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Hallo ihr Lieben,
wir sind seit gut 3 Wochen aus Namibia & KTP zurück. So sah diesmal unsere Route aus:
Um nichts dem Zufall zu überlassen, hatten wir diesmal neben einer ausreichende Menge Sichtungsfee-Bestechungs-Willi auch noch „Tinochika´s Geheimwaffe“ (Sedgewick's Old Brown) mit an Bord. Ob das was gebracht hat und was wir auf unserer Tour so alles gesehen und erlebt haben, könnt ihr ab morgen in Form eines reich bebilderten Berichts mitverfolgen.
Wie immer sind die Fotos gesammelte Werke von Silke (Canon EOS 7D Mark II mit EF 100-400 & 70–200, sowie Handy) und mir (Canon EOS 7D mit EF 100-400, sowie Lumix DMC FZ300). Wir haben zwar auch diesmal unsere Canon Fotos zusätzlich zum JPEG Format auch noch als Rohdaten (RAW data) abgespeichert, werden aber hier im Bericht lediglich auf die JPEG Aufnahmen zurückgreifen. Da wir die Fotos - außer evtl. zu beschneiden - nicht nachträglich bearbeiten, kann es deshalb zu Farbunterschieden kommen.
Viel Spaß wünschen Silke & Konni
Teil 228. Apr. 2024
10./11.03.24: Frankfurt - Windhoek - Omeya Golf Estate Besorgt schaue ich am Morgen ins Internet, ob auch tatsächlich der Flugstreik beendet wurde. Zum Glück hat sich die Lage am Flughafen normalisiert und mir fällt ein Stein vom Herzen. Nachdem unsere Tiere und Pflanzen versorgt sind, fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Beim Check-in und der anschließenden Sicherheitskontrolle sind wir schnell durch. Bei unserer Kameraausrüstung dauert es dagegen wieder mal etwas länger – nachdem die Kameras den Sprengstofftest überstanden haben, muss das ganze Zubehör wieder im Rucksack verstaut werden. Die Halle C ist wie ausgestorben, denn um diese Zeit starten von hier aus nur wenige Flüge. Beim Boarding sind wir in der letzten Gruppe und dürfen um 21:30 Uhr an Bord. Wie üblich haben wir wieder Plätze mit mehr Beinfreiheit gebucht und machen es uns auf den Plätzen 21H & 21K gemütlich. Bei heftigem Regen startet Flug LH4356/Discover 4Y132 gegen 22 Uhr von Frankfurt nach Windhoek. Mit Gin Tonic stimmen wir uns auf die Reise ein und bekommen bald schon die nötige Bettschwere.
Ohne besonderen Vorkommnisse landen wir am nächsten Morgen pünktlich um 9:15 Uhr (MEZ +1h) auf dem Hosea Kutako International Airport in Windhoek.
Bis wir die Einreiseformalitäten erledigt haben, ist auch schon unser Gepäck da. In der Ankunftshalle werden wir von Bruno und Irmela erwartet und herzlich begrüßt. Nachdem ich noch schnell Euros in ZAR getauscht habe, fahren wir zu Desert Car Hire. Die Fahrzeugübernahme geht wieder recht zügig – schließlich bekommen wir den gleichen Toyota Hilux D/C 4x4 wie die letzten 2 Jahre. Er ist immer noch gut im Schuss und hat sogar einen Satz neuer Reifen bekommen. Während Irmela bei Silke mitfährt, fahre ich weiter bei Bruno mit. Nachdem wir im The Grove Superstar noch Getränke, Lebensmittel & Co. für den KTP eingekauft haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Rehobot zur Omeya Golf Estate. Gegen 14:20 Uhr haben wir unser heutiges Etappenziel erreicht. Seit unserem letzten Besuch im Oktober hat sich hier einiges getan.
Der Garten wurde angelegt und mittlerweile sind auch die Hunde Seppel und Bianca, sowie Hauskatze Löle von Teufelsbach nach Omeya umgezogen. Nachdem unser Gepäck im Gästezimmer und die Einkäufe im Kühlschrank verstaut sind, gibt es erst einmal einen Willkommenssekt auf der großen Terrasse. Dabei beobachten wir Frankoline, Mausvögel und Co. Nachdem wir alle Neuigkeiten ausgetauscht haben, räumen wir erst einmal unser Gepäck um. Ein Teil unserer Klamotten sind mittlerweile Dauergäste bei Irmela und liegen frisch gebügelt im Schrank. Die Tasche mit Fernglas, Adapter & Co. liegt ebenfalls bereit und so steht dem ersten Sundowner der Reise nichts mehr im Wege! Bei Gin Tonic genießen wir ein tolles Farbspiel am Himmel.
Nach dem leckeren Abendessen und einem Absacker ruft dann bald der Bettzipfel.
Teil 329. Apr. 2024
12.03.24: Omeya - Kalahari Game Lodge Um 9 Uhr starten wir zu unserer ersten Tour 2024. Auf der B1 geht es nach Rehobot, wo wir bei 28°C erst einmal das Auto volltanken. Bei der Weiterfahrt auf der B1 und C20 nach Stampriet entdecken wir neben diversen Vögeln auch Fuchsmangusten und Springböcke. Bei kuschligen 36 °C gönnen wir uns von 12 - 13 Uhr eine Pause im Kalahari Farmhouse und genießen dabei einen leckeren gemischten Salat mit gegrillten Hähnchenbruststreifen. Hinter Stampriet endet die Asphaltstraße und es geht auf Pad C15 weiter via Gochas (Tankstopp) zur Kalahari Game Lodge.
Dabei entdecken wir u.a. Erdhörnchen, Klippschliefer, Nama-Flughühner,
blühende Cassien
und leider auch wieder 7 tote Löffelhunde.
Die C15 hat bei uns deswegen schon lange den Namen „Friedhof der Kuscheltiere“. Wir sind uns nicht sicher, ob wir uns darüber freuen sollen, dass wir diesmal nur halb so viele tote Löffelhunde wie beim letzten Mal gesehen haben. Der Optimist in mir sagt „super, die Leute fahren vorsichtiger“, der Pessimist dagegen „in den letzten Jahren wurden hier schon so viele getötet, dass nicht mehr zum Überfahren da sind“. Gegen 17 Uhr haben wir unser heutiges Etappenziel erreicht und beziehen, nach einer herzlichen Begrüßung und einem Kaltgetränk, Chalet Steenbok B.
Nach einer erfrischenden Dusche beobachten wir von unserer Terrasse aus Springböcke
und gehen dann zum Sundowner zum Haupthaus.
Während wir unseren Gin Tonic genießen, ist ein ständiges Kommen und Gehen am Wasserloch. Beim Abendessen sind diesmal nur 2 weitere Paare im Restaurant. Für Unterhaltung sorgen ein paar Fledermäuse, worüber die anderen Gäste „not amused“ sind. Bei den wilden Fuchteleien und dem Gekreische einer Dame habe ich Mitleid mit den Tierchen und setze 2 davon vor die Tür.
Der Dame reicht es aber trotzdem und sie verlässt mit ihrer Begleitung noch vor dem Nachtisch das Restaurant. Unsere Bemerkung „Africa is not for sissies“ zaubert der Bedienung ein Lächeln ins Gesicht. Als wir in unserem Zimmer kommen, entdecken wir auch hier 2 Fledermäuse,
die sich aber auch recht schnell einfangen und vor die Tür setzen lassen. Danach gibt es noch einen Absacker und dann heißt es auch schon „Gute Nacht“.
Teil 430. Apr. 2024
13.03.24: Kalahari Game Lodge – Twee Rivieren Zeitig packen wir unsere Sachen ins Auto und gehen anschließend zum Frühstück. Nachdem wir dann auch noch unsere Getränkerechnung bezahlt haben, verlassen wir um 7:40 Uhr die Kalahari Game Lodge. Auf der kurzen Fahrt nach Mata Mata läuft uns eine Schildkröte
über den Weg. Beim Mata-Mata Grenzposten melden wir uns zuerst in Namibia ab und gehen dann auf die südafrikanische Seite zur Anmeldung in den Kgalagadi Transfrontier Park. Bei der anschließenden Fahrzeugkontrolle werden wir diesmal nicht nur nach Feuerholz, sondern auch nach Obst, Gemüse und Eiern gefragt. Nachdem wir uns von Tomaten und Hühnereiern getrennt haben, wird uns die Einfahrt in den Park gewährt. Im Shop versorgen wir uns mit Feuerholz, Grillanzünder, Tomaten und ein paar Knabbereien für unterwegs und lassen anschließend noch Luft aus den Reifen (1,5 bar). Gegen 9 Uhr starten wir endlich zu unserer sechsten Tour durch den KTP. Am Tor erwartet uns, mit Erdhörnchen und Felsenwaran,
das gleiche Empfangskomitee wie beim letzten Mal. Die Fahrt am Auob Tal entlang zum Twee Rivieren Rest Camp verbinden wir mit einer ersten Pirschfahrt. Dabei statten wir natürlich auch den auf dem Weg liegenden Wasserlöchern einen Besuch ab. Auf der Fahrt via Sitzas und Craig Lockhart nach Dalkeith sehen wir u.a. einzelne Giraffen,
Kampfadler,
Springböcke, Gnus, Singhabichte, Lannerfalken, Gabelracken, sowie einen Grader
bei der Arbeit. Das sich am Wasserloch von Dalkeith
nur diverse kleine Vögel tummeln, ist nicht weiter schlimm, denn unter den zahlreichen Lerchenammern
und Kapsperlingen
befinden sich auch ein paar Alariogirlitze (Black-headed Canary),
die uns bis jetzt noch nie vor die Linse gekommen sind. Beim Veertiende Boorgat lassen sich neben den allgegenwärtigen Lerchenammern auch noch Gnus,
Maskenbülbüls, Kapsperlinge und Lannerfalken blicken. Mit Gnus, Springböcke, Oryx, Trauerdrongos, Mahaliweber und Siedelweber geht es weiter zum Dertiende Boorgat. Rund um das Wasserloch bestimmen lediglich diverse Vögel wie Lerchenammer, Blutschnabelweber,
Kaptäubchen, Kapkrähen, Lannerfalken
und Sekretäre das Bild.
Fortsetzung folgt!
Teil 501. Mai 2024
13.03.24: Kalahari Game Lodge – Twee Rivieren (Fortsetzung) Ca. 5 km weiter entdecken wir unter einem Busch eine kleine Löwenfamilie, bestehend aus Mama, Papa und 3 Jungen.
Während ein Junges kurz nach unserer Ankunft aufsteht und etwas die Gegend erkundet, dösen die anderen vor sich hin. Mehr Action kann man bei 36°C wohl auch nicht erwarten. Knapp eine Stunde leisten wir den Katzen Gesellschafft, dann geht es weiter nach Kamqua. Auf dem Weg dorthin sehen wir Erdhörnchen und Gnus.
Am Wasserloch finden wir mit Kaptäubchen und Lerchenammern nicht nur die üblichen Verdächtigen, sondern auch noch 5 Sekretäre.
Fortsetzung folgt!
Teil 603. Mai 2024
13.03.24: Kalahari Game Lodge – Twee Rivieren (Fortsetzung) Gegen 12:45 Uhr gönnen wir eine kurze Pause auf der Kamqua Picnic Site. Bei der Weiterfahrt via Rooibrak, Montrose, Batulama und Gemsbokplein nach Auchterlonie entdecken wir Sekretäre, Springböcke, Oryx, Lannerfalken, Kaptäubchen, Siedelweber, Mahaliweber, Rotbauchwürger, Maricoschnäpper, Fuchsmangusten, Schlankmangusten, Kaptriele
und Giraffen.
Bei 39°C machen wir nochmal eine kleine Pause auf der Auchterlonie Picnic Site,
bevor wir uns auf die letzte Etappe zu unserer heutigen Unterkunft machen. Auf dem Weg via Monro
und Houmoed nach Twee Rivieren sehen wir u.a. Riesentrappen,
Sekretäre,
Springböcke, Red Hartebeester, Giraffen,
Oryx und Strauße. Gegen 15:15 Uhr haben wir unser heutiges Etappenziel Twee Rivieren erreicht und beziehen ein Family Cottage. Eine Stunde später starten wir zu einer kleinen Erkundungstour im Nossob Tal. Auf dem Weg nach Kij Kij halten sich die Sichtungen jedoch in Grenzen. Während an den Wasserlöchern Samevloeiing, Leeuwdril und Rooiputs überhaupt nichts los ist, entdecken wir unterwegs zumindest Gnus, Nonnenlerchen, Springböcke, Sabotalerchen,
Oryx, Schildis,
Strauße,
Erdschmätzer, Lannerfalken,
Singhabichte,
Trauerdrongos,
Rotbauchwürger,
Riesentrappen und Kaptriele.
Bei Kij Kij scannen wir die die Umgebung erfolglos nach Löwen ab. Mit lediglich einem Schwarzkopfreiher,
sowie Kapturtel-& Senegaltauben fällt die Ausbeute am Wasserloch jedoch sehr mager aus. In der Hoffnung, dass sich die Katzen vielleicht in die Dünen zurückgezogen haben, fahren wir noch ein kleines Stück auf der Dünenpad entlang. Gegen 17:50 Uhr brechen wir die Suche ab und machen uns auf den Rückweg.
Pünktlich um 19 Uhr geben wir den Laufzettel ab. Auf dem Weg zu unserem Chalet begegnet uns zum Abschluss noch eine Schildkröte.
Es folgt das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Grillen.
Teil 706. Mai 2024
14.03.24: Twee Rivieren Nach dem Motto „The same procedure as every day im KTP“ reihe ich mich am Morgen in die Warteschlange ein und hole unseren Laufzettel ab. Gegen 6:45 Uhr fahren wir aus dem Tor. Die Fahrt Richtung Kij Kij verläuft recht unspektakulär. Während an den Wasserlöchern nichts los ist, lassen sich unterwegs lediglich ein paar Gnus, Springböcke, eine Schlankmanguste,
Schakale,
Trauerdrongos, Kalahari-Heckensänger, Strauße und Oryx
blicken. Als wir nach Kij Kij kommen, herrscht hier mit Springböcken,
einem Schwarzkopfreiher,
Senegaltauben, Kapturteltauben, Blutschnabelweber, Lannerfalken und Kapsperlingen zwar mehr Betrieb, doch von den erhofften Löwen lässt sich auch heute leider keiner blicken. Nach einer kurzen Pause auf der Melkvlei Picnic Site fahren wir noch ein Stück weiter am Nossobtal entlang und sehen dabei Riesentrappen,
Schildis, Singhabichte,
Oryx, Lannerfalken, Erdhörnchen und Gnus. Nachdem auch bei Jan se Draai nichts los ist, drehen wir um und fahren nach Kij Kij zurück.
Nach einem kurzen Stopp am Wasserloch, geht es über die Dünenpad ins Auobtal. Dabei, lassen sich bis auf Riesentrappen bei Tierkop und einem Steinböckchen keine Tiere blicken. Aber allein für die die Landschaft lohnt der Weg.
Knapp 90 Minuten später erreichen wir das Auob Tal. Die Fahrt nach Twee Rivieren beschert uns, mit Gnus, Oryx, Red Hartebeester, Kaptäubchen, Rotbauchwürger, Sekretäre, Straußenfamilie,
Springböcke, Weißflügeltrappen, Lannerfalken,
Steppenfalken,
Riesentrappen, Schwarzstirnwürger,
Erdschmätzer, Kalahari Heckensänger und einem Blassuhu (bei Houmoed)
eine deutlich bessere Ausbeute. Gegen 14:15 Uhr sind wir wieder in Twee Rivieren. Nachdem unser Auto vollgetankt ist, gönnen wir uns eine kurze Pause. Gesellschaft leistet uns dabei eine Fuchsmanguste.
Fortsetzung folgt!
Teil 808. Mai 2024
14.03.24: Twee Rivieren (Fortsetzung) Um 15:30 Uhr fahren wir noch mal ins Auobtal. Neben den üblichen Verdächtigen entdecken wir kurz vor Houmoed eine Leopardin.
Nachdem wir die Katze eine gute Stunde beobachtet haben, statten wir noch dem Blassuhu
in der Nachbarschaft einen Besuch ab und fahren dann weiter bis Monro. Um 17:40 Uhr machen wir uns langsam auf den Rückweg. Dabei sehen wir u.a. noch Giraffen,
Riesentrappen,
Springböcke, Gnus,
Oryx,
Lannerfalken und einen Fleckenuhu, der jedoch keine Lust auf ein Fotoshooting hat. Gegen 18:45 Uhr sind wir wieder in Twee Rivieren und läuten mit Sundowner & Braai das Abendprogramm ein.
Teil 911. Mai 2024
15.03.24: KTP (Twee Rivieren) Um 6:30 Uhr starten wir zu einer Pirschfahrt durchs Auobtal.
Auf der Fahrt Richtung Kamqua entdecken wir u.a. Lannerfalken, Riesentrappen, Fleckenuhu (gut versteckt im Baum), Giraffen,
und Singhabichte. Zwischen Gemsbokplein und Batulama laden ein paar Erdmännchen mit Jungtieren zum Verweilen ein.
Bis auf ein paar Gemsböcke bei Rooibrak,
lassen sich an den Wasserlöchern lediglich diverse Vögel wie Lannerfalken, Kaptäubchen, Blutschnabelweber, Lerchenammern, Rotkopfamadinen und Co. blicken.
Fortsetzung folgt!
Teil 1012. Mai 2024
15.03.24: KTP (Twee Rivieren) - Fortsetzung Nächster Stopp ist an einer Erdmännchen-Kolonie mit vielen putzigen Jungtieren.
Gegen 9:30 Uhr gönnen wir uns eine kurze Pause an der Kamqua Picnic Site. Mit Springböcken, Gnus
und Erdhörnchen geht es weiter zum 13. Bohrloch, wo es außer ein paar kleinen Vögeln und Eland-Mumie nichts zu sehen gibt. Zurück auf der Hauptpad entdecken wir u.a. Gnus, Springböcke, Oryx,
Schwarzstirnwürger,
Kronenkiebitze, Sekretäre und Erdhörnchen. Das wir uns so von der „anderen Seite“ dem 14. Bohrloch nähern erweist sich als Glücksfall, denn auf der Suche nach dem Gauklernest vom Vorjahr entdecke ich unter einem Baum eine Wildkatze.
Für gescheite Fotos ist sie zwar zu weit weg, aber wir freuen uns trotzdem! Wir beobachten die Katze eine Zeit lang und fahren dann weiter zum Wasserloch,
wo Oryx, Lerchenammern, Kaptäubchen und Lannerfalken versammelt sind. Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Rückweg
nach Kamqua und entdecken dabei die üblichen Tiere wie Gnus, Springböcke, Oryx, Strauße, Lannerfalken, Singhabichte, Kalahari-Heckensänger und diverse Kleinvögel. Gegen 11:45 Uhr gönnen wir uns bei mittlerweile 36°C eine kurze Pause auf der Kamqua Picnic Site.
Fortsetzung folgt!
Teil 1114. Mai 2024
15.03.24: KTP (Twee Rivieren) - Fortsetzung Bei der Weiterfahrt nach Auchterlonie entdecken wir Sekretäre, Lannerfalken, Erdhörnchen, Kaptriele, Kapkrähen und endlich auch 3 Kudus.
Auf den Sekretär am Auchterlonie Wasserloch werfen wir nur einen kurzen Blick, wir wollen ja schließlich pünktlich um 13 Uhr zum „kleinen Forumstreffen“ an der Picnic Site sein.
Kaum sind wir aus dem Auto gestiegen, kommen auch schon Claus und Conni (Bayern Schorsch und Schorschine) angefahren. Außer uns Vier nehmen auch noch eine neugierige Fuchsmanguste und Kapkrähen am Forumstreffen teil.
Bei netten Gesprächen, Sekt und Knabbereien vergeht die Zeit wie im Flug. Zum Abschluss stoßen wir dann noch mit einem Bestechungswilli auf die Sichtungsfee an. Für gute Sichtungen muss man halt auch bei 40°C im Schatten schon mal Opfer bringen! Gegen 14:45 Uhr heißt es Abschied nehmen, denn die Wildnis ruft! Der Sekretär hat mittlerweile das Wasserloch verlassen, dafür beobachten wir hier viele Kaptäubchen, Raubadler und
Springböcke. Auf dem Weg Richtung Nossobtal entdecken wir u.a. Weißflügeltrappen,
Schwalbenschwanz-Bienenfresser,
Riesentrappen, Singhabichte,
Springböcke, Trauerdrongos, Sekretäre,
Raubadler, Monarchfalter,
Brustbandprinien,
Erdschmätzer,
Siedelweber, Mahaliweber, Giraffen,
und Turmfalke.
Rund um Houmoed scannen wir die Umgebung vergeblich nach Blassuhu und Leo ab und fahren dazu extra auch noch zum Aussichtspunkt.
Fortsetzung folgt!
Teil 1215. Mai 2024
15.03.24: KTP (Twee Rivieren) - Fortsetzung Gegen 17 Uhr haben wir das Nossobtal erreicht und beschließen, nicht direkt nach Twee Rivieren zu fahren, sondern erst noch mal Richtung Kij Kij. Der Entschluss erweist sich als goldrichtig, denn wir sehen nicht nur Springböcke,
Oryx, Singhabichte, Gnus, Siedelweber bzw. deren imposante Nester,
Strauße, Erdhörnchen
und Schakale,
sondern, zwischen Rooiputs und Kij Kij, auch noch 2 Geparde. Zuerst fällt uns eine Gepardin auf, die immer wieder zum Dünenkamm schaut.
Wir folgen ihrem Blick und entdecken dann auch noch einen weiteren Gepard.
Wie wir später erfahren handelt es sich bei den beiden um Lizzie und Gustav. Wir beobachten die Katzen so lange wie möglich und machen uns dann auf den Rückweg. Gegen 18:50 Uhr sind wir wieder in Twee Rivieren. Während Silke unser Auto volltankt, laufe ich schon mal zum Restaurant und hole Burger & Pommes to go. Beim Sundowner auf unserer Terrasse leistet uns eine Fuchsmanguste Gesellschaft.
Teil 1317. Mai 2024
16.03.24: KTP (Twee Rivieren - Nossob) Früh am Morgen packen wir unsere Sachen ins Auto. Nachdem ich den Schlüssel abgegeben und den Laufzettel abgeholt habe, verlassen wir um 6:40 Uhr Twee Rivieren.
Auf dem Weg Richtung Melkvlei halten sich die Sichtungen mit Raubadler,
Lannerfalke, Singhabicht, einzelne Gnus, einem Schakal,
und diversen kleinen Vögeln in Grenzen. Erst kurz vor Kij Kij treffen wir auf eine größere Springbockherde.
Am Wasserloch sorgen zahlreiche Lerchenammern, Blutschnabelweber, Rotkopfamadinen, Kapsperlinge, Kaptäubchen, Kapturteltauben und Namaflughühner, sowie ein Schwarzkopfreiher für Action.
Vor allem der Schwarzkopfreiher zieht uns in seinen Bann. Geschickt schnappt er sich eine vorbeifliegende Lerchenammer, dreht sie ein paar Mal mit dem Schnabel und schluckt sie dann im Ganzen herunter.
Auf dem Weg nach Melkvlei beobachten wir mehrere Kronenkiebitze
und eine Riesentrappe beim Sandbad.
Bei 24°C gönnen wir uns eine kurze Pause auf Melkvlei Picnic Site.
Fortsetzung folgt!
Teil 1419. Mai 2024
16.03.24: KTP (Twee Rivieren - Nossob) Fortsetzung Während der Weiterfahrt nach Dikbaardskolk sehen wir nicht nur Springböcke,
Strauße, Oryx, Trauerdrongos, Red Hartebeester und Singhabichte, sondern beobachten auch einen Raubadler der eine Maulwurfsnatter verspeist.
Nach einer kurzen Pause auf der Dikbaardskolk Picnic Site machen wir uns auf den Weg nach Nossob. Dabei halten sich die Sichtungen mit Springböcken, Oryx, Sekretär und Schwarzstirnwürger in Grenzen. Um 12:45 Uhr erreichen wir Nossob. Da das Einchecken erst ab 14 Uhr möglich ist, machen wir nur eine kurze Pause und fahren dann nach Cubitje Quap. Während am Wasserloch nur Kaptäubchen und Kapkrähen ihren Durst löschen, liegt auf der gegenüber liegenden Seite ein Löwenboy im Schatten.
Nachdem er einmal kurz den Kopf gehoben hat und dann weiter schläft fahren wir nach Nossob zurück. An der Rezeption checken wir schnell ein und beziehen dann das River Front Chalet 15. Anschließend fahren wir um 15:15 Uhr bei 41°C noch mal nach Cubitje Quap, wo der Löwe immer noch im Schatten liegt.
und diversen kleinen Vögeln abgelöst. In der Hoffnung, dass der Löwe zum Trinken ans Wasser kommt, verbringen wir den restlichen Nachmittag am Wasserloch. Für Unterhaltung sorgen dabei vor allem die Gaukler.
Nach gut einer Stunde kommt ein Schakal zum Wasser.
Fortsetzung folgt!
Teil 1520. Mai 2024
16.03.24: KTP (Twee Rivieren - Nossob) Fortsetzung Während der Schakal seinen Durst löscht,
erhebt sich der Pascha und läuft ebenfalls zum Wasser.
Nachdem er getrunken hat, zieht er sich wieder zurück.
Zufrieden machen wir uns gegen 18:05 Uhr, bei immer noch 38°C, auf den Rückweg.
In Nossob und gehen kurz im Shop vorbei und bereiten dann alles für das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai vor.
Rund ums Wasserloch beobachten wir dabei Springböcke, Gnus und Schakale. Für die musikalische Untermalung sorgen die Barking Geckos.
Teil 1621. Mai 2024
17.03.24: KTP (Nossob) Um 6:35 Uhr fahren wir durchs South Gate Richtung Marie se Draai. Am malerischen Wasserloch Rooikop lässt sich außer einem Schakal kein Tier blicken
und so fahren wir über die Waschbrettpiste weiter nach Marie se Gat.
Mit nur einem Oryx, ein paar Schakalen und kleinen Vögel lohnt sich hier kein längerer Stopp, zumal um diese Zeit das Wasserloch im Gegenlicht liegt. Bei der Rückfahrt Richtung Nossob herrscht mit Springböcken, Rotschulter-Glanzstare, Weißrückengeier,
Raubadler, Kapturteltauben, Schwarzstirnwürger und Gnus
schon etwas mehr Betrieb. Bei Rooikop ist der Schakal mittlerweile verschwunden, dafür sehen wir am Wasser viele kleine Vögel wie Lerchenammern, Gelbbauchgirlitze
und Kapturteltauben. Um 8 Uhr sind wir wieder im Camp und fahren, nach einer kurzen Pause, durchs North Gate wieder raus. Auf dem Weg nach Cubitje Quap entdecken wir u.a. viele Gnus,
Springböcke, Oryx und Raubadler, sowie am Wasserloch selbst, Fleckenflughühner, Namaflughühner, Lerchenammern, Gelbbauchgirlitze, Kaptäubchen, Senegaltauben und Kapturteltauben.
Gegen 9:20 Uhr sind die Flughühner verschwunden und ein paar Springböcke kommen zum Wasser.
Fortsetzung folgt!!
Teil 1722. Mai 2024
17.03.24: KTP (Nossob) Fortsetzung Auf der Weiterfahrt via Kwang,
Bedinkt, Langklaas und Kousant
nach Polentswa sehen wir u.a. Oryx, Gnus, Springböcke, Singhabichte, Weißrückengeier, Erdschmätzer, Gelbbauchgirlitze, Kronenkiebitze,
Maricoschnäpper,
Gelbschnabeltokos,
Sabotalerchen, Rotscheitellerchen und Raubadler. Gegen 11:40 Uhr sind wir in Polentswa und suchen die Umgebung erfolglos nach Löwen ab. Lediglich ein paar Springböcke, Singhabicht,
Gaukler, Schakal und Lannerfalken lassen sich blicken. Etwas enttäuscht machen wir uns um 12 Uhr auf den Rückweg. Bis auf die Überreste von einem Stachelschwein mitten auf der Pad
verläuft die Fahrt recht eintönig. Am Wasserloch von Kwang laden Springböcke, Weißrückengeier und ein Sekretär zum Verweilen ein.
Nachdem wir Gaukler, Lannerfalken und Kaptäubchen in Cubitje Quap noch einen Besuch abgestattet haben, fahren wir zurück nach Nossob. Gegen 14:30 Uhr sind wir wieder im Camp und gönnen uns eine kurze Pause.
Fortsetzung folgt!!
Teil 1823. Mai 2024
17.03.24: KTP (Nossob) Fortsetzung Um 15:15 Uhr fahren wir noch mal los. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Cubitje Quap
mit Gaukler und Co. fahren wir weiter nach Kwang. Während wir rund ums Wasserloch Gnus, Gaukler, Raubadler und Springböcke beobachten,
erzählt uns ein Paar, dass etwa 7-8 km weiter in Richtung Bedinkt eine Leopardin direkt auf der Pad liegt. So eine Sichtung lassen wir uns natürlich nicht entgehen und fahren in die angegebene Richtung. Die Katze liegt völlig relaxt mitten auf der Pad, ganz in der Nähe von den Stachelschweinresten.
Wie wir später von Matthew Schurch vom Kalahari Leopard Project erfahren, handelt es sich bei der jungen Dame um Olebile. Gut eine Stunde verbringen wir allein mit der Leopardin, dann kommt Auto. Als wir den Fahrer auf die Katze aufmerksam machen, grinst er und erzählt uns, dass er eine Löwin entdeckt hätte, die ca. 3 km von hier ebenfalls auf der Pad liegt. Wir überlassen ihm die Leopardin und fahren zurück Richtung Kwang.
Fortsetzung folgt!!
Teil 1924. Mai 2024
17.03.24: KTP (Nossob) Fortsetzung Wir haben Glück und finden kurze Zeit später die Löwin auf der Pad. Leider ist die Katze recht mager und in ihrem Hals stecken mehrere Stachelschweinborsten.
Wir leisten der Löwin etwas Gesellschaft und fahren dann zurück nach Cubitje Quap, wo viele Kaptäubchen und Kapturteltauben versammelt sind. Auf dem Rückweg nach Nossob sehen wir noch Steinböckchen, diverse Vögel, einzelne Gnus, Springböcke und Schlankmangusten. Gegen 18:40 Uhr sind wir wieder in unserem Chalet und starten das übliche Abendprogramm mit Sundowner und Braai
dabei leisten uns Zwergtaggeckos
und Dickfingergeckos
Gesellschaft.
Teil 2027. Mai 2024
18.03.24: KTP (Nossob) Früh am Morgen werden wir durch Löwengebrüll geweckt. Von unserer Terrasse aus beobachten wir ein Löwenpaar.
Für gescheite Fotos ist es leider noch zu dunkel. Um 6:40 Uhr fahren wir durchs North Gate Richtung Bedinkt.
Während sich an den Wasserlöchern Cubitje Quap und Kwang lediglich ein paar Tauben zeigen, entdecken wir unterwegs Springböcke, Raubadler, Lannerfalken, Gnus und Schakale.
Gegen 8 Uhr sind wir am Wasserloch Bedinkt, wo Namaflughühner, Schakale, Kapturteltauben, Lerchenammern und Rotkopfamadinen nur eine Nebenrolle spielen. Hauptakteure sind eindeutig mehrere Löwen, die sich rund ums Wasserloch verteilt haben.
Nach und nach gehen die Katzen zum Trinken und umzingeln zu guter Letzt unser Auto.
Nach gut 90 Minuten ziehen sich die Löwen, bei mittlerweile 25°C, zurück und wir machen uns auf den Rückweg.