Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis

Reisebericht 201 Antworten · 32,5k Aufrufe · gestartet 15. Apr. 2020 von Old Women
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201316. Juni 2020 ·
Auf dem Weg in den Nationalpark Torres del Paine

18.2.2020

Für den heutigen Tag habe ich kaum Fotos, denn an diesem Tag ging irgendwie alles schief 😠 .

Unser Plan war eigentlich, noch einmal am frühen Morgen den Perito Moreno zu besuchen. Die Eintrittskarten waren ja noch gültig, und die Bustouristen würden das Areal zu dieser frühen Stunde noch nicht komplett in Beschlag genommen haben. Auch wäre es sicherlich sehr reizvoll, den Gletscher einmal im Morgenlicht zu sehen.

Na ja, zu der frühen Stunde war es noch komplett bedeckt, es nieselte ein wenig, und wer konnte schon sagen, ob überhaupt die Sonne herauskommen würde 😕 .
So schön die Gletscher sind, wir hatten in den zwei Tagen erst einmal genug Eis gesehen, und im Nationalpark Torres del Paine würden wir ja auch noch den Grey-Gletscher besuchen, also entschieden wir uns, direkt nach dem Frühstück unser nächstes Ziel, den Nationalpark Torres del Paine, anzufahren. So wären wir am frühen Nachmittag da und könnten direkt zu unserer 1. Wanderung aufbrechen. Das ist der Vorteil, wenn man als Individualreisender unterwegs ist, da können Pläne auch einmal spontan umgeworfen werden 😗 .

An diesem Tag war unsere Entscheidung goldrichtig, und ich mag mir gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn wir erst gegen 14.00 Uhr, so wie ursprünglich geplant, losgefahren wären. Normalerweise eigentlich kein Problem, denn unser Navi gab uns 4.30 Std. als Fahrzeit an. Für den Grenzübergang plante ich großzügig eine Stunde, also sollten wir gegen 20.00 Uhr eigentlich am Ziel angekommen sein. Diese Zeitrechnung ist auch völlig realistisch, denn einige Leute, die wir im Nationalpark kennengelernt haben, bestätigten uns das.

Aber erst einmal der Reihe nach…….

Gegen 9.00 Uhr verabschiedeten wir uns mit einer kleinen Träne im Auge von Susanna. In ihrer kleinen Herberge hatten wir uns pudelwohl gefühlt.
Ein kleiner Stopp in einem der örtlichen Supermärkte, und unsere restlichen argentinischen Peso waren aufgebraucht. Hier ist eigentlich die letzte Möglichkeit, sich mit dem Nötigsten einzudecken, danach gibt es nur noch an den Tankstellen und direkt hinter der Grenze in einem kleinen Supermarkt ein doch mehr wie überschaubares Sortiment. So deckten wir uns mit allem ein, was wir bis zum Ende des Urlaubs über Tag gebrauchen würden, also vornehmlich mit Snacks und Getränken.

Es ging recht gut vorwärts, die Straße war in sehr gutem Zustand, und wir hatten sie fast für uns alleine.
Mittlerweile hatte es auch die Sonne geschafft. Interessante Wolkengebilde kurz hinter El Calafate. Schön waren die!

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Ein fast menschenleerer Ort, und trotzdem waren wir aufs Neue begeistert von dieser Landschaft. Immer mal wieder hübsche Aussichtspunkte.

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Am Wegesrand eine dieser typischen argentinischen Haciendas. Wir hielten an und schauten den Gauchos bei ihrer Arbeit zu.

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Den Grenzübergang Paso Río Don Guillermo erreichten wir gegen 14.00 Uhr, die Fotostopps hatten doch ein wenig Zeit gekostet.

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Info:
Beim Grenzübergang nach Chile wird das Auto untersucht. Die Einfuhr von jeglichen unbearbeiteten tierischen und pflanzlichen Produkten ist untersagt: Eier, Gemüse, Obst, Fleisch, Wurst, Milchprodukte, Honig etc. darf man nicht einführen. Verarbeitete Lebensmittel, also Konserven, Müsliriegel, Kekse etc. sind kein Problem. Finden die Grenzbeamten nur irgendetwas davon im Auto, gibt es wohl eine saftige Geldstrafe. Ob einem dann sogar die Einreise verwehrt wird, kann ich nicht sagen.

Die Grenzformalitäten waren recht zügig erledigt und ein Grenzbeamter ging mit uns, um unser Auto zu inspizieren. Nebenan waren Leute damit beschäftigt, das komplette Gepäck abzuladen, damit der Grenzbeamte es untersuchen konnte 😮 . Oh, je, damit hatten wir ja nun gar nicht gerechnet, aber wieder hatten wir großes Glück, denn unser Beamter hatte seinen Hund, der auf das Aufspüren von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln abgerichtet war, dabei und fragte uns, ob wir etwas dagegen hätten, den Hund in unser Auto zu lassen. Nein, hatten wir natürlich nicht, denn unser Auto war „sauber“, dafür hatte ich schon gesorgt. 5 Minuten später waren wir durch, und Chile hatte uns wieder.

Gleich geht es hier weiter.....
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zuletzt bearbeitet 17. Juni 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201316. Juni 2020 ·
Und hier geht es weiter.....

Weit kamen wir aber nicht, nur ein paar Kilometer, denn der direkte Weg zum „Rio Serrano-Gate“, in dessen Nähe wir wohnen würden, war wegen Bauarbeiten gesperrt. Da ging an diesem Nachmittag gar nichts mehr. Da standen wir nun, die Lastwagen vor und hinter uns brummten um die Wette, und es war fürchterlich staubig 😠 . Über eine Stunde tat sich nichts. Irgendwann setzte sich einer der Bauarbeiter in Bewegung, hielt ein Schild mit der Aufschrift „Torres del Paine“ in die Höhe 😐 und winkte alle Wagen rechts raus.
Immerhin fuhren wir wieder. Gegen 17.00 Uhr (!) kamen wir an der „Portería Lago Sarmiento“ (was für ein Umweg!! 😐 ) an. Der Ranger hatte wohl schon von der Straßensperre gehört, ließ sich von uns unsere Hotel-Buchung zeigen und winkte uns durch.
An diesem Spätnachmittag hatte ich kein Auge mehr für die, wie wir am nächsten Tag feststellen sollten, grandiose Landschaft des Torres del Paine. Mir war mittlerweile alles egal, ich wollte nur noch mein Ziel erreichen. So sind auch leider keine Fotos entstanden 🙁 , auf die müsst ihr noch einen Tag warten 😗 .

Gegen 18.30 Uhr erreichten wir dann endlich unser Quartier für die nächsten 4 Nächte, die Pampa Lodge: http://pampalodgepatagonia.com/ . Idyllisch am Río Serrano gelegen, mit nur wenigen, sehr großen und sehr gut ausgestatteten Zimmern ein ausgezeichnete Wahl. Die Preise in den Unterkünften im und am Park sind gepfeffert, die Lage bestimmt das Preisniveau, und häufig werden diese Unterkünfte von Reisegruppen gebucht. Da geht viel Atmosphäre verloren. In der Pampa Lodge sitzt man abends mit einer Handvoll anderer Gäste vor einem gemütlichen Kaminfeuer und kann den Tag in Ruhe bei einem (oder auch mehreren) Glas (Gläsern) Wein ausklingen lassen. Hier hatte ich es tatsächlich geschafft, ein Jahr im Voraus vier zusammenhängende Nächte zu ergattern. Somit mussten wir nicht umziehen, denn durch unsere beiden Reservekanister hatten wir genügend Benzin um z.B. die jeweils ca. 20 km-Anfahrt zum Lago Grey oder zum Lago Pehoé, wo wir sonst gewohnt hätten, zu meistern. Das war für uns sehr komfortabel!

Hier ein paar Schnappschüsse vom Dorf Río Serrano und von der Außenanlage der Pampa Lodge (die Fotos sind alle vom nächsten oder übernächsten Tag. Die Lage der Lodge habe ich mit einem Pfeil markiert).

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Von der Terrasse des Gemeinschaftsraumes hat man einen herrlichen Blick auf die Flusslandschaft.

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Um hier trockene Füße zu behalten, sind überall Stege angelegt.

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Pferde laufen überall frei herum. Man kann sie mieten und Ausritte machen.

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Blick in den gemütlichen Gemeinschaftsraum. Nur dort gibt es WIFI.

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An diesem Tag haben wir nicht mehr viel gemacht. Wir richteten uns ein, gingen ins angeschlossene Restaurant zum Abendessen (leider ist die Karte sehr überschaubar: viel Fleisch, für Vegetarier Pasta mit Gemüse) und saßen danach noch eine Weile mit einem sehr netten britischen Paar zusammen und lästerten gemeinsam über Brexit-Boris, für mich wieder einmal eine gute Übung, meine Englisch-Kenntnisse zu verbessern 😗 .

Herzliche Grüße!
Beate
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zuletzt bearbeitet 17. Juni 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201316. Juni 2020 ·
Unterwegs im Nationalpark Torres del Paine, Tag 1

19.2.2020

Teil 1

Wir hatten ganz wunderbar in unserem ruhigen Zimmer geschlafen. Dadurch, dass wir 4 Nächte en bloque gebucht hatten, hatte man uns ein Zimmer in der 1. Etage am Ende des Flures zugewiesen, und da bekam man absolut rein gar nichts mit vom Abreiselärm anderer Gäste.

Nach einem für chilenische Verhältnisse recht üppigen Frühstück ging es dann auch schon gleich los. Das Wetter war ganz gut, die Sonne mühte sich nach Kräften, die dichten Wolken zu durchbrechen, nur der patagonische Wind, der hatte es an diesem Tag in sich. Das merkten wir schon beim Verlassen unserer Unterkunft, denn die Haustür ließ sich nur mit vereinten Kräften öffnen. Vorsichtshalber ging ich noch einmal aufs Zimmer und holte unsere Motorrad-Sturmhauben, denn die würden den Wind aushalten. Wir waren übrigens nicht die einzigen Wanderer an dem Tag, die in Sturmhauben liefen, und das war auch eine ganz praktische Lösung, denn wir sahen viele hübsche Hüte und Caps sprichwörtlich vom „Winde verwehen“ 😐 , nicht gerade gut für Fauna und Flora.

Nach gut 5 Minuten standen wir bereits vor dem Eingangstor zum Nationalpark, vor der „Portería Río Serrano“, und zahlten unsere Eintrittsgebühr.

Info:
Die Porteria Rio Serrano hat in den Sommermonaten von 7.00-22.00 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis kostet pro Person 21000 Pesos und ist gültig für drei volle Tage. Den Eintrittspreis kann man nur bar in Peso, Dollar oder Euro bezahlen.
Dort bekommt man auch eine Parkkarte, auf der alle Straßen und Wanderwege samt Länge und benötigter Zeit eingezeichnet sind.

Tip:
Dieser Park ist so vielseitig und bietet neben mehrtägigen recht schwierigen Wanderungen eine Vielzahl von Tageswanderungen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufe. Auch andere Aktivitäten wie z. B. die Fahrt mit einem Katamaran vor die Abbruchkante des Grey-Gletschers sind möglich. Die meisten Touristen haben zu wenig Zeit, die Schönheit dieses Parks in Ruhe zu erkunden, und daher sollte man sich gründlich vorbereiten und sich im Vorfeld schon ein paar Wanderungen bzw. andere Aktivitäten heraussuchen bzw. vorbuchen.
Wir hatten bei vier gebuchten Nächten genau drei ganze Tage im Park zur Verfügung, definitiv viel zu wenig 🙁 , und damit fielen die großen Mehrtageswanderungen schon einmal flach.
Eine gute Übersicht für den „Durchschnitts-Touristen“ 😎 bietet der Reiseführer „Iwanowski´s Chile mit Osterinsel“. Zugegeben, nur ein Allrounder, aber für den Torres del Paine bietet er relativ kompakte Informationen, mit guter Wanderkarte und Beschreibung eigentlich aller wichtigen Wanderungen.
Daneben natürlich wie immer die Seite der staatlichen Parkverwaltung http://www.parquetorresdelpaine.cl/es/planifique-su-viaje, in die man bei der Vorbereitung immer mal wieder reinschauen sollte, denn dort gibt es auch Informationen zu möglichen Sperrungen einzelner Wanderwege.

Aktivität des Tages:

1. Salto Grande und Sendero Mirador Cuernos
Offizielle Infos: 10 km, 2 Std. (vom Wasserfall aus), Schwierigkeitsgrad: leicht

Wie begannen die Wanderung bei der „Guardería Pudeto", wo wir problemlos einen Parkplatz fanden. Schon bei der Anfahrt hatten wir einen tollen Blick auf den Lago Pehoé, unbeschreiblich schön!

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Bereits nach kurzer Zeit erreichten wir das 1. Highlight dieser Wanderung, den „Salto Grande“ (übersetzt: großer Wasserfall).

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Bis hierhin spazieren auch die Teilnehmer von organisierten Busreisen (häufig sind diese Reisen ja in ihrem Programm sehr kompakt, nur auf die Highlights reduziert), und dementsprechend voll war es dort 😮 . Selfie-Sticks wurden in die Höhe gehalten (der eine oder andere posierte wohl für seinen Social Media Account, und wir wurden Zeugen von manch seltsamen Verrenkungen und unfreiwillig komischer Gesichtsakrobatik), und ständig wurde man gebeten, irgendwelche Fotos von uns völlig wildfremden Menschen zu machen. Nach 15 Minuten hatte ich gefühlt die Kameras aller aktuellen Smartphones bedient und war nur noch genervt 😵 . Das also sollte der einzigartige Nationalpark Torres del Paine sein. Die Landschaft war schön, keine Frage, nur genießen konnte man sie nicht, denn hier war es lauter als auf einem Rummelplatz 😠 .

Der Wind hatte noch an Heftigkeit zugenommen, zumindest empfand ich das so. Als gebürtiges Nordlicht bin ich natürlich einiges in dieser Hinsicht gewohnt, aber diese Windböen waren ein ganz anderes Kaliber. Wenn man sich hier irgendwo hätte festhalten können, dann wäre es vielleicht noch gegangen, aber so spürte ich plötzlich nur noch Hände, die sich um meine Taille legten, und danach ging ich zu Boden 😐 . Passiert war mir zum Glück nichts, nur der Mann, der auf mir lag, der gehörte definitiv nicht dahin 😗 . Wir nahmen es beide mit Humor, denn scheinbar war der Wind an dieser Stelle häufig so heftig. Eine Schautafel erklärte, warum der Wind gerade an dieser Stelle so stark war, und das ließ zumindest hoffen, dass der Wind nachlassen würde, denn wir hatten schon überlegt, umzukehren.

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(Leider nur ein sehr schlechtes Handyfoto, aber man kann ja etwas darauf erkennen)

Zum Glück setzten wir die Wanderung fort, denn ab da hatten wir diese grandiose Landschaft fast komplett für uns alleine. Auch der Wind wurde deutlich weniger, und endlich konnten wir diese Tour in vollen Zügen genießen.

Fast nahezu ohne Steigung ging es ganz gemütlich am Ufer des Lago Nordenskjöld entlang. Dieser See speist den wilden Wasserfall Salto Grande, der sich wiederum in den ruhigen Lago Pehoé ergießt. Wir gingen die paar Meter zum Strand hinunter. Was für ein wunderschöner Ort, hier hätte ich wieder Stunden verbringen können.

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Leider wurden wir hier Zeugen der Schäden eines verheerenden Waldbrandes, den im Jahre 2011 ein unachtsamer Tourist verursacht hatte. Spätestens bei diesem Anblick sollte jedem klar werden, dass man niemals ein offenes Feuer in der freien Natur machen sollte.

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Mit ein bisschen Fantasie könnte man glauben, dass sich knochige Finger flehentlich aus der Erde emporstrecken.

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Später geht es hier noch weiter.....
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 16. Juni 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201316. Juni 2020 ·
Und hier geht es weiter.....

Unterwegs begegneten wir immer mal wieder einigen Guanakos, die wohl an Touristen gewöhnt waren, denn sie ließen uns erstaunlich nah kommen. Diese Tiere sehen immer ein bisschen dämlich aus 😗 !

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Das Wetter wurde immer besser, und langsam konnten wir die Form der Bergkuppen gut erkennen.

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Am „Mirador Los Cuernos“ ein unvergleichlicher Blick auf die berühmten „Hörner“ des Torres del Paine. Hier machten wir Mittagspause, gut geschützt hinter einem riesigen Felsbrocken. Die Sonne hatte es fast geschafft, es war warm geworden, uns konnte es nicht besser gehen 🤩 .

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Zurück ließen wir uns wiederum viel Zeit, wir hatten es nicht eilig. Die Sonne schien mittlerweile dauerhaft, und die Farben der Landschaft hatten sich verändert: das Wasser des Sees war nun viel blauer, die verbrannten Büsche glitzerten wie mit Silberspray angesprüht, und die Sicht auf die Berggipfel war nun völlig frei. Licht verändert alles, nicht immer war es auf dieser Reise perfekt gewesen, aber heute konnten wir nicht meckern, denn die dicken, dunklen Wolken zu Beginn unserer Wanderung passten ebenso zu dieser rauen Landschaft wie der strahlende Sonnenschein.

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Am Ende bekamen wir also doch noch am Wasserfall unseren Regenbogen 😄 .

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Morgen geht es hier weiter…..

Gute Nacht!
Beate
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zuletzt bearbeitet 17. Juni 2020
2'192 Beiträge · seit 201617. Juni 2020 ·
Liebe Beate,

eine tolle Landschaft und ein ganz toller Reisebericht. Schon nach dem Bericht von Bettina fand ich Patagonien ganz toll und Du bestätigst das nochmal. Aber derzeit kann man nicht reisen. Und ich denke Patagonien ist kein Ziel für Teenager und somit wird das Land noch etwas auf uns warten müssen. Aber irgendwann werden wir die Gegend hoffentlich erkunden können.

Vielen Dank für Deine Mühe mit dem Reisebericht.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2020
69 Beiträge · seit 201717. Juni 2020 ·
Gabi-Muc schrieb:Und ich denke Patagonien ist kein Ziel für Teenager und somit wird das Land noch etwas auf uns warten müssen.
Meine Tochter (im Teenager-Alter) wäre absolut beigeistert von Patagonien. Aber es gibt einen Grund der wirklich dagegen spricht: Auf Grund der sehr langen und teuren Anreise sollte man mehr als zwei Wochen zur Verfügung haben und auf Grund des dortigen Wetters besser nicht im Winter dorthin fahren. Mit den Schulferien in Bayern lässt sich dies leider nicht vereinbaren. Für Tasmanien hatte ich meine Tochter ein mal per Sonderantrag vor Weihnachten etwas früher aus der Schule genommen. Noch mal bekomme ich das aber sicher nicht durch.
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201317. Juni 2020 ·
Hallo, ihr Lieben,

@ Gabi-Muc: hallo Gabi,
Und ich denke Patagonien ist kein Ziel für Teenager und somit wird das Land noch etwas auf uns warten müssen.
Patagonien ist einsam und ein Ziel für Leute, die wandern wollen. Wir haben viele junge Leute gesehen, jedoch keine Teenies, denn, wenn ich einmal an unsere Kinder zurück denke, ich glaube, die hätten uns gelyncht, wenn wir solche Ziele ausgewählt hätten. Im Urlaub wollten sie im Teenageralter (13-17) "Party machen" 😐, am Strand abhängen 😠 , allenfalls etwas Kultur, um die Eltern milde zu stimmen, und das war es auch schon. Für Kinder und Jugendliche ist Afrika ein tolles Ziel, da können sie Tiere beobachten und haben immer irgendwie zu tun Aber irgendwann sind die Kinder groß, und dann kommt die Zeit, da hat man Besseres zu tun als mit den Eltern in den Urlaub zu fahren, und dann könnt ihr all die Reisen machen, die jetzt eben nicht gehen. Mit 18 ist keins unserer Kinder mehr mit uns in den Urlaub gefahren, mit 25 haben sie wieder angefragt, ob sie nicht mal wieder dürften, denn mittlerweile fanden sie unsere Reiseziele richtig super. So ändern sich die Zeiten.

Schön, dass du trotzdem mitfährst 🙂 .

@ Bobu: hallo Bobu
Meine Tochter (im Teenager-Alter) wäre absolut beigeistert von Patagonien. Aber es gibt einen Grund der wirklich dagegen spricht: Auf Grund der sehr langen und teuren Anreise sollte man mehr als zwei Wochen zur Verfügung haben und auf Grund des dortigen Wetters besser nicht im Winter dorthin fahren. Mit den Schulferien in Bayern lässt sich dies leider nicht vereinbaren. Für Tasmanien hatte ich meine Tochter ein mal per Sonderantrag vor Weihnachten etwas früher aus der Schule genommen. Noch mal bekomme ich das aber sicher nicht durch.
Wir waren, was das anbelangt, immer sehr kreativ, aber früher war das auch auch noch einfacher, eine Sondergenehmigung zu bekommen (unsere Kinder sind 1986 und 1988 geboren). Heutzutage ist das, so glaube ich, fast unmöglich. Dann darfst du auch noch ein bisschen von Patagonien träumen.
Schön, dass du auch noch hier dabei bist 🙂 .

Den restlichen Teil des 1. Wandertages im Torres del Paine stelle ich nachher noch ein, dann geht es erst einmal wieder auf Reisen 🤩 .
Vor Ende nächster Woche wird es hier nicht weitergehen.

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201317. Juni 2020 ·
19.2.2020

Teil 2

Auf dem Rückweg zum Auto fielen uns noch ein paar kuriose Felsformationen auf. Hier hatte der Wind ganze Arbeit geleistet.

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2. Sendero Mirador Cóndor
Offizielle Infos: 2.5 km, 2.0 Std., Schwierigkeitsgrad: mittel

Der Wanderweg zum Mirador Cóndor beginnt auf der anderen Straßenseite vom Campingplatz Pehoé, und der Einstieg war gar nicht so einfach zu finden.
Eigentlich eine relativ kurze Wanderung, aber steigungsmäßig hat sie es teilweise ganz schön in sich. Der Wanderweg ist recht schmal und der sandige Untergrund extrem rutschig, ohne vernünftige Wanderstöcke sehr schwierig zu wandern. Je weiter wir nach oben kamen, desto stärker nahm der Wind leider wieder zu. Wenn uns hier eine Böe an der falschen Stelle erwischen würde, würden wir uns die Knochen brechen, und daher beschlossen wir nach ungefähr zwei Drittel des Weges umzukehren. Der Blick auf den Lago Pehoé war von hier auch schon schön. Die Kamera konnte man kaum in den Händen halten, so windig war es, und daher sind auch fast alle Fotos verwackelt. Dies ist eigentlich das einzige, was man noch vorzeigen kann.

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Mittlerweile war es schon 17.00 Uhr, und wir fuhren zurück zur Pampa Lodge. Kurz vor dem Gate noch ein Fotostopp. Die Landschaft bzw. der Himmel waren so schön.

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Schnell unter die Dusche und ebenso schnell wieder ab ins Auto. Für den heutigen Abend hatten wir eine Verabredung zum Dinner in der Hostería Pehoé. In der Vorbereitung zu dieser Reise hatte ich mich öfter virtuell in einem anderen Reiseforum mit einer Userin, die ähnliche Pläne wie wir hatte, ausgetauscht. Sie war mit ihrem Mann ein paar Tage früher losgeflogen und hatte uns von unterwegs über WhatsApp stets mit allerlei Nützlichem versorgt. Der heutige Abend war unsere einzige „Übereinstimmung“, die wir auf dieser Reise hatten, und die wollten wir bei einem gemeinsamen Abendessen verbringen.

Der Himmel an diesem Abend war einzigartig, solche Wolken sieht man nicht so häufig, und so wären wir noch fast zu spät zu unserer Verabredung gekommen, aber dieser Fotostopp musste sein.

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Wunderschön lag der Lago Pehoé im Abendlicht. Um zur Hostería zu gelangen, geht man zu Fuß über die Brücke.

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Unser Date war sehr sympathisch und unkompliziert, als Reise-Junkies hatte man sofort Gesprächsstoff, und so verflog die kurze Zeit, die wir hatten, wie im Nu 🙁 .

Ein allerletztes Foto an diesem Abend, die Sonne war fast untergegangen, nur zwei kleine Bergspitzen schimmerten noch leicht rosa: einfach nur schön 🤩 !

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Zum Abschluss gibt es noch zwei Fotos vom nächsten Morgen, und spätestens jetzt wird auch der Letzte verstehen, warum dieser Nationalpark für uns das absolute Highlight dieser Reise war. Das war unser Ausblick beim Frühstück, und viel gefrühstückt haben wir an diesem Morgen nicht 😗 .

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Gute Nacht und bis Ende nächster Woche!
Beate
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zuletzt bearbeitet 28. Juni 2020
2'192 Beiträge · seit 201617. Juni 2020 ·
Liebe Beate,

einen schönen Urlaub, wo geht es denn hin?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
808 Beiträge · seit 201818. Juni 2020 ·
Liebe Beate,

vielen Dank für die wunderbaren Bilder!
Die "Wolkenschaften" sind unglaublich schön.....sind aber ganz klar das Markenzeichen Patagoniens.
Die quasi ungebremsten Westwinde sorgen oftmals für "4-Jahreszeiten-Tage"!
Es ist eine herrlich umgekehrte Welt.....das Land liegt still, stumm und unbeweglich vor einem während sich das grosse Kino vollständig oberhalb des Horizontes abspielt.....könnte (habe) stundenlang eingekuschelt und windgeschützt daliegen (dagelegen) und voller Verwunderung zuschauen (zugeschaut) wie sich das Bild (im wahrsten Sinne des Wortes) in Windeseile ändert!
Fernweh....ich will (muss) dahin!

Liebe Grüsse,
busko
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
zuletzt bearbeitet 18. Juni 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201321. Juni 2020 ·
Hallo, ihr Lieben,

@ Gabi-Muc: Gabi,lieben Dank für die schönen Urlaubsgrüße. Wir sind momentan bei einem unserer Kinder in Berlin, Kultur tanken. Ein wenig ist schon wieder möglich, und ab und an brauche ich das quirlige Großstadtleben, obwohl Berlin noch fast ohne Touristen ist. Der Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor ist gähnend leer. Aber das ist auch einmal eine Erfahrung, und wir finden es herrlich entspannt z.Z. hier. Danach geht es an die Müritz, aber nur für ein paar Tage 🤩 .

@ busko: hallo busko, du hast völlig recht, die patagonischen Wolkenformationen sind wunderschön.
In der Vorbereitung zu dieser Reise bin ich über einen schon etwas älteren Spiegel-Artikel, in dem ein Hamburger Fotograf seine Wolkenbilder aus dieser Region zeigt, gestolpert; https://www.spiegel.de/fotostrecke/patagonien-wolkenfotos-von-ralf-gantzhorn-fotostrecke-127224.html. Dieser Fotograf versteht sein Handwerk. Vielleicht bekommst du nach diesen Fotos noch mehr Lust, wieder nach Patagonien zu reisen, wenn es denn irgendwann einmal wieder möglich sein wird.

Bis zum nächsten Wochenende!

Herzliche Grüße aus Berlin
Beate
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661 Beiträge · seit 201523. Juni 2020 ·
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Liebe Beate
Soo tolle Bilder und Stimmungen...herzlichen Dank fürs Teilen.
Bei uns sah es nicht so freundlich aus!
Liebs Grüessli
Malbec
zuletzt bearbeitet 23. Juni 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201324. Juni 2020 ·
Hallo, ihr Lieben,

@ Malbec: hallöchen, ja, der Wettergott war an diesen Tagen wirklich sehr gnädig mit uns. Die nächsten beiden Tage waren ähnlich sonnig und sehr warm, fast schon zu warm.
Danke für die Fotos. Ich denke, es ist nur ganz wenigen vergönnt, an fast 4 Tagen durchgehend Kaiserwetter zu haben. Sehr häufig ist das Wetter schlecht, und man muss sich bei Nieselregen durch die Landschaft kämpfen. Das Eis, die Sonne und die Wärme, das war schon sehr speziell 🤩 !

😗 Urlaubsbedingt geht es erst am Wochenende weiter.

Herzliche Grüße aktuell von der Müritz
Beate
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zuletzt bearbeitet 24. Juni 2020
151 Beiträge · seit 201825. Juni 2020 ·
Hallo Beate,
herzlichsten Dank für diesen RB. Tolle Reise und durch Deinen Bericht schön beschrieben und sehr gut illustriert.
Die Tour ist fast identisch mit der von mir in 2018 für 2-2019 ausgearbeiteten Reise. Wir wollten diese mit einem Pick-up Camper durchführen. Habe mir aber beim Pokern um den bestmöglichen Flugticketpreis zu lange Zeit gelassen, so daß ich dann Probleme mit dem Buchen der Fährverbindungen hatte. Nichts ging mehr, von D aus betrachtet.. So haben wir auf den Norden von Chile + Bolivien umgeschwenkt, da gibt es keine Fähren, nur tolle Wüsten und Vulkane.
Wie sah bei Euch die Situation auf den Fähren Richtung Süden aus. Gibt es spontan (+/- 1 Tag) freie Plätze für 2 Personen und Fahrzeug? Unsere Auskunft war: laut Reiseführer NEIN, laut Autovermieter JA.
Ich habe im Urlaub ungern Termine und Zeitdruck. Deshalb auch Camper und keine vorgebuchten Hotels. Durch die Fähren gibt es aber dann zumindest am Anfang( Ausgangspunkt Puerto Montt) feste Zeiten.
Viele Grüße
Till
1'068 Beiträge · seit 201325. Juni 2020 ·
Huhu,
schade, dass wir so lange auf die Fortsetzung warten müssen…. aber das Wochenende ist ja schon ganz bald.

Zudem habe ich auch schon länger nicht mehr ins Forum geschaut und hinke noch ein wenig hinterher.
Nutze ich die Schreibpause und gebe ein bisschen von unseren Eindrücken wieder....

Wir haben auf dem Perito Moreno ein Ice-Trekking gemacht. Das ganze ging mit morgens mit Einsammeln der Teilnehmer in Calafate los. Zugegeben, das war schon ganz gut organisiert, mit diversen Kleinbussen zur Sammelstelle und dann mit zwei großen Bussen die 80 km zum Gletscher.
Spätestens auf der Fahrt haben wir gemerkt, dass wir keine Gruppentouris sind. Es gab diverse Erläuterungen – nicht uninteressant- aber die meisten der Fahrgäste interessierte das nicht und quatschen die ganze Zeit. Dann gab es feste Toilettenpausen etc. Mit 40-50 Leuten alles im gleichen Takt zu machen – puh. Dann ging es mit einem kleinen Boot zum Startpunkt der Tour. Das Gletschertrekking (wir haben das „Kleine“ gemacht) wurde in Gruppen von knapp 20 Personen gemacht. Letztlich waren zig von diesen Kleingruppen unterwegs, der reinste Ameisenhaufen auf dem Gletscher. Zum Glück ist der Gletscher so riesig, dass sich das Ganze verlief. Zudem war es noch kalt, nass, windig, neblig und regnerisch, so dass die Freude stark getrübt wurde. Auch auf dem Eis interessierten sich die meisten –jungen-Leute eher weniger für den Gletscher als für coole Fotos, natürlich von einem Selbst in möglichst cooler Pose. Und unser Guide hat diese Präferenzen auch direkt erkannt und die „tollsten Spots“ gezeigt. Da musste dann jeder ein Foto machen… 😵

Wir hatten vor Jahren mal ein Gletscher-Trekking in Norwegen gemacht. Da war das Wetter zwar auch nicht besser, aber es waren insgesamt nur 8 Leute unterwegs und es ging tatsächlich um den Gletscher und das Erlebnis. Na, vielleicht wäre das heute dort auch anders….

Anschließend haben wir uns im Besucherzentrum noch ein wenig die Zeit vertrieben, unsere Sachen getrocknet und Pause gemacht (Essen und Trinken waren mitzubringen).
Das Wetter wurde jedenfalls besser und im Ergebnis war es dann doch ein schönes Erlebnis.

Allerdings hat uns der anschließende Besuch auf den Balkonen tatsächlich noch besser gefallen.
Auch hier war ziemlich viel los – zig Busse mit zum Teil kurzer Besuchszeit. Bei unserer Tour hatten wir zum Glück ausreichend Zeit auf den Wegen herumzustromern.
Unser Bedarf an Gruppenausflügen war allerdings dennoch gedeckt.

In Calafate waren wir übrigens an zwei Tagen in der Laguna Nimez , ein kleines Vogelparadies, und definitiv einen Besuch wert.
Ausserdem haben wir einen Empanadakurs besucht. Ausser uns hat niemand teilgenommen, so dass wir einen sehr persönlichen Kurs hatten und von dem Gastgeber viel über Argentinien erfahren haben – absolut empfehlenswert.

So im Nachhinein betrachtet haben wir in Calafate auch das beste Essen –im Restaurant- gehabt. Wir waren zweimal im Mi Rancho- exquisites Essen, freundliche Atmosphäre und super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Salü

Mabe
zuletzt bearbeitet 25. Juni 2020
1'425 Beiträge · seit 201326. Juni 2020 ·
Hi,
Heute 21:00 Uhr "Wildes Patagonien" im HR
LG
Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201327. Juni 2020 ·
Hallo, ihr Lieben,

leider hat es etwas gedauert, bis es hier nun endlich weitergeht. Manchmal braucht man eine Auszeit, ihr kennt das ja alle ganz gut 😗 !

Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Nachrichten, sei es hier im Reisebericht oder als PN, für jedes "Danke", einfach dafür, dass immer noch so viele User diesen Bericht anklicken. Ganz toll ist das 😘 !

Bevor es nachher noch ein weiteres Kapitel unserer Erlebnisse in Patagonien gibt, möchte ich kurz auf eure Nachrichten eingehen:

@ Eulenspiegel: hallo Till, noch ein neuer Reisebegleiter, sehr schön, herzlich willkommen 🙂 .
Der Norden Chiles mit Bolivien könnte mich auch interessieren, nur weiß ich nicht, ob ich mit der Höhe klar kommen würde. Freunde von uns haben bei den Wanderungen Kokablätter gekaut, und das soll geholfen haben. So, nun zu deiner Frage:
Wie sah bei Euch die Situation auf den Fähren Richtung Süden aus. Gibt es spontan (+/- 1 Tag) freie Plätze für 2 Personen und Fahrzeug? Unsere Auskunft war: laut Reiseführer NEIN, laut Autovermieter JA.
Genau das hatte man uns auch im Vorfeld gesagt. Ich habe ja persönlich in Puerto Montt unsere Tickets abgeholt und habe mitbekommen, dass Leute für die Morgen- und Mittagfähre abgewiesen wurden. Auf der sogenannten "Nachtfähre" gab es jedoch noch genug Platz und zwar in beiden Richtungen. Es gibt verschiedene Routen: einmal durch die Fjorde und einmal quasi von außen herum: https://www.barcazas.cl/barcazas/web/hornopiren-caleta-gonzalo/#descripcion-ruta. Die meisten Touristen möchten die Fahrt durch die Fjorde, denn sie ist landschaftlich schöner und auch ruhiger. Die Tour von außen herum kann schon mal mit heftigem Seegang einhergehen, und wenn du da nicht seefest bist, dann kann das übel 🤢 enden.
Bei uns war das fahrtechnisch der einzige fixe Termin, das hat uns nichts ausgemacht, und ich würde es auch nicht drauf ankommen lassen, denn meine Wahl wäre immer die Passage durch die Fjorde, aber wenn du auch nachts fahren willst, dann dürfte das wohl kein Problem sein, aber auch da gibt es keine Garantie. In der Hauptsaison ist es voll, und auch die Versorgung des Südens geht nur mit den Fähren.

@ Mabe: hallöchen, ich hatte dich schon vermisst 🙁 .
Das Ice-Trecking hätte ich auch gerne mitgemacht, obwohl ich Gruppenausflüge auch absolut nicht mag, aber das hätte ich dann eben in Kauf genommen. Wir mussten leider kürzen, mehr an Aktivitäten war nicht drin, selbst das Gletschermuseum, an dem wir täglich vorbeigekommen sind, haben wir nicht mehr geschafft.
Auch auf dem Eis interessierten sich die meisten –jungen-Leute eher weniger für den Gletscher als für coole Fotos, natürlich von einem Selbst in möglichst cooler Pose. Und unser Guide hat diese Präferenzen auch direkt erkannt und die „tollsten Spots“ gezeigt. Da musste dann jeder ein Foto machen… 😵
Ja, das ist wirklich ein Unsitte und liegt auch wohl daran, dass heute jeder seine Erlebnisse gleich direkt per WhatsApp mit Family & Friends teilen muß 😵 . Fürchterlich!

Apropos Empanada-Kurs: das wäre auch etwas für mich gewesen. Empanadas gehören in Lateinamerika einfach zum Leben dazu. Die gefüllten Teigtaschen gibt es auf der Straße mal schnell aus der Hand oder im Restaurant als Vorspeise. Füllen kann man sie mit Fleisch, Käse, Gemüse, Eiern oder einem bunten Mix. Da hätte ich gerne das eine oder andere neue Rezept dazu bekommen.
Wie lange wart ihr eigentlich in El Calafate, oder hast du das schon irgendwo geschrieben 😕 ?
Danke, dass du deine Erlebnisse und Eindrücke hier teilst. Das ist sehr informativ 🙂 .

@ Clamat: hallo Claudia, danke für den Hinweis 😘 . Wer diese Reportage noch nicht gesehen hat, sie ist noch in der Mediathek vorhanden: https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/reise-reportagen/wildes-patagonien,video-125682.html.

Nachher geht es hier weiter, jetzt erst muss der Garten gewässert werden!

Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2020
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201328. Juni 2020 ·
Unterwegs im Nationalpark Torres del Paine, Tag 2

20.2.2020

Der Juni ist fast schon vorüber, es ist Sommer in Nordwestdeutschland. Während ich dies schreibe, sitze ich gemütlich im Garten auf unserer Terrasse, die zum Glück durch eine breite Markise im Schatten liegt. Wir haben jetzt am Spätnachmittag 28 Grad im Schatten, perfekte Bedingungen also für ein erfrischendes Bad in einem der umliegenden Seen.
Wenn ich an die drei letzten Tage unserer Reise durch Patagonien zurückdenke, dann erinnere ich mich an den blauen Himmel, den Kontrast von (blauem) Eis und (schwarzem) Lavastrand, an ein Picknick in der Mittagshitze, zu unseren Füßen einzelne große Eisschollen, an goldgelbe Wiesen und an glasklare Gletscherseen, in denen man leider nicht schwimmen konnte, denn dafür war das Wasser nun wirklich zu kalt 😮 . Die klimatischen Bedingungen in diesen Tagen waren unseren aktuell sehr ähnlich. So kann auch der Sommer im Süden Patagoniens sein. Für uns war es ein Geschenk, nur wenn sich solche Tage häufen, dann werden die Gletscher noch schneller schmelzen als sie das ohnehin schon tun 🙁 .

Der Himmel an diesem frühen Morgen war einmalig schön. Ich glaube, so etwas nennt man „Alpenglühen“, und das hatte zumindest ich so noch nicht gesehen 😐 . Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, Berge und Beate passten bis dahin eigentlich nicht zusammen, wohlbemerkt: bis dahin 😗 . Auf dem hölzernen Außendeck der Lodge gab es leider, warum auch immer 😕 , keine Sitzmöglichkeiten, und trotzdem nahmen wir unser Frühstück mit nach draußen, setzten uns damit auf den Holzboden und genossen diese wunderbare Aussicht. Die Berge hatten wir gestern gar nicht wahrgenommen, so dicht waren die Wolken am Himmel gewesen.

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Gegen 8.00 Uhr verließen wir diesen wunderbaren Ort, immerhin hatten wir einiges geplant für diesen Tag.

Aktivität des Tages:

Wanderung: „Sendero Isla de los Hielos“
offizielle Infos: 4-5 km (geschätzt), 2 Std., Schwierigkeitsgrad: leicht
verbunden mit einer Bootsfahrt auf dem Lago Grey mit Stopp an der Abbruchkante des Grey Gletschers

Tip:
Diese Tour habe ich wie die Fährpassage von Hornopirén nach Caleta Gonzalo unkompliziert bei „Contact Chile“ https://www.contactchile.cl/de/reisen/spezialtouren/schiffstour-lago-grey.html gebucht. Eine gute Alternative dazu ist eine Direktbuchung beim Hotel Lago Grey. Dazu hier umfassende Informationen zu den Abfahrzeiten (es gibt über den Tag verteilt 4 Touren), den Preisen und den jeweiligen Leistungen: https://www.lagogrey.com/en/navigation/ . Ich empfehle in der Hauptsaison unbedingt vorzubuchen, denn an unserem Tag waren sämtliche Fahrten ausgebucht.

Info:
Das Schiff ist mit dem Auto nicht direkt erreichbar. Man muss vorerst den größten Teil der Wanderung zur „Isla de los Hielos“ zurücklegen. Für Passagiere mit eingeschränkter Mobilität nicht gerade eine einfache Anreise, denn die Wanderung geht ein gutes Stück direkt am sehr breiten, schwarzen Lavastrand entlang. Das Hotel Lago Grey bietet auch einen Boot-Shuttle direkt zum Schiff an. Ob man diesen vorbuchen muss, weiß ich nicht.

Wir hatten uns für die erste Bootstour des Tages entschieden. So würden wir danach keine „Verpflichtungen“ mehr haben und könnten den Tag genießen, ohne ständig auf die Uhr schauen zu müssen.
Unsere vorbestellten Tickets holten wir um 9.00 Uhr im Hotel Lago Grey ab. Mit dem Auto fuhren wir dann noch das kurze Stück zur Guardería Grey, der dortigen Rangerstation. Von dort aus startete auch die einfache, aber sehr abwechslungsreiche Wanderung zur „Isla de los Hielos“.

Zu dieser frühen Stunde war noch nicht viel los, und so hatten wir die Natur fast für uns allein. Es war warm, wir zogen die Schuhe und Socken aus und genossen erst einmal das einmalige Gefühl, mit nackten Füßen durch einen Gletschersee zu waten. Herrlich war das 🤩 , das Wasser war zwar eisig, aber ein paar Minuten ging das schon. Ein einmalig schöner Strand, das Licht war zwar noch nicht ideal, aber wir würden auf dem Rückweg ja noch Zeit in Hülle und Fülle haben.

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(Die Berge spiegelten sich so schön im Río Grey)

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Gegen 10.00 legte unser Schiff ab. Während der Anfahrt zum Gletscher sahen wir frisch gekalbte Eisberge und genossen die Aussicht auf die umliegenden Gipfel.

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Hin und wieder fischte die Crew kleinere Eisblöcke aus dem Wasser und zerlegte sie umgehend in Eiswürfel für die Bordbar. Trotz der frühen Stunde probierten auch wir einen ziemlich steif gemixten Pisco Sour mit Jahrtausend altem Gletschereis. Das war schon ein wenig schräg 😐 , aber dieser Pisco Sour schmeckte auch nicht anders als die, welche wir zuvor mit frischen Eiswürfeln getrunken hatten 😗 .

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Schließlich erreichten wir die Gletscherzungen. Unser Boot drehte bei und schippert gemächlich an allen drei Armen vorbei. Obwohl wir schon an der Abbruchkante des Perito Moreno gestanden hatten, begeisterte uns die Natur wieder aufs Neue. Zerklüftete Eisformationen ragten meterhoch über uns auf. Wie schon beim Perito Moreno hörten wir das Knacken und Krachen im Inneren des Gletschers. Und dann der strahlend blaue Himmel, das hatten wir in dieser Kombination auf dieser Reise noch nicht gehabt. Ein ganz wunderbares Erlebnis 🤩 !
Hier ein paar gesammelte Impressionen vom Gletscher:

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Später geht es hier noch weiter.....
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zuletzt bearbeitet 28. Juni 2020
1'068 Beiträge · seit 201328. Juni 2020 ·
Hach, ist das schööön....der Grey bei strahlend blauem Himmel...!!!


Jetzt hatte ich mich schon drauf eingestellt, die Pause zu überbrücken bis es hier weitergeht, aber jetzt lass ich dir, Beate, erst mal den Vortritt 🙂

Schön, dass es weitergeht

Salü
Mabe
Themenstarter1'544 Beiträge · seit 201328. Juni 2020 ·
Und hier geht es weiter.....

Noch mehr Eis-Impressionen:

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Gegen 12.45 Uhr waren wir wieder zurück am Bootsanleger. Mittlerweile war es doch sehr warm geworden, und der Hunger meldete sich. Vor dem Schnellrestaurant in der Guardería Grey hatte man uns gewarnt, denn dort würden sämtliche Busreisende einkehren, und dementsprechend voll würde es dort sein. Daher hatten wir in unserer Lodge um einen Picknickkorb gebeten, und den wollten wir oben verzehren. Zur Mittagszeit hatten nicht viele Besucher den Aufstieg gewagt, und so war es erstaunlich ruhig da oben. Einen herrlichen Blick hatte man vom Mirador.

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Sehr gut sah man von dort oben die gewaltige Breite des Strandes.

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(links oben der Río Grey)

Wir gingen noch ein Stückchen weiter, und dann hatten wir unseren Picknickplatz gefunden. Zwei kleine Felsblöcke dienten als Sitzgelegenheit, Menschenkind, was willst du mehr, aber seht selbst, denn bei dieser Aussicht kommt man kaum zum Essen 🤩 . Das Licht war fantastisch.

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Gegen 15.00 Uhr stiegen wir wieder ab und waren gegen 16.00 Uhr zurück an der Guardería. Wir mussten nötig aus der Sonne, und daher gab es dort dann endlich den wohlverdienten Kaffee in einer schattigen Ecke 🙂 .

Für heute hatten wir genug, die Sonne hatte uns müde gemacht. Ein letztes Landschaftsfoto an diesem Tag. Das Gras leuchtete so schön golden in der Abendsonne. Was für ein Kontrast zu den schneebedeckten Bergen 🤩 !

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In unserer Lodge setzten wir uns mit einem kühlen Getränk an den Fluss und pirschten einigen Vögeln hinterher. Ein wahres Vogelparadies, und an diesem Abend war einiges los. Die meisten Fotos sind irgendwie leider nichts geworden, aber einen hübschen Kingfisher kann ich zeigen.

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Das Abendessen im Restaurant unserer Lodge war wieder einmal nur durchschnittlich, aber leider gab es weit und breit keine Alternative. Entschädigt wurde man dafür mit einem grandiosen Ausblick auf die abendlichen Berge.

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Ein 5-Sterne-Urlaubstag war zu Ende gegangen.

Gute Nacht!
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2020