Frage zu Reise Sambia/Zimbabwe

8 Antworten · 871 Aufrufe · gestartet 17. Juni 2025 von ewal
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Themenstarter142 Beiträge · seit 200817. Juni 2025 · #1
Liebe alle, ich hoffe es geht euch allen gut. Ich bräuchte euren Input.

Unser Plan für Beginn für Juni 2026 ist: sechs Personen, Toyota, zwei Dachzelte, ausreichend Erfahrung.
Unser Ziel ist Mana Pools. Wir haben 14 Tage Zeit.

Meine Frage ist, macht es Sinn
1. über Sambia, nach Chirundu nach Mana Pools und dann über Zimbabwe zurück. Ich habe gehört, dass die Straßen zwischen Chizaria NP und Matusadona NP Besonders schlimm sein sollen und man ewig braucht.
2. Gleiche Strecke über Sambia zurück.
3. Über Sambia hin und dann von Kariba mit der Fähre 24 Stunden Mibizi und von dort aus dann weiter Richtung Kasane.
4. oder gibt es noch eine Alternativ Idee?

Wir würden uns das Auto in Kaserne ausleihen. Wenn d.h. die Straßen sind schlecht, wie kann ich mir das vorstellen? Gravelroad, potholes….
Irgendetwas, was ich beachten sollte?

Ich freue mich sehr über Feedback von euch. Viele liebe Grüße und schon mal danke vorab. Sorry, sollte das Thema hier schon mal besprochen worden sein, freue ich mich über einen Link zu Bericht.
Elke
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2'462 Beiträge · seit 200617. Juni 2025 · #2
Guten Abend Elke,

anbei meine Gedanken 😉
1. Ich würde nicht in Chriundu, sondern am Lake Kariba über die Grenze gehen, das ist aus meiner Erfahrung deutlich entspannter.
2. Die Strecke Mana - Binga per Auto macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn Ihr auch einen oder beide NP besuchen wollt. Seinerzeit war das übelst Gravelroad. Der Weg von der Hauptstraße in die Parks ist mühsam, gerade Matusadona. Es wäre zu empfehlen, dann deutlich mehr als eine Nacht dort zu verbringen.
3. Über die Fähre hatten wir letztes Jahr auch nachgedacht, die fährt allerdings nicht täglich und aufgrund der Preise haben wir letztlich die Idee verworfen.

Wir würden Eure erst genannte Option nehmen. Die Strecke VicFalls - Kariba ist nun nicht so schön, dass wir die zweimal in einem Urlaub fahren wollen würden. Der Verkehr dort war seinerzeit ein Grauen, viele LKWs und extrem schnelle Überlandbusse.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
241 Beiträge · seit 202517. Juni 2025 · #3
Die eingezeichnete Hauptstrecke von Kasane über VicFalls/ Livingstone und über Kariba würde ich aus eigener Erfahrung immer wieder nehmen, auch für die Rückfahrt, falls es mit der Fähre nicht klappt.
Bei Kariba den Neben-Grenzübergang benutzen, der ist klein und wenig frequentiert. Der Hauptübergang ist mit LKW Richtung Südafrika verstopft. Strecke: Alles Asphalt und gut zu fahren. Trotzdem immer auf Potholes achten, die können riesig sein und Schäden am Fahrzeug verursachen.

Verlasse Dich mal nicht auf die Fähre, denn die fährt nur wenn feste Buchungen vorliegen. Oder Ihr schaut daß Ihr einen Buchungsslot bekommt. Wenn das klappt, würde ich von Binga aus den Hwange Park mit ca. 2 Übernachtungen auch noch mitnehmen. Von Hwange Richtung Pandamatenga (Bot) recht interessant. Mini-Grenzübergang.

Die lange Strecke von Karoi nach Hwange südlich des Kariba-Sees ist meistens schlecht und wenig empfehlenswert.

Kleiner Tip für Grenzübergang VicFalls/ Livingstone: Genehmige Dir einen Sklaven der Dir die Behördengänge übernimmt. Der teilt wohl seine Gage mit den Grenzbeamten. Du kannst das auch alleine machen, benötigst aber viel Zeit, inklusive Interview mit dem Interpolpolizisten, wenn dieser nicht gerade Pause hat und Du auf ihn warten mußt.
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2025
Themenstarter142 Beiträge · seit 200817. Juni 2025 · #4
Danke für eure Gedanken, sehr hilfreich!
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2025
2'462 Beiträge · seit 200618. Juni 2025 · #5
OceanView schrieb:

Du kannst das auch alleine machen, benötigst aber viel Zeit, inklusive Interview mit dem Interpolpolizisten, wenn dieser nicht gerade Pause hat und Du auf ihn warten mußt.
Interpol? Seit wann gibt es da "Interviews"? Haben wir nie erlebt.
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
241 Beiträge · seit 202518. Juni 2025 · #6
Es geht immer um Prüfung von Fahrzeugen. Und falls Du es nicht weißt: an jedem zambischen Grenzübergang sitzt ein Beamter von "Interpol". Das passiert wenn Du den Dienstleister (Sklaven) nicht beauftragt hast. Die kleinen Bestrafungsschikanen weil kein Geld fließt.
zuletzt bearbeitet 18. Juni 2025
1'096 Beiträge · seit 200918. Juni 2025 · #7
Hajo hat recht und je nach Laune kann das ein zeitfressendes Ereignis werden. Chirundu ist da vspw nicht sonderlich empfehlenswert.

Liebe Grüsse
Guido
593 Beiträge · seit 202418. Juni 2025 · #8
Hallo,
Kann ich auch bestätigen. Die gucken dann ,ob das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben ist. Mir auch schon passiert. Die machen das dann vor Ort, was die bei dem " Clerance Zertifikat, im Office machen.
VG
2'462 Beiträge · seit 200619. Juni 2025 · #9
OceanView schrieb:Es geht immer um Prüfung von Fahrzeugen. Und falls Du es nicht weißt: an jedem zambischen Grenzübergang sitzt ein Beamter von "Interpol". Das passiert wenn Du den Dienstleister (Sklaven) nicht beauftragt hast. Die kleinen Bestrafungsschikanen weil kein Geld fließt.
Wusste ich bislang wirklich nicht, danke für die Info. Offensichtlich hatte ich da bisher Glück, denn ich musste bislang keinen "Sklaven" bezahlen.
VG Sanne
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