Kleine Kenia-Rundreise Tsavo O+W, Amboseli, Mara

Reisebericht 20 Antworten · 4'245 Aufrufe · gestartet 18. März 2023 von Klaudi
Themenstarter373 Beiträge · seit 201218. März 2023 · #1
Hallo zusammen,

über meine 7. Kenia-Reise möchte ich kurz in Stichworten berichten:
Die Entscheidung zur Reise fiel sehr kurzfristig. Vom Entschluss zu fliegen bis zum Abflug vergingen gerade mal 2 Wochen. Da ich erst im November letzten Jahres zwei Wochen in der Masai Mara war, wollte ich jetzt die Nationalparks Tsavo Ost und West sowie den Amboseli mit dazu nehmen.

Abflug am 21.2. mit Lufthansa non-stop Frankfurt-Nairobi. Die Preise sind im Vergleich zum letzten Jahr leicht angezogen. Service auf dem Hinflug ganz okay, auf dem Rückflug war eine Crew im Einsatz, die eher mit sich selbst beschäftigt war als sich um die Gäste zu kümmern (fast so wie in alten LH-Zeiten).

Die erste Nacht in Nairobi hatte ich im PrideInn Plaza. Hier war ich zum ersten Mal. Das PrideInn liegt an der Mombasa Road am östlichen Stadtrand. Ich hatte es gewählt, damit ich am nächsten Morgen schon „auf der richtigen Seite“ der Stadt war. Airport-Transfer hat geklappt, Empfang gut, Zimmer groß, gut eingerichtet, sauber, Frühstück sehr gut, Preis im Vergleich zu den Hotels im Westen niedriger. Würde ich wieder wählen, falls es am nächsten Tag nach Osten oder Süden geht.

Start am nächsten Morgen mit George Kiriama und seinem Landcruiser. Ihn hatte ich zwei Wochen zuvor angemailt und ihn gebeten, die Tour zu übernehmen und auch die Unterkünfte zu buchen. Das hat, wie immer, alles bestens geklappt.

2 Tage Tsavo Ost, Ashnil Aruba Camp:
Anfahrt über die Mombasa Road, heftiger Verkehr, oft nichts für schwache Nerven. Mittags Einfahrt in den Park, ca. 14 Uhr check-in im Ashnil Aruba Camp.
Das Camp ist relativ groß und gehört zur Mittelklasse. Viele Gruppen, Essen in Buffetform, Qualität ganz okay. Ich hatte mich für ein Zelt entschieden, was sich als Vorteil erwiesen hat, da es sehr warm und das Zelt gut zu belüften war. Größe, Einrichtung, Sauberkeit okay. Davor schöne Terrasse mit Blick in den Park.
Im Park war es extrem trocken jetzt im Februar, Tiere gab es fast nur entlang der Flüsse. Wir sind im Grunde zwischen den beiden Flüssen Voi und Galana gependelt. Viele Elefanten.
Auch wenn mir der Park ganz gut gefallen hat, würde ich ihn nicht wieder besuchen – einmal reicht m. E. vollkommen aus.

2 Tage Tsavo West, Severin Safari Lodge:
Die Fahrt von Tsavo Ost nach West ist quasi ein Gamedrive. Ab Ausfahrt aus dem Tsavo Ost fährt man ein kurzes Stück die Mombasa Road und tritt dann in den Tsavo West ein.
Landschaftlich völlig anders, sehr gebirgig, grün, viel Bewuchs. Die Fahrt zum Severin hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich würde gerne mal eine Unterkunft im Bergland des Parks buchen, nur wegen der Landschaft.
Das Severin ist top! Alles sehr gepflegt, sehr gutes Essen, das Zelt sehr gut in Schuss und sauber (hier funktioniert sogar die Toilettenspülung 😉 .
Auch im Tsavo West war es relativ trocken, was aber aufgrund der Topografie nicht so auffällt. Viele Kudus, Oryx, Gnus, wenig Elefanten (waren angeblich zum Tsavo Ost abgewandert). Wir sahen sogar Geparde.
Landschaftlich, wie gesagt, sehr schön – Mzima Springs, Lavafelder, Poachers Lookout. M.E. lohnt sich der Park für einen zweiten Besuch.

2 Tage Amboseli, Ol Tukai Lodge:
Sehr interessante Weiterfahrt vom Tsavo West in den Amboseli. Ankunft in der Ol Tukai Lodge gegen Mittag. Die Lodge liegt absolut zentral – verströmt den Charme von „alt-ehrwürdig“, alter Baumbestand, schöne Gebäude, Blick auf den Kili (falls er sich zeigt). Alles sehr gepflegt und sauber, Essen in Buffetform, Qualität gut. Die Zimmer in gemauerten Häuschen, gut eingerichtet, sauber, Terrasse sehr klein, aber mit Blick auf die weiten Flächen des Amboseli mit viel Tierbestand. Auch wenn die Lodge sehr groß ist, habe ich es nicht als Rummelplatz empfunden.

Es war immer noch extrem trocken im Park und das stört das Empfinden doch erheblich. So viel Staub habe ich lange nicht mehr geschluckt und es war kaum möglich, die Kameras zu schützen. Unter’m Strich hat mir der Park nicht so gut gefallen, das liegt aber vielleicht an meiner hohen Erwartungshaltung und natürlich an der Trockenheit. Der Park ist ja potteben und in weiten Teilen staubig – kein Strauch, kein Halm – nichts. Hier sieht man auch die völlig vertrockneten und deshalb auch nicht mehr riechenden Kadaver zuhauf. Um die Ol Tukai Lodge herum gibt es kleine Seen und Sümpfe, was viele Tiere anlockt. Ab und an findet man Palmenhaine, manchmal auch Reste von kleinen Wäldchen, die die großen Tusker aber mittlerweile völlig zerstört haben. In den Sumpfgebieten grasen die Elefanten, oft bis zum Rücken versunken, und die Hippos. Die Büffel tun es ihnen mittlerweile gleich, was ihrem Verdauungsapparat aber nicht bekommt. Die großen Löwenrudel des Parks findet man mit Guide leicht, aber auch das „erschöpft“ sich im Laufe der Tage.
Ich würde eventuell noch einmal in den Amboseli zurückkehren, allerdings nur, wenn es grün ist.

1 Nacht in Nairobi, Rudi’s Hotel:
Sehr interessante Rückfahrt vom Amboseli nach Nairobi über Nebenstrecken.
Aufgrund der guten Bewertungen hier im Forum hatte ich das Rudi’s Hotel gebucht.
Um es kurz zu machen: das Rudi’s hat mich nicht überzeugt. Das einzig Gute war das Essen, was aber auch seinen Preis hatte. Zimmer, Außenanlage, Außen-Restaurant ein wenig in die Jahre gekommen und zum Teil „abgeschabt“ (kaputte Tische, Glasplatten gesprungen, an den Wänden heraushängende Kabel, mein Bad war nicht gepflegt).
Achtung: Bezahlung per KK wird angeboten, funktionierte aber bei meiner Abreise nicht (lt. Auskunft der Rezeptionistin ist das meistens der Fall). Ich hatte leider nicht genügend KES und wollte – weil vorab angeboten – mit Euro bezahlen. Als Umrechnungskurs wurde 1:100 herangezogen, der Kurs lag an dem Tag bei 1:135. 😎

4 Nächte Masai Mara, Zebra Plains Mara Camp:
Fahrt von Nairobi aus das Escarpment hinunter, über Mai Mahiu und Narok in die Masai Mara. Ankunft Zebra Plains noch vor 14 Uhr. Das Camp ist unverändert gut, hell, luftig, gepflegt, nett anzusehen. Mein Zelt war neu, alles sehr sauber und in gutem Zustand. Leider haben die ehemals sehr günstigen Preise nun, nach Corona, auch angezogen. Dennoch sind sie im Vergleich zu den Buschcamps immer noch günstig. Für mich gibt es nach wie vor keine Alternative in Bezug auf Preis und Leistung.

Was die Sichtungen angeht, so ist die Masai Mara unschlagbar. Das wurde direkt am ersten Nachmittag wieder klar und hat sich die übrigen Tage bestätigt. Neu für mich war das saftige Grün nach den Regenfällen der letzten Wochen. So grün habe ich die Mara noch nicht gesehen. Fahrerisch ist sie zurzeit eine Herausforderung, es gibt viele Passagen mit Black Soil und das Auto dreht oft im Stand halbe Pirouetten. An einem Nachmittag gab es einen unglaublichen Wolkenbruch und nach zwei Stunden stand der Park buchstäblich unter Wasser. Alle Senken liefen in Windeseile voll und kleine Bächlein wurden zu reißenden Flüssen. Ich war froh, mit Guide unterwegs zu sein und nicht als Selbstfahrer.

Für die Rückreise am 5. März hatte ich diesmal einen Auto-Transfer gewählt. Preislich etwas günstiger als das Flugzeug, vor allem aber ist man nicht so früh in Nairobi und kann sich unterwegs noch Land und Leute anschauen. Leider gab es an dem Tag (obwohl Sonntag) einen Wahnsinns-Stau am Escarpment, der uns mehr als zwei abenteuerliche Stunden beschert hat. Trotzdem war ich pünktlich zum Check-in am Flughafen, denn der neue Express-Highway macht ein schnelles Passieren der Innenstadt möglich.

Ich werde die nächsten Tage noch Fotos der verschiedenen Destinationen und der Sichtungen einstellen.

Viele Grüße
Klaudi
zuletzt bearbeitet 28. Mai 2023
Themenstarter373 Beiträge · seit 201218. März 2023 · #2
Fotos aus dem Tsavo Ost


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Carmine Bee-Eater als Oxpecker
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Ein gerade 3 Stunden altes Hippo auf dem Weg zum ersten Bad

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zuletzt bearbeitet 18. März 2023
190 Beiträge · seit 201718. März 2023 · #3
Hallo Klaudi,

Vielen Dank für deinen kurzen Bericht.
Wir waren zeitgleich mit Euch in der Mara 1.3.-5.3. und uns hat es auch sehr gut gefallen, war für uns das erste Mal.
Im Amboseli waren wir dann im Anschluss.
Ja es war schon sehr trocken dort, aber im Moment verhungern sie Tiere wenigstens nicht mehr, da haben die paar Niederschläge im Nov/ Dez etwas geholfen.
Den Büffeln bekommt das Futter in den Sümpfen wohl nicht so gut, bei uns haben sie einen toten Büffel am Zaun der Ol Tukai rausgezogen.
Ol Tukai hat uns auch gut gefallen, obwohl ich schon Bedenken wegen der Größe hatte. Insgesamt finde ich den Amboseli schon sehr schön, aber wenn wir wiederkommen, geht es uns wie Dir: es muss grüner sein.

LG
Barbara
48 Beiträge · seit 201906. Apr. 2023 · #4
Liebe Klaudia,
auch von mir ein herzliches DANKE für Deinen Bericht und die tollen Bilder 🤩
Wir waren ja kurz nach Dir auch wieder mit George in der Mara unterwegs. Hatten auch auf dieser Tour wieder tolle und sehr eindrucksvolle Erlebnisse. Ja, es kam etwas viel Wasser von oben, aber das hat unsere Eindrücke nicht gemindert. George macht als Guide einen guten Job. Wir werden ganz sicher auch ein drittes Mal wieder durch die Mara touren.
Das Bella-Camp können wir übrigens uneingeschränkt empfehlen: Tolle Lage, super! Essen und ausgesprochen freundliches und hilfsbereites Personal.
Ich freu mich auf unser nächstes Treffen, es gibt sicher viel zu erzählen.
Liebe Grüße von der Petra 🙂
Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen
Themenstarter373 Beiträge · seit 201211. Apr. 2023 · #5
@ Babs72
@ MamaFlash 2010


Hallo Barbara, hallo Petra,
vielen Dank für eure Antworten. Vielleicht sollten wir mal eine Gruppenreise machen 😄 Bei so vielen Gleichgesinnten ...

Aber im Ernst: ich habe schon ernsthaft darüber nachgedacht, einmal eine kleine Gruppe zusammenzustellen mit dem Schwerpunkt "Fotografie". Als Einzelreisender wird man ja bei speziellen Fotoreisen kräftig geschröpft, und wenn man das selbst organisiert, wird das erheblich preiswerter. Ich werde das mal separat hier einstellen und dann sehen wir, ob es Interesse gibt.

Gleich geht es übrigens weiter mit dem Tsavo West.

Viele Grüße
Klaudi
Themenstarter373 Beiträge · seit 201211. Apr. 2023 · #6
Weiter geht es mit dem Tsavo West

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Mzima Springs


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Der erste Blick auf den Kili


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Themenstarter373 Beiträge · seit 201214. Apr. 2023 · #7
Und hier die Fotos aus dem trockenen Amboseli

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Auch wenn es im Vordergrund grün ist, im Hintergrund sieht man die Staubfahnen.

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Freud und Leid eng beeinander: im Vordergrund der vertrocknete Kadaver.

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Morgens zeigt er sich oft, gegen Mittag verschwindet er dann.


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Fortsetzung Amboseli folgt
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2023
1'366 Beiträge · seit 201114. Apr. 2023 · #8
2 Tage Tsavo Ost, Ashnil Aruba Camp:
Anfahrt über die Mombasa Road, heftiger Verkehr, oft nichts für schwache Nerven. Mittags Einfahrt in den Park, ca. 14 Uhr check-in im Ashnil Aruba Camp.
Das Camp ist relativ groß und gehört zur Mittelklasse. Viele Gruppen, Essen in Buffetform, Qualität ganz okay. Ich hatte mich für ein Zelt entschieden, was sich als Vorteil erwiesen hat, da es sehr warm und das Zelt gut zu belüften war. Größe, Einrichtung, Sauberkeit okay. Davor schöne Terrasse mit Blick in den Park.
Interessant wie unterschiedlich die Empfindungen sind. Wir waren gerade im Februar dort und ich muss sagen, ich hatte in Kenia noch nie so eine schlechte Unterkunft, gepaart mit unmotiviertem Personal und schlechtem Essen.
Die Lodge und das Zimmer wären prinzipiell ok, bei uns hat es einfach nur gestunken (nach altem Schweiß). Das Essen hatten wir uns mehr oder weniger nur genommen, damit wir satt waren. Ein Genuss war es nicht. Nicht einmal die Pancakes am letzten Morgen hatten sie so hinbekommen, dass man sie hätte essen können. Die waren so zäh, dass man sie nicht mal schneiden konnte 🙁 Sehr schade. Selbst unser Guide hat das Personal unabhängig von uns auf ihr unmotiviertes Auftreten angesprochen und ihnen wohl gesagt, dass ihr Verhalten den Gästen gegenüber, nicht gerade von Kundenfreundlichkeit zeugt.
Ich kenne auch das Ashnil in der Mara, das hat mir deutlich besser gefallen. Ashnil Aruba nie wieder.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter373 Beiträge · seit 201215. Apr. 2023 · #9
@ THBiker

Also, ich kann nur sagen, dass das Zelt gut und sauber war. Auf dem Fußweg zum Zelt kamen wir an den gemauerten Unterkünften vorbei und ich erinnere mich, dass ich dachte, dass mir diese nicht gefallen würden - zu eng beieinander, zu sehr in die Jahre gekommen.

Über das Personal kann ich nach wie vor nichts Negatives sagen. Alle waren aufmerksam und freundlich, angefangen von der Reception, bis zu Kellnern und Köchen. Vor allem der Koch, der das indische Essen zubereitet hat, war hochmotiviert und freundlich, und das was er gekocht hat, war gut. Das Essen am Hauptbuffet war zu meinem Aufenthalt Durchschnitt - ganz okay, wie ich schrieb. Nun haben ja die Camps das Personal im rollierenden Wechsel - vielleicht hattest du Pech und es war zu der Zeit eine schlechte Gruppe im Einsatz. Es hat ja auch viel mit der Leitung zu tun, ob das Personal motiviert ist oder nicht.

Ich will hier keine Lanze für das Ashnil brechen, es ist halt, wie ich schrieb, eine große Mittelklasse-Unterkunft. Da sind meine Erwartungen nicht besonders hoch.

VG Klaudi
zuletzt bearbeitet 15. Apr. 2023
1'366 Beiträge · seit 201115. Apr. 2023 · #10
Klaudi schrieb:@ THBiker
Ich will hier keine Lanze für das Ashnil brechen, es ist halt, wie ich schrieb, eine große Mittelklasse-Unterkunft. Da sind meine Erwartungen nicht besonders hoch.

VG Klaudi
Ashnil verkauft sich selbst als 4star-Lodge, da darf man schon gewisse Dinge erwarten. Ob man diese im Busch benötigt, sei dahin gestellt. Wäre es eine billige Absteige gewesen und ich dies im voraus gewusst hätte, würde ich mich auch nicht beschweren. Eine gewisse Motivation bei den Mitarbeitern sollte man schon erwarten dürfen, egal ob 1 oder 5 Sterne.
Ich gehe auch davon aus, dass vieles vom Management abhängt. Bei Ashnil kommt vielleicht noch hinzu, dass sie fast nur Tages-Touristen haben. Dass jemand mal länger bleibt, ist dort wohl eher die Seltenheit.
War hatten tatsächlich auch überlegt vorzeitig abzureisen, da es aber unsere letzte Unterkunft vor dem Heimflug war, haben wir die Tage durchgestanden.
Das Positive, was wir am Ashnil Aruba Camp mitgenommen haben, waren die gute Lage und die kalten Getränke.
Sollten wir einfach nur Pech gehabt haben, dann ist das halt so, aber empfehlen werde ich dieses Camp nicht mehr und zukünftig auch einen großen Bogen drum machen. 😗

So, jetzt bin ich gespannt, wie dein Bericht weiter geht 🙂
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
190 Beiträge · seit 201716. Apr. 2023 · #11
Hallo Klaudi,

Das mit der Fotogruppe wäre vielleicht wirklich eine Idee, so viel Geld für eine Fotosafari bin ich im Moment noch nicht bereit auszugeben.
Wirklich wunderschöne Bilder, sehr farbintensiv, hast Du mit Lightroom bearbeitet?
Darf ich fragen welche Kamera du benutzt hast?
Gerade bei den letzten Kili/ Löwenbildern welche Brennweite und Einstellung hattest Du denn da? Der Löwe ist super scharf, kann also nicht sehr weit weggewesen sein, oder? Ich hatte gerade ab so 10 Uhr schon Probleme mit Hitzflimmern, scharfe Bilder gingen dann gar nicht mehr.
Toll wieviel Löwen ihr gesehen habt, wir hatten jeden Tag die fünf Cheetahs, habt ihr die auch gesehen?

Freue mich auf weitere Bilder
LG Barbara
Themenstarter373 Beiträge · seit 201216. Apr. 2023 · #12
Hallo Barbara,

ja, ich bearbeite meine Fotos mit Lightroom. In diesem Urlaub habe ich allerdings (aus Faulheit) alles in JPEG fotografiert und nur sehr wenig bearbeitet. Meine Ausrüstung ist Nikon D810 und Z7II, Zoom-Objektive Nikon 70-200 (Sportobjektiv, lichtstark) und Tamron 150-600. Obwohl das Tamron in die Kategorie "bezahlbar" fällt, bin ich seit Jahren sehr zufrieden damit, gerade in der Kombination mit der 810. Die Fotos des Löwen (nah) sind mit diesem entstanden bei 600 mm. Die Fotos mit dem Kili im Hintergrund sind mit dem 70-200 mit 70 mm, Blende 13, 1/400 Sec, kontinuierlicher Autofocus entstanden. Es war morgens ganz früh und die Luft noch relativ klar.

Ich fand die Anzahl der Löwen auch gut, allerdings kein Vergleich mit der Masai Mara 😉 Cheetah Fehlanzeige 🙁

LG Klaudi
190 Beiträge · seit 201716. Apr. 2023 · #13
Hallo Klaudi,

Vielen Dank für die Infos, das mit dem Kili dachte ich mir, denn ich habe auch das 150-600 und mit 150mm war der Kili kaum draufzukriegen.
Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich Besuche innerhalb einer Woche sein könnne, die Cheetahs hatten wir jeden Tag teilweise mehrmals, waren immer an der Straße im Süden, die zum Gate führt.
Dafür nur einen faulen Löwen kaum zu sehen.
Wir machen nur RAW, weil wenn die nichts werden kann ich sie immer noch retten in Lightroom, aber bei deinen passt ja alles, da brauchst du nichts mehr zu machen.

Dann bin ich schon sehr gespannt auf eure Sichtungen in der Mara, da wir ja zeitgleich dort waren.
Und auch in ähnlichem Gebiet ( Talek)
Wir hatten die meisten Löwen dann allerdings in Naboisho, weil wir in der Mara die große Gruppe mit den vielen Cubs leider nie getroffen haben, nur den erwachsenen Teil davon.

LG
Barbara
Themenstarter373 Beiträge · seit 201216. Apr. 2023 · #14
Hallo Barbara,
Babs72 schrieb:
Da sieht man mal wieder wie unterschiedlich Besuche innerhalb einer Woche sein könnne, die Cheetahs hatten wir jeden Tag teilweise mehrmals, waren immer an der Straße im Süden, die zum Gate führt.
Dafür nur einen faulen Löwen kaum zu sehen.
So ist es. Sichtungen sind ja immer Glückssache.

Ich fand es diesmal in der Mara ziemlich löwenlastig, hätte gerne mehr Leos gehabt 😉

LG Klaudia
Themenstarter373 Beiträge · seit 201217. Apr. 2023 · #15
Hier noch einmal ein Schwung Amboseli-Bilder.

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Und auch das ist der Amboseli: Kühe queren den ausgetrockneten See.


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547 Beiträge · seit 201717. Apr. 2023 · #16
Hallo liebe Klaudia,

tolle Fotos, vielen Dank fürs Teilen.

Ganz liebe Grüße
Kordula 🙂
Themenstarter373 Beiträge · seit 201217. Apr. 2023 · #17
Hallo liebe Kordula,

da seid Ihr gerade erst zurück, und schon bist du wieder im Forum 😉 - sehr löblich!

Liebe Grüße
Klaudia
Themenstarter373 Beiträge · seit 201218. Mai 2023 · #18
So, nun geht es endlich weiter mit einigen Fotos aus der Masai Mara:


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Es sieht bedrohlich aus am Horizont:

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zuletzt bearbeitet 18. Mai 2023
49 Beiträge · seit 201422. Mai 2023 · #19
Du hast sehr schöne Fotos gemacht und auch den Bericht habe ich mit Interesse gelesen. Wir sind seit letztem Donnerstag zurück, waren auch in der Mara und im Amboseli. Der Amboseli war jetzt so grün, wie Du ihn gerne gesehen hättest. Auf dem See hätte man mit dem Schiff fahren können 😉 Im Tsavo waren wir bis jetzt noch nicht aber Deine Bilder von dort haben mir sehr gut gefallen, die Farben und die dadurch entstandenen Stimmungen finde ich großartig und ich bin mir sicher, daß es uns auch einmal dorthin verschlagen wird.
Themenstarter373 Beiträge · seit 201225. Mai 2023 · #20
@ henrychinaski
Um den grünen Amboseli beneide ich dich sehr. Ich hoffe, du stellst mal ein paar Fotos ins Forum.
VG Klaudi