Nächstes Jahr (April /Mai) soll es endlich (wieder) nach Namibia gehen. Ich bin Wiederholungstäter, mein Mann Ersttäter. Es wird eine Lodge Tour (kein Camping) für 2,5 bis 3 Wochen. Geplant ist eine Mischung aus klassischem Namibia und etwas neuem für mich: Windhoek-Sossusvlei-Swakopmund-Spitzkoppe/Erongo-Etosha (Okaukuejo)-Okonjima-Windhoek. Ich würde gerne einen Abstecher zu den Epupa Falls einplanen. Macht Opuwo als "Basislager" Sinn mit einem Tagesausflug zu den Falls oder ist eine Übernachtung an den Falls zu empfehlen? Zwischen Erongo und Etosha wären etwa 4 Tage eingeplant. Wenn Opuwo als Basislager, welche Ausflüge könnte man von dort noch machen?
Epupa Falls nur als Abstecher?
Hallo Uschi,
Du müsstest vielleicht mal Eure grobe Routenplanung skizzieren. Von Erongo nach Opuwo ist auch nicht mal eben so. Zu Deiner Frage: ich würde einen Tagesausflug Opuwo-Epupa-Opuwo nicht empfehlen. Ginge zwar von den Fahrtzeiten her, würde aber Epupa Falls nicht gerecht (meine Meinung). Alternativ eine Nacht in EF. Dann über Swartbooisdrift zurück nach Opuwo oder direkt Richtung Etosha West mit z. B. einer Nacht in der Kunene River Lodge. So haben wir es 18 gemacht. Die Fahrt entlang des Kunene ist sehr schön und mittlerweile ja gut machbar (allerdings können April /Mai noch die Flussbetten problematisch sein).
Viele Grüße Robert
Du müsstest vielleicht mal Eure grobe Routenplanung skizzieren. Von Erongo nach Opuwo ist auch nicht mal eben so. Zu Deiner Frage: ich würde einen Tagesausflug Opuwo-Epupa-Opuwo nicht empfehlen. Ginge zwar von den Fahrtzeiten her, würde aber Epupa Falls nicht gerecht (meine Meinung). Alternativ eine Nacht in EF. Dann über Swartbooisdrift zurück nach Opuwo oder direkt Richtung Etosha West mit z. B. einer Nacht in der Kunene River Lodge. So haben wir es 18 gemacht. Die Fahrt entlang des Kunene ist sehr schön und mittlerweile ja gut machbar (allerdings können April /Mai noch die Flussbetten problematisch sein).
Viele Grüße Robert
Ich habe überlegt, auf dem Weg von Erongo nach Opuwo eine Übernachtung in der Umgebung von Kamanjab einzuplanen.
Kann man das Westtor des Etosha mittlerweile auch nutzen, wenn man keine Unterkunft (Dolomite) im Westteil hat?
Kann man das Westtor des Etosha mittlerweile auch nutzen, wenn man keine Unterkunft (Dolomite) im Westteil hat?
Hallo Uschi,
ihr würdet ja vermutlich die C43 gen Norden nehmen, da würde sich als Zwischenstopp die Palmwag Lodge oder die Grootberg Lodge anbieten. Auf dem Weg nach Opuwo dann Badestopp an den Ongongo- „Fällen“. Eine Nacht Opuwo, dann Epupa.
Über das Galton Gate dürft ihr auch reinfahren wenn ihr nicht in Dolomite (oder Olifantsrus) übernachtet, aber von dort bis Okaukuejo müsstet ihr etwa drei Stunden reine Fahrtzeit einplanen.
VG Robert
ihr würdet ja vermutlich die C43 gen Norden nehmen, da würde sich als Zwischenstopp die Palmwag Lodge oder die Grootberg Lodge anbieten. Auf dem Weg nach Opuwo dann Badestopp an den Ongongo- „Fällen“. Eine Nacht Opuwo, dann Epupa.
Über das Galton Gate dürft ihr auch reinfahren wenn ihr nicht in Dolomite (oder Olifantsrus) übernachtet, aber von dort bis Okaukuejo müsstet ihr etwa drei Stunden reine Fahrtzeit einplanen.
VG Robert
Opuwo ist gut zum Einkaufen und Ttanken, aber wirklich nicht schön. Würde ich nie als Basislager nehmen. Mindestens eine Nacht in Epupa ist zu empfehlen. Ich war schon zehn mal im Epupa Camp, einer sehr schön gelegenen Lodge - ist zu empfehlen. Und für etwas Abenteuer die Rafting Tour (ist nicht wirklich wild) auf dem Kunene.
Viel Spaß, Helgi
Viel Spaß, Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
Sangwali schrieb:
ich würde einen Tagesausflug Opuwo-Epupa-Opuwo nicht empfehlen. Ginge zwar von den Fahrtzeiten her, würde aber Epupa Falls nicht gerecht (meine Meinung).
… dieser Meinung schließe ich mich unbedingt an. Aus der Erinnerung war ich seinerzeit spontan drei Nächte dort, weil es mir dort so gefallen hat. Einen Tagesausflug halte ich persönlich für Quatsch. Natürlich darf jeder eine andere Meinung haben und es anders machen, aber meine Meinung ist nun mal die genannte.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
heuchef schrieb:
Das möchte ich so nicht stehen lassen. Die Rafting Tour auf dem Kunene kann immerhin so wild sein, dass man dabei tödlich verunglücken kann. Das ist Stefan, einem liebenswerten jungen Mann 2012 leider passiert. Das ist nach so langer Zeit in unseren Köpfen noch immer sehr präsent, obwohl wir nicht dabei waren und Stefan nur zweimal persönlich begegnet sind. Andere Fomis waren vor Ort oder in der Nähe und haben geholfen die nach dem Tod notwendigen Dinge abzuwickeln.
Nichts für ungut Helgi, aber uns allen geht das heut noch nah und den Anderen , die enger mit ihm befreundet waren, noch mehr. Wer raften möchte, soll das tun. Aber bitte die Gefahr nicht unterschätzen.
LG
Lisolu
Nachdem Opuwo wohl nicht so toll, ist bin ich am überlegen ob Erongo-Twyfelfontein-Seisfontein-Epupa machbar ist. Und bei der Rückfahrt vonRuacana über Ondagwa zum King Nahele Gate. Was meinen die Fachleute?
lisolu schrieb:
Wer raften möchte, soll das tun. Aber bitte die Gefahr nicht unterschätzen.
… das möchte ich an dieser Stelle bekräftigen.
Macht Spaß, ist aber (je nach Region) auch nicht ungefährlich.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
UschiS schrieb:Nachdem Opuwo wohl nicht so toll, ist bin ich am überlegen ob Erongo-Twyfelfontein-Seisfontein-Epupa machbar ist. Und bei der Rückfahrt vonRuacana über Ondagwa zum King Nahele Gate. Was meinen die Fachleute?Hallo Uschi,
ich würde mich jetzt nicht in die "Fachleute" einordnen 😉 , aber das klingt für mich nach einer guten Idee.
Wir haben im April/Mai 2018 ähnliches gemacht (allerdings ohne Epupa) und fanden unseren Aufenthalt in der Four-O-Region so spannend, dass wir es für unsere kommende Tour 2022 wieder eingeplant haben. Dabei würde ich dir eine Zwischenübernachtung im Ongula Village Homestead empfehlen.
Unsere komplette Tour kannst du gerne in meinem Reisebericht 2018 nachlesen, vielleicht gibt dir das ja ein paar zusätzliche Inspirationen und Entscheidungshilfen: >klick<.
Viel Spaß bei der weiteren Planung.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
Hallo Stefan,
Dein Reisebericht ist einsame Spitze: informativ und doch witzig und dann noch garniert mit super Fotos! Und wirklich tolle Tipps. Mal sehen, was wir umgesetzt bekommen.
LG Uschi
Dein Reisebericht ist einsame Spitze: informativ und doch witzig und dann noch garniert mit super Fotos! Und wirklich tolle Tipps. Mal sehen, was wir umgesetzt bekommen.
LG Uschi
Servus Uschi,
meine Meinung: nur einen Tagesausflug zu den Epupa-Fällen zu machen, finde ich nicht gut.
Es ist dort oben ein derart schöner Landstrich, da sollte man m.M. nach unbedingt mindestens eine, besser zwei Nächte mit einplanen. Oder willst Du tatsächlich nur hoch nach Epupa, ein bisschen Fälle schauen, und dann spätnachmittags wieder zurück?
Du versäumst ja sogar den sundowner, und das wäre jammerschade.
Wir haben die Zeit an den Epupa-Fällen sehr genossen.
LG
der bayern schorsch
meine Meinung: nur einen Tagesausflug zu den Epupa-Fällen zu machen, finde ich nicht gut.
Es ist dort oben ein derart schöner Landstrich, da sollte man m.M. nach unbedingt mindestens eine, besser zwei Nächte mit einplanen. Oder willst Du tatsächlich nur hoch nach Epupa, ein bisschen Fälle schauen, und dann spätnachmittags wieder zurück?
Du versäumst ja sogar den sundowner, und das wäre jammerschade.
Wir haben die Zeit an den Epupa-Fällen sehr genossen.
LG
der bayern schorsch
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Reiseberichte Bayern Schorsch
Hallo Schorsch, Sundowner muss tatsächlich sein! Ausserdem kann ich als Münchnerin natürlich einen Tipp von einem Bayern nicht ignorieren. LG
UschiS schrieb:Nachdem Opuwo wohl nicht so toll, ist bin ich am überlegen ob Erongo-Twyfelfontein-Seisfontein-Epupa machbar ist. Und bei der Rückfahrt vonRuacana über Ondagwa zum King Nahele Gate. Was meinen die Fachleute?Das hört sich auf den ersten Blick gut an. Da sind aber auch sehr lange Strecken dabei. Die Frage ist wie viel Zeit ihr an den einzelnen Stationen bleibt. Jeweils nur eine Nacht wäre mir zu wenig. Ihr hättet dann kaum Zeit die jeweiligen Umgebungen zu erkunden.
Als Übernachtung bietet sich vor Ruacana die Kunene River Lodge an. Von da bis zum King Nehale Gate oder der King Nehale Lodge müsst ihr um die sechs Stunden Fahrzeit rechnen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
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chrigu schrieb:Bei uns war die Kunene River Lodge im April/Mai 2018 infolge der guten Regenzeit in Angola wegen Hochwasser am Kunene geschlossen. Das kommt nicht oft vor, ist aber in dieser Jahreszeit auch nicht auszuschließen. Deshalb würde ich in der Region dann zusätzlich nach einer Alternative suchen, sozusagen als Plan B.
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Als Übernachtung bietet sich vor Ruacana die Kunene River Lodge an. Von da bis zum King Nehale Gate oder der King Nehale Lodge müsst ihr um die sechs Stunden Fahrzeit rechnen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte
April/Mai nächstes Jahr hatte ich überlesen. In dem Fall braucht es sowieso auch einen Alternativplan. Es kann sein, dass einige Strecken wegen Wasser in der Zeit nicht befahren werden können. Z.B. die Strecke am Kunene entlang von Epupa nach Ruacana (auch wenn diese neu gemacht wurde gibt es nach starken Regenfällen immer wieder Probleme).
Herzliche Grüsse
Chrigu
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Hallo Uschi,
aus eigener 2 maliger Erfahrung kann ich dir raten, mindestens 2 Nächte zu bleiben. Die Fahrt nach Epupa zieht sich ganz schön (bei uns war die Straße sehr schlecht), aber wenn man dort ankommt, ist es wie im Paradies. Wir waren in der Lodge über Nacht und haben die Ruhe und die traumhafte Landschaft sehr genossen. Der damalige Verwalter hat uns mit seinem Jeep ein Stück am Kunene entlang gefahren und wir sind zurück gewandert. Am Nachmittag haben wir mit ihm zusammen ein Himba-Dorf besucht. Da er die Sprache konnte, war es ein ganz besonderes Erlebnis. Und natürlich der Sundowner an den Epupa-Fällen....das bleibt mir ewig in Erinnerung. Es ist absolut wert, dort etwas länger zu bleiben, als nur einen Ausflug unter Zeitdruck zu machen.
Zufällig habe ich in der Lodge einen alten Schulfreund wieder getroffen, mit dem ich in Walfischbay die deutsche Schule besucht habe (ich habe meine Kindheit in Namibia verbracht). Er kam allerdings mit dem eigenen Flugzeug angeflogen und hatte Gäste von seiner Farm dabei. Manchmal passieren unglaubliche Zufälle!!
Schönen Urlaub, wie immer du ihn planst!
Grüße aus Bayern
Silvy
aus eigener 2 maliger Erfahrung kann ich dir raten, mindestens 2 Nächte zu bleiben. Die Fahrt nach Epupa zieht sich ganz schön (bei uns war die Straße sehr schlecht), aber wenn man dort ankommt, ist es wie im Paradies. Wir waren in der Lodge über Nacht und haben die Ruhe und die traumhafte Landschaft sehr genossen. Der damalige Verwalter hat uns mit seinem Jeep ein Stück am Kunene entlang gefahren und wir sind zurück gewandert. Am Nachmittag haben wir mit ihm zusammen ein Himba-Dorf besucht. Da er die Sprache konnte, war es ein ganz besonderes Erlebnis. Und natürlich der Sundowner an den Epupa-Fällen....das bleibt mir ewig in Erinnerung. Es ist absolut wert, dort etwas länger zu bleiben, als nur einen Ausflug unter Zeitdruck zu machen.
Zufällig habe ich in der Lodge einen alten Schulfreund wieder getroffen, mit dem ich in Walfischbay die deutsche Schule besucht habe (ich habe meine Kindheit in Namibia verbracht). Er kam allerdings mit dem eigenen Flugzeug angeflogen und hatte Gäste von seiner Farm dabei. Manchmal passieren unglaubliche Zufälle!!
Schönen Urlaub, wie immer du ihn planst!
Grüße aus Bayern
Silvy