4.7. Heute jage ich meine Freunde früh aus dem Bett! Um 7 kommen wir schon am Mida Creek an und treffen auf tief hängende Wolken. Ein paarmal mussten wir uns noch beim Eingang unterstellen, um heftige Regenschauer vorbeiziehen zu lassen. Wie immer ist unser Guide hier Juma Badi. Er ist ein ruhiger Typ, der gute Erklärungen abgibt. Er kennt so viel hier im Mida Creek. Es sind hier natürlich nicht die grossen Tiere aber diese Lagune hat so viele verschiedene Lebewesen, die auch interessant sind.
Wir schaffen es ein paar Meter von den Gebäuden wegzukommen, ohne gleich klatschnass zu werden und treffen auf die hier – Gehörnte Geisterkrabbe / Horned Ghost Crab oder Horn-eyed Ghost Crab / Ocypode ceratophtalmus
Sogar ein Regenbogen wurde uns beschert. Es ist nicht kalt, aber nicht zu vergleichen mit den hohen Temperaturen, die ich mir von hier gewohnt bin
Schlechteres Licht muss man erst noch finden. Aber die Sichtung des Mangroven Liest / Mangrove Kingfisher hat mich echt erstaunt. Den habe ich hier nicht erwartet. Die Indischen Hauskrähen sollten bald weniger werden, denn sie werden mit einem speziellen Gift vergiftet. Sie richteten schon viel zu viel Schaden an.
Mangroven sind so verschieden und so sind auch die Wurzeln. Gelbe Mangrove / Ceriops tagal. Sie sind so wichtig als Kinderstuben und um die Wellen weniger hart aufs Land aufschlagen zu lassen.
Die Krabben finde ich einfach immer wieder lustig und interessant. Die Inverse Fidler Krabbe / Inversed Fiddler Crab / Cranuca i. inversa zwischen ganz vielen Muschelschalen und den Atmungswurzeln einer Mangrove. Mit der grossen Schere winken sie, um Weibchen auf sich aufmerksam zu machen.
Die verschiedenen Farben und Formen der Schnecken ist schon toll. Einsiedlerkrebse lieben es, diese als Behausung zu benutzen.
Ich habe die Hängebrücke von 2019 noch sehr gut in Erinnerung. Obwohl Juma mir versicherte, sie hätten sie geflickt, muss ich nun echt die Dramaqueen spielen. Einiges ist echt, ich mag Hängebrücken nicht, anderes ist natürlich etwas übertrieben und somit machen sich schon alle Sorgen um mich, ob ich es schaffen werde. Ist doch auch mal schön umsorgt zu werden.
Ich schaffe es! Um zu den Kanus zu gelangen, gab es auch keinen anderen Weg. Die Brücke ist wirklich stabiler, schwankt also nicht mehr so arg und die fehlenden Planken sind ersetzt worden.
Mangrovenschnecken hat es ohne Ende. Die Muster, die sie hinterlassen, sehen auch gut aus.
Zu den Kanus müssen wir dennoch noch ein bisschen durch Sand und seichtem Wasser gehen. Mit Schuhen, um keine Schnitte einzufangen. Und da läuft die Bande langsam in Richtung Kanus, die dort warten, wo das Wasser tief genug ist
Die Wurzeln der Roten Mangrove / Rhizophora mucronata, die bis 10 m hoch werden kann. Auf Mangroven wachsen wiederum andere Dinge, wie Flechten, Pilze etc.
Einer Krabbe scheinen die Mangroven Schnecken zu schmecken. Es ist eine der vielen Krabben, die in Mangroven Gebieten leben. Mangrove Swimming Crab / Thalamita crenata
Obwohl da dicke, dunkle Wolken hängen, hatten wir Glück auf unserer Mida Creek Tour. Es bleibt nun regenfrei
2, die lieben was sie tun! Juma Badi, der im Mida Creek und gelegentlich auch Arabuko Sokoke mein Guide ist. Er hilft mir auch nachträglich vor allem Krabben zu bestimmen. Ich habe zwar ein Buch fotografiert, aber es ist dennoch nicht einfach, diese zu bestimmen und vor allem auch sehr zeitraubend.










































































