Xin chào Vietnam 2025

Reisebericht 73 Antworten · 5'048 Aufrufe · gestartet 10. Juni 2025 von panther
Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200701. Juli 2025 ·
Montag, 24.03.2025 Hoi An, Little Hoi An

Irgendwann heute Morgen sind wir dann doch eingeschlafen, aber zwei weitere Nächte dieser Art konnten und wollten wir uns nicht vorstellen 😵 Ralf fragte deshalb gleich morgens nach einem anderen Zimmer. Das musste aber zuerst mit dem Manager besprochen werden. So gingen wir zuerst zum Frühstücken – es gab eine sehr umfangreiche Auswahl an asiatischen Speisen, aber auch für uns war genügend dabei. Wobei ich bei den Salaten und Frühlingsrollen gar nicht abgeneigt bin, schöne Abwechslung. Die Lady vom Empfang entschuldigte sich dann ausreichend für den Lärm – für den sie ja nichts konnte – und bot uns ein Zimmer im 3. Stock an, aber ohne Aussicht. Das war uns so was von egal, Hauptsache wir konnten ruhig schlafen 🙂
Wir gingen in die Stadt und es war noch erstaunlich leer. Wir erkundeten die Sehenswürdigkeiten, wie die Japanische Brücke, die sehr schöne Versammlungshalle mit den großen Räucherspiralen und ein altes Geschäftshaus. Für die Sehenswürdigkeiten kauften wir eine Eintrittskarte, die für 5 Gebäude gilt.
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Wir sahen uns auf dem Markt um wo mich Ralf bei einer Marktfrau auslösen musste, die für ein gemeinsames Foto nachträglich Geld wollte. Wir setzten uns in das Cafe von gestern und tranken leckeren Kokoskaffee.
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Zurück im Hotel, bezogen wir unser neues Zimmer – das Bett war noch etwas größer – die Aussicht war auf eine halbhohe weiße Wand. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten wurde uns auch noch die Fahrt zum Flughafen in Da Nang übermorgen gebucht. Das fanden wir schon fast wieder überzogen, nahmen die Aufmerksamkeit jedoch gerne an 🙂
Wir fuhren mit dem Taxi zum Strand und saßen dort angenehm im Schatten bei einem kleinen Mittagssnack. Anschließend nahmen wir uns zwei Liegen, die es nur gegen Abnahme von zwei Cocktails gab. Auch recht. Wir entspannten etwas.
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Abends ging es dann zur Anprobe beim Schneider. Meine Leinenhose passte wie angegossen, bei Ralf waren noch kleine Änderungen nötig, sah aber schon sehr gut aus in seinem schicken Outfit.
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Wir gönnten uns eine Fahrt auf einem Lampionboot und ließen zwei Kerzen ins Wasser gleiten. Im von uns favorisierten Restaurant hätten wir lange auf einen Platz warten müssen, da suchten wir doch lieber die Zweigstelle auf, die in einer ruhigen Ecke der Stadt lag. Für mich gab es Cao Lau und für Ralf Bun Cha.
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Anschließend bummelten wir noch durch die Gassen und guckten die Auslagen auf dem Nachtmarkt. Vor allem gegrillte Frösche erregten unser Aufmerksamkeit, gruselig. Wir tranken noch ein Bier, bevor wir zurück ins Hotel gingen und unser ruhiges Zimmer genossen 🙂
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Morgen heißt es früh aufstehen, es ist ein Ausflug nach My Son geplant.

Liebe Grüße
Ralf + Martina
Unsere Afrika-Reiseberichte im Forum || Neuseeland 2026Vietnam 2025 | Japan 2019 Costa Rica 2018|
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2025
97 Beiträge · seit 202501. Juli 2025 ·
Schöne Fotos von der japanischen Brücke. Aus der Perspektive gefällt sie mir wirklich. Als ich selbst dort bzw. drauf stand, fand ich sie nicht so spannend.

Habt Ihr die Durian auch probiert oder nur fotografiert?

Und das Ampel-T-Shirt trifft die Sache recht gut. Aber das Schönste ist doch: Es funktioniert. Alle hupen und sind dabei trotzdem entspannt. Wenn man erstmal begriffen hat, dass der Verkehr um die Fußgänger herumfließt, überquert man die Straßen, egal ob mit oder ohne Ampel doch recht entspannt.

Liebe Grüße aus dem Büro (heute im Anzug aus Hoi An)
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2025
781 Beiträge · seit 200601. Juli 2025 ·
Liebe Martina, lieber Ralf,

nun habe ich euren Reisebericht in einem Rutsch durchgelesen - und kann meine Gefühle gar nicht richtig einordnen. Ihr schreibt anschaulich und eure Fotos sind mega klasse! Immer wieder denke ich, wie schön ihr bestimmte Landschaften und Situationen eingefangen habt. Aber wenn ich die Menschenmassen und das rummelige Treiben so gut wie überall sehe, finde ich es auch abschreckend. Ich glaube, für mich Einsamkeitsliebende wäre das nix - man muss ja fast sagen "zum Glück", so hat man ein Ziel weniger "abzuarbeiten" 😉 Immerhin bringt ihr mir Vietnam in eurem Bericht auf sehr unterhaltsame Weise näher, denn ich weiß zu diesem Land quasi gar nichts.

Ich freue mich für euch, dass es euch so gut gefallen hat und kann mir vorstellen, dass in dieser Reise seeehr viel Vorarbeit steckt.

Gespannt darauf, wie es weitergeht, grüßt euch
Tanja
901 Beiträge · seit 201502. Juli 2025 ·
Ein schöner Reisebericht über Vietnam. Bei mir schon wieder fast 20 Jahre her.
Hoi An ist wirklich schrecklich touristisch und total vermarktet geworden.
Das war damals so ganz anders und beschaulich.

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200702. Juli 2025 ·
@Christian
Wir fanden die japanische Brücke ganz nett...ich denke das triffts 😉
Die Durian haben wir nicht probiert, nur die Jackfruit... bei der Durian würden wir wahrscheinlich schon am Geruch scheitern 😁 Die Straßenüberquerung ist tatsächlich erst mal gewöhnungsbedürftig, aber es funktioniert erstaunlich gut dass der Verkehr um einen herumfließt.

@Tanja
Jetzt wollten wir dich nicht in ein "Gefühlschaos" stürzen 😉
Bei uns überwiegt manchmal die Neugierde auf ein neues Land vor unserem Ruhe- und Einsamkeitsbedürfnis... 😎 ...und dann darfs auch mal was "exotisches" sein

@yvy
Ohne dem Fazit vorzugreifen, würden wir Hoi An auch so ähnlich beschreiben. Spätestens Abends ist das schon auch eine Partymeile und die Häuschen sind ganz "nett". Wobei wir ganz bewusst so Dinge wie die Korbbootfahrt oder den Besuch der "Goldenen Hände Brücke" ausgelassen haben (Sun World Ba Na Hills)

Ein großes Dankeschön auch an alle stillen Mitleser und Dank-Button Drücker 🙂

Liebe Grüße von den
Panthers
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Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200702. Juli 2025 ·
Dienstag, 25.03.2025 Hoi An, Little Hoi An

Wir hatten wirklich gut geschlafen in unserem neuen Zimmer, allerdings klingelte der Wecker schon sehr früh heute 🤨 Um 06:30 Uhr wurden wir zu unserer Tour nach My Son abgeholt. Superpünktlich stiegen wir mit unserem umfangreichen Frühstückspaket vom Hotel in den Kleinbus. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde bis wir die Tempelstadt (Weltkulturerbe) in einer waldreichen Gegend erreicht hatten. Übrigens, wie unser Guide immer wieder erklärte hat „My Son“ nichts mit „Mein Sohn“ zu tun, sondern wird „Mi Son“ ausgesprochen und bedeutet „Schöner Berg“ .
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Wir waren mit die ersten Besucher an diesem Tag, die zunächst eine kleine Fahrt mit einem Elektrocart machten und dann noch ein Stück laufen mussten, bis wir bei den Sehenswürdigkeiten ankamen.
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Unserer Führer erklärte uns die Geschichte und vor allem das Heiligtum Lingam, ein Symbol der Hindu-Gottheit Shiva, sehr ausführlich. Die Restauration der heiligen Stätten der Cham gestaltet sich heutzutage schwierig, da die damaligen Erbauer schon Methoden hatten, die die Steine zusammenhielten die die Forscher bis heute nicht genau entschlüsseln konnten. So kommt es mit den heutigen Restaurationsarbeiten zu vermehrtem Moosbewuchs. Im Krieg wurden leider viele Gebäude durch Bomben zerstört, so einige Bombenkrater sind noch vorhanden.
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Heiligtum Lingam
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Anschließend bekamen wir noch ein traditionelles Frühstück serviert – Pho Suppe 🙂 So kamen wir auch mit unseren Mitreisenden aus Deutschland, Österreich und Lettland ins Gespräch und tauschten Erlebnisse und Tipps aus.
Dann ging es wieder zurück nach Hoi An zu unserem Hotel. Im nahegelegenen Hostel (Etagenbett im Schlafsaal inkl. Frühstück aktuell bei 4 € !!! ) mit Restaurant erfrischten wir uns mit einem kühlen Getränk. Später holten wir unser Sachen beim Schneider ab, alles passte nun wunderbar.
Danach bastelten wir beide jeder einen Lampion und mit der im Hintergrund leise laufenden Musik, hatte es fast schon etwas Meditatives. Jeder bekam noch einen Babylampion geschenkt und wir hatten die Bastelstunde nicht bereut.
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Später machten wir uns stadtfein, waren etwas essen und liefen noch durch den trubeligen Ort. Ralf erstand noch eine Winkekatze und ich einen Mangomochi, welche die Marktfrauen an der Straße anboten.

Typisches Wohnhaus
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Morgen gehts dann tasächlich schon nach Saigon (Ho-Chi-Minh City) 😐

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 02. Juli 2025
Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200703. Juli 2025 ·
Mittwoch, 26.03.2025 Saigon, Fusion Original Saigon Centre

Wir frühstückten wieder mal früh, da es heute weiterging nach Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon).
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Der vom Hotel gebuchte Fahrer stand schon da als wir auscheckten. Wir fuhren nach Da Nang zum Flughafen, wurden dort unser Gepäck schnell los und starteten relativ pünktlich kurz nach 10.00 Uhr. Flugdauer war ca. 1 Stunde und 10 Minuten. Die Abholung klappte reibungslos und wir wurden vor unserem gebuchten Hotel Saigon Center Fusion Original abgesetzt. Wir bekamen wiederum ein sehr schönes Zimmer mit tollem Bad und Badewanne.
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Dann erkundeten wir den Teil der Stadt, welcher fußläufig von unserem Hotel aus erreichbar war (Postamt, Bookstreet und die Oper).
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Es war sonnig, heiß und vor allem schwül. Wir fühlten uns etwas matschig und kehrten in ein sehr modernes Cafe ein und tranken dort kühlen Salt Coffee und den unvermeidlichen Kokoskaffee dazu einen leckeren Apfelcrepe. Hier war es angenehm kühl und wir blieben eine Zeitlang sitzen und beobachteten die Leute 🙂
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Dann waren wir wieder fit und wir liefen zum Ben-Than-Markt, wo uns gefühlt jeder Standbetreiber seine Waren anpries. In der Mitte waren die Essenstände angesiedelt und außen rum jede Menge Nippes… vor allem war es teuer 😕 Was wir hier erstmals sahen, waren getrocknete Insekten – müssen wir aber nicht haben.
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Weiter gings zum Onkel Ho Denkmal und dann Richtung Saigon-Fluss, wo ein Höllenverkehr herrschte.
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Wir dachten, wir haben schon so einiges gesehen, aber das übertraf nun alles. Hunderte von Motorrollern waren unterwegs. Die Straße bei so einem Verkehr zu überqueren, das hatten wir schon drauf – einfach langsam losgehen, Hand heben, Blickkontakt, evtl. Fahrzeugen ausweichen, nicht stoppen und nicht laufen und so kamen wir sicher wieder auf der anderen Seite an.
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Für das Abendessen hatten wir heute mal ein japanisches Restaurant ausgewählt. Bei Ramensuppe, Karage Don und einem Bier ließen wir es uns gutgehen.
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Später saßen wir noch auf einen Absacker in einem Straßencafé und beobachteten die Strassenszenen.
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Morgen gehts dann in den Untergrund... 😐

Gruß
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 03. Juli 2025
1'525 Beiträge · seit 201103. Juli 2025 ·
liebe Panthers,

jep, hochinteressanter RB.........sträube mich, die erzwungene kommunistische Vietkong Umbenennung von SAIGON

auch nur in den Mund zu nehmen.........S A I G O N hat so viel mehr Flair......... 😄 😄 😄 😄

das "Paris" Fernost........ 😄 😄 😄

LG.....................BMW
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2025
97 Beiträge · seit 202503. Juli 2025 ·
Also Vietcong ist ein Begriff, den in Vietnam niemand benutzt. Dort heißen die Verbände, die die USA und die von ihnen installierte südvietnamesische Militärdiktatur "Vietcong" genannt haben "Quân Giải phóng". Oder auf deutsch "Befreiungsarmee".

Die Umbenennung von Saigon in Ho-Chi-Minh-Stadt hat mit den Befreiungskämpfern im ehemaligen Südvietnam auch recht wenig zu tun. Sie erfolgte nicht durch die Quân Giải phóng, sondern erst im Jahr 1976, also ein Jahr nach der Kapitulation der südvietnamesischen Marionettenregierung und nach der Wiedervereinigung Vietnams.

Saigon bezeichnet übrigens heute den Bezirk 1 von Ho-Chi-Minh-Stadt, sozusagen das Stadtzentrum oder da wo der Bär tobt.
Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200704. Juli 2025 ·
@BMW, @Christian
Die Vietnamesen mit denen wir gesprochen haben waren was Saigon oder Ho-Chi-Minh City betrifft relativ entspannt. Es wurde beides benutzt 😉
Gleiches gilt für Vietcong...unser Guide im heutigen Berichtsteil hat den Begriff neben anderen ebenso verwendet...das macht es zumindest für Ausländer relativ verständlich was und wer gemeint ist

@BMW, freut uns dass dir der Bericht gefällt und du dabei bist 🙂

Gruß
Panther
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Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200704. Juli 2025 ·
Donnerstag, 27.03.2025 Saigon, Fusion Original Saigon Centre

Das Frühstück wurde heute mit Aussicht im 24. Stockwerk serviert.
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Heute standen die Cu Chi Tunnel auf unserem Programm. Wir hatten extra eine Tour zu den weniger überlaufenen Tunneln in Ben Duoc gebucht. Die Tunnel wurden von den Partisanen (Vietcong) im Vietnamkrieg genutzt und auf 200 Km auf drei Ebenen mit Kommandozentralen, Küchen, Schlafräumen, Waffendepots und sogar Krankenhäuser erweitert.
Wir wurden von einem bequemen 7-Sitzer abgeholt – zwei Damen aus Österreich, eine englische Familie mit Sohn und wir Beide waren die Gäste, die Jo unser wirklich supergute Guide heute begleitete.
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Die Tunnel waren ca. 55 Km von Ho-Chi-Minh entfernt – eigentlich nicht so weit, aber verkehrsbedingt benötigten wir dann doch fast zwei Stunden 😐 Jo ging während der Fahrt auf die Geschichte des Krieges ein und erzählte uns einige nicht so schöne und auch sehr traurige und bewegende Geschichten. Da musste ich schon mal schlucken 🙁 Er selbst hatte als junger Mann sehr schwere Verletzungen bei der Explosion einer Mine davongetragen, die ein Freund von ihm gefunden hatte. Die Narben hat er uns gezeigt 😕 Jo nahm seinen Job als Guide sehr ernst und erzählte uns viel Wissenswertes.
Ein kurzer Stopp bei einer Behindertenwerkstatt gehörte bei den meisten Fahrten dazu und natürlich sollte man dort etwas kaufen. Bedrängt wurde man aber nicht.
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Kurz vor der Ankunft bei den Tunneln, statteten wir einem Schießstand einen Besuch ab. Dort war es möglich, mit einer AK47 zu schießen und im wahrsten Sinne Geld zu vernichten 😵 Wir hätten gut und gerne auf den Besuch verzichten können, aber der englische Vater und sein Sohn wollten die Gelegenheit nutzen und schießen. Jo bescheinigte den beiden später, die schlechtesten Schützen „ever“ gewesen zu sein 😄
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Wir besichtigten dann die Tunnel, die für die heutigen Besucher etwas vergrößert wurden. Die meisten Tunnelsysteme sind heute aber verfallen. Wir sahen schreckliche Fallen 🤩 , geheime Eingänge, schmale Tunnel, neben Munition und diversen übrigen Hubschraubern, Fahrzeugen usw. und bekamen das System anhand einer Übersicht erklärt.
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Zwischendurch machten wir mal Pause und versuchten Maniok, was gar nicht mal so schlecht schmeckte, wie gekochte Kartoffeln – roh sollte man die Wurzel nicht verzehren. Den ganz schmalen und sehr niedrigen Tunnel zu besichtigen, ersparten wir uns aber, wir warteten bis die anderen wieder auftauchten.
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Insgesamt war die ganze Anlage beeindruckend und erschreckend zugleich 😐

Später fuhren wir noch zum Mittagessen, welches bei unserer Buchung inkludiert war. Das Restaurant war zwar auf Besuchergruppen ausgerichtet, aber die servierten Speisen waren sehr lecker und wir unterhielten uns mit unseren Mitreisenden.
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Bei der Fahrt zurück dösten wir ein bisschen vor uns hin. Im Hotel angekommen, legten wir uns an den Pool.
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Zum Sonnenuntergang fuhren wir auf die 265,5 m hohe Aussichtsplattform des Bitexco Financial Tower. Die Sonne verschwand unspektakulär, dafür war die Aussicht auf die beleuchteten Hochhäuser und das nicht enden wollende Band der Fahrzeuglichter durchaus imposant.
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Zum Abendessen suchten wir uns einen anderen Japaner aus, war ok aber nicht so gut wie der Gestrige. Zum Abschluss des Tages gingen wir nochmals in das Cafe von gestern und beobachteten den Trubel der Stadt.
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So langsam neigt sich die Reise dem Ende zu. Es geht als nächstes ins Mekong Delta...nächste Woche 😉

Ein schönes Wochenende wünschen
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2025
548 Beiträge · seit 201704. Juli 2025 ·
Liebe Martina, lieber Ralf,

das war erneut ein sehr interessanter Ausflug. Wie du schreibst "beeindruckend + erschreckend zugleich".
Schon bei Anschauen der Fotos zieht sich bei mir wegen meiner recht ausgeprägten Platzangst alles zusammen, nie im Leben könnte ich in die gezeigten, schmalen Tunnel steigen. Sich vorzustellen, dass eine große Anzahl Menschen dort im Untergrund zusammengepfercht gehaust hat - brrrrrrrrr!!

Euch ebenfalls ein schönes Wochenende und liebe Grüße
Kordula 🙂
Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200707. Juli 2025 ·
@Kordula
Nicht nur Platzangst könnte ein Problem sein, für Rückengeschädigte ist die gebückte Haltung in den Tunneln auch nicht gerade förderlich 😵 Uns war es so genug, man hätte aber noch deutlich längere Tunnel "durchqueren" können 😉

Gruß
Ralf
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Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200707. Juli 2025 ·
Freitag, 28.03.2025 bei Can Tho, Green Village Mekong

Heute fuhren wir in das Mekong Delta. Da wir auch etwas sehen bzw. erleben wollten, haben wir auch eine Bootstour und einen kleinen Fahrradausflug gebucht. Wie immer war der Fahrer sehr pünktlich und wartete schon. Bis wir aus der Stadt heraus waren, dauerte es wieder einige Zeit.
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In Ben Tre angekommen, wartete ein Guide auf uns mit dem wir ein Boot bestiegen und auf dem Fluss dahinschipperten, bis wir an einer Kokosbonbonfabrik ankamen.
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Die Gegend ist bekannt für die zahlreichen Kokospalmen. Wir bekamen eine kleine Führung, durften selbst mal Hand anlegen und vor allem die verschiedenen Erzeugnisse probieren. Bei Schnaps mit Schlangen und anderem Getier lehnten wir aber dankend ab 🙄
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Dann schwangen wir uns aufs Fahrrad fuhren durch die Palmenplantagen und die Wohngegend. Bei ca. 35° um die Mittagszeit eine etwas schweißtreibende Aktivität 😵 Die Räder haben natürlich keine Gangschaltung und Ralf, der auf seinem Drahtesel sehr tief saß, tat sich etwas schwer 😵 Aber wir bekamen einen kleinen Einblick wie die Menschen hier wohnen und arbeiten.
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Das Mittagessen bekamen wir in einem Homestay (Gastfamilie) auf einer kleinen Terrasse nur für uns serviert. Es gab Elefantenohrfisch, dessen Stücke in Reispapier gewickelt wurden, sehr lecker 😘 Weiterhin Suppe und Hühnchen mit Reis und zum Nachtisch Longan Früchte (wie Litschi). Wir waren pappsatt, aber wieder erholt.
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Wir schipperten mit einem kleinen Boot durch einen Kanal und lernten dort die Wasserkokosnuss kennen – eine harte nicht süße Frucht.
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Nach der Fahrt wartete schon ein Tuk-Tuk um uns wieder zu unserem größeren Boot zu bringen.
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Wir machten uns wieder auf den Rückweg zum Auto und legten noch bei einem großen Schiff an, welches Kokosnussschalen nach China transportiert. Die Männer sammelten die Schalen in großen Körben, die dann über Holzplanken auf das Schiff gebracht wurden - alles Handarbeit 🤩 Das war schon heftig. Wir schipperten weiter und mir fielen die Augen zu.
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Unser Fahrer erwartete uns wieder und weiter ging es nach Can Tho zu unserer Unterkunft Green VillageMekong . Zunächst standen wir aber im Stau, dann ging es aber flüssig auf der Autobahn mit 90 km/h dahin – waren es doch noch ungefähr 3 Stunden bis zum Ziel. Wir waren froh endlich anzukommen und uns frisch machen zu können. Es war ganz schön schwül hier.
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Zu Abend gab es wieder den Fisch nur ohne Reispapier 🙂
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Später lagen wir noch in der Hängematte auf der Terrasse unseres Häuschens und lauschten den Karaokeklängen aus der Nachbarschaft.

Morgen stehen dann Ausflüge auf dem Programm.

Liebe Grüße
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 07. Juli 2025
Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200708. Juli 2025 ·
Samstag, 29.03.2025 bei Can Tho, Green Village Mekong

Heute Morgen hatten wir einen Ausflug zum Lung Ngoc Hoang Mangrove Forest gebucht. Kurzfristig erhielten wir die Anfrage ob wir eine Familie mit zwei Kindern mitnehmen würden. Haben wir natürlich gemacht. Dann ging es los mit Tamy unserem Guide und der deutschen Familie mit zwei Kindern 4 und 6 Jahre alt. Wir zwängten uns alle in einen SUV, was gerade mal so ging 😐 Wir unternahmen eine Bootsfahrt und sahen u.a. Störche und Reiher.
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Wasserschneckeneier
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Bei einer Unterbrechung genossen wir Kokosnuss und getrocknete Bananen. Das war ein schöner relaxter Ausflug. Die Kinder waren etwas knatschig, es war einfach zu schwül.
Anschließend besuchten wir noch einen Korbflechter und durften auch selbst flechten.
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Für den letzten Stopp des Ausfluges, einen Tempel – zugegebenermaßen sehr hübsch und vor allem farbenfroh, hatte keiner mehr so richtig Interesse, es war einfach zu heiß 😵
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Im Hotel gönnten wir uns ein kleines Mittagessen und eine Pause auf unserer Terrasse.
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Am späten Nachmittag fuhren wir mit einem kleinen Boot auf den Kanälen und konnten das Leben am Fluss beobachten. Kein schöner Anblick war der Plastikmüll, der an einigen Stellen gehäuft schwamm. Wir sahen auch einen Anwohner, der seine Abfälle einfach ins Wasser schmiss. Grenzwertig 🤨
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Wir erreichten dann den Fluss Hau mit einer immensen Breite 😮 Dort fuhren auch große Lastkähne, in der Ferne konnten wir den Hafen erkennen.
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Dann bogen wir wieder ins ruhigere Fahrwasser, in die kleineren Kanäle ab und sahen kleine Fischzuchten und viele winkende Kinder.
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Abends gab es Hot Pot, bei über 30° Grad eigentlich keine gute Idee, aber es schmeckte sehr lecker.
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Den Abend ließen wir wieder in unserer Hängematte ausklingen.

Morgen müssen wir früh aufstehen...sehr früh 😵

Gruß
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 08. Juli 2025
Themenstarter1'297 Beiträge · seit 200709. Juli 2025 ·
Sonntag, 30.03.2025 Saigon, Fusion Suites
So langsam sind wir am Ende unseres Urlaubes angelangt. Aber noch hatten wir einen Ausflug zum Floating Market in Cai Rang vor uns. Dieser begann allerdings sehr früh. Wir standen um 05.00 Uhr auf 😵 , Abfahrt war um 05.30 Uhr. Das Gute daran war, es war angenehm warm und es wurde bald hell. Tamy war wieder unser Guide und das Boot hatten wir für uns allein. Wir fuhren auf einem Kanal bis wir auf einen breiteren Strom trafen und dort waren wir nicht mehr allein.
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Große Boote boten ihre Waren an, kleinere Boote waren die Abnehmer für die lokalen Märkte in der Gegend. An langen Stangen hingen die Früchte bzw. Gemüse, die das Boot anzubieten hatte. Einen dieser lokalen Märkte werden wir später noch besuchen. In dem Getümmel waren auch so einige vollbesetzte Touriboote unterwegs, da hatten wir es gut.
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Dann kam das Versorgungs-boot und wir orderten Pho-Suppe, die war wirklich gut. Die Suppenköchin machte das schon seit 30 Jahren. Anschließend gab es noch Ananas, dazu mussten wir allerdings auf ein anderes Boot umsteigen, das war schon eine wackelige Angelegenheit.
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Wir fuhren weiter zu einem Ort an dem Reisnudeln hergestellt werden, da durften wir gleich mal mithelfen.
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Weiter ging es dann zum „normalen“ Cai Rang Markt. Dort wimmelte es nur so vor Motorrollern 🙄 , die Käufer fuhren von einem Stand zum nächsten um Ware einzukaufen. Da die Produkte oftmals nahe oder auf dem Boden angeboten wurden, lagen diese voll in den Abgasen 😐 Das fanden wir eher suboptimal.
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Es gaben Obst und Gemüse in Hülle und Fülle, Fleisch und Fisch und natürlich Klamotten und Spielzeug. Es war sehr interessant, das lebhafte Treiben zu beobachten und Tamy war sehr darauf bedacht, das wir nicht zurückblieben.
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Wir bzw. Tamy kaufte Jackfruit, getrocknete Bananen und rote Drachenfrucht. Wir probierten leckere kleine Kuchen und gruselten uns vor Fröschen und Mäusen, die ebenfalls zum Verzehr gedacht waren.
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Wir erstanden noch eine zweite Winkekatze, sehr viel günstiger als in Ho-Chi-Minh oder auch in Hoi An. 50.000 Dong, ungefähr 2 Euro kostete die Katze, in Hoi An waren es 90.000 und in HCM 200.000 😣 Dann ging es wieder zurück zum Boot. Unsere Bootsfrau mit dem blechernen Lachen musste sich zwischen zwei Boote zwängen, damit wir überhaupt einsteigen konnten. Aber sie konnte nichts aus der Ruhe bringen und Lachen ging immer 😄
Unterwegs naschten wir von den eingekauften Früchten und nach ungefähr einer Stunde waren wir wieder zurück im Hotel. Dort verabschiedeten wir uns von Tamy, nicht ohne vorher noch ein gemeinsames Video gemacht zu haben (das war wichtig!). Sie war eine sehr Liebe mit ihren 19 Jahren, es hat uns großen Spaß mit ihr gemacht 😘 Sie machte sich immer viel Sorgen um uns, denn aus ihrer Sicht waren wir ja schon alt, so alt wie ihre Eltern, und die könnten solche Ausflüge körperlich nicht mehr durchstehen erklärte sie uns 😮
Wir räumten unsere Sachen zusammen und machten uns frisch. Bis unser Fahrer kam, hatten wir noch etwas Zeit. Um 12.00 Uhr ging es zurück nach HCM. Wir kamen flott voran unser Fahrer wechselte gerne und oft die Fahrspur.
In der Stadt war heute deutlich weniger Verkehr, das lag wohl auch am Sonntag. Wir beobachteten immer gerne die Rollerfahrer mit ihren unterschiedlichen Lasten ob es Kinder waren, Hunde oder auch ganze Türen. Für die letzten beiden Nächte hatten wir das Fusion Suites gebucht und bekamen dort ein großzügiges Zimmer mit viel Holz im 8 Stock.
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Wir fläzten etwas in den Polstern vorm Hotel natürlich bei einem Kokoskaffee. Dann machten wir noch eine kleine Tour, hoben nochmal Geld ab und gingen zu Starbucks um dort nette Espressotassen mit landestypischen Motiven zu erstehen. Drinnen war es gesteckt voll, scheint sehr beliebt bei den Asiaten zu sein. Als wir eingekauft hatten, fing es an zu regnen – ein ordentlicher Schauer ging nieder.
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Wir beschlossen, bei einem Matcha Frappe den Guss abzuwarten. Wir saßen draußen, aber im Trockenen und beobachteten die Leute, das finden wir immer spannend.
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Als es aufgehört hatte zu regnen, gingen wir zurück ins Hotel. Nach einer Dusche und etwas Ruhe gingen wir abends in ein nahegelegenes Restaurant – es war unser letzter Abend in Vietnam 🙁 Bei Bananenblütensalat mit Rind und Sommerrollen und Hühnchen kamen wir mit dem Kellner ins Gespräch. Englisch verstand bzw. sprach er sehr schlecht, aber er konnte etwas deutsch, das er in der Schule gelernt hatte 🙂

Morgen ist der letzte Tag in Vietnam und wir haben noch etwas "schwere Kost" vor uns...

Gruß von den Panthers
Ralf + Martina
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zuletzt bearbeitet 09. Juli 2025
8'725 Beiträge · seit 201009. Juli 2025 ·
Boah, ehrlich - spätestens bei den Mäusen und Fröschen wäre Schluss gewesen für mich. Mir wurde vorhin beim Anschauen schon fast schlecht 🤢 .

Ihr seid wirklich hartgesotten - dies alles sehen, riechen, erleben, und dann noch mit der Kamera draufhalten. 🤩

Respekt - und danke fürs Mitnehmen 😘 , ich bin eine Mischung aus fasziniert und mal wieder leicht schockiert von den vielen Farben und sonstigen Eindrücken!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
97 Beiträge · seit 202509. Juli 2025 ·
Andere Länder, andere Sitten. Vermutlich denken die Vietnamesen ganz ähnlich über so einige unserer Verhaltensweisen...

Spontan fiele mir dazu Nase putzen am Tisch ein. Für die meisten Menschen in Ost- und Südostasien ein absolutes No-Go, bei uns drehen sich die meisten halt vom Tisch weg und gut ist's.

In Hanoi habe ich einen Straßengrill mit drei Hunden drauf gesehen. Zwei davon waren nicht mehr vollständig.... Aber wer weiß, was andere Menschen empfinden, wenn Sie auf der Wies'n ein Spanferkel oder einen Ochsen am Spieß sehen.
zuletzt bearbeitet 09. Juli 2025
549 Beiträge · seit 201609. Juli 2025 ·
Hallo liebe Panthers,
mir geht es ähnlich wie Bele, einerseits fasziniert und andererseits gruselt es mich ein bisserl. Mir ist tatsächlich alles ein wenig zu bunt, zu grell und zu voll.
Aber eure Tunneltour finde ich voll spannend, das würde uns auch interessieren. Uwe kannte jedes Fluggerät und konnte etwas darüber erzählen.
Schade, dass es nun fast vorbei ist, schon interessant mal in eine ganz andere Welt einzutauchen

liebe Grüße
Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.