Bin gestern von meiner dritten Reise aus Uganda zurueckgekommen. Es war eine wunderschoene Zeit.
2014 und 2015 war ich als Selbstfahrer mit meinem Mann unterwegs. Dieses Mal konnte mich mein Toni leider nicht begleiten. Seit der Covid Impfung leidet er unter Herzprobleme.
Allein fahren, insbesondere in den Norden des Landes, kam nicht in Frage. Habe fuer die Reise einen Safarivan mit Pop up Roof gemietet inkl Driver. Preis pro Tag 110 US$. Den Sprit habe ich extra bezahlt. Der Anbieter www.pamojasafarisuganda.com wurde mir von einem alten Forummietglied empfohlen. Ich wollte kein Package buchen. Einfach jeden Tag entscheiden was ich gerne unternehmen moechte. Habe mir die Unterkuenfte selber ausgesucht. Pamoja hat sie dann reserviert sowie Chimp und Gorilla permits.
Hier meine Route:
The Haven Jinja: sehr empfehlenswert
Sipi Valley Lodge: tolle Lage
Kara Tunga Lodge Moroto: fuer eine Nacht geeignet
Kidepo Savanna Lodge: hat mir sehr gut gefallen
African Roots Gulu: als Stopover geeignet
Murchinson River Lodge: fuer mich zu viele Muzungus
Isunga Lodge: ein Paradies
Buffalo Safari Lodge: la crème de la crème
Ishasha Wilderness Lodge: Preis/Leistung stimmt gar nicht. Viel zu teuer!
Bwindi Guesthouse: einfach, sauber. Man fuehlt sich wie Zuhause!
Rwaboko Rocks Lodge: die Bungalows sind renovierungsbeduerftig, Service mittelmaessig.
Nkima Lodge: tolle Lage aber muede Bungalows und mudelig.
Die Reise beginnt Ende der Woche. Ihr seid alle herzlich Willkommen!
Hier schon einmal einige Eindruecke
Es gruesst Annick
Teil 227. Jan. 2023
Welcome Picco, Robert, Katrin, Kathrin, Tinochika und yvy! 🙂
Mittwoch, den 28. Dezember 2023
Punkt um 11.30 landet die Maschine von Ethiopian Airlines in Entebbe.
Bis zum letzten Augenblick hatte ich Angst den Urlaub nicht antreten zu können. Ich gehöre zu den nicht geimpften Covid 19 Leute... Musste also am Tag zuvor noch einen PCR Test machen lassen. Zum Glück war er negativ. So manche Bekannte und Arbeitskollegen waren krank. Es war aber meistens Bronchitis.
Bevor ich die Immigration erreiche fragt mich ein Beamter nach meinem Covid 19 Impfpass oder PCR Test sowie Gelbfieberimpfung. No Problem. Dann vergeht alles sehr zügig. Ich wechsle noch 100 US$ zu einem schlechten Kurs (1 US$ = 3500 UGX). Bei einer Forex Bank in der Stadt bekommt man 3720 UGX. Um 12.10 laufe ich samt Gepäck zum Ausgang und da wartet auch schon ein Kerl von Pamoja Safaris mit meinem Namensschild. Es heisst Fred. Ich schaue mir gleich den gemieteten Wagen an.
Scheint alles OK zu sein. Ich setze mich gleich neben Fred und wir gehen zuerst tanken. 1 Liter Diesel kostet 5600 UGX. Anschliessend nimmt Fred den Expressway um Kampala Stadt zu meiden. Kostet 5000 UGX. Nach dem Expressway gibt es einige Staus so dass ich ein wenig Zeit habe das Geschehen zu beobachten.
Um 15.30 erreichen wir Jinja und The Haven. www.thehaven-uganda.com
Da war ich schon mit meinem Mann im Jahre 2014. Wollte unbedingt zurück. Habe da ein Luxury Banda für 3 Nächte gebucht. Preis pro Nacht in Vollpension: 140 US$ Zu meinem Erstaunen bekomme ich zum gleichen Preis einen Upgrade nämlich ein Luxury Bungalow, die Nummer 1. La crème de la crème! 😛 Platz für mich hat es da genügend.
Hier das Badezimmer.
Sorry Sadie, der Deckel von der Kloschüssel ist offen! 😣
Die Aussicht vom Bungalow ist ein Geschenk Gottes.
Ich packe schon einmal meine Sachen aus und spaziere anschliessend durch die Anlage. Die Lodge ist praktisch voll. In den Bäumen erblicke ich ab und zu red tailed monkeys.
Ich laufe auch noch zum Nile Ufer
und beobachte das Geschehen.
Gegen 19.30 wird das Abendessen serviert. Fred ist ganz happy. Er bekommt Kost und Logis frei und darf mit mir essen. Hier die schöne Restaurantterrasse.
Bei 19 Grad ist es gut auszuhalten. Es gibt eine hausgemachte Tomatensuppe, grilliertes Hähnchen mit frischem Gemüse und Bratkartoffeln und Obstsalat. Miam miam. Fred erzählt noch ein wenig über sich. Gegen 21 Uhr bin ich todmüde und gehe schlafen.
Tomorrow is another day! 😎
Teil 330. Jan. 2023
@Karsten: no stress, polé polé...... 😛
@ Caroline, Gabi und Konni: schön dass ihr auch dabei seid.
Donnerstag, den 29. Dezember 2022
Mensch habe ich gut ausgeschlafen! Das Geräusch des Nils ist ein echter Genuss. Um 08.30 frühstücke ich. Es gibt Eier nach Wahl, frischer Mangosaft, frische Früchte, Aufschnitt, Pancakes mit Honig, hausgemachte Konfitüren, grilliertes Brot...usw Der Café schmeckt wunderbar. Alles sehr gediegen. Man fühlt sich echt wohl hier! 🙂
Um 9 Uhr fahre ich mit Fred in die Stadt Jinja. Da tausche ich bei der Forex Bank eine grössere Dollarsumme. Der Kurs lautet 1US$ = 3700 UGX.
Anschliessend kaufe ich mir noch 2 Malariatests denn ich nehme keine Prophylaxe.
Dann beschliesse ich schon einmal die Itanda Falls zu besuchen. Sie befinden sich 27 Kilometer von Jinja entfernt, Richtung Bujagali. Man braucht 45 Minuten um sie zu erreichen. Nicht viele Musungus fahren dorthin und so hat die Gegend ein authentisches Afrika Feeling. Die schlechte Piste führt uns durch mehrere Dörfer. Eintritt kostet 50'000 UGX Hier gibt es auch keine Souvenirs Shops. Die Fälle sind schon eindrucksvoll!
Die ganze Kraft des Nils kann man spüren und hören.
Die Itanda Falls bieten 3 Ebenen von Stromschnellen die Grad 6 erreichen. Ein Challenge für Rafter und Kajakfreaks. Heute bin ich mir nicht mehr so sicher ob ich morgen raften möchte. Die Rafttour geht nämlich an den Itanda Falls vorbei..... 😗 Wir spazieren eine gute Stunde herum und beobachten das Geschehen am Fluss.
Auf der Rückfahrt halten wir bei Nalubale Rafting an.
Da hatte ich vor morgen eine Tagestour zu machen. Nalubale Rafting liegt vor dem Nile River Camp, ein einfaches und sauberes Camp.
Da werde ich auch gleich von David empfangen. Er erklärt mir das Ganze sehr professionnel so dass ich mich einwickeln lasse. Die Tagestour kostet 140 US$. Dann fahren wir wieder die neue Brücke Richtung The Haven.
Die Lodge erreichen wir um 13.30. Wir eilen gleich zum Mittagessen. Es gibt Avocadosalat, Tilapia mit Reis und Gemüse. Miam miam. We are with the angels. 😛
Später gönne ich mir eine Pause am Schwimmbad.
Ich werde von Red Tailed Monkeys beobachtet.
Fortsetzung folgt
Teil 431. Jan. 2023
@Sue: danke für die Blumen! 🙂
Fortsetzung
Um 16 Uhr fahren wir noch zur "Source of The Nile".
Der Nil ist der längste Fluss der Welt. Seine 4000 Meilen lange Reise zum Mittelmeer durch den Sudan und Aegypten soll hier beginnen.
Eintritt für die Musungus: 30'000 UGX
So viele Musungus hat es aber nicht. Viele Einheimische haben Ferien und besuchen den Ort. Es gibt ein Souvenirladen nach dem Anderen.
Wir marschieren Richtung Fluss. Ein Weg führt uns hinunter. Viele Touristen nehmen da ein Boot um die Gegend zu erkunden. Ein Klaffschnabel sorgt einen Augenblick für meine Aufmerksamkeit.
Unweit findet man auch das Mahatma Gandhi Denkmal. Gandhi forderte dass ein Teil seiner Asche, nach der Einäscherung an vielen anderen Flüssen der Welt, in den Nil verstreut werden sollte.
Ich unterhalte mich ein wenig davor mit einer indischen Familie. Sie sind aus Trivandrum extra hierher geflogen um das Denkmal zu ehren. Auf einmal traue ich meinen Augen nicht mehr. Ein wildes Auto kommt die Strasse hinunter gedüst. Am Steuer eine schreiende Dame. Ich habe nur noch Zeit everybody aside zu schreien und auf die Seite zu springen und schon kommt der Wagen an uns vorbei. Unterwegs hat er bei den Souvenirläden so manchen Schaden angerichtet. Die Reise ist vor dem Mahatma Gandhy Denkmal zu Ende.
Zum Glück wurde Niemand verletzt. Die Bremsen haben anscheinend versagt.
Gegen 18.30 fahren wir zur Lodge zurück. Das Abendessen besteht aus einer frischen Erbsensuppe, Fisch Kebab mit Gemüse und Salat, Banane Flambées. Miam miam, ein Genuss. 😛 Anschliessend plaudere ich noch ein wenig mit einem holländischen Ehepaar und dann geht es in die Heia.
Freitag, den 30. Dezember 2022
Um 7 Uhr wird schon gefrühstückt. Von der Aussicht hier werde ich nicht satt.
Eine halbe Stunde später fährt mich Fred zum Nile River Camp.
David erwartet mich und kassiert die 140 US$. 5 andere Touristen werden mich begleiten: 3 aus Kenya und ein englisches Ehepaar. Ich bin von weitem die Aelteste...... 😗
Nach dem Café werden wir mit diesem Fahrzeug bis zum Startpunkt der Rafttour gebracht.
Er liegt 20 Minuten entfernt. Gegenüber sieht man den Wasserkraftdamm Bujagali.
Wir laufen den Hang hinunter bis zum Ufer mit unseren Sachen. Das Raften kann beginnen. Eine Stunde lang wird uns die ganze Security erklärt. Wir lernen wie genau reagieren bei einem Flip. Wir sind öfters im Wasser. Bei 26 Grad ist es angenehm. Finde ich schon OK. Mir wäre es aber lieber gewesen weniger zu erklären. Zum Beispiel wurde uns gesagt dass bei Rapid Nr 6, wenn man umkippt, man würde nach unten gezogen. Man solle dann einfach die Luft anhalten und bis 15 zählen. Man käme dann wieder an die Oberfläche. Einfach ruhig bleiben. Da musste ich natürlich eingreifen mit: what happens if I don't come out of the water? Da heisst es die Kajakmänner würden mich herausfischen.... 🙄 Die Tour beginnt um 10 Uhr und wir werden 10 Stromschnellen bewältigen.
Zuerst kommt ein kleiner Appetizer laut unser Guide.
Mir ist es schon etwas unheimlich........
Fortsetzung folgt
Teil 502. Feb. 2023
@Biggi: ich vertrage leider keine Prophylaxe. Die Raftingtour habe ich heil überstanden. 🙂
@Karsten: da bin ich aber froh dass ich nicht mit dir verheiratet bin! 😗 Von dem Unfall bei der Kunene River Lodge hatte ich gehört. Sorry für deinen Bekannten.
@BMW: die Guides sind schon OK was Security anbelangt. Es bleibt aber ein gefährliches Abenteuer.
Fortsetzung
Was die Tour auch so anstrengend macht, man muss viel rudern zwischen den Stromschnellen. Insgesamt 19 Kilometer. Am Ende waren wir alle fix und fertig. Damals auf dem Sambezi River (Victoria Falls) kamen alle Stromschnellen praktisch hintereinander.
Rapid 1 und 2 bringen wir ohne Probleme hinter uns. Wir werden nur nass. Bei Rapid 3 müssen wir umsteigen. Nichts für schwache Gemüter. Wir laufen anschliessend Richtung Parkplatz Bujagali Falls.
Dann verfolgen wir unser Guide der im Raft geblieben ist.
Er erscheint zum Glück wieder aus dem Wasser.
Dann wird das obligatorische Fototeam geschossen.
Wir eilen dann wieder zum Fluss und steigen auf den Raft ein. Es kann gleich weiter gehen. Bei Rapid 4 und 5 werden wir viel Wasser schlucken
aber nicht umkippen.
Beim Rudern trocknen wir sehr schnell. Es wird auch immer heisser. Wir ruhen ein wenig aus.
Dann kommt Rapid 6. O Mann. 2 Kajakmänner gehen im voraus und 2 Andere folgen hinterher.
Es wird ernst.
Ich schlucke schon einmal eine Menge Wasser.
Der Raft kippt um und wir landen alle im Wasser.
Da werde ich auch schon nach unten gezogen. Ich zähle wie vereinbart bis 15 komme aber nicht an die Oberfläche. Ich halte meine Luft an und reisse mich zusammen. Bei 25 kommt mein Kopf endlich an die Oberfläche und ich kann nach Luft schnappen. Nicht sehr lange denn gleich darauf kommt hinter mir eine Welle auf mich zu und ich schlucke auf wieder Wasser. Zum Glück sind die Kajakmänner auf ihre Posten. Sie bringen uns alle zum Raft zurück.
Wir sind alle ein wenig mitgenommen. Bei Rapid 7 und 8 kippen wir auch wieder um. Da wird ordentlich Wasser geschluckt. Man fühlt sich wie in einer Waschmaschine. Bei den Itanda Falls meiden wir Rapid 9, Schwierigkeitsgrad 6. Viel zu gefährlich. Wir steigen alle aus und schon kommt das nächste Gruppenfoto.
Die Kajakmänner gehen tatsächlich alle da durch!
Bei Rapid 10 schlucken wir auch wieder Wasser, kippen aber nicht um.
Rapid 11 erscheint uns jetzt als eine Kleinigkeit. Gegen 13.30 endet die Rafttour bei einem kleinen Fischerdorf.
Da verschlingen wir unsere Sandwiches und geniessen ein kaltes Bier. Nach dem ganzen Wasser tut es echt gut. Inzwischen kommt auch wieder das Fahrzeug um uns zum Nile Camp zurückzufahren. Wir erreichen es um 15 Uhr.
Fortsetzung folgt
Teil 603. Feb. 2023
@Kathrin, yvy, Sue, rik und Enilorac: so eine Tour hatte ich nicht erwartet! 😣
@picco: in diesem Augenblick hatten die Frauen andere Sorgen! 🤪
@tiggi: mein Mann war stocksauer als er die Fotos sah.... 😗
Fortsetzung
FAZIT Rafting auf dem Nil: wer Lebensmüde ist sollte unbedingt mitmachen! Das nächste Mal ohne mich!
Ich verabschiede mich von der Gruppe. Fred ist auch schon da um mich abzuholen. 45 Minuten später sind wir wieder in The Haven. Da setze ich mich schon einmal auf meiner Terrasse und beobachte das Geschehen am Fluss.
Später vertrete ich mir die Beine durch die Anlage. Neue Camper sind gerade angekommen.
Auf den Bäumen sorgen immer wieder Red Tailed Monkeys für Aufmerksamkeit.
Sie sind auch fresch.
Zum Abendessen gibt es Gemüsesuppe, Eglifilet mit Reis und Salat, Fruchtsalat mit Eis. Miam miam.
Ich unterhalte mich noch ein wenig mit einem französischem Ehepaar dass heute gerade angekommen ist. Morgen machen sie auch die Raftingtour.....
Samstag, den 31. Dezember 2023
Um 07.45 wird gefrühstückt.
Heute morgen ist es sehr dunstig.
Danach wird ausgecheckt.
FAZIT The Haven Jinja: ein Haven auf jeden Fall! sehr schöne Aussicht sehr nette Bungalows toller gediegener Service gute Küche gutes Wifi Preis/Leistung stimmt auf jeden Fall
In Jinja wird dann vollgetankt. Dann geht es Richtung Mbale. In Uganda funktionniert manchmal die Strassenbeleuchtung mit Solar. Finde ich einmalig.
In Mbale geraten wir in Staus.
Wir halten an um Süssigkeiten zu kaufen. Die wollen wir morgen bei den Karamoja Kindern verteilen. Anschliessend fahren wir weiter nach Sipi. Unterwegs beobachten wir eine Gruppe von Einheimischen.
Laut Fred gibt es heute im Dorf eine Beschneidung. Man bereitet sich darauf vor.
Uganda bleibt das Land der Bananen. Wo man hinschaut gibt es welche!
Gegen 13.30 kommen wir in Sipi an. Wir begeben uns gleich zum Sipi Valley Resort. www.sipivalleyresort.com
Die Lage der Unterkunft ist schon der Hammer.
Ich begebe mich zur Rezeption. Sie liegt unweit vom Restaurant.
Fortsetzung folgt
Teil 705. Feb. 2023
@Tina und Reinhard: Welcome! 🙂
Fortsetzung
Die Bar dient auch als Rezeption.
Die Unterkunft, wie ich gleich erfahre, ist leer. Ich bin der einzige Gast heute Abend. Den Sprung ins Neue Jahr werde ich allein wagen! 😄
Kein Wunder dass das Resort leer ist denn es bietet keine Driver Zimmer an. Die Reiseagenturen meiden die Unterkunft. Ich mache dem Rezeptionist gleich zu verstehen dass ich gerne mit dem Manager gesprochen hätte. Da heisst es nur möglich per Telefon. Der Manager feiert Neujahr in Kampala. 5 Minuten später rede ich schon mit ihm. Tatsächlich kann ich ihn überzeugen dass Fred ein Zimmer zum Driverpreis bekommt: 30'000 UGX. Hier unsere 2 Zimmer.
Meins liegt links und ist zweckmässig eingerichtet.
Sorry Sadie, die Kloschüssel ist wieder offen..... 😣
Die Anlage finde ich auch sehr gepflegt
und es gibt sogar Blumen.
Ich esse schon einmal den Inhalt meiner Lunchbox und entscheide danach die Sipi Falls Chepkui zu besuchen. Hatte ich bei meinem letzten Aufenthalt versäumt. Sie liegen nicht sehr weit vom Resort so dass ich zu Fuss gehe. Ich komme an kleinere Dörfer vorbei.
Da begrüssen mich immer wieder die Kinder mit einem Helo.
Von der Hauptstrasse führt dann ein kleiner Weg bis zum Eingang
wo 15'000 UGX kassiert werden. Ich folge dem Pfad und es geht bald steil aufwärts. Dann erblicke ich schon das Schild zu den Falls.
Fortsetzung folgt
Teil 806. Feb. 2023
Fortsetzung
Vor dem Wasserfall findet man eine kleine Höhle.
Es steht zwar ein Schild davor "not painting in the cave" denn Leuten scheint es Wurst zu sein.....
Von hier aus sieht der Wasserfall nicht besonders aus.
Ich beschliesse ganz nach oben zu laufen um die Aussicht zu geniessen. Der Weg der da hinführt ist ein Abenteuer für sich selber.
Kurz vor dem Ziel werde ich von einem Kerl angehalten. Er sagt zu mir: no entry without a guide Ich antworte: where is the guide? Der Kerl: you can come with me, you have to pay 20000 UGX Das finde ich schon eine Frechheit fuer die letzten 500 Meter! Es waere fuer die Community. Ich frage nach einem Ausweis der mir bestaetigt er sei von der community und verlange auch ein Ticket. Hat er nicht. Ich beschliesse zum Eingang zurueck zu kehren und einen Abstecher zum Sipi Falls Resort zu machen. Da fuert ein Weg zu einem tollen Aussichtspunkt zum Wasserfall. Es lohnt sich echt!
Danach gehe ich zur Hauptstrasse
und laufe zum Resort zurueck. Das Abendessen mit Fred ist sehr einfach aber OK. Es gibt Spaghettis mit Haehnchen in Sauce. Der Neujahrabend hatte ich mir schon anders vorgestellt....... Er endet vor dem Fernseher und wir schauen uns die englische Fussball Premier Ligue an. Manchester und Arsenal meine Lieblingklubs gewinnen.
Preis fuer das Zimmer in Vollpension: 70 USD
Sonntag, den 1sten Januar 2023
Um 8 Uhr wird gefruehstueckt. Nothing to write home about aber essbar.
FAZIT Sipi Valley Resort - tolle Lage - kein Mensch - Zimmer ganz OK fuer den Preis - fuer eine Nacht geeignet
Gegen 08.45 verabschieden zir uns von Sipi. Vor Mbale kennt Fred eine Abzeigung die uns zuerst nach Nakapiripirit fuehren soll. Die Gravel Road wird bald ein Boulevard werden.
Anschliessend kommt eine andere Abzweigung die man nicht verpassen darf.
Wir betreten jetzt das Land der Karamoja, man merkt es sehr schnell.
Danach erreichen wir die Abzweigung die uns zur neuen Asphaltstrasse bringt. Da biegen wir links ab Richtung Moroto.
Gegen 12.30 kommen wir im Kara Tunga Safari Camp an. Da werden wir eine Nacht verbringen. www.kara-tunga.com/camp/ Da habe ich ein Safarizelt gebucht.
Da heisst es aber die Zelte koennen nicht vermietet werden da kein Wasser. Eine Pumpe ist defekt. Und so lande ich im kleinen Zimmer TEPETH.
Es ist wenigstens sauber.
Wir essen unsere Lunchboxes im Restaurant.
Es gibt sogar einige Muzungus und Wifi hier!
Fortsetzung folgt
Teil 908. Feb. 2023
Fortsetzung
Im Restaurant komme ich sehr schnell ins Gespräch mit einem englischen Muzungu. Wir möchten nämlich auch eine Village Tour zu den Karamojong unternehmen. Von der Lodge aus liegt der Preis für einen Solo Gast bei 50 US$. Zu zweit wäre es 35 US$ pro Nase. Wir beschliessen die Tour zusammen zu machen und buchen gleich bei der Rezeption. Punkt um 15.30 fahren wir mit Fred und Guide Davis zu einem Karamojong Dorf. Es liegt 20 Minuten von Moroto entfernt. Die Karamojong sind eine nilotische Volksgruppe. Sie leben hauptsächlich im Nordosten Ugandas und sind agro-pastorale Hirten.
Aufgrund des trockenen Klimas der Region praktizieren die Karamojong seit jeher eine Hirtenwanderung. Für 3 bis 4 Monate im Jahr treiben sie ihr Vieh in die benachbarten Distrikte auf der Suche nach Wasser und Weide. Da kommt es auch öfters zu Auseinandersetzungen mit anderen Volksgruppen. Es handelt sich um ein kriegerisches Volk.
Davis, unser Guide ist ein Karamojong.
Hier spürt man noch eine gewisse Authentizität. Aber wie lange noch?
Im Dorf macht jeder seine Arbeit. Wasser spielt da eine grosse Rolle.
Wir nähern uns dem Dorf. Unweit liegt ein Brunnen wo die Kinder sich mit Wasser versorgen. Die Kinder kommen gleich zu uns rüber.
Sie wollen anschliessend die Bilder sehen.
Einige Gesichter vergisst man nicht.
Hier das Familienfoto!
Das Leben hier ist nicht gerade einfach.
Man spürt es immer wieder.
Der Chef vom Dorf kommt uns entgegen.
Er begrüsst uns sehr herzlich.
Er spricht ein gutes Englisch im Gegensatz zu Davis unser Guide.
Fortsetzung folgt
Teil 1010. Feb. 2023
Fortsetzung
Wir folgen dem Chef ins Dorf. Er erzählt uns ein wenig über sein Volk. Polygamie ist bei den Karamojong weit verbreitet solange man genug Vieh hat um die Frau zu bezahlen. Die Kinder sieht man überall.
Das Dorf besteht aus mehrere Kraals. Da leben meistens mehrere Frauen und noch mehr Kinder zusammen.
5 bis 10 Kinder pro Frau ist keine Seltenheit.
Die Hütten bieten absolut keinen Komfort. Geschlafen wird auf dünnen Tierhäuten.
Hier wird das Geschir aufbewahrt.
Das Getreide für den täglichen Bedarf wird an den umliegenden Feldern angebaut. Ein Teil wird verkauft, ein Teil dient dem Eigenbedarf. Natürlich geschieht alles in Handarbeit.
Hier wird Vorrat aufbewahrt.
Fortsetzung folgt
Teil 1112. Feb. 2023
Fortsetzung
Am Sonntag trifft man sich am Versammlungsplatz und es wird getanzt. Heute sind wir gerade am richtigen Platz meint der Chef. Und schon fängt die Tanzerei an.
Die Jugendlichen bilden einen Kreis, es wird gesungen, getanzt und dabei hoch in die Luft gesprungen. Wer besonders hochspringen kann gilt bei den Mädchen als attraktiv und wird dementsprechend bewundert.
Die Mädchen tanzen wiederum wortwörtlich aus der Reihe und werden von interessierten Jungen gefangen.
Das Spektakel wird von der Menge neugierig beobachtet und amüsiert beklatscht.
Manche Gesichter faszinieren mich schon!
Das Ganze dauert 40 Minuten. Unterdessen wird das Vieh von den Kindern ins Dorf zurück gebracht.
Die älteren Kamarojong plaudern mit uns in ihrer Sprache. Der Chef übersetzt uns alles.
Einfach tolle Menschen.
Ein Familienfoto wird natürlich geschossen.
Anschliessend freut sich diese Dame weil ich ihr noch 2 Armbänder kaufe.
Es wird Zeit für uns langsam zu gehen. Vorher moechte ich aber noch die mitgebrachten Suessigkeiten an die Kinder verteilen. Fred hilft mir dabei
sonst bekommen die ganz Kleinen nichts davon.
Die Kinder freuen sich riesig.
Gegen 18.30 sind wir im Camp zurueck. Da erfahren wir es gaebe kein Warmwasser. Da duschen wir halt kalt...... Zum Abendessen gibt es eine frische Tomatensuppe, Chicken Curry und Fruchtsalat. Es schmeckt. Ich unterhalte mich noch ein wenig mit einem deutschen expat Paerchen. Es wohnt in Kampala und besucht das Land. Gegen 22 Uhr gehen alle schlafen.
Preis fuer das Zimmer in VP 60 USD
Teil 1213. Feb. 2023
Montag, den 2. Januar 2023
Um 7 Uhr bemerke ich dass das Wasser im Badezimmer nicht mehr kommt. Jetzt verstehe ich wieso es in der Dusche einen Kanister voll Wasser gibt. Im Flur höre ich schon unzufriedene Muzungus die sich erkundigen wieso es kein Wasser mehr gibt. Die Pumpe sei out of order heisst es...... 😣
45 Minuten später wird gefrühstückt und es schmeckt.
FAZIT KARA TUNGA SAFARI CAMP -schade dass die Zelte nicht in Betrieb waren - sehr kleines Zimmer aber alles sauber - Service comme ci comme ça - für eine Nacht geeignet
Gegen 9 Uhr verlassen wir das Camp und Moroto. Unweit passieren wir die "Moroto Army Barracks".
Da es in der Region häufig zu Auseinandersetzungen kommt, hat die Regierung beschlossen hier eine Militärbasis zu installieren. Es gibt auch verschiedene Check Points. Beim ersten will der Soldat money. Er ist sehr durstig meint er. Zum Glück haben wir in Moroto 30 kleine Wasserflaschen gekauft. Ich überreiche dem Kerl 2 davon und erkläre so sorry no money. Er nimmt die 2 Flaschen und öffnet die Schranke. Die Gravel Road ist in einem guten Zustand.
Bei Check Point 3 wird auch wieder nach money gefragt.....Der Kerl ist vom selben Stamm wie Fred. Fred unterhält sich einige Minuten mit ihm und er öffnet die Schranke.
Etwas weiter erblicken wir Kamele.
Bei Check Point 4 bitten uns 3 Soldaten den Kollegen mit uns bis nach Kontido mitzunehmen. Wir sind einverstanden. Bei den anderen Check Points haben wir keine Probleme mehr da wir ja einen Soldat dabei haben. Diesen werden wir auch in Kontido wieder los. Er bedankt sich recht herzlich bei uns. Bei Kaabong wird die Landschaft vielseitiger.
Wir halten kurz nach der Stadt an um unsere Sandwiches zu verschlingen. Die Resten von den Lunchboxes übergibt Fred den 2 Karamojong Ladies die sich sehr darüber freuen.
Nach Kaabong wird die Gravel Road schlechter. Es gibt Steine und Potholes. 30 Kilometer vor unserem Ziel, die Kidepo Savanna Lodge, haben wir einen Platten.
Leider besitzt Fred keinen gescheiten jack (Wagenheber) um das Rad zu wechseln. Es fehlt an Höhe. Ich gehe schon einmal auf Steinsuche und finde nach 10 Minuten endlich den Passenden. Den jack stellen wir auf den Stein und wir können so den Wagen genügend hochheben um das Rad zu wechseln. Die Kidepo Savanna Lodge erreichen wir um 15 Uhr. Bei Ankunft bekommen wir gleich einen Welcome Drink auf der Restaurantterrasse.
Anschliessend werde ich zu meinem Zelt BUFFALO gebracht. Seine Terrasse überragt eine tolle Landschaft.
Im Zelt gibt es 2 Betten. Zum Glück denn es feht einen Schrank für meine Klamotten.
Das Badezimmer befindet sich ausserhalb vom Zelt.
Später schaue ich mir noch genauer die Anlage an.
Die Aussicht von hier aus ist echt grandios.
Die Unterkunft ist praktisch ausgebucht. Um 19 Uhr wird das Abendessen serviert. Es gibt Coleslaw Salat, eine frische Gemüsesuppe, Tilapia Fisch und Banana Pancake. Nicht schlecht!
Preis pro Nacht in Vollpension: 135 US$
Teil 1315. Feb. 2023
@Sadie: ja der Klodeckel war zu, ein Zufall! 😄 Wenn ich meine Bilder sortiere bemerke ich dass sie meistens beim Einchecken offen sind.
@Picco: du bleibst ein Spassvogel! 🤪
Dienstag, den 3 Januar 2023
Um 6 Uhr wird aufgestanden. Ich beeile mich beim Anziehen denn es ist frisch im Zelt. Ich schätze 14 Grad. Eine halbe Stunde später frühstücke ich mit Fred. Das Buffet wurde leider von einer grösseren Gruppe schon geplündert so dass nicht mehr viel übrig bleibt....
Punkt um 06.45 verlassen wir das Camp und fahren gleich zum Parkeingang. Er liegt 2 Kilometer entfernt. Da möchte ich ein Permit für 3 Tage. Leider nimmt die Kreditkartenmaschine meine Visa nicht an. In Cash kann ich auch nicht bezahlen.
Zum Glück kommen englische Expats die auch in der Savanna Lodge wohnen. Sie nehmen gerne meine US$ und bezahlen für mich mit ihrer Kreditkarte. Macht 144 USD (3 X 40 US$ + 3 X 8 US$ für den Wagen).
Anschliessend fährt Fred gleich zur Rangerstation. Da hoffen wir unser Rad reparieren zu können. Ja wir haben leider kein Ersatzrad mehr.....Da erfahren wir es gäbe absolut keine Möglichkeit im Park man müsse nach Karenga fahren. Liegt eine Autostunde entfernt. Fred meint er würde am Nachmittag dort schnell hinfahren. Für den Morgen miete ich einen Ranger. Kostet 20 US$ für 4 Stunden. Kommischerweise wird hier meine Visa von der Kreditkartenmaschine akzeptiert . This is Africa! 😄
Der Kidepo Nationalpark wurde 1962 geschaffen zum Schutz des Artenreichen und landschaftlich reizvollen Savannengebietes im Dreiländereck Uganda/Sudan/Kenia. Der Park ist mit seinen 1442 Km2 schon riesig. Ich erkläre dem Ranger dass ich gerne Löwen sehen würde wie jeder Musungu. Er meint seit 4 Tagen hätte er Keinen gesehen.... 😣
Und so fahren wir schon einmal Richtung Apoka Lodge und klappern die Gegend ab. Waterbucks gibt es sehr viele hier.
Reden wir nicht von den Büffeln.
Man sieht sie überall.
Hier ein Weissbauch Lärmvogel.
Viele Flüsse sind trocken.
Zebras gibt es nicht sehr viele.
Hartebeest sind auch gut vertreten im Park.
Von weitem erblicken wir einen Eli.
Wir nähern uns.
Fortsetzung folgt
Teil 1417. Feb. 2023
@Sadie: you made my day with Picco's Klosschüssel! 😄 😄 😄 😄 😄 😄
@Picco: 😄 😄 😄 😄 😄
@Tina: Ja der Kidepo NP ist schon besonders! 🙂
Fortsetzung
Der Eli sucht nach Futter.
Und es scheint zu schmecken.
Nach einigen Minuten fahren wir weiter.
Im Park bewundere ich öfters Abyssinian Rollers.
Die Farben sind einmalig.
Diesen Oribi entdecken wir ganz zufällig.
Unser Ranger ist leider nicht sehr gesprächig und zeigt auch kein grosses Interesse. Und so erblicke ich nach 2 Stunden die Rangerstation. Monsieur meint es wäre jetzt zu heiss um noch zu fahren. Die Annick antwortet aber gleich sie hätte für 4 Stunden Game Drive bezahlt. Und so drehen wir noch eine Runde im Kakine Circuit. Hier eine Karte zur Orientierung.
Da ist die Landschaft etwas grüner.
Viele Büffelherden grassen da.
Wir halten bei diesem Waterhole an.
Ausser einem kranken Baboon
und einem Patas Monkey werden wir nichts anderes sichten.
Gegen 11 Uhr kehren wir zur Rangerstation zurück. Dem Ranger gebe ich kein Trinkgeld denn er wollte mich verarschen..... Um 12 Uhr sind wir im Camp zurück. Ich gönne mir da ein kaltes Nile Bier auf der Terrasse. Zum Mittagessen gibt es eine Gemüsesuppe und Beef Stew. Zum Glück habe ich keinen Bärenhunger denn die Portion finde ich winzig.
Fortsetzung folgt
Teil 1519. Feb. 2023
Fortsetzung
Nach dem Mittagessen fährt Fred gleich nach Karenge um das Rad reparieren zu lassen. Ich setze mich auf meine Terrasse und schaue einigen Tokos zu.
Ein Hin und Her.
Um 16 Uhr ist Fred immer noch nicht aus Karenge zurück. 5 Minuten später meldet er sich per Whatsapp. Der Reifen sei sehr beschädigt und einen Neuen kann er sich hier nicht besorgen. Die Werkstatt versucht sein Mögliches um ihn gebrauchbar zu machen im Fall des Falles. Fred erklaert er sei vor 18 Uhr nicht zurueck. Ich bin schon etwas sauer denn den Nachmittags Game Drive kann ich streichen. Ich entscheide einen kleinen Spaziergang um das Camp zu unternehmen. Es gibt immer etwas zu beobachten
und es zwitschert wie verrueckt.
Das Camp ist echt nett gelegen.
Um 19.30 treffe ich wieder Fred beim Abendessen. Der Reifen sei OK. Das Restaurant ist voller Muzungus und so vergeht die Zeit sehr schnell beim Palabern. Gegen 21.30 geht es in die Heia.
Mittwoch, den 4. Januar 2023
Um 6 Uhr sitzen wir schon am Fruestueckstisch denn heute morgen wollen wir zu den Hot Springs fahren. Sie liegen unweit von der sudanischen Grenze. Punkt um 7 Uhr erreichen wir die Rangerstation. Um zu den Hot Springs zu gelangen wird ein Ranger empfohlen. Die Gegend sei "Hot" im wahrsten Sinne des Wortes. Der gestrige Ranger hat zum Glueck heute seinen freien Tag. Die 5 Ranger die da auf Business warten sind von den Hot Springs anscheinend nicht so begeistert. Keiner hat Lust dort hinzufahren. Nach 10 Minuten Palaber ist Zachari einverstanden uns zu begleiten. Ich bezahle die 20 US$ fuer den Ranger und es kann losgehen. Zachari hat leider gestern auch keine Loewen gesichtet. Die Pisten im Park sind in einem guten Zustand.
Bald erreichen wir das Revier der Giraffen.
Wir gucken ihnen eine Weile zu.
Dann geht es Richtung Norden. Sehr bald werden wir von Tse Tse Fliegen angegriffen. Wir schliessen sofort alle Fenster. Es wird immer trockener.
37 Kilometer spaeter erblicken wir das Schild zu den Hot Springs und machen einen kleinen Fotostop.
Unweit spaziert ein Secretary Bird herum.
Fortsetzung folgt
Teil 1620. Feb. 2023
@Sue: danke für die Blumen. Ich kenne aber viele Fomis die Ihre Reise noch viel besser erzählen als ich! 🙂
@Christa: ja Zachary ist ein toller Kerl. Bei ihm gibt es auch noch keinen Burn out. 😎
Hier gibt es zum Glück keine Tse Tse Fliegen mehr. Wir fahren die letzten 5 Kilometer und laufen ein Stück hinter dem Ranger.
Hier wird es schön grün.
Die Hot Springs kann man aber echt vergessen!
Nothing to write home about.
Und so "hot" sind sie auch nicht mehr laut Zachary. Zum Glück werden wir von der tollen Landschaft entschädigt.
Wir erkunden noch ein wenig die Gegend und fahren danach zur Ranger Station zurück. Unterwegs sichten wir nur wenig Tiere.
Die Ranger Station erreichen wir um 11.15. Wir verabschieden uns von Zachary. Ein interessanter Typ. Durch ihn haben wir so Manches erfahren. Ihm gebe ich natürlich ein Trinkgeld und reserviere ihn gleich für den nächsten Morgen. Fred schlägt vor dass wir jetzt nach Karenge fahren um das Auto vollzutanken. 40 Minuten später stehen wir vor der Tankstelle.
Ein Liter Diesel kostet hier 6550 UGX anstatt 5500 UGX!
Jetzt verstehe ich wieso die Muzungus so viele Kanister mitschleppen. 😄
Gegen 12.30 sind wir im Camp zurück und begeben uns auch gleich zum Mittagessen. Hunger!! Es gibt eine Champignonssuppe und Lasagne. Nach einer kleinen Wifipause geht es um 15.30 zum nächsten Game Drive los. Ausser Abyssinian Rollers
einigen Elands
Büffeln
Hartebeest
und diesem Reiher
werden wir keine andere Tiere beobachten können. Und noch weniger Löwen.....Where are the lions??? 😗
Die anderen Gäste im Camp sind am Abend auch von den Sichtungen enttäuscht.
Morgen hoffen wir alle auf einen besseren Tag.
Teil 1721. Feb. 2023
@Biggi: danke für dein Feedback was Kidepo NP anbelangt. Das Problem in der Kidepo Savanna Lodge war eine grössere Gruppe die das Frühstücksbuffet immer plünderte.......
Donnerstag, den 5. Januar 2023
In der Nacht bin ich aufgestanden. Warum? Ein Löwe brüllte unweit vom Camp. Heute morgen erzählt mir Fred auch davon. Er hat ihn auch gehört. Und so erreichen wir um 7 Uhr mit grosser Hoffnung die Rangerstation. Zachary wartet schon auf uns. Er begrüsst uns mit einem netten Lächeln. Er hat auch in der Nacht Löwen gehört. Zachary empfehlt uns Richtung Nagusopire Circuit zu fahren. Auf einem Steinhügel bemerken wir diese Mama Dassie mit ihren 2 Kleinen.
Leider gibt es hier keine Löwen. Wir beschliessen den Kakine Circuit jetzt abzuklappern.
Unterwegs bewundern wir diesen wunderschönen Adler.
Im Park trifft man nicht viele Muzungus. Man fühlt sich schon einsam.
Diese Schwarzbauchtrappe läuft uns danach über den Weg.
Zachary telefoniert ab und zu mit den anderen Rangers. No lions höre ich immer wieder. Ganz zufällig entdecken wir diese kleine Warzenschweine in ihrem Unterschlupf.
Die Mama ist nirgendwo zu sehen. Büffelherden gibt es viele hier.
Einige Ox-peakers machen es sich bei den Büffeln sehr gemütlich.
Fortsetzung folgt
Teil 1823. Feb. 2023
Fortsetzung
Wir fahren sämtliche Pisten um nach den Löwen zu sehen. Leider bleiben wir erfolglos. 😣
Auf dem Weg zurück zur Rangerstation erblicken wir noch einige Patas Monkeys.
Sie bewohnen lieber offenes Grasland und baumbestandene Savannen. Sie meiden dicht bewaldete Gebiete.
Wir kommen auch noch an einigen Giraffen vorbei.
Unter anderen Umständen wäre ich darüber sehr begeistert gewesen.
Ich muss aber die ganze Zeit an die vermissten Löwen denken.... Gegen 11 Uhr verlassen wir Zachary und fahren zum Camp zurück. Die anderen Muzungus waren auch nicht erfolgreicher. Nach dem Mittagessen machen wir uns gleich wieder auf dem Weg zum Park. Dieses Mal erkunden wir ein neues Gebiet. Nach einer Stunde kommt uns ein Ranger entgegen. Er erklärt uns er hätte keine Löwen gefunden. Wir entscheiden wieder Richtung Kakine Circuit zu fahren. Da hat es wenigstens einige Tiere. Schon bald entdecken wir diese Geier.
Es gibt aber nirgendwo einen Kill.
Später kommen wir am Krokodilpool vorbei.
Da vergnügen sich gerade Elis.
Es macht Spass ihnen zuzuschauen.
Bald verlassen sie leider die Stelle.
Wir begeben uns zum nächsten Wasserloch. Da weiden unweit Büffelherden.
Fortsetzung folgt
Teil 1926. Feb. 2023
@Picco: ich finde im gross und ganzen dass der Park nicht sehr tierreich ist. Viele Antilopenarten gibt es kaum....
Nach 5 Minuten fahren wir weiter.
Ausser einem Oribi
Waterbucks
Giraffen
und einigen Geiern
werden wir nichts mehr sehen. 😗
Gegen 18.30 kehren wir ins Camp zurück. Mein einziger Trost: Niemand im Camp konnte seit 3 Tagen Löwen sichten. Das letzte Abendessen im Camp schmeckt gut. Die grössere Gruppe die das Frühstücksbuffet plünderte ist zum Glück abgereist. Ich bezahle noch meine Extras und plaudere ein wenig mit dem Personal. Gegen 22.00 geht es in die Heia.
Freitag, den 6. Januar 2023
Heute morgen sieht das Frühstücksbuffet besser aus! Es hat noch an Auswahl. Um 08.30 verabschieden wir uns von der Kidepo Savanna Lodge. FAZIT KIDEPO SAVANNE LODGE - tolle Lage - unweit vom Parkeingang - nettes Personal - gemütliche Zelte - Küche OK - Preis/Leistung stimmt
Die Piste bis nach Kitgum ist sehr abwechslungsreich
aber nicht immer in einem guten Zustand.
Wir passieren viele Baumwollplantagen.
Es ist hier ein grosses Geschäft.
Unterwegs kann man das authentische Uganda erleben!
Endlich kommt die Abzweigung und somit auch die Teerstrasse Richtung Gulu.
Gegen 14 Uhr erreichen wir die Stadt Gulu und das African Roots Hotel. www.africanrootsug.com
Da bekomme ich Zimmer 1. Es besteht aus einem King Size Bett
einem kleinen Badezimmer
und Terrasse.
Draussen findet man einen gemütlichen Garten.
Hier können die Drivers leider nicht übernachten. Ich treffe Fred wieder um 17 Uhr. Wir fahren in die Stadt. Im Cynibel Supermarkt kaufe ich Kaffee und Thé aus Uganda für meine Bekannten. Bei der Jet Set Forex Bank tausche ich auch noch einige US$. Um 19 Uhr kehren wir ins Hotel zurück wo das Abendessen serviert wird.
Die Butternutsuppe schmeckt leider nicht nach Butternut und das Chicken Curry schwimmt im Fett! 😣
Preis für das Zimmer in Halbpension: 70 US$
Teil 2027. Feb. 2023
Fortsetzung
Samstag, den 7. Januar 2023
Das Fruestueck heute morgen schmeckt leider auch nicht besser als das Abendessen.
Um 08.30 verlassen wir African Roots. Wir tanken noch in Gulu Town und fahren dann Richtung Murchinson Falls NP. Die Teerstrasse die da hinfuehrt ist manchmal voller Schlagloecher. Gegen 12.30 kommen wir in die kleine Stadt Pakwach an.
2014 als ich das letzte Mal da war, sah es noch wie ein Kaff aus. Es hat sich inzwischen geaendert.
Da tanken wir und begeben uns anschliessend zum Parkeingang. Da begleiche ich meine Entry Fees per Kreditkarte. (3 Tage X 45 USD + 3 X 7 USD Driver und 3 X 8 USD fuer den Wagen).
Um die Murchinson River Lodge zu erreichen gibt es jetzt eine Bruecke.
Damals musste man noch auf die Faehre warten! Bei Ankunft bekomme ich das Zelt 15, leider nicht am Fluss gelegen.
Es ist grosszuegig eingerichtet.
Das Badezimmer finde ich klasse.
Nach dem Auspacken schaue ich mir schon einmal die ganze Anlage an. Hier die Lobby vom Schwimmbad wo es auch Wifi gibt.
Da das Schwimmbad.
Dort das Restaurant
mit Garten.
Punkt um 15.30 geht es mit Fred auf Game Drive. Hier noch eine kleine Karte von der Umgebung.