Honeymoon in Botswana 2020

8 Antworten · 2'256 Aufrufe · gestartet 04. Feb. 2020 von MaxiM
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Themenstarter2 Beiträge · seit 202004. Feb. 2020 · #1
Hallo zusammen,

ich bin noch ganz neu hier im Forum und möchte mich erstmal kurz vorstellen: Ich heiße Maxi, bin 30 Jahre alt und war schon viele Male in Südafrika unterwegs. Seit einigen Jahren ist auch mein Verlobter immer mit dabei. Wir sind sehr naturverbunden, verreisen gern, beobachten wahnsinnig gern Tiere, lieben gutes Essen und guten Wein (egal ob auswärts oder auf dem heimischen Grill zubereitet) und sind alles in allem sehr unkompliziert. In Südafrika waren wir immer sehr sparsam unterwegs, werden aber dieses Mal auch die ein oder andere teurere Unterkunft ansteuern und es allgemein etwas großzügiger angehen.
Nun werden wir im Juni heiraten und möchten unsere Flitterwochen gerne mit einem Dachzeltcamper in Botswana verbringen. Durch viele Berichte, Google-Suchen, Gespräche und eigene Überlegungen habe ich mir mal eine grobe Route ausgedacht, bin mir aber noch unschlüssig, ob das so passt und gerade für die letzten Etappen fehlt mir noch alles.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mal einen Blick drauf werfen und eure Anmerkungen kundtun würdet 🙂
Folgenden Plan haben wir uns gemacht:
Reisezeit: Insgesamt 27 Nächte vor Ort, Oktober/ November
Start in Johannesburg
Flug nach Kapstadt, dort alles in allem 6 Nächte um Freunde zu besuchen
Flug zurück nach Johannesburg, eine Nacht dort verbringen, Camper entgegennehmen
2 Nächte Madike
2 Nächte Khama Rhino Sanctuary
1-2 Nächte rund um die Ntwetwe Pan (ich habe hier gelesen, dass man dort auch mehr oder weiniger unter freiem Himmel übernachten kann, finde den Bericht aber nicht mehr)
1 Nacht in Maun (Island Safari Lodge)
3-4 Nächte im Okavango Delta --> hier fehlen mir auch noch passende Unterkünfte und generelle Ideen auf was ich achten muss
2 Nächte Nunda Lodge Namibia
2 Nächte Kasane --> Tagestrip zu den Vic Falls
3 Nächte Elephant Sands Lodge
Wo bieten sich weitere Stopps auf dem Rückweg nach Johannesburg an?

Ihr seht, so ganz ausgereift ist das ganze noch nicht. Ich bin eh mal gespannt, ob das noch was wird oder ob schon alles ausgebucht ist.
Auf jeden Fall würde ich mich sehr über Eure Meinung und zahlreiche Tipps freuen.

Vielen Dank und viele Grüße
Maxi
4'984 Beiträge · seit 201604. Feb. 2020 · #2
Hi Maxi,

und herzlich willkommen hier!
Gleich zu Beginn eine Gegenfrage zu deiner Route:
Wie kommst du denn aus dem Delta in die Nunda Lodge?
Drei N Elephant Sands? Du weißt was dich dort erwartet?
Gruß Gina
5'479 Beiträge · seit 200904. Feb. 2020 · #3
Hallo Maxi,

zunächst zur Rückfahrt. Ich würde Madikwe nicht an den Beginn der Reise sondern ans Ende als krönenden Abschluss legen. Von Elephant Sands könnt Ihr in einer Etappe nach Madikwe fahren.

Zu Beginn Eurer Reise bieten sich an Stelle von Madikwe der Pilanesberg NP oder der Marakele NP an.

Was plant Ihr im Delta? Fly In zu einer Lodge oder Moremi NP mit Eurem Camper? Das ist Deinem Post nicht klar zu entnehmen.

Wenn Ihr von Kasane einen Tagesausflug zu den Victoria Fällen unternehmen wollt, empfehle ich 3 Nächte in Kasane, damit Ihr auch noch etwas von der Chobe River Front habt. Alternativ zur dritten Nacht in Kasane eine Nacht in Ihaha.

Was wollt Ihr 3 Nächte in Elephant Sands? Außer vor der Bar zu sitzen und die Elefanten am Wasserloch zu beobachten, kann man dort nichts unternehmen. Ich würde dort nur eine Nacht bleiben. Die beiden frei werdenden Nächte würde ich zum einen für Kasane oder Ihaha und zum anderen für Makgadikgadi/Nxai oder Nambwa (Horseshoe) nutzen.

Alles Gute
Thomas
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1'415 Beiträge · seit 201404. Feb. 2020 · #4
Hallo Maxi,
herzlich willkommen im Forum.
Wie Gina bereits anmerkte: Nunda Lodge macht keinen Sinn. Auch auf Elephant sands ist eine Nacht genug um einmal Elis auf Tuchfühlung zu erleben. Auch für den Ntwetwe Pan reicht eine Nacht, wenn überhaupt. Von Khama Rhino würde ich eine Weiterfahrt am Boteti bis Xumaga (Khumaga CS), weiter durch den Makgadikadi zum Nxai Pan vorschlagen. Anschliessend über Maun, Moremi, Chobe nach Kasane
empfiehlt die Margitta
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 04. Feb. 2020
299 Beiträge · seit 201804. Feb. 2020 · #5
Hallo Maxi

Willkommen im Forum.
Ich bin nicht so erfahren wie meine Vorredner/schreiber aber mit den 3 Nächten Okavango Delta bin ich auch nicht ganz mitgekommen. Meiner Meinung nach kann man das zu keiner Jahreszeit mit dem Auto befahren.
Den Abstecher nach Namibia würde ich mir schenken und direkt in (ca. in 5 - 6 Tagen) von Maun via Moremi, Savuti und Ihaha hoch nach Kasane. Natürlich mit eingebauten Nächten auf Campsites und dazugehörenden Gamedrives.
Als Lodge kann ich Dir das Okuti Camp empfehlen (waren wir im 2013) wir sind dann nach unserer Reise (Fahrzeugrückgabe in Maun) noch ein paar Tag ins Delta geflogen (Kwetsani Lodge).
Da Ihr Naturverbunden und einsam nächtigen wollt könnte man auch nach Ntwetwe Pan noch einen Abstecher zu den Bains Baobas im NaixPan NP machen.

Liebe Grüsse
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
Themenstarter2 Beiträge · seit 202005. Feb. 2020 · #6
Hallo zusammen,

vielen vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen.

Wir hatten die Idee von Maun aus zu einer Lodge im Delta zu fliegen. Welche sich hier anbietet und auch bezahlbar ist, weiß ich leider noch nicht. Von dort wieder nach Maun und dann weiter Richtung Namibia/ Caprivi.

Moremi/ Savuti haben wir bewusst nicht geplant, da ein Bekannter von uns meinte, dass sei nix für uns. Wir sind noch nie mit einem Dachzeltcamper unterwegs gewesen und Fahrten durch tiefe Sandpisten sowie ggf. Wasserdurchquerungen gehören nicht unbedingt zu unseren großen Talenten.
Vielleicht machen wir uns da aber auch zu große Sorgen.

Was meint ihr?

Ich denke, ich werde mich die kommenden Tage dann nochmal sehr intensiv mit der Route und euren Tipps befassen und dann eine überarbeitete Route einstellen.

Vielen lieben Dank und viele Grüße
Maxi
241 Beiträge · seit 201605. Feb. 2020 · #7
MaxiM schrieb:Hallo zusammen,
Wir hatten die Idee von Maun aus zu einer Lodge im Delta zu fliegen. Welche sich hier anbietet und auch bezahlbar ist, weiß ich leider noch nicht. Von dort wieder nach Maun und dann weiter Richtung Namibia/ Caprivi.
Hi,

so ist zumindest verständlich, wieso auf einmal die Nunda Lodge auf der Route auftaucht. Dennoch würde ich den Schlenker links um das Delta nicht machen. Von Nunda nach Kasane wäre mir die Strecke auch zu lang ohne Zwischenstopp.
Die Zeit würde Aufenthalte in Nxai Pan/Makgadikgadi investieren. Wenn Du durch Moremi/Savuti nicht durch willst, musst Du dann zwar die Strecke Nata/Kasane hin und zurück fahren. Ist aber weniger schlimm/langwierig als der Abstecher über Namibia.

Mit dem richtigen Auto und etwas Vorbereitung ist das mit dem Tiefsand machbar (Die Erfahrung haben wir gerade hinter uns).

Gruß

Thomas
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5'479 Beiträge · seit 200905. Feb. 2020 · #8
Das Hauptproblem bei Moremi und Savuti dürfte sein, jetzt noch freie Campingplätze für Oktober/November zu bekommen.
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zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2020
299 Beiträge · seit 201805. Feb. 2020 · #9
Die Zeit würde Aufenthalte in Nxai Pan/Makgadikgadi investieren. Wenn Du durch Moremi/Savuti nicht durch willst, musst Du dann zwar die Strecke Nata/Kasane hin und zurück fahren.
Mit dem richtigen Auto und etwas Vorbereitung ist das mit dem Tiefsand machbar (Die Erfahrung haben wir gerade hinter uns).
Gruß

Thomas

Ich fand Moremi/Savuti nicht annähernd so tiefsandig wie Nxai Pan/Makgadikgadi dies ist aber sicherlich Jahreszeiten abhängig.
Liebe Grüsse
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 05. Feb. 2020