Campsites zu empfehlen?

6 Antworten · 1'323 Aufrufe · gestartet 27. Feb. 2024 von Trisha
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Themenstarter24 Beiträge · seit 200727. Feb. 2024 · #1
Hallo zusammen,
In einer Woche geht es los, ab nach Kenya. Ich freu mich schon riesig...
Es ist unser erstes Mal in diesem Land und die Recherche bezüglich schönen Campsites gestaltet sich nicht soooo einfach. Als Selbstfahrer mit Dachzelt scheint man hier eher die Ausnahme zu sein...
Deshalb hoffe ich auf noch auf einige Tipps hier im Forum:

Könnt ihr schöne, lohnenswerte Plätze empfehlen zum campen? Wir sind spontan unterwegs- jedoch Amboseli, Tsavo West und East werden sicher dabei sein. Dann evt noch Naivasha und Nakuru...
Wir mögen es, wenn es wenigstens ein Plumpsklo und vorzugsweise eine Dusche gibt. Sonst am liebsten möglichst naturnah und einsam.
Was waren eure Higlights ? Wo lässt es sich am besten campen?

Liebe Grüsse und vielen Dank schon im Voraus für eure Vorschläge

Claudia
441 Beiträge · seit 201428. Feb. 2024 · #2
Moin

wir sind gerade zurück, allerdings nicht als Selbstfahrer mit Dachzelt etc.
Uns sind in den 2 Wochen gerade 2 mal Selbstfahrer entgegen gekommen.
Campingplätze sind sehr rar. Aussuchen nach Schönheit etc kann man vergessen. Hauptsache wird sein überhaupt was zu finden.

Wir waren froh nicht selber fahren zu müssen.
Danke und Gruß Matze
Gast28. Feb. 2024 · #3
MatzeHH schrieb:
wir sind gerade zurück, allerdings nicht als Selbstfahrer mit Dachzelt etc.
Uns sind in den 2 Wochen gerade 2 mal Selbstfahrer entgegen gekommen.
Campingplätze sind sehr rar. Aussuchen nach Schönheit etc kann man vergessen. Hauptsache wird sein überhaupt was zu finden.
Jemand der nicht als Camper unterwegs war, bewertet Camping in Kenia? Camping ist in Kenia überhaupt kein Problem. Das Angebot an Campsites und die beste "Strategie" variiert je nach Park.

In Tsavo East gibt es theoretisch an die 10 Campsites. Die Public Campsite Ndololo und dann Special Campsites, bei denen ich nicht weiß, welche man vor Ort wirklich noch buchen kann. Ndololo ist weitläufig und nahe am Voi River. Möglichst einen Platz am südöstlichen Ende suchen. Je nach Trockenheit ziehen zum 2,5km östlich liegenden Wasserloch dauernd Elefanten vorbei. Öfters gibt es mal Löwen und anderes Getier im Camp.

Im Tsavo West es ähnlich. An die 10 Campsites. Public Kamboyo wurde meines Wissens aufgegeben. Public Chyulu ist die Hauptcampsite und umgeben von recht dichtem Busch, so dass man wenig sieht. Aber nachts ist es eh dunkel und tags ist man wohl überwiegend auf Gamedrive. Was von den diversen Special Campsites noch buchbar ist, musst Du vor Ort erfragen. Vor Tsavo West ist die Lumo Campsite vielleicht interessant (toller Weitblick über die Ebene). Tierbestand in der Lumo Conservancy scheint je nach Saison zwischen überragend und kaum vorhanden zu pendeln. Vielleicht eine Nacht da bleiben und verlängern, wenn es toll ist.

Im Amboseli gibt es meines Erachtens nur eine recht schreckliche KWS-Campsite nah am Zaun und man campt auf den mehr als 10 privaten Campsites außerhalb des Parks besser und viel billiger. Hier war es in der Vergangenheit so, dass man entgegen der offiziellen Policy den Park verlassen und am nächsten Morgen mit dem selben 24h-Ticket wieder reinfahren konnte. Da musst Du erfragen, ob das noch so ist. Offiziell verfallen Eintrittstickets, wenn man den Park verlässt.

Grüße
zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2024
7'296 Beiträge · seit 200628. Feb. 2024 · #4
Hallo Claudia,
am Lake Naivasha fand ich das Fisherman's Camp ganz nett. Das ist zwar nicht einsam, sondern hat auch eine kleine Bar, aber liegt direkt am Wasser. Bei Dunkelheit muss man etwas aufpassen, weil die Flusspferde gerne zum Grasen an Land kommen und dann auf dem Gelände rumlaufen. Unweit des Camps kamen abends immer die Giraffen aus dem Hell's Gate NP zum Trinken an den See.
Falls der Lake Bogoria auf der Strecke liegt, gab es dort damals eine Campingmöglichkeit direkt am See, wo es wirklich nur eine Toilette gab. Dort war sonst auch niemand. Das ist aber schon Jahre her und mag sein, dass es jetzt anders aussieht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter24 Beiträge · seit 200729. Feb. 2024 · #5
Vielen Dank für eure Inputs und Vorschläge 🙂
Solche Tipps sind immer sehr hilfreich. Ich werde danach dann berichten.
Das Cheetah Camp im Lumo Concervancy ist leider geschlossen. Ich hatte mich schon darauf gefreut gehabt, da es vielversprechend klang aus den Reiseberichten.

Wir waren öfters schon in afrikanischen Ländern unterwegs, die nicht so gut ausgestattet waren mit Campingplätzen. Ich hatte das einfach anderst erwartet, da Kenya immer als sehr touristisch und tw. eher "touristisch überlaufen" beschrieben wurde von andern Reisenden. Wir werden sehen wies wird und es ganz nach afrikanischer Manier auf uns zukommen lassen und dann das Beste draus machen 😉

Lg Claudia
441 Beiträge · seit 201429. Feb. 2024 · #6
mitglied19210 schrieb:
MatzeHH schrieb:
wir sind gerade zurück, allerdings nicht als Selbstfahrer mit Dachzelt etc.
Uns sind in den 2 Wochen gerade 2 mal Selbstfahrer entgegen gekommen.
Campingplätze sind sehr rar. Aussuchen nach Schönheit etc kann man vergessen. Hauptsache wird sein überhaupt was zu finden.
Jemand der nicht als Camper unterwegs war, bewertet Camping in Kenia? Camping ist in Kenia überhaupt kein Problem. Das Angebot an Campsites und die beste "Strategie" variiert je nach Park.
....

Grüße
Jupp - weil rel kurz vor uns Freunde von CPT nach Kenia und zurück gefahren sind und uns ziehmlich genau das so erzählt haben.
Und dann noch die Mietpreise der 4x4 mit Dachzelt haben uns veranlasst uns kur´tschieren zu lassen 😉
Danke und Gruß Matze
Gast29. Feb. 2024 · #7
MatzeHH schrieb:Jupp - weil rel kurz vor uns Freunde von CPT nach Kenia und zurück gefahren sind und uns ziehmlich genau das so erzählt haben.
Und dann noch die Mietpreise der 4x4 mit Dachzelt haben uns veranlasst uns kur´tschieren zu lassen 😉
Naja, wenn man sich mal von diesem zwanghaften Gedanken löst, dass es unbedingt ein Dachzelt sein muss und auch ein Bodenzelt in Erwägung zieht, dann verbreitert und verbilligt sich das Angebot an Autos deutlich. Anders als ein Dachzelt kann man ein Bodenzelt bequem selbst einfliegen. Und es ist ja nicht so, dass keine Kosten für ein Auto anfallen, wenn man sich fahren lässt, statt selber zu fahren.

Zum eigentlichen Thema noch ein Nachtrag: Habe gerade gelesen, dass Camping in der Lumo Conservancy nicht mehr möglich ist. Die Information stammt aber von einer Drittquelle. Das wäre dann mit der Lumo Conservamcy oder deren exklusivem Vermarkter Sunworld zu bestätigen.

Grüße
zuletzt bearbeitet 29. Feb. 2024