch ich auf einer Leiter steigen kann, dann wird der auch sagen: max. 3 Stufen..... VG Edit: Der Fortuner 4x4 hat Allrad antrieb zuschaltbar, Untersetzung und Differenzialsperre Hinterachse. Mit einer Bodenfreiheit von ca. 21cm.... Und dann kann man da nicht hin?
den Fortuner gibt es auch als 2x4. Ich hatte schon mehrere gemietet, aber die 4x4 hatten alle kein Untersetzungsgetriebe. Waren allerdings alle von Hertz und Co.
Im Buffalo Core Park war ich gleich zweimal, das erste und das letzte Mal. Vor etwa 25 Jahren bin ich in den nahezu unbesuchten Park als Tagestour gefahren. Wir sind häufiger ausgestiegen und zum Fluss gegangen. Dort haben einiges an Tieren (Elefanten, Gazellen etc.) beobachtet. Ja, die Wege waren sandig, habe ich aber nicht als problematisch empfunden. In Erinnerung ist mir aber geblieben, das ich mir einen Platten gefahren habe (der übliche Akaziendorn) und aus der Spur bin, um den Reifen zu wechseln. Keine große Sache, aber oh Schreck: Ca. 1m neben meinem pappen Reifen lag eine Gewehrgranate (solche Dinger habe ich bei Bundeswehr verschossen) und in den niedrigen Büschen umzu einige Hände voll Gewehrmunition. Alles sah noch intakt aus, also nicht etwa leere Patronenhülsen. Nahe des Flusses befanden sich einige verfallene flache Gebäude und überall lagen immer wieder Ansammlungen von Gewehrmunition herum. Mein Eindruck war damals, das es sich hier um einen verlassenen Truppenübungsplatz handeln müsse. Ob die Munition inzwischen geborgen sind, kann ich mir nur schwer vorstellen und das ist Grund genug für mich, dort nicht mehr hinzufahren.
Peter
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
@Boris...Ich hatte zu dem Fortuner 4x4 geschrieben. Wenn du einen 2x4 meinst, ok. Dein Foto sagt nichts zu 4x4 oder 2x4. @ Powerraupe. Du kannst davon ausgehen, dass das Fahrzeug Reifen mit der Spezifikation AT hat. Schon aus der Bauart der Fahrzeuge werden diese ab Werk schon mit diesen Allradreifen ausgeliefert. Durch das Fahrzeuggewicht und die Zuladung und Anhängelasten, benötigen die Reifen einen weitaus höheren Loadindex als PKW Reifen. Also das sind Offroad oder wie du sagst Allradreifen. At=All Terrain. Ich selber fahre ausschließlich AT Reifen in Afrika. VG
Ein Filmchen sagt oft mehr wie 1000 Worte. Selber gucken, was das Auto kann. ( der hat auch nur einfache AT Reifen auf den Serienfelgen.) Ihr werdet nicht solch Gelände antreffen. Also, fahrt los, habt Freude und seid versichert, euer Auto kann mehr wie ihr euch selber zutraut. Schöne Reise. VG https://youtu.be/k5fSv3dKvF0?si=HrzoUnN0YWrwvaqK
@ Peter, du machst den Leuten Angst. Vor 25 Jahren....das war ja kurz nachdem die Konvoi Pflicht da oben weggefallen ist. Der Buffalo war zu der Zeit Militärlager,Truppenkaserne oder wie man es nennen will. Dein Erlebnis von damals spiegelt die heutige Situation nicht wieder. Die Touristenwege sind sicher. VG
pollux1'678 Beiträge · seit 200720. Juli 2025 · #14
Das heutige Buffalo Area war der Hauptstützpunkt des südafrikanischen 32nd Battalion (Buffalo Battalion), einer Eliteeinheit im Buschkrieg 1975-1990. Man sieht immer noch Gebäudereste und Grabsteine. Es gibt heute absolut keinen Grund, da nicht herumzufahren.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
Namibia (bzw. das südliche Afrika) ist für mich das schönste Land der Welt. Deshalb reise ich auch seit 30 Jahren jedes Jahr dorthin. Namibia steht für mich für Freiheit und Selbstverantwortung.
Ich will niemanden Angst machen, sondern beschreibe einfach nur eine persönliche Beobachtung vom 04.10.2006 (Tagebuch), also schon vor sehr langer Zeit. Natürlich hat sich seit dem Vieles verändert, für Touristen ist es m.E. auch viel einfacher geworden. Damals waren die Zeiten auch anders. Da wurde nicht 2 Jahre vorher die Tour Tag genau durchgetaktet und die Unterkünfte auch nicht 1 Jahr vorher gebucht. Man fuhr dort einfach hin und wenn es nicht weiter ging oder einem mulmig wurde, drehte man einfach wieder um. Wenn heute die Touristenwege sicher sind, dann freut mich das zu hören. Ich möchte die von Zeit damals nicht missen und genieße heute die Annehmlichkeiten beim Reisen durch Namibia, dem schönsten Land. Angst ist ein schlechter Ratgeber. Daher liegt es mir fern, jemanden Angst machen zu wollen.
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
@adkstr, mir gehts ähnlich, nur sehne ich die alten Zeiten immer öfter zurück, gerade oben im Caprivi oder auch Etosha, wo man hinten am Zaun gestanden hat und aus dem Dachzelt die Tiere vorbeiziehen sah und der Caprivi noch wild und relativ unerschlossen war. Keine Ahnung ob es daran liegt, das.man jedes Jahr seit 98 dort ist und eine gewisse Normalität" eingetreten ist. Aber hast schon recht, schön ist rs trotzdem dort. VG
SESeyko1'096 Beiträge · seit 200920. Juli 2025 · #17
Hi,
mein Senf: Beide Parks bei Divundu würde ich mit den genannten Autos fahren. Kwando Core würde ich NICHT fahren. Das hat einen einzigen Grund: damit der Park fahrtechnisch Sinn ergibt, musst du durch den Horse Shoe kommen. Der Horse Shoe besteht aus seriösem Tiefsand. Bei der Bereifung habe ich eine andere Ansicht als R51. Der Prado meiner Frau wurde auch mit A/T Reifen ausgeliefert. Tatsächlich haben sie ein Profil wie Strassenreifen, obwohl A/T drauf steht. die sind imho einfach ungeeignet für dieses Gebiet. Das Auto könnte das - mit den richtigen Reifen und einem entsprechendem Reifendruck. Kwando Core ist ein wirklich toller Park - Botswana zu namibischen Preisen - allerdings musst die Passage um den Horse Shoe schon meistern um den Rest erkunden zu können. Sollte der Fortuner „echte“ A/T Reifen bieten mit entsprewchendem Profil, könnt Ihr das machen.
Ich muss da nochmal mit einer Gegefrage nachfragen. Wenn ihr wegen bisschen horse shoe "echte AT" Reifen braucht, was braucht ihr dann im Khaudom oder beim Dünen und Strandcamping in Mosambik??? Oder an machen Campsites am Malawisee? Aus meiner Erfahrung ist die Reifenfrage nur bei extremen felsigen Anstiegen und bei Schlamm entscheidend, aber niemals im Sand, egal wie tief der ist. Da sind ganz andere Dinge wichtig. Die sind zu 80 Prozent schon mal bei einem Automatik Fahzeug eliminiert. Die anderen 20 Prozent sind der richtige Luftdruck. Aber scheinbar brauchen immer mehr Leute den BF in Ausführung Mud Terrain, um Namibia bewältigen können..... Aber vielleicht ist das auch gut so, besser fürs Geschäft der Verleiher und sieht natürlich viel schicker aus. VG
SESeyko1'096 Beiträge · seit 200921. Juli 2025 · #19
Ach komm,
du weisst genau, dass es eine Frage des Gesamtpaketes ist. Die Fortuner, die in der Vermietung sind, werden ausstattungsmässig eher als Reisefahrzeuge vermietet um von a nach b zu kommen. Die sind nicht dafür ausgerüstet sich offroadmässig zu orientieren. Wer von den Touristen hat denn ein Gauge dabei um den Reifendruck zu messen? Wieviele bringen denn die Erfahrung mit? Kwando Core besteht aus mehr als nur dem Horse Shoe. Mit zu tiefem Reifendruck zu fahren empfliehlt sich dort nicht, wenn du weiter rein willst.
Ich war Weihnachten im Mudumu, da hatte sich ein sehr erfahrener Mensch aus Windhoek mit einem Fortuner zweimal festgefahren im Bereich um Campsite 3. Der Tiefsand dort hat es auch in sich.. Bodenfreiheit ist da eben auch relevant.
Du darfst selbstverständlich gerne eine andere Ansicht haben und auch eine andere Empfehlung aussprechen. Kwando Core ist übrigens deutlich weniger bereist als Buffalo oder Mahango Core. Wenn jemand festhängt und keinerlei Bergematerial dabei hat (welcher Vermieter stattet Fortuner mit Schaufel und Sandblech aus?), kann es da länger dauern, bis jemand vorbeikommt.
Liebe Grüsse Guido
CarstenS388 Beiträge · seit 201721. Juli 2025 · #20
R51 schrieb:Ich muss da nochmal mit einer Gegefrage nachfragen. Wenn ihr wegen bisschen horse shoe "echte AT" Reifen braucht, was braucht ihr dann im Khaudom oder beim Dünen und Strandcamping in Mosambik??? Oder an machen Campsites am Malawisee? VG
F Sehe ich genauso. Reifen sind wichtig bei Schlamm, und ansonsten ein hohes Profil, damit sie nicht platt werden (Dornen), evtl spezielles Profil für Felsen im Damaraland. Zudem bei Felsen starke Wände. Bei Sand sist das Profil egal, Hauptsache nur 1 Bar Luft drin. Khaudum fahre ich z.B. mit den schlechtesten Reifen, Hautpsache sie sind recht platt, und erst wenn es rausgeht, kommen die neuen mit gutem Profil wieder drauf.