Caprivi im Oktober mit Kleinkind - Malaria?

10 Antworten · 4'258 Aufrufe · gestartet 17. Juli 2021 von Don Melon
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Themenstarter28 Beiträge · seit 201517. Juli 2021 ·
Hallo zusammen,

meine Frau und ich waren bereits dreimal in Namibia und haben v.a. den Caprivi-Streifen ins Herz geschlossen. Mittlerweile haben wir eine Tochter, jetzt drei Jahre alt. Wir überlegen, ob wir diesen Oktober wieder nach Namibia reisen und rätseln, ob das Malaria-Risiko mit Kleinkind (wenngleich groß und kräftig) im Caprivi (insgesamt 5 Tage) nicht zu hoch ist. Wir waren schon Ende Oktober im Caprivi und wurden praktisch gar nicht gestochen. Man weiß offenbar auch nicht, wieviel Prozent der Stechmücken Malaria übertragen, oder? Entscheiden müssen wir - das ist klar. Aber für einen Ratschlag wären wir sehr dankbar!
16,9k Beiträge · seit 201217. Juli 2021 ·
Guten Abend Don Melon,

hier sind Arzt oder Tropeninstitut Deine Ansprechpartner.

Nur ungern lasse ich mir persönlich von Unbekannten Tips geben, die ich nicht kenne und mit grösster Wahrscheinlichkeit keinen medizinischen Hintergrund haben. Mein Leben ist mir so viel wert das ich von einem „Reiseforum“ keine Tips für meine persönliche Gesundheit einhole.

Auch wird wohl keiner für seine gut gemeinten Ratschläge gerade stehen wenn es schief läuft.

LG
Logi
Themenstarter28 Beiträge · seit 201518. Juli 2021 ·
Hallo Logi,
meine Internetrecherche hat mich nicht wesentlich schlauer gemacht, das ist das Problem.
1'114 Beiträge · seit 201618. Juli 2021 ·
Don Melon schrieb:Hallo Logi,
meine Internetrecherche hat mich nicht wesentlich schlauer gemacht, das ist das Problem.
Hallo,
Genau das meint logi doch: stelle so eine wichtige Frage nicht im Internet, sondern bei einem Arzt, am besten einem Tropenmediziner.
Leider kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass auch die manchmal nicht hilfreich sind.. Also nach jemandem suchen, der wirklich Ahnung hat. Wenn Du vielleicht die Region nennst, in der Du lebst, hat ev jemand hier eine Empfehlung...?!
Ich fand die Abteilung Reisemedizin in der Uniklinik in Frankfurt am Main sehr kompetent, im Gegensatz zu dem niedergelassenen Arzt, den ich zuerst konsultiert hatte.
LG
Tanja
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023 Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2021
2'192 Beiträge · seit 201618. Juli 2021 ·
Hallo,

Ein Malariarisiko besteht. Ich würde mein Kind in diesem Alter nicht dem Risiko aussetzen.

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
4'130 Beiträge · seit 200818. Juli 2021 ·
Ein Stich kann reichen.
Siehe auch:
https://www.namibia-forum.ch/forum/161-medikamente/295203-woher-weiss-ich-wann-notfallmedikament-notwendig.html#517848

Auch bei der Internetrecherche besteht der entscheidende Rat darin, in solchen wichtigen Fragen grundsätzlich einen Tropenmediziner seines Vertrauens zu konsultieren. Das hast du vielleicht überlesen. Beherzt man diesen wichtigen Ratschlag, bringt es einen entscheidend weiter.
Darüber hinaus könntest du deine Internetrecherche hier im Forum erweitern, indem du in der Suchfunktion den Begriff „Malaria“ eingibst, da siehst du dann ca. 400 Posts mit Meinungen und Informativem zum Thema Malaria und Prophylaxe.
Zur Zeit sind die ein wenig in den Hintergrund gerückt, aufgrund der Themen zum Covid 19 Virus.
Bei der aktuell angespannten Situation in den dortigen Krankenhäusern, könnte es angezeigt sein, sich als Gast nicht auf eine Malariabehandlung vor Ort zu verlassen...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 18. Juli 2021
7'305 Beiträge · seit 200618. Juli 2021 ·
Logi schrieb:
Auch wird wohl keiner für seine gut gemeinten Ratschläge gerade stehen wenn es schief läuft.

… und da der Arzt darauf auch keine Lust hat, wird er in den meisten Fällen einen Rat geben, wonach man ihm zumindest keine Fahrlässigkeit vorwerfen kann. Vermutlich verschreibt er ein Medikament, dessen Beipackzettel schon mal hier zu finden ist:

https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/beipackzettel/malarone-junior-filmtabletten-4079783.html

Das ist ausdrücklich nicht meine Empfehlung. Ich persönlich würde mit einem dreijährigen Kind nämlich eine andere Reiseregion wählen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
33,1k Beiträge · seit 200618. Juli 2021 ·
Hallo Don Melon,

auch im Oktober gibt es im Zipfel ein Risiko. Das ist Fakt. Ob Du dieses eingehen willst, mit oder ohne mögliche Maßnahmen (wozu auch eine Prophylaxe gehören kann), musst Du selber entscheiden bzw. mit einer Fachperson besprechen. Das können (und dürfen) "wir" hier ja gar nicht leisten. Ich persönlich würde im Oktober im Zipfel keine Prophylaxe nehmen, bin aber wie gesagt nicht vom Fach.

Anekdote: Ich habe 41 Jahre meines Lebens (das ist mein ganzes Leben ;-)) M-Prophylaxe geschluckt, zuletzt letztes Jahr und erstmals im Alter von 6 Monaten. Ich hatte nie Nebenwirkungen und meine Eltern wohl auch nie Bedenken, dass ich eine solche erhalte. Ich mache es bei meinen Kindern genau so und bin damit reinen Gewissens immer gut zurecht gekommen. Das mögen andere ganz anders halten, was auch in Ordnung ist. Ich bin aber auch das Gegenteil eines Impfgegners 😉
Was ich sagen will: Entscheidet es für Euch selber, mit oder ohne Gespräch beim Tropenmediziner. Im Endeffekt tragt ihr nämlich auch alleine die Verantwortung.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter28 Beiträge · seit 201519. Juli 2021 ·
Herzlichen Dank für eure Antworten. Ich war bereits auf der Seite des Tropeninstituts, aber dennoch unsicher. Eventuell rufe ich dort mal an. Unsere Tendenz geht dazu, das Risiko zu vermeiden. Wir haben uns 2015-2017 in Namibia verliebt, bevor unsere Tochter auf die Welt kam und können es nicht erwarten, zurückzukehren. Aber der Caprivi war unsere Lieblingsregion. Eventuell warten wir noch weitere 3-4 Jahre oder wir bauen eine Route rund um Kgalagadi, Etosha und Damaraland.
2'192 Beiträge · seit 201619. Juli 2021 ·
Wieso fährt Ihr denn nicht in den Süden? Der ist malariafrei. Sossusvlei wäre ein riesiger Sandkasten....

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
33,1k Beiträge · seit 200620. Juli 2021 ·
Nur zur Klarstellung, da es per PM einige Verwirrung gab. Meine Anekdote bezieht sich nicht auf Namibia (hier würde ich nur im März/April im Caprivi vielleicht eine Prophylaxe machen), sondern auf "richtige" Malariarisikogebiete (v.a. in Westafrika).

Viele Grüße
Christian
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