Elefantensterben Simbabwe

5 Antworten · 2'419 Aufrufe · gestartet 31. Aug. 2020 von GinaChris
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Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201631. Aug. 2020 · #1
Mehrere Elefantenkadaver im Pandamasue Forest gefunden.

Simbabwe: Zwölf Elefantenkadaver entdeckt
Nach dem Fund von zwölf Elefantenkadavern in Simbabwe gehen Wildschützer dem Verdacht nach, dass der Tod der Dickhäuter durch eine bakterielle Infektion verursacht worden sein könnte. Dass die Elefanten von Wilderern auf der Jagd nach Elfenbein getötet wurden, könne ausgeschlossen werden, da deren Stoßzähne intakt seien, sagte ein Sprecher der Wildschutz- und Naturparkbehörde der Nachrichtenagentur AFP.

Auch seien die Elefanten nicht an Zyanid gestorben – dies könne ausgeschlossen werden, da die Geier, die von deren Aas gefressen hätten, keine Anzeichen einer solchen Vergiftung gezeigt hätten, sagte der Behördensprecher Tinashe Farawo. Zyanid wird von Wilderern in dem südafrikanischen Land häufig zur Tötung von Elefanten eingesetzt.

Übertragung von Pflanzen möglich
Laut Farawo deuteten die ersten Erkenntnisse darauf hin, dass die Elefanten an einer bakteriellen Infektion gestorben sein könnten. Die Bakterien könnten von Pflanzen übertragen worden sein sein, welche die Elefanten normalerweise nicht fressen. Die Überpopulation an Elefanten führt nach Angaben der Wildschützer dazu, dass die Dickhäuter ihre bevorzugte Nahrung oft nicht mehr finden und sich dann von anderen und manchmal giftigen Pflanzen ernähren.

In Simbabwe gibt es mehr als 84.000 Elefanten. Das Land bietet nach Angaben der Behörden aber eigentlich nur Platz für bis zu 50.000 Elefanten. Die zwölf Kadaver wurden in einem Waldgebiet nördlich des Hwange-Nationalparks gefunden. Es handelte sich nach Angaben der Wildschützer bei ihnen um „Jugendliche“ im Alter zwischen fünf und sechs Jahren und noch jüngere Tiere im Alter von etwa eineinhalb Jahren.

Im benachbarten Botsuana waren in diesem Jahr bereits die Kadaver von mehr als 300 mutmaßlich nach einer Vergiftung durch Pflanzen verendeten Elefanten gefunden worden. Botsuana ist mit rund 130.000 Tieren das Land mit der größten Elefantenpopulation der Welt.

red, ORF.at/Agenturen

weitere Quelle: https://ztn.co.zw/stream/2020/08/anthrax-scare-eleven-jumbos-die/

Gruß Gina
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2020 · #2
"Laut Farawo deuteten die ersten Erkenntnisse darauf hin, dass die Elefanten an einer bakteriellen Infektion gestorben sein könnten. Die Bakterien könnten von Pflanzen übertragen worden sein sein, welche die Elefanten normalerweise nicht fressen. Die Überpopulation an Elefanten führt nach Angaben der Wildschützer dazu, dass die Dickhäuter ihre bevorzugte Nahrung oft nicht mehr finden und sich dann von anderen und manchmal giftigen Pflanzen ernähren."
Und nun darf Mammal1/Gerhard hier wieder eine Diskussion lostreten, dass das ja alles gar nicht sein kann 😉

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200623. Apr. 2021 · #4
"Elephants to be hunted for as much as $92,000 to fund Zimbabwe national parks"
https://www.straitstimes.com/world/elephants-to-be-hunted-for-as-much-as-s92000-to-fund-zimbabwe-national-parks

(Anmerkung: 70.000 USD sind natürlich keine 92847 Sim-Dollar sondern viel mehr)
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33,1k Beiträge · seit 200606. Mai 2021 · #5
"Zimbabwe considers mass elephant killing, first time since 1988Zimbabwe considers mass elephant killing, first time since 1988
https://www.news24.com/fin24/economy/africa/zimbabwe-considers-mass-elephant-killing-first-time-since-1988-20210505
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16,9k Beiträge · seit 201217. Mai 2022 · #6
Simbabwe will mehr als 160.000 Tonnen Elfenbein verkaufen https://www.hitradio.com.na/nachrichten/10572-simbabwe-will-mehr-als-160-000-tonnen-elfenbein-verkaufen

... Bei einem Treffen mit Botschaftern aus Ländern der Europäischen Union in Harare erklärten Vertreter der Parkbehörden laut AFP, dass Simbabwe aktuell rund 160.000 Tonnen Elfenbein lagere. Der Wert wird mit umgerechnet beinahe N$ 10 Milliarden angegeben. Die Gelder sollen dann laut den simbabwischen Behörden den Gemeinden und dem Naturschutz zugutekommen. ...

LG
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