travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200630. Juni 2021 ·
Maßnahmen im Kampf gegen #COVID19 ab dem 1. Juli 2021 bis zum 15. Juli 2021 (Auswahl): - Reisebeschränkung auf alle Regionen ausgeweitet, kein Reisen zwischen den Regionen, aber innerhalb der Regionen - Versammlungen bleiben bis zu 10 Personen erlaubt - Ausgangssperre von 21 bis 4 Uhr - Bildungseinrichtungen aller Art müssen bis zum 26. Juli 2021geschlossen bleiben - Alkohol 9-18 Uhr Montag bis Donnerstag Take-Away - Restaurants nur Take-Away - Casino, Bars, Nachtclubs, Spielplätze etc geschlossen - Kontaktsport bleibt verboten - Kein Transport zwischen Regionen (auch keine Flugzeuge) - Ausnahmeregelung für Touristen
makis schrieb:Mich aergern die vielen abschaetzigen Bemerkungen ueber Namibia.
Ein klein wenig habe ich bei meinem letzten Besuch auch aushalten müssen. Damals waren die Zahlen in DE hoch, in Namibia niedrig, und da kamen schon manch derbe Kommentare, die der damaligen Lage sicherlich nicht angemessen waren.
Ich lege das nicht auf die Goldwaage, und in Triumpfgeheul breche ich auch nicht aus, nur weil sich nun alles gedreht hat. Es wird sich wieder drehen, und wieder, und wieder. Die Nerven liegen allerorts blank, die Pandemie hat die Menschen verändert. Und irgendwie verschaffen sie sich halt auch mal Luft. Da wird in beide Richtungen reichlich Quatsch erzählt, nicht nur in Richtung Namibia / Namibianer.
Etwas mehr Gelassenheit, so schwer sie bisweilen auch fällt, mehr kann man den Menschen nicht nahe legen.
Hallo Christian, Danke für die schnelle Info! Was gibt es denn für Regeln für Touristen? Wir dürfen im Land reisen, brauche aber ein Permit? Oder reicht die Bestätigung jeweils von der nächsten Unterkunft? Wie sieht das mit den regelmäßigen PCR Tests aus?
Gruß Meike
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200630. Juni 2021 ·
Was gibt es denn für Regeln für Touristen?
wird noch bekanntgegeben.
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Wir sind gerade in SA im Kruger und wollen eigentlich am 4.7. nach Namibia fliegen. Wir hoffen, dass man sich mit Reservierungen nach wie vor im Land bewegen darf, Details sollen ja morgen kommen.
Ist jemand hier geradr in Namibia und/oder plant in den nächsten Tagen trotzdem hinzufliegen? Oder sind wir die einzigen Verrückten?
Svenscho schrieb: Ist jemand hier geradr in Namibia und/oder plant in den nächsten Tagen trotzdem hinzufliegen? Oder sind wir die einzigen Verrückten?
...seufz... wir wollten eigentlich am 9.7. fliegen. Haben heute beschlossen (auch auf Anraten von Freunden aus Windhoek) nun doch 2 - 5 Monate zu verschieben... 😣
Ich finde wir sollten das hier sachlich halten und auf die Maßnahmen fokussieren, aber da du so direkt fragst, kann ich dir als aktueller Tourist in SA vielleicht ein paar Anhaltspunkte geben:
- Touristen halten sich fast ausnahmslos an die Coronaregeln und leugnen Corona nicht - Touristen fahren nicht zu Feiern mit Freunden/Familie und gehen nicht auf Partys, bleiben hauptsächlich unter sich -Touristen fahren den lieben Tag lang durch die Einöde und übernachten in teuren abgelegenen Lodges mit wenig Zimmern -Touristen bezahlen für eine Nacht so viel wie manch ein Namibier im Monat verdient und bringen damit ein relativ enorm hohes Maß an Geld ins Land, das man wieder in z.B. das Gesundheitssystem stecken kann - Touristen kommen mit PCR Test und werden Städte meiden -Touristen kommen (zwangsläufig) aus weniger betroffenen Regionen und sind nachweislich kein Treiber dieser Welle -Namibia hängt extrem vom Luxustourismus ab
Was im Umkehrschluss nicht heisst, dass das Gegenteil davon auf alle Namibianer zutrifft, aber wenn man die Facebook-Kommentare liest und die Impfbereitschaft sieht, dann nehmen halt vielzuviele Einheimische die Pandemie auf die leichte Schulter.
Na ja. Wir sind mal wieder dabei die Vergleiche zu Deutschland in den Vordergrund zu stellen. Vielleicht kann sich Namibia eben keinen totalen lockdown leisten, so wie Deutschland. Vielleicht können die eben nicht Milliarden auf Milliarden ins Land pumpen. Und vielleicht sind auch die Sicherungssxsteme etwas anders. In Deutschland hieß es eben für alle, Ruhe ist und alles zu. Und zwar ohne Ausnahmen. Namibia braucht diese Ausnahmen vermutlich. Und das wird auch der Grund für die 2 Wochenfrist sein und nicht unbefristet wie in D. Schönen Abend noch
Da wir ja sachlich bleiben wollen: Du kommst aus SA, wie mehrfach von dir kommuniziert, das ist keine weniger betroffene Region.
Den Namibiern wünsche ich, dass du viel Geld dort lässt!
Grüße Lisolu
BikeAfrica7’358 Beiträge · seit 200630. Juni 2021 ·
Svenscho schrieb: - Touristen fahren nicht zu Feiern mit Freunden/Familie und gehen nicht auf Partys, bleiben hauptsächlich unter sich
Bist Du schon mal in 'ner Backpackerunterkunft gewesen und auf dem Campingplatz, auf dem ein Overlander-Truck samt Inhalt die Nacht verbrachte? Da ist Remmidemmi und Party bis in die Nacht.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA schrieb:Maßnahmen im Kampf gegen #COVID19 ab dem 1. Juli 2021 bis zum 15. Juli 2021 (Auswahl):
- Reisebeschränkung auf alle Regionen ausgeweitet, kein Reisen zwischen den Region
Sollte es Reiseerleichterungen für Touristen geben, so würde ich mich als im Land Wohnender verarscht
Was für sonderbare Aussichten sind denn das?
@Gila, ich komme mir überhaupt nicht verarscht vor, sondern hoffe, dass Touristen im Rahmen der vorgegebenen Regeln weiterhin reisen können. Wir brauchen die Touristen,wie @Svenscho treffend argumentierte. LG, chrisanna
Touristen erfüllen ganz verschiedene interessante Aspekte. Sie fahren meist zu Zweit oder max. zu Viert in einem eigenen Auto und nicht in einem Sammeltaxi oder einem öffentlichen Bus. Sie tragen dazu bei, dass die Wirtschaft aktiv ist. Angefangen von den Kleinbeträgen für den Parkplatzwächter, über den Lebensmitteleinkauf, bis hin zur Lodge und dem Autovermieter profitieren sehr viele Menschen von einem einzelnen Touristen. Auf dem Weg zu ihren Destinationen haben sie aufgrund ihres eigenen Autos wenig bis keinen Kontakt zu Dritten und sind pandemisch eher harmlos. Die Destinationen selbst liegen meist nicht mitten in Katatura, sondern in der Abgeschiedenheit des Landes. Hier treffen sie auf wenige andere Menschen und halten sich - wenn sie denn ihr Auto verlassen haben - zumeist im Freien auf. Auch hier ist doch ein pandemisch eher kleines Risiko vorhanden. Was häufig gerne übersehen wird, ist der Umstand, dass die blosse Anwesenheit von Menschen ein Störfaktor für Wilderer ist. je mehr Touristen sich also in einem Gebiet aufhalten, desto weniger wird gewildert. Eine eindrucksvolle Zahl dazu: als EcoTraining das kleine Buschcamp in Mashatu/Botswana eröffnet hat um dort Field Guide und Trails Guide Kurse durchzuführen, reduzierte dieser Umstand die hiesige Wilderei um sagenhafte 90%. Der Effekt ist nicht zu unterschätzen.
Wenn Touristen also Arbeitsplätze erhalten, dafür sorgen, dass Menschen ein Einkommen generieren, sich die meiste Zeit "isoliert" (im Auto) oder in Kleingruppen aufhalten und noch durch ihre blosse Anwesenheit in Wildgebieten etwas für den Tierschutz tun, ja warum genau möchtest du das das verhindert wird? Ich verstehe dich nicht, sorry.
Etwas OT: Heute hat die FAZ einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht, der all jenen, die meinen, das es wirtschaftlich in D ja nicht so schlimm ist (zumeist Bezieher von Kurzarbeitergeld und angestellt), mal ankündigt, was für ein Tsunami da noch anrollt.
Die durchschnittliche Bonität der etwa 5,2 Millionen Unternehmen in D entsprach vor der Pandemie einem C-Rating. 16 Monate später ist es ein F-Rating, was dem drittschlechtesten Wert entspricht.
Was schätzt du denn, was die Pandemie mit Ländern wie Namibia veranstaltet?
LG Guido
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200630. Juni 2021 ·
1364 neue Fälle (43% positiv), 54 Tote. 7-Tage-Inzidenz auf 500 leicht gesunken.
Moin, aktuell gibt es zu den "Befreiungen" für Touris nichts konkretes außer diese Aussage vom Präsidenten - soviel sagen die Hotels und Medien. Weiss man schon wann es Details gibt? Kommt morgen eine Gazette? Falls ja bitte ich sehr darum diese hier zu posten, da wir am 4.7. fliegen und notfalls noch umorganisieren müssen. VG und danke im Voraus
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200630. Juni 2021 ·
Weiss man schon wann es Details gibt? Kommt morgen eine Gazette?
Wie gesagt wird es alles im Amtsblatt stehen, was gegen 23 Uhr veröffentlicht werden sollte. Was man hört: - Touristen können wir bisher ungehindert reisen - PCR-Test zur Einreise wird auf maximal 72 Stunden verkürzt - Restaurantschließungen, Ausgangssperre, Alkoholverbot etc gilt auch für Touristen
Viele Grüße Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Hallo Christian, Würdest du das dann hier posten? Ich tue mich als nicht-Namibianer etwas schwer damit via Google an die aktuellen korrekten Infos zu kommen. Zum Glück gibts das Forum hier 🙂 LG
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200630. Juni 2021 ·
Würdest du das dann hier posten?
so wie seit 16 Monaten, ja.
Viele Grüße Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ich kann nur Guido und Svencho zustimmen! Wir werden auch am 6.7. unseren Flug aus D antreten. Und ich stufe es nicht als rücksichtslos und unüberlegt ein. Ich denke auch, NAMIBIA braucht die Touristen. Und natürlich werden wir uns regelkonforme verhalten, werden die Städte meiden, werden Menschenansammlungen meiden, keine geführten Touren mit anderen Touris , keine Partys und keine vollen Campingplätze. Und ich denke und hoffe, dass wenn man sorgsam ist, alles gut wird. Beim Einkaufen sehe ich noch das größte Problem .
Ich bin gespannt, die Tage sind gezählt. Aber wieder ein Jahr warten (so ist das wenn man wegen Kindern nicht flexibel ist und nicht um ein paar Monate schieben kann) will ich nicht.
LG
BikeAfrica7’358 Beiträge · seit 200630. Juni 2021 ·
elki schrieb: Ich denke auch, NAMIBIA braucht die Touristen.
Dieser Gedanke hat in den Jahrzehnten vor Corona nie eine Rolle gespielt. Es ging immer nur um die eigenen Interessen und daran hat sich sicherlich nichts verändert. Jetzt kann man mit diesem Argument aber sein Gewissen etwas beruhigen.
Hier noch ein paar Länder, die Touristen noch dringender brauchten: Malawi, Eswatini (derzeit natürlich nicht), Sierra Leone, Guinea-Bissau, Liberia, Elfenbeinküste, Burundi (derzeit wohl eher auch nicht). Auch Rwanda ist wirtschaftlich stark von Corona gebeutelt.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand jetzt nach Namibia reist, aber dann sollte man so ehrlich zu sich selbst sein, dass man das nicht wegen der Menschen dort, sondern aus eigenem Interesse tut - so wie vor Corona auch.
Gruß Wolfgang
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