Reisebericht

Von Samburu, Aberdare, Amboseli, Tsavo bis Watamu

von Bushtruckers · begonnen 10. Juli 2025 · 44 Teile

Teil 2101. Aug. 2025
Es kam hier grade ein Arbeits-Tsunami, drum die Unterbrechung. Wir sind noch lange nicht am Ende unserer Reise.

Und nun wieder zu den Kleinen. Blasenkäfer / Blister Beetles. Wie stark die Blasen verursachen, habe ich noch nie spüren müssen, doch angenehm ist es sicherlich nicht. Es sind 2 verschiedene Arten, doch haben auch Spezialisten mit dem Linken Mühe, ihn zu bestimmen. Der Rechte ist ein Hycleus oculatus, der sehr variable in der Färbung sein kann.
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Joker Schmetterlinge sind einfach schön
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Weiter geht es und wir beobachten eine Impala. Die frisst da, wo das Gras am kürzesten ist… na ja, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
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Ich bin nicht die einzige im Auto, die gerne Pflanzen hat – Blepharis linariifolia, Familie Acanthaceae / Akanthusgewächse. Die Pflanze wird von Tieren gefressen und von Menschen als Medizin gebraucht.
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Manchmal sieht man die verbogensten Hörner – Büschelohroryx
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Zwischendurch muss auch mal wieder eine Maasai Giraffe aufs Bild
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So schön gerade sollten die Hörner sein….
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Es geht zurück ins Camp, wo wir beim Mittagessen wieder verwöhnt werden. Am Baum beim Essraum hängen ein paar Wahlberg Flughunde / Wahlberg’s epauletted Fruit-bats – Foto gelingt nicht. Das Licht ist mühsam gräulich, also gehe ich mal an den Laptop, um zu schauen, was sonst auf der Welt passiert

Die Nachmittagsroute zieht Joseph an denselben Ort, wo wir gestern waren.

Die Ohren sind nicht nur zum Kühlen und Hören, sondern auch zum Kommunizieren. Das Vielzweckwergzeug Rüssel ist auch nicht nur zum Fressen, Riechen und Trinken, sonder, um andere Elefanten zu berühren und so den Bund zu stärken
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Wir schauen der Herde zu, wie sie fressend durchs Grasland zieht. Wenn sich ein Elefant so wie der hier benimmt, hält Joseph das Auto an und lacht. Das ist ein typischer Scheinangriff eines noch nicht selbstsicheren jungen Bullen
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Teil 2201. Aug. 2025
Katzengeruch….. und hier ist das Löwenrudel ganz nah am Weg. Wir sind nicht alleine, doch es hat Platz genug und keiner ärgert die Löwen
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Das Tätzchen. Lustig sind die schwarzen Flecken. H-Moll Stellung – 22 Stunden Energie sparen, um 2 Stunden aktiv zu sein – Katze sollte man sein
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Tsavo Löwen Männer haben meist nur eine ganz spärliche Mähne. Der Herr hebt mal den Kopf, um ihn geich wieder auf den Boden zu legen
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Diese ekelhaften Fliegen sind Lausfliegen / Hippoboscidae. Es hat verschiedene Arten und eine ist auf Strausse spezialisiert. Deswegen beissen sie mit ihren Schnäbeln immer wieder an Beine und Bauch. Doch diese Lausfliegen sind hart. Wenn man sie umbringen will, dann zwischen den Fingernägeln und hart drücken. Sie beissen und es juckt arg. Für die Löwen nebst anderen Blautsaugern wie Fliegen und Zecken, eine Plage.
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Man ist doch neugierig, was um einem herum passiert
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Es sieht so aus, wie wenn der eine auf die Nase bekommen hätte. Denn die anderen haben kein Blut, das darauf hinweisen würde, dass sie soeben gefressen hätten.
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Putzen ist immer gut und zeigt an, dass Aufwachen angesagt ist. Die Zunge ist wie bei Hauskatzen sehr rau. Dann dreht sich der junge Löwenmann
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Der ältere Löwenmann von hinten, so dass man die spärliche Mähne gut sieht
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Teil 2308. Aug. 2025
An der rauen Lava finden wir diesmal Klippschliefer und nicht Mangusten
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Von einem Punkt aus, hat man eine tolle Sicht auf die Chyulu Vulkane. Die Stimmung mit den Wolken, fanden wir einfach herrlich
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Der Baum mit den dunkelroten Früchten sticht von Weitem ins Auge. Unsere Pflanzenfrau RI fragt natürlich. Purple-pod Terminalia / Terminalia prunioides. Sie gehören in die gleiche Familie wie Mandelbäume
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Und da wir grade bei Pflanzen sind – Boscia coriacea, die zu den Kaperngewächsen gehört in Blüte. Die Früchte sind orange und essbar. Die Blätter sind ganz hart, um die Verdunstung zu vermindern.
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Und noch ein Kaperngewächs – Craveta a. adansonii. Die Blüten sind echt schön und ähnlich denen eines anderen Baumes – Delonyx elata (Hülsenfrüchtler). Ich greife vor und nehme das Bild der Delonix elata aus dem Tsavo Ost, wo wir als nächstes hinfahren werden. Manchmal stehen die beiden Baumarten nebeneinander und man muss, wenn sie keine Samen tragen, gut hinschauen, wer wer ist.
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Nun sind wir wieder im Camp und ich beobachte, wie sich der Sonnenuntergang verhält – das hat einen bestimmten Grund. Mehr davon morgen….
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Wiederum beginnt eine Nacht mit viel Schlaf, ein Luxus, den es dank den Hunden und der Arbeit zu Hause kaum gibt
Teil 2408. Aug. 2025
27.6. Joseph holt uns nach dem Frühstück ab und meint es hätte auf der rauhen Strasse vorgestern beim Aufhängegestell für die Ersatzräder etwas zerbrochen. Also fahren wir zum Severin Workshop. Und da hat es Vögel, die nicht sehr kooperativ sind. Wenigstens halten die Webernester ruhig
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Bandfink / Cut-throat Weibchen und Pärchen
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Sie montieren das Gestell ab und Joseph kann es dann am Mittag geschweisst wieder anschrauben lassen
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Ich habe mir die Strecke durchs Rhino Valley gewünscht und Joseph erfüllt den Wunsch gerne. Als erstes eine Maasai Giraffe
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Helmperlhühner mit Jungen
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Affenbrotbäume oder Baobabs sind individuelle Persönlichkeiten. Jeder hat eine Geschichte zu erzählen
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Und nun stehen wir vor dem schwarzen Vulkanhügel mit dem Namen Chaimu Krater. Man sieht es geht ein Weg hoch und die Schleifspuren zeigen, dass einige da runter rutschen anstatt zu gehen. Ich sage meinen Freunden, da ist der Weg, geht hoch. Ich staune nicht schlecht, als die den Hügel wirklich in Angriff nahmen. Das ist die erste Gruppe, mit der ich bin, die hoch geht! Es sind über 100 m Höhendifferenz auf krümeliger Lava. Gut, die Temperaturen sind derzeit sehr moderat und nicht heiss, wie wir es gewohnt sind. Nur die beiden Knielahmen RZ und ich bleiben unten. Joseph sowieso. Die Ranger, die hier parken, wollen natürlich die Tickets sehen. Kein Problem, wir haben sie immer mit dabei.
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So sehen die Lavasteinchen aus. Also 3 Schritte vor, einer zurück.
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Da ist ein kleiner, süsser Schmetterling - Small Copper / Lycaena phlaeas, Lycaenidae / Bläulinge welche die zweitgrösste Schmetterlingsfamilie ist. In der Unterfamilie Lycaeninae kommen weltweit ca. 4000 Arten vor!
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Es geht nun um die beiden Hügel rum und runter entlang zerklüfter Lava und Felsbrocken. RI ist fasziniert von den Steinen und mir gefällt die urchige Landschaft sowieso.
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Tiere finden wir nicht viele ausser diesem jungen Kleinen Kudu Bock
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Nach der Steinfahrt kommen wir zu einem künstlich angelegten Damm und es hat Vögel, die zum Trinken kommen. Doch sie sind zu weit weg, um nur ein einigermassen gutes Bild zu schiessen. Man sieht, es ist ziemlich bedeckt, weswegen wir sehr angenehme Temperaturen geniessen können.
Siehe da, wer sich hier nun sauwohl fühlt…
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Impalas und Kongoni / Kuhantilope. So sehen Bilder aus, wenn man auf der Beifahrer Seite sitzt und die Tiere Joseph’s Seite sind. Kurz nachdem wir die angeschaut haben, kommt ein Landcruiser mit einem Gast im Auto. Er fragt Joseph, wo denn die Nashörner sind, das ist doch das Rhino Valley. Erst mal schauen wir blöd und dann erklärt ihm Joseph, dass man die nur im eingezäunten Sanctuary finden kann. Also weiter fahren, erst hoch und dann links runter…. Ich glaube der Passagier war nicht begeistert, einen Fahrer zu haben, der keine Ahnung hat. Ich musste einfach nur lachen.
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Flammenbartvögel / Red-and-yellow Barbet sind nicht selten, aber halt auffällig bunt
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Ach, es hat wieder Zebras….. doch die eine hat schöne Schattenstreifen und der Hengst steht sehr schön, hat aber keine Schattenstreifen. Im südlichen Afrika waren / sind die Zebras mit ausgeprägten Schattenstreifen begehrt bei den Grosswildjägern…..
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Fotos um 12.00 Uhr Mittags werden nie toll. Die Augen haben keinen Augenfleck. Aber der junge Kleine Kudu Bulle schaut uns so nett an
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Und nun bekommen wir wieder ein leckeres Mittagessen. Der Kellner gibt uns jeweils eine Karte von der man von 2 Vorspeisen, 4 Hauptspeisen und 2 Desserts auswählen kann
Teil 2510. Aug. 2025
Vor dem Hauptgebäude / Ess- und Aufenthaltsraum hatte es in einem Gehege Schildkröten. Ich frage einen, wo die denn nun seien. Sie seien gewachsen und aus dem Gehege gesprungen… mmmhhh ich habe noch nie eine springende Schildkröte gesehen. Aber weg sind sie. Wasser läuft ständig auf einem schräg liegenden Holz runter und in einen Teller. Da kommen natürlich die Vögel
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Tropfenrötel / Spotted Palm-thrush. Die sind gute Stimmenimmitatoren

Ich verrenke mich, um von dem Wahlberg-Epaulettenflughund / Wahlberg’s epauletted Fruit-bat einigermassen scharf hinzubekommen. Diese besuchen oft meinen Garten, vor allem wenn die Cordia africana Früchte hat. Leider scheissen sie ziemlich dünn im Flug und das sieht man den Hausmauern auch an. Das stört mich ja nicht, Tiere sollen leben dürfen.
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Auf die hatte ich gehofft – Brillendrossel / Bare-eyed Thrush / Turdus tephronotus. Die Drossel der Trockensavanne in Nordost Afrika
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Spatz ist nicht gleich Spatz – das hier ist ein Papageischnabelsperling / Parrot-billed Sparrow / Passer gogonensis, der auch nur in Nordostafrika vorkommt.
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Das Weibchen des Dotterwebers / Viteline Masked Weaver hat Durst, wie auch andere auch
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Kurz bevor es Zeit ist loszufahren, spaziere ich wieder zum Hauptgebäude. Da erspähe ich aus dem Augenwinkel, dass in der Kerosin Camping Lampe etwas grosses krabbelt. Es ist ein riesiger Käfer. Ich frage einen Angestellten, ob er die Lampe aufmachen könne, damit der Käfer raus kann. Ob er beisst? Nein. Also macht er auf, der Käfer rennt raus und gleich kommt eine Einsiedleragame angerannt. Doch erst will ich Fotos und wir jagen die Agame weg und der Käfer kommt ins Schildkröten Gehege. Erstmal noch auf dem Rücken und dann will er nicht still halten, als er wieder alle 6 Beine auf dem Boden hat. Es ist ein Bockkäfer / Longhorn Beetle. Die Art zu bestimmen, ist anhand der Fotos nicht möglich. Er hatte übrigens so 6 cm Länge ohne Fühler.
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Joseph will durch den Fluss. Da es hier eine special Campsite hat, das ist eine die man buchen muss und dann steht da gar nichts. Doch die Strasse ist so kaputt, dass wir nicht hinkommen. Also wenden und durch den Fluss, der durch einen traumhaften Doum-Palmen Wald fliesst. Allerdings hat er im Moment nicht viel Wasser.
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Eine Elefantenfamilie geniesst den Schatten der Doum-Palmen
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Die Früchte der Doum Palmen. Da werden sich Elefanten und Paviane mit den Bauch füllen. Die Früchte keimen nur, wenn sie den Elefantendarm passiert haben. Also ohne Elefanten keine Palmen.
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Auf einem Strauch sitzen Blutschnabelweber / Red-billed Quelea. Die können riesige Schwärme bilden. Bei Farmern sind sie nicht beliebt, da sie halt Getreide und Reis fressen. Aber sie fressen auch Insekten, die Ernten reduzieren können.
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Das Wasser reicht der Nilgans / Egyptian Goose für ein Bad, während der Graureiher / Grey Heron nach Futter sucht.
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Joseph fragt, wann müssen wir dort sein? 17.45 oh, da müsse er sich nun sputen.
Teil 2622. Aug. 2025
Entschuldigung für die längere Pause, doch der Arbeitsberg hatte voll umzingelt.

Nun ein Abstecher mit Freunden / Gästen in den Nairobi Nationalpark

Das Wetter ist recht kühl gewesen und ist es immer noch. Manchmal fiel auch ziemlich viel Regen, der womöglich noch nicht vorbei ist.

Als erster kommt der Haubenzwergfischer / Malachite Kingfisher an einem der Dämme
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Den Cabaniswürger / Long-tailed Fiscal sieht man nicht oft am Boden
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Und dann geht es zu den Elefantenwaisen. Kerrio wurde im Kerio Tag gefunden. Sie konnte länger ihre Hinterbeine nicht gebrauchen, was aber durch die gute Pflege und die liebevolle Umgebung ausheilte. Sie ist nun ca. 4 Jahre alt und die älteste im Kindergarten. Bald wird sie wohl nach Ithumba gefahren werden, um sich dort vielleicht einer wilden Elefanenherde anzuschliessen. Ihre Geschichte hat mich gerührt und somit bin ich eine der etlichen Pateneltern.
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Wir haben Hunger – die Gäste kamen ja ganz früh an und das Frühstück ist nicht super üppig im Flieger. Ich schlief im Four Points am Flughafen und genoss das vielfältige Frühstücksbuffet. Der Kingfisher Picknickplatz liegt nicht weit und da fahren wir hin. Das gepackte Essen haben sie genau auf meinen Wunsch zubereitet.

Und es hat Vögel, die nach Resten suchen oder in den Büschen nach Insekten wie den Strichelkopfschnäpper / African Grey Flycatcher / Bradornis m. microrhynchus
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Den Reichenow Weber / Baglafecht Weaver
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Da die Zeit etwas knapp ist, beschliessen wir zum Athi Damm zu fahren. Auf dem Weg ein Paar Weissbauchtrappen / White-bellied Bustard
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Und halt wieder die immer schönen Zebras. Der hier meint, Rietgras schmecke gut
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Am Damm ist es echt nicht langweilig. Die Heiligen oder neu Pharaonenibisse / Sacred Ibis suchen nach Schnecken und die in die richtige Position zu bringen, heisst sie fallen lassen, wieder aufschnabeln und dann wenn es passt runter. Der Video zeigt es recht gut
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Sacred Ibis Video
Sacred Ibis Video

Bei den Nilgänsen / Egyptian Geese gibt es ein Gezetter. Wohl sind sich 2 Erpel nicht einig.
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Die Klaffschnabel / Open-billed Störche sind im richtigen Lichtwinkel recht bunt. Sonst meist einfach nur schwarzbraun
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Wir hatten grade festgestellt, dass wir noch keinen Nilwaran gesehen hatte. Joseph meint nur, aber da ist doch einer. Dieser suchte nach Futter und wir konnten ihn nah und mit der Zunge riechend fotografieren. Ein toller Kerl.
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Dann ging es aus dem Ost Tor und nach rechts. Joseph wollte auf den Mombasa Highway, war sich aber nicht sicher, ob er da abbiegen darf. Der Polizist schnauzt ihn sehr unfreundlich an. Ich sage ihm, er könne es uns auch freundlich sagen, wie wir fahren sollen. Es ging. Dann etwas Stau und nach etwa 1.5 Stunden kamen wir im Theta Hotel an und verabschiedeten uns. Joseph brachte mich nach hause, was nicht weit weg ist.
Teil 2722. Aug. 2025
Wieder im Tsavo West im Juni

Es geht die recht steile Strasse zum Poacher’s Lookout hoch. Meine Freunde wissen nicht, wo es hingeht…. Oben finden wir einen Tisch mit belegten Brötchen, Spanische Nüsschen und eine Flasche Sekt, wie auch für mich Fruchtsaft. Ich versuche ihnen vergeblich auszureden, dass das für sie ist, doch sie erkennen die Serviertochter aus dem Severin Camp und wissen, dass ich nicht ganz immer die Wahrheit sage 😄 😎
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Ich weiss nicht, wieviele Fotos die Serviertocher geschossen hat, bis wir auf allen Handys und meiner Kamera verewigt waren. Man sieht es der Gruppe an, voller Schabernack…
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Wir geniessen Speis und Trank, während der vorbeifliegende Raubadler noch suchen muss. So langsam geht die Sonne weiter runter. Es ist nun 18.15 Uhr
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18.25
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Wir fahren zurück ins Camp, voll gefüllt mit Eindrücken und ganz zufrieden. Nach einer Dusche gibt es Abendessen. BB und ich nehmen das Fleisch vom heissen Stein. Schmecht richtig gut.
Teil 2823. Aug. 2025
29.6. Leider das letzte Mal richtig gutes Brot zum Frühstück. Es geht los und erst durch den Fluss, wo heute Steppenpaviane / Yellow Baboons sich aufhalten. RI ist unsere Expertin beim Geschlecht von Tieren bestimmen. Sie hat den Pavian auf dem 2. Bild als Männchen deklariert 😮
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Auf dem Weg zum Maktau Gate erspähen wir Giraffen vor allem. Und die wunderschöne, rote Erde.
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Beim Gate steigen wir aus. Brr…. Da ist es aber empfindlich kühl. Ein frischer Wind weht von den Taita Bergen. Also sofort Fleece anziehen. Doch die Ipomea hildebrandtii kann ich trotzdem fotografieren. Stellenweise hat es fast zu viele von der Windenart, vor allem, wo Weideland überweidet ist.
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Wir kommen gut vorwärts auf der Strasse vorbei am Taita Sanctuary und den Taita Hügeln. Und schon bald sind wir in Voi. Joseph füllt den Tank des Autos und ich kaufe Wasser im Supermarkt. Auf die Cashewnüsse habe ich mich schon lange gefreut und die Händler machen heute ein gutes Geschäft, denn ich bin nicht die einzige die kauft.

Schon vor dem Eingang zum Tsavo Ost begegnen uns rötliche Elefanten. Sie sind noch nicht so gefärbt, wie wir es gerne hätten, aber immerhin.
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Am Eingang hat ein Fahrer Probleme mit den Tickets, die scheinbar nicht richtig ausgestellt wurden. Er gibt Joseph an, beim Rangerquartier sei ein Leopard…. Finden tun wir ihn nicht, obwohl wir hinfahren.

Schon bald sind wir im Sentrim Tsavo Camp und es gibt auch schon bald Mittagessen. Wer sagt Reptilien sind nicht schlau? Da es ungewöhnlich kühl ist, legte sich das Pärchen Siedleragamen / Kenya Red-headed Rock Aagama
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Vor meinem Zelt trennt mich der Zaun von der Tsavo Wildnis. Von dem Pfahl aus hat der Graukopfliest / Grey-headed Kingfisher eine tolle Aussicht auf vorbei fliegende Insekten
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Am Nachmittag geht es natürlich auf Pirsch. Dem tollen Elefantenbullen ist ein Stosszahn abhanden gekommen.
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Das Licht ist nicht grade prächtig und so sind auch die Löwenbilder nicht hervorragend. Trotzdem wir freuen uns über deren Anblick. Eine erhebt sich kurz, liegt aber gleich wieder ab. Etwas Futter würde denen gut tun und ein Mittel gegen diese Zecken auch.
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Die beiden hatten sich in verschiedenen Schlammlöchern besuddelt
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Das war die Wetterstimmung um 17.00 Uhr.
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Pipeline heisst eine Gegend, wo die Wasserleitung durch geht. Meist ist sie beschädigt, was gut für die Tiere ist. Und hier liegt ein Knäuel Löwen. Auch von oben konnten sie nicht sagen, ob es 7 oder 8 oder 9 waren.
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Eine Elefantenherde überquert die Strasse als wir auf dem Heimweg waren. Wie man sieht, gibt es auch hier welche, denen die Tüpfelhyänen als der Elefant noch jung war, den Schwanz abbiss.
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Dann sind wir im Camp und bekommen ein leckeres Abendessen und eine Nacht mit tiefem Schlaf
Teil 2924. Aug. 2025
30.6. Um 7 starten wir auf Erkundung. Es geht Richtung Aruba Damm. Die Sonne ist raus, also haben wir auch besseres Licht. Als erstes mal ein Elipsenwasserbock
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Ein junger Gaukler im tollen Gegenlicht. Die bleiben bis zu 7 Jahre im Braunkleid. Und so lange tolerieren die Alttiere die im Revier. Junge Gaukler sind gerne Aasfresser, während die Alttiere Schlangen fangen und fressen.
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Schaut mal – wirklich blauer Himmel! Und darin sitzt ein junger Weissbürzelsinghabicht / Eastern Chanting Goshawk
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Am Boden die Schwarzkopfkiebitze / Black-headed Lapwings
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Elefanten gehören einfach dazu. Sie sehen ja nicht alle gleich aus und tun auch nie das Gleiche
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Eine stattliche Büffelherde im Sumpf. Die mögen kein trockenes Gras
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Und nun stellen wir Joseph vor ein Problem. Wir hätten gerne eine Toilette und da ist nirgends eine. Also schlage ich vor, wir gehen für ein Käfeli in die Aruba Lodge. Der Kaffee ist gut, die Anlage nett, aber Ashnil Lodgen sind nicht mein Ding. Doch für Kaffee und Toilette ist es gut.

Als wir wieder auf den Parkplatz kommen, schauen wir hoch. Erst sehe ich den Ohrengeier / Lappet-faced Vulture, dann einen Schreiseeadler / African Fish-Eagle und auch noch einen Schwarzhalsreiher / Black-headed Heron. Und dann kommt das grosse Staunen! Die Menge an Klaffschnäbeln / Open-billed Storks habe ich noch nie gesehen. Sie haben wegen dem starken Wind Mühe, dahin zu fliegen, wohin sie eigentlich wollen. Somit bleiben sie fast in der Luft über uns stehen. Ein toller Anblick! Auch ein Ohrengeier kämpft gegen den Wind.
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Und hier das Video dazu

Der Sukkulentengarten der Aruba Lodge – Aloe secundiflora. Deren Saft stillt die Blutung bei Verletzungen. Feigenkakteen sind leider eingeführt und sind lokal ein sehr grosses Problem. Man kann sie auch kaum vernichten. Die kleinsten Teile spriessen. Man müsste sie durch den Mixer durchlassen, was mittlerweile auch gelegentlich gemacht wird.
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Es sah neckisch aus, wie die Hälse aus dem Gras ragten. Somali Strausse, die noch jung sind und noch nicht die richtige Färbung haben
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Die Streifenpferde in der Nähe eines Wasserlochs
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Riesentrappen / Kori Bustard haben wir noch nicht gesehen. Sie fressen Samen aber auch Kleintiere
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Bei den Sekretären / Secretary birds gab es eine Meinungsverschiedenheit. Ich war zu langsam, um es richtig aufzunehmen
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Und ab Morgen bin ich wieder 3 Tage unterwegs, dann einen Tag / Nacht zuhause und dann geht es für 2 Nächte an einen Ort, auf den ich gespannt bin… Bericht Fortsetzung muss also warten und Ihr habt bitte Geduld.
Teil 3003. Sept. 2025
Liebe Foris

Ein Kurzabstecher in die Hide von Shompole Wilderness… es war total beeinruckend.

Nun ab auf 2 einander folgende Safaris bis 5. Oktober. Wann die Berichte kommen werden, steht noch in den Sternen.

Liebe Gruesse und bleibt gesund
Elvira
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Teil 3118. Okt. 2025
So nun nutze ich die kleine Verschaufpause...

Zebras, Zebras, Zebras in verschiedenen Zahlen, Stellungen und Aktivitäten. Auch im Auto tönte es gelegentlich – ach wieder Zebras – war aber als Spass gemeint
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Sie steht da und kaut. Sie gehörte früher als Unterart zu den Grant Gazellen. Nun ist sie eine eigene Art, Peter’s oder Tana Gazelle / Nanger petersii.
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Ich bräuchte noch ein gutes Foto von einem Rotschnabel-Büffelweber / Red-billed Buffalo-Weaver für die Webseite. Joseph hält immer mal wieder, aber DAS Foto gelingt mir nicht. Hier halt der Versuch, denn sie sind hier recht scheu. Die Pflanze ist eine Boscia coriacea. Die gehört in die Kapernfamile und wenn die Früchte reif sind, kann man sie essen.
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Eine Schlange, wahrscheinich einer der Sandrenn-Nattern rennt vor dem Auto über die Strasse. Joseph hält zwar, meint aber, dass ich sie sowieso nicht mehr sehen werde. Dafür liegt der Stachel eine Stachelschweins ganz ruhig.
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Wo Blüten sind, hat es Schmetterlinge. Small salmon Arab / Colotis calais calais auf den Blüten von Sphaeranthus suaveoens, die in die Asternfamilie gehört
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Sie sind einfach eine Augenweide – zum Glück hat es im Tsavo Ost noch einige Elefantenbullen mit tollen Stosszähnen
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Und da ist gleich noch einer, der das Potential hat zum Supertusker heranzuwachsen
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Warum die Eile? Wir wissen es nicht
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Pflanzen werden oft einfach übergangen. Dabei sind sie oft nicht schwierig zu fotografieren. Nur die Bestimmung verlangt manchmal etwas Ausdauer. Megalochlamys revoluta / Familie der Akanthusgewächse
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2 Dickhäuter Herren fressen sich nur eine ganz kurze Distanz vom Eingang zur Sentrim Lodge voll. Also verweilen und den friedlichen Riesen einfach beim Fressen zuschauen.
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Und nun wollen auch wir zum Mittagessen.
Teil 3219. Okt. 2025
Marubus, Schildraben / Pied Crow, Indische Hauskrähen / Indian House Crow sind, wenn sie in zu grosser Zahl vorkommen, eine arge Bedrohung für kleinere Vögel, vor allem Bodenbrüter. Sie ernähren sich zwar von Aas und Abfall (was die Zahlen leider ansteigen lässt, da Kenia nicht eine Abfallverbrennungsanlage hat), doch halt eben auch von Kleintieren. Indische Hauskrähen sind gut im Futter klauen. An der Küste ist ein Vergiftungsprogramm mit eine speziellen Gift für Krähen im Gange. Es muss sein!
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Das Wasserloch vor der Sentrim Tsavo Lodge zieht immer Tiere an. Man kann der Plattform aus gut beobachten oder durch die Drähte hindurch fotografieren. Nicht nur Elefanten kommen, sondern Steppenpaviane / Yellow Baboons und viele andere.
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Der Graukopfliest / Grey-headed Kingfisher mag den Pfosten vor meinem Zelt…. Guter Aussichtspunkt, um Insekten und kleine Wirbeltiere zu erspähen
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Ach und Libellen gibt es auch noch. Ein Weibchen der Elegant Dropwing (Sonnenzeiger) / Trithemis werneri. Das Männchen ist toll bunt…
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Es gibt in der Gegend einen Mann, der Schlangen fängt, um sie wieder auszusetzen. Das rettet oft der Schlange und auch Menschen das Leben. Er hat die notwendige Ausrüstung und auch die Kenntnisse. Auf Facebook sind wir in Kontakt und ich kann sehen, was Norman Makokha tut. Wir planten schon lange, dass wir uns hier treffen. Für ihn war es logistisch nicht ganz einfach, doch er kam in die Lodge. Leider hatten wir nur wenig Zeit, denn ich sollte bald auf Pirschfahrt. Dennoch es war ein intensiver Gedankenaustausch unter Schlangenliebhabern!
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Wir waren auf dem Weg zum Parkplatz, da rief uns BW. Beim Zaun läge eine tote Schlange. Schade, eine grosse Puffotter. Norman nutzt gleich die Gelegenheit Leute zu belehren. Ich frage rum, wer hat die getötet. Ich sage es auch dem Manager, denn die Besitzer der Lodge wollen nicht, dass Tiere getötet werden. Beim abendlichen Gespräch mit den Wächtern sickerte durch, dass sie es nicht waren. KWS hat jemanden mit einer grossen Maschine beauftragt, die Bedrohung Mathenge / Mesquite / Neltuma juliflora (former Prosopis juliflora) auszureissen. Dank den tief reichenden Pfahlwurzeln nicht einfach und keiner tut was, solange sie noch klein sind. Durch eine Japanische NGO und das 2. Mal durch die kenianische Regierung wurde der Baum aus Südamerika eingeführt. Er sollte als Viehfutter und Feuerholz / Kohle dienen. Doch der Schuss ging extrem hinten raus. Vieh / Ziegen und Wildtiere fressen es nicht. Die Samen des Hülsenfrüchtler sind so hart, dass sich Ziegen die Zähne ausbeissen. Das schlimmste ist, dass sich der Baum rasant verbreitet und undurchdringliche Hecken bildet, vor allem entlang von Strassen. Die Puffotter hatte sich wohl unter dem toten Baumstrunk versteckt und ist entweder von der Maschine oder Leuten getötet worden. Die Pirschfahrt startete ein paar Minuten später und zum Glück war keiner sauer.
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Wir finden eine Gerenuk Dame, die leider etwas versteckt ist. Fälschlicherweise wird sie oft zu den nördlichen Vertretern gezählt, doch kommt sie auch im südlicheren Kenia vor.
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Beim Kanderi Sumpf finden wir Elefanten….. Schwalben fliegen wild umher, um Insekten zu fangen.
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Eine elegante Impala Kuh / Schwarzfersenantilope spaziert der Strasse entlang
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Von hoch da oben kann man gut sehen, ob Fressfeinde im Anmarsch sind / Savannenpavian / Yellow Baboon. Sähe er etwas, würde er die Truppe warnen.
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Königsglanzstare / Golden-breasted Starlings. Obwohl Joseph das Auto immer wieder anders stellt, gelingen die Bilder nicht. Die Vögel, so schön sie auch sind, sind selten kooperativ. Erschwerend ist, dass der Winkel stimmen muss, um die Schönheit einzufangen.
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Elefantenmamas mit ihren Kleinen. Dahinter sieht man wie dicht die Mesquite Bäume wachsen!
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Es ist nicht so selten, dass man einen Elefanten mit nur 1 Stosszahn findet
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Einfach das schöne Licht und die tolle Landschaft des Tsavo Ost geniessen
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Das Abendlicht beleuchtet den Raubadler / Tawny Eagle auf einem Craveta adansonii Baum grade toll
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Es wird noch dauern, bis sich die Hörner des jungen Impala Bock’s in die Leier Form formen werden
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Spinnen hat es überall – hier eine nicht zu kleine Wandernde Wolfsspinne (Familie Ctenidae). Die sind harmlos. Sie jagen ohne Netz.
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Das letzte Abendessen und die letzte Nacht im Busch.
Teil 3321. Okt. 2025
30.6. (irgendwo habe ich mich mit dem Datum vertan) Heute geht es nach Watamu. Aber natürlich nicht ohne Sichtungen.

Kurz vor der Abfahrt mit Gepäck noch einen Spornkiebitz / Spur-winged Plover fotografieren.
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Wir sind auf dem Weg zum Mudanda Rock. Die Löwin nutzt den Graben, der eigentlich zum Wasser von der Strasse wegfliessen zu lassen, gedacht ist.
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Die Rotgesicht-Hornraben Familie / Southern Ground-Hornbill können wir auf keinen Fall unbeachtet lassen. Sie fressen alles, was in den Schnabel und Rachen passt. Auch Giftschlangen gehören dazu.
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Bei den Steppenpavianen ist echt was los….
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Bei einem der künstlich angelegten Wasserlöcher beobachten wir erst die Zebramangusten. Die suchen eifrig nach Futter.
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Als aber die kräftigen Burschen auftauchten, verschwanden die Zebramangusten. Grösse hat Vortritt
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Ach, da sind die Zebramangusten wieder. Ob der Graureiher ihnen was abgibt? Wohl kaum, dennoch man kann ja mal hoffen und schauen
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Der kleinere Bulle nähert sich dem Grossen. Oft sind jüngere Bullen in der Nähe von Alten.
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Teil 3421. Okt. 2025
Um 09.10 sind wir dann beim Mudanda Rock. Dieser walfischförmige Fels aus Urgestein ist 1.6 km lang
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Während die 5 den Berg erklimmen, suche ich nach Fotoobjekten. Vielleicht finde ich irgendwann mal raus, was das für ein Strauch ist.
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Und hier die tapferen Berg Wanderer. Man sieht es hat hier noch Grün. Der Stein hat Einbuchtungen und Ritzen und da hält sich Wasser
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Ein Weibchen der Einsiedleragame sucht auf dem Fels Insekten. Es hat Leben auf dem scheinbar öden Stein
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Die Strasse führt uns nun Richtung Galana Fluss und es sind etliche Kilometer auf gerader Strasse. Sie ist recht gut und es holpert kaum. Es geht ein Stück dem Yatta Plateau entlang, wenn auch in einer ziemlichen Distanz. Der Galana Fluss ist immer zwischen uns und dem Yatta Plateau. Dies ist ein mit 290 km der längste Lavastrom der Welt. Er entsprang vom Oldonyo Sabuk, einem Vulkan in meiner Nähe, der auch ein Nationalpark ist
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10.30 Uhr und wir kommen bei den Lugard Fällen an. Der Galana Fluss entspringt in der Nähe von Thika, bildet als Athi River die 14-Fälle und fliesst weiter westlich. Der Tsavo Fluss fliesst im Tsavo Ost hinzu und hier heisst er Galana Fluss. Nördlich von Malindi fliesst er als Sabaki Fluss in den Indischen Ozean. Die grünliche Farbe kommt von zu viel Abwasser, das leider in den Fluss gelassen wird (es mangelt auch an genügend Kläranlagen und dass die Fabriken und Häuser angeschlossen sind). Somit haben Algen genug Dünger, respektive zu viel. Der Fluss ist im Moment in recht niedriger Höhe. Er kann zwar auch noch kleiner werden oder ein reissender Strom, so dass man die schönen Felsen gar nicht mehr sehen kann. Mit 390 km Totallänge ist er nach dem Tana Fluss der 2. längste Fluss in Kenia
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Vielleicht fällt es dem einen oder anderen auf, ich mag diese Gesteinsformationen….
Teil 3521. Okt. 2025
Die Brücke über den Galana Fluss. Wenigstens wirklich hoch oben gebaut
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Der nächste Halt ist beim Hippopool am Galana Fluss, wo Nilpferde und Krokodile ihre Ruhe geniessen, denn nahe ran kann man nicht. Das sind 2 der Tierarten, die oft Tote oder Verletzte fordern, wenn sie zum Wasserholen oder Wäsche waschen an Flüsse gehen.
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Die Weite in Afrika….
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Wir haben noch eine weite Strecke vor uns. Das Sala Gate liegt im Osten von uns. Nun sind wir unterwegs entlang des Galana Flusses.
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Man sieht, sie haben an der Strasse gearbeitet und sie geschliffen. Somit ist es nicht soooo holprig und Joseph kann zügig fahren. Diese Strasse war vor nicht allzu langer Zeit die Hölle!

An verschiedenen Stellen werden diese dicken Röhren verlegt. So trocken es im Moment ist, wenn der Regen kommt, läuft er auf der harten Erde schnell ab und reisst die Strasse mit.
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Beim Sala Gate freue ich mich, Nicholas wieder zu sehen. Er kam mit seinem Noah und einem kleineren, da wir sonst zu wenig Platz gehabt hätten mit all dem Gepäck. Joseph will gleich weg, sie hatten sein Lunchpaket nicht zubereitet…. Zudem muss er noch eine gute Strecke, aber auf direkterem Weg zur Sentrim Lodge fahren, wo er übernachten wird. Morgen fährt er dann nach Nairobi und startet bald eine andere Safari ohne mich.

Wir halten bei einem Souvenirshop und essen unser gepacktes Mittagessen. Klar teilen wir mit den beiden Fahrern. Einige kaufen ein paar Dinge, bevor es los geht. Als wir ca. 10 Minuten unterwegs waren, läutet das Telefon von Nicholas. RZ hätte seine Jacke vergessen. Ein riesiger Zufall, dass der Geschäftsmann die Nummer hatte. Dies nur, weil Nicholas eine MPESA Transaktion machte. Also zurück und RZ etwas wegen Vergesslichkeit hänseln.
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Die Teerstrasse ist nun fast bis Watamu fertig und wir kommen gut voran. Je näher wir der Küste kommen, desto schwärzer werden die Wolken. Nach dem ausgedorrten Land sind wir plötzlich im Grünen. Der Küstenstreifen hat in der letzten Zeit ausserfahrplanmässig recht viel Regen bekommen. Dennoch, die Strecke zieht sich und wir sind etwa 2.5 Stunden unterwegs. Als ich den einen Teil des Arabuko Sokoke Waldes sehe, weiss ich, jetzt ist es nicht mehr so weit.

Es ist einfach immer schön, wenn man in einer Unterkunft ankommt und die Leute kennt, die einem herzlich begrüssen. Wir beziehen unsere Zimmer im Ocean Sports. Etwa Ruhen bevor es zum Abendessen geht. Ich staune nicht schlecht, als ich merkte, dass wir drinnen essen müssen. Doch der Wind ist so aussergewöhnlich stark, dass es uns die Teller mit Essen ins Gesicht schleudern würde. Und so bleibt es die Tage.
Teil 3625. Okt. 2025
1.7. Ein neuer Tag und nun am Indischen Ozean. Meine Freunde wollten ja bädele, doch es gibt hier in Watamu so viel zu sehen.

Erst mal der Teich im Ocean Sport und dann mein Lieblingsblick um 08.00 Uhr morgens
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Nicholas holt uns ab und es geht zu den Gedi Ruinen. Beim Zahlhäuschen zahle ich und hier bekomme ich auch gleich die Instruktionen. Doch er macht es online auf dem Handy für mich, inklusive der Schmetterlingsfarm. Ich hasse online Dinger auf Smartphone. Dann bekommen wir einen Führer für die Ruinen. Er stellt sich als Mr. Chai vor. Die Betonung auf Mr. Ich sage gut, dann darfst Du mich Mrs. Wolfer nennen und gleich fiel das Mr. weg…

Die Wolken sind da und wir starten ausserhalb, wo uns schon die Weisskehlmeerkatzen / Cercopithecus miti albotorquatus, das die Unterart an der Küste. Jede Gegend hat ihre eigene Unterart. Frech sind sie nicht, eher neugierig.
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Unsere Ausgräberin RI findet ein Achatschneckenhaus. Als Floristin weiss sie ja auch, wie man buddelt
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Einer der tollsten Schmetterlinge: Gold-banded Forester / Euphaedra neophron littoralis. Vor und nach dem Besuch im Schmetterlingshaus jagten die sich und stellten ihre tollen Farben zur Schau. Oder sassen geschlossen da und waren somit gut getarnt.
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Und nun geht es mit einem Führer, den ich nicht deutlich verstehe ins Schmetterlingshaus. Es ist wohl den meisten klar, was nun für Fotos kommen werden.

Flying Handkerchief oder African Mocker Swallowtail / Papio dardanus. Das Männchen und das 3. Foto das ganz anders aussehende Weibchen aus meinem Archiv
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Etliche Schmetterlinge und Motten mögen Früchte. An der Küste hat es sehr viele Mangobäume und somit ist das die naheliegendsde Frucht. Fruchtfliegen gesellen uneingeladen dazu. White-barred Charaxes / Charaxes brutus, Familie der Edelfalter
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Das Weibchen des Diadem Schmetterlings/ Hypolimnas misippus ist braun / weiss und mimikd den Monarch Schmetterling, der giftig ist oder schlecht schmeckt (Archiv vom Baringo See)
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Die Afrikanische Peach Moth / Afrikanische Pfirsichmotte / Egybolis vaillantina, Familie Noctuidae gehört sicherlich zu den attraktiven Motten.
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Silver-striped Emperor / Charaxes lasti, Weibchen. Eine der Küstenarten, die Inland nur an wenigen Orten vorkommt.
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Die Watamu Schmetterlingsfarm liefert Puppen an Papilioramas in verschiedenen Ländern. Dies bringt eine Einkommensmöglichkeit für die Einheimischen und muntert sie dazu auf, die Pflanzenwelt zu schützen. Denn ohne die Nahrungspflanzen bekommen sie keine Schmetterlinge.
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Einige Schmetterlinge sehen auch geschlossen attraktiv aus. Dies ein Blue-spotted Charaxes. Es scheint der Nacken von RI ist ein bequemer Sitzplatz
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Der ist grade frisch aus der Puppe geschlüpft und entfaltet langsam seine Flügel.
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Es fängt heftig an zu giessen und zwar so dass es gleich einige Schmetterlinge tötet. Wir stehen unter und warten ein paar Minuten, bis es vorbei ist. Das ist zur Zeit normal – kurz heftig und wieder Sonne. Dafür sind die Temperaturen sehr angenehm. Nicht so heiss, wie ich es gewohnt bin.
Teil 3725. Okt. 2025
Nun spazieren wir mit Chai zu den Gedi Ruinen. Es sind ja nur ein paar Meter. Auch wenn ich schon ein paarmal hier war, ich entdecke und höre immer etwas neues. Hier die Karte und einige Eindrücke der Ruinen aus dem 15. Jahrhundert. Der Palast und die Moscheen sind in der Mitte, ausserhalb der Mauer lebten die einfachen Leute in Lehmhütten, von denen natürlich nichts mehr übrig ist. Doch die toten Korallensteine halten lange….
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Man sieht auch hier, dass es viel regnet, denn sonst ist nicht so viel knall grünes Moos zu sehen. Was dies ist, habe ich vergessen
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BB will auch mal wissen, wie man mit einem Slasher Gras abhackt. Warum es hier keine Sensen gibt, die eine viel grössere Schneide haben?
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Chai und ich hatten eine Diskussion, welcher Baum das ist von welchem er das Blatt in der Hand hielt…. Wir wurden uns nicht einig.
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Geschichte und herrlich grosse Bäume – das passt gut zusammen. Chai erklärte uns, dass es für die Führer hier eine Schulung gibt und dass er auch auf Sansibar Führungen machen darf. Er hat uns auch viel erklärt.
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Ein Grab mit Inschrift
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Tausendfüssler sind an der Küste riesig. Sie tun nichts. Doch verwandeln sie totes Pflanzenmaterial in Humus und deshalb sollte man sie einfach in Ruhe lassen.
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Teile von Töpfen und Geschirr lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Blau – weisse Scherben stammen wahrscheinlich aus dem Handel mit Südpersien aus dem 16. Jahrhundert. Ja, der Ort hat eine lange Geschichte. Verlassen wurde die Stadt wegen dem Angriff anderer Stämme und Wassermangel.
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Wer mehr wissen möchte - Gedi Ruinen

Und da hängt so eine grosse Spinne beim Weg – Rotbeinige Seidenspinne / Red-legged Golden orb-weaver Spider / Trichonephila inaurata. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die Fäden einen goldenen Schimmer haben. Die Beutereste sind Tarnung.
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Nicholas fährt uns nun zum Mittagessen ins Turtle Bay Beach Resort. Da wir nicht vom Buffet essen möchten, bringen wir das Konzept etwas durcheinander. Doch am Ende klappt alles und das Essen ist echt gut.

Der Goldweber / African Golden Weaver ist Stammgast im Turtle Bay
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Nun hiess es zu Fuss dem Strand entlang zum Ocean Sports. Da die Flut schon einsetzte, mussten wir über Seegrasberge (zusammengerecht) und über den Steg des Hemmingway.

Das mein Zimmer. Jeden Tag machen sie aus alten Badetüchern eine Figur.
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Ob ich heute ins Meer sprang oder an einem anderen Tag…. Doch sicher ist, ich habe die Rüppelseeschwalbe / Lesser Crested Tern erwischt und die Abendstimmung mit den Felsen genossen
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Mit diesem leckeren Abendessen und viel Gelächter klang der Tag aus
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Teil 3827. Okt. 2025
2.7. Schlangen…. Und mehr. Bis auf ich, RI und GI hielten alle mal Schlangen in der Schweiz. Wir kommen um 10.00 Uhr an, denn um 11.00 Uhr ist das Schlangen melken. Der Plan, in Kenia Gegengift herzustellen existiert, aber umgesetzt wurde er noch nicht. Es ist auch ein aufwendiges und teures Verfahren.

Natürlich hat uns Nicholas hierher gefahren. Der Eingang ist neu und da ist auch gleich der Shop. Klug gemacht.
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Mary hatte ich angekündigt, dass wir heute kommen werden. Sie wartete schon auf uns. Schön die ehrgeizige, junge Frau wiederzusehen. Sie führte uns auch und erklärte viel, was ich auf Züritütsch übersetzte, das auch die Berner meist verstanden.
Die Pantherschildkröten / Leopard Tortoise sind die harmlosesten Bewohner hier
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Eine Afrikanische Erdkröte / Guttural Toad / Sclerophrys gutturalis
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Unser Sperberauge RI entdeckt diese Langfühlerschrecke / Bush Cricket / Familie Tettigoniidae
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Auch hier hängt eine Rotbeinige Seidenspinne, die aber noch recht klein ist
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Wir schauen dem Melken der Giftschlangen zu – Foto aus dem Archiv
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In der Schlangengrube tummeln sich 2 Uräusschlangen, auch Ägyptische Kobra / Egyptian Cobra Naja haje genannt. Sie werden um Sonne zu tanken aus ihren Käfigen genommen, aber auch, damit Besucher sie beobachten können. Diese Kobras speien nicht, doch ist das Gift nicht zu unterschätzen. Im Norden von Afrika ist das die giftigste Schlange. Sie war auch das Vorbild für ägyptische Monumente. Es sind 2 in der Grube und die haben eine Diskusion, die wir aber nicht verstehen. Jedenfalls kann man schön sehen, wie eine die Wirbel spreizt, um einen Hut zu bilden. Zudem ist zu erkennen, dass die Farben verschieden sind. Fazit, Farbe ist kein Erkennungsmerkmal bei Schlangen.
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Pause und etwas kühles zum Trinken. Mit Kyle’s (Manager der Watamu Snake Farm) und Ali, die die Korrespondenz erledigt, hielt ich ein Schwätzchen. Während die anderen ruhig da sitzten bekam ich plötzlich Stress. Da waren an einem Busch so viele Schmetterlinge! Also jagen. Beim Bestimmen kam ich bei einigen auch grade ins Schwitzen, obwohl es in meinem Büro zuhause nur 20 Grad hat.

Ein wunderschöner, blauer Schmetterling und der hat Kopfzerbrechen bereitet, nicht nur beim Fotografieren, sondern auch beim Bestimmen. Tanzanian Diadem / Hypolimnas antevorta. Gefunden im Internet, aber überall stand, er käme nur im Nordosten von Tansania (Usambara Berge) vor. Nun hat unser Schmetterlingsspezialist auf Facebook geholfen. Es gäbe bald eine Schrift, die beschreiben wird, dass Schmetterlinge nicht nur in den angenommenen Regionen vorkommen, sondern weiter verbreitet sind.
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Der Red-tab Policeman / Familie der Dickkopffalter ist auch nicht zu verachten
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Dann kam mal wenigstens ein alter Bekannter – African Blue Tiger oder Blue Monarch, Familie Edelfalter, Unterfamilie Danainae. Und jetzt wird es interessant! Die Mitglieder dieser Unterfamilie sind die einzigen, die Nektar und Pflanzensäfte von Hundsgiftgewächsen, vor allem Seidenpflanzengewächsen aufnehmen. Für die Chemiker, die Gifte sind Pyrrolizidnalkaloide. Diese machen sie für Fressfeinde ungeniessbar, werden auch für die Produktion von Sexualhormonen verwendet
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Teil 3927. Okt. 2025
Noch mehr erfahren wir von Mary über Schlangen. Dann ist Mittagspause. Wir wollten ins Papa Remo Restaurant. Nicholas meint, es sei zu und so war es leider auch. Er bringt uns ins Schwesterrestaurant. Das Essen und Service waren sehr gut, aber der Blick auf die Felsen und das Meer ist verdeckt. Gesättigt kehren wir in die Schlangenfarm zurück. Nicholas kommt auch mit rein, auch er will lernen.

Und da am Baum noch ein Schmetterling! Red Spot or Usambara Diadem - Hypolimas usambara, Familie Edelfalter. Er kommt trotz des Names Usambara (Berge in Nordost Tansania) auch entlang der Küste in Kenia vor
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Mary zeigt uns und anderen Besuchern, wie man nicht speiende Kobras einfängt. Für Speikobras wäre ein Augenschutz unbedingt notwendig. Es gibt 2 Werkzeuge – der Haken und die Klammern, 2 Arten von Behältern – Röhre und Eimer. Je nach Art und Temprament des Tieres wird das eine oder andere angewendet. Und so ausgerüstet gehen sie auch zu Leuten, um Schlangen zu fangen und sie anderswo auszusetzen. Man kann ja verstehen, dass nicht jeder gerne mit einer Mamba, Kobra, Puffotter oder Boomslang lebt. Hier zum Schlangenkurs Bericht
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Und hier sind die beiden Frauen, die Schlangen lieben und tun was sie können, um diese zu schützen und Leute aufzuklären, dass Schlange nicht gleich Schlange ist.
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Beim rein- und raus gehen muss man durch den Shop
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Nicholas bringt uns ins Ocean Sports zurück. Wie musste ich lachen, als ich in mein Zimmer kam! Einfach zu süss! Derjenige, der das Zimmer macht, spazierte einen Moment vorbei und lachte auch.
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Ich bestelle Pizza zum Abendessen. Die grosse Variante und die war wirklich riesig. Die anderen haben etwas mitgeholfen, sie auf zu essen.

Es ist einfach herrlich, das Meer im Zimmer rauschen zu hoeren.
Teil 4001. Nov. 2025
3.7. Und so sah es um 08.00 Uhr aus… es kam dann auch wie aus Kübeln gegossen und wir waren einfach mal in Abwartestellung
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Nicholas holte uns ab, als es schonte und wir fuhren zum Eingang des Arabuko Sokoke Waldes. Eigentlich dachte ich, dass ich selber führe, denn meine Freunde waren ja nicht die super Ornis. Dann sprach mich ein junger Mann an und ich stellte ihm ein paar Fragen. Die beantwortete er super. Also gingen wir mit ihm. Gleich zeigte er uns auch das Pärchen Afrikakäuze / African Wood Owl. Die Fotoverhältnisse waren mies
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Ein Stückchen weiter sagte er ganz ruhig, da ist ein Natalrötel / Red-capped Robin-chat / Cossypha natalensis intensa. Ich bin hell begeistert, denn das eine Art, die ich mir schon lange wünschte
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Sehr intensiv sucht Samson nach der Nataldrossel / Spotted-Ground-Thrush. Doch er hört sie nur. Das wäre ein anderer Wunschvogel gewesen

Da ein weiterer toller Vogel, aber schon ein alter Bekannter – Braunstirn Brillenvanga / Chestnut-fronted Helmetshrike / Prionops scopifrons keniensis. In Kenia und Tansania ist er an der Küste beheimatet, doch hatte ich ihn auch im Daktcha Woodland letztes Jahr gefunden, wo er auch verbreitet ist. Die Raupenmahlzeit war schnell verschluckt.
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Ein hübscher Schmetterling – African Leopard / Phalanta phalantha aetiopica. Verschiedene Unterarten kommen bis Australien vor.
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Man sieht wie nass es noch ist. Doch die Temperatur ist angenehm. Normalerweise würde man um 11.30 schmelzen. Sickle Bush ein Mitglied der Familie der Hülsenfrüchtler
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Ich weiss nicht mehr von welchem Baum diese Frucht ist. Doch ist sie den Termiten sehr willkommen
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Samson zeigt uns viel über Pflanzen. Ich kann mich nicht mehr an Namen erinnern. Doch mit diesen Blättern kann man sich die Hände waschen.
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An einem Baum erspähen wir einen Tree Gecko / Hemidactylus platycephalus. So kann man auch gleich sehen, wie wichtig Bäume sind und vor allem auch alte mit ganz vielen Verstecken
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Wir fanden auch Feuerholz, bereit zum Einsammeln. Einige Leute haben Erlaubnis, aber leider kommen auch solche, die nicht sollten
Samson hat uns echt viel erklärt. Den Weg, den er ging, kannte ich nicht. Allerdings war er leider für mich schon zu lange (Rücken) auch wenn es ebenaus ging und wirklich interessant war. Nicholas kam von der anderen Seite und fuhr uns nun in die grosse Lichtung. Die Belichtung war nicht vom Feinsten und das Gras hoch.

Es hat hier eine künstlich angelegte Tränke vor allem für die Elefanten, die man nur selten sieht. In dem hohen, nassen Gras hielten sich Wanderameisen auf und somit lernten auch meine Freunde, wie die ich anfühlen, wenn sie zubeissen

Als wir beim Ausgang ankommen und uns von Samson verabschieden, erwähne ich David Ngala. Der leider bei einem Unfall umgekommene Top Experte für den Wald. Samson sagt nun, das war sein Onkel und er hätte von ihm gelernt. Wenn ich nun so nachdenke, sind etliche Erklärungen und wie er sich bewegt, David ähnlich. Nicholas sage ich, das ist unser Guide für die Zukunft.

Wir fanden auch Feuerholz, bereit zum Einsammeln. Einige Leute haben Erlaubnis, aber leider kommen auch solche, die nicht sollten
Samson hat uns echt viel erklärt. Den Weg, den er ging, kannte ich nicht. Allerdings war er leider für mich schon zu lange (Rücken) auch wenn es ebenaus ging und wirklich interessant war. Nicholas kam von der anderen Seite und fuhr uns nun in die grosse Lichtung. Die Belichtung war nicht vom Feinsten und das Gras hoch.

Es hat hier eine künstlich angelegte Tränke vor allem für die Elefanten, die man nur selten sieht. In dem hohen, nassen Gras hielten sich Wanderameisen auf und somit lernten auch meine Freunde, wie die ich anfühlen, wenn sie zubeissen

Im Laufe des Nachmittages sind wir wieder im Ocean Sports. Ich nutze dann immer die Gelegenheit, Mails und so zu checken. Das Meer hat immer wieder andere Farben. Im Zimmer hatte ich heute eine Giraffe
Meertuerkis.jpgOceanSportsZimmer4.jpg
Der Tag klang ruhig und gemütlich aus.
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