URUrlauberThemenstarter218 Beiträge · seit 200705. Feb. 2007 · #1
Hallo Ihr Freaks, nachdem ich seit zwei Wochen das Forum verfolge und auch in alten Beiträgen nicht fündig geworden bin, bitte ich um Hilfe!!!! Wir sind bei der Planung unserer ersten Namibia-Reise. Es geht im Juni für 3 Wochen mit Dachzelt los. Wir haben schon in Neuseeland die Erfahrung gemacht, dass weniger oft mehr ist und wollen uns deshalb auf ein paar Highligths bzw Landschaftsformen beschränken. Geplant sind auf alle Fälle Wüste (Soussusvlei) und Etosha. Nun möchten wir auch gerne das afrikanische Namibia erleben, deshalb hoch bis zu Epupa-Fällen (Himbas) und/oder Caprivi(Popa)? Bin für Anregungen dankbar, fast die ganze Tour ist noch offen, denke nicht dass wir in der Zeit und mit Dachzelt viel vorbuchen müssen.
KEkessie192 Beiträge · seit 200605. Feb. 2007 · #2
Zu Epupa kann ich dir leider nichts sagen! Caprivi: JA;) aber sicherlich nicht wegen den "Popa" Fällen, da gibt es nichts zu sehen, die Fälle sind keine Fälle sondern nur ein breiter Flusszulauf? ! LG Kessie
0
URUrlauberThemenstarter218 Beiträge · seit 200705. Feb. 2007 · #3
nein, nicht wegen den popa-Fällen, sondern nur als ungefähr östlichsten Punkt!
Hallo Urlauber, wenn es euch darum geht möglichst die geografischen Extreme zu erleben, dann ist der Caprivi sicherlich eine Besonderheit. Landschaftlich und von den Tieren her fanden wir es dort eher langweilig. Man fährt sehr lang eine sehr gerade Strasse durch mehr oder weniger Strauch-und Waldgebiete. Zu beginne interessant aber irgendwann doch sehr eintönig. Die Parks dort oben mögen Interessant sein, wir kamen bei unserer Reise aus Botswana und hatten da mit Chobe und Moremi eine ähnliche Landschaft/Tierwelt gesehen, weshalb wir die Parks im Caprivi ausgelassen haben. Ganz anders als die Namib(Soussuvlei) und Eosha ist die Landschaft und dann auch sehr spezielle sind die Menschen (nicht nur die Himbas) auf der Strecke zu den Epupa-Fällen. Für uns sehr interessant und wir werden nochmal dort hin fahren. Und da die Epupa-Fälle irgendwann unter einem Staudamm verschwinden werden, sind diese als Endpunkt eines Abstechers in den Norden sehenswert. Grüße Torsten<br><br>Post geändert von: toro, am: 05/02/2007 12:56
0
FAfastlane779 Beiträge · seit 200705. Feb. 2007 · #5
Hallo, sehr spektakulär sind die Popa Falls wirklich nicht, aber empfehlen kann ich "Popa Falls Camp Site." Ich glaube es sind 5/6 Stellplätze, einer mit einem traumhaften Hochdeck und einem schönen Blick auf´s Wasser.(weiss leider nicht mehr welche Nummer) Sie sind abgelegen, falls noch andere dort sind stört es nicht und man kann die Ruhe genießen. Jeder Platz hat eigene Sanitäranlagen(WC mit Wasserspülung/heiße Dusche) und Küchenzeile/Spüle, die (letztes Jahr) noch in einem super Zustand waren. Ideal zum Ausspannen und Relaxen.
Gruß
wüstenfee749 Beiträge · seit 200605. Feb. 2007 · #6
die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, da beides sehr schön ist. Obwohl, wie bereits gesagt wurde, die Strecke bis Rundu (Teerstraße)ziemlich langweilig ist, hat der Caprivi seine schönen Seiten mit dem Mahangu NP, wo es eigentlich immer viele Elefanten gibt. Wenn man weiter fährt, z.B. bis zur Lianshulu Lodge, kann man tolle Bootstouren (Hippos, Kroks, Elefanten) machen. Die Popa Fälle, die eigentlich nur Stromschnellen sind, kann man m.E. vergessen. Die Epupa-Fälle sind nicht so beeinddruckend wie die Vic Falls aber sehr schön. Inzwischen gibt es auch schöne Camps dort oben. Landschaftlich absolut empfehlenswert. Hier eine Entscheidung zu treffen ist nicht einfach. LG Wüstenfee
URUrlauberThemenstarter218 Beiträge · seit 200705. Feb. 2007 · #7
Wenn Ihr findet, das beide Ecken in einem 3-Wochen urlaub passen, würden wir natürlich beides machen. ich kann nur nicht beurteilen wie lange man z.B. vom brandberg bis zu den Epupas braucht, hatte 1-2 Übernachtungen im Camp Aussicht bei Opuwo vor, dann erst Etoscha oder erst Caprivi?
Als Zwischenstopp vom Brandberg zum Epupa bietet sich auch die Rustig Toko Lodge an. Die liegt etwas nördlich von Kamanjab.
0
wüstenfee749 Beiträge · seit 200605. Feb. 2007 · #9
beide Ecken in drei Wochen wird doch knapp, wenn man nicht nur auf Pad sein will. Wir planen auch gerade unsere Tour im November und haben auch nur 3 Wochen. Wir werden wohl Epupa fallen lassen, außer wir finden noch ein gutes Fly-inn Angebot. LG Wüstenfee
sammy1'009 Beiträge · seit 200705. Feb. 2007 · #10
Hallo Urlauber, weniger ist oftmals mehr - das ist für Namibia sicherlich die richtige Einstellung. Wir planen für Juni eine ähnliche Tour und haben uns bereits für Epupa entschieden. Ich meine man kann die Popa Fälle dann guten Gewissens auf ein anderes mal verschieben. Denn wenn man dort bereits ist bietet es sich an, den Caprivi mitzunehmen und über Kasane einen Besuch bei den Vic-Falls zu machen. Wann seid Ihr eigentlich unterwegs ?
Übrigens: Faulensee war Spitze 🙂 🙂 🙂
Gruß Jürgen
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website: SAMMY FAMILY
Also, wegen Popa (vielleicht abgeleitet von "popelig") fährt man nicht in den Caprivi oder Mahango. Mit FÄLLEN hat das absolut nix zu dunn. Die Bezeichnung "Stromschnellen" wäre zutreffender. Matatu
0
sammy1'009 Beiträge · seit 200705. Feb. 2007 · #12
Tja matatu, ich würde nie behaupten, wegen den Popa Falls - auch wenn es nur Stromschnellen sind heißen sie nun mal " Falls" - in den Caprivi zu fahren. Aber wenn man diese Route im Programm hat sollte man sie sich ruhig ansehen und evtl. dort oder aber im Ngepi-Camp übernachten.
Gruß Jürgen
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website: SAMMY FAMILY
URUrlauberThemenstarter218 Beiträge · seit 200705. Feb. 2007 · #13
Hallo Jürgen, wir starten am 18.6. in FRA und fliegen am 9.7. wieder zurück! und Ihr? Gruß urlauber
DAdauserli25 Beiträge · seit 200606. Feb. 2007 · #14
Hallo Du! War selber 5 Monate in Namibia und hab so ziemlich alles vom Land gesehen...ausser Epupa Falls...da ich kein 4x4 zur Verfuegung hatte, hab ich mich nicht getraut in den Nordwesten zu fahren... Ich bin aber den ganzen Caprivi Streifen entlang gefahren und dann nach Zambia/Livingstone zu den Vic Falls. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt! War wirklich wunderschoen. Eine Kollegin hat mir aber damals in Namibia gesagt, dass ihr persoenlich die Epupa Falls besser gefallen haben...Ich sag nur eins: Wenn du Caprivi fahren moechtest, mach dich auf viiiiiele Stunden oede Fahrt gefasst....ich bin damals alleine gereist und da war ich schon ziemlich geschlaucht am Abend. Wuerde es trotzdem wieder machen...Vorsicht: Elefanten koennten Eure Wege im Caprivi kreuzen😳
hallo urlauber!!! wenn du zum okowango willst dann ist der caprivi ok. wenn du wegen der landschaft fragst, dann unbedingt zu den epupafalls. solltest auch einen abstecher nach puros machen. wunderschöne landschaft und der campingplatz ist super. hatten letztes jahr elefanten besuch und auserdem gibt es ein himbadorf zu besichzigen. gruss karl
Eine gute Alternative ist vom Epupa, auf welchem Wege auch immer, über Rundu und den Panhandle entlang (Okawango) nach Maun (Moremi) und von dort über Buitepos zurück. Da hat man den Epupa und einen winzig kleinen Eindruck, wie es im Caprivi aussieht.
0
URUrlauberThemenstarter218 Beiträge · seit 200708. Feb. 2007 · #18
Euch allen Danke, mal sehen was wir machen. Der Norden ist sowieso unsere letzte Station, da können wir dann noch spontan vor Ort entscheiden. Eure urlauberin
Ist Epupa auch mit normalem Auto (kein 4x4) machbar und wieviele Tage sollte man einplanen fuer diese Gegend (von Damarland kommend Richtung Etosha..ist das richtig ?), ohne in Hektik zu geraten ....
Wir studieren und studieren und entdecken immer wieder was Neues - im Forum und im Reisefuehrer - fuer Hilfe sind wir mega-dankbar.
Hallo Christine, kein Problem mit einm 2x4 zum Epupa zu kommen. Es gibt jetzt eine neue gut zu befahrende Pad. Egel, welche Route Ihr benutzt, plant eine Übernachtung in Opuwo ein (Ohakane Lodge, Mopane Camp). Eine gute Tageseetappe ist ein Start aus der Gegend Korixas oder Twyfelfontein. Von Korixas aus bequem an einem Tag über Kamanjab nach Opuwo. Bei der Strecke Twyfelfontein via Palmwag empfiehlt sich eine Übernachtung in der Palmwag oder Sesfontein Lodge. Wenn Ihr morgens in Opuwo startet, seid Ihr gegen Mittag am Epupa. Gruß Matatu