hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202022. März 2020 · #1
Hallo liebe Fomis,ich schliesse mich dem neuen Trend mit Reiseberichten als Stressabbau und Wartezeit Überbrückung an,ich hatte schon mal einen begonnen,dann aber die Lust verloren und wieder gelöscht.Aktuell habe ich Urlaubsperre,glücklicherweise nichts gebucht für 2020 und muss mich nicht mit Stornierungen herum ärgern.Wenn der Supergau in den Kliniken beginnt werde ich ziemlich weit vorne mit dabei sein und es hoffentlich heil überstehen. Da ich mich auch zu Corona äußere möchte ich mich erst mal nicht vorstellen,nur so viel ich e. m 62,f G. 59 aus NRW
Wir waren im November 2019 in Botswana unterwegs,Flug mit AirNamibia,Reservierungen der Camps und Nationalparks etc überBwana TukeTuke,Auto Toyota Expedition von Safari Car Rental Unsere Stationen: Windhoek Ghanzi Trail Blazer GKCR über Tsau Gate Motopi PiperPan SundayPan Boteti KhumagoCamping NxaiPan BainesBaobap KubuIsland ElephantSands Kasane BigChobe 5 Camping Ihaha Linyanti Savuti Xaxanaxa ThirdBridge Maun DiscoveryB&B GrasslandlodgeCamping OkambaraLodge Windhoek Rückflug Dank AirNamibia sind wir kurzfristig einen Tag früher geflogen,und am Ende einen halben Tag später zurück,wie bei AirNamibia üblich ohne Benachrichtigung,aber ansonsten hat alles super funktioniert,Bwana können wir sehr empfehlen,drücke Euch an dieser Stelle schon mal ganz fest die Daumen
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202022. März 2020 · #2
Upps fängt ja schon gut an,Foto doppelt eingestellt 😣
BikeAfrica7'297 Beiträge · seit 200622. März 2020 · #3
hansilein schrieb:Upps fängt ja schon gut an,Foto doppelt eingestellt 😣
Du kannst Deinen Beitrag nachträglich editieren und das doppelte Foto entfernen. Alles Gute für die nächste Zeit.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202022. März 2020 · #4
Wir waren 2017 in Namibia,mehr oder weniger die klassische Anfängerrunde,uns war klar wir möchten wieder nach Afrika,diesmal mit dem Hauptaugenmerk auf Tierbeobachtung,wieder als Selbstfahrer mit Dachzelt. In Windhoek kauften wir schon mal ein was über die Grenze darf,Nachmittags dann die etwas andere Stadtrundfahrt mit Bwana,in dem ehrwürdigen Landrover der ungefähr mein Alter hat Wir sahen Windhoek von einem Hügel,die Wolken gaben erste Hinweise dass ein Cabrio auch Nachteile hat Unser Guide schien alle Einheimischen persönlich zu kennen,war super nett,humorvoll, und hat uns unglaublich viel gezeigt und erzählt. Dass ein offener Landy auch Nachteile hat stellten wir dann auch fest,aber das Land braucht schließlich den Regen,wir waren aber völlig durchweicht,und für die Weiterfahrt waren die Sitze auch patschnass Die Kinder in Silvercity hatten dadurch noch mehr Spaß als sie ins Auto kletterten und unsere nassen Hosenböden sahen 🙂
Am Abend gab es noch in Joes Bierhaus bei leckerem Essen die Mappe mit den Reservierungen und Vouches und jede Menge Tipps von Carsten Möhle bevor wir müde in die Pension Tamboti gebracht wurden
casimodo4'529 Beiträge · seit 200722. März 2020 · #5
Hallo Hansilein,
Danke für die nette Abwechslung. An Deinen Eröffnungspost hier im Forum werde ich noch lange denken ! 😎
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202022. März 2020 · #7
Nach einigen Moskitostichen mehr ging es dann endlich los,zunächst bis Ghanzi Trail Blazer,weiteren Moskitos,die volle Wucht der ungewohnten Hitze,dafür aber ein einfaches, wirklich köstliches Abendessen Und für längere Zeit das letzte Bett Am nächsten Tag dann einkaufen,hier bedauerten wir dass wir kein Fleisch und Wurst in Windhoek eingekauft haben,die Auswahl in Botswana ist schon etwas übersichtlicher,und an der Grenze hat sich niemand für unsere Vorräte interessiert. Wir haben während der ganzen Reise keinen Alkohol getrunken,das hat die Logistik sehr vereinfacht,nicht noch zusätzlich den Bottleshop suchen und vor allem auf den rumpeligen Pisten keine Angst um Glasbruch haben,die Sonne ging auch ohne Alkohol unter und der Blick war ungetrübt 😛 Dann noch ein Stück Asphalt bevor wir dann Richtung TsauGate gleich mal Tiefsand fahren übten.War aber kein Problem,das Fahrzeug war wirklich phantastisch,während der ganzen Reise übrigens,immer mehr als ausreichend Motorleistung,Automatik,und das spezielle Fahrwerk ist um Welten komfortabler als ein normaler Hilux: Dann pflügten wir noch eine Weile durch den Sand bis wir endlich Motopi erreichten,unterwegs sahen wir schon einige Kudus,Tiktik und Oryxantilopen,alle ungewohnt scheu,keine Ahnung warum.Nach einer ausgiebigen Pause fuhren wir dann ans nahe gelegen Wasserloch,auch hier waren die Tiere recht scheu,aber es gab schon etwas zu sehen
Und gleich am ersten Tag ein Löffelhund,für uns eine Erstsichtung
Zwar sehr weit weg aber für den ersten Tag waren wir mehr als zufrieden,zumal auch noch Giraffen und Kudus zu sehen waren,für Fotos aber zu verdeckt standen und auch schnell geflüchtet sind.Am Gate sagte man uns dass am Wasserloch Löwen seien,vermutlich war das der Grund für die Nervosität der Tiere,gehört oder gesehen haben wir aber keine Raubtiere dort. Der Abend am Feuer,die Nacht im Dachzelt war ungewohnt heiß,auch die nächtlichen Geräusche wieder neu,trotzdem haben wir wunderbar geschlafen und waren am nächsten morgen frisch und ausgeruht
Vielen Dank für Euren Reisebericht. Für uns hat e besondere Bedeutung, auch wir hätten Teile Eurer Route im September fahren wollen.
Ob das klappt und man dann sinnvollerweise überhaupt schon wieder verantwortlich reisen kann weiß derzeit niemand.
Deswegen verfolgen wir Euren Bericht gespannt um dennoch in guter Laune für Botswana zu bleiben.
Viele Grüße, Burkhard
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202023. März 2020 · #9
Heute geht es weiter zur PiperPan,es sollte ein langer Fahrtag werden, um 5 Uhr30 klingelte wie ab jetzt täglich der Wecker,bis wir losfuhren hat es etwas länger gedauert,die morgentliche Routine muss sich noch einstellen,auch der Reifendruck gefiel mir nicht,der kleine Checker und das Manometer am Kompressor zeigten verschiedene Werte an,letztendlich habe ich nach Augenmaß wieder etwas Luft nachgefüllt,übrigens fanden wir später während der ganzen Reise an keiner Tankstelle ein funktionierendes Manometer. Zunächst führte die Piste wieder am Wasserloch vorbei,besonders viel war nicht los
Wir fuhren dann auch bald weiter,meistens über ziemlich holprige Pisten und durch Buschland,es gab vereinzelt Oryxe und TikTik 2017 hatten wir in Namibia insgesamt nur 2 dieser hübschen Tiere gesehen,deshalb hielten wir anfangs noch jedesmal wenn wir eines entdeckten. Es gab selten mal etwas offene Landschaften und die Fahrt zog sich,als wir unter einem Baum eine Pause machen wollten saß dort bereits ein hübscher Uhu,und er hat freundlich gewartet bis wir mit fotografieren fertig waren,danke noch mal von hier aus 😉 Richtung Piper Pan wurde die Landschaft dann etwas offener,man sah jetzt häufiger Tiere,Gnus,immer wieder Springböcke und am Wasserloch war recht viel Betrieb
Wir waren aber schon ziemlich Kaputt,immerhin schon 10 Stunden unterwegs und fuhren zu unserer Campsite,das war nicht weit und wir kamen am nächsten morgen ja wieder hier vorbei.Das Camp lag etwas abseits der Pan,war wunderschön und nachts hörten wir erstmals Löwengebrüll
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202023. März 2020 · #10
7.11.2019 Fahrt zur Sunday Pan Die Routine stellt sich wieder ein,trotz gemütlichem Frühstück fahren wir um sieben Uhr los und wühlen uns zurück zur Pan,schon nach wenigen Metern sehen wir in unserer Reifenspur von gestern eine frische Löwenspur,da hat wohl mal jemand nach dem rechten geschaut,schluck 😗 Der Blick zum Wasserloch ist vielversprechend Vorher müssen wir aber noch an einem Schakal vorbei,kein Problem,mit einem Augenzwinkern lässt er uns passieren Am Wasserloch herrscht wieder Nervosität,vor allem bei den Kudus Die Oryxe sind etwas entspannter
[atahlzeittachment:4]bw4_47.jpg Geier warten auf die nächste Mahlzeit Und 100 Meter weiter entdecken wir auch die vermeintliche Ursache der ängstlichen Stimmung,eine stattliche Löwin
Die scheint aber erstmal zufrieden und macht keinerlei Anstalten sich noch mal zu bewegen
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202023. März 2020 · #11
Wir umrunden den Loop,sehen auch endlich mal eine Giraffe die nicht versteckt ist,bzw. die Büsche überragt
📎 bw4_53.jpg[/attachme In der Ferne liegen unter einem Baum noch weitere Löwen,aber ohne die Piste zu verlassen kommen wir nicht näher heran,es gibt erstaunlich viele Tiere hier,dank künstlicher Wasserstelle. Ein Stück auf der gestrigen Piste fahren wir dann zum Deception Valley,die Landschaft ist offen und die Pad erlaubt entspanntes fahren [attachment=320213]bw4_152.jpg
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202023. März 2020 · #12
Sorry,ich zerlege das Kapitel weil ich das ganze Paket nicht am Stück hochladen kann. Nach einigen Stunden entspannten Dahingleitens,das Licht ist mittlerweile schon sehr grell,sehe ich aus dem Augenwinkel etwas unter einem Busch,sage zu G. Achtung,Kamera bereithalten,setze zurück,und tatsächlich liegt dort nicht weit neben der Piste eine Gepardenfamilie.Wir schiessen hastig ein paar Bilder,die Drei lassen sich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen und ich stelle das Auto so dass wir besser beobachten und knipsen können
Leider haben wir grelles Gegenlicht,dafür kommt kein anderes Auto,und die Familie wirkt völlig entspannt, selbst die Mama döst zwischendurch.diese Szene werde ich so schnell nicht vergessen
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202023. März 2020 · #13
Schweren Herzens müssen wir weiter,bis zum nächsten Camp ist es noch ein gutes Stück,die Piste wird auch wieder deutlich schlechter,viel tiefe Rinnen,tiefe Löcher und Umfahrungen,bei starkem Regen möchte ich hier nicht fahren. Unterwegs sehen wir noch einige Giraffen und kleiner Gnuherden,bei der herrschenden Gluthitze stehen die aber alle unter Büschen oder Bäumen verdeckt. An der Sunday Pan entdecken wieder weit weg eine Gruppe Löwen,in der Nähe einige Autos die mir Sicherheit die Piste verlassen haben,so was kommt für uns nicht in Frage,und als wir dann das Wasserloch erreichen sind wir überrascht,denn dort liegt ein ganzes Löwenrudel,die Belohnung für unsere Disziplin,wir haben sie wieder für uns alleine und können in Ruhe beobachten. Insgesamt sehen wir den Pascha,zwei halbstarke Männchen,die Löwinnen liegen teilweise verdeckt und über einander,es waren wohl drei bis 4,dazu drei Junge
Es war schon ein etwas gruseliger Anblick,alle waren mit Blut und Lehm verschmiert,die letzte Beute haben sie anscheinend direkt im Wasserloch gemacht
Einer der Kleinen tapste etwas in der Sonne herum
Er sah schon ganz schön gefährlich aus Klar dass wir am nächsten morgen wiederkommen
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202023. März 2020 · #14
Also für meinen Geschmack hätte unser Camp gerne etwas weiter entfernt sein können, es war weniger als ein Kilometer. Das Feuer brannte etwas heller,ich hatte auch vorsorglich dünne Zweige gesammelt um schnell ein loderndes Feuer machen zu können,und ich leuchtete oft die Umgebung ab,wir wissen zwar dass Löwen im allgemeinen keine Menschen verspeisen,aber vielleicht wollte ja einer ein wenig spielen?Natürlich nicht,alles blieb ruhig,das nächtliche Gebrüll war dafür besonders eindrucksvoll und überdeutlich zu hören.Wir waren gespannt auf den nächsten Morgen
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202024. März 2020 · #15
Heute sollte es Richtung Makgadigadi zum Boteti gehen,mit Tankstop und Shopping in Rakops,ein langer Tag also,daher wieder früher Aufbruch natürlich erst mal zu den nächtlichen Ruhestörern.
Diese lagen wieder erschöpft an gleicher Stelle,die Reste der nächtlichen Beute im Blick,die Kleinen waren anscheinend frisch gewaschen
Einer der Halbstarken schlief noch in der Sonne,dann wurde es ihm zu warm und er torkelte schlaftrunken in den Schatten Dann knabberte er noch etwas am Rest der Beute
Auf der Weiterfahrt lag dann ganz in der Nähe noch ein einzelner Kater mitten auf der Piste,daneben im Gebüsch ebenfalls die Reste eines Kudus Wir umrundeten noch die Leopard Pan,um dann den Park Richtung Rakops zu verlassen
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202024. März 2020 · #16
Fazit CKGR Die Camps waren allesamt sauber,auch die einfachen Toiletten und Duschen,klar musste das Wasser mitgebracht werden.Es gibt ja nur wenige Camps,dadurch ist im Park wenig Verkehr,diese Exklusivität muß man sich halt durch die hohen Preise erkaufen.Im November ist es heiss(meist um 40 Grad) und trocken,dafür hat man an den Wasserstellen schon fast Sichtungsgarantie.In der Regenzeit würde ich den Park gerne auch mal sehen wenn alles grün ist. Für uns war der Park ein absolutes HighLight
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202024. März 2020 · #17
Die Weiterfahrt nach Rakops war einigermaßen unspektakulär, nur ca 10 km vor der Stadt war die Piste ziemlich ausgefahren,da bekam ich Probleme noch geradeaus zu fahren und nicht stecken zu bleiben,ich traute mich nicht anzuhalten um die Untersetzung einzuschalten,das ganze kam völlig überraschend,der Staub war sehr fein und tief,aber nach ein paar hundert Meter wurde es wieder griffig.Das Shoppingerlebnis in Rakops war ziemlich ernüchternd,Diesel kein Problem,Wasser nachfüllen und Luftdruck an der Tankstelle Fehlanzeige.Beim Fleischer immerhin ein paar Steaks.wir klapperten dann alles ab um noch Trinkwasser und Brot zu erwischen,ansonsten nur noch Schmelzkäse und diese Wursttüten zu ergattern von denen ich lieber nicht wissen möchte was da alles drin ist,auch Gemüse gab es kaum.An einem offenen Verkaufsstand fanden wir dann noch Kartoffeln die gut aussahen.Es war so irre heiß und dazu ein starker Wind,kein Schatten weit und breit,ich hatte keine Lust mit dem Kompressor die Reifen für das folgende Asphaltstück zu befüllen,wir sahen einen Reifenhändler und die Jungs erledigten das,zwar war das Manometer auch nicht geeicht wirkte aber vertrauensvoll,alle hatten ihren Spaß und freuten sich über eine kleine extra Einnahme.Letztendlich haben wir über 2 Stunden gebraucht und nur die Hälfte ergattert was auf unserer Liste stand(kommt mir jetzt irgendwie bekannt vor)
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202024. März 2020 · #18
Der Boteti führte kein Wasser mehr,das wussten wir aus anderen RBs,die Fähre lag in der Flussmitte trocken. Am Gate zum NP konnten wir noch Holz kaufen,und die nette Dame an der Campsite empfahl uns einen anderen Platz als den reservierten zu nehmen,wir konnten zwischen zwei sehr schönen Plätzen mit Blick auf das Flussbett und sehr schönen Schattenbäumen wählen,außer uns waren keine weiteren Camper anwesend,dass das auch Nachteile hat merkten wir sehr schnell,noch während wir uns installierten und endlich die ersten Elefanten in der Nachbarschaft sahen,wurde unser Platz von Meerkatzen besetzt
Da wir für zwei Tage hier waren wollten wir uns einen gemütlichen Nachmittag gönnen,wir hatten noch Kekse zum Kaffee,und wollten einfach mal etwas relaxen.Aber unsere haarigen Freunde hatten andere Pläne,man konnte einfach nichts liegenlassen oder eine Klappe am Auto offen stehen lassen,später beim Kochen mussten wir uns abwechseln und einer von uns immer Wache halten,als ich einen hübschen Buschbock fotografierte nutzte die Bande die Gelegenheit um unsere Tüte mit den Kartoffeln zu erwischen,G.schrie aus Leibeskräften und konnte noch die Hälfte der Kartoffeln retten Der Buschbock suchte vor Schreck das weite,als es dunkel wurde zog sich die Meute zurück und am nächsten Tag kamen noch einige Nachbarn,dann waren die Neuankömmlinge interessanter.Wenn ich an diesen Tag denke muss ich heute noch schmunzeln
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202025. März 2020 · #19
9.11.2019 Heute wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen,aber letztendlich waren wir wieder früh wach und nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir zu einer Rundfahrt.Hier waren die Tiere gelassener,selbst die Kudus Aber durch das fehlende Wasser schienen auch viele Tiere zu verenden,ein Elefantenkadaver lag noch unberührt neben dem Weg,wir ließen die Fenster lieber geschlossen.Und um die Giraffe gab es auch keinen Streit Die Geier waren gelassen,wussten anscheinend dass es noch genügend Aas gibt Beeindruckend waren die Zebras,obwohl es sicher mehrere Tausend hier gab warteten sie geduldig an der Böschung und stiegen in geordneten Schlangen ins Flussbett
In einer Art Einbahnverkehr kletterten sie dann hinter der Flussbiegung wieder nach oben
hansileinThemenstarter181 Beiträge · seit 202025. März 2020 · #20
Im Flussbett konnte man bequem fahren,besonders viel war nicht los,während in der Kalahari noch die Springböcke bestimmten waren es ab hier die Impalas Einzelne Elefantenbullen gesellten sich dazu Man ging sich aber eher aus dem Weg,die letzten Tümpel waren begehrt Wenn der Fluss Wasser führt ist diese Region sicher ein Paradies für Tierbeobachtungen,so aber wirkte alles etwas düster. Nach einigen Stunden kehrten wir zurück,auch der Nachmittagsausflug verlief ähnlich
Das Camp füllte sich allmählich und die Meerkatzen kümmerten sich liebevoll um die neuen Gäste,so hatten wir unsere Ruhe 🙂