Anschliessend mache ich es mir am Ufer gemütlich und lese.
Eine Eideckse leistet mir dabei Gesellschaft.
Um 15 Uhr geht es dann wieder auf Game Drive. Wir hoffen immer noch die Baumlöwen zu sichten. Aber ausser einem Fish Eagle
bekomme ich nichts mehr vor die Linse. C'est la vie! 😗
Meine Enttäuschung mildere ich später im Camp bei einem Sundowner mit Gin Tonic. Das Abendessen besteht aus einer Champignonsuppe, Schweinefilet mit Kartoffelbrei und Gemüse, Panna Cotta. Danach unterhalte ich mich noch ein wenig mit einem Expat Pärchen aus Kenya. Gegen 22 Uhr geht es dann in die Heia.
Montag, den 16. Januar 2023
Um 06.15 bin ich schon auf und packe meinen Koffer. Um zu frühstücken muss ich mich ein wenig gedulden denn vor meinem Zelt habe ich Besuch!
Nach 10 Minuten verschwindet der Büffel endlich. Ich begebe mich gleich zum Frühstücksbuffet.
Ich geniesse zum letzten Mal die tolle Aussicht von der Restaurantterrasse.
Um 07.30 wird ausgecheckt.
FAZIT ISHASHA WILDERNESS CAMP - tolle Lage am Fluss und im Park - schön eingerichtete Zelte - Küche mittelmässig - guter Service und nettes Personal - zu teuer, Preis/Leistung stimmt nicht.
Anschliessend fahren wir langsam Richtung South Gate. Unterwegs begegnen wir noch Topis
Elis
Büffel
und 2 Bea Eaters.
Gegen 10 Uhr verlassen wir den Park. In Kihihi tanken wir. Unterwegs gibt es immer etwas zum gucken.
Der Weg nach Buhoma führt uns später durch tolle Teeplantagen.
Fortsetzung folgt
Teil 4206. Apr. 2023
Fortsetzung
20 Kilometer vor Buhoma erblicken wir ganz zufällig diese Grey Crowned Cranes.
Die Landschaft hier ist so grün!
Das Bwindi Guesthouse, wo ich für 2 Nächte gebucht habe, befindet sich neben dem Bwindi Spital. Es ist durch die Initiative des Bwindi Community Hospitals entstanden. Wer hier als Tourist übernachtet hilft dem Krankenhaus. Die Einnahmen gehen direkt dahin. Durch Wohltätern des Krankenhauses wurden selbstgebaute und vorübergehend bewohnte Bungalows und Chalets in und um Buhoma zur Unterbringung für freiwillige Mitarbeiter und Touristen umgewandelt. www.bwindiguesthouse.com
Da werde ich von Daniel, dem englischen Manager, recht herzlich empfangen. Ich bekomme das Zimmer Ina. Es ist einfach ausgestattet aber sauber.
Das Badezimmer finde ich OK.
Ich packe schon einmal meinen Koffer aus und erkunde später die Anlage. Daniel's Vater macht es sich gerade im Garten gemütlich.
Lounge und Essecke befinden sich im selben grossen Raum. Da gibt es auch Wifi.
Unter dem Guesthouse liegt die Kirche.
Um 14 Uhr habe ich mich für eine Hospital Tour angemeldet. Im Garten toben einige Red Tailed Monkeys.
Fortsetzung folgt
Teil 4308. Apr. 2023
Fortsetzung
Ein Red Tailed Monkey erscheint auf einmal vor meinem Zimmer.
Er scheint sehr hungrig zu sein.
Ab und zu schaut er in meine Richtung.
Es macht richtig Spass ihm zuzuschauen.
Er ist so putzig!
Langsam wird es Zeit für mich um das Krankenhaus zu besuchen. Patricia, eine Volontärin, wartet schon in der Lounge auf mich. Wir passieren die Kirche und 3 Minuten später erblicken wir schon das Krankenhaus.
Wir betreten das Gebäude.
Unten ist die "admission" für HIV Patienten.
Etwas weiter werden die Mütter empfangen.
Wir besuchen die "maternity".
Hier werden die Neugeborene gewogen.
Die Damen hier warten alle auf eine Untersuchung oder "admission".
Hier der Haupt OP Raum.
Da der Kleinere.
Hier werden kleinere Eingriffe unternommen (Wunde nähen....usw).
Das Personal löscht seinen Hunger neben den Medikamenten. Bei uns undenkbar......
Fortsetzung folgt
Teil 4410. Apr. 2023
Fortsetzung
Hier noch der Link zum Hospital. www.bwindihospital.com Da erfährt ihr alles über das Projekt. Einfach klasse. Hier wird geröngt.
Patricia zeigt mir einfach das ganze Krankenhaus. Wir passieren die Spital-Apotheke
und besuchen die Räume wo die männlichen Patienten liegen
sowie die der Damen. Hier ein Zimmer auf der Intensif Abteilung.
In der Neonatologie wo momentan ein frühgeborenes Kind von 5 Monaten liegt
kommen mir fast die Tränen. So ein kleines Ding hatte ich noch nie gesehen. Die Chancen ein normales Leben später führen zu können sind nicht optimal.
Die Führung bringt uns auch zur Notfallaufnahme.
Davor steht der Krankenwagen.
Diesen muss ich mir unbedingt von ganz nah anschauen.
Die Innenaustattung ist ganz einfach und die verschiedene Geräte sind Oldtimers. Wenn ich ihn mit meinem Krankenwagen vergleiche.........Mamamia. Haben wir es gut!
Die Tour endet bei der Nursing School.
Sie liegt unweit vom Spital und es gibt sogar ein Internat.
Die Schule ist nicht schlecht ausgestattet.
Eine echt interessante Führung. Kann ich bestens empfehlen.
Gegen 16 Uhr verlasse ich Patricia und laufe bis zur Bwindi Ranger Station. Sie liegt 2 Kilometer entfernt. Buhoma hat sich seit 2014 sehr verändert. Es gibt jetzt viele Souvenirs Shops und ein paar Coffee Shops. Die Batwa organisieren auch Aktivitäten. Um 18.30 kehre ich zum Guesthouse zurück. Punkt um 19.15 wird das Abendessen serviert. Wir essen alle zusammen an einem grossen Tisch. Ich und Fred, 2 Volontärs, die Managerfamilie und 2 schottische Pärchen die hier als Aerzte für 1 Jahr arbeiten. Das Abendessen ist sehr einfach aber gut. Es gibt Butternutsuppe und Pork Stew mit frischem Gemüse. Ich unterhalte mich noch eine Weile am Tisch. Um 22 Uhr geht es dann in die Heia. Morgen ist für mich ein grosser Tag. Es geht zu den Gorillas! Youpi.
Preis pro Nacht in Vollpension: 100 US$
Teil 4512. Apr. 2023
Dienstag, den 17. Januar 2023
Um 7 Uhr wird gefrühstückt. Eine halbe Stunde später fährt mich Fred zur Bwindy Ranger Station. Als ich 2014 das letzte Mal dort war gab es kein richtiges Gate. Heute schon!
Es gab auch keine Empfangshalle sondern nur eine Baracke.
Jetzt gibt es auch einen grossen Parkplatz.
Vor dem Briefing tanzen für die Muzungus einige Batwa Frauen.
Um 8 Uhr fängt das Briefing an. Es wird zuerst über die Batwas und dem Community Hospital berichtet. Dann erklärt uns ein Ranger wie man sich beim Gorilla Tracking verhalten muss. Wenn wir sind finden heisst es dann Maskenpflicht. Um 8.30 fängt dann die Gruppenverteilung an. Es sind Achtergruppen. Mein Name wird ganz am Schluss genannt. Unsere Gruppe besteht nur aus 4 Muzungus (1 englisches Ehepaar, ein Däne und ich). Finde ich klasse! Da heisst es wir werden die Rushegura Gorilla Gruppe besuchen.
Im Bwindy NP gibt es 18 Gorilla Familien die man momentan besuchen kann. Heute werden aber nur 8 Gruppen besucht. Ich hatte mich auf mehr Muzungus vorbereitet. Ich kann mir aber auch vorstellen dass nicht jeder 700 US$ für ein Gorilla Tracking ausgeben will oder kann.
Die Rushegura Gorilla Familie besteht aus 19 Mitglieder. Der Leader ist Silverback Kabukojo.
Samt Wagen und 2 Rangers fahren wir 20 Minuten bis zum Startpunkt. Unsere Trackers sind eine Stunde im voraus gegangen. Es geht schon einmal 2 Stunden bergauf in der prallenden Sonne. Dabei passieren wir einige Dörfer.
Die Landschaft ist atemberaubend.
Die Rangers behalten Funkkontakt zu den Trackers.
Endlich erreichen wir den Gipfel des Berges.
Da heisst es wir müssen jetzt den Hang ganz runter denn die Gorilla Familie sei da. Wir laufen durch dickes Gebüsch runter. Es wird rutschig. Auf einmal brüllt der eine Ranger Maske auf. Wir verstehen gleich warum.
Wir folgen hinterher. Er scheint es eilig zu haben..Endlich macht unser Gorilla eine Pause.
Unweit entdecken wir den Silverback Kabukojo.
Immer mehr Gorillas erscheinen vor meiner Linse.
Fortsetzung folgt
Teil 4614. Apr. 2023
Fortsetzung
Es ist einfach faszinierend ihnen zuzuschauen!
Sie bewegen sich aber immer wieder und wechseln die Stelle. Wir natürlich hinterher. Zum Fotografieren nicht immer optimal.
Endlich wird wieder eine Esspause eingelegt.
Diesen behalte ich im Auge.
Auf einmal guckt er mich an.
Hoffentlich hat er nichts Böses vor.
Ein tolles Kino.
So etwas bleibt für die Ewigkeit in Erinnerung.
Fortsetzung folgt
Teil 4716. Apr. 2023
Fortsetzung
Auf einmal laufen sie wieder davon. Wir folgen ihnen 500 Meter. Wouah, da liegt ja die ganze Familie! Der Kleine hier ist so drolig.
Mama liegt nicht weit davon.
Immer wieder erblicken wir neue Gesichter.
Hier eine andere Mutter mit Sprössling.
Der Chef passt natürlich auf seinen Harem auf.
Die Kleinen toben herum. Ein Hin und Her.
Anschliessend sucht man wieder Schutz bei Mama.
Fortsetzung folgt
Teil 4818. Apr. 2023
Fortsetzung
Alles sieht hier sehr friedlich aus.
Die Kleinen sind voller Energie.
Zum Fotografieren nicht optimal.
Ein Hin und Her.
Die Rangers machen uns auf einmal Aufmerksam dass die Zeit leider zu Ende ist.
Wir hätten sie sogar um eine halbe Stunde überschritten!
Wir verabschieden uns von den Gorillas. Welch ein Abenteuer.
Natürlich müssen wir den Berg wieder hochlaufen. Am Gipfel wird das obligatorische Foto geschossen samt Trackers.
Wir essen unsere mitgebrachten Sandwiches und dann geht es bis zum Schluss bergrunter.
Natürlich passieren wir wieder sämtliche Dörfer.
Da verkaufen die Bewohner Holzgeschnitzte Gorillas. In Buhoma wollte ich schon einige kaufen. Da wollte man 20 US$ für einen Grossen. Hier kann ich für 40 US$ 4 grosse Gorillas bekommen.
Das englische Pärchen und der Däne kaufen auch einige Stücke. Der Kerl ist sehr happy. Das Geschäft des Tages. Gegen 13.30 erreichen wir die Stelle wo unsere Driver auf uns warten. Wir fahren dann zur Ranger Station. Wir sind die letzten Musungus die vom Gorilla tracking zurückkehren. Jeder von uns bekommt noch als Souvenirs eine Gorilla Urkunde.
Es gibt noch eine kleine Austellung wo man Gorilla Gemaelde kaufen kann.
Anschliessend bringt mich Fred wieder zum Guesthouse wo uns der Koch noch etwas zum Essen zubereitet. Den Rest des Nachmittags verbringe ich mit einer Volontärin aus Kenia. Um 19 Uhr wird das Abendessen serviert. Wie immer sehr grosszügige Portionen und es schmeckt. Hier fühlt man sich echt wohl.
Morgen geht es weiter zum Mburo NP.
Teil 4920. Apr. 2023
Mittwoch, den 18. Januar 2023
Um 07.30 wird gefrühstückt. Anschliessend verabschiede ich mich von Daniel und seinem Personal.
FAZIT BWINDI GUESTHOUSE: - kein grosser Luxus aber alles sauber und bequem - tolle Atmosphäre, wifi - gute Küche - wer hier übernachtet hilft dem Bwindi Hospital
Fred möchte heute eine neue Route ausprobieren. Er will nach Mburo via Rukungiri. Die Landschaft sieht unterwegs herrlich aus.
Das Problem wir werden uns verfahren und verlieren 45 Minuten. Bei dieser Landschaft nicht so schlimm.
Endlich erreichen wir die Hauptstrasse. Dann geht es Richtung Mburo NP und Nshara Gate. Da erblicken wir auch schon die ersten Ankole Rinder.
Gegen 14 Uhr kommen wir in die Rwaboko Rock Lodge an. www.rwakoborock.com
Sie liegt 1 Kilometer vor dem Nshara Gate also ausserhalb vom Park. Hier scheinen viele Muzungus einen Halt zu machen denn es wimmelt an Touristen. Hier das Restaurant
da die Lounge.
An der Rezeption wird schnell ein Welcome Drink serviert. Ich bekomme den Schlüssel zum Bungalow Hamerkop.
Das Zimmer finde ich renovierungsbedürftig aber OK.
Das Bad ist riesig.
Fortsetzung folgt
Teil 5021. Apr. 2023
Fortsetzung
Anschliessend schaue ich mich ein wenig in der Anlage um.
Die Aussicht von der Lodge ist der Hammer!
Den Rest des Nachmittags verbringe ich am Pool.
Von meiner Bungalow Terrasse beobachte ich später eine Mama Monkey mit ihrem Kleinen.
Zum Abendessen gibt es gratinierte Aubergines, Hähnchen mit Reis und frischem Gemüse, Fruchtsalat. Es schmeckt nicht schlecht.
Donnerstag, den 19. Januar 2023
Um 06.30 wird gefrühstückt. Nothing to write home about. Habe Pancakes bestellt. Sie kommen kalt an und ohne Honig. Ich verlange den Honig dazu und bekomme Marble Sirup.... 😗 Um 7 Uhr holt mich Fred ab und wir fahren direkt zum Nshara Gate. Da ist leider momentan die Kreditkartenmaschine out of order. Die Entry Fees von 48US$ muss ich später bei der Ausfahrt bezahlen. Im Park gibt es viele Zebras.
Wir schauen ihnen eine Weile zu.
Impalas erblicken wir gleich danach.
Sie sind nicht scheu.
Fred nimmt auf einmal einen grassigen Weg der mir absolut nicht gefählt.
Was kommen sollte, kam. Wir stecken plötzlich im Mohr und kommen nicht mehr heraus.
Fortsetzung folgt
Teil 5124. Apr. 2023
@Gabi: da hast du Recht, I am still alive. 😄
Fortsetzung
Fred steigt aus dem Wagen aus. Mamamia, das Mohr erreicht seine Knie! 🤩
Er läuft so gut wie möglich Richtung Hauptpiste wo er auf Hilfe hofft und verschwindet. Hier gibt es auch keinen Funkkontakt. Nach 45 Minuten kommt er endlich nicht allein zurück. Ein anderer Driver, der auch in der Rwakobo Lodge übernachtet, wird uns aus dem Mohr ziehen.
Anschliessend fahren wir Richtung See.
Da möchte ich eine Bootsfahrt unternehmen.
Leider erfahren wir dass heute keine programmiert ist. Ich kann aber hier meine Entry Fees begleichen denn die Kreditkartenmachine akzeptiert meine Visa Karte. Fred reinigt im See seine Schuhe und Beine die voll Mohr sind. Danach laufen wir noch ein wenig am Ufer herum. Da beobachte ich Hammerköpfe.
Es sieht alles so ruhig aus. Kein einziger Tourist.
Viele andere Tiere werden wir anschliessend nicht sehen. Um 12 Uhr sind wir in der Lodge zurück. Eine halbe Stunde später wird mittag gegessen und dann wird am Pool gefaulenzt. Um 16 Uhr geht es dann wieder auf Game Drive. Dieses Mal nehmen wir den Acacia Track. Am Anfang der Piste stehen 2 Zebras.
Sie haben es nicht eilig uns den Weg frei zu machen.
Der Acacia Track ist für seine Giraffen sehr bekannt.
An einem Wasserloch löschen Zebras ihren Durst.
Auf einmal stossen wir auf eine Giraffenherde.
Zwei davon kämpfen.
Wir schauen ihnen zu.
Fortsetzung folgt
Teil 5226. Apr. 2023
Fortsetzung
Diese zwei Giraffen lassen sich nicht stören.
Ab und zu schauen sie zu uns rüber.
Dann geht das Schauspiel wieder los.
Vor uns steht ein Game Drive Wagen von Wigwam Reisen. Er fährt auf einmal los. Wir entscheiden ihm zu folgen. Er bringt uns zum Research Track. Dieser führt zuerst zu einem Wasserloch wo wir Elands
Hippos
und Büffel beobachten können.
Anschliessend folgen wir weiter dem Wigwam Wagen. Bald müssen wir aber anhalten und das Dach zuklappen. Hier wimmelt es nur an Tsé Tsé Fliegen. Schade denn die Gegend ist tierreich.
Die Zeit vergeht im Nu. Bei einem kleinen Pipi Stop erklärt uns der Wigwam Fahrer er würde heute Nacht im Park campen. Er zeigt uns danach die direkte Route Richtung Nshara Gate. Langsam wird es auch dunkel.
Das Gate erreichen wir 10 Minuten zu spät. Zum Glück sind wir nicht die Einzigen und die Ranger drücken das Auge zu. Punkt um 19.30 kommen wir in der Lodge an. Wir begeben uns direkt zum Abendessen. Es gibt Brucettas, Tilapia Curry mit Reis und Gemüse. Es schmeckt nicht schlecht. Die Lodge ist heute Abend ausgebucht. Morgen geht es Richtung Entebbe.
Teil 5330. Apr. 2023
Waterlike: schade dass ich nicht dieselbe Erfahrung wie du gemacht habe. Zum Glück sind auch die Erwartungen von Mensch zu Mensch verschieden. Ich wünsche dir einen schönen Tag. 🙂
Samstag, den 21. Januar 2023
Um 7 Uhr wird gefrühstückt. Ausser mir gibt es noch ein schottisches Ehepaar. Eine halbe Stunde später bringt mich Fred zum Meeting Point für die Community Shoebill Tour. Da herrscht ein Gnusch. Nach 15 Minuten habe ich zum Glück ein Boot mit Kapitän und Shoebill Tracker.
Es geht gleich los bevor die anderen Muzungus hinterher kommen.
So eine Bootsfahrt tut für die Seele echt gut.
Wir fahren gute 45 Minuten bis wir einen Schuhschnabel erblicken.
Er läuft immer wieder einige Schritte und bleibt auf einmal stehen.
Der Schuhschnabel kann über Stunden regungslos stehen. Er wartet da auf sein Festessen. Kommt ein Fisch vorbei, schlägt er mit seinem hakenförmigen Schnabel blitzschnell zu.
Leider ist dieser Vogel durch den stetgigen Verlust seines Habitates gefährdet.
Es soll in Afrika nur noch ungefährt 7000 Schuhschnabel geben. 1997 waren es noch 15'000.
Wir beobachten ihn ganz ruhig.
Ein kommischer Vogel!
Fortsetzung folgt
Teil 5402. Mai 2023
@Sadie, Tina und yvy: es war einfach himmlisch! Ein Highlight. 🙂
Fortsetzung
Ab und zu klingelt das Mobile vom Kapitän. Anscheinend haben die anderen Muzungus keinen Erfolg bei ihrer Shoebill Suche. Sie wollen zu uns rüber kommen.
Unser Schuhschnabel lässt sich super gut fotografieren.
Was kommen sollte, kam sehr schnell. Als die 3 Boote mit den Muzungus ankommen, fliegt unser Vogel davon!
Ich erblicke ihn von weitem mit meinem Zoom.
Hoffe dass er wieder eine längere Pause macht.
Leider fliegt er sehr schnell weg. Kein Wunder bei dem Gepalaber und Schreie von den Touristen..... 😣
Jetzt konzentriere ich mich auf die Umgebung und Natur. Sie ist einfach fantastisch.
Ab und zu beobachtet man einen Malachite Kingfisher.
dann wieder ein paar Muzungus.
Die Vogelwelt ist faszinierend.
Ich geniesse sie in vollen Zügen!
Leider geht die Tour auch langsam zu Ende.
Gegen 12 Uhr sind wir in der Lodge zurück. Wir nehmen dann unser Mittagessen im Restaurant. Es besteht aus Beef Stew mit Reis und Gemüse und einem Fruchtsalat. Es schmeckt sehr gut. Danach mache ich es mir noch ein wenig im Garten gemütlich. Um 14.30 wird endgültig ausgecheckt. Fred fährt mich anschliessend nach Entebbe zum Victoria Mall. Da erledige ich noch einige Einkäufe. Punkt um 16 Uhr erreiche ich dann den Flughafen. Jetzt heisst es Abschied nehmen. Fred freut sich über den Umschlag mit dem Trinkgeld. Er hilft mir noch mit dem Gepäck bis zum Check-In. Da verabschieden wir uns. Fred war ein aussgezeichneter Driver. Beim Check-In Schalter von Aethiopian Airlines erfahre ich eine gute Nachricht. Da ich öfters mit Aethiopian fliege und die Economy Class ausgebucht ist, wurde ich in die Business upgegradet. Und so geniesse ich vor dem Abflug die Business Lounge.
Um 18 Uhr wird es Zeit zum "Boarding".
Die Business Class bei Aethiopen Airlines finde ich immer wieder spitze.
Und so komme ich sehr erholt und satt den nächsten Morgen in Genf an. 😛
Die wunderschöne Reise ist leider vorbei. Zum Glück kann ich schon an die Nächste denken. Danke an alle Mitreisende und Mitleser. Ich hoffe ich konnte einige von euch davon überzeugen Uganda zu besuchen.