10. Station: 1 Nacht in Maun
Nachdem wir abermals das leckere Frühstück auf der Aussichtsterrasse genossen hatten, checkten wir aus und machten uns gegen 8:15 auf den Weg nach Maun. Bis auf kurze Abschnitte war die Straße durchgehend gut geteert, wobei die Ränder teilweise stark ausgefranst waren. Unser Sohn fragte daher, ob Tiere daran geknabbert hätten 😄
Je näher wir uns Maun kamen, desto häufiger gab es Schlaglöcher im Asphalt. Da es aber auch hier nur wenig Verkehr gab, konnte man diese gut umfahren, zumal sie mit Farbe eingekreist waren. Nach etwa 4,5 Stunden kamen wir an der Unterkunft in Maun an, wir hatten ein Family Chalet im Discovery BnB gebucht. Die Mitarbeiterin Carol zeigt uns die schöne Anlage und unser rustikales Chalet Nummer 8. Dieses ist im Stil einer Rundhütte gebaut und besitzt zwei Ventilator. Neben einem Doppelbett gab es auch ein Stockbett für Kinder, was unseren Sohn freute. Wir gönnten uns im Café der Unterkunft einen sehr leckeren Cappuccino und nutzten danach den Pool zum Abkühlen. Anschließend fuhren wir zur neuen Mall und kaufen im Checkers für die nächsten Tage in Khwai ein. Danach hatten wir bei Marc’s Eatery einen Tisch fürs Abendessen reserviert. Da noch nicht viel los war, kam Marc zu uns an den Tisch und wir unterhielten uns eine Weile. Wir nahmen aus der umfangreichen Speisekarte Fish & Chips bzw. einen Gazellen-Burger plus Süßkartoffel-Pommes für unseren Sohn, alles schmeckte sehr gut. Die kurze Heimfahrt bei Dunkelheit war kein Problem, wobei wir langsam und achtsam fuhren.
11. Station: 3 Nächte in Khwai
Auch in dieser Unterkunft bot das Frühstücksbuffet eine gute und leckere Auswahl inklusive Eierspeisen nach Wahl. In der Nähe des Frühstücksbereichs gab es einen Futterplatz für Vögel, so dass man diese gut beobachten konnte. Wie schon am Vortag kamen wir mit der sehr sympathischen Besitzerin Marije ins Gespräch, in dessen Verlauf sie erzählte, dass sie auch schon unsere Unterkunft in Khwai genutzt hätte. Sie klang dabei sehr begeistert, was unsere Vorfreude auf die nächsten Tage noch entsprechend steigerte.
Gegen 8:30 checkten wir aus und fuhren über Mababe nach Khwai. Bis kurz vor dem Desinfektions-Checkpoint ging die Teerstraße weiter, danach wurde es zur Sandpiste mit abschnittsweise herausfordernden Tiefsand-Passagen. Dank der Übung und Erfahrung aus den letzten Wochen kamen war aber ohne Probleme und gut durch. Wie schon auf der Strecke nach Maun wurden wir auch an diesem Desinfektions-Checkpoint durchgewunken. Auf dem Weg sahen wir bereits Elefanten und Giraffen, etwa auf Höhe der Abfahrt zum Magotho Camp zudem einen Elefanten-Kadaver, der von Geiern und Marabus belagert war 😕
Nach etwa 3 Stunden kamen wir an unserer Unterkunft in Khwai an. Da das Angebot an Hotels, Guesthouses oder BnBs in dieser Region recht begrenzt ist und die meisten Unterkünfte entsprechend hochpreisig sind, suchte ich während der Planung recht lange nach etwas Passendem und fand letztendlich "The Termite Mound". Hierbei handelt es sich um eine noch recht neue Privatunterkunft mit insgesamt drei Schlafzimmern mit jeweils eigener Dusche und Toilette. Dazu gibt es eine voll ausgestattete Küche und einen großen Gemeinschaftsbereich. Man bucht die Unterkunft ab mindestens 2 Gästen komplett, der Preis liegt dabei bei 150 USD pro Person. Da die Übernachtung unseres Sohnes kostenlos war, bezahlten wir somit insgesamt 300 USD pro Tag für die gesamte Unterkunft. Selbstverständlich ist dies auch ein mehr als stolzer Preis, im Vergleich zu den anderen Unterkünften der Region aber geradezu ein Schnäppchen. Vor allem wenn man die Einzigartigkeit der Unterkunft bedenkt: denn diese besteht aus zwei großen Frachtcontainern im Erdgeschoss, welche aufwändig umgebaut wurden (auf der einen Seite ist ein Schlafzimmer, auf der anderen Seite die Küche). Jeweils darüber, also quasi im ersten Stock, befinden sich zwei weitere Schlafzimmer mit Wänden aus hochwertigem Zeltstoff und einem Balkon mit Blick auf den Garten. In den Fenstern sind Moskitonetze, zusätzlich sind weitere Netze am und um die bequemen Betten angebracht. Man kann die Zimmer komplett verdunkeln, wir ließen jedoch das Fenster am Balkon frei um morgens durch den grandiosen Sonnenaufgang geweckt zu werden.
Die Küche ist vollständig ausgestattet mit Kühlschrank, Gasherd/-backofen, Geschirr, Pfannen, Töpfen, ... Die Vorderseite der Küche kann mittels einer Kurbel geöffnet werden, so dass man auch von hier einen tollen Blick auf den Garten bekommt. Im Gemeinschaftsbereich gibt es einen langen Tisch mit Stühlen sowie ein gemütliches Sofa. Im Garten steht ein Grill und es gibt eine Feuerstelle, an der man abends sitzen kann. Das Highlight für unseren Sohn war der Hochsitz/die Aussichtsplattform im Garten, auf dem Gartenmöbel stehen und von dem aus man einen wunderbaren Ausblick Richtung Fluss hat, an dem wir häufiger Elefanten, Flusspferde, Büffel, ... sahen. Nachts hörte man immer mal wieder Flusspferde und Elefanten in der Umgebung grunzen bzw. tröten. Die Unterkunft verfügt über eine Solaranlage, welche für Strom und warmes Wasser sorgt. Es gibt sogar Satelliten-Internet und in einem weiteren Gebäude auf dem Grundstück wohnt Llumba, die bei Fragen oder Problemen als Unterstützung dient.
Alles in allem war The Termite Mound zweifellos eine der außergewöhnlichsten und coolsten Unterkünfte aller unserer bisherigen Urlaube 🤩
Nachdem wir uns mit der Unterkunft vertraut gemacht hatten, fuhren wir nachmittags noch etwas durch die Khwai Community Concession, welche keinen Eintritt kostet. Einer der Wege führt am Fluss entlang und wir sahen wieder viele Tiere wie Elefanten, Flusspferde, Wasserböcke, Fischadler, Affen, Zebras, Krokodile, ...
Anfangs hatten wir Probleme uns im Labyrinth der gewundenen Sandwege zurecht zu finden, da die Garmin-Karten unseres Navis diese nur teilweise im Bestand hatte. Die Karten der kostenlosen Handy-App MapsMe waren jedoch sehr akkurat, weshalb die Navigation damit hervorragend klappte. Nachdem wir eine Weile am Fluss entlanggefahren waren, kamen wir zu einer Furt. Da wir uns vorgenommen hatten, Wasserdurchfahren zu vermeiden, drehten wir um, da es inzwischen auch später Nachmittag geworden war.
Zurück in der Unterkunft wollte unser Sohn vorm Duschen noch auf den Hochsitz klettern, von oben entdeckten wir dabei ca. 50 Elefanten, Flusspferde und Büffel in der näheren Umgebung 🤩
Zum Abendessen gab es leckeres Rinderfilet mit Kartoffeln, danach setzten wir uns an die Feuerstelle im Garten und genossen dieses paradiesische Fleckchen Erde. Irgendwann hörten wir ein Knacken aus den Büschen und stellten etwas erschrocken fest, dass einige Elefanten zum Fressen bis in den Garten gekommen waren. Sicherheitshalber schauten wir uns die Sache erstmal von den Balkonen aus an, dann kam aber auch Llumba vorbei und meinte, dass dies gelegentlich vorkäme, aber noch nie etwas passiert sei, da die Elefanten irgendwann weiterziehen würden. Nach einer Weile waren die Elefanten in der Tat satt gefressen und stampften gemütlich weiter, als Andenken hinterließen sie einige große Kackhaufen 😗
Wiedermal vollkommen von den Afrika-Eindrücken überwältigt schliefen wir in den gemütlichen Betten ein.
Wir wachten mir einem herrlichen Sonnenaufgang durch das Balkonfenster auf. Nach einem selbstgemachten Frühstück fuhren wir gegen 7:00 in den Moremi Nationalpark, die Zufahrt von Khwai aus erfolgt dabei über eine etwas abenteuerlich aussehende Holzbrücke. Am Eingang bezahlten wir den Permit, welcher 270 BWP pro Erwachsenem und 75 BWP fürs Auto betrug, Kinder sind kostenlos. Der Mitarbeiter war recht freundlich, auf meine Frage, ob es am Vortag irgendwo empfehlenswerte Sichtungen gab, meinte er, dass es in den letzten Tagen keine Meldungen von Sichtungen von Löwen oder Leoparden gegeben hatte, er wünschte uns aber Glück.
Kurz nach dem Eingang zum Park fuhren wir von der Transitstrecke in Richtung South Gate ab und wechselten auf die Strecke nach Xakanaxa. Man sah immer mal wieder andere Fahrzeuge, es war aber auch hier deutlich weniger los als ich erwartet hätte. In der Nähe des Flusses tummelten sich zahlreiche Tiere, u.a. Elefanten, Giraffen, Zebras, Wasserböcke, Fischadler, Äffchen und alle möglichen Vögel. Die Paradise Pools kurz vor Xakanaxa dagegen waren nicht sehr ergiebig, was aber auch am ziemlich wenigen Wasser gelegen haben könnte. Die Mittagspause machten wir auf einer Aussichtsplattform nahe des Hippo Pool. Als wir zur Weiterfahrt aufbrachen, kamen zwei Guides angefahren, welche ein Picknick für eine Reisegruppe vorbereiteten. Wir kamen kurz ins Gespräch und auch sie erzählten, dass sie die letzten Tage leider keine Großkatzen entdecken konnten. Wir fuhren den Weg am Wasser entlang zurück zum Parkausgang und waren gegen Nachmittag in der Unterkunft, wo wir den Rest des Tages entspannten.
Am nächsten Tag starteten wir gegen 7:00 wieder in die Khwai Community Concession. Wie am ersten Tag versuchten wir so viel wie möglich am Fluss entlang zu fahren, was Dank dem detaillierten Kartenmaterial von MapsMe ziemlich gut funktionierte. Wir hatten dabei tolle Ausblicke auf die Flusslandschaft und viele Tiersichtungen wie Flusspferde, Elefanten, Affen, Zebras, Krokodile und natürlich Vögel. Außerdem konnten wir eine Löwenmutter mit ihrem Nachwuchs entdecken 🤩
Außer im Bereich um das Magotho Camp und das Khwai River Camp sahen wir keine anderen Fahrzeuge. Auf dem Weg immer am Fluss entlang kamen wir letztendlich an ein Schild des Chobe Nationalparks, hier drehten wir um und fuhren wieder gemütlich zurück in Richtung Unterkunft. Wir machten dabei einen Abstecher zu der Stelle, wo wir am ersten Tag den Elefanten-Kadaver entdeckt hatten und sahen noch immer Geier und Marabus daran herumnagen.
Nachdem wir über Mittag in der Unterkunft entspannt hatten, fragte uns unser Sohn, ob wir nicht nochmal losfahren könnten, da er gerne weiter Tiere sehen würde 🤩
Gesagt, getan, wobei wir im Gebiet um die Unterkunft blieben, da uns Llumba beim Check-in ein paar schöne Plätze erklärt hatte, welche zu der Zeit problemlos erreichbar waren. Anschließend genossen wir den letzten Abend in dieser wunderbaren Gegend.
Unser Fazit: Sowohl der Moremi und noch mehr die Khwai Community Concession gefielen uns sehr gut und boten tolle Tiersichtungen. Im Etosha gab es zwar gefühlt noch mehr Tiere, allerdings war unser Afrika-Erleben in Botswana ausgeprägter, da alles ursprünglicher / weniger organisiert / wilder wirkte. The Termite Mount war eine sehr außergewöhnliche und uneingeschränkt empfehlenswerte Unterkunft, die ihren Preis unserer Meinung nach definitiv wert ist.
12. Station: nochmals 1 Nacht in Maun
Nach dem Frühstück checkten wir gegen 7:00 aus und nahmen auf dem Rückweg nach Maun die Strecke durch den Moremi. Nach der Einfahrt am North Gate fuhren wir die Transitstrecke durch den Park in Richtung South Gate. Wir hatten nicht viele Tiersichtungen als plötzlich direkt neben der Strasse ein recht seltsam aussehendes Tier saß. Mit Hilfe der Tinkers Moremi Tourist Map konnten wir es als "Bat-eared Fox" identifizieren 😉
Am North Gate fuhren wir auf die Piste in Richtung Third Bridge, von der wir dann zu den Black Pools und Mogogelo abbogen. Diese Region war ziemlich trocken, wir konnten aber zahlreiche Vögel entdecken, Säugetiere gab es dagegen nicht viele. Auch in der anschließend angefahrenen Xini Lagoon waren die Verhältnisse ähnlich. In Anbetracht der Wasserarmut rechneten wir nicht mehr mit allzu spektakulären Sichtungen, als plötzlich wie aus dem Nichts ein Leopard vorbeilief 🤩
Mit diesem wunderbaren Erlebnis machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Rückweg nach Maun, kurz vor der Ausfahrt aus dem Park lagen noch die wenigen verbliebenen Überreste eines Elefanten mitten auf der Piste.
Am Desinfektions-Checkpoint wurden sowohl unsere Schuhe als auch die Autoreifen behandelt, die Mitarbeiter waren speziell gegenüber unserem Sohn sehr freundlich und gut gelaunt.
In Maun haben wir dann erstmal vollgetankt, da sich unser Tank durch die Fahrten der letzten Tage merklich geleert hatte. Durch die Erfahrungen der ersten Wochen hatten wir aber festgestellt, dass die Restkilometer-Anzeige des Hilux sehr verlässlich war, auch bei Allrad-Nutzung. Daher waren wir bei den Fahrten recht entspannt gewesen, hatten aber bei der Tourenplanung auch einen Sicherheitspuffer eingeplant, da es ja in Khwai und Moremi keine Tankstelle gibt.
Im Discovery BnB bekamen wir wieder die gleiche Familien-Hütte wie bei der ersten Übernachtung. Wir tranken abermals einen leckeren Cappuccino und unser Sohn erzählte der Besitzerin Marije begeistert von unseren Erlebnissen der letzten Tage. Anschließend kühlten wir uns im Pool ab und gingen danach zum Abendessen zur Okavango Craft Brewery. Der Burger war hervorragend, die Pizza gut und das selbstgebraute dunkle Ale spitze. Unser Sohn hatte Spaß auf dem kleinen Spielplatz im gemütlichen Biergarten.
Unser Fazit zu Maun: die Stadt selbst besitzt keine Sehenswürdigkeiten, ist aber aufgrund der Supermärkte, Tankstellen und Restaurants eine gute Zwischenstation vor und nach den umliegenden Nationalparks. Die beiden Übernachtungen im Discovery BnB kosteten uns inklusive Frühstück 130€ pro Nacht, die Anlage war sehr gepflegt und liegt sowohl den Mitarbeitern als auch der Besitzerin Marije augenscheinlich sehr am Herzen.
13. Station: 1 Nacht in Ghanzi
Den Rückweg nach Windhoek hatten wir entspannt geplant, daher schliefen wir gemütlich aus und genossen das leckere Frühstücksbuffet inklusive längerem Plausch mit der Besitzerin Marije. Als wir gegen 9:30 auscheckten, schenkte sie unserem Sohn ein Tierbestimmungsbuch, er war so begeistert, dass sie ein Bussi und eine lange Umarmung bekam.
Über die gut ausgebaute A3 ging es nach Ghanzi, zumeist war auch hier wenig bis kein Verkehr. Gegen 13:00 kamen wir an der etwas außerhalb gelegenen Plot 13-Farm an, wo wir ein Deluxe Familienzimmer für weniger als 70€ gebucht hatten. Es handelt sich um eine Selbstversorger-Unterkunft mit sehr neuwertigen und gut ausgestatteten Apartments. Frühstück wird leider nicht angeboten, man hat aber eine Küche inkl. Kühlschrank zur Selbstversorgung und im Gemeinschaftsbereich steht ein Grill zur Verfügung.
Am späteren Nachmittag fuhren wir in das kleine Städtchen um zu tanken, zum Abendessen gingen wir ins Hollandia Trading. Dieses hat im Internet viele positive Bewertungen, unsere Erfahrung war aber leider eher durchwachsen, da unsere Gerichte nicht allzu lecker schmeckten. Es gibt jedoch nicht viele Essens-Alternativen und zumindest war die Mitarbeiterin sehr freundlich und die Atmosphäre gemütlich.
Den Rest des Tages entspannten wir in der Unterkunft und schliefen nachts dank bequemer Betten sehr gut.
14. Station: 1 Nacht in Gobabis
Wir ließen es wieder entspannt angehen und checkten nach dem selbstgemachten Frühstück gegen 9:00 aus. Es ging zunächst über die A2 bis zum Grenzübergang Buitepos. Hier war zwar verhältnismäßig viel los, durch die Menge der Bearbeitungsschalter ging es aber dennoch überraschend schnell, auch wenn man insgesamt 5 oder 6 Stationen abklappern musste. Dass die Mitarbeiter uns immer ohne Nachfrage den nächsten Schritt erklärten, war ein ungewohnter Verwaltungs-Service in diesem Urlaub 😉
Der Rest des Weges bis Gobabis ging es über die ebenfalls gut ausgebaute B6, außer im Bereich der Grenze war wieder wenig Verkehr. Entspannt kamen wir vor 14:00 in Gobabis an, wir hatten im Xain Quaz Camp ein Familienzimmer mit Gartenblick für unter 65€ inklusive Frühstück gebucht. Der Besitzer Danny war sehr sympathisch und zeigte uns das tolle Garten-Anwesen. Die beiden verspielten Labradore Toby und Maggy wurden ausgiebig gestreichelt. Von den schönen Pfauen im Garten hielten wir aber lieber einen respektvollen Abstand. Nachmittags gingen wir in den Pool, später fuhren wir ins Städtchen um zu tanken. Zum Essen hatten wir das italienische Restaurant "Randucci's" ausgesucht, mussten vor Ort aber feststellen, dass es inzwischen dauerhaft geschlossen ist. Wir gingen daher ins nahe Whimpy, einer Burger-Kette à la McDonalds oder Burger King. Als wir reinkamen, waren keine Gäste anwesend und wir merkten, dass es doch eher wie ein Burger-Laden funktionierte, da es Speisekarten und Bedienung am Tisch gab. Die Speisen waren besser als erwartet und wurden alle frisch zubereitet.
Zurück in der Unterkunft entdeckten wir mehrere Stechmücken in unserem Zimmer, aufgrund fehlender Moskitonetze an den Betten haben wir diese erledigt. Da wir im gesamten Urlaub keinerlei Stiche bekamen, wollten wir auch nicht in der letzten Unterkunft damit anfangen. Es stand zwar auch eine große Dose Chemiekeule herum, auf deren Einsatz wollten wir aber verzichten.
Da in den Forumsbeiträgen zu Reisen mit Kindern häufiger die Frage zu Malaria-Prophylaxe diskutiert wird: wir hatten im Vorfeld einen Beratungstermin mit der Kinderärztin unseres Sohnes, bei dem diese uns die Einnahme von Tabletten für den Abschnitt ab Divundu empfahl. Da auch der Betriebsarzt meiner Frau und derjenige in meiner Firma selbiger Meinung war, haben wir es gemacht und hatten keinerlei Nebenwirkungen. Außerdem nutzten wir ergänzend Hautspray und Kleidungsspray von Nobite.