Uganda Park Fees

7 Antworten · 1'636 Aufrufe · gestartet 22. Jan. 2023 von Delfinita
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Themenstarter3 Beiträge · seit 202322. Jan. 2023 · #1
Hallo zusammen,

Ich fliege mit meinem Partner Ende Februar für 2 Wochen nach Uganda. Wir waren die letzten 2 Jahre in Namibia viel off-road unterwegs.
In Uganda wollen wir wieder als Selbstfahrer mit Dachzelt das Land erkunden.
Nun meine Frage, ich habe gelesen dass die Park Fees immer nur 24 Stunden gelten. Wir habt ihr das gemacht wenn ihr in einem Park aufgrund diverser Aktivitäten 2 bis 3 Tage geblieben seid? Die Kosten sind ja dann schon ziemlich happig bzw. wir wird das kontrolliert ?
Danke und Gruß aus Dresden,
Delfinita
Gast22. Jan. 2023 · #2
Hallo,
in fast allen Nationalparks in Afrika gelten die Eintritte pro 24 Stunden und für ostafrikanische Verhältnisse sind die Eintritte in Uganda noch relativ moderat (im Vergleich zu Tansania und Kenia). Kontrolliert wird wie anderswo auch: Bei der Einfahrt wird auf einem Zettel vermerkt und zusätzlich in Aufzeichnungen der Nationalparkbehörde vermerkt, wann Du reingefahren bist. Bei der Ausfahrt wird dann auf der Basis kontrolliert, ob Du für den gesamten Zeitraum im Park bezahlt hast. Es gibt in Uganda in einigen Parks theoretisch die Möglichkeit, abseits der offiziellen Gates in Nationalparks rein- und rauszufahren. Daran sollte man aber nicht mal denken. Uganda hat einen enormen Bevölkerungsdruck. Die Bevölkerungsdichte ist fast 100 Mal so hoch wie in Namibia. Vielerorts drängt die lokale Bevölkerung mit Macht in die Parks, um sie beispielsweise als Weide nutzen. Es kostet viel Geld, da den Vorrang der Wildtiere zu sichern. Auch Uganda hat lange ein Junk-Rating und tausend andere Probleme und kann sich den Erhalt der Parks mit eigenem Geld nicht leisten. Dann sollte man als Tourist dazu beitragen, gerade weil die Gebühren da noch halbwegs vertretbar sind und die Flächen ansonsten perspektivisch für den Wildtierschutz und Arterhalt verloren gehen.

Grüße, Torsten
6'369 Beiträge · seit 201122. Jan. 2023 · #3
Hoi Delfinita

Als Erstes: Vergiss Eure Erfahrung im südlichen Afrika!
Ostafrika ist anders...
Das fängt schon damit an dass viele Fahrzeuge ein Hubdach haben, aus dem heraus man perfekt die Tiere beobachten kann.
Ausser man hat ein Dachzelt...
Dann hats in Uganda nur sehr wenig Sand, dafür Matsch, da muss man ganz anders fahren. Wo im Tiefsand eher Vollgas gefragt ist brauchts im Matsch und Schlamm einen feinfühligen Gasfuss und einen ebenso feinfühligen Umgang mit dem Lenkrad.
Usw...
Aber zu Deinen Fragen: Beim Einfahren in den Park gibst Du an wie lange Ihr drin bleiben wollt und bei der Ausfahrt wird das kontrolliert.
Nur schon auf den Gedanken zu kommen eventuell nicht alles zu bezahlen ist unter Anderem aus den von Torsten genannten Gründen fragwürdig, denn wenns an den paar Dollar scheitern sollte dann mach doch zwei, drei Überstunden oder geh irgendwo einen halben Tag aushelfen oder verkaufe was auf Ebay und Co, schon hast Du genug Geld dafür.
Wenns jedoch aus Geiz ist dann geh besser nicht in das Land, denn als Gast des Landes das Land um Tageseinnamen zu bescheissen geht gar nicht.
Das System mit den 24 Stunden hat ja durchaus seine Vorteile!
Wenns für den Tag gelten würde müsstest Du den Anfahrtag und den Abfahrtag in jedem Park komplett bezahlen, beim 24h-System musst Du nur etwas vor der Uhrzeit, zu der Du reingefahren bist, rausfahren und bezahlst so einen Tag weniger als beim anderen System.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
33,1k Beiträge · seit 200622. Jan. 2023 · #4
Hallo Delfinita,

24 Stunden sind in Uganda genauso wie in Namibia. Ihr zahlt oder ihr zahlt es eben nicht und bleibt dem Schutzgebiet fern. Die Parks in Uganda sind auch nicht so viel teurer als in Namibia.... und dort habt ihr ja auch dafür bezahlt.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'779 Beiträge · seit 200722. Jan. 2023 · #5
Botswana zum Beispiel fährst du nachmittags in einen Park rein und bleibst 2 Nächte und am dritten Tag egal um welche Uhrzeit raus bezahlst du Eintritt für 3 Tage. Pro Kalendertag. Das ist je länger je mehr auch für die Anmietung von 4x4 Camper immer mehr die Regel, nicht 24-Std. Regel.
Gruss Leona
321 Beiträge · seit 202107. Okt. 2023 · #6
Murchison Falls NP aktuelle Park Fees für Ausländer non-residents 45 USD pro 24h. Multiple Entry ist möglich (anders als z.B. in TZ). Beim Kichubanyobo Gate ist Barzahlung möglich. Der Baker's Trail kostet inzwischen 15 USD zzgl. Guide.


Baker'sTrail.jpg
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
321 Beiträge · seit 202108. Okt. 2023 · #7
Ziwa Rhino Sanctuary ist ja nun seit einiger Zeit unter dem dach von UWA. Rhino Tracking kostet inzwischen 50 USD; je nach Wetter bekommt man Gummistiefel ausgestiefel ausgeliehen (im Preis bereits includiert). Die Amuka Safari Lodge ist weiterhin privat und wird nach wie vor von den ehemaligen Betreibern des Sanctuary geführt.


ZiwaRhino_7.jpg


ZiwaRhino_2.jpg
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
123 Beiträge · seit 201913. Okt. 2023 · #8
Vor unserem Ugandatrip haben wir uns auch Gedanken gemacht, wie das mit den Parkfees ist.
Wir hatten schon befürchtet für die 28 Tage 2500USD für Fees berappen müssen.

In Wahrheit war es dann viel viel weniger.
zB in Rushaga, Kibale, Ziwa brauchten wir keine extra Fees zu zahlen, weil das schon bei den Permits inkludiert war.
Keine Fees bezahlen mussten wir in Mabamba, Lake Mutanda, SipiFalls, Jinja, Moroto, Entebbe und natürlich auf allen Fahrtagen.
So weit ich mich erinnern kann waren alle anderen Lodges ausserhalb der Parks.
Wir konnten also tatsächlich die 24h entsprechend planen ohne in den Stress zu kommen die An/Ab Reise berücksichtigen zu müssen.

Geprüft werden die 24h je nach Park relativ genau. In Kidepo durften wir sogar ohne das Permit erneuern zu müssen den Park im Transit durchqueren.

Im Grunde finde ich die ca 80€ proTag für 2P aber gerechtfertigt. Wenn man überlegt was es in unseren Landen kostet einen Vergnügungspark für 6-8 Stunden zu besuchen ...
In unserem Fall schätze ich das wir bei 4 Wochen Gesamtzeit bei 800-1000USD in Summe waren.
letzte Reise: Roadtrip Uganda https://youtu.be/wTiSncdAhKQ