TUturtleThemenstarter23 Beiträge · seit 201928. Nov. 2022 · #1Liebe alle,
wir (Paar, 47 & 49) haben vor unserer Namibia Reise 2019 hier schon so viele Tipps bzgl. unserer Route bekommen und auch anhand der anderen Beiträge eine sehr schöne Rundreise geplant. Angefixt durch viele tolle Tiersichtungen wollten wir 2 Jahre später Namibia & Botswana kombinieren. Naja... den Rest kennen wir alle.
2023 soll es aber nun soweit sein! Trotz lesen hier im Forum, Tracks4Africa wälzen und Reiseführer von Ilona Hupe stockt unsere Planung grad... Und zusätzlich haben wir langsam den Eindruck, wir sollten zumindest das Auto und die NP langsam mal buchen...
Noch ein paar Sätze zu unserem Reiseverhalten:
In Namibia haben wir ca. die Hälfte der Nächte in B&B, die andere Hälfte im Dachzelt verbracht. Mit den Dachzelt hat uns schon sehr gefallen... abends noch draußen zu sitzen, riesige Campsites zu haben (insb. Spitzkoppe - mega!). Dennoch wollen wir unserem Rücken zuliebe auch diesmal nicht auf die ein oder andere Übernachtung im "richtigen" Bett verzichten. Aufgrund der Preise aber deutlich häufiger im Zelt.
So sehr wir die Reise herbeisehnen - wir haben auch Respekt. Campsites ohne Zaun stellen wir uns als irres Erlebnis vor, aber ich glaube, den ersten Elefanten oder Löwen durchs Camp spazieren zu sehen ist auch ... besonders. Zudem sind wir nicht geübt im Tiefsand zu fahren. Zugegeben, wir haben damals in Sesriem keine Luft abgelassen - und sind prompt steckengeblieben.
Mit diesem Hintergrund hoffe ich sehr, dass euer Schwarmwissen uns helfen kann.
1. Route
Wir haben ca. 23 Tage Zeit und sind zwischen (frühester Abflug) 8.9.23 und 16.10.23 (spätester Rückflug) flexibel.
Bisher sieht unsere Planung wie folgt aus:
Tag 1/2: Abflug Frankfurt abends, Ankunft morgens in Windhoek; Auto entgegennehmen, Einkauf, max. noch 100 im fahren (vielleicht Düstenbrock?)
Tag 3: Weiterfahrt nach Otavi, ca. 4 Std.; Übernachtung ggf. Otavi Wineyards
Tag 4: Weiterfahrt Richtung Rundu, ca. 3:30 Std,; Übernachtung ggf. Camp Hogo oder Camp Mukuku
Tag 5: Weiterfahrt Richtung Divundu, ca. 2:00 Std,; Übernachtung ggf. Ngepi Camp
Tag 6: Weiterfahrt Richtung Kongola, ca. 2:10 Std.; Übernachtung ggf. Mavunje Camp
Tag 7: Mashi River Safari mit 1 Übernachtung
Tag 8: Kongola Richtung Chobe River Front
Tag 9: Chobe River Front
Tag 10: Chobe River Front
Mögliche Camps: Muchenje Camp? Mwandi View? Thobolo's
Tag 11: Weiterfahrt nach Kasane, irgendein nettes B&B
Tag 12: Tagesausflug zu Victoria Falls
Tag 13: Weiterfahrt zu Elephant Sands, ca. 3:00 Std.
Tag 14: Weiterfahrt irgendwo Richtung Nxai Pan oder Makgadikgadi Pan
Tag 15 Weiterfahrt Richtung Maun
Tag 16: Ggf. Flug über Okavango
Tag 17:: Maun - South Gate
Tag 18: South Gate - Third Bridge/ North Gate
Tag 19: Third Bridge - Third Bridge/ North Gate
Tag 20: North Gate - Maun
Tag 21: Maun - XXX (z.B. Palm Afrique oder Thakadu Bush Camp)
Tag 22: XXX - Nahe Windhoek (z.B. Voigtland)
Tag 23: Abflug Windhoek
Unsicher sind wir bzgl der Salzpfannen und Moremi (natürlich sind auch Tipps zu allem anderen in der Route willkommen).
Bzgl. Pans: Ich würde eigentlich gerne nach Kubu Island, aber die Zufahrt klingt etwas sehr anspruchsvoll für uns. Gibt es einen guten Tipp, wohin man für eine Nacht fahren könnte, um zumindest einen Eindruck von den Salzpfannen zu bekommen, ohne mitten drin zu sein?
Bzgl. Moremi:
Da wir ja etwas Respekt vor den Fahrten im Sand haben: Wir überlegen, anstatt 3 Camps nur 2 Camps anzufahren
- Entweder von Southgate zu Third Bridge, dann dort in der Gegend einen gesamten Tag Pirschfahrten machen, eine zweite Übernachtung und wieder über Southgate zurück oder
- Von Southgate zu Northgate/ Khwai und dort 2 Übernachtungen, so dass man die Gegend um Northgate mehr erkundet.
Uns ist bewusst, dass wir damit am Moremi nur "schnuppern". Was haltet ihr für sandunerfahrene Fahrer für stressfreier? Oder ist das wenig attraktiv, da man einen gesamten Bereich damit auslässt?
Dankbar wären wir auch für bezahlbare Unterkünfte entlang unserer Strecke (max. 300 Euro pro Nacht, pro Zimmer). Aber wahrscheinlich wird es auf viele Nächte im Zelt hinauslaufen 😉
2. Auto
Mal abgesehen, dass die Preise im Vergleich zu 2019 extrem gestiegen sind, überlegen wir, ob wir bzgl. Sandfahrten überhaupt ein Automatikfahrzeug wollen. Wie sind hier eure Erfahrungen? Kann man sagen, das eine ist im Vergleich zum anderen einfacher (z.B. dass man durch Gangschaltung besser selbst "justieren" kann)?
Sollten wir bzgl. Wasserdurchfahrten zu dieser Jahreszeit auf jeden Fall einen Schnorchel haben?
Ein Autovermieter hat uns nur einen Benziner angeboten. Hat das Vor-/Nachteile, z.B. bzgl. Verfügbarkeit der Kraftstoffe?
3. Zeit
Auch wenn wir nur etwas hin- und her schieben können: Ich weiss zwar, dass man auf die südafrikanischen Sommerferien achten sollte - aber wie verhält es sich im Frühling? Südafrika hat vom 30.9.-8.10. Ferien. Sollten wir zusehen, dass wir davon möglichst wenig "erwischen" (also eher am 2.10. zurück fliegen)?
Sorry, dass es auf so viele Fragen hinausgelaufen ist...! Aber wir verlieren uns hier grad drin und schweifen dann ab und schauen schonmal nach unserer Fleischbestellung bei KWS 😄 Und ich fürchte, das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zielführend.
Vorab schonmal herzlichen Dank für eure Tipps!
Claudia & Jens
Ad Rian229 Beiträge · seit 202228. Nov. 2022 · #2Tage 2 bis 5:
Am Tag 2 würde ich bis Otjiwarongo fahren.
Das geht bei morgendlicher Ankunft gut.
Dann eine Ganztagesfahrt am Tag 3 bis zum Ngepi-Camp.
Haben wir vor 4 Wochen in umgekehrter Richtung gemacht. Ist eine lange Strecke, aber alles Teer und gut fahrbar.
Damit hättet ihr 2 Nächte herausgeholt. Die erste davon würde ich dann auch gleich in Ngepi investieren. Damit könntet ihr beide Seiten des Okavango befahren, Mahango und Buffalo Core.
Die zweite herausgeholte Nacht in Moremi investieren.
Tag 14 streichen. Nur 1 Nacht Nxaipan oder Boteti lohnt sich m.E. nicht. Wäre nur Kommen und Gehen. Besser gleich nach Maun fahren. Fahrtzeit Gate bis Southcamp ist nur etwa eine halbe Stunde kürzer als Fahrtzeit Gate bis Maun. Piste zum Southgate ist ab Abzweig zu Baines Baobabs sehr tiefsandig! Auch die Piste ab Puduhudu zum Boteti ist ordentlich tiefsandig. Die gewonnene Nacht ebenfalls in Moremibzw. Khwai investieren.
Viel Spaß bei der Planung!
Adrian
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200728. Nov. 2022 · #3Hi,
zur Route kann ich nichts beitragen, aber nehmt *unbedingt* ein Fahrzeug mit Automatik. Kann alles besser, ist einfacher, bequemer und überhaupt vorteilhafter in jeglicher Beziehung und Untergrund, egal ob Steinwüste oder Sand, steil oder flach.
Und eher besser einen Diesel als einen Benziner, einfach weil der im Normalfall weniger verbraucht.
LG Wolfgang
Ad Rian229 Beiträge · seit 202229. Nov. 2022 · #4"Piste zum Southgate" ist natürlich Quatsch.
Muss heißen "Piste zum Southcamp".
Meine damit die Strecke vom Gate zur Nxai-Pan bis nördlich hoch zum Southcamp.
Chrigu7'259 Beiträge · seit 200629. Nov. 2022 · #5Hallo Claudia und Jens,
Wenn ihr unsicher seid und fragen habt, kann es sinnvoll sein, einfach mal direkt mit jemandem zu sprechen und nicht alles einzeln zusammenzusuchen. Wir bieten dafür eine kostenpflichtige Beratung an (meist als Teams oder Zoom Konferenz). Ich kann dir dann genau eure Fragen beantworten und bei der Tourausarbeitung, Buchung von Unterkünften, Campsites und Fahrzeugen behilflich sein. Schau mal rein:
Tracks4Africa ReiseberatungIch bin ab nächster Woche wieder im Büro in Deutschland.
Sonnige Grüße aus Windhoek
Chrigu
P.S. Einige Tourvorschläge haben wir unter
Die besten Touren zusammengestellt.
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Schneewie725 Beiträge · seit 201729. Nov. 2022 · #6Zu Düsternbrook: da waren wir zu unserer letzten Nacht. Ehrlich hat es uns da gar nicht gefallen. Fast passt der Name "Düstern... = Duster".
Die Farm ist schon sehr in die Jahre gekommen. Versprüht daher einen abgewohnten Reiz, der uns nicht gefallen hat.
Die Katzentour ist ein schlechter Witz - trainierter Leopard, der für Futter "Männchen" macht.
Abendessen am gemeinsamen Tisch (ist jetzt nicht so unseres) und draußen mit Massen an Motten und Co dann im Essen und Getränken.
Anfahrt von der A1(B1) gute 20 KM (one Way) über Gravelroad.
Ein paar Bilder zu unserem Aufenthalt findest Du ganz unten im Link zu meinem Reisebericht und dort dann auch bis unten scrollen.
Aber wie gesagt, ist unsere Meinung, andere empfinden die Farm sicherlich als gut.
Burkhard485 Beiträge · seit 202029. Nov. 2022 · #7direkt für Sandfahrten ist die Automatik massiv im Vorteil gegenüber dem Schalter (klar geht das auch damit....).
So schnell kann man manuell die Gänge kaum wechseln. Bei jedem Schaltvorgang geht etwas Vortrieb bei Schalter verloren und Sand kann den Wagen extrem bremsen bis zum Stillstand.
Alle anderen Vorteile (Bequemlichkeit, bessere Dosierbarkeit beim Klettern über Felsen, ...) kommen noch hinzu.
Jochen66444 Beiträge · seit 201129. Nov. 2022 · #8Hallo!
Eine ähnliche Tour haben wir 2009 gemacht - aber ohne die Pans (wurden in einem anderen Urlaub bereist)
Wir sind, wie ihr unterwegs (Mix aus Camping und Lodges). Wir buchen aber nicht alles vor. Nur die Camps in Botswana.
Ich würde einen Automatik im Gelände immer einem Schalter vorziehen - wir sind jahrelang einen Schalter gefahren und haben dann "ausversehen" einen Automatik bekommen - seit diesem Tag nur noch Automatik.
Schaut euch mal einen Bushcamper an, z.B. von Savanna.
https://www.savannacarhire.com.na/car-rental/1400665738/Toyota-HiluxEs gibt diese Art von Fahrzeugen auch von anderen Anbietern. Ist komfortabler als ein Dachzelt und somit vermisst man die Lodge etwas leichter.
Gruß Jochen66
Chrigu7'259 Beiträge · seit 200629. Nov. 2022 · #9Der Bushcamper ist zwar ein tolles Fahrzeug. Aber leider nach den diesjährigen Preiserhöhungen sehr teuer. Dann lieber ein hilux oder land cruiser mit einem popup Dachzelt. Die gibt es noch zu günstigeren Preisen.
Herzliche Grüße
Chrigu
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TUturtleThemenstarter23 Beiträge · seit 201929. Nov. 2022 · #10Ad Rian schrieb:Tage 2 bis 5:
Am Tag 2 würde ich bis Otjiwarongo fahren.
Das geht bei morgendlicher Ankunft gut.
Dann eine Ganztagesfahrt am Tag 3 bis zum Ngepi-Camp.
Haben wir vor 4 Wochen in umgekehrter Richtung gemacht. Ist eine lange Strecke, aber alles Teer und gut fahrbar.
Damit hättet ihr 2 Nächte herausgeholt. Die erste davon würde ich dann auch gleich in Ngepi investieren. Damit könntet ihr beide Seiten des Okavango befahren, Mahango und Buffalo Core.
Die zweite herausgeholte Nacht in Moremi investieren.
Tag 14 streichen. Nur 1 Nacht Nxaipan oder Boteti lohnt sich m.E. nicht. Wäre nur Kommen und Gehen. Besser gleich nach Maun fahren. Fahrtzeit Gate bis Southcamp ist nur etwa eine halbe Stunde kürzer als Fahrtzeit Gate bis Maun. Piste zum Southgate ist ab Abzweig zu Baines Baobabs sehr tiefsandig! Auch die Piste ab Puduhudu zum Boteti ist ordentlich tiefsandig. Die gewonnene Nacht ebenfalls in Moremibzw. Khwai investieren.
Viel Spaß bei der Planung!
Adrian
Hi Adrian,
ich hoffe, ich habe das richtig gemacht, mit dem Zitieren und Antworten... Dein Vorschlag war unsere erste Planung. Wir haben uns dann aber bewusst dagegen entschieden, da wir am ersten Tag keine 300 km mehr fahren möchten. Ich finde das Ankommen in einem so fremden Land auch erstmal schön, in Ruhe einkaufen gehen, sich an den Linksverkehr wieder gewöhnen. Von daher werden wir an den Anfangstagen wohl so festhalten. Außerdem waren wir noch auf keiner Wine Farm in Namibia 🙂
Herzliche Grüße, Claudia
TUturtleThemenstarter23 Beiträge · seit 201929. Nov. 2022 · #11chrigu schrieb:Hallo Claudia und Jens,
Wenn ihr unsicher seid und fragen habt, kann es sinnvoll sein, einfach mal direkt mit jemandem zu sprechen und nicht alles einzeln zusammenzusuchen. Wir bieten dafür eine kostenpflichtige Beratung an (meist als Teams oder Zoom Konferenz). Ich kann dir dann genau eure Fragen beantworten und bei der Tourausarbeitung, Buchung von Unterkünften, Campsites und Fahrzeugen behilflich sein. Schau mal rein: Tracks4Africa Reiseberatung
Ich bin ab nächster Woche wieder im Büro in Deutschland.
Sonnige Grüße aus Windhoek
Chrigu
P.S. Einige Tourvorschläge haben wir unter Die besten Touren zusammengestellt.
Danke. Ich sende dir mal eine PN.
TUturtleThemenstarter23 Beiträge · seit 201929. Nov. 2022 · #12Schneewie schrieb:Zu Düsternbrook: da waren wir zu unserer letzten Nacht. Ehrlich hat es uns da gar nicht gefallen. Fast passt der Name "Düstern... = Duster".
Die Farm ist schon sehr in die Jahre gekommen. Versprüht daher einen abgewohnten Reiz, der uns nicht gefallen hat.
Die Katzentour ist ein schlechter Witz - trainierter Leopard, der für Futter "Männchen" macht.
Abendessen am gemeinsamen Tisch (ist jetzt nicht so unseres) und draußen mit Massen an Motten und Co dann im Essen und Getränken.
Anfahrt von der A1(B1) gute 20 KM (one Way) über Gravelroad.
Ein paar Bilder zu unserem Aufenthalt findest Du ganz unten im Link zu meinem Reisebericht und dort dann auch bis unten scrollen.
Aber wie gesagt, ist unsere Meinung, andere empfinden die Farm sicherlich als gut.
Hallo Schneewie,
erstmal: "Hallo" aus Essen!
dann: Schöne Bilder von eurer Tour. Wir hatten damals den Fishriver Canyon ausgelassen. Vielleicht sollten wir doch eines Tages dort mal hin.
Bzgl. Düstenbrook... hm, ja.. geht so. Auf Zirkus Leos haben wir natürlich auch keine Lust (wobei wir auch etwas Sorge haben, dass es bei Voigtland Zirkus Giraffen gibt). Hattet ihr ggf. noch eine Alternative im Norden von Windhoek im Auge, die wir uns mal anschauen könnten?
LG, Claudia
TUturtleThemenstarter23 Beiträge · seit 201929. Nov. 2022 · #13Burkhard schrieb:direkt für Sandfahrten ist die Automatik massiv im Vorteil gegenüber dem Schalter (klar geht das auch damit....).
So schnell kann man manuell die Gänge kaum wechseln. Bei jedem Schaltvorgang geht etwas Vortrieb bei Schalter verloren und Sand kann den Wagen extrem bremsen bis zum Stillstand.
Alle anderen Vorteile (Bequemlichkeit, bessere Dosierbarkeit beim Klettern über Felsen, ...) kommen noch hinzu.
Ok, danke. Wir freunden uns grad mit den Zusatzkosten für ein Automatik Fahrzeug an.
Schneewie725 Beiträge · seit 201729. Nov. 2022 · #14Wir hatten Imanuel Lodge in der Auswahl und Okupaka Lodge (weiß jetzt nicht, ob ich beide Namen richtig geschrieben habe).
Imanuel Lodge soll wohl nah an der Autobahn liegen (Lautstärke) und Okupaka hatte zu unserem Reisezeitraum zu. Ob wieder geöffnet, weiß ich leider nicht .
TUturtleThemenstarter23 Beiträge · seit 201929. Nov. 2022 · #15Jochen66 schrieb:Hallo!
Eine ähnliche Tour haben wir 2009 gemacht - aber ohne die Pans (wurden in einem anderen Urlaub bereist)
Wir sind, wie ihr unterwegs (Mix aus Camping und Lodges). Wir buchen aber nicht alles vor. Nur die Camps in Botswana.
Ich würde einen Automatik im Gelände immer einem Schalter vorziehen - wir sind jahrelang einen Schalter gefahren und haben dann "ausversehen" einen Automatik bekommen - seit diesem Tag nur noch Automatik.
Schaut euch mal einen Bushcamper an, z.B. von Savanna.
https://www.savannacarhire.com.na/car-rental/1400665738/Toyota-Hilux
Es gibt diese Art von Fahrzeugen auch von anderen Anbietern. Ist komfortabler als ein Dachzelt und somit vermisst man die Lodge etwas leichter.
Gruß Jochen66
Hallo Jochen,
seit ihr denn quer durch Savuti/ Khwai/ Moremi gefahren oder auch "untenrum"? Hast du ggf. eine Idee bzgl. Campsite oder Unterkunft zwischen Elephant Sands und Maun? Sieht man von den Pans etwas von der Straße aus oder müssten wir das dann komplett auf später verschieben?
Danke, Claudia
Chrigu7'259 Beiträge · seit 200629. Nov. 2022 · #16Von der Straße zwischen Nata und Maun seht ihr so gut wie nichts von der Pfanne.
Zu eurer Reisezeit ist das befahren der Pfanne kein Problem. Ein Navi ist aber sehr zu empfehlen.
Mögliche Campsites sin z.b. in Great das Planet Baobab oder im Nxai NP oder am Boteti. Alle Campsites sind sehr unterschiedlich.
Herzliche Grüße
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
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Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
miganz81139 Beiträge · seit 202129. Nov. 2022 · #17Hallo zusammen,
Ein paar Bemerkungen zu einigen Punkten:
- Düstenbrock: Hat uns 2021 nicht wirklich gefallen, wir bevorzugen in Windhoek ausgiebig einzukaufen und den Wagen zu organisieren. Dann am nächsten Tag bei Zeiten los - ist auch angenehmer mit Linksverkehr, neues Auto und Müdigkeit nach dem Langstreckenflug nicht gleich losfahren zu müssen...
- Mavunje und Mashi River Safari waren ein Highlight unserer Namibia Reise 2021 - unbedingt früh buchen, dauert teilweise etwas bis man den Termin mit Dan im Trockenen hat.
- Chobe RF: Oder mitten rein - Camp Ihaha? Muchenje ist auch gut, unbedingt daran denken nicht die direkte Einfahrt beim Gate in den Park zu nehmen - das ist eine extrem üble Sandpiste! Besser beim Gate um Erlaubnis fragen, eine der Cutlines (Nord-Süd) ein paar km später auf der A33 in den Park zu nehmen.
- Elephant Sands ist eine nette Unterkunft aufgrund der Bar und der vielen Elefanten am Wasserloch, ansonsten bietet das Camping für uns wenig positives - bei guter Belegung viel zu eng.
- Salzpfannen: Zu dieser Jahreszeit sind die Pfannen normalerweise so trocken wie sonst nie im Jahr. Die Fahrt nach Kubu Island zieht sich aber ziemlich in die Länge! Evtl. besser eine Nacht im Planet Baobab einplanen und dann am nächsten Morgen eine geführte Tour zu den super süssen Erdmännchen inkl. Ausfahrt in die Pfannen - hat uns sehr gut gefallen.
- Nxai Pan und Boteti - beide direkte Zufahrten ab der A3 dauern und sind gut sandig. Eher überspringen, oder 1 Übernachtung (mehr) einplanen.
- Deltaflug: Super Erlebnis, evtl. mit einem Helikopter - Zwar teurer, aber man fliegt viel langsamer, kann Sichtungen umrunden und auch mal in unterschiedlichen Höhen fliegen. Und wir hatten den Heli für uns zwei alleine.
- Moremi: Auf der Fahrt von SG nach NG hatten wir dieses Jahr wenig bis keinen tiefen Sand, dafür 2 obligatorische Wasserquerungen. Da waren die Sandfahrten in der Chobe Riverfront definitiv anspruchsvoller... Wenn ihr am zweiten Tag um NG Richtung Xakanaka fährt, werdet ihr wohl einige mögliche Wasserquerungen (und auch sandige Strecken) haben, da ist ein Schnorchel sicher angenehmer (bis zu obligatorisch).
- Palm Afrique fanden wir einen schönen Camping.
- Mit wenig Erfahrung (und auch sonst) sind Automatikfahrzeuge viel einfacher zu fahren und haben wenig bis keine Nachteile mehr aufzuweisen. Es geht auch mit Schaltung, aber man ist definitiv mehr beansprucht, als nur etwas Gas geben zu müssen...
- Benziner verbrauchen mehr und haben dadurch auch geringere Reichweiten. Ihr scheint aber nirgends allzu lange im Outback zu sein, dass ihr hier wohl nicht besonders "sparen" müsst.
Grüsse und viel Spass beim weiter Planen... Freue mich jetzt schon wieder auf das detaillierte Ausarbeiten der nächsten Reise 😉 Michael
TUturtleThemenstarter23 Beiträge · seit 201930. Nov. 2022 · #18miganz81 schrieb:Hallo zusammen,
Ein paar Bemerkungen zu einigen Punkten:
- Düstenbrock: Hat uns 2021 nicht wirklich gefallen, wir bevorzugen in Windhoek ausgiebig einzukaufen und den Wagen zu organisieren. Dann am nächsten Tag bei Zeiten los - ist auch angenehmer mit Linksverkehr, neues Auto und Müdigkeit nach dem Langstreckenflug nicht gleich losfahren zu müssen...
- Mavunje und Mashi River Safari waren ein Highlight unserer Namibia Reise 2021 - unbedingt früh buchen, dauert teilweise etwas bis man den Termin mit Dan im Trockenen hat.
- Chobe RF: Oder mitten rein - Camp Ihaha? Muchenje ist auch gut, unbedingt daran denken nicht die direkte Einfahrt beim Gate in den Park zu nehmen - das ist eine extrem üble Sandpiste! Besser beim Gate um Erlaubnis fragen, eine der Cutlines (Nord-Süd) ein paar km später auf der A33 in den Park zu nehmen.
- Elephant Sands ist eine nette Unterkunft aufgrund der Bar und der vielen Elefanten am Wasserloch, ansonsten bietet das Camping für uns wenig positives - bei guter Belegung viel zu eng.
- Salzpfannen: Zu dieser Jahreszeit sind die Pfannen normalerweise so trocken wie sonst nie im Jahr. Die Fahrt nach Kubu Island zieht sich aber ziemlich in die Länge! Evtl. besser eine Nacht im Planet Baobab einplanen und dann am nächsten Morgen eine geführte Tour zu den super süssen Erdmännchen inkl. Ausfahrt in die Pfannen - hat uns sehr gut gefallen.
- Nxai Pan und Boteti - beide direkte Zufahrten ab der A3 dauern und sind gut sandig. Eher überspringen, oder 1 Übernachtung (mehr) einplanen.
- Deltaflug: Super Erlebnis, evtl. mit einem Helikopter - Zwar teurer, aber man fliegt viel langsamer, kann Sichtungen umrunden und auch mal in unterschiedlichen Höhen fliegen. Und wir hatten den Heli für uns zwei alleine.
- Moremi: Auf der Fahrt von SG nach NG hatten wir dieses Jahr wenig bis keinen tiefen Sand, dafür 2 obligatorische Wasserquerungen. Da waren die Sandfahrten in der Chobe Riverfront definitiv anspruchsvoller... Wenn ihr am zweiten Tag um NG Richtung Xakanaka fährt, werdet ihr wohl einige mögliche Wasserquerungen (und auch sandige Strecken) haben, da ist ein Schnorchel sicher angenehmer (bis zu obligatorisch).
- Palm Afrique fanden wir einen schönen Camping.
- Mit wenig Erfahrung (und auch sonst) sind Automatikfahrzeuge viel einfacher zu fahren und haben wenig bis keine Nachteile mehr aufzuweisen. Es geht auch mit Schaltung, aber man ist definitiv mehr beansprucht, als nur etwas Gas geben zu müssen...
- Benziner verbrauchen mehr und haben dadurch auch geringere Reichweiten. Ihr scheint aber nirgends allzu lange im Outback zu sein, dass ihr hier wohl nicht besonders "sparen" müsst.
Grüsse und viel Spass beim weiter Planen... Freue mich jetzt schon wieder auf das detaillierte Ausarbeiten der nächsten Reise 😉 Michael
Hi Michael,
vielen Dank für die super hilfreichen Tipps!
Bzgl. des Wagens sind wir mittlerweile überzeugt, aber wir werden wohl noch eine Runde Angebote einholen. Bis jetzt haben wir für 24 Tage das günstigste Automatik Fahrzeug bei knapp 4.600 Euro (mit max. Reduzierung der Selbstbeteiligung) und da können und wollen wir uns nicht zu überwinden. Vielleicht ändert sich das in den nächsten Tagen. Aber ich fürchte, die Autoknappheit führt derzeit zu solchen Preisen.
Schön, dass du uns bei einigen Campsites bestätigst. Von Düstenbrook sind wir mittlerweile aber weg.
Und die Idee mit Plant Baobab finden wir eigentlich richtig gut - aber haben die keine Campsite?
Viele Grüße, Claudia
Logi16,9k Beiträge · seit 201230. Nov. 2022 · #19turtle schrieb:
Und die Idee mit Plant Baobab finden wir eigentlich richtig gut - aber haben die keine Campsite?
Guckst Du =>
https://tracks4africa.co.za/listings/item/w150414/planet-baobab-rest-camp/LG
Logi
miganz81139 Beiträge · seit 202130. Nov. 2022 · #20Hallo Claudia,
siehe PN...