Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201706. Okt. 2020 · #1
Hallo liebes Forum,
Ich bin bekennender Afrika Liebhaber und möchte nun gerne endlich unsere erste Namibiareise in Angriff nehmen. Wir das sind mein Mann (52) und ich (48) und unsere Mädels (19) und (14). Unser Sohn war das erste Mal Afrika mit dabei, fand es toll, aber das reicht ihm, er kommt nicht mit. 2016 und 2018 haben wir bereits zwei wunderschöne Reisen nach Südafrika gemacht. Hier waren wir jeweils nur im Norden, Kruger und Kwazulu Natal. Wir fahren nach Afrika vor allem wegen der wunderschönen Landschaft und dem einzigartigen Gefühl das sich dort einstellt wenn man auf Safari ist. Tiere suchen, sichten, genießen ist für uns das Beste. Eigentlich hatten mein Mann und ich als nächstes Kenia im Februar geplant, aber das ist noch zu früh, ich glaube nicht mehr daran. Allerdings ist unsere Sehnsucht nach Afrika inzwischen so groß, dass es mir schwer fällt bis 2022 zu warten, wenn wir zur Silberhochzeit Botswana machen möchten. Und welches Land ist besser im social distancing, als Namibia? Dort wollte ich schon immer hin, die Familie wollte aber immer nach Südafrika, jetzt habe ich gewonnen und alle möchten mit 🙂
Ich lege immer sehr viel wert auf eine gute Planung, sitze Wochen und Monate bis alles so ist wie ich es will und bin nicht besonders kompromissbereit, wenn ich mir mal eine schöne Unterkunft in den Kopf gesetzt habe. Dafür hat es sich aber bis jetzt immer gelohnt.
Mit Namibia beschäftige ich mich schon länger so nebenbei, fange also nicht ganz bei Null an. Ich weiss, dass es viele Gravelroads gibt, die Strecken sehr lang sein können, man nicht nachts fährt und man die Zeit dort unten anders sieht. Da wir unseren Fokus vor allem auf Tiere legen wollen und auch als Kontrast zur Wüste und staubtrockenem Land möchten wir am Ende möglichst viel Zeit im Caprivi verbringen. Dort teilweise selber fahren oder geführte Game Drives der Lodges machen. Übernachten wollen wir in einem Mix aus Luxus und günstig, damit kommen wir immer gut hin. Ein Großteil unsere geplanten Unterkünfte sind aus der Gondawana Collection. Buchen werde ich, ganz untypisch für mich, aber Corona geschuldet, über booki...und übers Reisebüro, soweit die Stronierung kostenlos ist. Anders geht es nicht, wenn im August immer noch Reisewarnung herrscht werden wir wahrscheinlich nicht fahren können. Es ist also eine optimistische Planung von der ich sehr hoffe, dass sie klappt.
So dann stelle ich einfach mal meine geplante Route zur Diskussion, im Moment ist es so noch verfügbar Reisezeitraum 20.8.-8.9.2021 Flug am besten direkt von FRA Ankunft früh morgens Weiterfahrt nach Sossusvlei 2 ÜN Namib Desert Camp 2Go Gondwana 2 ÜN Swakopmund, hier evtuell ein Haus am Strand in Richtung Walvis Bay 1 ÜN in der Nähe von Spitzkoppe in Richtung Damaraland, hier habe ich noch nichts gefunden das passt 2 ÜN Damaraland Camp Kipwe oder Twyfelfontein Country Lodge ( Wüstenelefanten) 1 ÜN Etosha West Okaukuejo Camp 1 ÜN Etosha Safari Lodge oder 2 ÜN Okaukuejo 2 ÜN Etosha Ost Mushara Bush Camp 1 ÜN Rundu Hakusembe River Lodge 3 ÜN Caprivi West Divava Okavango Resort 2 ÜN Caprivi Mitte am liebsten Camp Kwando ( hat aber nur 1 Zelt), Namushasha Lodge oder Nkasa Lupala Tented Lodge Abgabe des Mietwagens und Rückflug nach Windhoek von Katimili Mulilo 1ÜN Windhoek und Heimflug
Das macht 18 Nächte und ca. 2700 km, was ich in Ordung finde. Natürlich steht und fällt diese Planung mit der Möglichkeit von Katimili Mulilo zurückfliegen zu können.
Ist die Route so machbar? Habe ich etwas übersehen?
Babs72 schrieb: Natürlich steht und fällt diese Planung mit der Möglichkeit von Katimili Mulilo zurückfliegen zu können.
Guten Morgen Barbara,
ich möchte nur auf diesen Punkt eingehen:
Du weißt, dass bei dieser Planung ein Flughafenwechsel auf Euch in Windhoek zukommt?
Außerdem müsst Ihr mit One-Way-Mietkosten für Euren Leihwagen rechnen, die im Bereich von mehreren hundert Euro liegen.
LG Logi
Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201706. Okt. 2020 · #3
Hallo Logi,
danke, das ist mir beides bewusst. Den Mietwagen würde ich über Gondwana bekommen und er kostet nicht mehr, ob ich ihn in Windhoek abgebe oder im Caprivi. Steht zumindest so im Internet, ist auch mit 1900 ND/ Tag nicht ganz billig. Wir fliegen ja am 7.9. nach Windhoek und erst am nächsten Tag weiter nach Deutschland. Das müsste mit dem Flughafenwechsel dann klappen.
danke, das ist mir beides bewusst. Den Mietwagen würde ich über Gondwana bekommen und er kostet nicht mehr, ob ich ihn in Windhoek abgebe oder im Caprivi. Steht zumindest so im Internet, ist auch mit 1900 ND/ Tag nicht ganz billig. Wir fliegen ja am 7.9. nach Windhoek und erst am nächsten Tag weiter nach Deutschland. Das müsste mit dem Flughafenwechsel dann klappen.
Alles klar. Danke für die Rückmeldung.
LG Logi
Burkhard485 Beiträge · seit 202006. Okt. 2020 · #5
Babs72 schrieb:... Den Mietwagen würde ich über Gondwana bekommen und er kostet nicht mehr, ob ich ihn in Windhoek abgebe oder im Caprivi. Steht zumindest so im Internet,
prüfe das besser noch mal, ich nehme mal an dass ihr den Mietwagen von Namibia2Go (Gondwana) bekommt. Die haben zwar in Katima einen Sub-Veranstalter als Stützpunkt, aber das die One-Way-Gebühr damit wegfällt wundert mich doch etwas. Die Version mit WDH->Katima hatte ich für unsere 2020er Feb./Mrz. Tour auch mal auf dem Planungs - Schirm (im Endeffekt wurde es dann Kasane).
Gruß
Burkhard
Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201706. Okt. 2020 · #6
Hallo Burkard,
Naja ich habe halt Abholstation und Rückgabestation angegeben und dann kam ein Preis. Letztlich ist mir die Oneway Miete das aber wert, dass ich nicht wieder zurückfahren muss. Kasane wäre natürlich auch eine Idee, kann man von dort auch nach Windhoek fliegen. Unsere Tochter würde nämlich gerne die Vic Falls sehen. Ich müsste dafür aber dann woanders kürzen, was schwer wird oder die Kinder doch überreden 3 Wochen draus zu machen. Aber die wollen nicht länger. Allerdings ist ja nich unsicher, ob Botswana die Einreise gestattet.
ihr müsst also alles Essen noch am Ankunftstag einkaufen; bedenkt das, wenn ihr wirklich gleich weiterfahren wollt.
2 ÜN Swakopmund, hier evtuell ein Haus am Strand in Richtung Walvis Bay
warum, damit ihr nicht den Vorteil von Swakopmund genießen könnt, nämlich dass man überall hinlaufen kann? Ich würde eine UNterkunft direkt im Stadtzentrum (geht ja auch Richtung Strand) wählen.
1 ÜN in der Nähe von Spitzkoppe in Richtung Damaraland, hier habe ich noch nichts gefunden das passt
würde ich streichen und dafür vielleicht die Nacht nach Ankunft in/bei Windhoek einplanen.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201606. Okt. 2020 · #8
Hallo Barbara,
Eure Tour ist sehr ambitioniert. Ein paar Tage mehr würden gut tun. Wir haben die gleiche Tour in 2 x 2 Wochen gemacht.
2 ÜN Namib Desert Camp 2Go Gondwana --> Direkt nach dem Flug kommst Du nicht bis ins Sossusvlei, da brauchst Du eine Übernachtung auf dem Weg oder in Windhuk
2 ÜN Swakopmund, hier evtuell ein Haus am Strand in Richtung Walvis Bay --> ich kann Meikes Guesthaus empfehlen. Wenn man die Little Five und die Robbentour in Walvis Bay machen möchte, benötigt man 3 Nächte. Für Kids echt zu empfehlen. Außerdem lieben meine Quad fahren.
1 ÜN in der Nähe von Spitzkoppe in Richtung Damaraland, hier habe ich noch nichts gefunden das passt --> wir waren in Omandumba.
2 ÜN Damaraland Camp Kipwe oder Twyfelfontein Country Lodge ( Wüstenelefanten) --> Camp Kipwe ist klasse, wesentlich besser als die Twyfelfontein Contry Lodge - dafür aber auch teurer. Die Wüstenelefantentour unbedingt machen.
1 ÜN Etosha West Okaukuejo Camp --> alternativ auch vor Ort Vreugde: hier würden sich schon mal 2 Nächte anbieten.
1 ÜN Etosha Safari Lodge oder 2 ÜN Okaukuejo --> auf jeden Fall zusammenfassen, entweder 2 x Okaukuejo oder 2 x außerhalb
2 ÜN Etosha Ost Mushara Bush Camp --> ist okay
1 ÜN Rundu Hakusembe River Lodge --> okay
3 ÜN Caprivi West Divava Okavango Resort --> ich habe mich für Shametu entschieden (Caprivi steht bei uns noch nächstes Jahr an, sollte eigentlich dieses Jahr sein)
2 ÜN Caprivi Mitte am liebsten Camp Kwando ( hat aber nur 1 Zelt), Namushasha Lodge oder Nkasa Lupala Tented Lodge Abgabe des Mietwagens und Rückflug nach Windhoek von Katimili Mulilo --> Namushasha soll tolle Gamedrives anbieten, wir haben diese Lodge gebucht
Zu Eurer Zeit würde sich noch der Zambesi mit den Karminspinten anbieten. Hier gibt es auch eine Gondwana Lodge. Tinochika hat gerade darüber geschrieben.
1ÜN Windhoek und Heimflug
Nach Botswana würde ich an Deiner Stelle nicht. Zur Zeit ist alles nicht wirklich planbar und dann würde ich mich auf ein Land beschränken.
Ich habe mich gegen den One-Way-Flug entschieden. Allerdings plane ich auch 2 Wochen nur Caprivi. Ich fand die One-Way-Miete für das Fahrzeug + die höheren Flugkosten standen nicht im Verhältnis. Außerdem hast Du den Flug nicht auf einem Ticket, d.h. wenn Air Namibia nicht fliegt oder auch nur an dem Tag nicht fliegt, dann ist Dein Interkontinentalflug weg. Mir war das zu unsicher.
Allerdings ist Eure Tour mit Sossusvlei, Swakopmund, Etosha und Capriva nur als One-Way möglich. ansonsten ist es viel zu viel.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
RORockshandy280 Beiträge · seit 201806. Okt. 2020 · #9
Hallo Barbara, zur Tour wurde ja schon einiges gesagt. Mir ist noch was zur Buchung aufgefallen: Du buchst ja alles kostenfrei stornierbar, was natürlich gut ist. Aber: du wirst sicher einiges / vieles sofort bezahlen müssen, und zwar in ZAR, oder ? Bei booking.com dürfte das zumindest so sein. Nun ist der Namibia-Dollar bzw. Rand im letzten halben Jahr stark gefallen im Vergleich zum Euro. Sollte das weiter so gehen ( und ich habe keine Ahnung, ob man damit rechnen muss oder nicht), werdet ihr trotz kostenfreiem Storno weniger zurück bekommen, als ihr bezahlt habt. Muss- wie gesagt- aber nicht sein, nur so am Rande erwähnt. LG Rockshandy
Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201706. Okt. 2020 · #10
Rockshandy schrieb:Hallo Barbara, zur Tour wurde ja schon einiges gesagt. Mir ist noch was zur Buchung aufgefallen: Du buchst ja alles kostenfrei stornierbar, was natürlich gut ist. Aber: du wirst sicher einiges / vieles sofort bezahlen müssen, und zwar in ZAR, oder ? Bei booking.com dürfte das zumindest so sein. Nun ist der Namibia-Dollar bzw. Rand im letzten halben Jahr stark gefallen im Vergleich zum Euro. Sollte das weiter so gehen ( und ich habe keine Ahnung, ob man damit rechnen muss oder nicht), werdet ihr trotz kostenfreiem Storno weniger zurück bekommen, als ihr bezahlt habt. Muss- wie gesagt- aber nicht sein, nur so am Rande erwähnt. LG Rockshandy
Man muss bei Book.. nicht immer in Vorkasse gehen. Mushara ist schon gebucht und da wird erst im Juni abgebucht. Der Kurs ist aber im Moment so gut, wenn der Namibia Dollar weiter fällt ist das nicht so schlimm, schlimmer wäre es andersrum. Liebe Grüße Barbara
Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201706. Okt. 2020 · #11
Danke an alle
@ Gabi Ich tu mir noch schwer mit dem Absätze zitieren, deswegen antworte ich jetzt mal so.
Also wenn wir um 6:30 Uhr in Windhoek ankommen, verstehe ich nicht warum ich es nicht schaffen sollte noch die 3,5 Stunden bis zum Namib Desert Camp zu fahren. Ansonsten warte ich in Windhoek den ganzen Tag darauf, dass es losgeht. Wir sind in Südafrika auch immer gleich nach dem Flug noch 4-5 h gefahren, das stört uns nicht. Laut Freunden kann man sich auf die Google Angaben verlassen. Abendessen werden wir in der Lodge, wir kaufen nur etwas zum frühstücken ein, also kein Großeinkauf.
Zu Swakopmund Ich muss sagen eigentlich reizt mich die Stadt an sich überhaupt nicht. Was wir machen wollen ist von Mola Mola die Tour mit Bootfahrt und Ausflug in die Namib. Vielleicht hängen wir aber wirklich hier eine Nacht an und machen einen Ausflug nach Spitzkoppe, dann haben wir dafür mehr Zeit. Insgesamt tue ich mir mit den drei Nächten im Damaraland schwer, weil es nicht wirklich viel zu sehen gibt. Die White Lady muss ich nicht sehen, Damara Living Museum fände ich interessant, die Wüstentour auch und die Felszeichnungen. Allerdings liegen Vingerklip und Tweyfelfontein ja weit auseinander. In Twyfelfontein ist man halt mehr drin im Damaraland und kann mehr machen. Von den Lodges gefällt mir die Vingerklip Lodge deutlich besser als die Twyfelfontein Country Lodge. Das Camp Kipwe hat leider keine zwei Zimmer mehr. Sehr schade.
Etosha ist auch nicht ganz einfach. Wir haben je nachdem ob wir 2 oder 3 Nächte im Damaraland machen 4 oder 5 Nächte im Etosha-Nationalpark. Die Okaukuejo möchte ich schon alleine wegen des Wasserlochs machen. Okaukuejo hat die zweite Nacht nur auf Anfrage und dann wäre es fest gebucht. Ich bin aber noch nicht sicher mit der Aufteilung deswegen möchte ich dieser Buchung noch warten.
Da ich ja noch nie im Etosha war korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege: Ich denke mir, dass man im August doch eher von Wasserloch zu Wasserloch fährt. Vom Kruger kenne ich das Motto „ der Weg ist das Ziel“ und das am besten in der Früh und Nachmittag. Gibt es im Etosha eine Geschwindigkeitsbegrenzung? Denn für die Strecke bis ans Ostende kalkuliert Google etwas über 2,5 Stunden. Das geht ja nur wenn man zügig fährt und keinen Drive macht. Am ehesten würde ich jetzt in 2 Nächten im Damaraland zum Okaukuejo Camp fahren. Dort eine Nacht und dann zwei ÜN in der Safari Lodge von Gondwana. Von dort fährt man dann wahrscheinlich auch zum Okaukuejo Wasserloch? Das Ongava Reserve würde mich sehr reizen, übersteigt aber unsere Preisvorstellungen.
Ihr sagt, dass wir ein straffes Programm haben, ich würde allerdings an keinem Ort im Moment länger bleiben wollen und richtig lange Fahrstrecken sind auch nicht dabei. Von daher hoffe ich schon dass das passt. Da wir in Windkoek und in den Waterbergen nicht übernachten ist das eigentlich die klassische 2 Wochentour. Wir stehen in Afrika immer mit der Sonne auf und machen vormittags viel Strecke, damit wir am Nachmittag dann Zeit haben.
Ich habe übrigens heute von meinem Mann drei Wochen genehmigt bekommen, da der Flug von Katima Mulilo am Dienstag nicht geht, dann können wir auch gleich noch die ganze Woche bleiben. Da mein Mann selbständig ist, zählt normal jeder Wochentag, aber am Donnerstag heimkommen macht keinen Sinn, dann kann es auch gleich am Samstag sein. Also haben wir noch drei Nächte mehr im Caprivi, zurück würde ich trotzdem lieber fliegen. Der Flug ist unter 100€, also selbst mit Einwegmiete günstiger, als eine Rückfahrt mit zwei Übernachtungen. Vorne dranhängen macht für mich keinen Sinn, eher möchten wir noch die Möglichkeit prüfen, ob die Vic Falls vielleicht noch reinpassen. Allerdings könnte das mit Grenzübertritten noch schwierig sein. Also würden wir uns noch für drei Nächte irgendetwas suchen, wo man vielleicht einen organisierten Ausflug dorthin machen kann. Ich dachte an das Chobe River Camp. Die Karminspinte reizen mich aber total.
Laut Freunden kann man sich auf die Google Angaben verlassen.
Sorry, aber da irren Deine Freunde gewaltig.
Und jetzt kommt wieder mein Lieblingsspruch (ich werfe auch freiwilig 5 Euro ins virtuelle Phrasenschwein):
Google Maps ist in Namibia nicht Dein Freund!
Vom Flughafen bis zum Desert Camp sind es laut Tracks4Afrika 400 Kilometer. Dafür berechet mir das Programm eine reine Fahrzeit von 5 Stunden und 37 Minuten. Da hast Du noch keine Pippipause, nicht getankt, keine Füße vertreten, kein Bild geknipst usw.
LG Logi
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201606. Okt. 2020 · #13
Hallo Barbara,
ich finde es nach einem Nachtflug schon weit bis in's Sossusvlei zu fahren. Wenn es dumm läuft, dann dauert die Immigration schon 2 Stunden, 1 Stunde bis Du beim Autoverleiher bist und 1 - 2 Stunden für die Autoübergabe und dann noch in den Supermarkt. Da ist es schnell mal Mittag. Im August wird es um 18 Uhr dunkel. 3,5 Stunden bis ins Sossusvlei ist glaube ich kaum zu schaffen, wir sind es umgekehrt mal gefahren, aber ich weiß nicht mehr wie lange wir wirklich gebraucht haben. Aber da gibt es sicherlich noch weitere Experten.
Von Swakopmund würde ich keinen Ausflug zur Spitzkoppe machen. Das ist zuviel Gekurve. Wenn dann müsst Ihr die Spitzkoppe auf dem Weg zum Damaraland mitnehmen. Allerdings Spitzkoppe und Fahrt bis Camp Kipwe ist schon weit. Für das "reine" Damaraland rund um Camp Kipwe reichen 2 Nächte, da hast Du Recht. In Omandumba haben wir damals auch nicht viel gemacht (da gibt es nur das Living Museum), aber mal einen Tag mit wenig Programm tut auch ganz gut. Nachdem es bei Euch noch am Anfang ist, macht das wenig Sinn. Meines Erachtens kannst Du die Nacht nur streichen, wenn Du Spitzkoppe weglässt. Wenn Spitzkoppe, dann schaffst Du es nur schwer bis in die Gegend von Twyvelfontein. Im übrigen hat Camp Kipwe noch das Mowani Camp, da ist nicht viel Unterschied. Ich würde bei den Camps dranbleiben, ich hatte da auch meine Schwierigkeiten und mit viel Mailverkehr habe ich dann doch ein Zimmer bekommen.
Ob Okaukuejo oder außerhalb da scheiden sich die Geister. Wir legen Wert auf schöne Zimmer und vor allem gutes Essen und da bin ich außerhalb besser versorgt. Uns geht das Wasserloch nicht ab. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Von Okaukuejo bis Etosha Ost haben wir einen ganzen Tag gebraucht.
Wenn Ihr jetzt noch 3 Nächte länger habt, dann wird es entspannter. Allerdings würde ich auf Grund von Corona Botswana weglassen. Ich wäre schon froh, wenn es mit einem Land klappt.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201706. Okt. 2020 · #14
Logi schrieb:
Babs72 schrieb:
Vom Flughafen bis zum Desert Camp sind es laut Tracks4Afrika 400 Kilometer. Dafür berechet mir das Programm eine reine Fahrzeit von 5 Stunden und 37 Minuten. Da hast Du noch keine Pippipause, nicht getankt, keine Füße vertreten, kein Bild geknipst usw.
LG Logi
Also Google sagt 299km und 3h55 😗 Und unsere Freunde sind diese Strecke tatsächlich in dieser Zeit gefahren. Mh, muss mir das noch überlegen, kommt natürlich auch darauf an, wann der Flug letztendlich geht. Das ist jetzt sicher noch nicht in den Stein gemeißelt. Aber selbst wenn ich erst mittags vom Flughafen wegkomme, müsste das zu schaffen sein. Und zu Google: in Südafrika haben wir auch immer genau die Google Zeit geschafft, eher noch weniger obwohl uns immer gesagt wurde, dass man viel mehr Zeit einrechnen muss. Und wir sind wirklich sehr schlechte Wege ( zum Mapungubwe NP) gefahren. Teils metertiefe Potholes und viel Gravelroad. Unterwegs steigen wir tatsächlich kaum aus. Es gibt ja auch die Leute, die jede Stunde Pause machen, wir fahren lieber am Stück. Aber ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren, ihr seid schließlich die Spezialisten 🙂
Liebe Babs , auch mir ist diese lange Anfangsstrecke gleich ins Auge gefallen . Ich habe mich nur nicht geäußert , weil wir diese Strecke noch nie gefahren sind . Dennoch denke ich - macht es nicht !!! Lieber unterwegs ein Quartier nicht sooo weit weg von Windhoek , morgens ausgeruht nach Sesrim , evtl. Canon und Elimdüne . Nächster Tag dann Vleis ( siehe unseren RB )
LG Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201707. Okt. 2020 · #17
Logi schrieb:
Babs72 schrieb:Also Google sagt 299km und 3h55
Offensichtlich ist Google bei Dir positiver gestimmt, als bei mir:
Das ist ja komisch, ich gebe das gleiche ein und bekomme eine andere Zeit. Naja vielleicht kennt uns „unser Google“ 😎
Babs72Themenstarter190 Beiträge · seit 201707. Okt. 2020 · #18
Gabi-Muc schrieb:Hallo Barbara,
In Omandumba haben wir damals auch nicht viel gemacht (da gibt es nur das Living Museum), aber mal einen Tag mit wenig Programm tut auch ganz gut.
LG
Gabi
Das Omandumba habe ich mir angeschaut, sieht sehr schön aus und ist nicht weit von Spitzkoppe. Vielleicht ist es eine Überlegung wert, dort das Living Museum oder die San Tour zu machen und bei Spitzkoppe gibt es auch Felsmalereien. Dann könnten wir statt in der Twyfelfontein CL in der Vingerklip Lodge übernachten und uns die Gegend um Twyfelfontein „sparen“. Vingerklip nach Etosha ist deutlich kürzer. Nur die Wüstenelefanten gehen dann nicht, aber ich habe auch das Gefühl, dass die Wahrscheinlichkeit hierfür auch eher gering ist.
LG Barbara
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200607. Okt. 2020 · #19
Hallo Barbara,
ich bin auch mal um 14 Uhr in Windhoek losgefahren und noch bis Sesriem gefahren und hatte die Route über den Gamsbergpass gewählt. Ich hatte sogar noch kurz Zeit, in Solitaire für Kaffee und Kuchen anzuhalten und kam dennoch bei Tageslicht an. Ansonsten war es aber eher 'ne Rallye und ich bin zeitweise mit 100 km/h und mehr über die Piste gebröselt, denn teilweise ging es auch nur sehr vorsichtig und langsam voran. Die verlorene Zeit musste dann ja wieder aufgeholt werden. Ich kann Dir also aus eigener Erfahrung sagen, dass es geht, aber auch, dass ich es nicht mehr machen würde.
Beim Mietwagen kommt dazu, dass die Daten per GPS aufgezeichnet werden. Wenn Du heutzutage mit 100 km/h über die Piste fegst und einen Unfall hast, ist der Versicherungsschutz weg. Schau mal, was Dein Vermieter erlaubt. Mit den heute erlaubten Geschwindigkeiten hätte ich das damals nicht geschafft.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
holgiduke291 Beiträge · seit 201407. Okt. 2020 · #20
Hallo Barbara,
hier auch noch meine Meinung (und auch Erfahrung) zur Weiterfahrt am Ankunftstag: Bei unseren ersten beiden Touren sind wir auch noch am Ankunftstag von Windhoek bis zur Namib Desert Lodge gefahren (ca. 50 km weniger als bis zum Desert Camp). Dies hat immer gut geklappt, allerdings hab ich auch keine Probleme im Flieger zu schlafen und bin so immer ziemlich fit in Windhoek gestartet. Es hängt natürlich auch immer davon ab, was für einen Flug man hat und wann der ankommt. Wir hatten einen Direktflug mit AN und Landung morgens ca. 6:00 Uhr, dann ca. 2h Immigration, Bargeld abheben und SIM-Karte holen, 1h Fahrt bis Windhoek, 1h Mietwagenübernahme und dann nochmal 1h für den Einkauf der wichtigsten Sachen und wir sind dann jeweils ca. 11:00 Uhr aus Windhoek rausgekommen. Für die ca. 250km bis zur Namib Desert Lodge haben wir uns dann Zeit gelassen (an Gravel gewöhnen, Aussicht auf dem Spreetshoogte Pass genießen) und sind um ca. 16:00 Uhr angekommen. Ist also alles möglich und war für uns auch so ok.
Aber: Das funktioniert nur, so lange es keine Probleme gibt! Sollte der Flieger Verspätung haben, es größere Verzögerungen bei der Immigration geben oder ihr auf der ersten Etappe vielleicht sogar schon einen Platten haben, kann es schnell stressig werden. Vor allem im August, wo es auch noch früher dunkel wird als zu unserer Reisezeit im Oktober. Ich kann es nachvollziehen, dass man gerne sofort losfahren möchte, geht mir auch immer so, Windhoek am ersten Tag muss ich auch nicht haben. Aber heute würde ich die erste Etappe kürzer wählen. Bei eurer geplanten Tour z.B. am ersten Tag bis zum Barkhan Dune Retreat. Sind zwar immer noch ca. 200km ab Windhoek, aber das sollte bei einer Landung früh am Morgen kein Problem sein. Da könnt ihr euch Zeit lassen und oben auf dem Spreetshoogte Pass noch in Ruhe die Aussicht genießen (einfach genial :)) . Dann habt ihr am Nachmittag und Abend auch noch genug Zeit, überhaupt erstmal richtig "anzukommen".
Dann am nächsten Tag Weiterfahrt bis ins Desert Camp (Zwischenstopp in Solitaire) und nachmittags noch in den Sesriem Canyon. Den folgenden Tag könnt ihr dann komplett für Sossusvlei einplanen, bevor ihr am Tag darauf nach Swakop weiterfahrt.
Soviel von mir zu diesem Thema. 😉
Wie gesagt, man kann es machen; ich würde mir diesen Stress aber heute so nicht mehr antun. Diese Unsicherheit bzgl. Flugverspätung und anderen Unwägbarkeiten können einem die Vorfreude auf den Urlaub ziemlich schnell vermiesen.