Reisebericht: 25 Tage durch den Oman

Reisebericht 45 Antworten · 5'351 Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2025 von Elde
Themenstarter269 Beiträge · seit 201611. Feb. 2025 · #1
Jetzt am Donnerstag starten meine Frau und ich unsere nächste große Selbstfahrertour, dieses Mal geht es in den Oman. Damit bereisen wir das dritte Jahr hintereinander nach Marokko 2023 und Jordanien 2024 ein arabisches Land. Die Landschaften, die Sehenswürdigkeiten und ganz besonders die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen hat es uns angetan. Die Reise geht vom 13. Februar bis zum 10. März 2025. Die Reiseplanung haben wir zusammen mit dem Reiseanbieter Bedu Expeditionen gemacht. Die Tourvorbereitung lief optimal und wir hoffen das wir nach unserer Reise ebenfalls nur Gutes über den Anbieter sagen können. Den Reiseverlauf könnt ihr der folgenden Karte entnehmen.

Viel Spaß dabei und liebe Grüße
Elde
📎 KarteOmanreise2025.pdf
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zuletzt bearbeitet 23. März 2025
Themenstarter269 Beiträge · seit 201621. März 2025 · #2
Knapp 2 Wochen nach unserer Rückkehr bin ich in der Lage unseren Reisebericht hier im Forum einzustellen. Vielleicht gibt es hier ja weitere Interessenten die gerne einmal dieses schöne Land bereisen möchten.

14.02. Ankunft in Salalah

Der Flug nach Muskat ging von Frankfurt ziemlich pünktlich, obwohl es am Anfang durch ein verspätetes Boarding nicht so aussah. Punkt 5:30 Uhr sind wir in Muskat gelandet. Die Einreise hat auch gut geklappt. Wir wurden sogar freundlicherweise darauf hingewiesen das unsere Reisepässe demnächst ablaufen, Unser Gepäck war zum Glück nach Salalah direkt durchgecheckt, sodass wir in Muscat nicht zum Baggage Claim mussten. So brauchte nur das Handgepäck erneut durch die Sicherheitskontrolle. Um 8:40 Uhr ging auch pünktlich der Flieger nach Salalah. Unser Gepäck war auch vollzählig und pünktlich eingetroffen, Ich wollte mir beim omanischen Platzhirsch Omantel eine 2. SIM-Karte einsetzten lassen. Das wurde sofort erledigt, funktionierte aber nicht. Ich bin hartnäckig geblieben, bis er Fachleute in der Zentrale mit dem Problem beauftragt hat. Er hat mir hoch und heilig versprochen das ich heute Abend Internet haben werde. Ich habe mich von Ihm verabschiedet mit der Drohung das ich ansonsten am nächsten Morgen bei ihm wieder vor dem Geschäft stehen würde. Zum Glück hat es zwischenzeitlich geklappt.

Anschließend haben wir bei Europcar unser reserviertes Auto, einen Kia Pegas Automatik abgeholt. Es ist sehr gut in Schuss, Das Personal hatte bereits auf uns gewartet, denn heute ist Freitag, der islamische Sonntag und um 15:00 Uhr meldet sich der Muezzin.

So hat das doch alles länger gedauert als geplant. Wir sind zu unserem Hotel gefahren was nicht so ganz einfach zu finden war, da die schöne Fassade mit Eingang natürlich zum Strand zeigt, wo natürlich die Straße nicht vorbeigeht. Ich hatte allerdings, trotz Gemecker von Friederike die Fassaden unserer Unterkünfte aus dem Internet ausgedruckt, Das konnten wir bei der ersten Unterkunft bereits gebrauchen. Aus der Ferne ist ein Bild immer noch besser als eine Schrift die man nicht lesen kann.

Wir haben ein sehr schönes großes Zimmer mit Strandblick. Die Sonne scheint und wir haben 26°. Was will man mehr. Da sind wir aus Deutschland anderes Wetter gewohnt. Und hier sind die Strände schön leer wie ihr auf folgenden Bilder sehen könnt, denn wir haben sogleich einen Strandspaziergang gemacht.

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Und Kultur gibt es auch. Wir haben den Archäologischen Park in Salalah besichtigt. Der liegt direkt neben dem Strand. Es ist im Mittelalter eine Hafenstadt gewesen, die mit dem Weihrauchhandel reich geworden ist. Mittlerweile sind es nur noch Ruinen.

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Jetzt wollen wir eine Kleinigkeit essen gehen und nach diesen beiden langen Tagen gehen wir früh schlafen,

Morgen versuchen wir die Moschee und den Weihrauch Souk besichtigen. Dann werden wir weiter nach Süden zum Mughsailbeach fahren. Die Strecke dorthin und auch der Strand sollen sehr schön sein.
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Themenstarter269 Beiträge · seit 201621. März 2025 · #3
15.02. Fahrt in den Westen von Salalah

Heute wollen wir die Sultan Qaabous Moschee in Salalah besichtigen, dann soll es durchs Gebirge und an der Küste entlang bis zum Aussichtspunkt Shaat gehen.

Als erstes sind wir morgens zur Moschee gefahren. Die kann man nur zwischen 8 und 11 Uhr besichtigen. Es ist ein schönes Bauwerk, kann im Vergleich mit Casablanca jedoch nicht mithalten. Trotzdem, uns gefallen Moscheen. Seht selbst auf den nachfolgenden Bildern.

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Auf der Weiterfahrt trabten dann Kamele über die Straße. Da muss man dann sehr vorsichtig sein, denn das gilt im Oman als einer der häufigsten Unfallursachen.

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Nach einer weiteren guten Stunde Fahrt, sind wir um die Mittagszeit am Aussichtspunkt in Shaat angekommen, ein echtes Highlite auf der Reise bis jetzt. Seht die Bilder. Der vielgerühmte Mughsail Beach hat uns da weniger beeindruckt,

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Da geht es mehrere hundert Meter die Felsen hinunter ins Meer, ein grandioser Blick, ein Muss wenn man hier ist. Zurück nach Salalah ging es wieder durch die wunderschöne Bergwelt. Wir haben uns in Salalah den Weihrauch Souq angesehen. Es ist nur noch ein kleiner Rest des alten Marktes und touristisch. Der alte Markt wurde abgerissen und durch Villen ersetzt. Zum Abschluss haben wir uns das Weihrauchmuseum angesehen. Das ist Sehenswert. Jetzt werden wir uns etwas zu Essen machen und anschließend überlegen was wir morgen unternehmen wollen. Dabei machen wir es auf unserem Balkon gemütlich und schauen dem Treiben der Fischer am Strand zu.
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zuletzt bearbeitet 21. März 2025
Themenstarter269 Beiträge · seit 201622. März 2025 · #4
16.02. In den Nordwesten von Salalah

für Heute haben wir uns folgende Route ausgedacht. Zuerst wollen wir das Mausoleum des Propheten Hiob besuchen. Es liegt in den Bergen etwa 40 km entfernt von Salalah. In dieses Mausoleum dürfen auch Nichtmuslime da Hiob im Alten Testament vorkommt das für alle monotheistischen Religionen gilt. Vorab mussten wir jedoch noch tanken. Das Benzin kostet hier noch nicht ganz die Hälfte vom Preis bei uns. Die Anfahrt zum Grabmal stellte sich durch Straßenbaumaßnahmen etwas schwieriger heraus als gedacht. Die Omanis hatten vergessen OSM über die Baumaßnahmen zu informieren. Da es die Straßen nicht mehr gab über die uns OSM führen wollte, hat es uns etwas kreuz und quer durch die Pampa geführt. So hat die Anfahrt doch länger gedauert. Die Fahrt führte durch eine schöne Landschaft und wir haben ja genügend Zeit. Wichtig ist das man überhaupt ankommt.

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Wenn wir schon Urlaub im Land der Weihrauchbäume machen, wollte ich wenigstens welche in freier Natur sehen. Diese Bäume sind endemisch und kommen nur im Süden Omans und im Jemen vor. Da unsere Reisezeit nicht ausgereicht hat um die Bäume, die noch von Einheimischen bewirtschaftet werden zu besuchen, sind wir ins Wadi Dawkah einem UNESCO Weltnaturerbe gefahren. Das liegt auch in den Bergen ca 90 km von Salalah. Dort stehen eine Menge dieser Bäume jeden Alters und werden systematisch erforscht, d.h. es wird kein Harz gesammelt. Die Anfahrt war ähnlich kompliziert, der Rundgang auf diesem Gelände hat uns aber gut gefallen.

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An diesem Baum kann man sehen wie es aussieht wenn das Harz austritt.

Als nächstes sollte die Fahrt weitergehen an die Schlucht bei Ajoun. Die Landschaft durch die man fährt ist großartig und auch die Schlucht ist den Abstecher wert. Da wir in diesem ersten Teil der Reise keinen Geländewagen haben, können wir nicht in den Canyon fahren, aber vom Rand ist der Ausblick auch ganz nett.

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Unsere Unterkunft ist nicht weit vom Coconutbeach entfernt. Dort gibt es jede Menge Hütten an denen man einheimisches Obst wie Bananen, Mangos, Papayas, Äpfel, alle Sorten Melonen und Orangen kaufen kann. Natürlich gibt es da auch Kokosnüsse. Dort haben wir uns zur Erfrischung jeder eine Kokosnuss aufschlagen lassen und konnten dann den herrlichen Saft trinken. Das hat mit dem was man bei uns als Kokosmilch bekommt nichts zu tun. Die Nüsse sehen auch anders aus als bei uns und haben auch nicht die harte, holzige Schale. Ich denke das lässt sich auf folgendem Bild gut erkennen. Hier werden die Nüsse für uns beide aufgemacht und mit einem Strohhalm versehen. Schmeckte köstlich.

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663 Beiträge · seit 201627. März 2025 · #5
Hallo Elde,

Danke für Deinen interessanten RB. Bin gerne dabei. 😁

Eine schöne Erinnerung an unsere Selbstfahrer Reise 2019 - noch vor Covid. 😉

Grüsse & freue mich auf die baldige Fortsetung
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
105 Beiträge · seit 201627. März 2025 · #6
Hallo Elde,

ich freue mich auf deinen Reisebericht, ich war 2022 im Oman, meine Reise hat in Salalah geendet und ich kann nur Gutes über den Oman und seine Bewohner berichten.

LG Cora
Reisen: Marokko 2006-2024 18 mal, Jordanien 2015, Namibia 2016, Nam-Bot-Sim 2017, Malawi-Sambia 2018, Tansania 2019, Uganda 2020, Oman 2022, Südafrika 2023, Madagascar 2023, Kenia 2024, Kambodscha 2025, Usbekistan 2025
Themenstarter269 Beiträge · seit 201628. März 2025 · #7
Hallo Cora, hallo Gerhard,
schön das euch unsere Reise gut gefällt und ihr weiter mitfahren wollt. Wir sind von den Menschen und dem Land ebenfalls fasziniert. Da ich zur Zeit dabei bin die Fotos zu bearbeiten und einen Fotoband zu dieser Reise zu erstellen, erlebe ich alles noch einmal mit. Aber jetzt geht es weiter mit meinem Reisebericht:

17.02. In den Nordosten von Salalah

Unsere Rundfahrt heute haben wir im antiken Weihrauchhafen von Samhuram gestartet. Man kann durch die Ruinen spazieren und auch den Hafen noch gut erkennen. Er ist versandet und musste daher aufgegeben werden. Es ist trotzdem interessant vor allen Dingen in der Kombination mit dem Weihrauchmuseum im archäologischen Park von Salalah. Das Museum hatten wir bereits gestern besucht, da es fußläufig von unserem Hotel aus erreichbar ist.

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Da der Hafen versandet ist, wurde die antike Stadt aufgegeben. Die Hafeneinfahrt ist noch gut zu erkennen. Diese antike Stadt ist ein UNESCO Weltkulturerbe. Einen Museumsshop gibt es auch. Dort haben wir natürlich eingekauft. Im Cafe konnte man auch Weihrauchtee genießen, schmeckt ganz gut.

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Nachdem wir uns einen Weihrauchtee gegönnt haben, sind wir weiter in die Nachbarstadt Taqah gefahren und haben das alte Fort besichtigt.

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Auf dem folgenden Bild sieht man die Moschee vom Fort aus.

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Als nächstes auf dieser Tour stand das Wadi Darbat auf unserem Programm. Das war ein großartiges Erlebnis, obwohl noch Trockenzeit ist und der Monsun erst im Juli / August kommt, fanden wir die noch vorhandenen Wasserfälle sehr interessant. Es hat Spaß gemacht entlang zu wandern. Auf Youtube kann man sich die Wasserfälle nach der Regenzeit ansehen, dann sind sie natürlich noch beeindruckender. Für uns wäre das allerdings wegen der tropischen Hitze keine Reisezeit. Wir hatten heute Mittag 28° C, das reicht uns voll und ganz. Es gibt hier mangels großer Wälder ja recht wenig Schatten. Man kann halt nicht alles haben.

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Die Fahrt ging weiter zum Jebel Samhan, dem höchsten Berg der Umgebung. Dort hat man eine tolle Aussicht bis zum Indischen Ozean. Wie ihr dem Bild entnehmen könnt, ist die Lufttrübung doch erheblich. Am Parkplatz waren einige Marktstände an denen einheimische Früchte angeboten wurden. Wir haben uns jeweils eine Mango und eine Papaya pürieren lassen. Das war dann unser Mittagessen.

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Die Rückfahrt nach Muscat sollte über Mirbat durch das Wadi Hinna gehen. Irgendwie hmüssen wir da einen Abzweig verpasst haben, sodass wir uns die Baobabs nicht ansehen konnten. Wir haben uns gedacht das wir bestimmt prächtigere Exemplare dieser baumartigen Gewächse im südlichen Afrika gesehen haben. Den Abschluss unserer heutigen kleinen Rundreise war ein kurzer Besuch im Fort in Mirbat. Mehr gab es dort allerdings auch nicht zu sehen da die alten Stadtteile fast vollständig abgerissen wurden, bzw mittlerweile leer stehen und auf den Abriss warten. So ist es halt überall, die Menschen wollen lieber in modernen Wohnungen leben wie wir auch.

Jetzt müssen wir auch packen, denn morgen nach dem Frühstück müssen wir zum Flughafen unser Auto abgeben und dann geht unser Flug nach Muscat. Dann sind wir abends kurz noch an der Coconut Beach spazieren gegangen. Die meisten Händler hatten ihre Stände aber bereits geschlossen.

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zuletzt bearbeitet 28. März 2025
Themenstarter269 Beiträge · seit 201628. März 2025 · #8
18.02. Weiterflug nach Muscat

Nach dem Frühstück haben wir ausgecheckt und unser erstes Abendessen noch bezahlt. Das waren 5 Oman Rial. Das entspricht etwa 12,50 €. Für gebratenen Reis mit Hühnchen und etwas Gemüse empfanden wir das ganz in Ordnung. Es hatte die Qualität wie bei uns beim Chinesen. Ansonsten ist der Lebensunterhalt hier teurer als bei uns. Nur der Sprit ist etwa halb so teuer.
Dann ging es direkt zum Flughafen. Autoabgabe und Check-In klappte hervorragend. Eine junge Omanifrau hat uns plötzlich gefragt ob sie ein Foto von uns machen soll. Wir haben zugestimmt. Das Ergebnis seht ihr hier.

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Der Flug nach Muscat war unspektakulär und unser Autoverleiher wartete bereits am Ausgang des Flughafens hat uns an eine Tankstelle gefahren wo auch das Büro der Verleihfirma sich befindet und hat uns das Auto dort übergeben. Wir haben die Rückgabe des Autos in einem Parkhaus am Flughafen vereinbart. Ob das klappt, sind wir uns nicht so sicher. Die sprechen hier ein Englisch, falls überhaupt, mit einem Akzent das es kaum zu verstehen ist. Aber gut, jetzt haben wir das Auto und sind zu unserer Unterkunft, der Villa Lana gefahren. Wir haben ein schönes Zimmer und das Haus eine schöne Dachterrasse die alle mitbenutzen können. Im Gegensatz zu Salalah ist es hier ebenfall sehr warm 27° C bei unserer Ankunft aber eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wie Sommer im Rheinland. Zum Glück haben wir eine Klimaanlage!

Den angebrochenen Nachmittag haben wir eine erste Stadtbesichtigung genutzt. Übrigens: Unser Auto für den 2. Teil unserer Reise ist ein Toyota Fortuner Allrad. Damit sollten wir durch die Berge und Wadis kommen.

Und nun wenige Bilder unserer ersten Besichtigung des Souqs in Mutrah. Trotz 2 Kreuzfahrtschiffen im Hafen ging es mit der Menschenmenge im Souq. Zuerst wollten wir das Royal Opera House besichtigen. Es sollte auch geöffnet sein. Als wir dort ankamen konnten wir jedoch nicht in die Innenräume, da eine Vorstellung stattfand. So konnten wir das Gebäude nur von außen besichtigen. Die Besichtigung der Innenräume folgt dann morgen. Hier nun zuerst Bilder von der Oper und dann vom Mutrah Souq

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Der Souq ist schon ziemlich touristisch und wenn man einmal die Souqs in den Städten Marokkos erlebt hat, dann hält das keinem Vergleich stand. Trotzdem gibt es immer etwas zu sehen. So haben wir hier unserem Sohn eine Dishdasha, das traditionelle weiße Gewand der Omanis und die passende Kopfbedeckung, eine Kumma dazu gekauft.

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Anschließend sind wir in einem Straßenlokal essen gewesen. Da wir das Personal nicht verstanden haben, haben wir darum gebeten uns etwas zu servieren was sie denken was uns schmecken könnte. Das haben die dann auch gemacht. Und es hat auch geschmeckt. Es waren gut gewürzte Gemüsefladen mit drei unterschiedlichen Soßen. Nachdem ich den Fladen gerollt habe und in die rote Soße getunkt hatte, musste ich erst nach Luft ringen, so scharf war die. Danach bin ich vorsichtiger daran gegangen und habe im Mund länger gekaut, dann ging es . Die Soße war super lecker und schmeckte am Beginn nämlich süßlich bevor die Schärfe kam. Als Löschmittel wurde uns ein Tee mit Milch serviert. Dann haben wir uns noch kleine gebackene Süßigkeiten gekauft und sind in unsere Unterkunft der Villa Lana, zurück gefahren. Morgen geht es mit der Stadtbesichtigung weiter.
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Themenstarter269 Beiträge · seit 201630. März 2025 · #9
19.2. Sightseeing Muscat

Heute geht es zur großen Besichtigungsrunde in die Stadt. Unsere erste Station soll die große Sultan Qaboos Moschee sein. Es wurde uns vorab mitgeteilt das man neuerdings Eintritt bezahlen muss. Als wir dort ankamen wurde wir von einem Guide angesprochen der uns sagte das eine Besichtigung weiterhin kostenfrei ist. Er wollte für Führung 10 OMR = 25,- € haben. Das fanden wir ok und im Nachhinein müssen wir auch sagen das es sich gelohnt hat. Es war insofern auch ganz lustig da er zwischendurch immer Testfragen stellte um zu prüfen ob man aufgepasst har. Ich glaube das wir die Moscheeprüfung nur knapp bestanden haben. Wahrscheinlich war er in seinem Erstberuf Lehrer. Nun ein paar Bilder von der Moschee. Ich habe ganz viele gemacht, hier kann ich leider nur wenige zeigen. Ihr müsst halt auf mein Buch warten.

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Von innen ist die Moschee ebenfalls ein Highlight.

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Die Moschee ist halt ein touristischer Hotspot. Die Aida liegt auch im Hafen, sodass auch jede Menge Kreuzfahrer in der Stadt sind. Die Moschee liegt mitten in einem wunderschönen Park. Überhaupt sind die Parkanlagen sehr gut gepflegt. Das sieht hier anders aus als bei uns zu Hause. Man merkt halt das der Staat Geld hat.

Die nächste Station ist das Opernhaus. Dort waren wir ja gestern schon, konnten es jedoch von innen nicht besichtigen. Heute klappte es beim ersten Versuch auch nicht. Wir haben dann erst einmal einen Kaffee getrunken und eine Stunde später ging es. Es ist ebenfalls ein großartiges Bauwerk. Der Eintritt beträgt 3,15 OMR pro Person. Die Bauzeit war inklusiver Konzerthalle 6 Jahre. Da kann Köln nur von träumen. Da der Bau wahnsinnig teuer war, gibt es für nicht ganz so finanzstarke Menschen Konzerttickets für 6 OMR = 15,-€, Bei uns werden solche Projekte mit ganz viel Steuergelder subventioniert damit der ohnehin reichere Teil der Bevölkerung sich Opern und Konzerte ansehen kann. Für Schulsanierungen fehlt dann dieses Geld.

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Das folgende Foto zeigt die Sultansloge. Die wird natürlich immer frei gehalten, falls er sich doch kurz entschließt zu kommen.

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Vom Opernhaus sind wir zum Sultanspalast gefahren. Der wird allerdings nicht vom Sultan bewohnt sondern ausschließlich für offizielle Veranstaltungen und bei Staatsbesuchen genutzt.

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In der Zwischenzeit hatten wir wieder 28° C erreicht und wir haben zur Abkühlung ein Museum zur Geschichte und Kultur des Oman besucht. Die Gebäude sind klimatisiert. Da kann man es aushalten.

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Unsere letzte Station war das Muttrah Fort hoch über der Stadt. Von dort hat man einen sehr schönen Überblick über die Stadt. Von hier aus konnte man auch die Aida im Hafen liegen sehen und die beiden Riesenjachten des Sultan. Wieder an unserer Unterkunft angekommen, sind wir noch kurz ans Meer gegangen und haben uns die Fischerboote und einige Fischer beim Netzeflicken angesehen .

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Morgen verlassen wir die Stadt und unsere Rundreise im mittleren Teil des Omans beginnt. Unser nächster Übernachtungsort ist Tiwi. Wir kommen allerdings für 2 Nächte nach der Rundtour durch das Hadjargebirge wieder nach Muscat zurück.
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zuletzt bearbeitet 30. März 2025
1'558 Beiträge · seit 201130. März 2025 · #10
Ihr Lieben,
bei eurer Reise werden viele Erinnerungen geweckt. Danke, dass ihr hier die Reise teilt.
Manche Dinge haben sich nicht gerade zum Vorteil entwickelt. Ich denke an die vielen Kreuzfahrer in Muscat.
Unsere erste Reise führte uns 2005, vor genau 20 Jahren in dieses tolle Land.
Die Lana Villa (Empfehlung eines Freundes aus München Peter Franzisky) war auch immer unsere erste Anlaufstelle.
Danach schliefen wir im Zelt irgendwo, nur in Nizwa gab es ein Hotel. Für unseren Sohn (damals 12 Jahre alt) war es immer ein tolles Abenteuer so frei zu sein. Er ist auch Jahre später mit seiner Frau noch einmal im Oman gewesen.
Wir waren bis 2013 insgesamt 5 mal im Oman und sind immer noch schockverliebt in Land und Leute.
In diesen Jahren haben wir aber auch die Entwicklung hin zu einem Touristenland und dem damit einhergehenden Konsumrausch erlebt, aber auch die positiven Veränderungen. So konnten wir endlich die große Festung in Bahla nach jahrelangen Renovierungen besuchen. Aus dem kleinen Salalah wurde eine "Metropole" und Versorgungsstation.
Die große Autobahn nach Süden wurde erst gebaut, wir sind noch über Gravel gefahren, ach ja, usw. .... am Schildkrötenstrand gab es Schattenhäuser zum Übernachten, jetzt steht ein Mamuthaus davor 😣 ohje, mir fallen noch tausend Dinge ein,
Die Welt steht eben nicht still. 😉
Mein Avatarbild ist übrigens im Wadi Shuwaymiya (oder ähnlich geschrieben 😈 ) entstanden.
Ich hoffe, ihr habt weitere tolle Bilder, bin ganz gespannt auf euren Fortgang!

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter269 Beiträge · seit 201631. März 2025 · #11
Hallo Biggi,
schön das euch unsere Reise durch den Oman an eure Reisen erinnert. Touristisch hast du völlig recht, der Oman tut eine Menge um da interessanter zu werden. Zum Beispiel der Aussichtspunkt in Shaat wird im Moment mit Parkplätzen und Überdachungen versehen. Noch ist da kaum etwas los. Wir hoffen das es keinen Massentourismus wie am Mittelmeer geben wird. Kreuzfahrschiffe sind überall ein Problem. Wir waren vor ein paar Jahren in Skagway in Alaska, einen Ort mit gut 600 Einwohnern. Dort lagen 2 Kreuzfahrschiffe vor Anker. Morgens vor 10 und abends nach 6 konnte man als sonstiger Touri den Ort betreten, dann waren alle auf ihren Schiffen. Mit deinem Tipp zu meinem Avatarbild liegst du falsch. Das ist 2018 in den Cederbergen in Südafrika entstanden. Viel Spaß beim Weiterlesen.
LG Lothar
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Themenstarter269 Beiträge · seit 201631. März 2025 · #12
20.02. Fahrt nach Tiwi

]zeitig sind wir heute morgen in Muscat gestartet. Unsere Fahrt heute geht bis zum kleinen Ort Tiwi. Dort übernachten wir im Sunrise Hotel. Bis dahin haben wir ein ausgiebiges Reisepensum. Wir werden die Wadis Suwayh und Tiwi durchfahren. Da wird unser Allrad direkt auf Herz und Nieren getestet. Etwa nach einer guten Stunde Fahrzeit kommt man im Dorf Al-Mazara in das Wadi Suway. Vorher sind wir durch eine richtige Mondlandschaft gefahren. Das wirkte schon bizarr.

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Von Al-Manzara an gab es zuerst Palmengärten und dann wurde die Piste immer schlechter, die Schlucht enger und kahler. Trotzdem war es toll anzusehen und hatte seinen Reiz. Zum Ende des befahrbaren Teils des Wadis gab es natürliche Pools. Da es hier immer warm ist, befinden sich dort auch immer Menschen die baden. Das Wadi Suwayh ist noch ein echter Geheimtipp.

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An diesen Pools haben wir eine Pause gemacht und sind zurück gefahren. Das Wasser in den Pools war warm und es gab auch einige Menschen die gebadet haben. Danach sind wir kurzentschlossen ins Wadi Tiwi gefahren. Das war von der Fahrerei noch eine Nummer schärfer. Der Weg ist unglaublich eng und sehr steil, teilweise so steil das, wenn man auf der Kuppe einer Steigung ankommt nicht sehen kann wie die Straße vor dem Auto weitergeht. Friederike ist die Bergfahrt gefahren, super toll und ich habe fotografiert und an den kritischen Stellen aus dem Fenster geguckt und gesagt wie der Weg weitergeht. Die Rückfahrt bin ich gefahren, da Friederike ziemlich geschafft war.

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An dieser Rangerstation haben wir gewendet. Von dort gingen einige Wanderwege ins Gebirge. Wir wollten jedoch keine Wanderung machen da wir auch nicht wussten wie lang eine Strecke ist und es uns auch zu heiß war, denn mittlerweile war es Nachmittag und wir hatten wieder etwa 30 Grad. Am Sinkhole haben wir noch einen kurzen Stopp eingelegt, fanden es aber nicht so beeindruckend und haben auch auf ein Bad verzichtet.
Unser Hotel liegt ganz nahe am Wadiausgang. Da es weit und breit keine andere Lokalität gibt, werden wir heute Abend hier essen. Die Speisekarte liest sich jedenfalls vielversprechend und mit 5 OMR fa
inden wir es auch okay

Morgen geht es auch schon weiter bis Sur. Wir starten morgens recht früh, da wir vor den Reisebussen im Nachbarwadi Shab sein wollen. Dort werden wir versuchen den Trail bis zu den Pools zu wandern, da es von da ab zu Fuß nicht mehr weiter geht, müssen die Pools durchschwommen werden bis zu einem Felsspalt durch den es in eine Höhle mit Wasserfall geht. Ob und wie wir das geschafft haben, erfahrt ihr hoffentlich morgen.
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zuletzt bearbeitet 31. März 2025
Themenstarter269 Beiträge · seit 201631. März 2025 · #14
Hallo Schneewie,
ich werde mich bemühen zügig am Reisebericht weiterzuschreiben. Bin im Moment allerdings auch noch dabei die Massen an Fotos zu sichten und zu überarbeiten. Wir waren mit Herrn Franzisky auch sehr zufrieden, da die Tour auch speziell nach unseren Wünschen geplant wurde. Unterkünfte und Reisetipps waren klasse. Das wir einen Tag später nach Hause konnten da an unserem Rückreisetag die deutschen Flughäfen bestreikt wurden, dafür konnte er nichts. Ansonsten würden wir immer wieder gerne mit ihm reisen. Für das nächste Jahr könnten wir uns gut vorstellen Armenien und Georgien mit Bedu Expeditionen zu machen, falls die politische Situation es zulässt. Viel Spaß beim weiterlesen.
LG Lothar
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Themenstarter269 Beiträge · seit 201601. Apr. 2025 · #15
21.02. Ins Wadi Shab und nach Sur

Heute sollte es ein sehr anstrengender Tag werden. Wir sind schon kurz nach 7 Uhr in unserem Motel aufgebrochen da es sinnvoll ist den Trail ins Wadi Shab bereits vor 8 Uhr zu starten damit man vor den Touribussen auf dem Weg bzw in den Pools ist. Das haben wir auch geschafft und gehörten mit zu den Ersten die vom Parkplatz aus von Einheimischen mit Booten auf die andere Seite des Flusses gebracht wurden und dann ging es los. Der erste Teil geht durch Palmengärten, dann wenn das Wadi enger wird, wird es auch felsiger, aber immer noch gut zu gehen. Nach etwa einer Stunde erreicht man die Stelle an der man ins Wasser muss. Wir hatten unsere Badekleidung bereits unter T- Shirt und Hose, sodass wir nur noch Schwimmschuhe und -brille und einen Schwimmsack für die Kamera anziehen brauchten. Dann ging es ins Wasser.

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Der Weg ist traumhaft schön und da wir so früh waren, hatten wir auch noch keinen Gegenverkehr.

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Das ist jetzt die Stelle von der aus es nur noch schwimmend weitergeht. Docht zieht man sich um und lässt die andere Kleidung am Ufer zurück.

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Was wir total unterschätzt hatten ist der Algenbewuchs in den Pools. Selbst wo du hättest stehen können war es so rutschig das man ständig ins Wasser stürzte. Man musste höllisch aufpassen auch bei den Übergängen von einem Pool in den nächsten. Nach einer guten halben Stunde schwimmen erreicht man den Höhleneingang der sehr eng ist. Man muss hineintauchen. Da mir das zu eng war, habe ich mich nicht getraut. Bei meinem dritten Anlauf hat Friederike mich unter Wasser hindurch geschoben. Es ist so eng das man auch keine Schwimmbewegungen mehr machen kann. Aber der Mut hat sich ausgezahlt wie man hier sehen kann.

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Neben dem Wasserfall ist ein dickes Seil am Felsen befestigt. Dort klettern die Jungs die Felsen hoch und springen vom Felsabsatz in den Pool. Viele von denen haben auch Schwimmwesten an. Ich vermute das die dann beim Sprung nicht so tief ins Wasser eintauchen und die Verletzungsgefahr geringer ist. Die Bilder dieser Tour haben wir mit Friederikes Kamera gemacht. Bei diesem letzten Bild ist die wohl zu nass geworden und hat ihren Geist aufgegeben. Man kann dort nirgends stehen und fotografieren bei gleichzeitigem Schwimmen muss ich noch üben. Wenn wir Pech haben, werden wir eine neue Kamera benötigen. So ist es auch gekommen. Zum Glück konnten wir die Speicherkarte retten. Aus diesem Grund gibt es keine Fotos vom Rückweg. Die Tour hat gut 3,5 Stunden gedauert. Wir sind stolz es geschafft zu haben. Ich denke jüngere Menschen tun sich da leichter. Für die ist das eine grandiose Gaudi. In unserem Alter sollte man vielleicht nicht mehr so leichtsinnig sein. Stolz sind wir aber trotzdem das wir uns das noch getraut haben.
Man muss allerdings sagen das es ziemlich bevölkert ist. Die Boote bringen die Menschen ab 7 Uhr auf die andere Flussseite. Dann sollte man auch dort sein bevor die Reisebusse anrücken.

Anschließend sind wir zu unserem heutigen Übernachtungsort Sur weitergefahren. Die restlichen Bilder unserer Rundreise sind dann ausschließlich mit meiner Kamera gemacht.
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zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2025
1'558 Beiträge · seit 201101. Apr. 2025 · #16
Hallo Lothar,
schön, wie sich so alles jetzt verändert hat! 🤪 🤩 Eure Flucht vor den Reisebussen ist schon interessant, das gab es bei uns nicht.
Übrigens Peter Franzisky ist der Eigentümer von Bedu. Er hat uns immer ermutigt im Zelt zu schlafen, war auch echt toll - damals. 😉

"""Mit deinem Tipp zu meinem Avatarbild liegst du falsch. Das ist 2018 in den Cederbergen in Südafrika entstanden. Viel Spaß beim Weiterlesen."""" Ich meinte meinen Avartar. 😊

Bin gespannt,. wie es in Sur jetzt aussieht?

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter269 Beiträge · seit 201602. Apr. 2025 · #17
22.2. Von Sur nach Al Ashkhara
In Sur haben wir im Best Western Hotel etwas am Rande der Stadt gewohnt. Solche Hotelketten sind eigentlich nicht unser Fall. Wir wohnen lieber in traditionellen Gemäuern eventuell auch direkt bei einheimischen Menschen. Da haben wir in Marokko die besten Erfahrungen gemacht. Man bekommt direkten Kontakt zu den Menschen was in einem Hotel eher nicht der Fall ist. Aber an manchen Orten ging es nicht anders, wie uns unsere Reiseagentur mitgeteilt hat. Der Aufenthalt war in Ordnung aber, wie bei Hotelketten üblich, auch austauschbar. Bei solchen Gelegenheiten haben wir uns meistens in den Orten ein Dinner to go besorgt und das abends im Zimmer gegessen. Es gibt sehr gute, meist von Indern geführte Imbisse wo man sehr schmackhaftes Essen für kleines Geld bekommt.
In Sur haben wir uns das Dhow-Museum und die noch einzige Werft besichtigt. Neben dem Dhow-Museum gibt es ein nettes kleines Kaffee bei dem man auch leckeren Kaffee und Kuchen bekommt.

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Die Werft fanden wir sehr interessant und haben dort direkt eine kleine Dhow für unseren Enkel besorgt. Ansonsten fanden wir Sur nicht so interessant und haben uns gemütlich mit vielen Stopps an den schönen Stränden auf der Küstenstraße auf den Weg nach Al Ashkhara gemscht. Dabei gibt es immer wieder schöne Fotomotive.

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Unsere Unterkunft lag etwas südlich, außerhalb von Al Ashkhara, das Beach Resort. Es ist eine schöne von Indern geführte Anlage. Abends haben wir uns leckeren Fisch grillen lassen. Es hat ausgezeichnet geschmeckt. Die Anlage besteht aus kleinen Hütten, sehr schön angelegt mit einem schönen Strand.

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Morgen fahren wir nach Al Wazir und treffen uns mit dem Guide der uns zu unserem Camp in die Wahiba Sands begleiten soll. Wir sind gespannt ob wir den vereinbarten Treffpunkt finden werden. Notfalls haben wir die Handynummer des Guides.
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Themenstarter269 Beiträge · seit 201603. Apr. 2025 · #18
23.02. Fahrt in die Wahiba Sands Wüste
Als erstes habe ich heute Morgen den Sonnenaufgang über dem Indischen Ozean an unserem Resort in Al Ashkharah fotografiert.
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Nach dem Frühstück, es waren so wenige Gäste da das sich ein Buffet gar nicht lohnte und wir so viel bekamen das wir gar nicht alles essen konnten, sind wir aufgebrochen. Gestern Abend haben wir uns gegrillten Fisch servieren lassen. Superlecker! Unser erster Stopp war die Stadt Ja'lan Bani Bu Ali. Dort sollte es, laut Reiseführer, eine uralte Moschee aus Umayyadischer Zeit ca. 11. Jahrhundert geben. Nach etwas suchen, haben wir sie auch gefunden. Sie ist nicht als Sehenswürdigkeit ausgeschildert da sie auch nur von außen besichtigt werden kann. Da sie aber völlig anders aussieht als heutige Moscheen, fanden wir sie interessant. Sie wird auch immer noch genutzt. Dann ging es los in Richtung Al Wasir, dem Treffpunkt mit unserem Guide für die Fahrt in die Wahiba Wüste.
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Herr Franzisky von unserer Reiseagentur Bedu Expeditionen hat uns Empfehlungen gegeben was wir auf den Tagesstrecken noch alles ansehen können. Der nächste empfohlene Stopp soll das Wadi Bani Khalid sein. Im Reiseführer wurde schon gewarnt das es an arbeitsfreien Tagen sehr stark von den Einheimischen besucht wird, von Touris ohnehin. Als wir dort ankamen war der Parkplatz brechend voll sodass wir keinen Bock mehr hatten uns unter die Menschenmassen zu mischen. Da die Straße sehr voll war und wir nur langsam voran kamen, hatten wir ohnehin einen zeitverzug und waren etwas in Sorge eventuell unseren Guide in die Wüste zu verpassen. Daher sind wir rasch weiter gefahren. Ein paar Fotos haben wir aber doch gemacht. Bis zu den Pools sind wir allerdings nicht gegangen.

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Nach einer kleinen Mittagspause ging es zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Guide für die Wüstentour. Wir waren am vereinbarten Ort, nur er nicht. Zum Glück hatten wir seine Handynummer und konnten ihn anrufen. Dann hat alles geklappt. Der Luftdruck in den Reifen wurde reduziert und anschließend in Kolonne zum Camp gefahren.Hier folgen jetzt Bilder von der Fahrt ins Camp und von unserer Hütte ohne Strom und Bad und WC. Das sind extra Gebäude. Wir denken das man auch einen Tag ohne duschen auskommen kann. Das Camp ist das Nomadic Desert Camp in der Wahiba Sands Wüste.

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Das ist unsere Hütte, einfach aber ok. Das Wichtigste ist ohnehin das Bett und das war ausgezeichnet. Das nächste Bild zeigt die Toilettenhäuschen, eine schönes Fotomotiv. Innen waren sie allerdings weniger toll.

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Zum Schluss noch den Sonnenuntergang im Camp.

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zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2025
Themenstarter269 Beiträge · seit 201604. Apr. 2025 · #19
24.02. Fahrt zum Jebel Akhdhar
Ich bin heute Morgen ganz früh aufgestanden um den Sonnenaufgang in den Dünen neben unserem Nomadic Desert Camp zu erleben. Das hat sich gelohnt, Wüste begeistert uns immer wieder. Ein paar Bilder meiner Ausbeute zeige ich euch hier.

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Dann gab es Frühstück, auch Fladen direkt in der Glut gebacken. Sehr lecker und knusprig.

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Dann hieß es auch schon packen für die Rückfahrt nach Al Wazir. Auch die Kamele haben sich von uns verabschiedet.

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Jetzt ging die Fahrt los Richtung Jebel Akhdar. Dort werden wir die nächsten beiden Nächte verbringen. Auf dem Weg dorthin haben wir die alte verlassene Stadt Manah besucht und sind durch die Gassen geschlendert an den verlassenen Häusern vorbei. Die Menschen haben die Häuser einfach verlassen und sich direkt neben der alten Stadt eine neue gebaut. Jetzt werden die alten Häuser saniert und wahrscheinlich als Museum später genutzt werden. Es hat Spaß gemacht in die alten Gebäude hineinzugehen und sich anzuschauen wie die Menschen früher gelebt haben. Mittlerweile war es auch bereits Mittag, wir haben uns eine Kleinigkeit zu essen gekauft, Wasser hatten wir ohnehin immer im Auto. Dann haben wir uns ein ruhiges, nettes Plätzchen gesucht und eine kurze Pause gemacht bevor die Fahrt weiter ins Gebirge zum Jebel Akhdhar ging.

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Nach vielen Serpentinen und an einem Militäposten vorbei sind wir an unserem Hotel angekommen. Es heißt Hanging Terraces und der Name stimmt absolut. Das Hotel ist ein Traum und die Lage ist grandios. Hier folgen ein paar Bilder. Das war einmal ein altes Dorf. Die Bewohner haben sich in der Nähe ein neues Dorf gebaut und die Idee entwickelt ihr altes Dorf als Hotel zu betreiben. Sie haben das sehr geschmackvoll saniert.

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Das ist unser Zimmer und der Eingang.

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Jetzt ein Blick auf die Terrassenfelder. Wenn man da seinen Garten erreicht hat, muss man erst einmal eine Pause machen. Auf jeden Fall bleibt man fit. Im Hotel wurde abends auch ein Dinner als Buffet angeboten. Essen und Unterkunft waren ausgezeichnet.

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zuletzt bearbeitet 04. Apr. 2025
Themenstarter269 Beiträge · seit 201605. Apr. 2025 · #20
25.02. Wanderung am Jebel Akhdhar auf dem Saiq-Plateau
Wir wollten den heutigen Tag nutzen und etwas durch die schöne Landschaft wandern und uns dabei ein paar Dörfer ansehen. Als erstes sollte es durch die Terrassengärten zum Dorf Al Ayn gehen. Da ging es schon jede Menge Stufen den Hang hinab. Vonwegen Plateau, das war schon ziemlich anstrengend.


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Die Landschaft ist aber grandios und bietet viele Fotomotive. Die Omanis haben ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem für diese Terrassenfelder was bereits viele Jahrhunderte alt ist und immer noch gut funktioniert. Jede Familie bekommt für seinen Garten entsprechende Wassermengen zugeteilt die ein beauftragter des Dorfes dann an bestimmten Zeiten auf die Felder leitet. Zu diesem System gehören auch Pools und Becken wie der Pool auf diesem Bild.
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Wir sind dann weiter die Stufen zum nächsten Ort gelaufen bis ich irgendwann gesagt habe das mir das jetzt reicht. Die ganzen Stufen, die wir bis dahin gelaufen sind, mussten wir alle wieder zurück gehen, da unser Hotel ziemlich weit oben am Berghang liegt. Da es wie fast alle Bergdörfer hier terrassenförmig in den Berghang gebaut ist, hat es seinen Namen " Hanging Terraces". Wir sind dann wieder zu unserem Hotel hochgeklettert und haben anschließend noch ein paar benachbarte Wadis, wie das Wadi Bani Habib, mit ebenfalls verlassenen Bergdörfer erwandert. Zum Glück waren die über weniger Treppen erreichbar und man musste nicht ganz soweit zu seinem Auto zurück. Trotz der Anstrengungen und der Wärme hat es Spaß gemacht.

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Uns überrascht immer wieder wie grün und fruchtbar die Wadis sind. Zur Zeit haben wir hier gerade die Mandelblüte. Das Gebiet am Jebel Akhdhar ist auch das große Rosenanbaugebiet des Oman. Hier wird alles Mögliche aus Rosenblüten hergestellt, zB auch Rosenwasser. Das Rosenwasser aus roten Rosen riecht und schmeckt sehr rauchig und wird von Europäern nicht so gerne verwendet.

Da die Orte keine Ortsschilder haben ist die Navigation nicht ganz so einfach, da das Navi einem sagt das man angekommen ist, man selbst sich aber nicht sicher ist ob der Ort wirklich der richtige ist. Die Schreibweisen sind doch sehr unterschiedlich und man ist sich nie sicher das man auch den richtigen Ort eingegeben hat. Bis jetzt haben wir zum Glück immer noch alles gefunden, manchmal auch nach etwas suchen. Direkt neben unserer Unterkunft befindet sich ein kleines Museum zum Thema Rosenwasser. Das haben wir besucht. Sehr interessant und im Eintrittsgeld ist auch ein Getränk auf der Dachterrasse inkludiert. Dort hat man eine tolle Aussicht. Zuerst das Bild aus der Rosenwasserdestillerie.

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