Dann werden wir wohl helfen, die Parks leerer zu bekommen.
Wollten Anfang Januar zwei Tage in dem Amboseli und zwei in den Tsavo, geht dann wohl für uns doch schon früher in den Oman weiter.
Hatten schon in Tansania nen Hals, weil aus unserer Sicht die Parks das Geld nicht wert waren (Ngorongoro nehme ich da aus) . Da waren es die Gebühren für unser 7 Tonnen Wohnmobil.
Aber hier, Tsavo von 50 auf 100 Dollar,…
Nach 18 Monaten Afrika mit dem Wohnmobil ist unser Fazit dass die beiden Länder für Reisende wie uns das Geld echt nicht wert sind. (Kenia war mit den 2023 er Preisen noch ok, aber das jetzt… )
Zumindest der Tsavo ist wieder etwas günstiger geworden. 80 statt 100 Dollar) Aber nach meinem Verständnis gelten die Ticjets ab 1.1. nur noch für einmaligen Eintritt. D.h. Nix mehr eine Parkrunde Nachmittags, Nachts draußen übernachten und morgens nochmal für ein paar Stunden rein…
Hier mal die aktuelle Liste aus dem Netz von grad eben
1743 schrieb:Zumindest der Tsavo ist wieder etwas günstiger geworden. 80 statt 100 Dollar)
Deine PDF-Preisliste mit den 80 USD für Tsavo ist am 27.07.2023 erstellt worden (siehe Dokumenteneigenschaften). Die von Klaudi ist am 22.12.2023 erstellt worden und das ist die, die jetzt offiziell auf kws.go.ke verlinkt ist. Insofern glaube ich nicht, dass Tsavo nun 80 kostet. https://www.kws.go.ke/content/park-fees-and-accommodation
1743 schrieb:Aber nach meinem Verständnis gelten die Ticjets ab 1.1. nur noch für einmaligen Eintritt. D.h. Nix mehr eine Parkrunde Nachmittags, Nachts draußen übernachten und morgens nochmal für ein paar Stunden rein…
Die Regel gab es in der Vergangenheit auch schon, wurde aber nur selektiv angewendet. Beispielsweise im Amboseli wurde sie nicht angewendet und man konnte dann günstiger und besser vor den Parktoren übernachten. In einigen anderen Parks wurde das schon bisher durchgesetzt: Fuhr man aus dem Park, dann verfiel der Eintritt.
Generell ist Kenia zu den Preisen für mich raus. Halbwegs realistisch gerechnet (Eintritt + Campinggebühren + Fahrzeugmiete + Benzin) kostet ein Tag im Park für zwei Personen 400-500 USD, mit Kindern 500-600 USD. Der dafür gebotene Übernachtungsstandard ist: kaum benutzbare, versiffte Ablutions, gern mal ohne Wasser. Für mich passt das Preis-/Leistungsverhältnis nicht mehr. Aber ich bin sicher, dass die Erhöhung für Kenia funktioniert. Ein paar werden wegbleiben, aber nicht so viele, als das KWS nicht doch Mehreinnahmen erzielt. Mittlerweile ist Uganda sozusagen das Ost-Afrika-Schnäppchen - dafür mit Sicherheitsproblemen im Südwesten.
1743 schrieb:Zumindest der Tsavo ist wieder etwas günstiger geworden. 80 statt 100 Dollar)
Deine PDF-Preisliste mit den 80 USD für Tsavo ist am 27.07.2023 erstellt worden (siehe Dokumenteneigenschaften). Die von Klaudi ist am 22.12.2023 erstellt worden und das ist die, die jetzt offiziell auf kws.go.ke verlinkt ist. Insofern glaube ich nicht, dass Tsavo nun 80 kostet. https://www.kws.go.ke/content/park-fees-and-accommodation
Du scheinst leider recht zu haben..
Sorry für die Verwirrung...
Überfordert mich, wenn eine Org zwei verschiedene Versionen der Preise auf Ihrer Seite hat.-(
VG Uli
picco6'375 Beiträge · seit 201126. Dez. 2023 · #25
Hoi zämä
Auch wenn mich die Preissprünge der Kenyaner auch abschrecken, so ist es für mich vor allem die Art wie es von offensichtlich realitätsfremden überforderten Leuten gemacht wird und weniger das Geld.
Aber abschrecken tun mich auch solche Aussagen:
1743 schrieb:Hatten schon in Tansania nen Hals, weil aus unserer Sicht die Parks das Geld nicht wert waren (Ngorongoro nehme ich da aus) . Da waren es die Gebühren für unser 7 Tonnen Wohnmobil.
Hast Du mal darüber nachgedacht was Dein 7t-Womo in den Parks anrichtet? Oder ist Dir das egal?
1743 schrieb:Nach 18 Monaten Afrika mit dem Wohnmobil ist unser Fazit dass die beiden Länder für Reisende wie uns das Geld echt nicht wert sind. (Kenia war mit den 2023 er Preisen noch ok, aber das jetzt… )
Na ja, 18 Monate auf einem Kontinent rumreisen, auf dem die meisten Menschen im Jahr weniger Geld zur Verfügung haben als Ihr Diesel verbraucht und dann wegen dieser Preise abgeschreckt zu sein passt für mich nicht zusammen.
1743 schrieb:Hatten schon in Tansania nen Hals, weil aus unserer Sicht die Parks das Geld nicht wert waren (Ngorongoro nehme ich da aus) . Da waren es die Gebühren für unser 7 Tonnen Wohnmobil.
Hast Du mal darüber nachgedacht was Dein 7t-Womo in den Parks anrichtet? Oder ist Dir das egal?
Ich denk mal nicht mehr als in Südafrika, Namibia, Zimbabwe oder auch Sambia. Und da sich die Punktbelastung auf drei Achsen verteilt sind es 1 bis 1,5 Tonnen je Rad.
picco schrieb:
1743 schrieb:Nach 18 Monaten Afrika mit dem Wohnmobil ist unser Fazit dass die beiden Länder für Reisende wie uns das Geld echt nicht wert sind. (Kenia war mit den 2023 er Preisen noch ok, aber das jetzt… )
Na ja, 18 Monate auf einem Kontinent rumreisen, auf dem die meisten Menschen im Jahr weniger Geld zur Verfügung haben als Ihr Diesel verbraucht und dann wegen dieser Preise abgeschreckt zu sein passt für mich nicht zusammen.
Den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht.
Alle Länder nehmen von Ausländern höhere Gebühren als von Einheimischen. Macht auch aus meiner Sicht Sinn, damit sich auch Einheimische (zumindest einige) das leisten können. Aber was Tansania und jetzt auch Kenia da verlängern gefällt uns halt nicht. Wenn wir wieder nach Afrika kommen (und das werden wir aus heutiger Sicht wenn wir in Amerika fertig sind) dann stehen Tanzania und Kenia halt nicht mehr auf unserer Zielliste.
Aber, zur Überschrift zurück. Uns hat es verschreckt, mehr wollte ich nicht sagen… Schöne Landschaften, tolle Tiere und nette Menschen gibt es ja zum Glück auch in anderen Ländern hier unten. Und wenn überlaufene Parks etwas leerer sind hat das ja auch was gutes!
THBiker schrieb:was fehlt denn? Ich sehe m.M. alles
Hast Recht. Wir hatten ja gestern noch mal die neuen Gebühren, Trinkgeld usw. thematisiert. Ich hatte das gedanklich diesem Thread zugeordnet, das war aber in einem Planungsthread. Mein Fehler.
1743 schrieb:Kurzes Update, aktuell gelten noch die 2023er Preise. Sind grad im Amboseli für $60.
Es soll ein Gericht die Erhöhung gestoppt haben. Thema wird Anfang Februar geklärt, bis dahin gelten weiter die 2023er Preise.
Ja, so wie ich das verstehe, geht es aber eigentlich um die maritimen Parks an der Küste. Da wurden die Gebühren von 17 auf 20/25 US$ bzw. 15/20 US$ in der Nebensaison geändert. Tourismus-Stakeholder befürchten, dass das zu viel ist und dem Tourismus an der Küste schadet. Vor Gericht argumentieren sie, dass KWS die Vorgaben zur öffentlichen Beteiligung nicht eingehalten hat. Der High Court von Malindi hat die neuen Gebühren dann bis zu einer Anhörung am 7. Februar erstmal ausgesetzt. KWS hat den Link auf die neue Gebührenliste auch wieder von seiner Website entfernt.
Weil es wie gesagt eigentlich um die maritimen Parks an der Küste geht, darf man wohl eher nicht hoffen, dass sich an den Gebühren für Amboseli, Tsavo, Nakuru, usw. noch was ändert. Sie gelten dann wohl nur ein paar Wochen später.
Grüße
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201606. Juni 2024 · #34
Ich kenne ja die Bezugnahme (den Management Plan) nicht, aber wird mit einem Dreizeiler (!) mal eben das Selbstfahren in der Mara untersagt?! Von heute auf morgen???!!! 🤨 Das ist schon stark...für alle, die eine entsprechende Tour geplant hatten.
Grüßle Mabe
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201606. Juni 2024 · #36
HAHans-Wolf272 Beiträge · seit 201906. Juni 2024 · #37
Interessantes Dokument! Danke, Gina.
Wenn es stimmt, dass in der Vergangenheit an einem einzelnen Flussübergang bis zu 150 Autos zur gleichen Zeit gezählt wurden, dann kann ich nicht umhin, ein gewisses Verständnis für die Notwendigkeit von Maßnahmen zu zeigen, die versuchen, durch ein kluges Besuchermanagement die Auswirkungen des 'Over-tourism' zu begrenzen. Ob man deshalb private Autos zu jeder Jahreszeit ganz aus dem Park ausschließen muss, ist eine andere Frage. Aber im Einzelfall kann es sinnvoll sein!
Strelitzie2'847 Beiträge · seit 201106. Juni 2024 · #38
Ich bezweifle ja stark, dass in der Mara die Selbstfahrer DAS Problem sind! Unser Guide war unglaublich wütend auf die einheimischen Maasai-Fahrer, die sich um keine Regeln scherten, da " alles ja ihr Territorium" sei. Sie fuhren querfeldein, dicht an die Tiere heran - weil das Trinkgeld dann wesentlich üppiger ausfällt. Durch die Wassermassen im Jan/Febr. dieses Jahres war es unmöglich, die teilenden Flüsse zu überqueren. Wir waren sehr froh, in einem Gebiet ohne große Lodges zu sein, da sich die Massen in Grenzen hielten - sahen aber regelmäßig die Aufläufe auf der anderen Flussseite. Nicht weit davon entfernt war es übrigens im Amboseli - wo es nun wirklich mehr als genug Elefantenherden gab. Aber der Mensch ist wohl ein Herdentier und muss unbedingt rein ins Getümmel - auch wenn man 500 m weiter wunderbar allein die nächste (Elefanten-) Herde sehen konnte.
Nachdenkliche Grüße Strelitzie
THBikerThemenstarter1'366 Beiträge · seit 201106. Juni 2024 · #39
Was mir noch nicht ganz klar ist, ob es nur um private Fahrzeuge geht oder auch um private Selbstfahrer. Ich verstehe es so, dass nur private Fahrzeuge verboten werden. Ein Fahrzeug bei einem Anbieter zu mieten und dann selbst zu fahren, scheint wohl kein Problem zu sein. So verstehe ich es. Ich habe jetzt aber auch nicht den ganzen Managementplan durchgelesen.
Ich würde zum Beispiel auch darauf hoffen, dass kontrolliert wird, dass Fahrer auch eine entsprechende Ausbildung zum Safari-Guide haben. Z.B. Kontrolle am Gate. Wer sich nicht an die Regeln hält wird beim ersten Mal verwarnt und danach sollte es Konsequenzen geben, bis hin zum Lizenz Entzug.
Aber so lange die Mara unter Masai-Verwaltung ist, wird sich wohl nicht viel ändern. Ein bisschen Korruption hier und da, dann kann man wieder machen was man will. 😗
Zumindest wird es bei mir seit vielen Jahren ein Jahr ohne Mara. Auf deiner einen Seite macht es mich traurig, aber ich freue mich auch auf die neuen Erlebnisse.
Meine Informationen hierzu: Normale PKW sind überhaupt nicht mehr gestattet. Selbstfahrer mit einem Landcruiser/Landrover o. ä. sind zugelassen, allerdings müssen sie einen Guide an Bord haben.