im Juli 2024 waren wir auf Nosy Be / Madagaskar. Der lieben Annick sein Dank, konnte ich mich mich hier gut informieren. Auch meine Mutter und eine Freundin waren mit verschiedenen Anbietern bereits dort.
Eigentlich. wollte ich eine klassische Tour Nord-Süd auf Grand Terre unternehmen, aber aus verschiedenen Gründen klappte das nicht so richtig. Auch ein Abstecher nach Diego Suarez war nicht so leicht privat zu organisieren, wenn man sich nicht so mutig und abenteuerlustig wie Annick in ein Taxi Brusse quetscht.
Letztendlich haben wir alles selbst gebucht und wir sind in 3 Wochen NUR auf Nosy Be und Nosy Komba hängen geblieben. Ich hatte Bedenken, ob mir das nicht viel zu langweilig werden würde. Aber es wurde ein wunderbarer erlebnisreicher Urlaub. Denn die Inselwelt dort hält eine tolle Landschaft und auch Unterwasserwelt bereit.
Außerdem sind die Menschen vom Tourismus noch weitgehend unberührt und so unfassbar fröhlich und herzlich. Die Hosts haben sich wunderbar um uns gekümmert und die Kommunikation hat zuverlässig geklappt im Vorfeld. Die Verständigung findet jedoch unbedingt auf Französisch statt. Englisch spricht kaum jemand.
Zum Bericht schreiben reicht es mal wieder nicht. Aber auf meinem Reiseblog findet ihr wieder ein paar nette Fotos...
Unterwegs auf Nosy Komba. Begegnungen mit lebensfrohen, unfassbar freundlichen Menschen. Die Lebenserwartung soll bei 55 Jahren liegen. Hygienische Bedingungen sind noch schwierig, Toiletten sind die Ausnahme und das "Geschäft" wird am Strand verrichtet bei Ebbe.
Per Boot geht es zu der völlig unberührten Insel Nosy Faly. Mit dem TukTuk geht es über Pisten zu einem abgelegenen Fischerdorf. Der Fang ist beeindruckend, leider gibt es viele geschützte Arten dabei. Das Herz blutet bei der Ansicht. Unterwegs suchen wir die tollen Panther Chamäleons. In der Trockenzeit ist das aber ziemlich schwierig und die hübschen Tiere sind nicht so bunt und machen sich rar.
Eine weitere Bootstour geht nach Nosy Tanikely. Ein Nationalpark zum Glück. Wir umrunden die Insel fast komplett schnorchelnd. Es gibt intakte Korallen, bunte Fische und viele Schildkröten. Das Boot begleitet uns die ganze Zeit; wunderbar 🙂
Man muss mit dem Einbaum hinpaddeln und dabei mithelfen. Nach 30 Minuten vorbei an Mangroven erreichen wir den Strand. Ein lokal Guide führt uns ein paar Schritte in den Wald hinein und präsentiert uns in kürzester Zeit nachtaktive Lemuren, Schlangen und Mini Chamäleons. Leider werden wohl vieleTiere gefangen und verkauft. 🙁
In der Nähe befindet sich ein Freigehege / Zoo mit verschiedenen Lemurenarten, Kattas, Schildkröten, Chamäleons. Am Ende befindet sich eine ehemalige Ylang Ylang Destillerie. Die Bäume sind beschnitten und seltsam verdreht. Der Duft der Blüten ist betörend und liegt über der Insel.
Der schönste Strand ist der Andilana Beach. Bei Ebbe kann man zu einer Sandbank spazieren. Fest in Italienischer Hand und unangenehm streng bewachte AI Hotels .
An einem anderen Tag fahren wir mit dem Boot rüber nach Sakatia. Dort grasen Riesenschildkröten die Seegrasteppiche am Meeresboden ab. Das Schnorcheln macht super viel Spaß 🙂 Anschließend gibt es das typische leckere Mittagessen am beach.
In Dzamansar haben wir einige Tage direkt am Strand gewohnt und hatten tolle Einblicke ins Dorf- und Fischerleben. Der Sunset ist hier perfekt. Am Wochenende gibt es den traditionellen Moringue Kampf, puh das tut weh. Ein riesiges Spektakel. Alle, wirklich alle Leute kauen dann Katkat um sich etwas zu berauschen und haben die Backen voll.
Hallo YvY, vielen herzlichen Dank für den Reisebericht und besonders für die vielen bunten Bilder aus Madagaskar. Die Fotomotive erfreuen mich sehr 🙂 Frohe Weihnachten und alles Gute für 2025! LG Sabine
@fahrinurlaub: Ich denke schon, dass diese Ecke zumindest noch keine große Regenzeit hat. So, jetzt ist der Bericht erst richtig fertig. Das letzte Kapitel habe ich gestern abgeschlossen mit Marktszenen aus Helleville und einem würdigen Abschluss zum Sunset auf den Mont Passot.