earlybird - es war auch nicht meine Intention, dies auszudrücken 🙂
Wenn wir mal die gesamten Tages- und Onlinemedien ausblenden, sämtliche FB, Telegram Nachrichten ignorieren und lediglich die Behördeninfos und Fachpublikationen nehmen, wird das Bild schon anders.
Ich glaube, dass es kaum ein Thema in den vergangenen Jahren gab, welches durch Schlagzeilen derart verfälscht wurde, wie diese Pandemie.
Es fängt schon beim Wort Pandemie an, wenn einfach auf die Kriterien geschaut wird, WAS muss erfüllt sein, damit wir es Pandemie nennen, ist klar, es ist eine.
z.B. Erstinfos zur Definition im folgenden Artikel mit weiterführenden Quellenangaben:
https://www.netdoktor.de/krankheiten/infektionen/pandemie-epidemie/Wenn wir tatsächliche Zahlen, Schätzungen, Modellierungen, Berechnungen nehmen und NUR die Aussagen von aktiven Fachleuten, also denen, die damit aktuell arbeiten und forschen (
(jemand der Medizin studiert hat, bringt sicher ein größeres und umfassenderes Verständnis für medizinische Zusammenhänge mit, ist jedoch meistenteils -wenn er sich nicht aktiv mit dem Thema beschäftigt- in einer vergleichlichen Situation wie ein F1-Pilot von 1980 im Vergleich zu Lewis Hamilton 2020)., wissen wir z.B vereinfacht ausgedrückt:
1.
Ebola ist viel tödlicher, Grippe viel weiter verbreitet und Sars-Cov2 viel unbekannter. Die Sterberate bei Sars-Cov2 bzw. Covid-19 ist höher wie bei der jährlich wiederkehrenden Influenza-Welle (von sehr starken Jahren mal abgesehen).
2.
Wenn wir nichts unternehmen und alles weiterlaufen lassen, trifft es das Gesundheitssystem wahrscheinlich so stark, dass Behandlungen nicht mehr oder nur noch teilw. möglich sind (Beispiele sind bekannt).
3.
Dazu kommt, dass derzeit immer mehr Fallberichte, Beobachtungen und erste Studien "eintrudeln", die mehr Informationen über den Krankheitsverlauf und Nachwirkungen preisgeben. Dabei wird u.a. immer deutlicher, dass Langzeit- oder Spätfolgen auch bei jüngeren Patienten nicht ausgeschlossen sind.
Nicht alle dieser Studien sind geeignet, daher nachstehend eine kurze Zusammenfassung was derzeit u.a. so veröffentlicht (update vom 11.07. z.B.) wird:
https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Neue-Corona-Studien-Remdesivir-Lockdown-Folgen-Masken-et-al-410212.htmlPassend dazu auch die Einschätzung des RKI anhand von übermittelten Daten, die Hospitalisierungsraten (Punkt 16) etc. zeigen für mich als Laien doch sehr deutlich, was wahrscheinlich passieren kann, wenn nicht gegengesteuert wird:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText14Warum die wirtschaftliche "Katastrophe" ..... nunja, da kann ich nur meine eigene Meinung kundtun:
Der Wert des Lebens, auch des einzelnen hat sich in den letzten Jahren in der Wahrnehmung erhöht.
In vielen, ich denke in den meisten Ländern, gibt es gesetzliche Vorgaben genauso zu handeln und schlimmere bzw. größere "Humanverluste" bestmöglich zu vermeiden.
Zusammenfassend wird also -von den meisten Staaten- versucht, den Spagat zwischen Bevölkerungsschutz und Wirtschaft zu schlagen - das läuft nicht immer optimal, aber wird ständig verbessert.
Auffällig ist hierbei für mich, das einige, auch "hochentwickelte" Länder, die am Anfang ziemlich relativierend und lapidar gehandelt haben, sehr hohe Fallzahlen haben. Obwohl sie andere Optionen hatten.
Mit bestem Gruß
Stefan